Schlagwort: Wirtschaftsraum

  • Wirtschaftsraum Ticino zwischen Energie, Wohnen und Investitionen

    Wirtschaftsraum Ticino zwischen Energie, Wohnen und Investitionen

    [smartslider3 slider=“52″]

    Am 108. immoTable Ticino in Savosa diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Immobilienwirtschaft, Energie, Planung und Investment über die Zukunft des Wirtschaftsraums Ticino. Im Zentrum standen dabei nicht nur einzelne Projekte, sondern die grundlegende Frage, wie sich das Tessin als moderner Wirtschafts- und Immobilienstandort weiterentwickeln kann.

    Die Diskussion machte deutlich, dass das Tessin heute weit mehr ist als Ferien- und Zweitwohnungsregion. Hohe Lebensqualität, strategische Lage und spannende Entwicklungspotenziale treffen auf Herausforderungen bei Verfahren, Wohnraum, Mobilität und regionaler Zusammenarbeit.

    Roberto Fantoni von Volta RE zeigte auf, wie stark sich der Energiemarkt verändert hat. Während die Einspeisevergütung für Photovoltaikstrom in den letzten Jahren massiv gesunken ist, entstehen mit Energiegemeinschaften, virtuellen Zusammenschlüssen und lokalen Stromgemeinschaften neue Modelle für Immobilienbesitzer, Gemeinden und Arealentwicklungen. Besonders die neuen CLE Modelle ab 2026 könnten den Immobilienmarkt nachhaltig verändern. Gleichzeitig wurde klar, dass Eigentümer und Verwaltungen zunehmend Lösungen suchen, welche Energiekosten senken, Gebäude energetisch aufwerten und Investitionen vereinfachen.

    Monique Bosco-von Allmen von CASSI rückte die Wohnfrage ins Zentrum. Sie machte deutlich, dass das Tessin im Bereich gemeinnütziger Wohnbau im schweizweiten Vergleich stark zurückliegt und die Diskussion um bezahlbaren Wohnraum, demografischen Wandel und nachhaltige Wohnformen dringend an Bedeutung gewinnt. Thematisiert wurden unter anderem Gentrifizierung, steigende Mietkosten, die geringe Quote gemeinnütziger Wohnungen sowie die Frage, wie Politik, Gemeinden und private Akteure gemeinsam neue Wohnmodelle fördern können. Gleichzeitig wurde betont, dass Wohnen weit mehr sei als nur ein Dach über dem Kopf, sondern eng mit sozialem Gleichgewicht, Generationendialog und Lebensqualität verbunden ist.

    Manuel Gamper von Leading Investors zeigte das Tessin aus Sicht nationaler und internationaler Investoren. Das Tessin bleibe attraktiv, befinde sich aber in einem anspruchsvolleren Marktumfeld, das deutlich mehr Professionalität, Datenkompetenz und strategisches Denken verlange. Besonders wichtig seien Planbarkeit, Geschwindigkeit, grössere Volumen und ein professionelles Ökosystem entlang der gesamten Immobilienwertschöpfungskette. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Tessin trotz seiner begrenzten Marktgrösse über interessante Renditen und erhebliches Entwicklungspotenzial verfügt, wenn Projekte qualitativ hochwertig, flexibel und langfristig ausgerichtet werden.

    Die Zukunft des Wirtschaftsraums Ticino entscheidet sich nicht allein über einzelne Bauprojekte oder Investments, sondern über Zusammenarbeit, Qualität, Innovation und die Fähigkeit, wirtschaftliche Entwicklung, Energie, Mobilität und Wohnen gemeinsam zu denken.

    Der nächste immoTable findet am 18. Juni 2026 im StartUp Space in Schlieren statt.

  • Wirtschaftsraum Basel – Facts and Figures

    Wirtschaftsraum Basel – Facts and Figures

    Wer in der Region Basel lebt und arbeitet, ist Teil einer der dynamischsten Metropolitanräume Europas. Zwischen Pharma-Campus, Architekten-Ikonen und wachsendem Start-up-Ökosystem zeigt sich die Region als kraftvoller Motor der Schweiz. Die Metropolregion Basel zählt zu den leistungsstärksten Wirtschaftsstandorten des Landes. Mit einer aussergewöhnlich hohen Exportquote und international führenden Unternehmen in den Bereichen Life Sciences, Medtech, Chemie und ICT. Über 30’000 Menschen arbeiten hier in der Forschung, Entwicklung und Produktion von Zukunftstechnologien.

    In der Region Basel entsteht mit Arealen wie dem uptownBasel oder dem Klybeckplus ein neues Zeitalter der Wertschöpfung, vernetzt, klimabewusst und international orientiert. Firmen finden kurze Wege zur Forschung, Talente finden neue berufliche Horizonte und die Standortförderungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, wie auch Basel Area  begleiten Unternehmen von der Idee bis zur Expansion. Ob Innovationsförderung, Fachkräfteentwicklung oder ESG-konforme Neubauprojekte, die Region investiert gezielt in nachhaltiges Wachstum.

    Wussten Sie, dass…

    • auf dem bikantonalen Dreispitz-Areal ein Stadtquartier entsteht, das Arbeiten, Wohnen und Kultur neu kombiniert?
    • das Klybeckplus-Areal nach dem SNBS-Standard entwickelt und 15’000 Menschen Raum zum Wohnen und Arbeiten bieten wird?
    • das BaseLink-Areal in Allschwil als Zentrum der biomedizinischen Forschung weltweite Beachtung findet?
    • Basel weltweit zu den Topregionen für Life Sciences zählt?
    • innovative Energielösungen aus der Region zur Dekarbonisierung der Schweiz beitragen?
    • sich Start-ups aus der ganzen Welt hier wegen der Nähe zu Spitzenforschung und Kapital ansiedeln?

    Wo Wirtschaft und Lebensqualität zusammenspielen
    Basel ist stark durch grenzüberschreitendes Denken. Die trinationale Zusammenarbeit mit dem Elsass und Südbaden schafft einen grenzüberschreitenden Wirtschaftsraum mit hoher Innovationskraft. Die Region profitiert von internationaler Anbindung über den EuroAirport, leistungsfähiger Bahnlogistik und und der Anbindung an die Weltmeere über die Schweizerischen Rheinhäfen. Hinter den Kulissen wirken engagierte Standortförderungen, die Unternehmen bei der Ansiedlung, Flächensuche, Bewilligungen und Vernetzung begleiten. Vom Start-up bis zum Industriekonzern – Basel bietet alles aus einer Hand. Basel ist kein Entweder-oder. Basel ist das Ganze. Hier entsteht heute Zukunft.

    Wirtschaftsraum Basel in Zahlen

    Basel-Stadt

    WIRTSCHAFT – KENNZAHLEN
    Unternehmen16’000
    Führende SektorenChemie/Pharma, Life Sciences,  Finanzdienstleistungen, Handel, Logistik, Gesundheitswesen
    Arbeitsplätze / Beschäftigte200’000
    Beschäftigte 1. Sektor (Landwirtschaft)100
    Beschäftigte 2. Sektor (Industrie/Bau)34’000
    Beschäftigte 3. Sektor (Dienstleistungen)166’000
    BIP/ Kopf in CHF (2022)209’782
    Arbeitslosenquote (2024)3,7%
    Start-up-Gründungen1’304 (2024)

    IMMOBILIEN – KENNZAHLEN
    Leerstandsquote Wohnungen0,9%
    Leerstandsquote Büro/Gewerbeimmobilien1%
    Wohneinheiten in Planung/Bau11’000
    Büro- und Gewerbeimmobilien in Planung/Baujährlich 10-15 Projekte
    Neubauprojekte40-50
    Durchschnittliche Baukosten für Gewerbe in CHF3’000 – 4’800/m²

    STANDORT  – KENNZAHLEN
    Fläche in km²37
    Bevölkerungsanzahl (2024)207’515
    Bevölkerungswachstum zum Vorjahr0,58%
    Bezirke Anzahl3
    Gemeinden Anzahl3
    Wohnungseinheiten138’000
    Hochschulen4
    Haltestellen Öffentlicher Regional- und Fernverkehrüber 100

    Basel-Land

    WIRTSCHAFT – KENNZAHLEN
    Unternehmen21’700
    Führende SektorenMaschinenbau, Chemie/Pharma, Nahrungsmittelindustrie, Handel, Gesundheitswesen
    Arbeitsplätze / Beschäftigte142’000
    Beschäftigte 1. Sektor (Landwirtschaft)1’000
    Beschäftigte 2. Sektor (Industrie/Bau)28’400
    Beschäftigte 3. Sektor (Dienstleistungen)112’100
    BIP/ Kopf in CHF (2022)77’693
    Arbeitslosenquote (2024)2,3%
    Start-up-Gründungen1’000 -1’200
    IMMOBILIEN – KENNZAHLEN
    Leerstandsquote Wohnungen1,2%
    Leerstandsquote Büro/Gewerbeimmobilien1%
    Wohneinheiten in Planung/Baujährlich ca. 2.000
    Büro- und Gewerbeimmobilien in Planung/Baujährlich 12-18 Projekte
    Neubauprojekte30-45
    Durchschnittliche Baukosten für Gewerbe in CHF2’200 – 3’800/m²
    STANDORT  – KENNZAHLEN
    Fläche in km²518
    Bevölkerungsanzahl (2024)303’285
    Bevölkerungswachstum zum Vorjahr0,70%
    Bezirke Anzahl5
    Gemeinden Anzahl86
    Wohnungseinheiten140’000
    Hochschulen1
    Haltestellen Öffentlicher Regional- und Fernverkehrca. 215
  • Begleitung von 91 ausländischer Firmen bei Ansiedlung

    Begleitung von 91 ausländischer Firmen bei Ansiedlung

    Das Jahr 2024 übertrifft hinsichtlich des Standortmarketings die Vorjahre in Qualität, Grösse und Exzellenz. So lautet die Bilanz der GZA bezüglich ihrer Aktivitäten des vergangenen Jahres. Wie der Standortförderer in einer Medienmitteilung darlegt, unterstützte die GZA in diesem «Jahrgang mit Spitzenqualität» gemeinsam mit den öffentlichen Standort- und Wirtschaftsförderungen des gemeinsamen Wirtschaftsraums insgesamt 91 internationale Unternehmen bei ihren Expansionsprojekten.

    Dabei bezeichnet die GZA als «besonders erfreulich», dass vier von fünf dieser Ansiedlungen aus den aktiv vermarkteten Schlüsseltechnologien Cleantech und Künstliche Intelligenz stammen, dem strategischen Fokus für 2024. «Im Jahr 2025 rücken Nachhaltigkeit und Innovation noch stärker in den strategischen Fokus der GZA», wird Geschäftsführer Lukas Huber zitiert. «Seit Anfang 2024 evaluieren wir Projekte nicht nur nach wirtschaftlichen Aspekten, sondern auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten.»

    Zu den bedeutendsten Neuzugängen zählen laut GZA Unternehmen wie Revolut, Anthropic, OpenAI, das Robotics and AI Institute, BYD und Estun Automation. Die starke internationale Ausrichtung dieser Ansiedlungen bestätige die Attraktivität des Wirtschaftsraums Zürich für Firmen aus Fintech, Robotik, Elektromobilität und Künstliche Intelligenz.

    Besonders hervorzuheben sei zudem das Projekt Starlab Space. Damit positioniere sich die Greater Zurich Area auch im Zukunftssektor der New Space Economy als zentraler Innovationsstandort. «Die Standortfaktoren, die den Erfolg der Greater Zurich Area ausmachen – von Lebensqualität und Sicherheit über Steuerattraktivität, unternehmerisch denkenden Verwaltungen bis hin zu Infrastruktur und Talentpool – müssen weiterhin aktiv gepflegt werden», resümiert GZA-Verwaltungsratspräsident Dr. Balz Hösly.

  • Wirtschaftsraum Zug – Facts and Figures Zug

    Wirtschaftsraum Zug – Facts and Figures Zug

    Innerhalb des Wirtschaftraums Greater Zurich Area (GZA) gelegen gehört Zug zu einer der weltweit führenden Wirtschaftsregionen. Der Standort überzeugt durch eine exzellente Infrastruktur, ein grosses Potenzial an jungen Talenten sowie politische und wirtschaftliche Stabilität.

    Sowohl die Gemeinden als auch der Kanton Zug entwickeln sich stetig weiter und passen sich den Anforderungen an. Mit innovativen Projekten, wie z. B. einer Umfahrung, um das Stadtzentrum Cham zu entlasten, mit Seewasser, das künftig die Temperatur in den Häusern der Wohngebiete regulieren wird, sowie mit spannenden Projekten, wie z. B. dem Verein zur Dekarbonisierung oder der Klima Charta Zug, prägt der Kanton mit Ambitionen ein modernes Bild.

    Zahlreiche Areale, die von historischer Bedeutung sind, werden renoviert und umgebaut, um attraktive Nutzungsmischungen aus Wohn-, Arbeits- und Gewerbeflächen zu schaffen.

    Damit bleibt Zug ein der lebenswerter Kanton, was sich auch in einer hohen Lebenszufriedenheit widerspiegelt.

    Zug wird nicht nur von den 133’000 Bewohnerinnen und Bewohnern geschätzt, auch zahlreiche unabhängige Ratings und Studien bestätigen Zugs herausragende Position. So belegt Zug seit 24 Jahren in den Ranglisten von Credit Suisse und UBS den ersten Platz unter den Schweizer Kantonen. Die Grundprinzipien der Wirtschaftsfreundlichkeit, Serviceorientierung und Innovationskultur machen den Kanton Zug zu einem idealen Partner für Unternehmen, Bildungsseinrichtungen sowie auch Forschungsinstitute.

    Testimonials

    Andreas Klopp
    General Manager Roche Diagnostics International AG

    «Rotkreuz liegt im Life Sciences Cluster Zürich–Zug und bietet dank ausgezeichneter Infrastruktur und hoher Lebensqualität ideale Rahmenbedingungen, um Innovation voranzutreiben. Seit über 50 Jahren leistet Roche in Rotkreuz mit diagnostischen Lösungen einen Beitrag zur Gesundheit von Patient:innen weltweit.»

    Dr. Katja Buller
    Vice President, Head of Corporate Affairs International, Biogen

    «Lokale und internationale Fachkräfte,
    eine vielschichtige Infrastruktur und die professionelle Zusammenarbeit mit den Behörden machen den Kanton Zug seit mehr als 20 Jahren zum idealen Standort für unseren internationalen Hauptsitz»

    Katharina Gasser
    Präsidentin Zuger Wirtschaftskammer

    «Unsere Mitglieder schätzen die wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen im dynamischen und innovativen Kanton Zug. Die Behörden sind dienstleistungsorientiert, entscheiden rasch und arbeiten effizient; der einzigartige «Spirit of Zug» ist spürbar.»

    Hanspeter Rhyner
    Präsident der Geschäftsleitung, Zuger Kantonalbank

    «Die Zuger Kantonalbank verbindet Tradition und Moderne. Genau das ist die DNA des attraktiven Standortes Kanton Zug. Digital UND persönlich –
    so decken wir entlang dieser DNA die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden ab. Und wir können alle Bedürfnisse erfüllen und begleiten Sie im Leben.»

  • Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Für viele Quereinsteiger eröffnen sich mit einer beruflichen Neuorientierung spannende Möglichkeiten. Claudio Kuhn, ein erfahrener Business-Administrator mit einem Master of Science in Business Administration von der HSLU, sieht in der Immobilienwirtschaft seine neue Herausforderung. Motiviert von der Aussicht auf intensiven Kundenkontakt und vielfältige Marketingaktivitäten, richtet er seinen Fokus auf eine Karriere im Immobilien-Verkauf, speziell im Wirtschaftsraum Zürich und in der Region Luzern.

    Gezielte Weiterbildung für den Einstieg
    Trotz seines umfangreichen Fachwissens erkannte Kuhn, dass spezifisches Grundwissen für den Immobilien-Verkauf unverzichtbar ist. Daher entschied er sich für den Intensivkurs für Quereinsteiger beim SVIT Zürich, den er erfolgreich abschloss. Der Kurs vermittelt wesentliche Kenntnisse und Fähigkeiten, um in der dynamischen Immobilienbranche Fuss zu fassen.

    Unterstützung durch den SVIT Zürich
    Neben der fachlichen Weiterbildung bietet der SVIT Zürich umfassende Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung in die Immobilienwirtschaft. Pascal Stutz, CEO des SVIT Zürich, begleitet die Kursteilnehmer bei der Entwicklung erfolgreicher Strategien für die Stellensuche. Somit erwerben die Absolventen nicht nur vertieftes Wissen, sondern auch wertvolle Kompetenzen für eine erfolgreiche Bewerbung.

    Netzwerken und Praxiserfahrung
    Kuhn und andere Kursabsolventen haben zudem die Möglichkeit, sich über Dossiers und persönliche Referenzen wie  Skills, bei potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. Diese Dokumente, welche auch von Nichtmitgliedern des SVIT angefordert werden können, ermöglichen es Unternehmen, direkt auf qualifizierte Kandidaten zuzugreifen (Mail to: pascal.stutz@svit.ch).

    Ausblick für interessierte Quereinsteiger
    Das aktuelle Kursangebot des SVIT Zürich für Quereinsteiger in die Bereiche Immobilien-Bewirtschaftung oder Immobilien-Verkauf ist auf der Website svit-bildung.ch einsehbar. Mit gezielten Programmen und der unterstützenden Begleitung bietet der SVIT ambitionierten Berufsumsteigern wie Claudio Kuhn eine solide Basis für einen erfolgreichen Karrierestart in der Immobilienbranche.

    Die intensive Ausbildung und die enge Betreuung durch den SVIT Zürich bieten eine vielversprechende Chance, die Attraktivität der Immobilienwirtschaft für Quereinsteiger zu erhöhen und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Laufbahn zu ebnen.

  • Das Herz der Schweiz pulsierend in Vielfalt und Innovation

    Das Herz der Schweiz pulsierend in Vielfalt und Innovation

    Die geografische und demografische Struktur Zürichs trägt zu seinem einzigartigen Charakter bei. Mit seiner Gliederung in 12 Bezirke und 34 Quartiere, eingebettet zwischen dem Limmatufer und dem Uetliberg, bietet Zürich eine malerische Kulisse für seine über 428.700 Einwohner und 1,4 Millionen Menschen in der Gesamtagglomeration. Ein bemerkenswerter Anteil von 32 % der Bevölkerung, die aus 172 Nationen stammt, spiegelt die internationale Präsenz und Offenheit der Stadt wider.

    Die wirtschaftliche Landschaft Zürichs ist geprägt von Vielfalt und Stärke. Der Finanzsektor, der ein Viertel der lokalen Wirtschaftsleistung repräsentiert, sowie die boomende Kreativwirtschaft mit 39.000 Arbeitsplätzen unterstreichen Zürichs Rolle als Wirtschaftsmotor. Mit einer hohen Tourismusrate, untermauert durch 3,4 Millionen jährliche Übernachtungen und einem bedeutenden Luft- und Schienenverkehrsknotenpunkt, ist Zürich auch ein zentraler Anziehungspunkt für internationale Besucher. Darüber hinaus bereichert eine vielseitige Kulturszene, mit Museen von Weltrang und einer historisch wertvollen Altstadt, das städtische Leben. Festivals, Kunst- und Musikevents sowie die natürlichen Erholungsgebiete am Zürichsee und auf dem Uetliberg bieten Bewohnern und Besuchern eine hohe Lebensqualität.

    Zürich steht somit nicht nur für eine gelungene Verbindung von kultureller Vielfalt und wirtschaftlicher Dynamik, sondern auch für eine fortschrittliche Haltung gegenüber der Zukunft. Diese Stadt zeigt, wie moderne Urbanität im Einklang mit historischem Erbe und natürlicher Schönheit gestaltet werden kann, und setzt sich als massgebliches Beispiel für Innovation und Lebensqualität im globalen Kontext.

    Grundlagen für eine lebendige Stadt
    Die Stadtentwicklung Zürich ist eine Abteilung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich und untersteht direkt der Stadtpräsidentin. Sie umfasst die fünf Bereiche und der Auftrag besteht darin, Grundlagen und Strategien für die sozialräumliche Stadtentwicklung bereitzustellen. Das Team beschäftigen sich mit einer Vielzahl von Themen und setzen sich für ein integriertes und nutzerorientiertes Verständnis von Stadtentwicklung und -planung ein. Dies sind zB. erstellen von Studien und Expertisen, führen von Impulsprojekte, Vertretung sozialräumliche Aspekte in Vorhaben unter Federführung Dritter. Die Stadtentwicklung übernimt auch Koordinations- und Sonderaufgaben. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die Beteiligung der Bevölkerung. So werden partizipative Prozesse und Workshops organisieren, um Ideen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in die Stadtentwicklung mit einzubeziehen. Dadurch schafft die Stadt Zürich eine breite Akzeptanz für etlichen Projekte und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl der Stadtgesellschaft. Zudem wird einen intensiven Austausch mit anderen städtischen Ämtern und externen Partnern gepflegen, um eine ganzheitliche und nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten. Zielsetzung ist es, Zürich als lebendige, vielfältige und lebenswerte Stadt weiterzuentwickeln.

    Stärkung des Standortes für morgen
    Die Wirtschaftsförderung fördert den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft und setzt sich für gute Rahmenbedingungen ein. Sie unterstützt Jungunternehmertum und Projekte, die die Zukunftsfähigkeit des Standorts stärken und ihn national sowie international sichtbar machen. Der nachhaltigen Stadtentwicklung misst die Wirtschaftsförderung einen hohen Stellenwert bei. Sie setzt sich dafür ein, dass die Wirtschaft stärker berücksichtigt und eingebunden wird, um die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Zürich zu erreichen. Ein wichtiger Baustein für die Stärkung des Standortes für morgen ist die gezielte Förderung von Bildung und Innovation. Die Wirtschaftsförderung setzt sich dafür ein, dass Bildungsangebote eng mit den Bedürfnissen der Wirtschaft verknüpft werden, um qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu sichern. Zudem unterstützt sie Innovationsprojekte und Technologietransfer, um die regionale Wirtschaft voranzutreiben und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz trägt die Wirtschaftsförderung dazu bei, den Standort nachhaltig zu stärken und zukunftsfähig zu machen.

    Schlüssel zur Förderung von Wachstum
    Innovationen und Digitalisierung in Unternehmen werden von der Wirtschaftsförderung aktiv gefördern. Durch gezielte Förderprogramme und Beratungsleistungen werden Unternehmen dabei unterstützt, zukunftsorientierte Technologien einzusetzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zusätzlich engagiert sich die Wirtschaftsförderung für die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen und die Ausbildung von Fachkräften. Sie arbeitet eng mit Bildungseinrichtungen und Unternehmen zusammen, um eine passgenaue Ausbildung von Nachwuchstalenten sicherzustellen und den Fachkräftemangel langfristig zu bekämpfen.

    Impulse für die Zukunft
    Ein wichtiger Aspekt der Wirtschaftsförderung ist die Förderung von Start-ups und innovativen Geschäftsideen. Durch gezielte Unterstützung und Beratung sollen junge Unternehmer ermutigt werden, ihre Ideen umzusetzen und zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Die Wirtschaftsförderung organisiert regelmässig Veranstaltungen und Netzwerktreffen, um den Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups zu fördern und Synergien zu schaffen. So kann Zürich als innovativer und attraktiver Standort für Unternehmensgründungen weiter gestärkt werden.

  • 97. immoTable – Wirtschaftsraum Winterthur

    97. immoTable – Wirtschaftsraum Winterthur

    Nutzen Sie im Anschluss die Gelegenheit zum Networking. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen vor einflussreichen Gästen.

    Der 97. immoTable findet am 1. Juni 2023 ab 13:30 Uhr statt. Seien Sie dabei und sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket. Wir freuen uns auf Sie.

  • GZA zieht positives Fazit für 2022

    GZA zieht positives Fazit für 2022

    Die Zahl der Neuansiedlung von Unternehmen aus dem Ausland im Wirtschaftsraum Zürich hat sich laut der GZA im Jahr 2022 auf hohem Niveau stabilisiert. Die Organisation für Standortmarketing hat zusammen mit ihren Partnern der Standortförderungen 108 Firmen bei der Schaffung neuer Niederlassungen in den neun zugehörigen Kantonen, der Stadt Zürich und der Region Winterthur unterstützt, wie aus dem am 30. März vorgestellten Jahresbericht 2022 hervorgeht. Im Vorjahr waren es 129 Firmen gewesen, 2020 nur 89, 2019 insgesamt 109.

    Die 108 im vergangenen Jahr neu angesiedelten Firmen haben 516 Arbeitsplätze geschaffen, 19 Prozent weniger als im Vorjahr. In diesem tendenziellen Rückgang schlage sich der Einsatz neuer Technologien, die zunehmende Automatisierung von Produktionsprozessen und die grenzüberschreitende Arbeitsteilung internationaler Firmen nieder, heisst es in der Medienmitteilung zum Jahresbericht. Doch planten die angesiedelten Unternehmen in den fünf kommenden Jahren die Einrichtung weiterer 1292 Stellen.

    Spitzenreiter unter den Neuansiedlungen waren 2022 die Life Sciences mit 22 Firmen, gefolgt von 20 Firmen aus Fintech und Blockchain, 16 aus den Informationstechnologien und zwölf aus Künstlicher Intelligenz und Computer Vision.

    Ein Grossteil der neu angesiedelten Firmen stammt aus den USA (33), aus Deutschland (14) und Italien (9). Deren Internationalität erhöht laut GZA die Vernetzung des Wirtschaftsstandorts und trägt zu dessen Widerstandsfähigkeit bei. „Wir wollen attraktive Firmen in den Wirtschaftsraum Zürich lotsen, die hier und in der ganzen Schweiz Neues für eine nachhaltige Zukunft entstehen lassen können“, wird Verwaltungsratspräsident Balz Hösly in der Medienmitteilung zitiert.

    Fokusthema des Jahresberichts 2022 ist die Kreislaufwirtschaft. Die GZA AG ist Gründungsmitglied der jüngst lancierten Werkstatt für Kreislaufwirtschaft CE123, einer Initiative aus der Wirtschaft, die vor allem KMU den Weg in die Zirkularität ebnen will. „Neben der Digitalisierung wird die Kreislaufwirtschaft zur grossen Geschäftsperspektive“, so Geschäftsführerin Sonja Wollkopf. Sie werde „zu mehr Innovation und Wohlstand führen“.

  • Kanton Zürich profitiert überdurchschnittlich vom Standortmarketing

    Kanton Zürich profitiert überdurchschnittlich vom Standortmarketing

    Die Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) hat in den vergangenen Jahren positiv zur Entwicklung des Wirtschaftsraums Zürich beigetragen, erläutert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Sie stützt sich dabei auf einen Bericht des Beratungsunternehmens EY, wonach zwischen 2018 und 2021 insgesamt 445 Unternehmen im Wirtschaftsraum angesiedelt werden konnten.

    Zwischen 2009 und 2021 haben die angesiedelten Unternehmen dem Wirtschaftsraum über 647 Millionen Franken Steuereinnahmen eingespielt. Der Kanton Zürich profitiere von diesen Einnahmen und von den durch die Firmen geschaffenen Arbeitsplätze überdurchschnittlich, heisst es in der Mitteilung. Die Kantonsregierung spricht sich daher dafür aus, die kantonalen Beiträge für die GZA von jährlich 2,1 Millionen Franken auch für die Jahre 2024 bis 2027 zu leisten. Dementsprechend hat er dem Kantonsrat insgesamt 8,4 Millionen Franken beantragt.

    Die 1998 gegründete GZA ist in neun Kantonen, der Stadt Zürich und der Region Winterthur aktiv. „Die Zusammenarbeit innerhalb unseres Metropolitanraums ist wichtig, um international wettbewerbsfähig zu bleiben“, wird Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Stiftungsratspräsidentin der GZA, zitiert. „Ein Wirtschaftsraum endet nicht an einer Stadt- oder Kantonsgrenze.“

  • Innovationsmaschine Basel Area

    Innovationsmaschine Basel Area

    Was für ein grossartiger Schub für die Innovationskraft der Basel Area. Ende Oktober wurde in Allschwil, direkt an der Basler Stadtgrenze, der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area eröffnet. Rund 200 Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier teil und hörten, wie Bundesrat Guy Parmelin in seiner Rede die Region in den höchsten Tönen lobte: «Der Life Sciences Cluster der Basel Area hat nicht nur für die Schweizer Volkswirtschaft eine enorme Bedeutung, sondern nimmt auch europa- und weltweit eine Spitzenposition ein. Ich bin überzeugt, dass der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area die Bedeutung der Region weiter aufwerten wird.»

    Doch damit nicht genug. Auch an anderen Orten gedeihen Infrastrukturprojekte, welche die Innovation befördern. Zum Beispiel in Arlesheim, wo uptownBasel, das internationale Kompetenzzentrum für Industrie 4.0 immer mehr Gestalt annimmt. Oder in der Nähe von Delémont, wo der Industriepark Innodel erweitert wird und sich bereits einige Unternehmen für eine Ansiedlung interessieren. Oder auch in Basel, wo nicht nur der Stücki Park stark ausgebaut wird, sondern sich auch das ehemalige Werkareal Rosental vom reinen Forschungsstandort zum vollwertigen Stadtteil entwickelt und sich für Firmen öffnet. Grosses Entwicklungspotenzial haben auch die Areale Klybeck und
    VoltaNord.

    In der Basel Area sind im Bereich Life Sciences mehr als 700 Unternehmen und über 1000 Forschungsgruppen tätig. Der einzigartige Talentpool ist mit 31’200 gut ausgebildeten Arbeitskräften ausgestattet. Doch die Basel Area ist mehr als ein Spitzencluster für Life Sciences. Permanent an Bedeutung gewinnen auch die Bereiche Mikrotechnologie und neue Produktionstechnologien.

    Testimonials

    Christof Klöpper
    CEO Basel Area Business &
    Innovation

    Die Basel Area ist ein wirtschaftliches Leistungszentrum und der erfolgreichste Life Sciences Cluster in Europa. Das Angebot an Wissen und Know-how, hochqualifizierten Talenten sowie ein starkes industrielles Rückgrat machen die Region zum Schweizer Wirtschafts- und Innovationsstandort der Zukunft.

    Guido Zimmermann
    CEO, GETEC
    PARK.SWISS AG

    Dank der professionellen Vorgehensweise der Behörde, die sich durch ihre profunden Kenntnisse der Anforderungen der chemischen/pharmazeutischen Industrie auszeichnet, ist der Kanton Basel-Landschaft für die GETEC PARK.SWISS AG und die auf ihrem Gelände angesiedelten Firmen der ideale Standort.

    Martin Dätwyler
    Direktor Handelskammer beider Basel

    Eine erfolgreiche Wirtschaftsregion braucht neben ausreichend geeigneten Wirtschaftsflächen, gut qualifizierten Arbeitnehmenden und einem wettbewerbsfähigen Steuersystem auch eine gute infrastrukturelle Anbindung. Unser trinationaler Wirtschaftsraum bietet mit dem EuroAirport, dem Rhein, aber auch durch seine gute Strassen- und Bahnanbindung beste Voraussetzungen.

    Claude-Henri Schaller
    Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Jura

    Innovation ist heute nicht mehr nur Sache einer Hochschule oder eines Unternehmens. Um innovative Lösungen zu finden, müssen Industrie und Akademie enger zusammenarbeiten. Wir wollen Innovationen fördern, die Industrie bei der Diversifizierung unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren und Unternehmern fördern.

  • Gemächlichkeit als Erfolgsfaktor

    Gemächlichkeit als Erfolgsfaktor

    Misstrauisch blicken viele Menschen auf die Gemächlichkeit – insbesondere, wenn es um die Wirtschaft geht. Der Wirtschaftsleistung wird Tempo zugeschrieben. Behäbigkeit ist verantwortlich für Stagnation – wenn nicht sogar Rückschritt.

    Nun wird den Bernerinnen und Bernern genau diese Gemächlichkeit nachgesagt. Die Wissenschaft hat tatsächlich belegt, dass in Bern langsamer gesprochen und gelaufen wird. Na und? Offenbar begünstigt die Gemächlichkeit in Bern Wachstum. Punkto Wirtschaftsleistung pro Kopf liegt der Wirtschaftsraum Bern nämlich mit rund 120’000 Franken hinter dem Raum Zürich und Basel an dritter Stelle. Vor dem Raum Genf, Lausanne und über dem Schweizer Durchschnitt – trotz aller Berner Gemächlichkeit. Oder gerade deswegen?

    Natürlich wird in Bern viel für die Wirtschaft getan: Ortskerne werden belebt, um den Detailhandel zu stützen; es gibt unzählige Netzwerk-Veranstaltungen; Startup-Förderung wird grossgeschrieben; im Medtech-Bereich gehört der Kanton Bern zur internationalen Spitze; Bern verfügt über sehr gut qualifizierte Arbeitskräfte. Die gute Stimmung wirkt sich in der jährlich steigenden Anzahl Firmen aus. Im Jahr 2021 resultierte ein Plus von knapp 100 Firmen.

    Was, bitte, ist das Erfolgsrezept der Wirtschaftsregion Bern? Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» titelte im Juli: «Langsam ist besser.» Die Hirnforschung hat die hohe Bedeutung von Bremserzellen im menschlichen Gehirn nachgewiesen. Die Hemmung spiele bei Hirnprozessen eine sehr wichtige Rolle. Ob die Region Bern diese Hemmung bewirkt? Sie fördert? Es gibt keinen Grund, misstrauisch auf die Gemächlichkeit zu blicken. Die Gemächlichkeit ist in Bern gar Erfolgsrezept. Und das Beste kommt zum Schluss: Sie wirkt ansteckend. Wer in Bern seine Geschäfte betreibt, wird unweigerlich mit dem Erfolgsrezept infiziert.

    Testimonials

    Pascal Bärtschi
    CEO Losinger
    Marazzi AG

    Wenn die Kund:innen und Mitarbeitenden einer Unternehmung aus verschiedenen Kulturen stammen und geographisch verstreut sind, dann hat der Standort ihres Hauptsitzes eine symbolische Wirkung. Sie brauchen u.a. einen Standort, welcher es bereits aufgrund seiner DNA gewohnt ist, kulturübergreifende Akzeptanz und Einigung zu ermöglichen. Welche Stadt kann das besser als die Hauptstadt unseres Landes?

    Prof. Dr. Kim Oliver Tokarski
    Leiter Weiterbildung
    Berner Fachhochschule Wirtschaft

    Durch die Zusammenarbeit mit dem WIRTSCHAFTSRAUM BERN können wir unsere Arbeit besser auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausrichten und unseren Kund:innen marktgerechte Lösungen anbieten.

    Kontaktstelle

    Der WIRTSCHAFTSRAUM BERN
    Nägeligasse 2
    3011 Bern
    wirtschaftsraum@bern.ch
    Tel: +41 31 321 77 00

  • High-Tech-Qualität im Osten

    High-Tech-Qualität im Osten

    Wirtschaftsraum der Technologien
    Die wirtschaftlichen «Kernkompetenzen» liegen in Photonik, Textil- und Materialtechnologien, Präzisionstechnologien, ICT-Dienstleistungen und Medizinaltechnik. Entsprechende Fachkräfte sind auch grenzüberschreitend zahlreich vorhanden. Deren Aus- und Weiterbildung ist dank der intensiven Zusammenarbeit von Industrie, Berufs- und Fachhochschulen sowie der Universität St. Gallen gewährleistet. Die laufende IT-Bildungsoffensive bestärkt die bereits technikaffine wirtschaftliche Atmosphäre.

    In der Wirtschaftsregion gibt es noch sehr attraktive Areale und Transformationsgebiete, selbst an sehr zentralen Lagen, die laufend entwickelt werden. Sie bieten viel Potenzial für Projekte und Unternehmensansiedlungen.

    Innovationspark symbolisiert Aufbruch
    In der Stadt St. Gallen, dem wirtschaftlichen Zentrum der Ostschweiz, haben die Universität St. Gallen und das Kantonsspital überregionale Strahlkraft. Ebenso positioniert sich die Empa St. Gallen durch ihre wissenschaftliche Exzellenz. Auf Basis dieser drei Institutionen gelang die Bewerbung des «Park Ost» bei Switzerland Innovation. Ausserdem ist die DNA für ICT, Gesundheitstechnologien und Start-ups bereits am städtischen Standort ausgeprägt und bietet einen idealen Nährboden dafür.

    Stadt als Wirtschafts- und Lebensmittelpunkt
    Nicht nur wirtschaftlich, sondern besonders auch kulturell und urban ist die Stadt St. Gallen ein weit ausstrahlendes Zentrum. Mit über 80’000 Beschäftigten ist sie das Arbeitsmarktzentrum der Ostschweiz. Impulse wie die neue «School of Medicine» (Joint Medical Master) und die «School of Computer Science» der Universität St. Gallen bieten eine unmittelbare Nähe zu Fachkräften für Unternehmen aus diesen Wachstumsbranchen.

    Das Start-up Innovationsnetzwerk «Startfeld» oder die Netzwerke für ICT und Gesundheit bilden einen unkomplizierten Zugang zu lokalen Partnern und ermöglichen eine gemeinsame Entwicklung.

    Die kurzen Wege, die kompakte Stadt und die Nähe zur umliegenden Natur vom Säntis bis zum Bodensee bilden die Grundlage für die sehr hohe Lebensqualität.

    Testimonials

    Josef Brusa
    Präsident des Verwaltungsrates der Brusa Elektronik AG

    «Am Standort Campus Buchs stimmt alles. Wir konnten uns hier dank der guten Zusammenarbeit mit der kantonalen Standortförderung, Stadt und Ortsgemeinde Buchs, Hochschule und Lippuner Immobilien etablieren.»

    Thomas Harring
    CEO Leica Geosystems

    «Unsere Innovationsfabrik Heerbrugg ist eine Verkörperung des Werkplatzes Schweiz: Innovationsführerschaft und hohe Fertigungsqualität, die durch gut ausgebildete Mitarbeitende sowie das Netzwerk von Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen sichergestellt wird.»

    Roger Dudler
    CEO Frontify

    «Frontify bietet einen Arbeitsplatz der Zukunft im Herzen von St. Gallen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere über 200 Mitarbeitenden (davon zirka 180 in St. Gallen) zusammenzubringen und ihnen die ideale Grundlage zu bieten, jeden Tag von Neuem an etwas Grossem arbeiten zu können.»

    Roland Ledergerber
    Verwaltungsratspräsident Switzerland Innovation Park Ost AG

    «In St. Gallen und am zweiten Standort in Buchs sollen sich künftig Fachleute aus Forschung und Wirtschaft vernetzen und gemeinsam innovative Produkte hervorbringen. Ab Ende 2022 soll der Innovationspark funktionsfähig sein, und ab 2025 soll er seine volle Leistungsfähigkeit erreichen.»

    Porträits und Kontaktangaben der Leiter Standortförderung:

    Sie sind auf der Suche nach einem attraktiven, wettbewerbsfähigen und innovativen Standort für Ihr Unternehmen und wollen sich im Kanton St. Gallen weiterentwickeln oder ansiedeln? Gerne unterstützen wir Sie persönlich dabei.

    Daniel Müller,
    Leiter Standortförderung Kanton St. Gallen | Volkswirtschaftsdepartement | Amt für Wirtschaft und Arbeit
    Davidstrasse 35, CH-9001 St.Gallen

    T +41 58 229 14 07
    daniel.mueller@sg.ch
    www.standort.sg.ch

    Die Standortförderung Stadt St. Gallen trägt aktiv dazu bei, den Wirtschafts- und Lebensstandort St. Gallen weiterzuentwickeln und im Standortwettbewerb attraktiv zu positionieren.

    Samuel Zuberbühler,
    Leiter Standortförderung Stadt St. Gallen
    Poststrasse 28,
    CH-9001 St.Gallen

    Telefon +41 71 224 57 57
    samuel.zuberbuehler@stadt.sg.ch
    www.standort.stadt.sg.ch

  • Kanton Zürich bekommt eigene Top-Level-Domain

    Kanton Zürich bekommt eigene Top-Level-Domain

    Der Kanton Zürich hat sich die Verwaltung der Top-Level-Domain .zuerich gesichert. Die Internetendung wird im Kanton ansässigen Unternehmen und Organisationen ab dem 30. August zur Verfügung stehen, informiert das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) in einer Mitteilung. Mit .zuerich wolle „der Kanton den grössten Wirtschaftsraum der Schweiz eindeutig und unverwechselbar im digitalen Raum und im internationalen Standortwettbewerb positionieren“, erläutert das AWA.

    Über .zuerich könnten Unternehmen „vom ausgezeichneten Ruf der Marke Zürich profitieren“, heisst es auf  vom Kanton eingerichteten Internetseite zur neuen Top-Level-Domain. Ihr zufolge erbringt der Kanton Zürich „die grösste wirtschaftliche Leistung und Wertschöpfung in der Schweiz“. Eine .zuerich-Internetendung stärke somit die eigene Marke und weise gleichzeitig auf die Verankerung im Wirtschaftsraum hin.

    Der Kanton ist als Registerbetreiber für die Qualität und Sicherheit der Top-Level-Domain verantwortlich. Verkauf und Betreuung obliegen einer Reihe dafür akkreditierter Domainanbieter. Auf der vom Kanton eingerichteten Internetseite werden eine Liste der Anbieter sowie alle weiteren erforderlichen Informationen für eine Registrierung bereitgestellt.

  • Kanton Aargau – Ihr Erfolg beginnt hier

    Kanton Aargau – Ihr Erfolg beginnt hier

    Attraktiver Wirtschaftsraum
    Der Wirtschaftsraum zwischen Zürich, Basel, Bern und Süddeutschland ist für Unternehmen einer der erfolgreichsten und attraktivsten Standorte in Europa. Der Kanton Aargau trägt wesentlich zum Erfolg dieser Region bei. Sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Weltkonzerne sind im Aargau erfolgreich in verschiedenen Branchen tätig. Ihre Marken stehen für breit gefächerte Kompetenz sowie Know-how in den zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien. Die geografische Lage mitten in Europa garantiert die Nähe zu nationalen und internationalen Märkten.

    Ein Netzwerk zum Erfolg
    Renommierte Forschungseinrichtungen im Kanton Aargau ermöglichen Unternehmen einen direkten und einfachen Zugang zu den neuesten verfügbaren Technologien sowie modernsten technischen Infrastrukturen. Mit dem Hightech Zentrum, dem Park Innovaare, dem Technopark, der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Paul Scherrer Institut stehen Unternehmen höchst kompetente Innovationspartnerinnen und Innovationspartner zur Seite, die sie bei ihren Innovationsprojekten unterstützen.

    In doppelter Hinsicht clever investiert
    Im Kanton Aargau herrscht ein wirtschaftsorientiertes und unternehmerfreundliches Klima. So können innovationsfreudige Unternehmen von Steuerinstrumenten wie der Patentbox oder maximalen Abzügen für Forschung und Entwicklung profitieren. Nach dem Jahresgeschäftsabschluss bleibt den Unternehmen somit regelmässig mehr Geld für neue Investitionen.

    Der Kanton Aargau ist nicht nur wegen seiner strategisch vorteilhaften Lage attraktiv. Im Vergleich zu den städtischen Agglomerationen können Sie im Aargau Grundstücke und Immobilien deutlich günstiger erwerben; es stehen ausreichend Flächen für künftige Arbeitszonen zur Verfügung. Aargauer Unternehmen profitieren zudem durchschnittlich von tieferen Lohnkosten.

    Testimonials

    Roger Süess
    CEO Green

    Mit Lupfig im Kanton Aargau haben wir einen idealen Standort für unseren ersten Datacenter-Campus gefunden. Umfassend und sicher erschlossen dient er anspruchsvollen Unternehmenskunden sowie internationalen Cloud-Anbietern gleichermassen als Schweizer Datenhub.

    Dieter Egli
    Regierungsrat
    Vorsteher Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI)

    Der Aargau ist ein Standort für Wachstum und Entwicklung. Wichtige Forschungsinstitutionen arbeiten hier mit innovativen Firmen und aufstrebenden Jungunternehmen zusammen. Wir erzielen Fortschritt – stets nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, damit unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben.

    Dr. Martin Schumacher
    Country Managing Director
    Hitachi ABB Power Grids

    Hitachi ABB Power Grids schätzt das innovative, nachhaltige Umfeld, welches Unternehmen und ihren Mitarbeitenden in der Stadt Baden und Umgebung geboten wird. Seit dem Gründungsjahr der BBC 1891 sind wir historisch begründet stark mit der Stadt verwurzelt.

    Suzanne Marclay-Merz
    VRP Merz AG
    VRP Bank Leerau
    Grossrätin Kanton Aargau
    Stadträtin Aarau

    Der Aargau bietet Unternehmen ein wirtschaftsfreundliches Umfeld und aktive, bedarfsgerechte Unterstützung. Der Standort ist verkehrstechnisch optimal gelegen, verfügt über hervorragende Fachkräfte, bietet gute Bildungsmöglichkeiten und hohe Lebensqualität.

    Kontakt
    Erfolg braucht gute Partner. Zählen Sie auf unser erfahrenes und
    professionelles Team, das Sie in allen Aspekten zum Wirtschaftsstandort
    Aargau beraten kann.

    Kanton Aargau, Departement Volkswirtschaft und Inneres, Aargau Services Standortförderung, Rain 53, 5001 Aarau, +41 62 835 24 40, aargau.services@ag.ch, www.aargauservices.ch

  • Wirtschaftsraum Zürich bleibt in der Corona-Krise attraktiv für Neuansiedlungen

    Wirtschaftsraum Zürich bleibt in der Corona-Krise attraktiv für Neuansiedlungen

    Gemeinsam mit Partnern hat die Standortmarketing-Organisation Greater Zurich Area AG (GZA) trotz Coronakrise 86 Unternehmen neu ansiedeln können, was einem Rückgang zum Vorjahr von 21 Prozent entspricht. Die Neuansiedlungen haben in der Region laut GZA bereits 510 neue Arbeitsplätze geschaffen, in den nächsten fünf Jahren sollen 1599 neue Stellen folgen. Diese Zahlen veröffentlichte die GZA im Rahmen einer digitalen Medienkonferenz. Zu diesem Anlass kommentierte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt: „Angesichts der globalen Krise ist das Ergebnis sehr solide.“ Dies sei auf eine gut gefüllte Projektpipeline zu Beginn der Krise zurückzuführen, aber auch auf langfristig aufgebaute Netzwerke im Ausland und die nachhaltige Arbeit der GZA und der Partner der Standortförderungen. Dabei hat die Krise laut Wollkopf Walt die Arbeit der GZA noch stärker digitalisiert: Bereits bestehende Instrumente wurden ausgebaut, andere neu entwickelt.

    Fast die Hälfte der angesiedelten Unternehmen stammen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Life Sciences, wobei Biotech den Löwenanteil ausmacht. Rang drei und vier belegen Maschinenindustrie und Finanzdienstleistungen. Der Ursprung der Unternehmen nach Weltregionen spiegelt laut GZA den Pandemieverlauf 2020 wider. Die USA bleiben mit 20 Unternehmen führend, doch die Projekte haben sich hier beinahe halbiert. Deutschland bleibt mit 14 Ansiedlungen fast auf Vorjahresniveau und aus China kommen sogar zwei Projekte mehr als 2019.

    Für den Digitalisierungsschub durch die Pandemie und die Stärken der GZA im Digitalbereich steht die erfolgreiche IKT-Ansiedlung Speed U Up. Die Digitalagentur aus Österreich mit Fokus Alpentourismus hat im Oktober 2020 mit dem Schweizer Medienunternehmen Somedia ein Gemeinschaftsunternehmen in Chur GR gegründet. Es soll ein Technologiehub mit 75 neuen Arbeitsplätzen entstehen. Somedia-CEO Thomas Kundert sagte dazu: „Das Joint Venture ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung des Wachstumsmarkts der digitalen Dienstleistungen.“ Dieser spiele in der Strategie des Medienhauses eine immer wichtigere Rolle.

    Sven Thoenes, Mitglied des Verwaltungsrats von Speed U Up Suisse AG, betonte: „Im Wirtschaftsraum Zürich finden wir exzellente Talente, um unsere Technologien in den Bereichen Spracherkennung, Künstliche Intelligenz und Erweiterte Realität weiterzuentwickeln.“ Von den hier entwickelten Innovationen sollen auch Schweizer Speed-U-Up-Kunden wie Zermatt Tourismus profitieren.