Schlagwort: Wirtschaftszentrum

  • P.A.W. Hub stellt Innovationszentrum für Luzern Nord vor

    P.A.W. Hub stellt Innovationszentrum für Luzern Nord vor

    Die P.A.W. Hub AG hat ein neues Projekt für ein nationales und internationales Wirtschaftszentrum in Luzern Nord vorgestellt. Am Standort soll ein Zentrum entstehen, das kreative Wirtschaftslösungen mit Bildungseinrichtungen und Wohn- und Geschäftsbauten vereinigt, heisst es in einer Mitteilung. Das von der Wirtschaftsförderung Luzern unterstützte Projekt steht nach erfolgreicher Konkretisierung der Baupläne und der Erteilung der Baugenehmigung vor einer neuen Etappe der Realisierung. In einer ersten Phase stehen die Bereiche Bildung und Gesundheit im Fokus der Arbeiten. Auch Technologiezentren sollen angesiedelt werden. Für das Projekt sollen regionale, nationale und internationale Akteure interessiert werden, heisst es in der Mitteilung. P.A.W. Hub sucht für die weitere Realisierung Investoren, die am Erfolg des Projekts teilhaben wollen.

    „Die Wirtschaftsförderung Luzern unterstützt das Projekt des P.A.W. Hubs nachdrücklich, da es eine bedeutende Chance für die Wirtschaftsentwicklung in unserer Region bietet“, wird Andreas Zettel, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Wirtschaftsförderung Luzern, in der Mitteilung zitiert. „Wir sehen grosses Potenzial darin, dass der Hub lokale Unternehmen unterstützt, Fachkräfte anzieht und die Attraktivität der Region für weitere Investitionen steigert.“

    „Wir sind überzeugt, dass der Hub die Wirtschaft in Luzern ankurbeln wird und die Region als attraktiven Standort für Investitionen und Fachkräfte positioniert“, ergänzt Sacha Willemsen, Initiant und Mitgründer der P.A.W. Hub AG.

  • Zürich als Wirtschaftsmagnet

    Zürich als Wirtschaftsmagnet

    Eine kürzlich vom kantonalen Amt für Wirtschaft (AWI) veröffentlichte Studie zur Standortattraktivität Zürichs verglich den Kanton mit internationalen Wirtschaftszentren wie München und London. Der «Tag des Standorts» bot eine Plattform, um diese Ergebnisse zu diskutieren und weiterführende Strategien zu entwickeln. Laut AWI-Direktor Fabian Streiff steht Zürich zwar gut da, sieht sich aber mit Herausforderungen im Kostenumfeld und Fachkräftemangel konfrontiert.

    Ein internationaler Vergleich zeigte, dass Zürich bei der Fachkräfterekrutierung besser abschneidet als München, obwohl auch hier der Fachkräftemangel spürbar ist. Diskussionen ergaben, dass eine effizientere Bearbeitung von Arbeitsbewilligungen und eine bessere Ausschöpfung des inländischen Potenzials erforderlich sind, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

    Ein weiteres Thema war die Unterstützung von Start-ups. Während einige die Forderung nach mehr staatlicher Unterstützung erhoben, warnten andere vor den Folgen zu starker Regulierung durch staatlichen Eingriff.

    Die Digitalisierung des Gesundheitssystems und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wurden als Schlüsselbereiche für die Zukunft identifiziert. Ein effizienterer Datenaustausch und die Implementierung digitaler Prozesse könnten nicht nur die Arbeitsbelastung des medizinischen Personals verringern, sondern auch die Attraktivität des Standorts für Fachkräfte aus dem Ausland steigern.

    In Workshops wurden Technologie, Fachkräfte, Unternehmertum sowie Mobilität und Nachhaltigkeit als zentrale Themen behandelt. Die Diskussionen zeigten, dass Zürich grosses Potenzial hat, welches es zu nutzen gilt, insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

    Der «Tag des Standorts» endete mit dem Appell von Regierungsrätin Carmen Walker Späh, das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen und die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Die Ergebnisse des Tages sollen als Grundlage für konkrete Massnahmen dienen, um Zürich als attraktiven Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.

  • Zukunftsbild Oberwallis «Wir wachsen zusammen.»

    Zukunftsbild Oberwallis «Wir wachsen zusammen.»

    Das Oberwallis erlebt seit einigen Jahren ein starkes Wirtschaftswachstum und damit verbunden auch eine aussergewöhnliche Zuwanderung. Menschen aus 119 Nationen leben heute in der Region. Allein im Jahr 2021 sind mehr als 6500 Personen ins Oberwallis gezogen. Die Entwicklung der Region wird zusätzlich von globalen Trends wie der steigenden Tendenz zur Urbanisierung, neuen Familien- und Lebensmodelle sowie einer Transformation der Arbeitswelt durch die Digitalisierung beeinflusst. «In einer solchen Phase des Wandels ist es hilfreich, eine gemeinsame Vision zu haben, an der sich alle orientieren können», sagt Reinhard Imboden, Präsident des Vereins Region Oberwallis. «Damit ein solches Zukunftsbild den Bedürfnissen der Bevölkerung tatsächlich entspricht und von ihr mitgetragen wird, wurden alle eingeladen, ihre Sorgen und Wünsche, aber auch Prioritäten zu teilen. Zwei breit angelegte Bevölkerungsumfragen und eine sorgfältig zusammengestellte Impulsgruppe führten zum heute vorliegenden Zukunftsbild Oberwallis».

    Vision für die Zukunft
    Während des gesamten Prozesses wurden die Handlungsfelder für das Oberwallis deutlicher. Einerseits waren da die bereits stark spürbaren Herausforderungen, denen auch viele andere Regionen in der Schweiz derzeit begegnen: Die Bevölkerung ist um die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung und die Bewältigung des Fachkräftemangels besorgt. Mit Blick auf die Zukunft der Bildung setzt die Bevölkerung auf Digital- und Sprachkompetenz und praxisnahen Unterricht. Im Bereich Mobilität sollen das öV-Netz und die Langsamverkehrswege ausgebaut werden. Einen dringenden Handlungsbedarf sehen die Menschen im Oberwallis ausserdem im Umgang mit dem Klimawandel. «Das Wallis verfügt über eine hohe Verfügbarkeit an erneuerbaren Energiequellen. Die Kreislaufwirtschaft war in unserer Gegend früher eher Regel als Ausnahme. Wir verfügen damit über zwei starke Hebel für eine ökologisch nachhaltigere Entwicklung unserer Region. Das möchte die Bevölkerung in Wert setzen», erklärt Tamar Hosennen, Geschäftsleiterin der RWO. Auch die positive Entwicklung der Bergdörfer identifizierten die Menschen im Oberwallis als wichtiges Handlungsfeld.

    Das Zukunftsbild wird allen interessierten Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als Orientierung und Inspiration für eigene Strategieprozesse zur Verfügung gestellt