Schlagwort: Wissenschaften

  • Erdrutsche werden sichtbar gemacht

    Erdrutsche werden sichtbar gemacht

    In der Schweiz, wo oberflächliche Erdrutsche regelmässig auftreten und erhebliche Schäden verursachen, hat die Berner Fachhochschule BFH ein innovatives Projekt gestartet. Ziel ist es, durch die Schaffung einer umfassenden Datenbank, die geotechnischen Kenntnisse über diese Naturgefahren zu vertiefen.

    Das Projekt, bekannt als Data-Rutsch, ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen den Forschungsteams der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaft HAFL und der Forschungsgruppe Geotechnik und Naturgefahren des Departements Architektur, Holz und Bau AHB. Die Datenbank wird Laborversuchsdaten zu Erdrutschen sammeln und analysieren, um Muster und Korrelationen zwischen verschiedenen Bodentypen und ihren geomechanischen Eigenschaften zu identifizieren.

    Wichtigkeit der Datenbank
    Die Bedeutung dieser Datenbank liegt in ihrer Fähigkeit, genauere Vorhersagen über Erdrutschrisiken zu ermöglichen. Dies wird Architekten, Bauingenieuren und Planern helfen, effizientere und sicherere Bauprojekte zu realisieren.

    Veranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse
    Die Ergebnisse dieses wichtigen Projekts werden am Burgdorfer Geotechniktag 2024 vorgestellt. Diese Veranstaltung, die am 26. Januar 2024 stattfindet, wird sich auf den Umgang mit dem Untergrund bei Bauprojekten konzentrieren. Teilnehmer werden dort Einblicke in die Reduzierung geotechnischer Risiken und Baukosten erhalten.

    Durch die Zusammenführung von Expertenwissen und fortschrittlichen Forschungsmethoden strebt Data-Rutsch danach, das Verständnis und die Behandlung von Oberflächenrutschungen wesentlich zu verbessern, was letztlich zur Sicherheit und Nachhaltigkeit im Bauwesen beitragen wird.

  • Koordinierte Entwicklung bringt viele Vorteile

    Koordinierte Entwicklung bringt viele Vorteile

    Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) gehört zu den führenden Hochschulen der Schweiz. Mit dem Bevölkerungswachstum im Kanton Zürich sind auch die Studierendenzahlen stark angestiegen. Bis 2035 werden diese weiter jährlich um 0,8 bis 2 Prozent zunehmen. Die ZHAW benötigt deshalb in Winterthur zusätzliche und zeitgemässe Flächen, um ihren Studierenden und Lehrenden auch in Zukunft attraktive Bildungs- und Forschungsinfrastrukturen zur Verfügung stellen zu können. Zudem gibt es erhöhten Koordinationsbedarf mit städtischen lanungen und Infrastrukturbedürfnissen, weil die Stadt Winterthur ein Stadtentwicklungskonzept («Winterthur 2040») erarbeitet hat.

    Weiterentwicklung in Zentrumsnähe

    Die Weiterentwicklung der Hochschule soll abgestimmt auf die Planungen der Stadt erfolgen. Die ZHAW strebt an, Quartier und städtische Interessen in ihre Entwicklung einzubeziehen und – sofern mit den Schulinteressen vereinbar – der Öffentlichkeit sowie Forschungs- und Wirtschaftspartnern im Sinne von Open Science gemeinsam nutzbare Räume zugänglich zu machen. Der Kanton Zürich, die Stadt Winterthur und die ZHAW unterzeichneten zu diesem Zweck eine gemeinsame Absichtserklärung, die eine verbindliche Grundlage für die künftigen Entwicklungsschritte der ZHAW bildet. Wie bisher soll die Entwicklung im näheren Umfeld des Winterthurer Hauptbahnhofs an den drei ZHAW-Standorten Sulzer-Areal, Technikum und St. Georgen stattfinden. Die Hochschule soll gut in das Stadtgefüge integriert und mit städtischen Freiräumen sowie den angrenzenden Quartieren

    verbunden sein.

    Während die Nutzungen auf dem Sulzer-Areal auf der bestehenden Fläche weiterentwickelt werden, wird im Gebiet zwischen dem Technikum und den Zeughäusern eine schrittweise Erweiterung angestrebt. In einer ersten Etappe sollen ein Ausbau des Areals an der Technikumstrasse («Campus T») sowie eine Erweiterung der ZHAW auf dem Teuchelweiherplatz erfolgen. Dieser Standort wird gemeinsam mit der Stadt Winterthur schrittweise zum «Wissensquartier» entwickelt. Die heutigen Nutzungen auf dem Teuchelweiherplatz durch Dritte werden auf das Areal der armasuisse und Teile der Zeughauswiesen verlagert. Am Standort St. Georgen wird eine Erweiterung über die Gleise auf das SBB-eigene Lindareal geprüft. Dort reduziert sich der bahnbetriebliche Platzbedarf der SBB, womit an zentraler Lage eine Fläche von rund 18’000 Quadratmetern städtebaulich entwickelt werden kann. Die SBB plant auf dem Lindareal ein breites Angebot an Wohn- und Arbeitsräumen, öffentliche Erdgeschosse mit diversen Nutzungen, für alle zugängliche Grün- und Freiräume und eine Umnutzung der denkmalgeschützten Bestandsbauten. Diese Vielfalt leistet einen wichtigen Beitrag an ein attraktives zukünftiges Quartier. Aufgrund seiner Nähe zum Standort St. Georgen eignet sich das Lindareal als möglicher neuer Standort für die ZHAW. Die Stadt Winterthur plant, mit einer neuen Fussgängerbrücke das Lindareal und das Kantonsspital Winterthur mit dem Bahnfussweg zum Hauptbahnhof und mit dem SISKA-Areal («Banane») zu verbinden.

    Gebietsmanagement gewährleistet Gesamtsicht

    Um in den kommenden Jahren die planungs- und baurechtlichen Grundlagen zu schaffen und die geplante Weiterentwicklung zu realisieren, setzen die Baudirektion, die Bildungsdirektion, die ZHAW und die Stadt Winterthur gemeinsam ein so genanntes «Gebietsmanagement» ein. Dadurch wird gewährleistet, dass die komplexen Arbeiten langfristig aus einer Gesamtsicht und koordiniert erfolgen.

    Die aufeinander abgestimmte Entwicklung bringt diverse Vorteile mit sich. Die Investitionen

    stärken den Kanton Zürich als Bildungs- und Wirtschaftsstandort – dies ist insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels von Bedeutung. Den Studierenden und Lehrenden der ZHAW stehen mittel- und langfristig neue Gebäude mit moderner Infrastruktur zur Verfügung. Durch die räumliche Konzentration kann die Hochschule zudem Synergien besser nutzen, dies vereinfacht den Studien- sowie den Forschungsbetrieb. Die Winterthurer Bevölkerung wiederum profitiert von Quartieren, die über attraktive Aussenanlagen und Freiräume sowie verkehrsberuhigte Zonen verfügen und gut in die Stadt eingebettet sind. Vielfältige Nutzungen beleben die Gebiete auch ausserhalb der Unterrichts- und Lernzeiten. Zudem schafft die ZHAW Arbeitsplätze, bildet wertvolle Fachkräfte aus, unterstützt die Gründung von Start-ups und kooperiert mit lokalen Unternehmen.

  • ZHAW bietet vier neue Studiengänge

    ZHAW bietet vier neue Studiengänge

    An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) beginnen mit dem Wintersemester 4500 neue Studierende ihre akademische Ausbildung. Im Vorjahr waren es 4700. Damit studieren ab dem 19. September insgesamt 14’100 Personen an den drei ZHAW-Standorten Winterthur, Wädenswil und Zürich. Das sind 600 weniger als zu Studienbeginn des vergangenen Jahres.

    Dabei verzeichnet das ZHAW-Departement Life Sciences und Facility Management mit einem Plus von 13 Prozent den grössten Zuwachs. Laut einer Medienmitteilung sind dafür vor allem die zwei neuen Bachelorstudiengänge Biomedizinische Labordiagnostik und Applied Digital Life Sciences sowie der Master of Science in Real Estate & Facility Management verantwortlich.

    Für den Studiengang Biomedizinische Labordiagnostik arbeiten die beiden ZHAW-Departemente Gesundheit und Life Sciences sowie Facility Management zusammen. Damit, so die ZHAW, entspricht das Studium den wachsenden gesellschaftlichen und technischen Anforderungen an Diagnostik und Gesundheitsversorgung.

    Der Studiengang Applied Digital Life Sciences bildet die Schnittstelle zwischen Data Science und Life Sciences. Neu ist auch der Studiengang Angewandtes Recht. Er vermittelt eine generalistische juristische Grundausbildung. Real Estate & Facility Management ist schweizweit der erste Masterstudiengang, der Immobilien- und Facility Management mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung verbindet.

  • Investieren lohnt sich im Kanton Solothurn

    Investieren lohnt sich im Kanton Solothurn

    Unternehmen aus etablierten Branchen, aber auch Start-ups mit dem Fokus disruptiver Technologien finden attraktive Bedingungen:
    • Schneller unterwegs: Perfekte Erschliessung via Autobahn, öV, Flugverkehr
    • Vielseitiger vernetzt: 24 Min. bis Basel, 27 Min. bis Bern, 31 Min. bis Zürich
    • Schöner wohnen: Kultur in der Stadt, Sport im Jura-Gebirge, Erholung an der Aare
    • Weniger bezahlen: tiefe Fixkosten, attraktive Immobilienpreise

    Der Kanton Solothurn ist ein Technologiestandort: Internationale Branchenleader forschen und entwickeln hier. Ein Drittel der Fachkräfte arbeitet im produzierenden Gewerbe. Die Medizinaltechnik ist rund um Grenchen und Solothurn besonders stark vertreten, zudem haben die Maschinen-, Uhren- und Elektronikindustrie eine lange Tradition. Die dynamische Region Olten beweist sich als attraktives Dienstleistungszentrum. Im ganzen Kanton ist zudem die Energiewirtschaft stark vertreten.

    Die ausgezeichnete Lage des Kantons Solothurn ermöglicht den Zugang zu Fachkräften aus allen Wissenschaften – ETH, Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsstätten liegen in Pendeldistanz. Die Wirtschaft bildet rund 70 Prozent der Schulabgänger im dualen Berufsbildungssystem aus – praxisnah und wirtschaftsorientiert. Das stärkt den Nachwuchs.

    Der Kanton Solothurn verfügt in Grenchen über einen Business Airport als Ausbildungszentrum. Der vereinfachte Check-In beschleunigt die Reisezeit bei Geschäftstrips. Zudem entsteht in Grenchen ein smartes Zentrum für die E-Fliegerei.

    Testimonials

    Brigit Wyss
    Regierungsrätin
    Kanton Solothurn

    «Der Kanton Solothurn ist aufgrund seiner Lage inmitten der Zentren Basel, Bern und Zürich ein attraktiver Investitionsstandort, insbesondere für MedTech, Life Sciences und Additive Manufacturing. Zudem bieten unsere Regionen beste Lebensqualität für Fachkräfte und deren Familien.»

    Livio Marzo
    CEO
    Thommen Medical

    «Wir wollen in den nächsten Jahren verschiedene ausgegliederte Geschäftsfelder an unseren Hauptsitz in Grenchen holen, um die Qualität und Wirtschaftlichkeit unserer Produkte und Leistungen nachhaltig steigern zu können. Wir investieren dazu in einen Neubau in Grenchen.»

    Jose Sanchez
    Werksleiter Solothurn
    Biogen International GmbH

    «Wir suchten einen Standort mit wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen, zuverlässiger Struktur sowie Zugang zu gutausgebildeten Arbeitskräften. All diese Kriterien fanden wir im Kanton Solothurn erfüllt.»

    Peter Mettler
    CEO der Immobilienentwicklerin Mettler2Invest AG mit Standorten in St. Gallen, Kemptthal, Zürich und Basel

    «In Olten, direkt am Bahnhof, entwickeln wir den Gebäudekomplex «ICONO» mit 155 Mietwohnungen. Im Erdgeschoss entstehen Retailflächen, im 1. bis 2. Obergeschoss Büroräume. Das Projekt wird einen wichtigen Akzent als Eingangstor der Stadt Olten setzen.»

    Fachstelle Standortförderung Kanton Solothurn
    Das Team der Fachstelle Standortförderung und Aussenkontakte ist die erste Anlaufstelle für Solothurner Unternehmen und solche, die es werden wollen. Wir begleiten und unterstützen Ihr Ansiedlungs- oder Standortausbauprojekt.

    Standortförderung Kanton Solothurn, Untere Sternengasse 2, 4509 Solothurn,
    +41 32 627 95 50, standortsolothurn.so.ch