Schlagwort: Zementindustrie

  • Holcims Klimapläne sind im Einklang mit 1,5 Grad-Ziel

    Holcims Klimapläne sind im Einklang mit 1,5 Grad-Ziel

    Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat Klimaziele, die Holcim bis 2030 erreichen will, auf wissenschaftlicher Basis validiert. Das hat der Zuger Baustoffproduzent jetzt mitgeteilt. Das bedeutet, dass seine Unternehmensziele im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens stehen. Im September hatte Holcim auch die Schaffung eines entsprechenden Rahmenwerks für die Zementindustrie bekanntgegeben. Die SBTi war darin eingebunden. Mit diesem Rahmenwerk stimmen die Klimapläne des Unternehmens laut der Validierung ebenfalls überein.

    Die SBTi, eine Initiative verschiedener internationaler Klima- und Umweltschutzorganisationen, richtet sich an Unternehmen weltweit und fordert sie zu freiwilligen und glaubwürdigen Klimazielen auf. Ihre Validierungsmethode ist standardisiert und breit anerkannt.

    Mit seinen „ehrgeizigen Zielen“ gehe Holcim „mit gutem Beispiel voran“, wird SBTi-CEO Luiz Amaral in der aktuellen Mitteilung zitiert. Holcim-CEO Jan Jenisch zeigt sich angesichts der „umfassenden Dekarbonisierungspläne“ seines Unternehmens „zuversichtlich, dass wir das Bauen in grossem Umfang dekarbonisieren werden“.

    Holcim will seine eigenen absoluten direkten (Scope 1) und indirekten (Scope 2) Treibhausgasemissionen pro Tonne Zement bis 2030 im Vergleich zu 2018 um 25 Prozent senken. Für zementartiges Material liegen die Ziele nach Scope 1 bei einer Senkung um 22,4 Prozent, nach Scope 2 bei 65 Prozent pro Tonne. Hinsichtlich der indirekten Emissionen bei Klinker und Zement entlang der gesamten Lieferkette (Scope 3) verpflichtet sich Holcim auf eine Senkung um 25,1 Prozent gegenüber 2020.

  • Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim gibt die Einführung des weltweit ersten wissenschaftsbasierten Rahmens für die Dekarbonisierung der Zementindustrie bekannt. Dieser ist aus einer Partnerschaft mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) hervorgegangen. Zuvor hatte Holcim unabhängig von der SBTi zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie einen solchen Rahmen entwickelt, um die Dekarbonisierug der Branche „auf eine rigorose und wissenschaftlich fundierte Weise“ zu erreichen. Seine eigenen Netto Null-Klimaziele für 2030 hat der Baustoffproduzent daran neu ausgerichtet und bei der SBTi zur Validierung eingereicht.

    Zum ersten Mal hätten die Zementunternehmen einen klaren Plan, „wie sie ihre Dekarbonisierungsstrategien mit der Klimawissenschaft in Einklang bringen können“, wird Alberto Carrillo Pineda, Mitbegründer und CTO der SBTi, in der Mitteilung zitiert. „Die Umstellung auf kohlenstoffarme Technologien ist für die langfristige Überlebensfähigkeit der Branche von entscheidender Bedeutung.“ Deshalb ermutige die SBTi alle Zementhersteller, „sich wissenschaftlich fundierte Ziele zu setzen und ihre Rolle beim Aufbau einer klimasicheren Wirtschaft zu spielen“.

    „Angesichts der wachsenden Bevölkerung und der zunehmenden Urbanisierung kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer Netto Null-Zukunft zu“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. Es gehe darum, „mit weniger Aufwand besser zu bauen“. Holcim ermutige alle Kolleginnen und Kollegen, „sich uns anzuschliessen, um unsere Wirkung gemeinsam zu verstärken“. mm