Schlagwort: WWZ

  • Fernwärmeleitung zwischen Perlen und Cham wird erweitert

    Fernwärmeleitung zwischen Perlen und Cham wird erweitert

    Der Energieversorger WWZ aus Zug baut den Wärmeverbund Ennetsee weiter aus. Wie aus seiner Mitteilung hervorgeht, soll die Region Ennetsee über eine Fernwärmeleitung mit der Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage in Perlen versorgt werden. Dafür ist eine Erweiterung der Fernwärmeleitung von Rotkreuz bis nach Cham erforderlich.

    In einem weiteren Bauabschnitt wird die Leitung ab dem 7. Oktober in der Gemeinde Risch im Bereich der Holzhäuser Strasse verlegt. Bereits am 7. September beginnen dort Kanalisationsarbeiten. Diese wurden unter anderem erforderlich, weil es bei Starkregen in der Region zu wiederholten Überschwemmungen kam.

    Die Fernwärmeleitung wird während des Baus bereits vorgespannt. Das bedeutet, dass die Leitung schon vorgewärmt montiert und verschweisst wird. Ein solches Vorgehen verhindert das unkontrollierte Ausdehnen der Leitung unter Betriebslast.

    Während der Bauarbeiten ist in dem Bereich mit Verkehrsbehinderungen wie Strassensperrungen und Umleitungen zu rechnen. Die WWZ rechnet damit, die Fernwärmeleitung nach Cham bis zum Herbst 2026 fertigzustellen und in Betrieb zu nehmen.

  • WWZ geht Fernwärmenetz in Rotkreuz an

    WWZ geht Fernwärmenetz in Rotkreuz an

    WWZ leitet die Bauarbeiten für ein Fernwärmenetz im Zentrum von Rotkreuz ein, informiert der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger in einer Mitteilung. Dabei werden ab der bestehenden Fernwärmeleitung in der Waldetenstrasse weitere Quartiere im Gebiet Waldetenstrasse, Meierskappelerstrasse, Waldeggstrasse und Buonaserstrasse an den Wärmeverbund Ennetsee angeschlossen. Die Bauarbeiten sollen bis Sommer 2024 abgeschlossen sein.

    Im Wärmeverbund Ennetsee soll die gleichnamige Region im Kanton Zug mit Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage in Perlen versorgt werden. Damit könnten in den Gebieten Rotkreuz, Bösch, Hünenberg-See, Cham, Städtler Allmend und Äussere Lorzenallmend, Zug und Steinhausen jährlich rund 12’000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, erläutert WWZ in der Mitteilung. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, „möglichst schnell viele Haushaltungen, Büros und Geschäfte des Gebietes Ennetsee mit CO2-freier Fernwärme zu versorgen, um die Abhängigkeit von fossiler Primärenergie in der Region zu reduzieren“.

    Während der Bauarbeiten wird es im Zentrum von Rotkreuz zu Änderungen in der Verkehrsführung und punktuellen Behinderungen für Verkehrsteilnehmende kommen. In der Mitteilung werden die geplanten Massnahmen detailliert beschrieben.

  • Bau der Energiezentrale für Circulago beginnt

    Bau der Energiezentrale für Circulago beginnt

    Der Bau der Energiezentrale Unterfeld hat am 3. Mai symbolisch mit dem Spatenstich begonnen. Die Energiezentrale bildet den Kern und zugleich den einzigen oberirdischen Teil des Energieverbundes Circulago. Dieser soll die Quartiere Altgass, Unterfeld, Schleifi, Gartenstadt und Herti in Zug und Baar künftig mit Wärme und Kälte aus dem Zugersee versorgen.

    Die Energiezentrale soll im Herbst 2024 vollständig fertiggestellt werden, aber die ersten Liegenschaften bereits ab Herbst 2023 versorgen. Die projektierte Wärmeenergie würde für 1500 Standardeinfamilienhäuser reichen, wird Projektleiter Benjamin Kälin in einer Mitteilung des Energieversorgers WWZ zitiert.

    Der Energieverbund reduziere auch die Abhängigkeit der Region von der Gasversorgung, wird der Zuger Stadtpräsident Karl Kobelt in der Mitteilung zitiert. „Die Bedeutung des Energieverbunds Circulago ist für die Stadt Zug immens.“

  • Zweiter Wärmeverbund für Steinhausen ist finanzierbar

    Zweiter Wärmeverbund für Steinhausen ist finanzierbar

    Bau und Betrieb eines zweiten Wärmeverbunds für die Gemeinde Steinhausen sind wirtschaftlich realisierbar. Das bestätigt eine Machbarkeitsstudie, die WWZ Energie und die Gemeinde vor einem Jahr begonnen haben. Deren Ergebnisse werden der Bevölkerung laut einer Medienmitteilung beider Akteure am 20. Oktober um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Steinhausen präsentiert.

    Sie zeigen, dass in weiten Teilen der Gemeinde die Voraussetzungen bezüglich Energiedichte und -nachfrage für den Bau und den wirtschaftlichen Betrieb eines zweiten und grösseren Verbunds gegeben sind. Dieser soll mit regionalem Holz als Energiequelle betrieben werden.

    Der Wärmeverbund Steinhausen Zentrum ist seit 2017 in Betrieb. Mit diesem könne der neue Verbund mittelfristig ebenso verbunden werden wie mit dem von WWZ geplanten Wärmeverbund Ennetsee. Das erhöhe die Versorgungssicherheit und erlaube eine effiziente Dimensionierung der Heizzentrale.

    „Der Wärmeverbund, wie wir ihn mit WWZ planen, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050“, so Gemeindepräsident Hans Staub. Darüber hinaus steigere er „die Attraktivität und Lebensqualität in unserer Gemeinde“.

  • Bohrungen für Wärmeverbund Ennetsee beginnen

    Bohrungen für Wärmeverbund Ennetsee beginnen

    Der Bau der rund 6,5 Kilometer langen Wärmetransportleitung von Perlen nach Rotkreuz steht laut einer Medienmitteilung von WWZ in den Startlöchern. Sie ist Teil des Wärmeverbunds Ennetsee. Eine Herausforderung dieses Bauabschnitts stelle die grabenlose Unterquerung der Reuss und der Autobahn A14 dar. Dazu starte WWZ in diesen Tagen zwischen dem Sportplatz des Sportklubs Root LU und dem Gebiet Rütilöli in Inwil LU mit zwei Pilotbohrungen für Kunststoff-Schutzrohre. Offizieller Baubeginn sei Ende März, Anfang April.

    Der offizielle Baustart dieser Wärmetransportleitung von der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen nach Rotkreuz sei für diesen Frühling geplant. Dabei würden dann auch die Fernwärmerohre in die Schutzrohre unter der Autobahn A14 eingezogen. Nach Fertigstellung des Grossprojekts soll die Region jährlich rund 12’000 Tonnen CO2 einsparen.