Schlagwort: Wincasa

  • Suisse Romande ist wieder in der Geschäftsleitung vertreten

    Suisse Romande ist wieder in der Geschäftsleitung vertreten

    Mit Christophe Chatelet wird die Bereichsleitung im Construction Management von einem ausgewiesenen Experten übernommen. Er verantwortete seit Anfang dieses Jahres das Bauherrentreuhand und Baumanagement in der Suisse Romande als Regionalleiter. Seit April 2018 war er in diversen Funktionen für Wincasa tätig – unter anderem als Projekt- und Teamleiter BHT Ost Mitte sowie als KAM Bau. Davor arbeitete er unter anderem als Projekt-manager in der Immobilienabteilung der SRG und zwischen 2000 und 2002 als Planungsarchitekt des Kongresshauses Biel für die Expo02. Christophe Chatelet ist diplomierter Architekt ETH und verfügt über ein Diplom of Advanced Studies in Baumanagement der Hoch- schule für Technik + Architektur in Luzern.

    «Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Dass ich das Team bereits gut kenne und aktiv mit den Mitarbeiter:innen zusammengearbeitet habe, ist ein grosser Vorteil. Ich bin überzeugt, dass wir im Baumanagement noch sehr viel Potential haben», sagt Chatelet zu seiner neuen Aufgabe.

    Bereich wird neu strukturiert
    Gleichzeitig wird mit dieser Personalentscheidung der Bereich CFM neu strukturiert. Die Abteilungen Strategie & Nachhaltigkeit, CAFM und strategisches Facility Management werden künftig in der Bewirtschaftung bei der Abteilung Solutions & Innovation von Jörg Engeler angesiedelt. Grund dafür sind die unterschiedlichen Ausrichtungen der beiden Spezialgebiete. Construction Management fokussiert mit dem Bauherrentreuhand und dem Baumanagement stark auf den eigentlichen Bau einer Liegenschaft – während das Facility Management sowie Strategie und Nachhaltigkeit näher am Betrieb sind. Daher wird der neue Be- reich zu einer reinen Bauabteilung und heisst neu Construction Management. Mit dieser Anpassung wird eine noch stärkere Customer Centricity angestrebt. «Dass wir mit Christophe Chatelet einen Romand und erfahrenen Experten für die Bereichsleitung des Construction Management gewinnen konnten, freut mich sehr. Da er sowohl die Kunden als auch das Unternehmen bereits kennt, ist eine nahtlose Übernahme der Abteilung gewährleistet», so CEO Oliver Hofmann.

  • Das Beste aus zwei Welten

    Das Beste aus zwei Welten

    Vor knapp zwei Jahren wurde der erste kombinierte CMSM-Standort «Mittelland» ins Leben gerufen. Nach den Standorten in Bern und Zuchwil folgte im vergangenen Mai die Expansion nach Westen sowie ins Tessin. Die neue Organisationsform war von Erfolg gekrönt und wird nun schweizweit übernommen.

    Thomas Hinderling, Bereichsleiter CMSM Wincasa, erläutert die Strategie folgendermassen: «Mit der neuen Organisationsform kombinieren wir quasi das Beste aus zwei Welten. Wir verfügen in beiden Bereichen über ausgewiesene Spezialisten, die nun in enger Zusammenarbeit noch erfolgreicher wirken können. Es geht darum, künftig verstärkt Synergien zu nutzen, Ressourcen zu schonen und Knowledge richtig einzusetzen, damit wir noch integrierter zusammenzuarbeiten und effizienter werden.»

    Zwei Hauptregionen und eine Service-Abteilung
    Insgesamt bewirtschaftet die Abteilung CMSM über 80 Shopping Center und 20 Areale an 13 Standorten. Ab kommendem Jahr werden die bestehenden CMSM Standorte in zwei Hauptregionen unterteilt, welche die Landkarte mittig aufteilen. Die Region Süd West umfasst die Romandie sowie das Tessin und untersteht der Leitung von Philippe Schroff. Die Deutschschweiz ist in der Region Nord Ost vereint und wird von Philipp Arnold geleitet.

    Eine dritte, neu konzipierte Abteilung unter dem Namen «Strategy&Services CMSM» ist in Zürich stationiert. Stephanie Brack leitet diese und kümmert sich mit ihrem Team abteilungsübergreifend um die Themen Vermarktung, Marketing, Projekte/Beratung sowie die zentral gesteuerte Führung der technischen und kaufmännischen Leiter. Ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang ist das Community Management. Für Hinderling ein Key-Faktor: « Areale sind Konstrukte mit viel Diversität und unterschiedlichen Nutzergruppen. Allerdings haben diese oft wenig Interaktion. Das Community Management hat die Aufgabe hier entgegenzuwirken und diverse Aktivitäten aktiv zu steuern, um ein Areal oder auch ein Shopping Center lebendiger und attraktiver zu machen.»

    Ab 1. Januar 2023 startet die neue Ära in der Abteilung CMSM von Wincasa, welche altbewährte Qualität erbringt und in den Bereichen Beratung und Vermarktung eine weitere Steigerung anstrebt.

  • Wenn das Handy die Wohnungstüre öffnet

    Wenn das Handy die Wohnungstüre öffnet

    Idyllisch an der Aare gelegen, befindet sich das Riverside Areal. Urban und gleichzeitig im Grünen – eine neue Art zu Wohnen – aber nicht nur deshalb. Die Mieterinnen und Mieter des komplett vermieteten Areals im solothurnischen Zuchwil verfügen neben der attraktiven Lage auch über ein volldigitalisiertes Mietererlebnis.

    Die diversen Funktionen sind einfach von jedem mobilen Endgerät oder via dem eigens für die Bedienung aller digitalen Services in jeder Wohnung eingebauten iPad steuerbar. Dazu gehören unter anderem: Die Remote Öffnung der Eingangstüren, Öffnung der Paketboxen, Anzeige des aktuellen Verbrauchs von Strom oder Wärme via Eco-Coach, Steuerung von Licht-, Storen- und Heizung, Direkter Kontakt zur Bewirtschaftung, Meldung von Schadensmeldungen oder Problemen – Ticketing mit eigens auf Riverside Überbauung zugeschnittenem Chatverlauf, Buchungsplattformen für Waschgeräte, Buchungsplattform für E-Auto von BMW, Abfallkalender mit App-Benachrichtigung usw.

    Auch die Bewirtschaftung profitiert
    Für die Mieterinnen und Mieter haben diese Services einen positiven Einfluss auf das Wohnerlebnis. Doch nicht nur sie profitieren. Auch für die Bewirtschaftung wirken sich die Funktionen in hohem Masse aus, weil sie zum einen durch den Wegfall gewisser Anliegen entlastet wird und andererseits die Prozesse effizienter und zielgerichteter werden. Dank dem Digitalen Cockpit hat der Bewirtschafter die ganze Liegenschaft jederzeit im Überblick und die Kommunikation mit den Mietern ist vollautomatisiert möglich. Diese erfolgt einfach mittels Chats, News oder Events und kann auf verschiedenen Endgeräten ausgespielt werden – interaktiv und webbasiert. Technologisch wird die gleiche Plattform wie beim Mieterportal Wincasa Home eingesetzt.

    Premiere auf dem Schweizer Markt
    Bereits im Frühling 2021 wurde dank streamnow erstmals die gesamte Customer Journey in einem Bürokomplex in Oerlikon digitalisiert. Weitere Projekte für die verschiedensten Objektarten sind in der Pipeline – dazu gehören neben Büro- und Wohnliegenschaften auch Gewerbeobjekte oder Shopping Center.

  • Wincasa expandiert nach Westen und Süden

    Wincasa expandiert nach Westen und Süden

    Nach den positiven Erfahrungen, die man mit dem kombinierten CMSM-Standort «Mittelland» machte, war die Eröffnung eines weiteren Hubs die logische Konsequenz, wie Thomas Hinderling, Leiter CMSM Wincasa sagt: « Dass Retail Spezialisten gemeinsam mit Areal Experten unterschiedliche Objektarten betreuen und weiterentwickeln, ist ein Erfolgsrezept. Alle Beteiligten profitieren einerseits vom grossen Know-how der anderen, zudem entstehen durch die Zusammenarbeit spannende neue Ideen, die es umzusetzen gilt. »

    Philippe Schroff ist Regionenleiter
    Die Leitung des CMSM Westschweiz & Ticino obliegt Philippe Schroff, als Retailexperte und mehrjähriger ehemaliger Leiter des Signy Centre bestens in der Region vernetzt. Das Team im CMSM Hub Romandie in Signy kümmert sich in erster Linie um zwei Grossprojekte: Das Einkaufszentrum Signy und dessen anstehendes Revitalisierungsprojekt sowie das A-One Business Center in Rolle. Zwei unterschiedliche Immobilien, bei denen sich die Spezialisten mit ihren verschiedenen Kompetenzen bestens ergänzen.
    Der Hub ist für Philippe Schroff die ideale Organisationsform: « Im Hub haben wir die komplette Expertise beider Bereiche lokal vereint. Das schafft Effizienzen und Synergien, spart Ressourcen und stärkt unsere Marktposition. Zudem ist in der Romandie nach wie vor viel Potential vorhanden, das es auszuschöpfen gilt. In mehreren Regionen der Westschweiz sind zahlreiche Projekte in Entwicklung oder stehen bevor. Die agile Hub-Organisation eignet sich daher ideal, um eine schnelle Anpassung an die neuen Kunden-Bedürfnisse zu ermöglichen. »

    Das Tessin schliesst den Kreis
    Der strategische Ausbau des Bereichs wird weiterhin aktiv vorangetrieben. Mit dem Mandatsgewinn des Centro Lugano Sud, dem ersten Center Mandat im Tessin, ist Wincasa im CMSM nun in allen Sprachregionen vertreten. Das bestehende Team vor Ort wird von Wincasa übernommen und von Philippe Schroff geführt. Das Center wurde vom Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial per 9. Mai 2022 erworben. Philippe Schroff sieht den Expansionskurs Richtung Tessin sehr positiv: « Durch die Übernahme dieses erfahrenen Teams haben wir nun die Möglichkeit, die grosse Kompetenz und das starke Netzwerk von Wincasa auch in der Region Tessin zu implementieren. Wir freuen uns sehr, in der Südschweiz präsent zu sein, da wir hier ebenfalls grosse Wachstumschancen ausmachen können. »

  • The Cube: In diesem Store gibt es nichts zu kaufen

    The Cube: In diesem Store gibt es nichts zu kaufen

    Mit dem von Wincasa konzipierten Showroom The Cube entspricht man den veränderten Kundenbedürfnissen und befindet sich am Puls der Zeit. Kundinnen und Kunden möchten heutzutage mehr als nur Shoppen. Es geht darum, mit zusätzlichen Angeboten unterhalten zu werden und den Aufenthalt in einem Shopping-Center zu einem Erlebnis zu machen. Mit The Cube wird diesem veränderten Kundenbedürfnis entsprochen. Die Ladenfläche im Sihlcity in Zürich ist die erste ihrer Art in der Schweiz. Weitere sollen nach einer ersten Testphase folgen.

    Erleben und ausprobieren, ohne zu kaufen

    Unter dem Motto Experience Innovation werden im The Cube unterschiedlichste innovative Produkte aus den unterschiedlichsten Branchen vor- und ausgestellt. The Cube ist ein Ort des Erlebens und Erfahrens. Die Kundinnen und Kunden können die Produkte live testen, ausprobieren und umgehend Feedback geben. Um den Showroom-Charakter von The Cube zu unterstreichen, kann vor Ort nichts gekauft werden. Die Produkte gibt es nur bei den jeweiligen Herstellern online zu kaufen. Eine Win-Win-Situation: Die Anbieter erhalten direktes und ehrliches Feedback der Konsumentinnen und Konsumenten, generieren neue Leads sowie Aufmerksamkeit in einem speziellen Umfeld. Die Kundinnen und Kunden wiederum erhalten die Möglichkeit, neue, spannende Produkte exklusiv zu testen und zu erleben.

    Retail der Zukunft

    Das Showroom-Konzept ist auch eine Antwort auf die Herausforderungen des stationären Handels. Es verbindet on- und offline und liefert im Gegenzug zum Erlebnis echtes Feedback, Daten, Exklusivität, neue Leads und Fans. Für Projektleiter Christian Bliggenstorfer ein zukunftsweisender Schritt: « Ein Ladenkonzept dieser Art ist in der Schweiz bisher einmalig. Wir können im The Cube neue Formate testen, den Kundinnen und Kunden etwas Neues bieten und gleichzeitig neue Erkenntnisse zum Retail der Zukunft gewinnen. »

  • Avobis bestätigt Ralf Capeder als Geschäftsführer von Verit Immobilien

    Avobis bestätigt Ralf Capeder als Geschäftsführer von Verit Immobilien

    Die Avobis Group AG hat Ralf Capeder offiziell in seiner Funktion als Geschäftsführer der Verit Immobilien AG bestätigt, informiert das seit Frühjahr 2021 zu Avobis gehörende Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Capender hatte Verit Immobilien seit Anfang November vergangenen Jahres ad interim geführt. Der studierte Jurist und Immobilienökonom ist vor sechs Jahren bei Verit eingestiegen. In den vergangenen Jahren habe Capender dabei erfolgreich den Standort Chur geleitet, heisst es in der Mitteilung.

    „Wir freuen uns sehr über die Ernennung von Ralf Capeder“, wird Sandro Sulcis  in der Mitteilung zitiert. Der Co-CEO von Avobis ist überzeugt, dass Capeder „mit seiner grossen Erfahrung und seinem breiten Netzwerk Verit Immobilien als verlässlichen Partner im Immobilienmarkt weiter stärken und das Unternehmen als leistungsfähiges Standbein innerhalb der Avobis Gruppe positionieren wird“.

    Per Anfang März hat Verit Immobilien seine Geschäftsleitung zudem durch Manuela Gläser-Glänzel verstärkt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Expertin für Immobilienbewirtschaftung soll als Leiterin Bewirtschaftung die operativen Geschicke von Verit Immobilien verantworten. Vor ihrem Eintritt bei Verit Immobilien war Gläser-Glänzel unter anderem für die Intercity Bewirtschaftung AG, Livit, Suva und Wincasa tätig.

  • Wincasa bewirtschaftet Immobilien von Immofonds

    Wincasa bewirtschaftet Immobilien von Immofonds

    Wincasa hat ab dem 1. Juli das Bewirtschaftungsmandat für über 130 Liegenschaften der Immofonds Asset Management AG inne. Es wurde im Rahmen einer Ausschreibung vergeben. Mit diesem Mandatsgewinn baue Wincasa „seine Position als führender Immobiliendienstleister der Schweiz“ weiter aus, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Der Wert des bewirtschafteten Portfolios von Immofonds und Immofonds suburban steigt damit den Angaben zufolge auf über 78 Milliarden Franken. Die Winterthurer Wincasa wird zwei Drittel davon im Vollmandat bewirtschaften. Das restliche Drittel wird gemeinsam mit zwei weiteren Firmen betreut. Dass dies in der Wincasa eigenen Software-Umgebung geschehen werde, bedeute für alle Parteien „eine effiziente Zusammenarbeit ohne Medienbruch“.

    „Wincasa hat uns im Rahmen der strategischen Neuausrichtung des Bewirtschaftungsmandats überzeugt“, wird die Geschäftsführerin der Immofonds Asset Management AG, Gabriela Theus, zitiert. „Nebst Sicherheit, Innovationsgeist und schweizweitem Filialnetz verfügt Wincasa auch über die eigentliche Bewirtschaftung hinaus in vielen anderen Bereichen über umfassendes Know-how“, etwa bezüglich der Nachhaltigkeit. Zudem gewährleiste die gewählte Mandatsstruktur, „dass der bestehende Provider als technischer Bewirtschafter für ein Teilportfolio an Bord bleibt“.

    Wie Andy Kürsteiner, Leiter Business Development bei Wincasa, betont, bestärke das Vertrauen von Immofonds sein Unternehmen darin, „den eingeschlagenen Weg einer kundenzentrierten Arbeitsweise weiter zu verfolgen“.

  • Thomas Hinderling wird neuer Bereichsleiter

    Thomas Hinderling wird neuer Bereichsleiter

    Thomas Hinderling ist bereits seit 2017 für Wincasa tätig. Er war entscheidend am Aufbau der seit fünf Jahren bestehenden Abteilung Mixed-Use Site Management (MUSM) beteiligt und führte anfänglich die Projekte im Raum Zürich. Ab 2019 wurde ihm die Leitung des Bereichs MUSM Deutschschweiz übertragen. In dieser Rolle verantwortete er den Teilbereich innerhalb des Center & Mixed-Use Site Management (CMSM) und war der stellvertretende Bereichsleiter CMSM. Der 47-Jährige verfügt über einen Executive MBA Marketing FH, einen CAS in Urban Management FH und war vor seiner Zeit bei Wincasa als CEO und Partner verschiedener Marketing- und Distributionsunternehmen tätig. Ab 1. Mai 2022 wird er neuer Bereichsleiter CMSM bei Wincasa und damit Geschäftsleitungsmitglied. Nachfolger von Thomas Hinderling wird Philipp Arnold als neuer Leiter MUSM Deutschschweiz.

    Interne Nachfolgeregelungen
    Thomas Hinderling freut sich auf seine neue Aufgabe: «Die CMSM-Leitung von Felix Kubat übernehmen zu dürfen, erfüllt mich mit Freude und Stolz. Wir beide haben in der Vergangenheit sehr gut zusammengearbeitet und viele Projekte erfolgreich lancieren können. Nun gilt es, diese Arbeit zusammen mit meinem neuen Team weiter voranzutreiben, denn es gibt nach wie vor viel Potential.»

    Der Bereich CMSM wurde seit Ende 2019 von Felix Kubat geleitet. Während seiner Wirkungszeit hat er für den Bereich erfolgreich eine neue Strategie entwickelt und implementiert. Dazu gehörten unter anderem der Aufbau zweier CMSM-Standorte, dank denen durch eine gezielte Bündelung der Kräfte und Expertise seitens Center- sowie Mixed-Use Site Management grosse Mehrwerte erreicht werden konnten. Zudem führte er den Geschäftszweig souverän durch die Corona-Krise. Er verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch und wird sich künftig der Führungs- und Dozententätigkeit an einer kaufmännischen Berufs-schule widmen. «In den vergangenen 2.5 Jahren bei Wincasa durfte ich den Bereich Center und Mixed-Use Site prägen und stetig weiterentwickeln. Es war eine sehr spannende und intensive Zeit, auf die ich sehr gerne zurückblicke. Nun freue ich mich auf ein neues Kapitel. Seit einigen Jahren bin ich sporadisch als Dozent auf Stufe HF im Bereich Führungsausbildung tätig. Diese Passion werde ich nun mit einer Führungs- und Dozententätigkeit an einer kaufmännischen Berufsschule weiterverfolgen», sagt Kubat zu seinem Wechsel.

    Die Nachfolge von Thomas Hinderling ist ebenfalls ein interner Wechsel. Neu übernimmt Philipp Arnold die Funktion des Leiters MUSM Deutschschweiz. Er ist seit 2014 bei Wincasa tätig, hat als Centerleiter Zentrum Regensdorf & HUB begonnen und dann im Januar 2020 die Leitung des MUSM Hubs Zürich übernommen. Philipp Arnold verfügt unter anderem über ein Betriebswirtschaftsstudium, einen MAS Immobilienmanagement, einen MAS Brand and Marketing Management und ist RICS Mitglied. Er ist somit bestens für die Nachfolge von Thomas Hinderling gerüstet.

    Oliver Hofmann, CEO Wincasa, sieht die beiden internen Karriereschritte sehr positiv: «Ich danke Felix Kubat herzlich für sein wertvolles Engagement und die gute Zusammenarbeit. Dass wir Thomas Hinderling als neuen Leiter CMSM und Philipp Arnold als neuen Leiter MUSM Deutschschweiz nominieren und die Nachfolge intern regeln konnten, ist sehr erfreulich. Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser personellen Lösung unsere bereits führende Position im Markt noch weiter stärken können.»

  • Wincasa ist neuer Partner von Madaster

    Wincasa ist neuer Partner von Madaster

    Immobilien-Dienstleister Wincasa ist eine Partnerschaft mit Madaster eingegangen. Damit beabsichtigt Wincasa laut einer Medienmitteilung, die effiziente Nutzung von Materialien entlang des Lebenszyklus einer Immobilie zu erleichtern. Dafür nutzt Wincasa den Madaster-Materialpass. Er gibt Einblick in die Materialien, Komponenten, Produkte und Mengen, die zur Erstellung eines Gebäudes verwendet wurden. Darüber hinaus enthält er Informationen über die Qualität der Materialien, ihre Standorte sowie ihren finanziellen und zirkulären Wert.

    „Die genaue Kenntnis der verbauten Materialien ist ein integraler Bestandteil der ganzheitlichen Betrachtung einer Immobilie“, wird Beatrice Landolt, Head Construction & Facility Management der Wincasa AG, zitiert. „Auf Grundlage dieser Daten werden wir künftig in der Lage sein, die Zirkularität der von uns bewirtschafteten Liegenschaften zu bewerten und dies in einem entsprechenden Index abzubilden.“

    Wie es in der Mitteilung heisst, werde im Umbauprojekt Müllerstrasse 12 in Zürich erstmals in der Schweiz ein detaillierter Materialpass für ein bestehendes Gebäude erstellt. Wincasa begleitet dieses Projekt der Swiss Prime Site Immobilien AG mit ihrer Bauherren-Treuhandabteilung. Auf diese Weise könnten bei Abbruch einer Liegenschaft Materialien gezielt in einem anderen Objekt eingesetzt werden, so Landolt. „Diese Möglichkeit bedeutet eine neue Dimension der Zirkularität in der Immobilienwirtschaft und schliesst den Kreislauf in Cradle to Cradle-Bauvorhaben.“

  • Zühlke modernisiert den Digitalauftritt von Wincasa

    Zühlke modernisiert den Digitalauftritt von Wincasa

    IT-Innovationsdienstleister Zühlkeaus Schlieren bringt die bei Wincasabenutzte Software auf einen modernen Stand, der den heutigen Marktanforderungen genügt. Der Immobiliendienstleister aus Winterthur hat bisher mit den im eigenen Unternehmen entwickelten Programmen gearbeitet. Diese in 15 Jahren im Unternehmen entwickelten Programme sind laut Medienmitteilungvon Zühlke zwar „äusserst funktional“, reichen aber für die Expansionsstrategie von Wincasa nicht aus. So sei bisher weder Datenaustausch mit Drittanbieteranwendungen möglich noch sei die Software Cloud-basiert. Beides sei aber notwendig, um Omni-Channel-Marketing – das Weiterleiten von Produktinformationen an alle Verkaufskanäle und Medien – zu nutzen und Mietern und Eigentümern entsprechende Dienstleistungen anzubieten.

    Zühlke hilft den Wincasa-Experten, das bestehende System zu modernisieren. Es soll nicht komplett neu aufgesetzt werden. Dazu werden die drei vorhandenen Bereiche von Unternehmensplanung, Immobilienverwaltung und Bauprojektmanagement Cloud-fähig gemacht und auf den Einsatz in der Microsoft Azure-Umgebung vorbereitet. Der in langen Jahren gesammelte Datenbestand muss jetzt bereinigt und auf die neue Plattform transferiert werden. Neue Projekte werden dort direkt eingebracht. Bei diesen Arbeiten arbeiten Zühlke-Experten mit den Wincasa IT-Spezialisten zusammen.

    Als Ziel der Modernisierung gibt die Medienmitteilung an: Wincasa will die digitale Revolution im Schweizer Immobilienmarkt anführen.

  • «Wir halten nichts von einer politischen Lösung»

    «Wir halten nichts von einer politischen Lösung»

    Wie hat sich der Immobilienmarkt seit Beginn der Coronakrise verändert?
    Marcel Hug: In der Bewirtschaftung hat die Arbeit massiv zugenommen. In der Vermarktung sehen wir das Gegenteil: Dieser Bereich ist praktisch zum Erliegen gekommen.

    Welche Bereiche des Immobilienmarkts sind besonders betroffen?
    Vor allem auch die Bewirtschaftung – gerade zum Zügeltermin per Ende März fuhr das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) einen Schlingerkurs. Wir vom SVIT mussten relativ kurzfristig eine Kampagne bewerkstelligen, um zu überzeugen, dass man auch unter Coronabedingungen zügeln kann. Eines unserer grossen Mitglieder, die Livit, hatte Ende März über 1000 Wohnungswechsel. Nur zwei Umzüge konnten nicht stattfinden. Hier wurde seitens Mieterverbände aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Auf die nächsten Zügeltermine hin wird sich diese Thematik sicher normalisieren. Aktuell stehen die Diskussionen rund um die Mietzinsreduktion bei den Geschäftsmieten im Vordergrund. Hier sehen wir eine der grössten Herausforderungen.

    Was sind aktuell die grössten Probleme der SVIT-Mitglieder?
    Unsere Mitglieder sind hauptsächlich Bewirtschaftungsunternehmen. Bei der Diskussion um mögliche Mietzinsreduktionen sind sie in der Rolle des Vermittlers zwischen Eigentümern und Geschäftsmietern. Aus diesem Grund haben wir auf unserer Webseite entsprechende Hilfsmittel bereitgestellt. Mitglieder können beispielsweise nachschauen, welche Geschäftsmieter überhaupt betroffen sind, wie man bei den Verhandlungen am besten vorgehen soll usw. Auch bei Stockwerkeigentum- Verwaltungen herrscht zurzeit grosse Unsicherheit: Wann können/dürfen Eigentümerversammlungen wieder stattfinden? Auch bei Mietern sehen sich unsere Mitglieder mit sehr vielen Fragen konfrontiert. Darunter zum Beispiel, ob die Benutzung der Gemeinschaftswaschmaschine in Coronazeiten sicher ist. Wir haben eine lange Liste von FAQs auf unserer Homepage aufgeschaltet. In solchen Zeiten ist das Bedürfnis nach Sicherheit und Antworten auf die drängenden Fragen enorm hoch.

    Wie lautet Ihre konkrete Empfehlung bei der Diskussion um Mietzinsreduktionen bei den Geschäftsmieten?
    Wir plädieren dafür, der Verhandlungslösung zuerst wirklich eine Chance zu geben. Der Bundesrat hat diese Lösung empfohlen – doch bevor sie überhaupt umgesetzt werden kann, wird diese bereits als untauglich kritisiert. Niemand kann aktuell statistische Zahlen präsentieren. Nach unserem Kenntnisstand laufen die Verhandlungen.

    «Es könnte zu Gerichtsfällen kommen»

    Hätten Sie sich eine klare Regelung seitens des Bundes gewünscht?
    Wir halten aktuell nichts von einer politischen Lösung via Notrecht, das ja immer einen Eingriff in das bestehende Privatrecht darstellt. Wir stehen allerdings den kantonalen Lösungen offen gegenüber. Die gängigste geht in der Tendenz zur Drittel-Lösung: 1/3 der Miete übernimmt der Mieter, 1/3 der Vermieter und 1/3 der Staat. Wenn die Verhandlungslösungen auf Bundesebene tatsächlich scheitern sollten, könnte man immer noch auf eine solche Lösung zurückgreifen. Auch die im Raum stehende 70:30-Lösung (70 Prozent Erlasse der Miete) lehnen wir ab. Vordergründig einfache Regelungen sind aus unserer Sicht schlicht nicht möglich. Es stellen sich bei jeder politischen Lösung sofort zahlreiche Detailfragen: Was macht man mit gestaffelten oder indexierten Mieten, was mit den Parkplätzen, was mit einem Fitnesscenter, das im hinteren Bereich noch Büros hat, wie behandelt man ein Restaurant, welches zusätzlich ein Take-Away anbietet? So einfach, wie sich gewisse Politiker die Lösung vorstellen, ist diese am Ende eben auch nicht.

    Was für eine kantonale Lösung würden Sie sich denn wünschen?
    Alle kantonalen Lösungen, welche auf Verhandlungen basieren, finden wir grundsätzlich positiv. Solange nicht beide Parteien (Mieter/Vermieter) zu einer Einigung kommen, springt auch der Staat nicht ein. Wir plädieren für die Verhandlungslösung und erhalten von verschiedenen Seiten Signale, dass man damit erfolgreich ist. Genaue Zahlen gibt es noch nicht. Und bis wir sie haben, halten wir andere Lösungen als die der Verhandlungen für falsch.

    Was, wenn trotz allem keine Einigung gefunden werden kann?
    Dann wird es Gerichtsfälle geben. Die Frage lautet in diesem Fall: Handelt es sich um einen Mangel an der Mietsache oder nicht. Hier scheiden sich die Geister, Juristen sind sich uneinig. Entscheide vor Gericht wären zwar unschön, aber am Ende wohl die Konsequenz daraus. Auch die Lösung der Schiedsgerichte halte ich nicht für die Richtige. Die Rechtslage ist in diesem Fall so unklar, dass sich auch diese Juristen nicht auf Präzedenzfälle staatlicher Gerichte beziehen können. Im Gegensatz zu den Schiedsgerichten haben Gerichte eine staatliche Legitimation mit demokratisch legitimierten, neutralen Richtern und so per Se eine erhöhte Glaubwürdigkeit. Es ist ihre Aufgabe das Recht auszulegen.

    «Wir waren selber erstaunt, um wie viel Geld es geht.»

    Wie ist das Feedback Ihrer Mitglieder bei den Verhandlungslösungen – sind sie erfolgreich?
    Es lässt sich noch keine klare Tendenz erkennen. Ich habe mit grossen Unternehmen wie Livit, Privera, Wincasa usw und mit unseren KMU Kontakt. Die institutionellen Eigentümer brauchen aufgrund der grossen Menge an Mietverträgen eine klare Linie. Die Credit Suisse beispielsweise hat Mietzinse erlassen. Die Swiss Life prüft jeden Einzelfall und hilft vor allem den kleineren Gewerbebetrieben mit einer Mietzinsreduktion. Die Raiffeisen-Gruppe wiederum hat allen betroffenen Geschäftsmietern für drei Monate die Miete erlassen. Generell ist aber keine Einheitlichkeit zu erkennen. Ich höre, dass auch bei den KMUs ein Entgegenkommen stattfindet. Dort kennen sich Mieter und Vermieter in der Regel persönlich und die Verhandlungen finden statt. Die Solidarität ist in der KMU-Welt gross. Dementsprechend höre ich aus diesem Bereich viel Positives.

    Wo liegt das Problem der Vermieter, die solchen Forderungen nicht nachkommen wollen oder können?
    Wir haben auf der Vermieterseite unterschiedliche Situationen. Es gibt Vermieter, die auf den Mieterlös existentiell angewiesen sind. Wenn jemand beispielsweise ein Mehrfamilienhaus als Altersvorsorge hat und dort ein Coiffeursalon eingemietet ist, wird er nicht so einfach auf die Miete verzichten können. Hingegen gibt es private Eigentümer, die sich einen solchen Mietzinserlass leisten können und dementsprechend nicht in eine Notsituation geraten. Auch hier zeigt es sich, dass pauschale Lösungen zu unerwünschten Resultaten führen würden.

    Eine Studie im Auftrag des SVIT zeigt: Mit jedem Tag Stillstand stehen betroffene Gewerbe- und Verkaufsbetriebe fälligen Mietzinsen von 15 Mio. Franken gegenüber. Eine enorm hohe Zahl.
    Mit dieser Studie wollten wir zu Versachlichung der Thematik beitragen. Wir waren selber erstaunt, um wie viel Geld es tatsächlich geht. Unsere Mitglieder sind froh über die Studie. Damit kann gezeigt werden, dass dieses Thema angegangen werden muss und eine volkswirtschaftliche Relevanz hat. Viele unserer Mitglieder stehen zwischen den Ansprüchen des Eigentümers und des Mieters. Diese Situation bringt es mit sich, dass ein grosser Druck auch auf unseren Bewirtschaftern lastet. Auch wenn der Lockdown vorbei ist, wird dieses Thema uns wohl noch länger begleiten. Unsere Mitglieder wünschen sich zufriedenstellende Lösungen für beide Parteien.

    Soll man jetzt sein Eigenheim oder seine Gewerbeliegenschaft verkaufen beziehungsweise kaufen?
    Ich glaube, dass die Coronakrise ein kurzfristiges Ereignis ist. Eine Investition ins Eigenheim oder in eine Gewerbeliegenschaft ist hingegen etwas Langfristiges. Ich halte einen Kauf/Verkauf zu diesem Zeitpunkt für genauso gut oder schlecht wie vor zwei oder drei Monaten. Grundsätzlich sind Immobilien immer eine gute und relativ risikoarme Möglichkeit, um zu investieren – das sieht man, wenn man einen Blick auf die Börse wirft. Natürlich muss man bei einer Gewerbeliegenschaft jeweils prüfen, ob sie marktgängig ist. Derzeit sehen wir aber situationshalber sehr wenige Transaktionen. Wobei ich nicht glaube, dass die Coronakrise einen relevanten Einfluss auf aktuelle Verkaufspreise hat.

    «Den politischen Druck spüren wir auch im bürgerlichen Lager»

    Wird die Coronakrise den Immobilienmarkt langfristig verändern?
    Der Onlinehandel hat mit der Coronakrise nochmals einen Boom erlebt. Die Retailflächen dürften in Zukunft noch mehr unter Druck kommen. Das Thema Homeoffice wird zudem einen Einfluss auf die Büroflächen haben. Jetzt erleben viele Unternehmen, wie gut die Arbeit im Homeoffice funktioniert. Müssen die Mitarbeitende später nur noch ein- oder zweimal wöchentlich im Büro erscheinen, sind Unternehmer nicht mehr auf einen zentralen Standort wie etwa die Innenstadt angewiesen. Die zentralen Büroflächen werden meines Erachtens unter Druck geraten.

    Wie gross wird Ihres Erachtens der Schaden für die Immobilienbranche sein?
    Der Schaden wird vorübergehend sein. Bei den Bewirtschaftern besteht dieser vor allem in mehr Arbeit zum selben Honorar. Es gibt aber auch die Verbindung Bewirtschaftungsvertrag und Mietzinsen. In der Regel erhalten die Bewirtschafter einen bestimmten Prozentsatz der Mietzinsen als Honorar. Nehmen die Leerstände oder Mieterlasse zu, entfallen dem Bewirtschafter einen Teil der Honorare. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass unsere Branche gestärkt aus der Krise hervorgehen wird.

    Man liest oft, dass die Immobilienbranche verhältnismässig gut wegkommen dürfte. Teilen Sie diese Einschätzung?
    Das kommt immer darauf an, mit wem Sie es vergleichen. Die Branche ist
    sicher kein Profiteur, aber auch nicht so stark wie beispielsweise der Tourismus oder die Gastronomie betroffen. Wir stellen fest, dass das in gewissen Medien dargestellte Bild der reichen Immobilieneigentümer, welche als Einzige ungeschoren aus der Krise kommen wollen, uns in der politischen Arbeit nicht hilft. Wir spüren, dass der politische Druck auch im bürgerlichen Lager erheblich ist, da das betroffene Gewerbe stark unter den coronabedingten Folgen leidet. Grundsätzlich ist aber die Investition in Immobilien meines Erachtens ein langfristig sinnvolles Engagement. Das sieht man auch, wenn man sich die letzten 30 Jahre anschaut. Das vielbesagte Platzen der Immobilienblase sehe ich nicht auf uns zukommen. Genauso wenig wie die seit Jahren angekündigte Zinswende. Genau solange die Immobilienpreise steigen, wird das Platzen der Blase prophezeit. Ich halte mich da lieber an Fakten als an Prognosen.

    Wo sehen Sie die Chancen nach Corona?
    Ganz klar in der Digitalisierung, beschleunigt durch die aktuelle Lage. Hier wird es nochmals einen Schub geben. Ich sehe hier grosse Chancen für eine Effizienzsteigerung in der Branche.

  • Altenrhein – Areal mit Geschichte

    Altenrhein – Areal mit Geschichte

    Von damals zu heute
    Das Areal Altenrhein blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück: Mit dem Bau der Dornier-Werke und des Flugplatzes in den 1920er-Jahren erlebte das ehemalige Fischerdorf Altenrhein einen Aufschwung ohnegleichen. Der Flugzeughersteller Dornier galt damals als eines der modernsten Unternehmen der europäischen Luftfahrtindustrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte das unter dem Namen FFA Flugzeugwerke Altenrhein AG bekannte Areal mehrmals den Besitzer. 1997 übernahm Schindler Waggon einen Grossteil davon. Zehn Jahre später wurde der Waggonbaubereich von Stadler Rail übernommen. 2018 gab
    der Schienenfahrzeughersteller bekannt, dass er 2021 mit einem Grossteil der Produktion in seinen Neubau nach St. Margrethen umziehen werde.

    Etwas ist aber immer gleich geblieben: Seit 100 Jahren wird in Altenrhein Grosses erschaffen. Die Lage im Vierländereck ist kaum zu überbieten, und das direkte Umfeld ist für alle Seiten bereichernd. Die Nähe zum Flughafen St. Gallen-Altenrhein sowie der eigene Gleisanschluss zum Streckennetz der SBB sorgen für eine hervorragende Anbindung an nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzmärkte. Mit einer Grösse von ca. 110 000 m2 und einer vermietbaren Fläche von 55 000 m2 hat das Areal in Altenrhein zudem eine grosse Bedeutung in der gesamten Ostschweiz.

    Individuelles Arealmanagement gefordert
    Der Bereich Mixed-Use Site Management von Wincasa betreut seit Anfang 2017 erfolgreich gemischt genutzte Grossareale in der ganzen Schweiz. Mit dem Gewinn des Swisscanto-Mandats Werkplatz Altenrhein Mitte 2019 kommt nun eine ganz neue Dimension hinzu. Die Herausforderungen unterscheiden sich stark von herkömmlichen Arealen, die schweizweit durch die Spezialisten von Wincasa betreut werden.

    Beim Management von Industriearealen geht es vor allem um Tätigkeiten und Anforderungen rund um produzierende Unternehmen. Damit in der Schweiz konkurrenzfähig und hochwertig produziert werden kann, müssen die Bedürfnisse der Kunden schnell erkannt sowie umgehend und sehr individuell darauf eingegangen werden. Hinzu kommen auch die strategischen Bereiche der Weiterentwicklung, Kostenoptimierung und optimale Positionierung im Markt. Professionalität, Sicherheit und Eingespieltheit zwischen den verschiedenen Disziplinen sind das A und O eines reibungslosen Betriebs. Fehler im Betrieb hätten grosse Folgen.

    Die Dienstleistungen für Altenrhein sind speziell auf die Bedürfnisse der Mieter aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Logistik zugeschnitten. Es handelt sich um Leistungen wie z.B. Botendienste, Reparaturservices, individuelle Reinigung oder die Organisation von Kundenanlässen. Nebst der Entsorgung, welche den höchsten Anforderungen des Kantons St. Gallen entspricht, bietet das Areal auch die Entsorgung von Sondermüll an. Da Produktionsfirmen immer flexibler arbeiten und produzieren möchten, ist darüber hinaus ein stetiger Ausbau der Dienstleistungen für die Mieter im Areal geplant.

    Aktuelle Herausforderungen
    Durch den angekündigten Wegzug von Stadler Rail bot sich Eigentümer und Management die Möglichkeit zu einer Neupositionierung des Areals: von einem Ort mit ein paar wenigen hin zu einem Ort mit mehreren Mietern. Ein umfassendes Rebranding, gepaart mit intensiven Vermarktungsaktivitäten, leitete die ersten Schritte ein. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen, und das Interesse am Markt ist vorhanden. Durch das clever und flexibel gestaltete Raumangebot ist damit zu rechnen, dass der Vermarktungsprozess erfolgreich zu Ende geführt werden kann. ■