Schlagwort: Windpark

  • Neue Windenergieanlage am Flumserberg in Planung

    Neue Windenergieanlage am Flumserberg in Planung

    Axpo mit Sitz in Baden nimmt erste Abklärungen für einen möglichen Windpark auf dem Flumserberg im Kanton St. Gallen auf. Er könnte bis zu sechs Windenergieanlagen umfassen. In dieser Woche wird das Energieunternehmen laut seiner Medienmitteilung einen Windmessmast installieren. Damit sollen über ein Jahr hinweg Wind- und Fledermausdaten erfasst werden.

    Die gesammelten Daten sollen als Grundlage für die nächsten Projektschritte und die detaillierte Planung dienen. Für die Errichtung des Windmessmastes haben die Ortsgemeinde Flums-Dorf und die Alpkorporation Mols ihre Zustimmung erteilt. Der 120 Meter hohe Mast wird auf der Fläche Grappenchöpf aufgestellt, einem Standort, der laut Axpo ein vielversprechendes Windpotenzial bietet.

    Der produzierte Strom aus dem Windpark würde dem Verbrauch von über 10’000 Haushalten entsprechen. Er könnte den Angaben zufolge die Winterlücke füllen, weil zwei Drittel der Stromproduktion im Winter stattfinde. Wie Axpo weiter ausführt, würde ein Windpark auf dem Flumserberg nicht nur zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen und eine nachhaltige, erneuerbare Energiequelle nutzen, sondern auch wirtschaftliche Impulse für die Region setzen.

  • Weiterer Etappensieg für Windpark Quatre Bornes

    Weiterer Etappensieg für Windpark Quatre Bornes

    Die Initianten des bi-kantonalen Windparks Quatre Bornes haben einen weiteren Etappensieg errungen. Das Bundesgericht hat laut einer Mitteilung die Beschwerde der Gegner einer Wiederholung der Abstimmung über den Windparks in Sonvilier abgelehnt.

    Die Gemeinde Sonvilier kann nun am 22. September erneut über den Quartierplan abstimmen. Dieser ist einer Baubewilligung für den Windpark gleichgestellt. Das Stimmvolk von Sonvilier hatte am 27. September 2020 den Windpark mit einer knappen Mehrheit von 289 Nein- zu 285 Ja-Stimmen den Windpark abgelehnt. Eine im Dezember 2021 lancierte kommunale Initiative verlangte eine Wiederholung der Abstimmung.

    Das Neuenburger Kantonsgericht hatte im August 2023 eine Einsprache gegen die geplanten Windräder im Neuenburger Teil des Windparks in der Gemeinde Val de Ruz abgelehnt.

    Der Windpark Quatre Bornes wird von den beiden Gemeinden sowie 23 Landwirten und anderen Personen geplant. Groupe E investiert über seine Tochter greenwatt in das Projekt. Die ersten Windmessungen wurden 2006 vorgenommen. Der Windpark soll mit drei Windrädern in Val de Ruz und sechs in Sonvilier 63 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

  • Bau eines Messmastes zur Windmessung und Umweltüberwachung gestartet

    Bau eines Messmastes zur Windmessung und Umweltüberwachung gestartet

    CKW hat laut einer Mitteilung am 13. Mai mit dem Bau eines Messmastes auf dem Ruswilerberg begonnen. Der Mast trägt auf 60, 80 und 100 Metern Anemometer, die den Wind messen. Auf 60 und 100 Metern Höhe messen Ultraschallsensoren die Töne der vorbeifliegenden Fledermäuse. An der Spitze messen Sensoren die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit.

    Die Messungen werden während mindestens einem Jahr erhoben. Sie sollen helfen, die vorhanden Wind- und Wetterdaten zu überprüfen und damit die Wirtschaftlichkeit des geplanten Windparks zu sichern. Zugleich sollen sie dazu beitragen, die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt zu minimieren.

    CKW plant auf dem Ruswilerberg einen Windpark mit fünf Turbinen.

  • Mast misst Winddaten für Windpark Grotwind

    Mast misst Winddaten für Windpark Grotwind

    Die Planung für den Windpark Grotwind geht in die nächste Phase. Derzeit wird auf dem Grot in der Gemeinde Pfäfers ein Messmast errichtet. Dieser verfügt laut einer Mitteilung auf den Höhen von 57, 69 und 80 Metern über Windmesser und Wettersensoren. Diese sollen während zwölf Monaten kontinuierlich Wind- und Wetterdaten wie Windstärken und -richtungen, Turbulenzen, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck aufzeichnen.  Auf 69 Metern werden zudem Ultraschallsensoren angebracht, welche die Töne der vorbeifliegenden Fledermäuse aufnehmen.

    Die Daten sollen dazu beitragen, die geeigneten Windturbinen, ihre Anzahl und ihre optimale Platzierung zu definieren. Sie sollen auch helfen, standortspezifische Abschaltalgorithmen zu bestimmen. Damit sollen Einwirkungen des geplanten Windparks auf Mensch, Tier und Umwelt niedrig gehalten werden.

    Der Windpark wird von den St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken, der SN Energie und der eigens gegründeten Grotwind GmbH mit Sitz in Quarten SG geplant. Er soll Strom für 5000 Haushalte produzieren.

  • Windpark Quatre Bornes nimmt nächste Hürde

    Windpark Quatre Bornes nimmt nächste Hürde

    Der Windpark Quatre Bornes hat eine weitere Hürde genommen. Laut einer Mitteilung der Groupe E hat das Kantonsgericht Neuenburg die Einsprache der Gegner des Projekts gegen die drei Windräder auf dem Gebiet der Neuenburger Gemeinde Val de Ruz zurückgewiesen. Das Gericht habe seine Entscheidung unter anderem damit begründet, dass das Projekt von nationaler Bedeutung und der kantonale Richtplan nicht zu beanstanden sei. Die Einsprecher können nun Einsprache beim Bundesgericht erheben.

    Auch die sechs Windräder des Windparks, die auf dem Gebiet der Berner Gemeinde Sonvilier geplant sind, sind noch Gegenstand laufender Verfahren. Die Initianten hatten dort ursprünglich sieben Windräder geplant.

    Der Windpark wird von den beiden Gemeinden sowie 23 Landwirten und anderen Personen geplant. Groupe E investiert über seine Tochter greenwatt in das Projekt. Die ersten Windmessungen wurden 2006 vorgenommen. Der Windpark soll 63 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

  • Repower investiert mit Partnern in deutschen Windpark

    Repower investiert mit Partnern in deutschen Windpark

    Zum Jahresbeginn habe Repower sein Portfolio von Windanlagen in Deutschland erweitert, informiert der Bündner Energieversorger in einer Mitteilung. Konkret hat Repower den Windpark Berlar in Nordrhein-Westfalen übernommen. Die Anlage mit fünf Turbinen und einer Gesamtleistung von 7,5 Megawatt soll jährlich rund 14,4 Gigawattstunden Strom produzieren. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Bündner Energieversorger betreibt laut Mitteilung bereits eine ganze Reihe von Windparks in Italien und Deutschland. Die Neuerwerbung soll in die deutsche Repartner Wind GmbH integriert werden. Das Unternehmen gehört zu 100 Prozent zur Bündner Repartner Produktions AG, die sich mit 51 Prozent mehrheitlich im Besitz von Repower befindet. Die LKW halten mit 10,39 Prozent den grössten Minderheitenanteil.

    Über die Repartner Produktions AG will Repower seinen Aktionären „Zugang zu diversifizierter, erneuerbarer Stromproduktion“ bieten, heisst es in der Mitteilung. An der Repartner Produktions AG sind neben Repower und den LKW weitere Schweizer Energieunternehmen beteiligt, darunter Eniva, WWZ und die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ).

    „Für die LKW ist diese Beteiligung ein absoluter Gewinn“, wird Gerald Marxer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der LKW, in einer eigenen Mitteilung der LKW zur Übernahme des Windparks zitiert. „Zum einen können wir unsere Eigenproduktion erhöhen und zum anderen investieren wir gemäss unserer Strategie in erneuerbare Produktionstechnologien.“

  • Kantonsgericht weist Einsprachen gegen Windpark ab

    Kantonsgericht weist Einsprachen gegen Windpark ab

    Das Kantonsgericht von Neuenburg gibt grünes Licht für den Windpark Montagne de Buttes. Es hat alle Einsprachen gegen das Projekt der Verrivent SA abgewiesen. Die Kläger können nun Berufung einlegen.

    In einer gleichlautenden Medienmitteilung begrüssen Windparkbetreiberin Verrivent und deren hälftige Eignerin, die Energieversorgerin Groupe E Greenwatt, das positive Signal. „Die Entscheidung zeigt, wie wichtig das Projekt Montagne de Buttes für die Zukunft einer ganzen Region ist“, wird Verrivent-Verwaltungsratspräsident Alain Sapin in der Mitteilung zitiert. Die andere Hälfte am Aktienkapital von Verrivent SA hält Services Industriels de Genève (SIG). Vorgesehen sei, das Aktienkapital längerfristig für das Gemeinwesen zu öffnen.

    Diese gerichtliche Entscheidung folgt gemäss der Mitteilung einem Beschluss des Neuenburger Regierungsrats. Dieser hatte im Mai 2019 sämtliche Einsprachen gegen die öffentliche Auflage des kantonalen Ortsplans behandelt. Der Windpark ist ein Bestandteil dieses Plans. Zudem hat auch der Kanton am 28. Dezember 2020 entschieden, alle im Juni 2016 eingereichten Rekurse gegen Baubewilligungsgesuche in den drei betroffenen Gemeinden Val-de-Travers, Les Verrières und La Côte-aux-Fées abzuweisen.

    Auf ihrem Gebiet soll der Windpark Montagne de Buttes mit 19 Windturbinen entstehen. Mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 100 Millionen Kilowattstunden soll er 10 Prozent des gesamten derzeitigen jährlichen Stromverbrauchs im Kanton decken und pro Jahr 180’000 Tonnen CO2 einsparen. Die Investitionen belaufen sich auf 140 Millionen Franken.

  • Gotthard-Windpark ist offiziell eingeweiht

    Gotthard-Windpark ist offiziell eingeweiht

    Der Parco eolico del San Gottardo ist auf dem Gotthard-Pass offiziell eingeweiht worden. Es ist aktuell der einzige Windpark, der in der Schweiz im Bau ist. Er wird seinen regulären Betrieb im November aufnehmen. Für die kommenden Sommermonate sind laut einer Medienmitteilung der Betreiberin Azienda Elettrica Ticinese (AET) „zahlreiche Wiederherstellungs- und Bodensanierungsmassnahmen“ vorgesehen.

    Staatsrat Claudio Zali, Direktor der Territorialabteilung, Airolos Bürgermeister Franco Pedrini, der Generaldirektor von Services Industriels de Genève (SIG),  Christian Brunier, und der Direktor der AET, Roberto Pronini, haben die Anlage symbolisch in Betrieb genommen. Anwesend waren auch Vertreter von Unternehmen und Institutionen, die an dem Projekt beteiligt sind.

    Für die Bauphase wurden die Sommermonate der vergangenen beiden Jahre genutzt. Geplant war die Inbetriebnahme bereits im Herbst 2009. Doch die Verantwortlichen hätten damals laut eines Artikels der „Luzerner Zeitung“ „zugegeben, dass sie den Aufwand des Projekts unterschätzt haben“. Zur Begründung habe der damalige Verwaltungsratspräsident fehlende Erfahrung der Schweiz mit Windparks angeführt.

    Jetzt stehen auf dem Gotthard-Pass fünf statt der ursprünglich sieben geplanten Windräder. Sie wurden von der deutschen Firma Enercon geliefert. Die jährliche Produktion dieser Generatoren von je 2,35 Megawatt wird laut der Mitteilung auf zwischen 16 und 20 Gigawattstunden geschätzt. Sie könne den Strombedarf im Leventina-Tal zwischen den Südportalen des Gotthard-Tunnels bei Airolo bis Biasca abdecken.

    Die Investition in Höhe von 32 Millionen Franken wurde von den Aktionären des Gotthard-Windparks unterstützt: AET hält 70 Prozent, SIG 25 Prozent und die Gemeinde Airolo 5 Prozent. Die Anlage bekommt für 20 Jahre Subventionen aus dem Fond der Kostendecken Einspeisevergütung (KEV) für erneuerbare Energien. Dabei handelt es sich um ein Instrument des Bundes zur Förderung erneuerbarer Energien. Es wird durch eine Abgabe der Konsumentinnen und Konsumenten auf den Strompreis finanziert.