Schlagwort: Wohnsiedlung

  • 270 Gründe für Stans

    270 Gründe für Stans

    Die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Logis Suisse AG plant im Westen von Stans eine neue Wohnsiedlung. Auf einem 12’700 m² grossen Areal, das die Gesellschaft bereits 2015 erworben hat, entstehen bis 2032 rund 270 preisgünstige Wohnungen, rund 1’000 m² Gewerbefläche sowie zwei Gemeinschaftsräume. Den Studienauftrag, an dem 2025 sieben Generalplanerteams teilnahmen, gewannen Studio Sintzel aus Zürich und die Uniola AG.

    Zwei Häuser, acht Höfe
    Das intern als «Acht Höfe für Stans» bezeichnete Projekt stützt sich auf zwei siebengeschossige Bauten. Trotz ihres Volumens erscheinen sie nach aussen als locker gesetzte Punkthäuser. Kopfelemente nehmen Bezug auf bestehende Gebäude und gliedern die Strassenfronten mit Vorgartenzonen. Offene Höfe mit Durchgängen strukturieren den Aussenraum und ermöglichen Ausblicke in die umliegenden Berge. Ein qualitätsvolles Gegengewicht zur angrenzenden Autobahnlage. Ein bestehender Altbau in der Siedlungsmitte bleibt erhalten und soll künftig als sozialer Treffpunkt dienen.

    Durchmischtes Quartier mit kurzen Wegen
    Das Areal liegt gegenüber dem Einkaufszentrum Länderpark, an einer mehrspurigen Strasse und in unmittelbarer Autobahnnähe. Velo- und Fusswege sollen das neue Quartier dennoch gut mit Stans und Stansstad vernetzen. Mit 0,8 Stellplätzen pro Wohnung liegt Logis Suisse unter dem üblichen Standard, ein klares Bekenntnis zu nachhaltiger Mobilität. Der Wohnungsmix reicht von kompakten 1,5-Zimmerwohnungen für Singles und ältere Menschen bis hin zu grosszügigen 5,5-Zimmerwohnungen für Familien und Wohngemeinschaften. Im Erdgeschoss beleben Atelierwohnungen, Betreuungseinrichtungen und Gewerbeflächen das Quartier.

    Ressourcenschonend gebaut
    Die Bauherrschaft setzte ein Vorbildprojekt in Sachen Ökologie, Sozialraum und Wirtschaftlichkeit als Ziel. Das Tragwerk ist materialeffizient konzipiert, die Grundrisse sind kompakt, und eine Photovoltaikanlage auf den Dächern deckt einen grossen Teil des Strombedarfs vor Ort. Eine eingeschossige Tiefgarage minimiert den Bodenaushub. Baustart ist für 2030 vorgesehen, die Fertigstellung für 2032.

  • Baurechte schaffen bezahlbaren Wohnraum in Zürich

    Baurechte schaffen bezahlbaren Wohnraum in Zürich

    Die Baugenossenschaft Im Gut hat sich das Ziel gesetzt, ihre Wohnsiedlungen an der Gutstrasse in Zürich-Wiedikon, die durch eine etwa 70-jährige Bausubstanz gekennzeichnet sind, umfassend zu erneuern und zu erweitern. Im Rahmen eines Masterplans werden die Möglichkeiten für den Bau gemeinnütziger Wohnungen sowie die Einrichtung eines Doppelkindergartens und die Schaffung gemeinschaftlicher sowie publikumsorientierter Nutzflächen erforscht. Zwei Baufelder, die 2012 und 2014 erneuert wurden, sind dabei erst der Anfang. Die nächsten Schritte umfassen die Neugestaltung zweier weiterer Parzellen, die durch städtische Baurechte ermöglicht werden.

    Neue Wohnkonzepte und die Rolle städtischer Baurechte
    Auf dem Grundstück an der Gutstrasse 146 bis 152 ist der Bau von 28 neuen Wohnungen geplant, während zwei denkmalgeschützte Gebäude, darunter ein Wohnhochhaus mit 46 Wohnungen, instand gesetzt werden. Der jährliche Baurechtszins für dieses Feld beläuft sich auf etwa 69.000 Franken. Parallel dazu wird das angrenzende Grundstück an der Gutstrasse 145 bis 153 vollständig neu bebaut und soll Raum für 72 Wohnungen bieten. Die beiden Baufelder ermöglichen somit insgesamt 146 bezahlbare Wohnungen – ein Zugewinn von 44 Wohnungen im Vergleich zum aktuellen Bestand.

    Finanzielle und planerische Weichenstellung
    Der Stadtrat strebt an, die Baurechte für diese Projekte vorzeitig für weitere 62 Jahre zu erneuern und unterstreicht damit das langfristige Engagement der Stadt zur Förderung bezahlbaren Wohnraums. Die Entscheidung über die Gewährung der Baurechte liegt beim Gemeinderat. In Vorbereitung auf den Baubeginn im September 2023 und den geplanten Bezug der Wohnsiedlung im Winter 2025/2026 wurden bereits einmalige Ausgaben von 1,355 Millionen Franken für die Sanierung des Baugrunds genehmigt. Dieses finanzielle Engagement ist ein bedeutender Beitrag zur Stärkung der urbanen Infrastruktur und zur Sicherstellung der Wohnqualität für breite Bevölkerungsschichten.

  • Der Rolf-Liebermann-Weg am Rande von Zürich

    Der Rolf-Liebermann-Weg am Rande von Zürich

    Das Projekt «Rolf-Liebermann-Weg» entwickelt von Mettler Entwickler AG mit der Bauherrschaft Asga Pensionskasse, profitiert von seiner einmaligen Lage am Stadtrand von Zürich, zwischen dem Schulhaus Staudenbühl und den idyllischen Grünflächen des Hürst-Gebiets. Die Hanglage eröffnet spektakuläre Ausblicke auf den Zürichberg und die Alpen, während die gute Anbindung an das Verkehrsnetz und die Nähe zu Einkaufs- und Dienstleistungszentren urbanen Komfort bieten.

    Die geplante Wohnsiedlung zeichnet sich durch ihre L-förmige Anordnung aus, die grosszügige Freiräume für Gemeinschaftsaktivitäten und individuelle Entfaltung lässt. Der vielfältige Wohnungsmix reicht von kompakten 1½-Zimmer-Wohnungen bis zu geräumigen 5½-Zimmer-Wohnungen, um ein breites Spektrum an Bewohnerinnen und Bewohnern anzusprechen – von Singles über Senioren bis hin zu Familien.

    Architektonisch setzt das Projekt auf einen innovativen Hybridbau. Eine Kombination aus tragendem Mauerwerk im Inneren und einer ästhetisch ansprechenden, hinterlüfteten Holzfassade. Betonelemente in den Untergeschossen und den Erschliessungskernen sowie die Wohnungstrennwände garantieren Stabilität und Privatsphäre. Die begrünten Dächer fördern die Biodiversität und das Mikroklima der Siedlung und werden durch die Integration von Photovoltaikanlagen ergänzt, die nachhaltige Energiegewinnung unterstützen.

    Mit der geplanten Fertigstellung Ende 2027 setzt der «Rolf-Liebermann-Weg» neue Massstäbe für modernes, nachhaltiges Wohnen in Zürich, indem er die Balance zwischen Natur und städtischem Leben meisterhaft gestaltet.

  • Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Das Herzstück der Siedlung besteht aus zwei u-förmigen Gebäudekomplexen, die zum Grünraum hin geöffnet sind und durch Pavillonbauten im Innenhof ergänzt werden. Diese Anordnung schafft einen lebendigen, gemeinschaftlichen Siedlungshof, der Kindergärten und Gemeinschaftsräume beherbergt und somit zu einem sozialen Treffpunkt wird.

    Die Wohnsiedlung bietet eine Vielzahl von 2- bis 6½-Zimmer-Wohnungen sowie spezielle Atelier- und Gemeinschaftswohnungen, um unterschiedlichste Wohnbedürfnisse zu erfüllen. Besonderes Augenmerk wird auf grosszügige Familienwohnungen und kreative Räumlichkeiten gelegt, die flexibles und innovatives Wohnen ermöglichen.

    Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen im Fokus der Wohnsiedlung. Durch den Bau nach Minergie-P-ECO und Minergie-ECO Standards sowie die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Wärme und Strom leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die grossflächige Installation von Photovoltaik-Modulen gewährleistet eine umweltfreundliche Stromversorgung.

    Die Gestaltung der Aussenanlagen fördert die Biodiversität und verbessert das Mikroklima im Quartier. Die Aufwertung der Grünflächen entlang des Riedgrabens und der das Quartier verbindende «Innere Garten Leutschenbach» schaffen naturnahe Erholungsräume, die den Bewohnenden eine hohe Lebensqualität bieten.

    Die Wohnsiedlung Leutschenbach ist ein Beispiel für die gelungene Verbindung von urbanem Wohnen, sozialer Durchmischung und ökologischer Verantwortung. Sie spielt eine wesentliche Rolle in der Entwicklung Leutschenbachs zu einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, der den Anforderungen eines modernen, nachhaltigen Lebensstils gerecht wird.

  • Spatenstich für Berns erstes Plusenergie-Quartier

    Spatenstich für Berns erstes Plusenergie-Quartier

    Mit dem heutigen Spatenstich wurde symbolisch der Start für das Plusenergie-Quartier Aarerain in Worblaufen gefeiert. Nach umfangreicher Entwicklungsphase haben im September 2023 die Vorbereitungen für die Baustelle begonnen.

    Die neue Überbauung bietet 189 Wohnungen für bis zu 400 Bewohnerinnen und Bewohner. In den Erdgeschossen sind nebst den Wohnungen auch eine Kita und Atelierflächen geplant, welche den Quartierplatz beleben werden. Der Hangweg des Projekts ermöglicht einen barrierefreien Zugang in den Aareraum und zum neuen Freizeit- und Wassersportzentrum der Gemeinde Ittigen. «Was lange währt, wird endlich gut, lautet ja ein bekanntes Sprichwort», freut sich Gemeindepräsident Marco Rupp. «Das Projekt Aarerain komplettiert die Umgestaltung des Aareraums Worblaufen und fügt sich perfekt in unsere nachhaltigen Grundgedanken der Siedlungsentwicklung ein.»

    Plusenergie-Quartier produziert Energieüberschuss
    Im Jahresverlauf wird die neue Wohnsiedlung entsprechend dem Energie-Standard Plusenergie-Quartier nach gewichteten Kriterien mehr Energie produzieren als sie verbraucht. Dies wird durch den konsequenten Einsatz von Photovoltaik auf den Dächern und an den Fassaden der sechs- bis achtgeschossigen Gebäude erreicht. Die PV-Paneele an den Fassaden werden in einem grün-blauen Farbton realisiert und geben das Farbenspiel der Aare und der Umgebung wieder. Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels Erdwärmesonden; mit der Entwärmung der Wohnungen über die Fussbodenheizung werden im Sommer die Erdsonden regeneriert.

    Der von der Hauptstadtregion Schweiz ins Leben gerufene Energie-Standard «Plusenergie-Quartier» bringt mit einer einfachen und klaren Definition die nachhaltige Entwicklung im Gebäudebereich voran und leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes. Dabei arbeiten Kantone und Gemeinden mit namhaften Infrastrukturunternehmen und Investoren zusammen. Regierungsrat Christoph Ammann ergänzt: «Plusenergie-Quartiere ermöglichen eine nachhaltige Entwicklung – und dies ohne Einbussen im Wohnkomfort. Ich freue mich, wenn solche Leuchtturmprojekte über die Hauptstadtregion hinaus strahlen.»

    Naturnah und nachhaltig
    Die Überbauung wird aber nicht nur hinsichtlich der positiven Energiebilanz punkten. Ansprechende Wohnungsgrundrisse, ein naturnahes Wohnumfeld mit Blick in den Aareraum und die grösstmögliche Freihaltung der Grünflächen am Aarehang zeichnen das nachhaltige Projekt aus. Das Freihalten der Grünflächen wird durch die verdichtete Bauweise des Areals im östlichen Bereich der Parzelle ermöglicht. Dank dieser geschickten, städtebaulichen Setzung im Sinne des haushälterischen Umgangs mit dem Boden bleibt gut die Hälfte der Parzelle unbebaut und naturbelassen. Der autofreie Quartierplatz zwischen den Gebäuden bietet eine hohe Aufenthaltsqualität und wirkt mit seinen differenzierten Platzbelägen und Begrünungen der sommerlichen Überhitzung entgegen.

    Mit dem symbolischen Spatenstich am 9. April 2024 hat die Entwicklung des Plusenergie-Quartiers Aarerain in Worblaufen, einem Projekt von Losinger Marazzi in Zusammenarbeit mit der CPV/CAP Pensionskasse Coop und der Gemeinde Ittigen, offiziell begonnen. Die Architektur stammt von Fischer Architekten AG. Diese hochmoderne Wohnsiedlung soll Ende 2026 fertiggestellt sein und bietet nicht nur 189 Wohnungen, sondern auch Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Kita und Ateliers, die das Quartier beleben.

  • Halter startet den Bau der Siedlung Toffematt

    Halter startet den Bau der Siedlung Toffematt

    Mit dem ersten Spatenstich hat in der Berner Gemeinde Toffen der Bau der Siedlung Toffematt mit 30 Eigentumswohnungen begonnen. Mit der Entwicklung des Projekts mit drei Neubauten ist laut Medienmitteilung die Halter AG befasst. Durch eine neuartige Form der genossenschaftlichen Trägerschaft sei das Stockwerkeigentum für Menschen mit unterschiedlicher Kaufkraft finanzierbar und bleibe langfristig kostengünstig, heisst es in der detaillierten Halter-Mitteilung.

    Beim Spatenstich, am Donnerstag, 16. März, waren Gemeindepräsident Carl Bütler, Pfarrerin Nadja Heimlicher und Kirchgemeinderat Reto Casty zugegen. Im Oktober 2019 hatte die Halter AG von der Einwohnergemeinde Toffen und der Kirchgemeinde Belp-Belpberg-Toffen das Kaufrecht für die Parzellen erworben. Der nachhaltig tragbare Preis des Grundstücks war an die Bedingung geknüpft, den entstehenden Wohnraum im moderaten Preisumfeld anzubieten. 2021 erwarb die neu gegründete Wohnbaugenossenschaft Toffematt die Parzellen und die Halter AG entwickelte die Bebauung als Wohneigentumsprojekt im Baurecht.

    Das Trägermodell der Wohnbaugenossenschaft (WBG) ermöglicht laut der Mitteilung in der Toffematt nicht nur Stockwerkeigentum mit Kaufpreisen von 10 bis 20 Prozent unter den Marktpreisen. Es soll auch Spekulation verhindern.

    Mit dem Kauf einer Wohnung treten die Eigentümerinnen und Eigentümer der WBG Toffematt bei. Laut Baurechtsvertrag kommen zukünftige Gewinne beim Verkauf der Wohnung der Genossenschaft zugute. Deshalb lohne sich ein kurzfristiger Wiederverkauf nicht, heisst es in der Mitteilung. Und die Wohnungen bleiben langfristig kostengünstig.

  • Bau von Wohnsiedlung im Zürcher Guggach-Areal beginnt

    Bau von Wohnsiedlung im Zürcher Guggach-Areal beginnt

    Vertreter der Stadt Zürich haben den Spatenstich für den Bau der Wohn- und Gewerbesiedlung Guggach III gesetzt. An der Kreuzung Hofwiesenstrasse und Wehntalerstrasse entstehen in den kommenden Jahren 111 gemeinnützige Wohnungen für rund 300 Menschen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die ersten Mietenden können voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 einziehen.

    Das Guggach-Areal in Zürich-Unterstrass entwickelt die Stadt Zürich zusammen mit der Stiftung Einfach Wohnen. Dafür hat die Stadt einen Teil ihrer Landreserve baurechtlich an die öffentlich-rechtliche Stiftung abgegeben, heisst es in der Medienmitteilung.

    Auf dem 8500 Quadratmeter grossen Grundstück entstehen zwei Wohnhäuser mit Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und ein Gebäude für einen Kindergarten. In einem weiteren Teil des Gebietes sollen eine Schule mit Turnhalle sowie ein Park entstehen.

  • Holcim baut 3D-gedruckte Siedlung

    Holcim baut 3D-gedruckte Siedlung

    Holcim will mit seinem Gemeinschaftsunternehmen 14Trees und dem britischen Entwicklungs­finanzier­ungsinstitut CDC Group den grössten 3D-gedruckten Häuserkomplex Afrikas realisieren. Im kenianischen Kilifi soll die Siedlung Mvule Gardens in 52 Gebäuden erschwinglichen Wohnraum schaffen. Das hat der Baustoffproduzent jetzt mitgeteilt. Das Projekt ist Teil des regenerativen Ökosystems Green Heart of Kenya, ein Modell für integrative und klimaresistente Städte. Baubeginn ist Anfang 2022.

    Das Projekt baut auf der ersten 3D-gedruckten Schule von Holcim in Malawi auf. Es soll eine akute Infrastrukturlücke schliessen. „14Trees leistet Pionierarbeit beim Einsatz von Spitzentechnologie, um eines der dringendsten Entwicklungsbedürfnisse Afrikas – erschwinglichen Wohnraum – anzugehen und eine lebensverändernde Infrastruktur für ganze Gemeinschaften zu schaffen“, wird Tenbite Ermias, Geschäftsführer von CDC Africa, in der Mitteilung zitiert.

    14Trees habe sich zum Ziel gesetzt, den Mangel an erschwinglichem Wohnraum in Afrika mit 3D-Druck und intelligentem Design zu beheben und gleichzeitig qualifizierte lokale Arbeitsplätze zu schaffen. Wie in Malawi bewiesen, könne die Technik den ökologischen Fussabdruck eines Hauses im Vergleich zu konventionellen Methoden um mehr als 50 Prozent reduzieren, so Holcim. Dementsprechend trügen sie das EDGE-Zertifikat für ressourceneffiziente Gebäude.

    Die MASS Design Group, ein in den USA und Afrika ansässiges Architekturbüro, hat die Mvule Gardens entworfen. Sie sollen erschwingliche, nachhaltige und reproduzierbare Wohneinheiten schaffen, die an die kenianische Umwelt angepasst sind.

  • Ersatzneubau Salzweg mit bis zu 240 Wohnungen

    Ersatzneubau Salzweg mit bis zu 240 Wohnungen

    Am Nordhang des Uetlibergs, in Zürich-Altstetten, plant die Stadt Zürich den Ersatz der Wohnsiedlung Salzweg. Diese umfasst derzeit 130 Wohnungen. Erstellt wurde sie 1969 in vorfabrizierter Elementbauweise nach den Plänen des Architekten Manuel Pauli. Die vergangenen 50 Jahre hinterliessen Schäden an den Konstruktionen und einen erheblichen Instandsetzungsbedarf.

    Die Stadt Zürich als Bauherrin entschied sich aufgrund veränderter gesetzlicher Vorgaben, dem aktuell herrschenden Verdichtungsdruck und nach Prüfung der Realisierbarkeit einer Instandsetzung für einen Ersatzneubau. So soll das Areal bestmöglich ausgenutzt und der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen in der Stadt erweitert werden.

    Um das optimale Projekt zu eruieren, hat das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Diesen konnte die Zimmermann Sutter Architekten AG aus Zürich mit ihrem Vorschlag «Tartaruga» für sich entscheiden. Überzeugt hat die Jury die feingliedrige versetzte Anordnung von kürzeren und längeren Gebäudezeilen. Die Balkone bieten Ausblicke in Richtung Uetliberg oder Hönggerberg. Die Bauten gliedern sich ausserdem harmonisch ins Quartier ein und werden in der Falllinie zum Hang erstellt. Eine gute Belichtung, ein klarer Schnitt und optimale Raumgestaltung verhalfen dem Projekt darüber hinaus aufs Siegertreppchen.

    Bis zu 240 Wohnungen unterschiedlicher Grösse und verschiedener gemeinschaftlicher Nutzung sowie ein Doppelkindergarten und eine Doppelkindertagesstätte sind geplant. Die Wohnungen werden hindernisfrei konstruiert, sodass sie sich auch für Seniorinnen und Senioren eignen. Ein Hauswartstützpunkt, Übungsräume für Bands, ein Gemeinschaftsraum sowie Ateliers sind ebenfalls vorgesehen.
    Eine Rue Intérieure sowie Wohngassen verbinden die verschiedenen Einheiten miteinander. Das von der Bauherrin gewünschte, nachhaltige CO2-Konzept wird durch den Minergie-P-Eco-Standard, eine Photovoltaik-Anlage auf den begrünten Dachflächen und einer autofreien Siedlung erfüllt.

  • Hardau I wird für 71 Millionen Franken neu gebaut

    Hardau I wird für 71 Millionen Franken neu gebaut

    Zwischen der Hardstrasse und den markanten Wohntürmen der Hardau II liegt die in die Jahre gekommene Wohnsiedlung Hardau I. Sie besteht seit 1964 und stammt aus der Feder des Architekten Eberhard Eidenbenz. Die heute 80 Wohnungen sind kleinräumig mit einem bescheidenen Ausbaustandard. Lärmschutz, Energieeffizienz und Barrierefreiheit lassen zu wünschen übrig. Da das Areal Ausnutzungspotenzial besitzt und dadurch mehr Familienwohnungen entstehen können, hat sich die Stadt Zürich für einen Ersatzbau entschieden.

    Das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich hat 2018 mittels eines Architekturwettbewerbs das Siegerprojekt auserkoren: Graber Pulver Architekten AG haben die Jury mit ihrem Projekt «Laurel & Hardy» überzeugt. Vorgesehen sind zwei Baukörper von unterschiedlicher Form und Bauhöhe. Der sechs Stockwerke umfassende Hofbau grenzt sich klar vom Hardaupark ab. Entlang der Hardstrasse ergänzt ein siebengeschossiger Gebäuderiegel den bestehenden Blockrand. Die Wohnungen im Hofbau sind grösstenteils zu drei Seiten ausgerichtet.

    Geplant sind 122 überwiegend grossräumige Mietwohnungen für Bewohnende mit tiefen bis mittleren Einkommen. Einzelzimmer, Ateliers und Musikübungsräume können individuell angemietet werden. Entlang der Hardstrasse entstehen im Erdgeschoss zudem Flächen für Dienstleistungen sowie ein Personenmeldeamt. Ausserdem sind am Hardaupark ein Kindergarten, Ateliers und ein Jugendladen der Offenen Jugendarbeit Zürich (OJA) geplant. So soll gemeinsam mit den bestehenden Hardau-Hochhäusern, die mehrheitlich kleinere Wohnungen umfassen, ein gut durchmischtes, städtisches Wohnungsangebot entstehen.

    Bei Hardau I haben Energiekennwerte des Minergie-P-Standards im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft oberste Priorität: Dennoch wird nur der Bau an der lärmbelasteten Hardstrasse nach Minergie-P-Eco-Standard zertifiziert. Denn im ruhiger gelegenen Hofgebäude werden keine kontrollierten Lüftungen eingebaut. Das Mobilitätskonzept sieht ein autoarmes Quartier vor: Die Anzahl Parkplätze wird mit zukünftig 31 statt den früheren 249 deutlich reduziert. Energie wird direkt auf dem Grundstück durch eine vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich geplante und finanzierte Photovoltaik-Anlage erzeugt. Damit der auf den Dächern der Liegenschaft produzierte Strom vor Ort genutzt werden kann, bilden Mieterschaft und Bauträgerinnen eine Eigenverbrauchsgemeinschaft.

  • Eine vielseitige Wohnsiedlung für Leutschenbach

    Eine vielseitige Wohnsiedlung für Leutschenbach

    Der Neubau der Wohnsiedlung besteht aus zwei u-förmigen, sieben- bis neunstöckigen Hauptgebäuden, die Richtung Riedbach geöffnet sind und so einen grosszügigen Innenhof mit Parkflächen über beide Areale hinweg schaffen, erklärten die Projektverantwortlichen. Der Innenhof wird ausserdem mit kleineren Bauten ergänzt, die unterschiedliche Nutzungen wie beispielsweise die vier Kindergärten und die Betreuung aufnehmen. Das Neubauprojekt von Clou Architekten AG, Zürich, und Atelier Oriri Landschaftsarchitekten GmbH, Kehrsiten, ging 2016 als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervor. Das Projekt habe vor allem mit seiner hohen Flächen- und Volumeneffizienz überzeugt, was nebst Kostenvorteilen auch energetischen und betrieblichen Nutzen verspreche, so die Argumente der Jury.

    Schwerpunkt sind 4- bis 4½-Zimmer-Wohnungen
    Die Wohnsiedlung Leutschenbach umfasst 349 2- bis 6½-Zimmer-Wohnungen, zwei Clusterwohnungen mit je sechs 1- bis 2-Zimmer-Studios, sieben Wohnungen für Wohngemeinschaften, elf doppelgeschossige Wohnateliers sowie 41 zumietbare Zimmer. Das Wohnungsangebot sei auf aktuelle Bedürfnisse in unterschiedlichen Wohn- und Lebensphasen zugeschnitten. Flexiblen Raum für unterschiedliche Wohnlösungen würden insbesondere die acht Grosswohnungen und die unterschiedlich ausgebauten Zimmer bieten. Der Anteil an 4- bis 4½-Zimmer-Wohnungen liegt bei rund 46 Prozent und bildet so den Schwerpunkt. Die Räume für Gewerbe und Dienstleistung mit Lagerflächen befinden sich im Erdgeschoss. Die einzelnen Räume verfügen über eine Fläche von 20 bis 130 Quadratmeter.

    Beitrag zur 2000-Watt-Gesellschaft
    Die Wohnsiedlung soll mit verschiedenen Massnahmen einen Beitrag zur 2000-Watt-Gesellschaft leisten. So werden die u-förmigen Hauptgebäude nach Minergie-P-ECO, die Gebäude im Innenhof nach Minergie-ECO-Standard erbaut. Vorgesehen ist, dass die Wärmeversorgung über das Fernwärmenetz der Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz erfolgen soll und kann zusätzlich durch die Abwärme des benachbarten Rechenzentrums von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ergänzt werden. Ausserdem soll auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage für den Eigengebrauch erstellt. ■