Schlagwort: Wohnimmobilien

  • Anlagestiftung nimmt frisches Kapital für Wohnimmobilien auf

    Anlagestiftung nimmt frisches Kapital für Wohnimmobilien auf

    Die Immobilienanlagestiftung Vertina nimmt laut einer Mitteilung vom 4. Mai bis 6. Juli 2026 frisches Kapital auf. Vorgesehen ist ein Zielvolumen in einer Bandbreite von 60 bis 80 Millionen Franken. Bei entsprechender Nachfrage kann dieses erhöht werden. Die Mittel sind für zusätzliche Immobilieninvestitionen sowie für laufende und geplante Entwicklungen vorgesehen.

    Die Kapitalaufnahme erfolgt, nachdem die Stiftung die ihr im Rahmen der siebten Kapitalemission anvertrauten Gelder vollständig und nachhaltig investiert hat. Nach dem Abschluss von vier Transaktionen im ersten Quartal 2026 umfasst das Portfolio aktuell 13 Liegenschaften, darunter vier neuwertige Bestandsliegenschaften, ein nahezu fertiggestellter Neubau sowie acht Projektentwicklungen. Nach Fertigstellung aller laufenden Projekte wird ein Marktwert von rund 350 Millionen Franken erwartet. Der Wohnanteil liegt per 31. März 2026 bei 99 Prozent.

    Die im Mai 2022 lancierte Vertina Anlagestiftung investiert direkt in neuwertige Wohnliegenschaften in der Schweiz, die hohen Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Dafür kooperiert die Stiftung mit der Markstein Gruppe, die als Immobiliendienstleister die Bereiche Portfoliomanagement, Bautreuhand sowie Transaktionsmanagement und Vermarktung abdeckt. Im Fokus der Stiftung steht ein marktfähiges Wohnraumangebot bei möglichst geringer Umweltbelastung. Die Anlagestrategie verfolgt mit einem konsequenten Value-Creation-Ansatz das Ziel, stabile und langfristig verlässliche Renditen für die Anlegerinnen und Anleger zu schaffen.

  • Vertrauen in Schweizer Immobilien wächst

    Vertrauen in Schweizer Immobilien wächst

    Für 98 Prozent der Immobilieninvestoren bleibt der Schweizer Immobilienmarkt weiterhin attraktiv, informiert EY Schweiz in einer Mitteilung. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Zürich informiert dazu in seinem neuesten „Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt“. Im Vorjahr zeigten sich lediglich 93 Prozent positiv interessiert.

    Für die Studie befragte EY 96 Fachleute und Investoren, die in den vergangenen Jahren aktiv auf dem Schweizer Immobilienmarkt tätig waren. Von den Befragten schätzten im Vorjahr 35 Prozent der Investoren den Schweizer Markt als „sehr attraktiv“ ein, in der neuen Umfrage waren es bereits 46 Prozent. Neun von zehn Befragten schätzen, dass sich Neubauaktivitäten durch vereinfachte digitalisierte Baubewilligungen deutlich ankurbeln lassen. Dreiviertel sehen Digitalisierung als einen treibenden Motor, jedoch nur 16 Prozent nutzen für ihre Geschäfte bereits Künstliche Intelligenz.

    Im Trend bleiben Wohnimmobilien in den Top-9-Zentren (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St.Gallen, Zürich und Zug), geringer ist die Nachfrage im ländlichen Raum. Gestiegen in den Zentren ist die Nachfrage von Büro- und Logistikimmobilien. Vor allem Büroimmobilien sind im Verhältnis von 58 Prozent zu 48 Prozent (2025) stärker nachgefragt. Bei der Logistik blieb das Verhalten nahezu gleich: 51 Prozent zu 52 Prozent (2025).

    „Geopolitische Unsicherheiten – etwa US-Zölle, internationale Handelskonflikte, der Ukraine-Krieg oder globale Finanzmarktrisiken – wirken sich verstärkt als exogene Störfaktoren auf den Schweizer Immobilienmarkt aus, insbesondere in stark international ausgerichteten Zentren“, wird Daniel Zaugg, Sector Leader Real Estate, Construction & Building Material bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Diese Effekte verstärken bestehende Tendenzen zur regionalen Polarisierung, indem sie die Kluft zwischen stark internationalisierten Märkten wie Genf und Zürich und eher binnenorientierten Regionen vertiefen. Dennoch bleibt die Schweiz insgesamt ein politisch und wirtschaftlich stabiler Standort – und positioniert sich in unsicheren Zeiten sogar als ‚Safe Haven‘ für Kapital.“

  • Verdichtung verändert Städte

    Verdichtung verändert Städte

    Die Studie «Bautätigkeit und Verdrängung», erstellt von der ETH Zürich im Auftrag des Bundesamts für Wohnungswesen zeigt, dass in den letzten zwei Jahrzehnten ist die Siedlungsentwicklung in der Schweiz klar nach innen gerichtet ist. Vor allem durch Ersatzneubauten und Umnutzungen von Industrie- und Gewerbezonen entstehen in städtischen Gebieten neue Wohnungen und nicht mehr auf der grünen Wiese. In Städten wie Basel wurde ein Viertel der neuen Wohnungen auf ehemaligen Industrieflächen realisiert.

    Mehr Wohnungen trotz weniger Neubauten
    Obwohl die Anzahl neu gebauter Wohnhäuser leicht rückläufig ist, nimmt die Nettozahl an Wohnungen weiter zu. Der Grund liegt in der Effizienz der Verdichtung. In Basel, Genf und Lausanne entstehen pro abgerissene Wohnung bis zu doppelt so viele neue Einheiten wie in Bern oder Zürich. Die Nachverdichtung wird so zum zentralen Hebel für die Wohnraumschaffung in stark besiedelten Gebieten.

    Wer wird verdrängt?
    Die Schattenseite der Verdichtung zeigt sich in der sozialen Zusammensetzung der betroffenen Quartiere. Besonders in Zürich kommt es häufiger vor, dass Langzeitmietende aufgrund von Abbruch oder Totalsanierung ihre Wohnung verlieren. Wer ausziehen muss, hat oft ein deutlich tieferes Einkommen, bis zu 40 Prozent weniger als der Durchschnitt. In den Neubauten ziehen dagegen überdurchschnittlich einkommensstarke Haushalte ein.

    Migration und Einkommen als Risikofaktor
    Die Studie offenbart auch strukturelle Benachteiligung. Überdurchschnittlich häufig von Verdrängung betroffen sind Asylsuchende, Flüchtlinge und Menschen mit afrikanischem Geburtsland. Damit trifft die bauliche Verdichtung besonders jene, die am meisten auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind und diesen in der gleichen Gemeinde oft nicht mehr finden. Trotzdem gelingt es einem beachtlichen Anteil der Betroffenen bis zu 64 Prozent, innerhalb ihrer Gemeinde zu bleiben.

    Städte im Wandel – sozial ausgewogen?
    Die Verdichtung ist aus raumplanerischer Sicht sinnvoll und notwendig. Doch sie verändert nicht nur das Stadtbild, sondern auch die soziale Struktur der Quartiere. Die Herausforderung der nächsten Jahre wird sein, den Wandel so zu gestalten, dass er nicht zur sozialen Spaltung führt, sondern zu durchmischten, resilienten Städten mit Wohnraum für alle.

  • Immobilienmarkt bleibt attraktiv

    Immobilienmarkt bleibt attraktiv

    Für 93 Prozent der Immobilieninvestoren bleibt der Schweizer Immobilienmarkt weiterhin attraktiv, informiert EY Schweiz in einer Mitteilung. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen stützt sich dabei auf seine aktuelle Ausgabe des jährlichen «Trendbarometers Immobilien-Investmentmarkt». Dafür hat EY Schweiz einen repräsentativen Querschnitt von 106 am Immobilienmarkt Agierenden befragt.

    Sechs von zehn Befragten gehen in diesem Jahr von Wachstum beim Investitionsvolumen aus. 85 Prozent erwarten eine steigende Attraktivität von Immobilien gegenüber alternativen Investitionsmöglichkeiten. «Dieses Ergebnis zeugt von einem bemerkenswerten Konsens hinsichtlich der Einschätzung zukünftiger Entwicklungen am Immobilieninvestmentmarkt und offenbart das kollektive Vertrauen, das Investoren in die Assetklasse Immobilie setzen», wird Daniel Zaugg, Sector Leader Real Estate, Construction & Building Material bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Innerhalb des Immobilienmarkts legten Wohnimmobilien weiter an Attraktivität zu. Neu wollen 74 Prozent der Befragten ihren Fokus verstärkt auf Wohnimmobilien richten, im Vorjahr hatte dieser Wert bei 67 Prozent gelegen. Investitionen in Mehrfamilienhäuser werden von 96 Prozent als sichere Anlagestrategie gesehen. Die Investitionsbereitschaft in Logistik- und Büroimmobilien legte im Jahresvergleich um 9 bis 10 Prozentpunkte auf 52 beziehungsweise 48 Prozent zu. Demographischer Wandel und Zinsentwicklung werden nach überwiegender Ansicht in den kommenden Jahren den grössten Einfluss auf den Immobilienmarkt haben.

  • Kräftiger Preisanstieg bei Stockwerkeigentum

    Kräftiger Preisanstieg bei Stockwerkeigentum

    Raiffeisen sieht für das vierte Quartal 2024 einen weiteren Anstieg der Preise für Wohnimmobilien. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, verzeichnete der Transaktionspreisindex für Einfamilienhäuser im Vergleich zum Vorquartal zwar einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent, stieg jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent. Deutlicher fiel die Bilanz für Stockwerkeigentum aus. Hier lag der Anstieg zum Vorquartal bei 1,4 Prozent und zum Vergleichszeitraum im Jahr 2023 bei 2,4 Prozent.

    «Dank deutlich gesunkener Finanzierungskosten und sehr guten Aussichten auf weiter sinkende Zinsen, dürfte zu Beginn des neuen Jahres die Nachfrage weiter zunehmen und sich die Preisentwicklung damit nochmals beschleunigen», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Die stärksten Preisanstiege für Einfamilienhäuser wurden im Vergleich zum Vorjahr wieder aus der Südschweiz (+7,7 Prozent) und der Innerschweiz (+6,3 Prozent) vermeldet. Auch in der im Vorjahr rückläufigen Westschweiz konnte ein Plus von 0,7 Prozent und um den Genfersee von 1,0 Prozent verzeichnet werden. Beim Stockwerkeigentum liegen die Innerschweiz (+4,4 Prozent) und die Ostschweiz (+3,5 Prozent) vorn. Bevorzugt sind wiederum touristische Zentren mit einem Preisanstieg für Wohnimmobilien von 3,8 Prozent.

    Der Index wird vierteljährlich erstellt und erscheint zu Beginn eines jeden Quartals. Er basiert auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED).

  • Bank gibt vorsichtige Entwarnung bei Immobilienblasen

    Bank gibt vorsichtige Entwarnung bei Immobilienblasen

    Die UBS hat ihre diesjährige Ausgabe des Global Real Estate Bubble Index vorgestellt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist das Blasenrisiko auf dem Markt von Wohnimmobilien im zweiten Jahr in Folge leicht rückläufig. Für seine Studie hat die Zürcher Grossbank die Immobiliensituation von 25 Grossstädten weltweit untersucht. Von allen Städten zeigt Miami an der Ostküste der USA das grösste Risiko. An zweiter Stelle rangiert die japanische Hauptstadt Tokio. Auch Zürich weist ein hohes Blasenrisiko auf, obwohl es hier im Vergleich zum Vorjahr zu einem signifikanten Rückgang gekommen ist, heisst es in der Mitteilung. In die Kategorie „erhöhtes Risiko“ fallen auch Genf, Los Angeles und Toronto. Zu den von moderaten Risiken betroffenen Standorten zählen unter anderem Amsterdam, Frankfurt/Main, München, Tel Aviv und Hongkong. Ein niedriges Risiko wird in London, Mailand, Paris und Stockholm sowie aussereuropäisch in New York, San Francisco und São Paolo erwartet.

    „Die realen Eigenheimpreise in vielen Städten haben die Talsohle durchschritten. Der wirtschaftliche Ausblick wird mehr als in den letzten Jahren die Dynamik der künftigen Preisentwicklung bestimmen“, wird Matthias Holzhey, Hauptautor der Studie bei UBS Global Wealth Management, in der Mitteilung zitiert.

  • Zürcher Anlagestiftung plant Kapitalerhöhung

    Zürcher Anlagestiftung plant Kapitalerhöhung

    Die Zürich Anlagestiftung plant den Ausbau ihrer Anlagegruppe ZAST Immobilien Wohnen Schweiz. Dazu sollen vom 1. bis zum 30. Oktober rund 300 Millionen Franken von in der Schweiz ansässigen Vorsorgeeinrichtungen aufgenommen werden. Bereits bestehende Anlegende habe ein Vorzugsrecht, informiert die Zurich Invest AG in einer Mitteilung. Die Tochter der Zurich Insurance Group nimmt die Geschäftsführung der Anlagestiftung wahr.

    Zürich Anlagestiftung will die neu eingespielten Mittel für den Erwerb von 19 Liegenschaften mit einem Wohnanteil von insgesamt 90 Prozent verwenden. Etwa zwei Drittel der Objekte liegen in Genf und Lausanne, dazu kommen Liegenschaften in Zürich und Bern. Neben der guten Lage weise das Portfolio attraktive Mietzinspotenziale auf, heisst es in der Mitteilung. Der Ausgabepreis für Anteile am neuen Portfolio wird beim Nettoinventarwert per 31. Oktober 2024 zuzüglich 2,5 Prozent Ausgabeaufschlag liegen.

  • Strategische Kooperation verbessert Prozesse im Immobilienwesen

    Strategische Kooperation verbessert Prozesse im Immobilienwesen

    Planon hat eine strategische Partnerschaft mit PROMOS consult, einem Berliner SAP-Partner mit Schwerpunkt auf Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Facility Management, bekanntgegeben. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die DACH-Region. Das weltweit agierende niederländische Proptech-Unternehmen, das in der Schweiz mit einer Niederlassung im Technopark Zürich vertreten ist, bietet ebenfalls Softwarelösungen für das Immobilien- und Facility-Management an.

    Wie es in Planons Mitteilung heisst, ist das Ziel dieser Partnerschaft, Prozesse zu optimieren, Abläufe zu vereinfachen und die Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter zu steigern. Dabei würden Planons innovative Lösungen für das Gebäudemanagement mit PROMOS‘ fundiertem Branchenwissen und breitem Angebotsportfolio für die Kernprozesse der Immobilienverwaltung kombiniert.

    «Wir sind von den umfangreichen Möglichkeiten überzeugt, die diese Partnerschaft bietet», wird Planon-COO Stephan Mau zitiert. «Gemeinsam werden wir den Promos-SAP-Kunden eine zukunftsweisende Lösung für das Immobilienmanagement bieten.» PROMOS-CIO Volker Schulz zeigt sich «überzeugt, dass unsere Kunden von der gebündelten Kompetenz beider Unternehmen profitieren und wir somit den deutschsprachigen Markt nachhaltig transformieren werden».

  • Helvetica stärkt Führungsteam zur Umsetzung strategischer Ziele

    Helvetica stärkt Führungsteam zur Umsetzung strategischer Ziele

    Im Rahmen ihrer langfristigen Unternehmensstrategie wurden wichtige Personalentscheidungen getroffen, um ihre Führungsebene zu stärken und das Unternehmen im Wettbewerb optimal zu positionieren. Die neuesten Ergänzungen des Teams umfassen Dirk Adriaenssen als Leiter des Asset Managements, Mauro Golinelli als Spezialist für Investor Relations und Ruedi Voegeli, der die Abteilung Finance, Controlling und Accounting übernimmt.

    Dirk Adriaenssen bringt mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung in den Bereichen Einzelhandels-, Büro- und Wohnimmobilien mit. Er war in verschiedenen europäischen Märkten aktiv, darunter zehn Jahre in der Schweiz. Zuletzt unterstützte er die Integration der Immobilienportfolios von Credit Suisse in das UBS-Portfolio und leitete zuvor als Country Managing Director bei Redevco das Management gewerblicher Immobilienportfolios in der Schweiz und Zentraleuropa. Adriaenssen, der einen Master in Rechtswissenschaften von der Universität Brüssel hält und als MRICS zertifiziert ist, wird bei Helvetica das Asset Management und die strategische Immobilienbetreuung leiten.

    Mauro Golinelli, der am 1. Juni 2024 beginnt, wird als Client Relationship Manager die Beziehungen zu Investoren pflegen und insbesondere die Präsenz des Unternehmens in der Westschweiz verstärken. Mit über zehn Jahren Erfahrung bei der Swiss Finance & Property Group verfügt er über tiefgreifende Kenntnisse im Vertrieb von Immobilienanlagen und ist ein eidgenössisch diplomierter Finanz- und Anlageexperte.

    Ruedi Voegeli, der seit Januar 2024 Teil des Teams ist, übernimmt als Leiter der Abteilungen Finance, Controlling und Accounting. Voegeli war als CFO der PFS Pension Fund Services und davor bei der Edelweiss Air tätig. Er bringt umfassende Erfahrung in der Finanzleitung mit und ist Betriebsökonom FH sowie eidgenössisch diplomierter Experte in Rechnungslegung und Controlling.

    Diese strategischen Neubesetzungen sind Teil vom Bestreben, ihre Fonds effektiv zu managen und innovative Lösungen anzubieten, die den sich ändernden Marktbedingungen gerecht werden. Die Erweiterung des Teams soll dazu beitragen, die Ziele der Fonds effizient umzusetzen und die Position als führendes Unternehmen im Bereich der Immobilieninvestitionen zu festigen.

  • Realiste nimmt fünf Schweizer Städte in Immo-Plattform auf

    Realiste nimmt fünf Schweizer Städte in Immo-Plattform auf

    Das Dubaier Proptech-Unternehmen Realiste hat fünf Schweizer Städte in seine weltumspannende Online-Plattform integriert. Realiste hat laut seiner Medienmitteilung zum Ziel, den Immobilienmarkt der wichtigsten Städte auf globaler Ebene zu digitalisieren. Das soll Anlegenden Analysen und Transaktionen erleichtern.

    „Wir haben gerade Tel Aviv und fünf neue Städte in der Schweiz zu unserer Plattform hinzugefügt“, wird der CEO und Gründer Alex Galtin zitiert. Damit habe seine Firma „den grossen Meilenstein von 100 Städten“ erreicht. Im „Global real estate price index“ von Realiste werden Bern, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich aufgeführt.

    Das auf Immobilienlösungen spezialisierte Künstliche-Intelligenz-Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge in den vergangenen zehn Monaten exponentiell gewachsen, von nur zehn Städten zu Beginn des Jahres auf über 100 bis zum Jahresende. Nun könnten die Nutzenden auf der Realiste-Plattform Daten zu Wohnimmobilien auf der ganzen Welt einsehen. Realiste expandiere vor allem in Immobilienhochburgen und etablierten Märkten.

    Bislang sind nur in Dubai und Bali Wohnungen direkt über die Plattform zu buchen. Das Unternehmen zeigt sich jedoch optimistisch, was die weitere Entwicklung angeht. Es habe sich schliesslich zum Ziel gesetzt, das erste vollständige Online-Immobilienerlebnis zu schaffen.

  • Zukunftsorientiertes Quartiersmanagement: Kultivierung eines aktiven Lebensraums

    Zukunftsorientiertes Quartiersmanagement: Kultivierung eines aktiven Lebensraums

    Es ist essentiell, alle relevanten Akteure im Prozess der Quartiersgestaltung einzubinden, um die soziale Nachhaltigkeit zu fördern. Dies schließt sowohl Wohn- als auch Gewerbemieter ein. Durch die Schaffung von Aktivitäts- und Begegnungszonen wird nicht nur der soziale Zusammenhalt gestärkt, sondern auch eine Plattform für geschäftliche Synergien geboten.

    Mehrwert durch Aktivierung des Quartiers
    Das aktive Management einer Community erhöht die Attraktivität und den Wert des Quartiers, was sich positiv auf die Vermarktung freier Flächen auswirkt. Gleichzeitig entstehen nachhaltige soziale Knotenpunkte, die das Gemeinschaftsgefühl stärken.

    Vorreiter in der schweizweiten Umsetzung
    Erste Projekte in verschiedenen Quartieren in der Schweiz zeigen den Erfolg dieses Ansatzes. Beispielsweise wurde ein Pop-up-Event in Winterthur lanciert, das Gastronomie und Kultur für sechs Wochen vereinte. Aufgrund des großen Zuspruchs wird dieses Konzept weiter ausgebaut und für den kommenden Winter auch in Zürich umgesetzt.

    Eine junge, jedoch vielversprechende Disziplin
    Obwohl Community Management als Fachgebiet noch recht neu ist, wird es von Fachleuten als vielversprechender und noch unerschlossener Bereich angesehen. „Wir sehen großes Potenzial in diesem Ansatz und wollen ihn weiterentwickeln und fördern“, so Experten der Branche. Ich hoffe, diese Umschreibung entspricht Ihren Anforderungen und bietet einen neuen Blickwinkel auf das Thema.

  • Swisscharge.ch und Protoscar schliessen sich zusammen

    Swisscharge.ch und Protoscar schliessen sich zusammen

    Swisscharge.ch aus Gossau und Protoscar verschmelzen unter dem Namen swisscharge.ch. Beide Unternehmen sind Beteiligungen des Zürcher Energieversorgers Energie 360°. Mit dieser Fusion wird laut einer Medienmitteilung von Energie 360° das Ladenetz noch schneller ausgebaut und die Elektrifizierung von Wohnimmobilien und Firmenflotten vorangetrieben. Damit entstehe ein „umfassendes Kompetenzzentrum der Schweizer E-Mobilität“: Swisscharge.ch verfüge über 95’000 Nutzende und über 2600 öffentliche Ladepunkte und Protoscar über „umsetzungsnahes Beratungs-Know-how“.

    „Wir schaffen so die idealen Voraussetzungen für den beschleunigten Ausbau der verlässlichen, benutzerfreundlichen sowie effizienten nationalen Ladeinfrastruktur“, wird der Bereichsleiter Mobilität bei Energie 360°, Rami Syväri, zitiert. „Diese bildet die Grundlage für die fortschreitende Elektrifizierung der Schweizer Mobilität.“

    Der Markenname Protoscar wird bewahrt. Der bisherige Gesellschafter Touring Club Schweiz bleibt am fusionierten Unternehmen beteiligt und unterstützt den Angaben zufolge die Wachstumspläne. Stellen sollen nicht abgebaut, sondern im Gegenteil neu geschaffen werden.

  • Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Laut einer Medienmitteilung von Raiffeisen Schweiz zum quartalsmässigen Transaktionspreisindex, muss für selbstgenutztes Wohneigentum tiefer in die Tasche gegriffen werden als im ersten Quartal und ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Demnach habe sich im zweiten Quartal der Erwerb einer Eigentumswohnung um 3,5 Prozent verteuert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergebe sich ein Preisanstieg um 7,7 Prozent. Ein Einfamilienhaus koste 1,3 Prozent mehr als im Vorquartal. Im Jahresvergleich seien die Preise bei dem Immobilientyp um 8,7 Prozent gestiegen.

    Gemäss dem in der Medienmitteilung zitierten Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff sei die Preisdynamik auf die Verknappung des Angebots im Eigenheimmarkt zurückzuführen. Daran hätten weder die Zinserhöhung noch die gestiegenen Unsicherheiten im Berichtszeitraum etwas geändert.

    Bei Stockwerkseigentum habe sich im Vorjahresvergleich die höchste Verteuerung in der Region Zürich feststellen lassen, wo die Preise um 11 Prozent zugelegt hätten. Demgegenüber weise die Region Bern im Vergleich zu 2021 mit 3,5 Prozent die geringste Quote aus. Für eine Eigentumswohnung in touristischen Gebieten müssen 10,6 Prozent mehr bezahlt werden.

    Die Preisspirale treibt auch die Kosten für Einfamilienhäuser aufwärts. In der Region Westschweiz habe sich das Segment um 12,8 Prozent verteuert, in der Region Nordwestschweiz liege der Wert bei 10,4 Prozent.

    Aufgeschlüsselt nach dem Wohnort lässt sich ein ausgeprägter Wunsch nach privatem Wohneigentum auf dem Land ablesen, wo die Preise für ein Einfamilienhaus um 12 Prozent hochgeschnellt seien. In Zentren liege der Hauspreis 8,7 Prozent über dem des Vorjahrs.

  • Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Der Ukraine-Krieg hat globale, wirtschaftliche Auswirkungen. Wie spürt man ihn im hiesigen Immobilienmarkt? Dieser Frage ist PriceHubble mit einer Umfrage unter Immobilienfachleuten aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft nachgegangen.

    55 Prozent der Immobilienfachleute, welche an der aktuellen Studie «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz» teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sich die Ukraine-Krise in den nächsten zwölf Monaten negativ auf ihr Unternehmen auswirken könnte. 31 Prozent finden, dass es keine Auswirkung abzeichnen wird. 14 Prozent der Antwortenden sehen demgegenüber eine positive Entwicklung für ihr Geschäft.

    Gründe für eine Veränderung sind, laut der Befragten, der Anstieg der Baukosten, die steigenden Hypothekarzinsen sowie ein stagnierender oder abnehmender Käufermarkt. So kommentiert ein Immobilienverwalter: «Der Anstieg der Materialkosten und der Lieferzeiten wirkt sich sowohl auf die Baustellen als auch auf die Einkaufspreise aus. Infolgedessen werden die Käufer auf bereits vorhandene Waren zurückgreifen und Bauprojekte aufgeben.»

    Generell sehen mehr Immobilienfachleute (28 Prozent) einen Rückgang in der Anzahl der Mandate in den nächsten zwölf Monaten, als einen Anstieg (17 Prozent). Über 55 Prozent der Befragten rechnen mit keiner Veränderung in der Anzahl der Mandate.

    50 Prozent der Antwortenden sind der Meinung, dass Projekte aufgrund des Ukraine-Krieges nicht verschoben werden. 9 Prozent rechnen mit einer Verschiebung um bis zu 6 Monate, 12 Prozent mit einem Aufschub von 6 bis 12 Monaten, 26 Prozent von 12 bis 18 Monaten, 2 Prozent mit einer Verschiebung der Projekte um 18 bis 24 Monate und weitere 2 Prozent sogar um bis zu 24 bis 30 Monaten.

    Entwicklung Luxusimmobilien schwer voraussehbar
    Bei den Luxusimmobilien geben 34 Prozent der Befragten an, dass sie einen Anstieg der Preise erwarten. Demgegenüber meinen 31 Prozent, dass mit einem Rückgang zu rechnen ist. 35 Prozent sind der Meinung, dass sich die Preise in diesem Segment nicht verändern.

    Viele der Befragten geben in der Kommentarspalte zu dieser Frage an, dass sie einen Rückgang beim generellen Interesse von Objekten dieses Segments erwarteten. Andere sind der Meinung, dass Luxusimmobilien krisenresistent seien und die starke Nachfrage bestehen bleibe. Auch sind viele überzeugt, dass das Angebot stabil bleibe.

    «Luxusimmobilien in der Schweiz, insbesondere an exklusiven Lagen, werden tendenziell immer Abnehmer finden (aus dem Inland wie auch Ausland) und deshalb kann es sein, dass die Preise dafür gleich bleiben oder allenfalls steigen können», kommentiert ein Makler.

    Preisentwicklung von energieeffizienten Objekten bleibt spannend
    Bei der Frage, ob eine stärkere Preisänderung beim Kauf für Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse (A oder A+) zu erwarten sei, herrscht ein Unentschieden: 50 Prozent sagen «Ja» und 50 Prozent sagen «Nein».

    Zur Nachfrage nach Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse seit Beginn der Ukraine-Krise geben 68 Prozent der befragten Immobilienfachleute an, dass sie keine Veränderung feststellen. «Aber sie wird kommen, die Menschen werden langsam sensibel dafür», wurde diese Frage von einem Immobilienverwalter kommentiert. So meinen 32 Prozent der Befragten, dass die Nachfrage bereits gestiegen ist.

    Bezüglich Mietpreise für Immobilien mit hoher Energieeffizienzklasse (A oder A+): Hier gaben 69 Prozent der Teilnehmenden an, dass es keine Veränderungen geben wird. 31 Prozent erwarten demgegenüber eine Veränderung.

    Weitere Ergebnisse, beispielsweise zur Auswirkung der steigenden Hypothekarzinsen, zur Entwicklung von Mieten oder Verkaufspreisen von Wohnimmobilien können der kompletten Studie entnommen werden.

  • Super-Core-Wohnimmobilien für Rendite und Nachhaltigkeit

    Super-Core-Wohnimmobilien für Rendite und Nachhaltigkeit

    Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, muss die Welt gemäss Pariser Klimaabkommen bis 2050 klimaneutral werden. Bei der Senkung des CO2-Ausstosses kommt Immobilieninvestoren eine wichtige Rolle zu. Denn nach Angaben des World Green Building Council verursachen Gebäude beim Betrieb und Bau rund 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen.

    Das 2050er-Klimaziel stellt eine grosse Herausforderung dar, weil es tiefgreifende Massnahmen im Gebäudebereich erfordert. Zugleich bietet es aber auch Chancen, insbesondere wenn es um nachhaltigen Wohnraum in gefragten Grossstädten geht. In Anlehnung an besonders risikoarme Immobilien in Toplage (Core-Assets) lässt sich in Kombination mit dem Faktor Nachhaltigkeit von einer aufstrebenden Anlageklasse „Super-Core“ sprechen.

    Anlageentscheidungen werden zunehmend nicht mehr nur auf Basis von Renditeerwartungen, sondern auch anhand von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekten (ESG-Kriterien) getroffen. Daher unternehmen Fondsmanager grosse Anstrengungen, um Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen und transparent zu kommunizieren. Viele Mittel fliessen in die Optimierung der ESG-Profile potenzieller Investments, beispielsweise in Form von Green-Building-Zertifizierungen oder der Klimaneutralisierung ganzer Fonds.

    Klar ist aber auch, dass die Branche insgesamt klare Regeln braucht, wenn sie ihr Potenzial zur Bewältigung der Klimakrise voll ausschöpfen soll. Ein entsprechender gesetzlicher Rahmen bietet eine solide Grundlage, um professionelle Investoren auf ihrem Weg zu nachhaltigeren Entscheidungsprozessen zu unterstützen.

    Finanzielle und soziale Rendite

    Diese Entwicklung schafft auch neue Investmentchancen, nicht zuletzt mit der neuen Anlageklasse Super-Core. Wohnimmobilien in etablierten urbanen Regionen mit starkem ESG-Profil sind per se nachhaltig – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Sie sind auch von Natur aus risikoarm, denn gefragte Wohngegenden in attraktiven Städten haben sich historisch als extrem krisensicher erwiesen.

    Super-Core bietet zudem die Möglichkeit, eine soziale Rendite zu erzielen. Grossinvestoren sind in der Lage, digital gestützt grosse Wohnungsbestände effizient und professionell zu verwalten. Damit steigt die Lebensqualität der Bewohner. Sie leben gerne in der Nachbarschaft und ziehen seltener um. Dies gilt umso mehr, wenn soziale Infrastruktur wie Kindertagesstätten, Grünflächen und Nahversorgungsangebote schon in der Bauphase fest integriert werden. Die Investoren wiederum profitieren von der geringeren Mieterfluktuation, einem höheren Vermietungsstand und einem insgesamt nachhaltigeren Umfeld.

    Super-Core bedeutet auch, Gebäude gemäss moderner Nachhaltigkeitskriterien zu errichten. Neue naturnahe Materialien sowie zunehmend beliebte Methoden wie z.B. die Modular-Bauweise können sowohl den CO2-Ausstoss als auch die Bauzeit- und kosten massiv senken. Dabei werden die Komponenten in Fabriken hergestellt und dann vor Ort zusammengesetzt.

    Es geht nicht nur um ESG

    Den Blick auf Neubauten zu verengen, wäre allerdings falsch. Die allermeisten Häuser, in denen wir in den nächsten 50 Jahren leben werden, sind bereits gebaut. Die nachhaltige Sanierung bestehender Gebäude wird darum immer wichtiger. Zwar ist jedes Gebäude anders, trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, mit relativ geringen Kosten spürbare Ergebnisse zu erzielen. Zu den einfachen Massnahmen gehören etwa Änderung der Beleuchtung, , Lüftung und  Dämmung, moderne Wärme- und Wasserversorgung und Photovoltaikanlagen. Greenwashing und Sanierung nur der Mietsteigerung willens sind dabei unbedingt zu vermeiden. Investoren wie Mieter würden dagegen zurecht aufbegehren.

    So wichtig Nachhaltigkeit auch ist, die Attraktivität von Super-Core-Wohnimmobilien liegt ebenso sehr in ihrer finanziellen Sicherheit. Abgesehen vom Bereich Logistik hat sich kein anderes Immobilienmarktsegment in den letzten Jahren als so stabil in Bezug auf Cashflow und Bewertungen erwiesen wie Wohnimmobilien. Die neue Anlageklasse Super-Core ist eine echte Bereicherung für Immobilien-Investoren.

  • TSC Real Estate schließt 2021 als bestes Jahr der Unternehmensgeschichte ab

    TSC Real Estate schließt 2021 als bestes Jahr der Unternehmensgeschichte ab

    Die Assets under Management stiegen von ca. 1,5 Mrd. Euro zum Ende 2020 auf ca. 1,6 Mrd. Euro zum 31.12.2021 an, wobei die Zahl der Mitarbeiter im gleichen Zeitraum auf 27 anwuchs. Zudem hat TSC Real Estate Verkäufe im Wert von etwa 530 Mio. Euro begleitet.

    Berthold Becker, Managing Director von TSC Real Estate, kommentiert: „Die Asset-Klasse ‚Gesundheitsimmobilien‘ wird immer differenzierter und komplexer. Diesen fortschreitenden Prozess begleiten wir für unsere Kunden aktiv und unterstützen mit unserer Expertise und Branchen-Know-how bei strategischen Investitionsentscheidungen und dem Management.  Darüber hinaus haben wir ESG bereits früh als Mehrwert stiftende Dienstleistung ausformuliert, inklusive der Entwicklung und Implementierung einer Rating-Struktur, eines eigenen ESG-Reportings und objektspezifischen Maßnahmenkatalogen. Auch wenn wir uns diesbezüglich laufend weiterentwickeln, sind damit bereits heute zukunftsgerecht aufgestellt. Das versetzt uns die Lage, für unsere und die Immobilien unserer Kunden eine individuelle Manage-to-ESG Strategie zu erstellen und transparent umzusetzen.“

    2022 steht für TSC Real Estate sowohl die Initiierung und Auflage von eigenen Investitionsvehikeln für institutionelle Investoren im Bereich Wohn- und Gesundheitsimmobilien als auch die Beteiligung an beziehungsweise der Aufbau von Betreibergesellschaften in den jeweiligen Immobiliensegmenten auf der Agenda.

    Neben organischen Wachstumsoptionen werden in den kommenden Monaten auch Zukäufe geprüft und gegebenenfalls realisiert. Darüber hinaus ist nicht nur der Ankauf von Immobilien im Volumen von ca. 300 Mio. Euro vorgesehen, sondern auch die Weiterentwicklung der vertikalen Dienstleistungsstruktur. Das schließt den Ausbau der Bereiche Property Management und nicht zuletzt Projektentwicklung ein.

  • Swiss Prime Site: Akquisition der Akara-Gruppe in Zug

    Swiss Prime Site: Akquisition der Akara-Gruppe in Zug

    Zukauf der gründergeführten und erfolgreichen Akara-Gruppe Swiss Prime Site stärkt das Geschäftsmodell im Segment Dienstleistungen mit der beabsichtigten Übernahme der gründergeführten Akara-Gruppe aus Zug. Die Akara Funds AG wurde 2016 von Karl Theiler und Jonathan van Gelder gegründet und zu einem durch die FINMA regulierten Fondsanbieter mit Fokus auf Wohn- und Kommerzimmobilien entwickelt.

    Zur Gruppe gehören ausserdem die Akara Real Estate Management AG, welche Immobiliendienstleistungen in den Bereichen Entwicklung, Realisation, Bewirtschaftung und Vermarktung erbringt, sowie die Akara Property Development AG, welche die Geschäftsführung für eine Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen (KmGK) wahrnimmt. Die Gruppe beschäftigt insgesamt rund 50 spezialisierte Immobilienfachkräfte, welche allesamt übernommen werden. Die Real Estate Assets under Management betragen insgesamt rund CHF 2.3 Mrd. und setzen sich aus dem «Akara Diversity PK», einem Immobilienfonds für steuerbefreite Vorsorgeeinrichtungen, dem Private Equity Produkt «Akara Property Development 1 KmGK» für qualifizierte Anleger und einer Entwicklungspipeline (u.a. Akara Tower, Baden) von über CHF 240 Mio. zusammen. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Wir sind sehr erfreut, mit der Akara-Gruppe ein innovatives, dynamisches und gleichzeitig etabliertes Unternehmen akquirieren zu können. Das Geschäftsmodell
    des Fondsanbieters sowie die Unternehmenskultur passen perfekt zu Swiss Prime Site Solutions.»

    Karl Theiler, CEO Akara ergänzt: «Die künftige Zugehörigkeit zur Swiss Prime Site-Gruppe ermöglicht es uns, unsere Kräfte im Bereich Fonds zu bündeln und unsere Marktposition bedeutend auszubauen.» Zum Verkaufspreis haben die beiden Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition wird zu 35% aus Aktien von Swiss Prime Site und dem dafür vorgesehenen genehmigten Kapital finanziert. Der Rest des Transaktionsbetrages wird aus frei verfügbaren Mitteln entrichtet.

    Deutlicher Ausbau und Stärkung der gruppenübergreifenden Investment Plattform
    Das Closing der Transaktion wird voraussichtlich Mitte Januar 2022 rückwirkend auf den 1. Januar 2022 stattfinden. Es ist geplant, die Akara-Gruppe bzw. die jeweiligen Gesellschaften im Verlauf des Geschäftsjahres 2022 in die Swiss Prime Site Solutions zu integrieren und die beiden Fondsleitungen zu fusionieren. Durch die beabsichtigte Zusammenlegung wächst Swiss Prime Site Solutions zu einem der führenden Schweizer Real Estate Asset Manager mit Real Estate Assets und under Management (inkl. Entwicklungspipeline) von über CHF 6.5 Mrd. und einem erwarteten EBIT- Beitrag 2022 von CHF 27 bis 28 Mio. Mit der Akquisition kann Swiss Prime Site Solutions ihre Kundenbasis deutlich ausbauen und die bestehende Investment Plattform mit zusätzlichen Produkt- und Fondskategorien wie Real Estate Private Equity Investments erweitern. Um einen geordneten Übergang sicherzustellen, werden die beiden Unternehmensgründer bis Juli 2022 weiterhin im Unternehmen tätig sein. Darüber hinaus besteht die Option für eine weitere Zusammenarbeit auf Mandatsbasis. Anastasius Tschopp, CEO Swiss Prime Site Solutions, fasst zusammen: «Ich freue mich sehr, das Akara-Team bei uns zu begrüssen und zusammen mit Swiss Prime Site Solutions zu einem noch schlagfertigeren Real Estate Asset Manager zu formen. Die beiden Unternehmen ergänzen sich was Kunden, Mitarbeitende und Know-how angeht in geradezu idealer Weise.»

  • Zwei Genfer Fintechs schliessen sich zusammen, um den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz zu erleichtern

    Zwei Genfer Fintechs schliessen sich zusammen, um den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz zu erleichtern

    Das für den Hypothekarkredit erforderliche Eigenkapital reduzieren
    Während sich die Zinssätze auf einem historischen Tiefstand befinden, steigen die Preise. Für die Gewährung eines Hypothekendarlehen s stellt die Forderung nach mindestens 20% Eigenkapital das Haupthindernis für Wohneigentum dar. Heute sind in der Schweiz nur noch 40% der Haushalte Wohneigentümer. Von den 60% der Mieter möchten 21% eine Immobilie besitzen wobei nur 3% dazu in der Lage sind.

    Aus diesem Grund bietet Evahomes.ch finanzkräftigen Personen eine alternative Erwerbslösung an, die den regulatorischen Anforderungen entspricht. Letztere benötigen nur 10% Eigenkapital, um Wohneigentümer zu werden. Wie bei einem klassischen Erwerb kann die Bank die Immobilie bis zu 80% finanzieren, während der Erwerber mit seinem Vermögen mindestens 10% des Kaufpreises deckt. Das restliche Eigenkapital wird von qualifizierten Schweizer Anlegern mit einer jährlichen Rendite von 3 bis 7% bereitgestellt, je nach Risikoprofil der Gesamtsituation des Käufers.

    Die Lösung ermöglicht Wohneigentum mit weniger Eigenkapital und eröffnet so mit mehr Menschen in der Schweiz diese Perspektive. Die Firma e-Potek sah in dem innovativen Vorschlag von Evahomes.ch eine Gelegenheit, ihren Auftrag zu erweitern, um den Zugang zu Hypothe karkrediten zu erleichtern.

    „Einige unserer Kunden leihen sich Geld von ihren Familien, um ihr Eigenkapital zu ergänzen. Evahomes.ch stellt eine Lösung mit einem interessanten Steuervorteil für diejenigen Personen dar, die nicht auf ihre Verwandten zurückgreifen wollen oder können“, erklärt Yannis Eggert, Direktor bei e-Potek.

    Den Kaufprozess für zu künftige Käufer begleiten und erleichtern
    Durch die Partnerschaft mit e-Potek kann die gewählte Finanzierungslösung optimiert werden. e-Potek ermöglicht den zukünftigen Käufern, die besten Finanzierungsbedingungen aller Kreditgeber auf dem Markt zu ermitteln und von Anfang bis Ende des Projekts von einer mass geschneiderten professionellen Begleitung im Bereich der Hypothekenfinanzierung, der Altersv orsorge und der Immobilienbesteuerung zu profitieren. „Dank der Partnerschaft mit e-Potek können wir unseren Service auf mehr Haushalte ausdehnen. Dies entspricht unserem Auftrag, die Eintrittsbarrieren für neue Wohneigentümer in der Schweiz so weit wie möglich zu senken“, fügt Tafsir Bâ, CEO von Evahomes.ch, hinzu.

    Der Käufer zahlt danach einen monatlichen Betrag, der von der theoretischen Mietrendite der Immobilie, der Vertragsdauer, den persönlichen Verhältnissen des Erwerbers und dem Anlage profil abhängt. Bei Vertragsende ist das Eigenkapital aufgebaut, und die Miete reduziert sich auf die üblichen Hypothekenzinsen. Auch Kaufinteressenten mit ausreichendem Eigenkapital können sich für diese Alternative entscheiden, wenn sie über Bargeld verfügen möchten.

    Renditechance für Anleger
    In einem Wirtschaftsklima, in dem die Sparrenditen nahe 0% liegen und die Immobilienrenditen um die 3% betragen, stellt die indirekte Immobilienanlage über Evahomes.ch eine echte Chance dar. e-Potek hat im Auftrag von Evahomes.ch ein erstes Fundraising von CHF 7,5 Mio. begleitet und die beiden Unternehmen erwägen bereits ein
    weiteres Fundraising. Für Anleger, die ihr Eigenkapital zukünftigen Käufern leihen, ist dies eine einmalige Gelegenheit,
    zu wettbewerbsfähigen Renditen in den Schweizer Immobilienmarkt zu investieren.

    „Wir sind von vielen Privatanlegern angesprochen worden, die investieren und sich am Fundraising beteiligen wollen, und konnten dieser Nachfrage bisher noch nicht nachkommen. Bislang richtet sich das Fundraising vorrangig an einige wenige qualifizierte Anleger, die seit mehreren Jahren in diese Art von Gelegenheit investieren möchten. Angesichts der grossen Nachfrage von zukünftigen Erwerbern, die einen Kredit bei Evahomes.ch beantragen möchten, glauben wir jedoch, dass wir die Investitionsmöglichkeit sehr schnell der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können“, sagt Yannis Eggert, Direktor bei e-Potek.

    Über Evahomes.ch
    Evahomes.ch wurde 2020 gegründet, um Menschen mit ausreichendem Einkommen und reduziertem Eigenkapital den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern, ohne dass sie mehr als den monatlichen Betrag einer klassischen Miete zu bezahlen haben. Dieses einzigartige Angebot in der Schweiz ist zu 100% digital und ermöglicht über die Plattform Evahomes.ch, eine günstige Online-Finanzierung abzuschliessen.
    www.evahomes.ch

    Über e-Potek
    Das 2018 gegründete Unternehmen e-Potek hat sich zum Ziel gesetzt, die Beantragung eines Hypothekarkredits einfacher, transparenter und schneller zu gestalten. Durch seine Online-Plattform verbunden mit dem Fachwissen seines Expertenteams im Bereich Hypothekenfinanzierung, Altersvorsorge und Immobilienbesteuerung unterstützt die Firma zukünftige Käufer bei der Umsetzung ihrer Immobilienprojekte. e-Potek beschäftigt derzeit rund 15 Mitarbeiter und verfügt über zwei Niederlassungen in der Westschweiz (Genf und Lausanne). Das wachsende Unternehmen bereitet die Eröffnung neuer Filialen und die Expansion in der Deutschschweiz vor.
    www.e-potek.ch

    Medienkontakte : Voxia communication
    Hertha Baumann: +41 43 344 98 49 – hertha.baumann@voxia.ch

  • Immobilienfonds von Helvetia weist gutes Ergebnis aus

    Immobilienfonds von Helvetia weist gutes Ergebnis aus

    Der Helvetia (CH) Swiss Property Fund habe im am 30. September abgeschlossenen ersten regulären Geschäftsjahr einen Gesamterfolg von 24,2 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die  Helvetia Asset Management AG in einer Mitteilung. Der Gesamterfolg setzte sich dabei aus einem Nettoertrag in Höhe von 12,8 Millionen Franken und einer Aufwertung des Portfolios zusammen. Als Anlagerendite wurden 5,5 Prozent realisiert.

    Der überwiegend aus Wohnimmobilien zusammengesetzte Fonds sei dabei „weitgehend von den negativen Effekten der COVID-19-Pandemie“ verschont geblieben, erläutert der zur Helvetia-Gruppe gehörende Anlageverwalter. Die Mietausfallrate wurde im Jahresverlauf auf 2,5 Prozent gesenkt. Der Mietertrag wird in der Mitteilung auf 22,2 Millionen Franken beziffert.

    Im Laufe des Geschäftsjahres habe der Fonds im ausserbörslichen Handel um 18,9 Prozent an Wert gewonnen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Damit sei der für kotierte Schweizer Immobilienfonds relevante SXI Real Estate Funds Broad TR mit seiner Performance von 15,3 Prozent noch übertroffen worden. Der Verkehrswert der Liegenschaften stieg im Jahresvergleich um 2,3 Prozent oder rund 12,2 Millionen Franken an.

    Im laufenden Geschäftsjahr will Helvetia Asset Management das Immobilienportfolio weiter ausbauen. Dazu ist Ende März eine Kapitalerhöhung von rund 200 Millionen Franken geplant. In spätestens drei Jahren soll der Fonds zudem an der SIX Swiss Exchange kotiert werden.

  • Anleger rechnen mit Rekordpreisen für Wohnimmobilien

    Anleger rechnen mit Rekordpreisen für Wohnimmobilien

    Die Akteure am Immobilienmarkt blicken zuversichtlich in die Zukunft. Die Stimmung habe sich gegenüber dem Pandemiejahr 2020 deutlich aufgehellt, schreibt KPMG in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Sentiment Index des Beratungsunternehmens. Insbesondere bei Wohnimmobilien gehen die Befragten von stark steigenden Preisen aus. Der entsprechende Subindex habe mit 119,2 Punkten einen neuen Höchstwert erreicht, heisst es in der Mitteilung.

    Auf steigende Preise deute auch das sich weiter verknappende Angebot an Wohnimmobilien hin, erläutern die Analysten von KPMG. Hier ist der Subindex von 108,0 Punkten im Vorjahr auf 137,1 Punkte gesunken. Preissteigerung und Verknappung zeigten, „dass die Marktteilnehmer das Wohnsegment noch stärker als bisher als klar bevorzugte Immobilienanlage betrachten“.

    Bei den Preisen für Büroflächen rechnen die Marktakteure mit nur leicht sinkenden Preisen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der erwartete Rückgang der Preise abgeschwächt, wird in der Mitteilung erläutert. „Die Nutzer haben sich bereits auf die neuen Gegebenheiten eingestellt, weshalb Flächenreduktionen zurzeit nicht im Zentrum stehen“, wird Beat Seger, Partner und Immobilienexperte bei KPMG, dort zitiert. Lediglich bei Verkaufsflächen gehen die Befragten nach wie vor von deutlich sinkenden Preisen aus.

    Regional gesehen rechnen die Marktakteure für die Regionen Zürich und Genfersee mit deutlich steigenden Preisen am Immobilienmarkt. Leichte Preisrückgänge werden in der Ostschweiz erwartet. Für das Tessin bleiben die Erwartungen wie bereits in den vergangenen Jahren deutlich negativ.