Schlagwort: Wissenstransfer

  • Forschung und Praxis rücken im Immobilienmarkt näher zusammen

    Forschung und Praxis rücken im Immobilienmarkt näher zusammen

    Die ERNE Gruppe aus Laufenburg und SwissREI verleihen gemeinsam die Auszeichnung „ERNE Swiss Master – Beste wissenschaftliche Arbeit im Immobilienbereich 2026“. Die nominierten Forschungsteams aus neun Schweizer Hochschulen präsentieren ihre Arbeiten am 5. November 2026 beim Best of Research Kongress an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ).

    Ausgezeichnet wird der Beitrag, der wissenschaftliche Fundierung mit hoher Praxisrelevanz verbindet und konkrete Impulse für die Weiterentwicklung der Immobilienbranche liefert. In einem transparenten Verfahren bestimmt das Fachpublikum aus der Immobilienpraxis den Gewinner, heisst es in einer Mitteilung.

    „Mit unserem Engagement fördern wir praxisnahe Forschung, stärken den Austausch zwischen Wissenschaft und angewandter Immobilienpraxis und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Branche“, wird Giuseppe Santagada, Group CEO der ERNE Gruppe, zitiert.

    Der Best of Research Kongress gilt als einer der führenden Anlässe für angewandte Immobilienforschung in der Schweiz und wird vom Swiss Real Estate Institute, einer Stiftung der HWZ, und dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) durchgeführt. Die ERNE Gruppe ist ein Bau- und Immobiliendienstleister mit Aktivitäten in der Schweiz, Deutschland und Luxemburg. Das Unternehmen setzt auf einen hohen Eigenfertigungsgrad entlang der gesamten Bauwertschöpfungskette und engagiert sich stark für Kreislaufwirtschaft.

  • Förderung von Energieeffizienz: Zwei Schweizer Plattformen intensivieren ihre Zusammenarbeit

    Förderung von Energieeffizienz: Zwei Schweizer Plattformen intensivieren ihre Zusammenarbeit

    Zahlreiche Organisationen und Verbände engagieren sich leidenschaftlich für die Energiewende. Die gemeinsamen Anstrengungen und die Kollaboration verschiedener Akteure erzeugen Synergien, die für eine wirkungsvollere Sensibilisierung sowohl von Fachpersonal als auch der allgemeinen Bevölkerung genutzt werden können. In diesem Kontext sind wir erfreut, die intensivierte Kooperation zwischen energie-cluster.ch und energieportalschweiz.ch anzukündigen!

    Der energie-cluster.ch, als landesweit anerkannte Plattform für Bildung und Wissenstransfer, trägt massgeblich zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 der Schweiz bei. Es handelt sich hierbei um ein renommiertes Netzwerk, das auf eine CO₂-neutrale Energiezukunft abzielt und kontinuierlich Schulungen, Fachveranstaltungen und Events zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien organisiert. Durch die intensive Kooperation mit diversen Akteuren aus Industrie, öffentlichem Sektor und Bildungseinrichtungen unterstützt energie-cluster.ch den Wirtschaftsstandort Schweiz und fördert innovative, CO₂-neutrale Produkte und Lösungen.

    Das energieportalschweiz.ch hingegen fokussiert sich auf Energieeffizienz und stellt eine optimal ergänzende Plattform dar, die über alle Aspekte der Gebäudetechnik informiert. Es bietet einen Überblick über verschiedene Einsatzmöglichkeiten, von Wärmeerzeugung und Photovoltaik bis hin zu Stromspeichern und Gebäudeautomation. Zudem sind aktuelle Nachrichten, Veranstaltungshinweise und eine Liste offener Stellen in der Gebäudetechnik- und Energiebranche auf der Plattform zu finden. Die Plattform hilft auch bei der Suche nach Beratern, Planern und Installationsunternehmen und bietet Informationen zu Fördermitteln, Fachkräften und Weiterbildungsmöglichkeiten der Branche. Hersteller und Verbände berichten über aktuelle Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten technischer Gebäudeausstattungen, sodass Besucher sich mit qualitativ hochwertigen Informationen weiterbilden können.

    In Zukunft werden der energie-cluster.ch und das energieportalschweiz.ch ihre Kooperation verstärken, um ein breiteres Publikum für die essenziellen Aspekte des CO2-neutralen Gebäudebestands zu sensibilisieren und gemeinsam die Energiewende erfolgreich umzusetzen.

  • JED: Innovative Büro- und  Dienstleistungsflächen mit Industriecharme

    JED: Innovative Büro- und Dienstleistungsflächen mit Industriecharme

    Schlierens westlicher Teil ist seit Mitte 2020 um einen neuen Think- und Worktank reicher: JED (Join. Explore. Dare.). Seit 2018 entstand auf dem Areal der ehemaligen NZZ-Druckerei ein neues Zentrum für Wissenstransfer, Innovation und Unternehmertum. Unweit des Bahnhofs Schlieren wird Büro, Industrie und Gewerbe zusammengebracht. Verteilt auf drei Gebäude und insgesamt rund 38’000 Quadratmeter Grundstücksfläche, gibt es verschiedene Seminar-, Tagungs- und Begegnungsflächen sowie eine Eventhalle mit Platz für bis zu 600 Personen. Ein Gastroangebot des Restaurants «Eves Kitchen» sowie mehrere Bars runden das Angebot ab.

    Das Zentrum von JED bilden die ehemaligen Druckhallen (Gebäudekomplex J) mit einer Raumhöhe von bis zu 18 Metern. Hier sind sowohl Dienstleistungs- als auch Eventflächen angesiedelt. Weitere Büro- und Gastroflächen befinden sich im Kopfbau (Gebäude E), welcher mit den Hallen verbunden ist. Im Erdgeschoss wird derzeit der Gastrobetrieb realisiert, während die oberen drei Stockwerke für Büroräumlichkeiten vorgesehen sind.

    Zu reden gibt aber vor allem das Gebäude D: Ein Neubau, welcher voraussichtlich Ende 2022 bezugsbereit sein wird. Dieser Massivbau wird nach Fertigstellung Platz für Büro- und Dienstleistungsflächen bieten und will in Sachen ressourcenschonender Architektur ein Vorreiter sein. Das Gebäudekonzept «2226» wurde von Professor Dietmar Eberle und seinem Architekturbüro Baumschlager Eberle entwickelt. Die Gebäude werden ohne technische Klimatisierung wie Heizung, Kühlung oder Lüftung konzipiert. Gekühlt wird durch natürliche Zugluft. Geheizt wird durch die Wärmeabstrahlung der Beleuchtung und elektronischen Geräte sowie der darin arbeitenden Menschen.

    Massive Wände reduzieren den Wärmeaustausch. Die Oberflächen und Materialien gleichen zudem die Temperaturschwankungen aus, sodass eine Wohlfühltemperatur von 22 bis 26 Grad Celsius über das ganze Jahr gewährleistet werden kann. Der Fensteranteil ist mit 16 Prozent bewusst klein gehalten – und die Scheiben sind so ins Gebäude zurückversetzt, dass nur selten Sonnenstrahlen das Glas erreichen. Sensoren, welche Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt messen, steuern bedarfsgerecht Lüftungsflügel. Die verwendeten Materialien haben eine Lebensdauer von 200 Jahren. Zudem sorgt die reduzierte Gebäudetechnik sowohl für eine hohe Flächen- als auch Energieeffizienz. Dadurch wird nur die Hälfte der Unterhalts- und Betriebskosten von herkömmlichen Immobilien anfallen.

    In allen drei Gebäuden werden Begegnungs- und Erholungszonen realisiert. Die Anzahl der oberirdischen Parkplätze wurde mit Absicht klein gehalten, um die hohe Aussenraumqualität visuell und flächenmässig nicht zu beeinträchtigen. Photovoltaikanlagen finden sich auf allen Dächern.

    Nach dem Einzug von Zühlke Engineering AG im April 2020 wird Ende Jahr die Halter AG ihren Hauptsitz ins JED verlegen. Auf einer Fläche von über 5000 Quadratmetern werden rund 250 Arbeitsplätze eingerichtet. ■