Schlagwort: Zentralschweiz

  • Zentralschweizer Wirtschaft bleibt zuversichtlich

    Zentralschweizer Wirtschaft bleibt zuversichtlich

    Die wirtschaftliche Stimmung in der Zentralschweiz bleibt weitgehend optimistisch. Laut der aktuellen Ausgabe des «Finanzmonitor Zentralschweiz 2025», einer jährlichen Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug der Hochschule Luzern und der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz, bewerten fast 65 Prozent der befragten Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage als gut. Dies zeigt eine insgesamt stabile Entwicklung trotz leicht eingetrübter Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr.

    Expansion und Fachkräftemangel im Fokus
    Rund 60 Prozent der Unternehmen planen eine Expansion, was auf einen anhaltenden Wachstumswillen hinweist. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung für die Wirtschaft. Unternehmen sehen sich zunehmend mit Schwierigkeiten konfrontiert, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen.

    Internationale Unsicherheiten beeinflussen exportorientierte Firmen
    Während kleine und mittelständische Unternehmen eine stabile Geschäftslage verzeichnen, sind grössere exportorientierte Firmen stärker von globalen Entwicklungen betroffen. Insbesondere Unsicherheiten in den USA, Frankreich und Deutschland wirken sich auf die Planungen aus. Zudem rücken protektionistische Massnahmen der neuen US-Regierung verstärkt in den Fokus der wirtschaftlichen Bedenken.

    Wechselkursrisiken verlieren an Bedeutung
    Der starke Schweizer Franken wird im Vergleich zum Vorjahr seltener als Problem wahrgenommen. Trotz einer erwarteten weiteren Aufwertung gegenüber dem Euro scheint die Sorge um Wechselkursschwankungen an Bedeutung zu verlieren.

    Weniger Freiwilligkeit, geringerer Aufwand
    Ein weiteres Thema des Finanzmonitors ist die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Zahl der freiwillig aktiven Unternehmen ist rückläufig, jedoch zeigt sich, dass der tatsächliche Aufwand für die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts geringer ausfällt als von vielen Firmen zunächst befürchtet.

    Stabilität mit wachsenden Herausforderungen
    Die Zentralschweizer Wirtschaft bleibt optimistisch, sieht sich aber mit strukturellen und internationalen Herausforderungen konfrontiert. Wachstumsperspektiven sind vorhanden, doch Themen wie Fachkräftemangel, globale Unsicherheiten und regulatorische Anforderungen beeinflussen die zukünftige Entwicklung massgeblich.

  • Facility-Management-Unternehmen geht in neue Hände über

    Facility-Management-Unternehmen geht in neue Hände über

    Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Group übernimmt laut einer Mitteilung die auf Facility Management spezialisierte Löwen Bau- und Betriebs AG aus Luzern. Zu den bisherigen Kunden des Luzerner Unternehmens zählen fünf Einkaufszentren, mehrere Parkhäuser sowie 100 Wohnungen. Zum Portfolio gehören ferner Restaurants und Fitnesszentren.

    Das Unternehmen wird im ersten halben Jahr weiterhin unter seinem Namen agieren. Zum 1. Juli 2025 wird es in die Hälg Facility Management AG integriert und der bisherige Firmenname aufgegeben. Der bisherige Geschäftsführer von Löwen Bau, Markus Belser, wird das Unternehmen weiter führen. Des Weiteren werden alle Mitarbeitenden weiterbeschäftigt.

    «Ich freue mich, mein Unternehmen in die Hände eines erfolgreichen Familienunternehmens zu legen. Mit der Hälg Facility Management AG als Teil der Hälg Group teilen wir gemeinsame Werte und eine langfristige strategische Ausrichtung. Dies bietet unseren Mitarbeitenden eine gesicherte Zukunft und schafft die Basis für eine positive Weiterentwicklung», wird Markus Belser in der Mitteilung zitiert. Die Hälg Gruppe zeigt sich überzeugt, mit der Übernahme ihre Marktposition in der Zentralschweiz zu stärken.

  • Letzte Bauetappe für nachhaltige Entwicklung in Rotkreuz

    Letzte Bauetappe für nachhaltige Entwicklung in Rotkreuz

    Zug Estates geht das letzte Bauprojekt bei der 2010 begonnenen Entwicklung des Suurstoffi-Areals in Rotkreuz an. Anfang Dezember wurde gemeinsam mit Vertretenden von Behörden und Projektpartnern der Spatenstich für die beiden Neubauten Suurstoffi 43 und 45 begangen, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Sie sollen zusammen mit einer zentralen Parkanlage bis Mitte 2027 fertiggestellt werden.

    In den beiden neuen Liegenschaften realisiert Zug Estates rund 14’400 Quadratmeter Büro- und Schulungsfläche. Weitere 1100 Quadratmeter sind als Wohnfläche für studentisches Wohnen angelegt. In die Liegenschaft Suurstoffi 45 wird nach Fertigstellung das Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz (XUND) einziehen. Das Bildungszentrum verlegt seinen Standort in Alpnach OW nach Rotkreuz, um den Anforderungen steigender Nachfrage nach praxisnahen Gesundheitsausbildungen und sich ändernder Ausbildungsmodelle nachkommen zu können. XUND und Zug Estates haben im September einen langfristigen Mietvertrag für die Suurstoffi 45 abgeschlossen.

    Das abschliessende Entwicklungsprojekt des Areals füge sich „sowohl architektonisch als auch aus Nachhaltigkeitssicht nahtlos in das Suurstoffi-Areal ein“, schreibt Zug Estates. „Das bestehende, nahezu emissionslose Energiesystem“ bekommt ein weiteres Erdsondenfeld. Der Grauenergieanteil wird durch ein volumenmässig reduziertes Untergeschoss und die Optimierung von Fassaden, Haustechnik und Statik geringer ausfallen als bei vergleichbaren Liegenschaften.

  • Führendes Unternehmen für Bau- und Immobilienleistungen bezieht neue Geschäftsstelle in Kriens

    Führendes Unternehmen für Bau- und Immobilienleistungen bezieht neue Geschäftsstelle in Kriens

    Halter AG und Wir sind Stadtgarten haben am Donnerstag, 25. August, ihre neue Geschäftsstelle in Kriens bezogen. Laut Medienmitteilung arbeiten in den neuen grösseren Büros am Bahnhof Mattenhof 30 Mitarbeitende der Halter AG und der Wohnbaugenossenschaft. Bislang war die Geschäftsstelle an der Luzerner Allmend.

    Die Büros werden schon seit April genutzt. Am 25. August wurde die Eröffnung gemeinsam mit Projektpartnern und Kunden aus der Zentralschweiz gefeiert, heisst es in der Mitteilung von Halter. Zu diesem Anlass habe sich Halter-CEO Markus Mettler mit Handball-Star Andy Schmid vom HC Kriens-Luzern über die Perspektiven der Region unterhalten.

    Zur Wachstumsstrategie von Halter in der Region werden in der Medienmitteilung eine Reihe von Projekten aufgeführt, die in den vergangenen Jahren fertiggestellt worden sind oder sich noch in der Umsetzung befinden. So wird auf die Swissporarena verwiesen und die Mall of Switzerland in Ebikon LU sowie auf das Projekt PilatusTower in Kriens, die Pilatus Arena, den Einsiedlerhof und den Firmencampus ewl Areal in Luzern.

    Wir sind Stadtgarten etabliere sich in der Region mit genossenschaftlichen Projekten wie aktuell am Seetalplatz in Emmen. Der Ausbau des Geschäftsstandorts in der Zentralschweiz stelle eine konsequente Weiterführung der Unternehmensstrategie in dieser Region dar, heisst es von der Halter AG, die ihren Hauptsitz in Schlieren hat.

  • Kein Ende des Booms im Immobilienmarkt Schweiz 

    Kein Ende des Booms im Immobilienmarkt Schweiz 

    Mieter mit Umzugswunsch müssen sich bei der Wohnungssuche auf höhere Mietpreise gefasst machen. Nach mehreren Monaten mit praktisch unveränderten Werten haben Vermieter im Mai ihre Preiserwartungen um durchschnittlich 0,7 Prozent angehoben. Die Korrektur ist damit fast so hoch wie die Veränderung, die über die letzten zwölf Monate registriert wurde (0,9 Prozent). Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird. 

    Die Mietentwicklung verläuft aber je nach Region unterschiedlich. Mit einem deutlichen Anstieg der Angebotsmieten konfrontiert sind Wohnungssuchende in der Grossregion Zürich (1,8 Prozent) und in der Zentralschweiz (1,2 Prozent). Geringer sind die Aufschläge in der Genferseeregion (0,5 Prozent) und in der Nordwestschweiz (0,4 Prozent), während im Mittelland (0,1 Prozent) und in der Ostschweiz (0,1 Prozent) praktisch keine Veränderungen festzustellen sind. Gesunken sind die Mieten hingegen im Tessin (−0,8 Prozent). 

    Wohneigentum: Kein Ende des Booms 
    Der Immobilienmarkt ist derzeit vor allem wegen der hohen Preise für Wohneigentum im Fokus. Vor dem Hintergrund steigender Hypothekarzinsen gehen viele Beobachter von einer baldigen Abkühlung aus. Noch befinden sich die Angebotspreise aber im Steigflug, wie die Analyse der Inserate im Mai ergibt.  

    «Für Einfamilienhäuser wurden 1,0 Prozent höhere Werte verlangt als im Vormonat, beim Stockwerkeigentum liegt das Preiswachstum bei 0,2 Prozent. Der zinsbedingte Anstieg der Finanzierungskosten scheint den Kaufinteressenten bisher also nicht viel auszumachen. Zumindest gehen die Verkäufer noch immer von einer steigenden Zahlungsbereitschaft aus», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. 

    Stand 31. Mai 2022 
    Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert.  
    www.immoscout24.ch/immobilienindex 
    www.iazi.ch/angebotsindizes 

  • Ein Kanton schafft sich Erreichbarkeit

    Ein Kanton schafft sich Erreichbarkeit

    Im neuen Kantonsbahnhof in Altdorf werden die Bahn- und Busverbindungen der südlichen Zentralschweiz gebündelt. Neue Zugshalte und zusätzliche Verbindungen steigern das Fachkräftepotenzial deutlich. Wissensbasierte Dienstleister auf der Nord-Süd-Achse profitieren vom Direktzugang in die Arbeitsmärkte der Greater Zurich Area sowie des Grossraums Mailand und treffen auf Technologien in den Sektoren Präzisionstechnik, Alpintechnik, Verkehrs- und Sicherheitstechnik und Umwelttechnologien. Auf der Werkmatt Uri hat sich der Kanton Uri mit Weitsicht Entwicklungsflächen gesichert, die er exklusiv für hochwertige Arbeitsplätze zu attraktiven Konditionen abgibt. Mit dem Neubau der Urner Kantonalbank direkt an der Perronkante des neuen Kantonsbahnhofs wird eine Arbeitswelt mit bezugsfertigen Büros angeboten. Am Bahnhofplatz eröffnete erst kürzlich das deutsche IT-Unternehmen Essendi IT seinen neuen Schweizer Sitz.

    Der Kanton Uri ist auch ein fantastischer Lebens- und Freizeitraum mit seiner Seenlandschaft (Wasser- und Segelsport), den Bergen und Flüssen (Outdoor, Klettern, Wandern, Resort Andermatt), einem authentischen, ungekünstelten Erfahrungsraum mit der Ur-Geschichte und Tradition der Schweiz. So entstehen Inspirationen für neue Geschäftsideen.

  • Das Bauen wird teurer

    Das Bauen wird teurer

    Zwischen April und Oktober des laufenden Jahres ist der Baupreisindex um 2,7 Prozent gestiegen. Das Preisniveau im Baugewerbe hat innerhalb eines Jahres um 4,1 Prozent zugelegt. Das zeigen Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, lassen die Mehrkosten im Hochbau und Tiefbau die Preise im Bauwesen im Vergleich zum vorangehenden Halbjahr steigen.

    Bauträger müssen demnach für den Rohbau, von den Erdarbeiten bis zu Fenster und Türen, in sämtlichen Grossregionen tiefer in die Tasche greifen. Am stärksten zu spüren seien Kostensteigerungen für den Hochbau im Mittelland mit 3,4 Prozent und in der Zentralschweiz mit 3,2 Prozent Preisanstieg.

    Die Baupreise im Tiefbau legten mit Ausnahme der Ostschweiz und des Tessins zu. Auch in diesem Teilbereich des Baugewerbes seien die Regionen Mittelland mit 2,2 Prozent und Zentralschweiz mit 3,4 Prozent am meisten vom steigenden Kostenniveau betroffen. Am deutlichsten wirkten sich die Preisanstiege bei „kleineren Trassenbauten“ und etwas weniger ausgeprägt bei den „Honoraren“ aus.

  • Zentralschweiz bleibt attraktiver Firmenstandort

    Zentralschweiz bleibt attraktiver Firmenstandort

    Die Zentralschweizer Kantone haben auch während der Pandemie viele neue Unternehmen angezogen, wie aus einem Artikel der „Luzerner Zeitung“ hervorgeht. So hat Uri 16 Unternehmen bei der Gründung im Kanton begleitet. Wie Stefan Büeler, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr beim Kanton Uri, im Artikel erklärt, sieht er den Kanton auf Kurs, 2021 wieder eine ähnlich hohe Zahl erreichen zu können. Der Kanton profitiere unter anderem von Grossprojekten wie dem Kantonsbahnhof Altdorf, dem Kantonsspital, dem Bau der zweiten Gotthardröhre und der touristischen Entwicklung in Andermatt.

    Derweil verzeichnete der Kanton Schwyz im vergangenen Jahr einen Rekordwert bei den Neugründungen. Urs Durrer, Leiter des Amtes für Wirtschaft des Kantons Schwyz, führt dies im Artikel auch auf erfolgreiche Ansiedlungen zurück. Ein grosser Erfolg war dabei etwa die Ansiedlung des amerikanischen Softwareunternehmens Palantir. Insgesamt seien derzeit mehr Ansiedlungsprojekte zu betreuen als vor der Pandemie, so Durrer.

    Der Kanton Luzern hat im vergangenen Jahr 19 Firmen angesiedelt. Der Kanton Zug sieht sich bei den Ansiedlungen wieder auf Vorkrisenniveau. Der Kanton Nidwalden habe während der Pandemie gar keinen Einbruch erlebt.

    Während der Pandemie konnten auch zahlreiche Ansiedlungsprojekte vorbereitet werden, die nun umgesetzt werden, wie mehrere Wirtschaftsförderer im Artikel betonen. So hätten etwa viele international tätige Unternehmen ihre Ansiedlungsprojekte, die sie wegen der Pandemie zurückstellen mussten, im ersten Halbjahr 2021 realisiert, sagt Reto Sidler, Mediensprecher der Greater Zurich Area. Die Standortmarketingorganisation und ihre Mitgliedkantone – Schwyz, Zug, Uri sowie sechs weitere Kantone –  konnten im vergangenen Jahr 55 Unternehmen aus dem Ausland ansiedeln.

  • Mietpreise sinken im März leicht

    Mietpreise sinken im März leicht

    Die Preise für Mieten sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Diese kurzfristige Entwicklung spiegelt sich aber nur in den landesweiten Durchschnittswerten wider. In den teuersten und bevölkerungsreichsten Regionen sind die Mietpreise im März gestiegen, zeigen neueste Daten des Swiss Real Estate Offer Index. Auch in der langfristigen Betrachtung haben die Preise durchschnittlich angezogen.

    So mussten Mieter in der Genferseeregion im März 0,2 Prozent mehr bezahlen, in der Grossregion Zürich sogar 0,9 Prozent. Auch in der Nordwestschweiz stiegen die Mietpreise laut Medienmitteilung um 0,3 Prozent, in der Ostschweiz um 0,2 Prozent und im Tessin um 1,9 Prozent. In der Zentralschweiz fielen die Mietpreise dagegen um 1,2 Prozent. Aufs gesamte Jahr betrachtet stiegen die Mietpreise im Landesdurchschnitt um 0,6 Prozent.

    Beim Wohneigentum haben sich die Preise ebenfalls unterschiedlich entwickelt, je nach Wohnart. Während Interessenten von Eigentumswohnungen im März von durchschnittlich 0,4 Prozent niedrigeren Preisen profitierten, mussten Käufer von Einfamilienhäusern 1 Prozent drauflegen.

    In den vergangenen zwölf Monaten zogen die Preise bei Eigenheimen sogar um rekordverdächtige 7,2 Prozent an. Kostete der Quadratmeter im März 2020 noch 6398 Franken, so waren es im März dieses Jahres schon 6857 Franken.

    Bei Stockwerkeigentum fiel das Plus mit 3 Prozent etwas moderater aus. Hier stieg der Quadratmeterpreis von 7366 Franken im März 2020 auf 7587 Franken im März 2021.

    Die Daten des Swiss Real Estate Offer Index werden in Echtzeit auf der Grundlage von Inseraten auf der Immobilienplattform ImmoScout24 und in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erstellt.

  • Renovation und Erweiterungsbau: Hospiz Zentralschweiz Luzern

    Renovation und Erweiterungsbau: Hospiz Zentralschweiz Luzern

    Schützenswertes Gebäude: Arztpraxis mit Wohnhaus in Littau
    Das ursprüngliche Gebäude – ein Wohnhaus mit integrierter Arztpraxis – hat der damalige Luzerner Architekt Josef Gasser 1959 erbaut. Dabei liess er sich vom bekannten US-amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright inspirieren: Insbesondere durch den von Wright geprägten Prärie-Stil, der Bezug zur breiten, flachen Landschaft im mittleren Westen der USA nimmt. Entsprechend zeichnet sich die Architektur durch eine offene Raumgestaltung, eine horizontale, flächige Ausrichtung und den Einsatz natürlicher Materialien aus. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege des Kantons Luzern wurde ein umsichtiger Weg für den Umgang mit dem schützenswerten Gebäude gefunden.

    Von Frank Lloyd Wright inspirierter Klinkerbau wird sanft renoviert
    Am äusseren Erscheinungsbild des bestehenden Klinkerbaus wurde bei der Sanierung wenig geändert. Eingriffe am äusseren Erscheinungsbild des Hauses wurden nur Richtung Garten realisiert, in dem die Stiftung den Anbau erstellen liess. Die Raumaufteilung und -nutzung wurde für die notwendigen Gemeinschafts-, Administrations-, Praxis- und Pflegeräume angepasst. Im bestehenden Obergeschoss entstanden Arbeitsräume, Gästezimmer und ein «Raum der Stille». Erschlossen ist das ganze Haus neu mit einem Lift.

    Pavillonartiger Holzbau für stationäres Hospiz
    Im Innenhof wurde ein einstöckiger Pavillon in Holzbauweise mit 12 Zimmern erstellt. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Nasszelle und Blick in den Garten. Die zwei Gebäude sind durch einen Gang, welcher den neuen Innenhof umschliesst, verbunden. Der Pavillon ist unterkellert und an das bestehende Gebäude unterirdisch angebunden. Für ein harmonisches Erscheinungsbild wurde der Neubau mit einer Klinkerstein- und Holzfassade sowie einem Dachrand aus vorpatiniertem Kupfer realisiert.

    Die Renggli AG begleitete die Stiftung Hospiz Zentralschweiz als Generalplanerin. Als Teil des Planungsteams hat sie die Architektur mitentworfen und die anspruchsvollen Fachgebiete und beteiligten Partner koordiniert. Im Projekt wirkte die Renggli AG zudem als Totalunternehmerin. ■