Schlagwort: Wohnkonzepte

  • Bau- und Wohnmesse in Wettingen stösst auf grosses Interesse

    Bau- und Wohnmesse in Wettingen stösst auf grosses Interesse

    Das Tägi Wettingen ist vom 16. bis 19. April zum 19. Mal Schauplatz der grössten Bau- und Wohnplattform der Region, der Bauen+Wohnen-Messe. Für die diesjährige Ausgabe stehen alle Zeichen auf Erfolg, wie das Tägi in einer Mitteilung erklärt. So sind sämtliche Ausstellerflächen ausverkauft, zudem wird erwartet, dass die Besucherzahl des Vorjahres übertroffen wird, als 14’000 Menschen die Messe besucht haben.

    „Die ausverkauften Flächen zeigen, dass das Interesse an der Messe und am Standort Tägi hoch ist“, wird Pascal Schelbert zitiert, stellvertretender Geschäftsleiter und operativer Leiter im Tägi. „Für uns ist das eine schöne Bestätigung, dass wir mit unserer Infrastruktur und Flexibilität überzeugen. Gleichzeitig ist es ein Ansporn, auch wiederkehrende Anlässe jedes Jahr weiterzuentwickeln.“

    Im Rahmen der Veranstaltung erwarten die Besucherinnen und Besucher Fachreferate, Podiumsdiskussionen sowie thematische Foren mit Expertinnen und Experten. Mit Einblicken in aktuelle Bautrends und nachhaltige Wohnkonzepte soll die Messe sowohl Inspiration bieten als auch als konkrete Entscheidungsgrundlage für Bau- und Wohnprojekte dienen. Laut Mitteilung des Tägi ist der Zeitpunkt der Messe ideal, da sie traditionsgemäss den Auftakt in die Frühlingssaison markiert – eine Zeit, in der besonders viele Bau- und Renovationsprojekte geplant oder gestartet werden.

    Die Organisation der Messe gilt zudem als anschauliches Beispiel für die Multifunktionalität des Tägi. Das Freizeit-, Sport- und Eventzentrum kann unterschiedlichste Räume parallel nutzen –  von grossen Hallen für Ausstellungen bis hin zu kleineren Räumen für Fachvorträge, erklärt Pascal Schelbert.

  • Potenzial und Herausforderungen neuer Wohnkonzepte

    Potenzial und Herausforderungen neuer Wohnkonzepte

    Im Fokus stehen selbst ausgebaute Wohneinheiten, die oft in grossen Hallen entstehen und von Gruppen oder Einzelpersonen gemeinschaftlich genutzt werden. Bewohnerinnen und Bewohner legen Wert auf nachhaltiges und individuelles Wohnen, verzichten auf übermässige private Flächen und teilen stattdessen Gemeinschaftsräume.

    Die untersuchten Projekte in Zürich und Bern zeigen, dass solche Wohnformen einen deutlich geringeren Wohnflächenverbrauch pro Person aufweisen als der Schweizer Durchschnitt. Die hohe Flexibilität im Innenausbau ermöglicht individuelle Anpassungen, bringt aber auch hohe zeitliche und finanzielle Aufwände mit sich.

    Rechtliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen
    Für die erfolgreiche Umsetzung dieser Konzepte sind klare, aber flexible Rahmenbedingungen sowie eine unterstützende Begleitung durch Bauträger und Behörden entscheidend. Besonders baurechtliche Hürden und Finanzierungsfragen erfordern angepasste Lösungen, um solche Projekte wirtschaftlich tragfähig zu machen.

    Innovative Nischenlösungen mit Potenzial
    Obwohl diese gemeinschaftlichen Wohnformen aktuell eine Nische darstellen, bieten sie spannende Ansätze für eine nachhaltigere und diversifizierte Wohnraumnutzung. Ihr langfristiges Potenzial für den erschwinglichen Wohnungsmarkt bleibt jedoch noch offen.

    Die Studie wurde von den Fachhochschulen OST und FHNW in Zusammenarbeit mit dem BWO, der Stiftung Solidaritätsfonds, dem Migros-Kulturprozent und weiteren Partnern durchgeführt. Sie ordnet sich in die Forschungsschwerpunkte «Bezahlbares Wohnen» und «Anpassungen des Wohnungsbestands an veränderte Bedürfnisse» ein.

  • Rekordzahlen und kreative Impulse für die Immobilienbranche

    Rekordzahlen und kreative Impulse für die Immobilienbranche

    Die 13. Ausgabe der Schweizer Immobilienmesse für Investoren, die am 15. und 16. Januar 2025 in der Halle 622 in Zürich Oerlikon stattfand, übertraf alle Erwartungen. Mit einer Rekordbeteiligung von 5’167 Fachbesuchern und 154 Ausstellern bestätigte die IMMO25 ihre führende Rolle als wichtigste Fachmesse für die Immobilien- und Finanzbranche in der Schweiz.

    Zukunftsweisende Themen im Fokus
    Die Messe bot eine breite Palette an Fachthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen und Trends wie:

    • Die Zukunft des Bauens: Innovative Baukonzepte und nachhaltige Architektur
    • Der Mieter von morgen: Neue Ansprüche und sich verändernde Wohnkonzepte
    • Sinkende Zinsen: Auswirkungen auf den Immobilienmarkt und Investitionsstrategien
    • Nachhaltigkeit: Energieeffiziente Gebäude und klimafreundliche Entwicklungen

    Das Motto «Wachstum durch Kreativität» spiegelte sich in den zahlreichen innovativen Lösungen wider, die auf der Messe präsentiert und diskutiert wurden.

    Expertenwissen aus erster Hand
    Ein Highlight der Veranstaltung war das IMMO Forum, das mit 35 Podiumsdiskussionen und 150 renommierten Experten über zwei Tage hinweg Fachwissen und Inspiration bot. Die Debatten wurden nicht nur von den Messebesuchern verfolgt, sondern auch von über 1’900 Online-Zuschaltungen, die das Forum live mitverfolgten.

    Rückblick und Ausblick
    Die Organisatoren MV Invest und Swiss Circle zeigten sich begeistert vom grossen Erfolg der Messe und bedankten sich bei allen Ausstellern, Besuchern, Referenten und Partnern für ihre Unterstützung. Die IMMO25 hat einmal mehr bewiesen, dass sie als führende Plattform der Immobilienbranche Impulse setzt und den Austausch zwischen Investoren, Entwicklern und Fachleuten fördert.

    Die nächste Ausgabe der IMMO26 wird am 14. und 15. Januar 2026 erstmals in der Halle 550 in Zürich Oerlikon stattfinden.

  • ViLICHT setzt auf Nachhaltigkeit und Gemeinschaft

    ViLICHT setzt auf Nachhaltigkeit und Gemeinschaft

    Die Kernfrage des urbanen Wandels ist oft, wie ein Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Umwelt gefunden werden kann. In diesem Sinne ist Chur West ein Labor für neue Ansätze im Stadtmanagement. Mit dem Projekt sollen nicht nur die Verkehrsnetze ausgebaut und optimiert, sondern auch Raum für Kreativität, kulturelle Veranstaltungen und nachhaltiges Wohnen geschaffen werden. Die Nähe zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten wie dem Bahnhof macht den Stadtteil besonders für Pendler attraktiv und fördert so auch die lokale Wirtschaft.

    «ViLICHT» ist ein mehrdimensionales Mobilitätskonzept. Neben dem Ausbau des ÖPNV werden auch nachhaltige Mobilitätskonzepte wie Radwege und Elektrotankstellen in die Planungen einbezogen. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die Lebensqualität durch weniger Lärm und Luftverschmutzung.

    Aber auch der soziale Aspekt spielt bei der Entwicklung von Chur West eine wichtige Rolle. Neue Wohnkonzepte, die sowohl bezahlbaren Wohnraum als auch hochwertige Architektur bieten, sind Teil des Konzepts. Hinzu kommen Bildungseinrichtungen und soziale Dienstleistungen, die eine lebendige und vielfältige Gemeinschaft fördern. Veranstaltungsorte, Parks und Freizeitangebote sollen Chur West zu einem Ort machen, an dem man nicht nur wohnt, sondern lebt.

    Das Projekt ist somit mehr als ein Stadtentwicklungsplan. Es ist ein ganzheitliches Konzept, das Stadtentwicklung als interdisziplinäre Herausforderung begreift und ihr mit kreativen, nachhaltigen Lösungen zu begegnen versucht. Die Partnerschaft zwischen der Stadt Chur und der RhB unterstreicht dabei die Bedeutung einer durchdachten, kooperativen Planung. Durch diese Zusammenarbeit können Synergien geschaffen werden, die sich sowohl auf den Verkehrsbereich als auch auf die gesamte Stadtentwicklung positiv auswirken.

    Der Aufstieg von Chur West zu einem zweiten urbanen Zentrum ist also kein Zufall, sondern das Ergebnis sorgfältiger Planung und innovativer Ansätze. In einer Zeit, in der Städte weltweit vor grossen Herausforderungen stehen, kann Chur West als Modell für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung dienen.