Schlagwort: Wohnquartier

  • Baurechtswohnungen schaffen neuen Wohnraum in Altstätten

    Baurechtswohnungen schaffen neuen Wohnraum in Altstätten

    Die Halter AG realisiert gemeinsam mit dem Katholischen Konfessionsteil des Kantons St.Gallen, Eigentümer des Projekts, und der Schlieremer Tend AG, Partner für Kommunikation und Marketing, das TresTerrä-Projekt. Im Rahmen dessen wird Halter den Bau von zehn Wohnbauten auf dem Areal Guter Hirte in Altstätten übernehmen, welches künftig bezahlbaren Wohnraum bieten soll, heisst es in einer Mitteilung. Der Spatenstich und offizieller Baustart des Projekts sind nun erfolgt.

    „Tres Terrae steht für einen Ort, an dem Wohnen, Freiraum und Nachbarschaft zusammenfinden“, heisst es in einem Beitrag von Halter. „Ziel ist es, dauerhafte Wohnqualität zu schaffen, die den Menschen langfristig ein Zuhause bietet.“

    Geplant sind drei Gebäude-Ensembles, die um einen zentralen Gemeinschaftsplatz platziert werden und durch ein Wegenetz miteinander verbunden sind. In den Gebäuden werden insgesamt 37 Eigentumswohnungen entstehen, die von 2,5-Zimmerwohnungen bis 5,5-Zimmerwohnungen reichen. Zentrale Begegnungszonen werden Raum für Austausch und Gemeinschaft bieten, heisst es in der Projektbeschreibung.

    Um den Eigenkapitalaufwand zu senken und die Finanzierung zu erleichtern, werden die Wohnungen im Baurecht verkauft. Die Wohnungen sollen 2028 bezogen werden können.

  • Neues Wohnquartier bringt Dynamik nach Spreitenbach

    Neues Wohnquartier bringt Dynamik nach Spreitenbach

    Das Quartier Tivoli Garten belebt die Gemeinde Spreitenbach, heisst es in einer Mitteilung. Seit Mitte Juli können dort Menschen einziehen und bis Mitte September hätten bereits mehr als 500 Einwohnerinnen und Einwohner davon Gebrauch gemacht, so die Gemeinde unter Berufung auf die Zahlen von Einwohnerdiensten.

    Die grösste Gruppe stellen dabei die 226 Personen (45 Prozent), die aus dem Kanton Zürich in den Tivoli Garten gezogen sind. Es folgen 121 Personen (24 Prozent) aus dem Kanton Aargau, 89 Personen (18 Prozent), die innerhalb von Spreitenbach umgezogen sind, 49 Personen (10 Prozent) aus anderen Kantonen sowie 22 Personen (4 Prozent), die aus dem Ausland in den Tivoli Garten gezügelt sind.

    Der Tivoli Garten bietet auf einer Fläche von 15’000 Quadratmetern insgesamt 445 Mietwohnungen (1,5 bis 5,5 Zimmer) und kleine Gewerbeflächen. Ein Gemeinschaftsgarten mit Spielplatz dient als Begegnungsfläche für die Bewohnenden.

  • Strategischer Meilenstein für Zofingen

    Strategischer Meilenstein für Zofingen

    Das 27’636 Quadratmeter grosse Areal nahe dem Bahnhof Zofingen war bis 2024 Standort der traditionsreichen Druckerei Swissprinters. Nach der Schliessung verkaufte die Ringier Areal AG den westlichen Teil an Turidomus, während der östliche Abschnitt im Ringier-Besitz verbleibt. In den letzten Jahren hatte Ringier zusammen mit der Stadt Zofingen und dem Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein bereits die strategische Grundlage zur Umnutzung erarbeitet. Darauf baut nun die Entwicklung auf.

    Vielfalt und Nachhaltigkeit im Zentrum
    Das «Areal West» ist ein Standort von strategischer Bedeutung. Die Lage vis-à-vis der Altstadt und direkt hinter dem Bahnhof bietet ideale Voraussetzungen für ein neues, urbanes Wohnquartier. Auf fünf Baufeldern sollen über 300 Wohnungen für unterschiedliche Lebensstile und Haushaltsgrössen entstehen. Von kompakten Apartments bis hin zu Familienwohnungen.

    Die Projektentwicklung orientiert sich am Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Vorgesehen sind ein klimafreundlich gestalteter Quartierplatz, grüne Freiflächen, die Hitzeinseln reduzieren, sowie Photovoltaikanlagen. Auch die Versorgung über Fernwärme ist eingeplant, um den CO₂-Fussabdruck des Quartiers von Beginn an niedrig zu halten.

    Studienauftrag zur Präzisierung
    Für 2026 ist ein Studienauftrag vorgesehen, um die stadträumliche Einbindung und die konkrete Ausgestaltung des Wohnungsangebots zu präzisieren. Ziel ist es, ein lebendiges Quartier zu schaffen, das nicht nur Wohnen, sondern auch Begegnung und Identität stiftet. Baustart könnte je nach Verfahren ab 2028 erfolgen, mit ersten Bezügen ab 2030.

    Erfahrung mit Transformationen
    Referenzprojekte wie der Ziegeleipark in Horw/Kriens, das Quartier Reitmen in Schlieren oder Zwhatt in Regensdorf zeigen, dass sich die Gruppe auf komplexe Transformationsprozesse versteht. Mit dem «Areal West» in Zofingen knüpft die Gruppe an diese Linie an. Mit dem Ziel, industrielle Vergangenheit in ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Quartier zu überführen.

  • Ein neues Wahrzeichen am Rheinfall mit grossem Potenzial

    Ein neues Wahrzeichen am Rheinfall mit grossem Potenzial

    Das Ziel war klar definiert. Ein Drittel der jährlich 900’000 Rheinfall-Touristen sollte auf die andere Seite des Flusses gelockt und für das «Rhyfall Village» Areal begeistert werden. «Rhyfall Village», kurz «RIVI», nennt sich das neue Quartier. Mit einer Mischung aus Gastronomie, Kunst und Shopping wird das Areal zum Anziehungspunkt – nicht nur für Touristen, sondern auch für die lokale Bevölkerung.

    Das Areal und seine Zukunft
    Das «RIVI», einst Standort industrieller Produktion, erfährt eine Neuausrichtung. Zwei markante Hochhäuser prägen das Bild des Quartiers, von denen eines von Helvetia erworben wurde. Diese bieten Wohnraum mit beeindruckendem Ausblick und Raum für Gastronomie-, Büro- und Verkaufsflächen.

    Potenziale und Herausforderungen
    Das visionäre Projekt fand breite Zustimmung in der Region. Beat Hedinger, Geschäftsführer von Schaffhauserland Tourismus, sah das Village seinerzeit als «farbenfrohen Mosaikstein» im touristischen Gesamtbild. Besonders das Rooftop-Restaurant mit Blick auf die Alpen versprach ein besonderes Highlight zu werden. Hedinger erkannte auch die Herausforderung, die Distanz zwischen dem Rheinfallbecken und dem Areal geschickt zu überbrücken.

    Felix Tenger, Gemeindepräsident von Neuhausen, ist optimistisch, dass das «RIVI» das Zentrum von Neuhausen beleben und auch den Detailhandel stärkt. Baudirektor Martin Kessler sah ebenfalls grosses Potenzial, das Areal zu einem Begegnungsort zu machen, der Synergien mit bestehenden Angeboten schafft und die Attraktivität der gesamten Region steigert.

    Gute Anbindung und kreative Lösungen
    Die Lage des Areals punktete durch die Nähe zum Rheinfall und durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Der Badische Bahnhof Neuhausen liegt direkt am Areal und zahlreiche Busverbindungen sowie über 200 Parkplätze stehen den Besuchern zur Verfügung. Mit einer Anbindung durch den Touristenzug Rhyfall-Express können sich die Besucher komfortabel zwischen dem Rheinfallbecken und dem Rhyfall Village bewegen.

    Ein Projekt mit Weitblick
    Mit dem Rhyfall Village entstand in Neuhausen mehr als nur ein weiteres Wohnquartier. Ob Rooftop-Restaurant, Flaniermeile oder Kunstgalerie – das RhyTech-Areal steht für eine moderne, vielseitige und lebendige Zukunft in unmittelbarer Nähe zu einem der beeindruckendsten Naturwunder der Schweiz.

  • „Plus de Jardins“ – Das Herzstück des neuen Quartierteils im Siegenthalergut in Thun

    „Plus de Jardins“ – Das Herzstück des neuen Quartierteils im Siegenthalergut in Thun

    Das ambitionierte Stadtentwicklungsprojekt im Siegenthalergut nimmt Form an. Durch eine Kooperation zwischen der Stadt Thun und der Frutiger AG wird hier ein neuer Quartierteil realisiert. Die Gestaltung des Aussenraums war Gegenstand eines Studienauftrags, dessen Sieger nun feststeht: Das Projekt „Plus de jardins“ aus der Feder des Zürcher Büros für Landschaftsarchitektur „Skala Landschaft Stadt Raum“.

    Im Mittelpunkt des Siegerprojekts steht die Entwicklung eines großzügigen öffentlichen Parks, der nicht nur durch seine grüne Ästhetik, sondern auch durch seine intelligente Raumgestaltung und vielfältige Nutzbarkeit besticht. Der Park soll sich als Begegnungsort etablieren, der das Quartierleben belebt und Raum für diverse Aktivitäten bietet. Erkennbar ist das Bestreben, eine harmonische Balance zwischen Naturnähe und urbanem Leben zu schaffen, was sich in der Multifunktionalität und der ökologischen Ausrichtung des Freiraumkonzeptes widerspiegelt.

    Die über 1’500 Bewohner, die in diesem nachhaltig konzipierten Wohnquartier ein Zuhause finden sollen, profitieren von einem bewussten Städtebau, der sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Durch durchdachte Verbindungen und Wege wird das Siegenthalergut optimal in das bestehende Quartier eingebettet. Diverse Außenräume mit unterschiedlichen Atmosphären laden zum Verweilen ein und fördern die Biodiversität.

    Die Gestaltung des Quartiers geht Hand in Hand mit der aktiven Einbeziehung der Thuner Bevölkerung. Ihre Anforderungen und Wünsche werden in den fortlaufenden Planungsprozess integriert, um so ein lebenswertes Quartierzentrum zu schaffen. Hierbei liegt ein Fokus auf der gemeinsamen Entwicklung eines Quartierzentrums, das als Herz des Siegenthalerguts dienen soll.

    Mit dem voraussichtlichen Start der ersten Bauphase im Jahr 2027 rückt die Realisierung des Stadtentwicklungsprojekts in greifbare Nähe. Bis dahin sind weitere planerische Schritte vorgesehen, wie die Erarbeitung eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts für die angrenzenden Straßen und die Definition der Überbauungsordnung, welche die Grundlage für die kommenden Architekturwettbewerbe bildet. Die öffentliche Präsentation der Zone mit Planungspflicht (ZPP) gegen Ende des Jahres markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung des Projekts „Plus de jardins“ und dem neuen Quartierteil im Siegenthalergut.

  • Wandel auf dem Wellisareal

    Wandel auf dem Wellisareal

    Das Wellisareal liegt am nördlichen Ortseingang von Willisau, neben dem historischen Stadtkern, direkt an der Hauptverkehrsachse und in der Nähe des Bahnhofs. Es umfasst eine Fläche von 30’000 Quadratmetern.

    1927 siedelte sich mit der Orgelbau AG eine auf die Herstellung von Kirchenorgeln spezialisierte Unternehmung in der damals noch weitgehend unbebauten «Grundmatt» vor den Toren der Altstadt Willisau an. Mit der Gründung der Wellis AG im Jahr 1931 als Tochtergesellschaft der Orgelfabrik nahm die bewegte Geschichte der Möbelproduktion ihren Lauf. Die Wellis AG war spezialisiert auf Designermöbel und international bekannt unter dem Label «Team by Wellis».

    Mit dem Wachstum der Firma entwickelte sich das Fabrikareal bis in die 1980er- Jahre zu seiner jetzigen Grösse. Bis heute sind auf dem Areal Möbelfirmen beheimatet.

    Der nördliche Teil des Wellisareals gehört der Foroom Immobilien AG. Sie hat mit der GKA Immobilien AG ein langfristiges Kaufrecht abgeschlossen. Der südliche Teil ist im Besitz der Familie Tolusso. Hier befindet sich auch die Steinindustrie Tolusso AG. Gemeinsam wollen die Eigentümer das Areal in den kommenden Jahren zu einem Wohn- und Gewerbequartier weiterentwickeln. Aufgrund der zentralen und verkehrstechnisch günstigen Lage sowie der Arealgrösse ist die Entwicklung und zukünftige Nutzung des Areals von hohem öffentlichem Interesse.

    Für die Testplanung wurden drei renommierte Planungsteams aus Luzern, Zürich und Basel zugezogen. Am meisten überzeugt hat das Konzept des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron. Es sieht vor, das Areal zu einem «offenen, lebendigen Wohn- und Werkraum» umzugestalten. Das Areal soll auf Bestehendem aufbauend in einzelnen Etappen weiterentwickelt werden und so organisch und nachfragegerecht wachsen. Einzelne Industriebauten sollen erhalten bleiben.

    Das Projekt von Herzog & de Meuron wurde weiterbearbeitet und soll den Weg ebnen für die Teilzonenplanänderung und den Bebauungsplan, die für eine Transformation des Areals nötig wäre. Nach der Planung und einer öffentlichen Auflage sollen die Stimmberechtigten im Herbst 2024 über die Teilzonenplanänderung entscheiden. Läuft alles nach Plan, ist der früheste Baustart im Jahr 2025 möglich.

  • Vom Industrieareal zum Wohn- und Arbeitsquartier

    Vom Industrieareal zum Wohn- und Arbeitsquartier

    Das Isola-Areal mit einer Grösse von 114’280 Quadratmetern ist voller Geschichten und Erinnerungen. In den nächsten Jahren soll das historische Fabrikareal in Etappen zu einem neuen, lebendigen Teil von Breitenbach werden. Es soll sich in den gewachsenen Siedlungsraum einfügen, eine bereichernde Ergänzung zum bestehenden Dorfzentrum bildenund Schritt halten mit künftigen städtebaulichen und technischen Entwicklungen.Die neue Arealbebauung wird das historische Erbe der Gemeinde würdigen, respektvoll an die Schlüsselbauten anknüpfen, den Ort weiterentwickeln, neu interpretieren und durch die Verbindung von Alt und Neu eine eigene Ästhetik und besondere Atmos-phäre schaffen. Die Entwicklung eines Areals dieser Grösse kann nur dann erfolgreich sein, wenn möglichst viele Bedürfnisse berücksichtigt werden. Das Projekt wird deshalb im engen Dialog mit der Gemeinde, der Bevölkerung sowie insbesondere den ansässigen Mieterinnen und Mietern realisiert.

    Dazu gibt es unter anderem verschiedene Informations- und Partizipationsveranstaltungen. Das Isola-Areal soll zu einem Quartier werden, das mit Einfamilienhäusern, Mietwohnungen, Stockwerkeigentum, Büro- und Gewerbeflächen sowie hohen Häusern spannende Lebens- und Arbeitsräume für Menschen jeden Alters schafft. Dank der Weiterführung der etab-lierten Gewerbezone und der sinnvollen Konzentration von bereits ansässigen und neuen Betrieben auf einem Teil des Areals entsteht ein attraktiver und zukunftsträchtiger Standort für das Gewerbe. Vorgesehen sind rund 75 bis 80 Prozent für Wohnen und ein Anteil von 20 bis 25 Prozent für Arbeiten. Geplant sind zudem unterschiedliche Zwischennutzungen auf dem Areal und die Öffnung ausgewählter Bereiche für die Bevölkerung während der Planungsphase. Gemäss heutiger Planung ist ein Baubeginn der ersten Etappe ab dem Jahr 2029 möglich. Vorab startet die Sanierung von drei prägenden Bestandesbauten.

  • Ziegler-Areal auf dem Weg zum Wohnquartier

    Ziegler-Areal auf dem Weg zum Wohnquartier

    Das Ziegler-Areal soll gemäss heutiger Planung zu einem vielfältigen Quartier mit Schwerpunkt Wohnen entwickelt werden. Seit der Spitalbetrieb auf dem Areal im Jahr 2015 eingestellt wurde, sorgt die Stadt Bern als Grundeigentümerin mit verschiedenen Zwischennutzverträgen für Leben und Vielfalt auf dem Gelände. Insgesamt steht heute eine Nutzfläche von rund 23’000 Quadratmeter zur Verfügung.

    So betreibt die Firma ORS Service AG im Auftrag des Staatssekretariats für Migration (SEM) das einstige Bettenhochhaus als Empfangs- und Verfahrenszentrum. Der Kanton Bern zeichnet als Mieter der Räumlichkeiten des Renferhauses verantwortlich und stellt diese der Medizinischen Fakultät der Universität Bern zur Verfügung. Büroräumlichkeiten und eine Wohnung sind im Haus Bellevue untergebracht. Zur Wohnnutzung dient auch das Personalhaus 2 sowie das Wohnhaus Kirchbühl.

    Der Verein Boulissima betreibt im Personalhaus Ost/West eine IndoorBoule-Anlage, während der Verein Ziegler-Freiwillige im Personalrestaurant ein Begegnungszentrum für Quartierbewohnende und Asylsuchende geschaffen hat. Ansonsten wird das Gebäude vom Hostel77, der Geschäftsstelle des Vereins «Helvetiarockt», als Studentenwohnheim und von der Quartierküche Ziegler genutzt. Hierbei handelt es sich um die erste Quartierküche der Stadt Bern, die seit dem Beginn des Schuljahres 2019/20 insgesamt 19 Tagesschulen und Kitas mit Mahlzeiten versorgt.

    Das Leitbild für die Entwicklung des Ziegler-Areals wurde in Partizipation mit den verschiedenen Anspruchsgruppen erarbeitet. Auf Grundlage dieses Leitbilds wird eine Areal- und Nutzungsstrategie entwickelt. Diese soll den zuständigen politischen Gremien Anfang 2023 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Volksabstimmung zur Planungsvorlage dürfte frühestens 2028 stattfinden.

    Das Areal grenzt direkt an die Gemeinde Köniz an. In unmittelbarer Umgebung liegen der Naherholungsraum Gurten und dessen Talstation. Das Gelände ist durch die Buslinien 19, 22 und 29 bereits heute gut erschlossen. Ein mögliches zukünftiges Wohnareal soll sich sorgfältig in sein Umfeld einfügen und dank vielfältigen Nutzungen – die sich mitunter aus den der-zeitigen Zwischennutzungen ergeben können – zu einem belebten Ort werden.

  • Spinnerei, Mädchenheim und bald Wohnquartier

    Spinnerei, Mädchenheim und bald Wohnquartier

    Der Emmenhof liegt im Zentrum von Derendingen und blickt auf eine vielseitige Geschichte zurück: Diese begann vor 150 Jahren mit der Gründung einer Baumwollspinnerei. 1897 wurde zusätzlich ein Mädchenheim erstellt. 1932 gab es erneut einen Besitzerwechsel: Mit dem Einzug der Scolari AG diente der Emmenhof bis zum Jahr 1973 als Produktionsstätte für Pasta. Ab dann siedelten sich verschiedene KMUs auf dem 50›000 m² grossen Areal an. Auch heute noch finden sich rund 100 Betriebe, die hier ihren Bürostandort oder ihre Lagerhalle haben. Das bislang nur im südlichen Teil bebaute Areal wird vom eigenen Wasserkraftwerk, der markanten Fabrik sowie der ehemaligen Fabrikantenvilla geprägt.

    Die Emmenhof Immobilien AG hat eine grundlegende Transformation des Areals geplant: Bis 2030 soll hier ein neues Quartier mit Wohnangeboten, Freizeiteinrichtungen, diversen Büro- und Gewerbeflächen sowie einem Gastronomiekonzept entstehen. Neben dem Erhalt einiger alleinstehender historischer Gebäude sind mehrere Neubauten geplant. Insgesamt sind 270 Wohnungen projektiert, die sich in ihrer Bauweise an der Geschichte des Areals orientieren.
    Der Zugang zum neuen Quartier wird auf der Südseite durch den «Wollturm» mit zehn Stockwerken, Tiefgarageneinfahrt und einem vorgelagerten Besucherparkplatz markiert. Diesem Zugang folgt der «Baumwollhof», der von zwei Gebäuden umrahmt und vom historischen Fabrikgebäude abgeschlossen wird. Im Norden des Geländes entstehen die Gebäude «Garnwerk», «Turbinenhaus» und «Färberei». Grosszügige Grünflächen und ein direkter Zugang zum Emmenkanal und dem Schluchtbach verleihen dem Quartier einen naturnahen Charakter.

    Die Entwicklung des Areals ist in sechs Etappen geplant. Die erste Etappe ist bereits vollendet und umfasst das Projekt «Spindelgut» im Südwesten. Der Neubau aus der Hand der Architekten Liechti Graf Zumsteg besteht aus drei Trakten mit 14 Wohnungen.

    Die Emmenhof Energie AG ist der Stromproduzent des Areals. Dies ermöglicht den Mietern und Eigentümern, nachhaltige Energie zu beziehen: aus Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern der Neubauten installiert werden, und aus Wasserkraft. Warmwasser und Heizung gelangen mittels Fernwärme in die Häuser.

  • Küttigen: Ehemalige Baumschule als Wohnquartier

    Küttigen: Ehemalige Baumschule als Wohnquartier

    Der «Baumgarten» entsteht an sonniger Südwest-Lage mit Blick in Richtung Aare und Zentralschweiz. 143 Miet- und Eigentumswohnungen sowie 20 Reihenhäuser sind geplant.

    Die Überbauung besteht aus drei Baubereichen mit unterschiedlichen Wohnraumkonzepten. Ffkb Architekten, Zürich, haben die Reihenhäuser im unteren Teil des Wohnquartiers entworfen. Von ERP Architekten in Baden stammen die rindenbraunen Häuser im mittleren Bereich der Überbauung. Und für die schwedenroten Häuser im nördlichen Teil zeichnet Frei Architekten, Aarau, verantwortlich.

    Die Mehrfamilienhäuser sollen sich durch ihre geschickte Geometrie in die parkartige Landschaft einfügen. Grosse Abstände zwischen den Baukörpern sollen maximale Aussicht und Besonnung für die einzelnen Wohnungen ermöglichen.

    Errichtet werden die Häuser in Hybridbauweise, mit tragenden Innenwänden und nichttragendem Fassadenelement. Als gemeinsamer Nenner kommt bei den Aussenwänden aller Haustypen Holz zum Einsatz. Dies zum einen, weil die Bauherrin in der Holzbaubranche tätig ist. Zum anderen, um damit den Charakter des früheren Baumschul-Areals zu würdigen und dessen Geschichte aufzugreifen.

    Auch die Umgebungsplanung soll die verschiedenen Baubereiche zu einem grossen Ganzen verbinden. Hager Partner, Zürich, nimmt dafür ebenfalls die Themen der ehemaligen Baumschule auf. Ein Teil des Baumbestands bleibt erhalten.

    Markstein wurde von der Bauherrschaft Rombach Immobilien mit dem Bautreuhand-Mandat und der Vermarktung des Neubauprojekts beauftragt. Der Immobiliendienstleister wird es bis zur Inbetriebnahme Anfang 2023 begleiten und hat bereits mit der Marktlancierung der Eigentumsobjekte begonnen.

    Die Baubewilligung liegt seit Ende Januar 2021 vor, die Bauarbeiten haben Mitte März 2021 begonnen.

  • Ein Wohnquartier zum Wohlfühlen

    Ein Wohnquartier zum Wohlfühlen

    Mit diesem Projekt schafft die Steiner AG Wohnraum für junge Menschen, Singles, Paare, Familien und Senioren. Im neuen Quartier wird es attraktive Wohnungsangebote, private Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftlich genutzte Begegnungszonen geben. Zahlreiche Grünflächen mit Spielwiesen und Spielplätzen laden ein, viel Zeit draussen zu verbringen. Auf den ersten Blick stechen denn auch die vielen Grün- und Erholungsflächen sowie die hellen Wohnungen ins Auge: «Wir haben grossen Wert auf offene, gut belichtete Innenräume mit schöner Aussicht gelegt, die für ein angenehmes Wohlfühlklima, Ruhe und Entspannung sorgen», sagt Stefan Gabriel, Teamleiter Immobilienentwicklung bei der Steiner AG. «Die Wohnungen sind barrierefrei, funktional und flexibel möblierbar. Private Gärten und Gemeinschaftsgärten laden zum Verweilen ein und runden das Mehr-Generationen-Wohnen im Quartier ab.»

    Hier wird ein brachliegendes Industrieareal in einen neuen Wohnort im Grünen verwandelt. Bestehende denkmalgeschützte Gebäude wie die Scheune und die Alte Post werden sorgsam integriert und für Wohn- und Gemeinschaftsräume wiederbelebt. Mit diesem Projekt soll ein Wohnquartier zum Wohlfühlen entstehen, das eine Bereicherung für Fischbach-Göslikon sein soll.

    Zeitgemässe Sanierung
    Die Steiner AG versteht ihr Projekt als Symbol für die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft von Fischbach-Göslikon. «Die denkmalgeschützte Scheune ist ein wichtiger kulturgeschichtlicher Zeuge in der Gemeinde und im Quartier – ein Gebäude, das es zu erhalten gilt. Die Scheune wird sanft, aber zeitgemäss saniert und für neue Zwecke genutzt. Im Erdgeschoss sollen eine Kindertagesstätte mit 16 Plätzen und eine Werkstatt entstehen. Im Obergeschoss ist ein Gemeinschaftsraum für verschiedene Anlässe, beispielsweise Geburtstage oder Familienfeiern, geplant. Der Raum kann zudem von der Öffentlichkeit gemietet werden», so Gabriel.

    Baubeginn im 2022
    Der Baubeginn der ersten Etappe ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Das Gesamtprojekt, welches drei Etappen umfasst und bis 2032 abgeschlossen sein soll, wird dereinst 165 Wohneinheiten in 10 Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäusern umfassen. Aufgrund des geltenden Gestaltungsplans muss zwischen den Baueingaben ein Abstand von jeweils vier Jahren eingehalten werden. Gabriel sagt abschliessend: «Wir erwarten nun zeitnah die Rechtskraft der Baubewilligung für die erste Etappe. Wir freuen uns über die hervorragende Zusammenarbeit mit den Behörden und allen Beteiligten. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ein solches Projekt erfolgreich realisiert werden kann.»

    Die 165 Wohneinheiten sind allesamt sehr hell.
  • Glarner Investoren entwickeln Kartoni-Quartier

    Glarner Investoren entwickeln Kartoni-Quartier

    Bereits 2013 hatte die Gemeinde Glarus die Gebiete Kartoni-Areal und Untere Allmeind in Glarus im Rahmen ihrer Richtplanung zu Entwicklungsschwerpunkten erklärt, informiert die Projektgesellschaft Kartoni Quartier AG in einer Mitteilung. Hier soll ein gemischtes Wohn- und Arbeitsquartier mit privaten, halbprivaten und öffentlichen Freiräumen entstehen. Ein Steg für Fussgänger und Velos über die Linth wird das Quartier direkt an den Bahnhof und das Zentrum von Glarus anbinden.

    Für die Umsetzung des Projekts habe die Projektleitung Sutter Projects in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Glarus nun zwei lokale Investoren gewinnen können, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei handelt es sich zum einen um die Glarner Pensionskasse. Sie wird in der Mitteilung als Garantin für „ein nachhaltiges und weitsichtiges Projekt, das keine Immobilienspekulationen zulässt“ bezeichnet.

    Zum anderen haben Sutter und Gemeinde die Trümpi Immobilien AG für das Projekt begeistern können. Die Glarner Immobiliengesellschaft sei „eine lokale Partnerin, die Projektentwicklung und das Bauen von Grund auf versteht“, heisst es in der Mitteilung.

    Gemeinsam mit der Immolmpuls AG von Robert Sutter haben die Investoren nun die Projektgesellschaft Kartoni Quartier AG gegründet. Sie wird die Umsetzung der Baupläne auf dem Kartoni-Areal übernehmen. Dafür hat die Kartoni Quartier AG laut Mitteilung bereits alle Liegenschaften des Areals von den bisherigen Eigentümern erworben.