Swiss Life Asset Managers hat eine Kapitalerhöhung seines Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties erfolgreich abgeschlossen. Bei der laut einer entsprechenden Mitteilung des Vermögensverwalters der Swiss Life-Gruppe bisher grössten Kapitalerhöhung eines börsenkotierten Schweizer Immobilienfonds wurden rund 610 Millionen Franken eingesammelt. Damit erreicht der Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties eine Marktkapitalisierung von rund 2,5 Milliarden Franken und steigt in die Gruppe der fünf grössten börsenkotierten Immobilienfonds der Schweiz auf.
Swiss Life Asset Managers will die neuen Mittel zum einen für den Kauf eines Immobilienportfolios im Wert von rund 700 Millionen Franken verwenden. Ein weiterer Teil der Mittel soll in die Sanierung und Verdichtung bestehender Wohnbauten investiert werden. Zudem plant das Unternehmen, seine Fremdfinanzierungsquote auf rund 23 Prozent zu senken.
Das in den letzten vier Jahren entwickelte Quartier «Leuengarten» in Uitikon-Waldegg erhält nochmals Zuwachs: Akara realisiert bis circa 2023 etappiert auf vier Baufeldern 17 drei- und vierstöckige Mehrfamilienhäuser. Die Überbauung liegt von der Birmensdorferstrasse zurückversetzt an ruhiger Lage zwischen Panoramaweg und Leuengasse. Die Baubewilligungen für die drei Bauetappen liegen vor, wobei die Bewilligung für das Baufeld der zweiten Etappe als erste rechtsgültig ist.
Die Bauarbeiten sollen mit der zweiten Etappe Ende 2021 beginnen. Auf einem Areal von 19’303 Quadratmetern entstehen in den drei Bauphasen «Leo», «Lea» und «Leandro» 207 Wohneinheiten, ein kleiner Gewerbeteil sowie 207 Parkplätze. Für die erste Etappe «Leo» zeichnen Zanoni Architekten aus Zürich verantwortlich, während der Auftrag für die zweite Etappe «Lea» an Dachtler Partner AG, Zürich und für die dritte «Leandro» an Atelier ww Architekten SIA AG, Zürich gingen.
Die 1,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen mit Schwerpunkt auf 2 bis 4,5 Zimmern sind für Familien, Paare sowie Singles konzipiert und auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Die Grundrisskonzeptionen sowie die Materialisierung sind auf die verschiedenen Ansprechgruppen abgestimmt und unterstreichen die Vielfalt der differenzierenden Wohnräume. Jede Etappe wird so ein eigenes Lebensgefühl widerspiegeln.
Bei der Verkörperung des Gefühls «Selbstverwirklichung» werden in der ersten Etappe mit den entsprechenden Grundrissen und Materialen vor allem Singles und Expats angesprochen. Die umliegende Landschaft wird von den Architekten in die Bauten miteinbezogen. So sind grosszügige Zwischenräume projektiert, die immer wieder den freien Blick in die Natur ermöglichen. Die optimale Einbettung der Gebäude in die bestehende Topografie soll allen Wohnungen eine maximale Besonnung gewährleisten. Die Wohnungen werden über die Leuengasse zugänglich sein. Für die erste Etappe ist eine Holzschalung vorgesehen, die sich an den lokalen Agrarbauten orientiert und diese neu interpretiert. Um das Gemeinschaftsgefühl unter den Bewohnern zu stärken, sind ein grosszügiger Waschsalon, ein Gemeinschaftsraum und zwei flexibel nutzbare Gewerbeeinheiten geplant.
Im Zeichen des «Wohlbefindens» richten sich Konzept und Ausführungen der Gebäude der zweiten Etappe auf die Bedürfnisse von Familien und Gemeinschaften. Sechs Punktbauten fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Durch die vorgesehene dreispännige Bautypologie mit zwei verschiedenen Ausrichtungen sollen die städtebaulichen Bedürfnisse sowie die optimale Besonnung inklusive Ausblick ins Limmattal gewährleistet werden. Auf einer Grundstücksfläche von 6’059 Quadratmetern entstehen 62 Mietwohnungen.
Die dritte Bauphase ist mit dem Lebensmotto «Selbstbestimmung» auf die Ansprüche von Zwei-Personen-Haushalten abgestimmt. In Ergänzung sind barrierefreie Wohnungen für Senioren oder Menschen mit Handicap projektiert. Hier sollen qualitativ hochwertige und moderne Wohneinheiten realisiert werden. Die Architekten Atelier ww konzentrieren sich dabei auf die Vorgaben des öffentlichen Gestaltungsplans sowie den Anspruch, die Kontinuität der benachbarten Baufelder typologisch und massstäblich fortzuführen.
Auf Nachhaltigkeit wird grossen Wert gelegt: Für die Wohnungen werden die Labels SNBS-Gold- («Leo») bzw. SNBS-Platinstandard («Lea» und «Leandro») angestrebt. Sole-Wasser-Wärmepum- pen mit Erdsonden und Luft-Wasser-Wärmepumpen sorgen für eine umweltfreundliche Stromproduktion. Hinzu kommt die Eigenstromproduktion via Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern, wobei der produzierte Strom direkt an die Mieter in Form eines Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch vermarktet wird. Ladestationen für E-Fahrzeuge sind vorhanden. Im Leuengarten gibt es darüber hinaus Carsharing-Angebote von Mobility sowie diverse Gemeinschaftsräume.
Das in der Entwicklung stehende Quartier punktet mit einem vielfältigen Dienstleistungsangebot wie beispielsweise Gastronomie, Vinothek, Coiffeur, Kindertagesstätte und einer Wellnessoase. Auch die ÖV-Anbindung ist dank der Haltestelle direkt vor der Tür gegeben. Der Autobahnanschluss zur A3 ist nur fünf Autominuten entfernt. Mit dem ÖV können die Bewohner innert 30 Minuten das Zentrum der Stadt Zürich erreichen.
Die Visualisierung zeigt die Gebäude der zweiten Bauetappe «Lea», die sich das Lebensgefühl Wohlbefinden auf die Fahne geschrieben hat.Die dritte Bauphase «Leandro» widmet sich dem Lebensmotto Selbstbestimmung.
Vor rund zehn Jahren hatte BGP auf dem Fehlmann-Areal in Winterthur sechs pavillonartige Wohnbauten in unterschiedlichen Grössen realisiert. Nun sei die Arealüberbauung mit zwei weiteren Gebäuden abgeschlossen worden, informiert das Zürcher Architekturbüro in einer Mitteilung. Von weitem seien die neuen Gebäude nicht von den alten Überbauungen zu unterscheiden, heisst es dort weiter.
Bei näherer Betrachtung aber werde ein wichtiger Unterschied deutlich, erläutert BGP. Die Fassaden der 2010 errichteten Gebäude waren aus schwarz emaillierten Glaspaneelen gestaltet worden. Bei den neuen Gebäuden wurden stattdessen stromproduzierende Photovoltaik-Module verbaut. Damit könne die Fassade „eine Vielzahl von Aufgaben“ übernehmen, heisst es in der Mitteilung. Konkret werden dort Schutz, Klimaregulierung, Repräsentation und Identifikation genannt.
Vor Realisierung der Überbauung hatte BGP den Strombedarf in den bereits bestehenden Gebäuden gemessen. Er wies laut Mitteilung die für eine Wohnbebauung zu erwartende Verteilung mit Spitzen am Morgen und am Abend auf. Diese Spitzen könnten mit in die Fassade integrierten Modulen besser abgedeckt werden, als mit einer auf dem Dach installierten Anlage, erläutert das Architekturbüro. Zusätzlich wurde aber eine Photovoltaik-Anlage auf den Gebäudedächern installiert. Der Gebäudekomplex ist zudem mit Ladestationen für Elektroautos ausgerüstet.
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