Schlagwort: zirkuläres Bauen

  • Zirkularität als Schlüssel zur klimafreundlichen Bauzukunft

    Zirkularität als Schlüssel zur klimafreundlichen Bauzukunft

    CircularHub, Wissens- und Austauschplattform für zirkuläres Bauen, lädt am 2. Oktober 2025 zur MasterClass Zirkularität im Bau- und Immobiliensektor ein, wie aus einer Ankündigung hervorgeht. Ziel ist es, Fach- und Führungskräfte bei einer aktiven Wandlung des ressourcenintensiven Bausektors zu unterstützen und einen Beitrag zur Erreichung der Schweizer Netto-Null-Ziele zu leisten.

    Im Laufe der Veranstaltung werden etwa die Rolle der Zirkularität in der Nachhaltigkeit und Stärken von zirkulären Design-Strategien und Geschäftsmodellen, Best Practice-Beispiele und vorhandene Schweizer Ansätze diskutiert. Teilnehmende erhalten eine individuelle Vorbereitung mittels eines Briefing-Dokuments und ein optionales Follow-Up-Telefongespräch mit CircularHub-Spezialisten. „Lösungen für eine zirkuläre Wende liegen längst auf dem Tisch. Jetzt geht es darum, das Wissen, Können und Wollen breit in die Praxis zu tragen – und genau dafür ist die MasterClass da“, heisst es von Marloes Fischer, CEO von CircularHub und Hauptreferentin der Veranstaltung. Neben den fachlichen Inhalten ermöglicht die MasterClass eine aktive Vernetzung von Fach- und Führungskräften, die sich mit Experten und Entscheidungsträgern austauschen und Impulse mitnehmen können.

    Die Schweizer Bau- und Immobilienbranche, die hohe CO2-Emissionen und hohen Ressourcenverbrauch aufweist, steht laut CircularHub vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Plattform bemüht sich daher, Branchenakteure bei innovativen Lösungen zu unterstützen und die Bauwirtschaft in Richtung Kreislaufwirtschaft zu transformieren.

  • Meilenstein für den modernen Lehmbau

    Meilenstein für den modernen Lehmbau

    Grundlage bildet die neue Norm DIN 18940, die tragendes Lehmsteinmauerwerk erstmals umfassend regelt. Das Dünnbettverfahren spart über ein Drittel der Arbeitszeit gegenüber dem Dickbettverfahren und reduziert den Materialverbrauch. Neben der Verarbeitung punktet Lehm auch ökologisch. Er wird nicht gebrannt, ist vollständig recycelbar und sorgt durch seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften für ein gesundes Raumklima.

    CO₂-neutrale Produktion und zirkuläres Bausystem
    Die Herstellung der Lehmziegel erfolgt bei GIMA CO₂-neutral. Getrocknet mit Solarstrom und Abwärme. Der Wandaufbau ist vollständig rückbaubar. Für Aussenwände wird eine zweischalige Konstruktion empfohlen: Lehmziegel als tragende Schicht, Lehmputz innen, aussen eine vorgehängte Fassade. Alle Materialien können sortenrein getrennt und wiederverwertet werden.

    Formate und Einsatzmöglichkeiten
    Die GIMA-Ziegel erreichen die Druckfestigkeitsklasse 5 und sind in Breiten von 115 bis 365 mm erhältlich, angepasst an gängige Mauerziegelformate. Sie lassen sich mit konventionellem Werkzeug und bekannten Verfahren verarbeiten.

    Pilotprojekt „GreenConceptLehm“
    In Meissen wurde mit dem neuen System bereits das erste Projekt realisiert. Bauunternehmer und Wissenschaftler loben das gesunde Raumklima und die Wiederverwertbarkeit. Damit zeigt sich, der Lehmbau ist bereit für den breiten Einsatz in der modernen Bauindustrie.

  • Kreislaufwirtschaft: Nachhaltige Lösungen für die Bauwirtschaft

    Kreislaufwirtschaft: Nachhaltige Lösungen für die Bauwirtschaft

    Die Schweizer Bauwirtschaft verursacht laut einer Mitteilung der ETH gegenwärtig 70 Prozent des inländischen Materialverbrauchs, 80 Prozent des Abfalls und 24 Prozent der Treibhausgasemissionen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat Innosuisse, die schweizerische Agentur für Innovationsförderung, zwei Projekte zur Kreislaufwirtschaft im Bausektor angeschoben, die von der ETH geleitet werden.

    Im Projekt Think Earth werden Baustoffe wie Holz, Lehm und rezyklierter Beton verarbeitet. Ein Beispiel für die Bauweise ist der Manal-Pavillon, der auf dem Campus Horw der Hochschule Luzern eröffnet wurde. Realisiert wurde das Projekt von Oxara, einer Ausgründung der ETH.

    Im Projekt Swircular wird ein digitales Ökosystem für zirkuläres Bauen vorgestellt. Mittels digitaler Gebäudebestandsaufnahme und Produktpässen für Baumaterialien soll eine Grundlage für zirkuläre Bauprozesse hergestellt werden. Dabei können registrierte Bauelemente bei einem eventuellem Abriss wieder neu verwendet werden.

    „Unsere Vision ist ein Netzwerk aus Interessengruppen, digitalen Werkzeugen und verlässlichen Daten, das es ermöglicht, Materialien entlang ihres Lebenszyklus nachzuverfolgen und entsprechende Informationen auszutauschen“, wird Projektmanagerin Arabelle de Saussure in der Mitteilung zitiert.

    An den Projekten ist eine Vielzahl von Einrichtungen, nebst den Genannten die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sowie die Berner und die Ostschweizer Fachhochschulen, beteiligt.

  • Netzwerktreffen zum Thema Schwammstadt und zirkuläres Bauen

    Netzwerktreffen zum Thema Schwammstadt und zirkuläres Bauen

    Das nächste Netzwerktreffen zu zikulärem Bauen des TecLabs wird sich mit dem Konzept der Schwammstadt befassen. Für die Veranstaltung am 28. Oktober ab 18 Uhr am Jlcoweg 1 in Burgdorf hat das TecLab eine Reihe von Fachleuten als Referierende geladen. Sie werden das Schwammstadtkonzept vorstellen und Fragen nach seiner Umsetzung und der Lösung von Zielkonflikten beantworten.

    Den Auftakt machen dabei Michele Steiner vom Institut für Infrastruktur und Umwelt sowie Moritz Gubler vom Geographischen Institut der Universität Bern. Pierre Papaux aus Freiburg und Rudolf Holzer aus Burgdorf werden Umsetzungsbeispiele ihrer Gemeinden präsentieren. Wie das Konzept für Unternehmen und private Grundeigentümer aufgeht, erläutert Anna-Gesa Meier von der Holinger AG aus Bern. Vor dem abschliessenden Austausch beim Apéro riche diskutiert ein Podium den Weg vom Konzept zur Umsetzung.

    Weitere Details zum Netzwerktreffen stellt TecLab in der Veranstaltungsankündigung zur Verfügung. Dort gibt es auch einen Link für die Anmeldung.

    Das TecLab ist aus einer Initiative der Berner Fachhochschule in Zusammenarbeit mit der Technischen Fachschule Bern, der Pädagogischen Hochschule Bern sowie weiteren Partnern aus öffentlicher Hand und Wirtschaft entstanden. Es bietet Seminare und Kurse im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik für Schulklassen sowie Veranstaltungen und Weiterbildungen für Privatpersonen und Unternehmen zu unterschiedlichen Themen an. Schwerpunkte liegen dabei auf Kreislaufwirtschaft, Energie und Mobilität.

  • Holcim erwirbt belgischen Bauschutt-Recycler

    Holcim erwirbt belgischen Bauschutt-Recycler

    Holcim baut das zirkuläre Bauen als Motor für profitables Wachstum weiter aus. Nach der Cand-Landi-Gruppe in der Schweiz, Land Recovery in Grossbritannien und Mendiger Basalt in Deutschland hat der Baustoffproduzent mit dem 1989 gegründeten Familienunternehmen Mark Desmedt, dem laut Holcim führenden Recycler von Bauabbruchmaterialien in Belgien, die vierte Akquisition in diesem Jahr getätigt.

    Einer Mitteilung von Holcim zufolge verwertet Mark Desmedt mehr als 500’000 Tonnen jährlich. Ausserdem sei das Unternehmen strategisch günstig zwischen Brüssel und Antwerpen gelegen und können so die beiden grössten Ballungsräume des Landes bedienen. Damit könne Holcim seine ECOCycle-Produktpalette für kreislauforientierte Baulösungen in Belgien erweitern und sein profitables Wachstum fördern.

    Mit dieser Akquise kommt Holcim seinem Ziel näher, pro Jahr 10 Millionen Tonnen Bauschutt wiederzuverwerten. „Mit dem Team von Mark Desmedt beschleunigen wir unsere Vision, das zirkuläre Bauen in den wichtigsten Metropolregionen, in denen wir tätig sind, voranzutreiben, um Städte aus Städten zu bauen“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert.

  • Future Perfect lanciert Projekt für zirkuläres Bauen

    Future Perfect lanciert Projekt für zirkuläres Bauen

    Der Verein Future Perfect realisiert gemeinsam mit dem Berufsverband Plavenir, dem Verband der Lehrpersonen der Zeichnerberufe Constructa und dem Lehrmittelverlag LernMedien-Architektur GmbH ein Projekt zur Integration von zirkulärem Bauen in die berufliche Grundbildung der Raum- und Bauplanung. Das Projekt Future Perfect Zirkuläres Bauen soll Kompetenzen für die Weiter- und Wiederverwendung von Materialien und Bauteilen vermitteln, erläutert Future Perfect in einer Mitteilung. Ein Testlauf ist für das Frühjahrssemester 2025 geplant. Ab Herbstsemester 2025 sollen die Angebote für Schulen regulär zur Verfügung stehen.

    Das Projekt ist sowohl an Lernende als auch an Lehrende der Raum- und Bauplanung adressiert. Lehrpersonen bekommen ganztägige Schulungen angeboten, in denen in das zirkuläre Bauen eingeführt und die Anwendung der digitalen Lehrmittel von Future Perfect erläutert werden. Lernenden werden digitale Kurse für die Grundbildung, weiterführende Seminare sowie Projektarbeiten und Projektwettbewerbe zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird durch die Minerva Stiftung und das Bundesamt für Umwelt finanziell unterstützt.

  • Neuer Akteur im britischen Recyclingmarkt

    Neuer Akteur im britischen Recyclingmarkt

    Holcim übernimmt die in der britischen Grafschaft Cheshire ansässige Schotter-Recyclingfirma Land Recovery. Mit ihren 85 Mitarbeitenden verwendet sie Schienenschotter und Abbruchmaterial für die Produktion von Transportbeton, Fertigteilen und Asphalt.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, erweitert diese Akquisition den Zugang von Holcim zu Bauschutt. Davon hat Land Recovery im vergangenen Jahr 300’000 Tonnen verarbeitet.

    «Land Recovery stärkt die führende Position von Holcim im zirkulären Bauen», wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert. «Das bringt uns unserem Konzernziel näher, in 2024 10 Millionen Tonnen Bauschutt zu rezyklieren.»

    Land Recovery wurde 1982 von der Familie Beecroft gegründet. Mit vier Standorten in Grossbritannien bietet das Unternehmen unter anderem die Lieferung von Primärschotter für den Schienenverkehr, den Umschlag und die Aufbereitung von verbrauchtem Schotter sowie dessen Wiederverwertung in neuen Baulösungen an.

    Die Transaktion folgt auf Holcims Übernahme von Sivyer Logistics im vergangenen Jahr, einem Hersteller von recyceltem Abbruchmaterial für den Londoner Baumarkt.

  • FHNW bekommt Professorin für zirkuläres Bauen

    FHNW bekommt Professorin für zirkuläres Bauen

    Kreislaufwirtschaft ist für das Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik der FHNW ein wichtiger Bestandteil von umwelt- und ressourcenschonendem Bauen. Um Forschung und Bildung bei den Themenbereichen energieeffizientes und klimaneutrales Bauen, integrale Gebäudetechnik, nachhaltiges Bauen und Betreiben, ressourceneffizientes und zirkuläres Bauen sowie gesundheitliche Aspekte in Gebäuden weiterzuentwickeln, richtet das Institut die Professur Zirkuläres Bauen ein. Den entsprechenden Lehrstuhl soll die Architektin Andrea Klinge übernehmen.

    Klinge hat Architektur an der Technischen Universität Berlin studiert, informiert die FHNW in einer Mitteilung zur neuen Professur. Nach einer Weiterbildung im nachhaltigen Bauen an der London Metropolitan University war die designierte Professorin in verschiedenen Architekturbüros in London, Rom und Berlin tätig. Derzeit ist Klinge bei ZRS Architekten Ingenieure Berlin aktiv. Hier habe die studierte Architektin und gelernte Tischlerin eine Forschungsabteilung etabliert, heisst es in der Mitteilung.

    In ihrem neuem Amt will Klinge „die aktuellen Herausforderungen im Bausektor“ angehen. „Dieser ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren weltweit und trägt massgeblich zum Klimawandel bei“, wird die designierte Professorin in der Mitteilung zitiert. „Um die Pariser Klimaziele einzuhalten, bedarf es dringend konsequenter Ansätze, die die notwendige Bauwende im Bausektor umsetzen.“ Barbara Sintzel, Leiterin Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau, zufolge verfügt Klinge „über Fachexpertise, um der Anwendung von ReUse-Bauteilen und erneuerbaren Baustoffen in der Praxis mit angewandter Forschung zum Durchbruch zu verhelfen und damit die Bauwende möglich zu machen“.

  • Neue Professorin für Zirkuläres Bauen am Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der FHNW

    Neue Professorin für Zirkuläres Bauen am Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der FHNW

    Das Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW engagiert sich in den Bereichen Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie Dienstleistungen aktiv in den Themenbereichen energieeffizientes und klimaneutrales Bauen, integrale Gebäudetechnik, nachhaltiges Bauen und Betreiben, ressourceneffizientes und zirkuläres Bauen sowie gesundheitliche Aspekte in Gebäuden. Eines der grundlegenden Anliegen dieser Strategie ist es, das Bauen in der Kreislaufwirtschaft zu stärken. Sowohl im Bereich der Aus- und Weiterbildung wie auch in der Forschung leistet das Institut einen wichtigen Beitrag dazu, dass in der Schweizer Baupraxis vermehrt energie- und ressourceneffiziente sowie nachhaltige Bauweisen realisiert werden. Die Expertise der an der FHNW tätigen Forscherinnen und Forscher wird sowohl national und international als auch innerhalb der FHNW nachgefragt.

    Um dieses hochqualifizierte Team zu verstärken, ist es dem Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau gelungen, Andrea Klinge von ZRS Architekten Ingenieure Berlin als Professorin für Zirkuläres Bauen zu gewinnen.

    Andrea Klinge studierte Architektur an der technischen Universität Berlin und spezialisierte sich an der London Metropolitan University im Bereich des nachhaltigen Bauens. Sie arbeitete in verschiedenen Architekturbüros in London, Rom und Berlin, und ist seit 2013 bei ZRS Architekten tätig, wo sie die Forschungsabteilung etablierte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ein ganzheitlicher Ansatz des Bauens und beinhalten das kreislaufgerechte, LowTech Bauen sowie den Einsatz natürlicher Baustoffe (Lehm, Holz, Naturfasern) zur Verbesserung der Innenraumqualität in Gebäuden.

    Durch ihren Hintergrund als Tischlerin arbeitet Andrea Klinge immer wieder praktisch, um Forschungsergebnisse in die direkte Anwendung zu bringen. Sie hat dazu mehrere Projekte mit Holz, Lehm und Bambus mit Studierenden verschiedener Universitäten aber auch Kollegen international umgesetzt.

    An der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW möchte Andrea Klinge einiges bewirken und bewegen: «Was ich mit der Professur verbinde und angehen möchte, sind die aktuellen Herausforderungen im Bausektor. Dieser ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren weltweit und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Um die Pariser Klimaziele einzuhalten, bedarf es dringend konsequenter Ansätze, die die notwendige Bauwende im Bausektor umsetzen.»

    Seit September 2021 ist Andrea Klinge Mitglied im Fachbeirat Lebenszyklus und zirkuläres Bauen der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen. Seit Oktober 2021 leitet sie zudem zusammen mit Eike Roswag-Klinge die AG DIN Circular Economy Normungsroadmap, Arbeitsgruppe Bauwerke und Kommunen.

    Prof. Barbara Sintzel, Leiterin Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau freut sich auf die Zusammenarbeit mit Andrea Klinge: «Andrea Klinge steht für die Bauwende. Sie bringt die Begeisterung und Vielseitigkeit mit, die dieses Thema braucht. Sie verfügt über Fachexpertise, um der Anwendung von ReUse Bauteilen und erneuerbaren Baustoffen in der Praxis mit angewandter Forschung zum Durchbruch zu verhelfen und damit die Bauwende möglich zu machen. Wir freuen uns auf ihre tatkräftige Unterstützung in Forschung und Lehre.»

  • Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    BIM Facility, GS1 und ZPF Ingenieure sind die ersten drei Partner, die eine Vereinbarung mit Madaster, dem Schweizer Kataster für Materialien in der gebauten Umgebung, unterzeichnet haben. „Ihre Expertise und unsere Plattform machen Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden nutzbar“, wird Geschäftsführerin Marloes Fischer in einer Medienmitteilung zitiert. „Gemeinsam können wir zirkuläres Bauen realisieren.“

    BIM Facility will mit seiner Modellierung von Bauwerksdaten dazu beitragen. Zur Erstellung digitaler Zwillinge von Gebäuden setzt das Zürcher Unternehmen Drohnen ein. Der digitale Zwilling kann direkt in Madaster überführt und ein Materialpass ausgestellt werden.

    Zusammen mit Madaster-Nutzern will die gemeinnützige Organisation GS1 Lösungen zur Verfügbarkeit verlässlicher und passgenauer Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes erarbeiten und umsetzen, erklärt Uwe Rüdel, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Switzerland.

    ZPF Ingenieure aus Zürich unterstützen Bauherren und Immobilieneigentümer, eine kreislauffähige Bauplanung durchzuführen. Zudem analysieren sie Bestandsbauten auf Basis eines Materialpasses. Das soll laut Geschäftsleitungsmitglied Jaqueline Pauli Rohstoffe sparen.

    Die Plattform von Madaster bietet digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes über den wirtschaftlichen und zirkulären Wert von Gebäuden. „Unsere Aufgabe ist es, Materialien für immer verfügbar zu machen, indem wir ihnen auf unserer Plattform eine Identität geben“, heisst es dazu auf der Internetseite von Madaster. „Wenn Materialien eine Identität haben, werden sie zu einer Ressource für die Wiederverwendung.“ Jedes Gebäude werde als Rohstofflager mit einem bestimmten Wert verstanden.