Schlagwort: Zeremonie

  • Spatenstich läutet Theilerhaus-Umwandlung ein

    Spatenstich läutet Theilerhaus-Umwandlung ein

    Das Theilerhaus, ursprünglich im Jahr 1896 von Richard Theiler, einem versierten Uhrmacher, und dem Unternehmer Adelrich Gyr als Standort ihres «Electrotechnischen Instituts Theiler und Cie» errichtet, spielte eine zentrale Rolle in der industriellen Entwicklung Zugs. Über die Jahre erlebte das Gebäude mehrere Besitzerwechsel und diente als Keimzelle für den Aufstieg von Landis & Gyr zu einem global anerkannten Technologiekonzern. Die Übernahme des Areals durch den Kanton Zug im Jahr 1989 ebnete den Weg für die heutige Neuausrichtung.

    Ein moderner Justiz- und Gastrobetrieb
    Das Erdgeschoss des Theilerhauses wird eine Gaststätte beherbergen, die nicht nur als Quartiertreffpunkt dient, sondern auch den kantonalen Angestellten eine Verpflegungsmöglichkeit bietet. Die oberen Stockwerke erhalten eine neue Bestimmung als Sitz des Verwaltungsgerichts, mit einem Gerichtssaal im dritten Stock und dem ehemaligen, täferverkleideten Direktorenzimmer im zweiten Stock, das seine Bedeutung durch die Nutzung des Gerichtspräsidiums zurückerlangt.

    Integration und Wertschätzung des historischen Erbes
    Die Neugestaltung des Theilerhauses ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs mit der Denkmalpflege und zielt darauf ab, die historische Substanz und die architektonische Identität des Gebäudes zu bewahren. Die Planung des Projekts wurde von der Arbeitsgemeinschaft CST Architekten AG und Eggenspieler Architekten AG, beide ansässig in Zug, sorgfältig ausgeführt, um sicherzustellen, dass das Theilerhaus auch weiterhin ein lebendiges Zeugnis der lokalen Industriegeschichte und ein wertvolles Kulturgut für die Bevölkerung von Zug bleibt.

  • The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert

    The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert

    Seit 12 Jahren ist die Minergie- und LEED-Zertifizierung fester Bestandteil von Planung und Bau beim Circle. Unter Beisein von Christian Appert, CEO Amstein + Walthert AG, Martin Kull, CEO und Inhaber HRS Real Estate AG, Daniel Scheifele, Chief Real Estate Officer, Flughafen Zürich AG, Giorgio Engeli, Head Real Estate Portfolio Management Schweiz, Swiss Life Asset Managers, und Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, feierte das Team um The Circle am Montag, 27. Juni 2022, nun das erreichte Ziel.

    Schön, funktional, klimaoptimiert
    Mit seinen gut 200’000 m2 Energiebezugsfläche machte der Circle im Jahre der provisorischen Zertifizierung 6% der zertifizierten Minergie-Fläche aus, war aber nur eines von rund 1’900 Gebäuden. Dies zeigt die Grösse und Bedeutung dieses aussergewöhnlichen Baus im Schweizer Kontext auf. Der Circle ist das grösste Minergie-zertifizierte Gebäude in der Schweiz. Das Minergie-Zertifikat bedeute, so Regierungsrat Marc Mächler, dass – zusätzlich zu allen anderen Ansprüchen und Nutzungen – das Gebäude auch klimaoptimiert sei. Klimaoptimiert heisse, «dass dieses Gebäude möglichst den Klimawandel nicht noch beschleunigt und sorgsam mit Ressourcen umgeht. Es ist effizient und funktioniert statt mit fossiler Energie beinahe vollständig mit erneuerbarer Energie.» 

    Dank intensiver Zusammenarbeit zwischen der Minergie-Zertifizierungsstelle und den Verantwortlichen des Circles konnten auch die hohen Anforderungen des Minergie-Qualitätslabels an Gebäudehülle und Lüftung erfüllt werden. Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie, freut sich, dass das Resultat schliesslich allen zu Gute kommt: «Gerade bei den heutigen Energiepreisen lohnt sich jede eingesparte Kilowattstunde Energie – und zwar nicht nur fürs Klima, sondern auch finanziell».

    In die Energiezukunft mit Netto-Null
    Mit dem führenden Schweizer Gebäudelabel Minergie wurden seit 1998 dank über 53’000 Minergie-Gebäuden mehr als 12 Mio. Tonnen CO2 und 67 Mio. Megawattstunden Energie eingespart, im Vergleich zu den gesetzlichen Mindestanforderungen. Minergie zertifiziert pro Jahr ca. 3 Mio. m2 Energiebezugsfläche. In enger Abstimmung mit den Kantonen geht Minergie stets voran und ist so Vorreiter der kantonalen Energiegesetze. Dieses Zusammenspiel funktioniert seit Beginn und geht erfolgreich weiter. Aktuell schaut Minergie erstens sehr genau auf die verbaute Energie und die Treibhausgasemissionen in der Erstellung eines Gebäudes. Und zweitens strebt Minergie eine Verbesserung der Betriebsphase an: Umfangreiche, digitalisierte Gebäude-Daten dienen dazu, die Energieflüsse im Betrieb zu messen, um dann auf Basis des Monitorings wo nötig eine Betriebsoptimierung vorzunehmen. Seit Jahren fossilfrei im Betrieb, – auch bei Modernisierungen – bewegt sich Minergie so immer mehr in Richtung Netto-Null. Der Standard Minergie-A-ECO kommt dem Schweizer Netto-Null-Gebäude am nächsten.