Schlagwort: Westtrakt

  • Schulanlage Brunnenhof soll bis 2029 erweitert werden

    Schulanlage Brunnenhof soll bis 2029 erweitert werden

    Im Mai 2022 genehmigten die Stadtzürcher Stimmberechtigten an der Urne die finanziellen Mittel für den Einbau einer Sekundarschule im ehemaligen Radiostudio Brunnenhof in Zürich-Unterstrass. Seit November werden Mittel-, Ost- und Turmtrakt des rund 90-jährigen Gebäudes für den Tagesschulbetrieb mit 15 Schulklassen umgebaut. Nach Inbetriebnahme der Schule 2025 soll die Schulanlage weiterwachsen: Die Stadt plant, in einer zweiten Etappe zwischen 2027 und 2029 den Westtrakt unter anderem durch einen Neubau für weitere 6 Klassen und 2 Einfachsporthallen zu ersetzen. Im Aussenraum ist zudem ein Allwetterplatz mit sportfunktionalen Eigenschaften vorgesehen, der ausserhalb der schulischen Betriebszeiten auch dem Quartier zur Verfügung stehen soll.

    Die Schule Brunnenhof wird dereinst von Schüler*innen aus den Schulkreisen Glattal und Waidberg besucht, wo aufgrund der dynamischen Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren mit einer starken Zunahme von Schüler*innen auf Sekundarstufe gerechnet wird. Das vorliegende Bauvorhaben reiht sich denn auch in eine Vielzahl von laufenden und geplanten Massnahmen ein, mit denen die Stadt den gestiegenen Schulraumbedarf in den beiden Schulkreisen decken wird.

    Für die Durchführung eines Wettbewerbs und die Ausarbeitung des Bauprojekts bis Ende 2025 beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat neue einmalige Ausgaben von 3,87 Millionen Franken.

  • Kantonsschule Sargans wird für 50 Millionen Franken saniert

    Kantonsschule Sargans wird für 50 Millionen Franken saniert

    Die Kantonsschule Sargans ist in bestehender Form seit über 50 Jahren in Betrieb und weist Sanierungsbedarf auf. Die heutigen baulichen Anforderungen kann sie punkto Erdbebensicherheit, Gebäudetechnik sowie bei der Dämmung nicht mehr erfüllen. Auch fehlen rund 1900 Quadratmeter Schul-, Vorbereitungs- und Gruppenräume, die einen zeitgemässen Unterricht langfristig sicherstellen. Hinzu kommt, dass zentrale Einrichtungen wie etwa die Mensa zu klein und Schüler- sowie Lehrpersonenarbeitsplätze nur in geringer Zahl vorhanden sind.

    Geplant ist der Abbruch der aus den Jahren 1963 und 1969 stammenden West- und Südtrakte. Sie werden durch zeitgerechte Neubauten ersetzt. Es sollen L-förmige Erweiterungsbauten entstehen, die zusammen mit den Ost- und Nordtrakten einen rechteckigen Baukörper bilden. Im Zentrum steht ein identitätsstiftender Hof.

    Im neuen Westtrakt werden Mensa mit Sitzmöglichkeiten im Freien, Küche, Foyer, Aula sowie einige Unterrichtsräume untergebracht. Im neuen Südtrakt finden zusätzliche Klassen-, Fach- und Gruppenzimmer sowie Räume für Verwaltung und Lehrkräfte Platz. Im Ost- und Nordtrakt gibt es vor allem Sanierungen in Bezug auf die Erbebensicherheit. In den Obergeschossen sorgen durchgehende Erschliessungskorridore für kurze Verbindungswege mit Aufenthaltsbereichen.

    Für das Projekt wurde ein Kredit von 49,9 Millionen Franken gesprochen. Davon entfallen 3 Millionen auf die bestehenden Bauten und 46,9 Millionen auf die Neubauten. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 beginnen und drei Jahre dauern. Der Schulbetrieb im Ost- und Nordtrakt wird weiterlaufen – für den Süd- und Westtrakt werden Provisorien errichtet.

    Das St. Galler Stimmvolk segnete das Bauvorhaben bereits 2014 ab. 2018 gingen insgesamt 17 Einsprachen ein. Diese wurden von der Gemeinde Sargans zwar abgelehnt, ein Anwohner reichte gegen den Entscheid aber Rekurs beim Volkswirtschaftsdepartement ein. Auch dieses lehnte die Einsprache ab, worauf der Rekurrent die Beschwerde bis vors Bundesgericht zog. Dieses lehnte im Mai 2021 in letzter Instanz die Beschwerde ebenfalls ab. Nun steht der geplanten Sanierung und Erweiterung der Kantonsschule nichts mehr im Weg.