Schlagwort: Wirtschaftsregion

  • Neuausrichtung der Standortförderung in Schlieren

    Neuausrichtung der Standortförderung in Schlieren

    Christina Doll leitet ab 1. Dezember die Stelle der Standortförderung in der Stadt Schlieren. Die 44-Jährige übernimmt laut städtischer Mitteilung den Posten von Albert Schweizer, der nach 27 Jahren Tätigkeit bei der Stadt in Pension geht. 

    Der Stellenwechsel ist verbunden mit einer Intensivierung der Standortförderung. Christina Doll wird die Funktion in einer 80-Prozent-Stelle ausführen. Vorgänger Schweizer hatte die Position mit 30 Prozent zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Liegenschaftsleiter ausgefüllt. Die Anhebung der Arbeitszeit ist aus Sicht des Stadtrats nötig, „um den Wirtschaftsstandort Schlieren erfolgreich weiterzuentwickeln“. Unternehmen sollen künftig eine direkte Ansprechpartnerin für ihre Anliegen haben.  

    Die Wirtschaftsgeografin mit einem Abschluss an der Universität Hannover gilt aufgrund langjähriger Erfahrung in der Standortförderung als gut vernetzt. Zuletzt machte sie sich als stellvertretende Geschäftsführerin beim Aufbau der Flughafenregion Zürich als Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung verdient. Nebenberuflich habe die 44-Jährige als Gastdozentin an verschiedenen Hochschulen vermittelt, wie Organisationen durch partizipative Methoden und Nutzung kollektiver Intelligenz ihre Entwicklungspotenziale besser ausschöpfen können. Sie ist Gewinnerin des Scholarship für den EMBA Digital Leadership der Hochschule für Wirtschaft Zürich 2022. 

  • Basel erhält milliardenschweres Immunforschungsinstitut

    Basel erhält milliardenschweres Immunforschungsinstitut

    Die Botnar-Stiftung ermöglicht mit einer Spende von einer Milliarde Franken die Gründung des Botnar Institute of Immune Engineering (BIIE). Dieses Institut wird in Basel, genauer gesagt in Allschwil, angesiedelt und zielt darauf ab, neuartige immunbasierte Lösungen für die Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten zu entwickeln. Das BIIE wird in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford und der ETH Zürich aufgebaut, wobei weitere internationale Partner folgen sollen.

    Strategische Standortwahl und Ausbaupläne
    Der Forschungsplatz Basel konnte sich gegen renommierte Standorte in den USA, England, Israel und Singapur durchsetzen. Bis 2027 soll das BIIE im Switzerland Innovation Park Basel Area in Allschwil ein eigenes Gebäude beziehen, das von Herzog & de Meuron entworfen wird. Vorläufig ist das Institut im Departement Biosysteme der ETH Zürich in Basel untergebracht. Geplant ist, dass insgesamt 300 Mitarbeiter, darunter Wissenschaftler und Support-Personal, im Institut tätig sein werden.

    Schwerpunkte und internationale Kooperationen
    Das BIIE wird sich auf die Entwicklung von Computertools und immunbasierten Lösungen konzentrieren. Gemeinsam mit der Universität Oxford entsteht das Basel-Oxford Centre of Immune Engineering, das Professuren und Ausbildungsprogramme für Studenten umfasst. Diese Zusammenarbeit wird die Grundlagen- und klinische Forschung insbesondere für Kinder und Jugendliche in ärmeren Ländern vorantreiben.

    Führende Persönlichkeiten und Verwaltung
    Stephen Wilson, ehemaliger Chief Operating Officer des La Jolla Institute for Immunology, wird als CEO des BIIE fungieren. Sai Reddy, Professor für System- und synthetische Immunologie an der ETH Zürich, wird als Scientific Director tätig sein. Georg Holländer, Experte für molekulare Entwicklungsimmunologie mit Professuren an der Universität Basel, der ETH Zürich und der University of Oxford, wird die Position des Global Engagement Director übernehmen.

    Erhebliche Aufwertung für den Forschungsstandort Basel
    Die Gründung des BIIE bedeutet eine bedeutende Aufwertung für den Forschungsstandort Basel. Der Standort ergänzt bestehende Forschungsgruppen am D-BSSE und am Departement Biomedizin der Universität Basel und stärkt die Region, die bereits Heimat von über 40 Biotech- und Pharmaunternehmen im Bereich Immunologie ist.

    Enormer Gewinn für die Region Basel
    «Das BIIE wird eine kritische Masse von Forschern zusammenbringen, die alle Experten in verschiedenen Aspekten des Immun-Engineerings sind. Die Kombination ihrer Stärken und Perspektiven sollte zu einer Summe führen, die grösser ist als ihre Teile», erklärt Stephen Wilson. Conradin Cramer, Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt, betont die Bedeutung des Instituts für die Region: «Basel als starke Wirtschaftsregion mit einer grossen philanthropischen Tradition wird durch das BIIE weiter gestärkt.»

    Christof Klöpper, CEO von Basel Area Business & Innovation, sieht im BIIE einen enormen Gewinn für die Region: «Unser Life Sciences-Standort wird nicht nur um ein bedeutendes Forschungsfeld erweitert, sondern stärkt gleichzeitig seinen Platz auf der globalen Landkarte der wichtigsten Forschungsstandorte.»

    Die grosszügige Spende der Botnar-Stiftung und die Zusammenarbeit mit führenden internationalen Institutionen wie der Universität Oxford und der ETH Zürich positionieren das Botnar Institute of Immune Engineering als eine zentrale Einrichtung in der Immunforschung. Das neue Institut wird Basel weiter als globalen Spitzenstandort für Life Sciences etablieren und bedeutende Fortschritte in der immunbasierten Diagnostik und Therapie ermöglichen.

  • Standortförderung Basel Area verbucht Rekord bei Firmengründungen

    Standortförderung Basel Area verbucht Rekord bei Firmengründungen

    Basel Area Business & Innovation hat 2022 insgesamt 96 Jungunternehmen bei der Gründung unterstützt. Dies stellt einen neuen Höchststand dar, informiert die Standortförderung der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 20 Gründungen mehr von Basel Area Business & Innovation unterstützt.

    Die Zahl der Firmen, die sich 2022 neu in den Kantonen der Basel Area niedergelassen haben, blieb mit 35 im Vergleich zu 2021 stabil. „Die Wirtschaftsregion Basel Area hat erneut ein höchst erfreuliches Jahr hinter sich“, wird Christof Klöpper, CEO von Basel Area Business & Innovation, in der Mitteilung zitiert. „Sowohl bei den neu angesiedelten Unternehmen wie auch bei den Firmengründungen haben wir 2022 ausgezeichnete Werte erzielt.“

    Von den insgesamt 96 neugegründeten Firmen sind 21 im Pharma- und medizinischen Bereich tätig. Es folgen Dienstleistungen mit 18, Bauwesen mit elf und ICT mit zehn Gründungen. Viele der Start-ups konnten vom Venture Monitoring-Programm der Standortförderung profitieren. In der Mitteilung hebt Basel Area Business & Innovation dabei das Cleantech-Unternehmen Kuori hervor. Es hat seit seiner Gründung im Frühjahr 2022 bereits rund 2,3 Millionen Euro Investorenmittel eingesammelt.

    Von den insgesamt 35 Ansiedlungen entfielen 24 auf im Pharma- und medizinischen Bereich tätige Firmen. Nach Herkunftsregionen betrachtet hat Europa mit 14 Unternehmen die Nase vorn. Es folgen Asien mit sieben und die USA mit sechs neu in der Schweiz niedergelassenen Unternehmen. Aus anderen Kantonen zog es im vergangenen Jahr insgesamt acht Firmen in die Basel Area.

  • Standortförderung Zürioberland publiziert Magazin

    Standortförderung Zürioberland publiziert Magazin

    Die Standortförderung Zürioberland (SZO) legt ab Oktober 2022 zweimal jährlich ein Magazin auf. Die Startauflage umfasst 5000 Exemplare. Das hochwertig produzierte Heft will Porträts, Hintergrundberichte und Handreichungen zur Lebens- und Wirtschaftsregion Zürcher Oberland bieten.

    „Das Magazin stärkt die Stimme der Region und stellt insbesondere Qualitäten des Zürcher Oberlandes in den Fokus“, wird Giacinto In-Albon, Leiter des Geschäftsfelds Wirtschaft bei der SZO, in einer Medienmitteilung zitiert. Mit seinen Themen soll es laut Herausgeberin SZO „einen Kontrapunkt zu den schnelllebigen und vorwiegend digitalen Informationen der heutigen Zeit“ bieten. Produziert und gedruckt wird das Magazin in Wetzikon. Die Vermarktung übernimmt ein Partner in Gossau. Finanziert wird es über den Verkauf von Anzeigen. Mitglieder erhalten Vorteilspreise.

    Das Magazin wird im Grossraum Zürcher Oberland, Winterthur, Zürichsee, Obersee und in der Stadt Zürich verteilt. Es wird gezielt versandt. Zudem wird es an gut frequentierten Orten wie Hotels, Restaurants, Geschäften und Arztpraxen ausliegen. Zudem erhält jede Neuzuzügerin und jeder Neuzuzüger ein Exemplar.

  • Bachenbülach tritt Flughafenregion Zürich bei

    Bachenbülach tritt Flughafenregion Zürich bei

    Die Gemeinde Bachenbülach hat beschlossen, sich der Wirtschafts- und Standortförderung Flughafenregion Zürich (FRZ) anzuschliessen. Damit steigt die Zahl der teilnehmenden Städte und Gemeinden auf 14, heisst es in einer Medienmitteilung. Zuletzt war Volketswil dem FRZ-Netzwerk beigetreten.

    Der Gemeinderat erachtet die Mitgliedschaft bei der FRZ „als gewinnbringend für die Gemeinde, die Bachenbülacher Bevölkerung sowie für die gesamte Wirtschaftsregion um den Flughafen Zürich“, heisst es in der Medienmitteilung. Die Gemeinde ist in den vergangenen Jahren „stark gewachsen“, auf 4221 Einwohner.

    Dem FRZ-Netzwerk gehören neben den Städten und Gemeinden und ihren insgesamt 185’000 Einwohnern rund 750 Unternehmen an. Sie verfügen über etwa 250’000 Arbeitsplätze. Die FRZ feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen.