Schlagwort: wlan

  • Rhomberg-Gruppe und Dätwyler testen Rechenzentrum auf Baustelle

    Rhomberg-Gruppe und Dätwyler testen Rechenzentrum auf Baustelle

    Das IT-Unternehmen Dätwyler IT Infra mit Sitz in Altdorf und das Bahntechnikunternehmen Rhomberg Sersa Rail Group mit Sitz in Zürich testen einen Baustellencontainer mit einem Rechenzentrum im Ressourcen-Center Rheintal im österreichischen Bregenz. Dort wollen die Entwickler laut einer Medienmitteilung herausfinden, wie der Q-tainer zur Optimierung von Baustellen beitragen kann.

    Beim Q-tainer handelt es sich um einen 20 Fuss grossen Standardcontainer ausgestattet mit IT-Infrastruktur und Künstlicher Intelligenz (KI). So hat Dätwyler IT Infra das Komplettsystem zur Datenerfassung und -analyse auf Baustellen mit 5G und WLAN ausgestattet. Hinzukommen Kühlung, Stromversorgung und ein Überwachungssystem für die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Komponenten.

    Auf dem Testgelände in Bregenz wollen die Entwickler damit Erfahrungen sammeln und daraus zukünftige Anwendungsfälle definieren. So soll das System beispielsweise zukünftig automatisch erfassen, welche Wege Baustellenfahrzeuge überwiegend benutzen, um Unfälle mit Fussgängern zu vermeiden.

    Auch soll der Q-tainer mit Hilfe der KI automatisch das Inventar und Ressourcen wie Kies und Sand erfassen und deren Verbrauch überwachen. „Im besten Fall werden teure Maschinen nur einmal vorgehalten und je nach Gebrauch zwischen den beteiligten Firmen abgerechnet, so wie beim Car-Sharing“, heisst es in der Medienmitteilung. Demnach erkennt das digitale Baustellenmanagement automatisch, „welche Person aus welchem Unternehmen den Bagger wie lange nutzt, und stellt diese Nutzungszeit selbstständig der entsprechenden Firma in Rechnung“.

  • Erste Projekte des Dietiker Smart City-Projekts sind realisiert 

    Erste Projekte des Dietiker Smart City-Projekts sind realisiert 

    Die Dietiker Bevölkerung ist am Abend des 27. September auf dem Kirchplatz über die Umsetzung des von Stadt Dietikon und Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) entwickelten Smart City-Projekts informiert worden. Dabei fand die Einweihung erster Teilprojekte statt.

    Auf dem Zelgliplatz befindet sich laut Medienmitteilung neu eine Ladestation für Elektroautos, die während des Einkaufens zur Verfügung steht, aber auch von Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden kann. Im zweistöckigen Velohaus beim Bahnhof können im Untergeschoss Elektrovelos geladen werden. Auf dem Hedinger-Parkplatz erkennt eine Kamera freie Parkplätze. Bei der Markthalle steht der Bevölkerung ein öffentliches WLAN zur Verfügung. Dort erfasst eine Luftmessstation Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftschadstoffe wie Feinstaub oder Ozon. Die Station wird ergänzt durch ein Netz über die Stadt verteilter weiterer Umweltsensoren. Im Winter warnt die Messung der Bodentemperatur vor allfälligem Glatteis.

    „Erst die Vernetzung und die intelligente Nutzung der Daten führt zu einem Mehrwert für die Bevölkerung und für die Verwaltung, wie man ihn in einer Smart City anstrebt“, wird Jörg Haller zitiert, Leiter Smart City und öffentliche Beleuchtung bei EKZ.

    Die Umweltdaten, die an den Messstationen erfasst werden, sollen transparent dargestellt werden, beispielsweise auf Monitoren im Stadthaus. „Schon heute dienen die umfangreichen Daten der Stadt bei der Verkehrs- oder Bauplanung“, wird Stadtpräsident Roger Bachmann zitiert. „Das Preisgeld des BFE hat nochmals Schub verliehen“, so Bachmann weiter.

    Das Projekt Smart City hat bei der Smart City Innovation Challenge des Bundesamts für Energie (BFE) Anfang 2021 den Hauptpreis und damit Fördergelder von 100’000 Franken gewonnen.

  • Branch Collab – alles da, alles drin

    Branch Collab – alles da, alles drin

    Der Nutzer muss nur noch sein persönliches Gerät mitbringen – WLAN, Drucker, Kaffeebars und alles, was es zum Arbeiten braucht, ist im Branch Collab bereits vorhanden. Und man arbeitet hier nicht nur am eigenen Tisch, sondern auch in der Worklounge und in Kreativzonen, in Lobbys, in Big Rooms und an der «Arbeitsbar». Die Möglichkeit, andere Unternehmer zu treffen und bei einem zwanglosen Kaffee Erfahrungen austauschen zu können, ist ein grosser Vorteil bei der kreativen Arbeit und beim Networking.

    Arbeit als Gemeinschaftsprojekt
    Die neue Co-Working-Area ermöglicht den Gedanken- und Meinungsaustausch, steigert die Produktivität und ermöglicht zielgerichteteres Arbeiten. Kollaborativ werden nachhaltigere und oft auch unkonventionellere Ergebnisse erzielt. Zudem stehen im Branch Collab modern ausgerüstete Besprechungsräume zur Verfügung, die es erlauben, Präsentationen mit Kunden und Mitarbeitern in professioneller Umgebung abzuhalten.

    Industrielle Umgebung
    Branch Collab ist eine Initiative der Halter AG, die ihren Hauptsitz vergangenes Jahr ebenfalls nach Schlieren ins JED verlegt hat. Das architektonische Konzept von JED vereint nachhaltig umgenutzte Industrie-Infrastruktur mit zukunftsweisender neuer Office-Architektur und ist ganz auf Wissenstransfer, Kreativität und Innovation ausgelegt.

    Flexible Buchungspakete
    Arbeitsplätze und Besprechungsräume können ganz flexibel und auf Stunden- oder Tagesbasis gemietet werden. Attraktive Pakete bieten Einzelpersonen und kleineren Unternehmen moderne Plug&Work-Arbeitsplätze sowie Sitzungszimmer, Worklounges und Kreativräume – all dies gepaart mit abwechslungsreicher Gastronomie – von der Kaffeebar Caffetino mit eigener Rösterei bis zum Restaurant Eve’s Kitchen.

  • Schwarm soll intelligente Ladestation ermöglichen

    Schwarm soll intelligente Ladestation ermöglichen

    Die Firma smart-me hat mit Pico eine neue Ladestation für Stromfahrzeuge entwickelt. Diese verbindet sich über das lokale WLAN oder per Mobilfunk mit der Cloud. Dadurch wird die Station intelligent und kann beispielsweise einfach mit einer Solaranlage gekoppelt werden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Betreiber kann selbst entscheiden, wann und zu welchem Preis Fahrzeuge an der Station geladen werden können.

    Insgesamt soll Pico die Installierung von Ladestationen attraktiver machen. Dadurch sollen auch bisher unerschlossene Räume eine Ladeinfrastruktur erhalten. Ausserdem seien Elektroautos gute Abnehmer von lokal produziertem Solarstrom, betont smart-me.

    Um die Massenproduktion der Ladestation zu finanzieren, hat smart-me am 8. Juli eine Schwarmfinanzierungskampagne auf Kickstarter gestartet. Dabei will das Unternehmen über 50’000 Franken einsammeln.