Schlagwort: Wohnungspreise

  • Rückgang der Preise für Häuser, Preisentwicklung drittes Quartal 2022

    Rückgang der Preise für Häuser, Preisentwicklung drittes Quartal 2022

    Zum ersten Mal seit der Covid-Pandemie sind die Hauspreise in 14 Kantonen zurückgegangen, vor allem in Zürich, Basel, der Zentralschweiz und im Jura. Die stärksten Preisrückgänge sind in den Kantonen Glarus (-1,9%) und Jura (-1,6%) verzeichnet worden. Da der Bestand an zum Verkauf stehenden Immobilien seit Jahresbeginn um 14% gestiegen ist, ist es wahrscheinlich, dass sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzen wird.

    In den Alpenkantonen steigen die Preise hingegen weiter an. Im Wallis sind die Preise für Häuser um 1,6% und die für Wohnungen um 1,7% in einem Quartal gestiegen. Dasselbe gilt für Graubünden, wo der Wert von Wohnungen um 1,5% zugenommen hat.

    Preise für Wohnungen weniger empfindlich

    Die Preise für Wohnungen reagieren weniger empfindlich auf den Anstieg der Hypothekarzinsen. In zwei Kantonen ist eine leichte Preiskorrektur verzeichnet worden -0,3% in Neuenburg und Uri. In den grossen Agglomerationen hat sich der Preisanstieg fortgesetzt +1,3% in Zürich, +1,0% in Basel und +0,9% in Genf.

    «Insgesamt verlangsamt sich der Schweizer Immobilienmarkt unter dem Einfluss steigender Hypothekarzinsen auf ein ähnliches Tempo wie in der Zeit vor der Pandemie. Es ist schwierig vorherzusagen, was in den kommenden Monaten passieren wird, aber ein weiterer Anstieg der Zinsen ist sehr wahrscheinlich. Dies könnte zu einem noch stärkeren Preisrückgang im ganzen Land führen», so die Analyse von Jonas Wiesel.

    Detaillierte Infos unter: https://realadvisor.ch/de/schweizer-immobilienpreis-barometer-q3-2022

  • Wohnungsmieten und -preise ziehen aufs Jahresende hin an

    Wohnungsmieten und -preise ziehen aufs Jahresende hin an

    Wohnungssuchenden wehte im November eine steife Brise entgegen. Mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent haben die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten schweizweit deutlich zugelegt. Relativiert wird dieser Ausschlag jedoch durch einen Blick auf die längerfristige Entwicklung: Über die letzten zwölf Monate ist die Veränderung mit 1,0 Prozent deutlich gemässigter. Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

    Treiber des Mietanstiegs im November sind die Grossregion Zürich und das Mittelland mit einem Zuwachs von jeweils 0,6 Prozent. Aufgrund ihrer Marktgrösse prägen diese den schweizweiten Mietindex überproportional. Gestiegen sind die Mietpreise auch in der Zentralschweiz (0,6 Prozent) und in der Ostschweiz (0,4 Prozent). Faktisch keine Veränderungen sind in der Nordwestschweiz (0,2 Prozent) und in der Genferseeregion (0,0 Prozent) zu beobachten, während die Mieten im Tessin gesunken sind (−0,4 Prozent).

    Teurere Eigentumswohnungen, stabile Hauspreise
    Wer eine Eigentumswohnung erwerben möchte, sah sich im November mit 0,6 Prozent höheren Preisen konfrontiert als im Vormonat. Damit liegt der Quadratmeterpreis im landesweiten Durchschnitt aktuell bei rund 8030 Franken. Für eine typische Wohnung mit 110 m² Wohnfläche werden somit 880‘000 Franken verlangt. Kaum verändert haben sich im November die Angebotspreise für Einfamilienhäuser (0,1 Prozent), was einem Quadratmeterpreis von rund 7130 Franken entspricht. Ein typisches Haus mit 160 m² Wohnfläche wird für 1‘140‘000 Franken ausgeschrieben.

    «Die neuerliche Corona-Welle dürfte den Trend steigender Immobilienpreise vorläufig stützen, da im fragilen Wirtschaftsumfeld kaum Zinserhöhungen seitens der Notenbanken zu erwarten sind. Die Dauer dieser Politik hängt jedoch stark von der weiteren Entwicklung der Konsumentenpreise ab, die jüngst deutlich gestiegen sind», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, Swiss Marketplace Group.