Schlagwort: Wetzikon

  • Die Siedler von Guldisloo

    Die Siedler von Guldisloo

    Das Gebiet Guldisloo liegt gut erreichbar zwischen den beiden Zentren Unter- und Oberwetzikon. Die Naturnähe, insbesondere die Weitsicht an dieser leicht erhöhten und zentralen Lage, zeichnen den Standort speziell aus. Die geplante Wohnüberbauung mit 22 Eigentumseinheiten schliesst sich entlang der Ringstrasse an das kleinkörnige Einfamilienhausquartier an und bildet den südlichen Abschluss zur Freihaltezone Ringetshalden.

    Der Grundgedanke des Entwurfs beinhaltet eine optimale Einbettung der Bauten in die bestehende Quartierstruktur und die grüne Umgebung. Dabei wird die zur Verfügung stehende Baumasse auf vier ähnlich grosse, freistehende Hauptgebäude verteilt. Dadurch erscheinen die neuen Baukörper kompakt und können mit kurzen Fassaden auf ihr kleinteiliges Gegenüber optimal reagieren. Die Setzung der Volumina berücksichtigen bestehende Sichtbezüge des Quartiers und ermöglichen maximale Durchblicke in Richtung Freihaltezone sowie Fernsicht in die Alpen. Alle Plätze und Begegnungszonen sind zur Quartierstrasse hin geöffnet und laden ein, statt sich zu verschliessen. Die neue Wohnsiedlung erhält durch verputzte, in warmem Beigeton gehaltenen Flächen einen einheitlichen Ausdruck, der einen auffälligen Kontrast zur gebauten Umgebung vermeidet und sich stattdessen sanft in die bestehende Struktur einordnet.

    Das Projektareal gehört gemäss Energieplan der Stadt Wetzikon zum Gebiet, das mit Gas erschlossen ist. Allerdings wird das Projektareal auch als Zone mit niedriger baulicher Dichte bezeichnet, ein Rückzug des Gasnetzes aus diesen Gebieten ist in Zukunft denkbar. Auf dem Projektareal ist kein Wärmeverbund geplant, auch der Wärmeverbund der ARA Flos soll nicht bis auf das Projektgrundstück erweitert werden. Das Projektareal ist andererseits sehr gut für Erdwärmesonden geeignet. Es ist kein Schotter-Grundwasser zu erwarten, der Fels der oberen Süsswasser-Molasse wird bereits bei weniger als 25 m erwartet und reicht bis auf eine Tiefe von ca. 350 m. Auf der Basis dieser Grundlagen soll eine 100% fossilfreie Wärme-Erzeugung mit Erdwärmesonden-Wärmepumpen realisiert werden.

    Der Ausblick im Blick.
  • Halter gestaltet das Zentrum von Wetzikon neu

    Halter gestaltet das Zentrum von Wetzikon neu

    Mit dem Rückbau von Gebäuden im nördlichen Teil der geplanten neuen Überbauung hat das Schlieremer Bauunternehmen Halter AG die Neugestaltung des Zentrums von Wetzikon begonnen. Entstehen soll dort laut Medienmitteilung bis Ende 2025 ein lebendiges Zentrum mit Läden, Dienstleistung und Wohnungen. Die Halter AG hat als Entwicklerin in den vergangenen zwei Jahren das Vorhaben gemeinsam mit dem Wetziker Architekturbüro meierpartner das Projekt zur Baureife gebracht. Investorin ist die Turintra AG Zürich, vertreten durch UBS Fund Management. Das Investitionsvolumen auf der 9013 Quadratmeter grossen Fläche beläuft sich auf rund 138 Millionen Franken.  

    Im Frühjahr sollen die Rohbauarbeiten für den Hochbau der ersten Etappe beginnen. Der Bezug ist für den November 2023 geplant. Die zweite Etappe soll im November 2025 bezugsbereit sein. Die Überbauung bietet laut der Mitteilung der Halter AG Platz für Läden und Gastronomieangebote, publikumsorientierte Nutzungen und ein Ärztezentrum. In den  oberen Stockwerken entstehen Mietwohnungen in der Grösse von 2,5 bis 4,5 Zimmer für unterschiedliche Zielgruppen. Ein Teil der Mietwohnungen wird nach MOVEment-Konzept angeboten, bei dem elektronisch verschiebbare Raumelemente Wohnkomfort auf kleinem Raum schaffen.

    Es sind 114 Wohnungen und 35 MOVEment-Wohnungen geplant. Für den Bereich der Dienstleistungen sind 3100 Quadratmeter, für Verkauf und Gastronomie 4600 Quadratmeter vorgesehen. Es werden Garagen für 176 Autos, 34 Motorräder und 450 Velos geschaffen.

    In Wetzikon soll eine zentrale Stadtgasse für Fussgänger und Passanten und ein Stadtplatz entstehen. Eine „spanische Treppe“ soll als Querverbindung zwischen der Bahnhofstrasse und dem Jörg-Schneider-Park sowie der gewerblichen Berufsschule Wetzikon dienen.

  • GZO Spital Wetzikon: Erweiterung und Modernisierung

    GZO Spital Wetzikon: Erweiterung und Modernisierung

    Seit dem Spatenstich vor einem Jahr hat sich rund um das GZO Spital Wetzikon viel verändert. Statt des grünen Lindenhügels prägen nun Baumaschinen den Aussenbereich. Die Realisation eines Erweiterungsbaus und die Modernisierung bestehender Gebäude werden in den nächsten sechs Jahren das GZO Spital Wetzikon prägen. «Die Basis für eine unverändert gute wie auch konkurrenzfähige medizinische Grundversorgung ist eine zeitgemässe, zukunftsgerichtete Infrastruktur», sagt VR-Präsident Jörg Kündig. Deshalb lege das GZO Spital Wetzikon nicht nur den Grundstein für ein neues Gebäude, sondern auch für seine Zukunft.

    Die Bauarbeiten für den Um- und Erweiterungsbau des GZO werden in Etappen ausgeführt. Südlich des Hochhauses entsteht ein Erweiterungsbau mit fünf Stockwerken. Dieser soll Platz bieten für zusätzliche Kapazitäten der medizinischen und diagnostischen Einheiten, aber auch für neue Bettenabteilungen mit Ein- und Zweibettzimmern. Das Spital wird über 172 Betten auf den Bettenstationen verfügen. Ist der Neubau fertiggestellt, startet die Renovation des denkmalgeschützten Hochhauses. Der Spitalbetrieb läuft während der ganzen Bauzeit uneingeschränkt weiter.

    Mehr Informationen zum Projekt «Umbau und Erneuerung GZO Spital Wetzikon» im Allgemeinen und im Speziellen zu den einzelnen Bauetappen sind unter der Website www.gzo-bau.ch/blog zu finden.