Schlagwort: ZKB

  • Anstieg der Schweizer Angebotsmieten setzt sich fort

    Anstieg der Schweizer Angebotsmieten setzt sich fort

    Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote. Gegenüber dem Vormonat hat sich der Index im Mai um 0.5 Punkte erhöht und steht nun bei 121.2 Punkten (plus 0.4 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr sind die Angebotsmieten schweizweit um 3.1 Prozent gestiegen.

    Veränderung in den Kantonen
    Mit Ausnahme des Kantons Freiburg (minus 0.2 Prozent) sind die Angebotsmieten auch auf der Ebene der Kantone überall angestiegen. Allerdings verzeichnete der Kanton Freiburg in den Monaten April und März dieses Jahres einen neuen Höchstwert, was den leichten Rückgang im Mai relativiert. Bei den restlichen Kantonen sind die Angebotsmieten um bis zu 3.6 Prozent im Kanton Schwyz, welcher damit deutlich eine neue Höchstmarke erreicht. Die kommenden Monate werden zeigen, inwiefern es sich dabei um einen zeitlich befristeten Effekt handelt. Auch in den Kantonen Uri (2.6 Prozent), Nidwalden (2 Prozent) sowie Zug (1.9 Prozent) sind die Angebotsmieten im vergangenen Monat deutlich gestiegen. Gleichzeitig verzeichnet der Kanton Zug gegenüber dem Vorjahr als einziger Kanton eine negative Entwicklung (minus 1 Prozent), was in erster Linie mit den vergleichsweise starken Schwankungen der Angebotsmieten in diesem Kanton begründet werden kann. Am stärksten gestiegen in den letzten zwölf Monaten sind die Angebotsmieten derweil in Uri (7.8 Prozent) und Schwyz (6.9 Prozent). Dies bei ebenfalls schwankenden, aber dennoch steigenden Preisen.

    Veränderung in den Städten
    Ein ähnliches Bild zeigt sich auf der Ebene der untersuchten Städte. Mit Ausnahme der Stadt Bern (minus 0.3 Prozent) sind die Preise für ausgeschriebene Mietwohnungen zwischen 0.5 Prozent (Basel) und 1.6 Prozent (Zürich) gestiegen. Gegenüber Mai letzten Jahres sind die Angebotsmieten in allen acht untersuchten Städten um über ein Prozent gestiegen, allen voran in Zürich (10 Prozent) und Lugano (7.7 Prozent). Bei der Betrachtung der Angebotsmieten in den Städten fällt zudem auf, dass diese im Mai mehrheitlich stärker gestiegen sind, als dies in den dazugehörigen Kantonen der Fall war. Einzige Ausnahmen bilden Bern (bei sinkenden Angebotsmieten im Mai auf Ebene Stadt) sowie Luzern (kantonale Preise stiegen um rund das doppelte der städtischen Preise). Dies deutet auf eine nach wie vor hohe urbane Nachfrage hin.

    Methode der Qualitätsbereinigung
    Die Entwicklung der Angebotsmieten in der Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen bereinigt. Der Vorteil dieser sogenannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf Homegate abgebildet wird. Der Homegate-Mietindex ist der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz und gilt als Referenzquelle für Immobilienprofis für die Preisbestimmung von Mietobjekten.

    Die Daten für alle Kantone und Städte seit Erhebungsbeginn finden Sie in der neuesten Meldung im News-Bereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. Der nächste Homegate-Mietindex erscheint voraussichtlich am 18. Juli 2023.

  • Schneller bauen – dank Virtual Reality

    Schneller bauen – dank Virtual Reality

    Eine der Hauptursachen für den Rückgang der Bautätigkeit sind die komplexen und langwierigen Bewilligungsverfahren. Laut der Studie der ZKB dauert es im Landesschnitt 140 Tage vom Baugesuch bis zur Baubewilligung, was 67 Prozent mehr ist als noch 2010. Besonders in dicht besiedelten Gebieten dauert es noch länger: im Kanton Genf 500 Tage und im Kanton Zürich 330 Tage, wobei sich dieser Wert seit 2010 mehr als verdoppelt hat. Auch die Zunahme der Rekurse und Einsprachen führen zu Verzögerungen und blockierten Projekten.

    Um diese Probleme zu lösen, hilft die weltweit einzigartige Virtual Reality (VR)-Lösung von der Schweizer PropTech-Firma HEGIAS. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen wird durch die Nutzung von VR verbessert, da alle Beteiligten das Gleiche sehen und somit verstehen. Auch wird die Vorstellungskraft von den Behörden weniger herausgefordert, und somit können auch städtebaulich korrektere Entscheidungen getroffen werden.

    Schneller, günstiger und nachhaltiger bauen
    Mit der immersiven Lösung lassen sich komplexe Bewilligungsverfahren reduzieren, da Behörden und Politiker in einer realistischen VR-Umgebung die geplanten Gebäude aus jeder Perspektive und zu jeder Tageszeit im ganzen Jahr betrachten können. Das spart Zeit, Geld und reduziert den Bedarf an teuren und umweltschädlichen Fassadenmustern oder aufwändigen physischen Architekturmodellen sowie 1:1 Mock-ups.

    HEGIAS VR erleichtert und beschleunigt auch die Beurteilung von denkmalgeschützten Bauten, wie zum Beispiel HEGIAS VR erfolgreich von Implenia in der Lokstadt in Winterthur eingesetzt wurde. Die VR-Modelle können auch Nachbarn zeigen, wie sich der Schattenwurf oder der Sonnenstand zu jeder Tageszeit im ganzen Jahr auf ihr Grundstück auswirken würde. VR ermöglicht somit schnelles, günstigeres und nachhaltigeres Bauen.

    Mehr Infos: www.hegias.com

  • Schweizer Angebotsmieten steigen bereits wieder

    Schweizer Angebotsmieten steigen bereits wieder

    Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote. So zeigt sich der Index gegenüber dem Vormonat um 0.3 Punkte leicht erhöht bei 118.1 Punkten (plus 0.3 Prozent gegenüber Vormonat). Gegenüber der bisherigen Höchstmarke von Juni 2022 hat der Index um knapp 0.2 Prozent zugelegt. Im Vorjahresvergleich sind die Angebotsmieten über die ganze Schweiz derweil um 2.3 Prozent gestiegen.

    Veränderung in den Kantonen
    Mit Blick auf die Kantone fällt erneut auf, dass im August gegenüber Vormonat nur einige wenige Kantone grössere Veränderungen der Angebotsmieten aufweisen, während bei der Mehrheit der Kantone lediglich Veränderungen von 0.5 Prozent oder weniger vorliegen. So sind die Angebotsmieten ausschliesslich in den Kantonen Genf (1 Prozent), Bern (0.7 Prozent) und Obwalden (0.7 Prozent) um mehr als diese Marke angestiegen. Auffällig ist, dass die Angebotsmieten gegenüber Vorjahr in ausnahmslos allen Kantonen angestiegen sind, allen voran in den Bergregionen: Nidwalden (6.5 Prozent), Obwalden (4.6 Prozent) und Graubünden (4.1 Prozent). Insgesamt verzeichnen elf Kantone eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr, welche höher als der nationale Schnitt von 2.3 Prozent liegt.

    Veränderung in den Städten
    In den erhobenen Schweizer Städten zeigen sich derweil im August deutliche Veränderungen. Diese liegen in fünf von acht Fällen bei über 0.5 Prozent. So haben die Angebotsmieten in Luzern (1.1 Prozent), Bern (1.1 Prozent) und Genf (1 Prozent) alleine im August um gut ein Prozent zugelegt. In allen drei Fällen macht diese Zunahme jedoch gleichzeitig einen beachtlichen Teil der Zunahme gegenüber dem Vorjahr aus, welche für die drei Städte je rund 1.5 Prozent beträgt. Anders sieht dies in Zürich oder Basel aus: Während sich die Angebotsmieten im August gegenüber Juli nur minimal verändert haben, verzeichnen beide Städte ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 5.6 Prozent in Zürich sowie 2.9 Prozent in Basel.

    Methode der Qualitätsbereinigung
    Die Entwicklung der Angebotsmietpreise in der Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser sogenannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf Homegate abgebildet wird. Der Homegate-Mietindex ist der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz und gilt als Referenzquelle für Immobilienprofis für die Preisbestimmung von Mietobjekten.

  • Innovation auf dem Flugplatz Dübendorf

    Innovation auf dem Flugplatz Dübendorf

    Das Flugplatzareal in Dübendorf soll sich weiterentwickeln. Unter anderem entsteht hier mit dem Innovationspark Zürich eine neue Plattform für Forschung, Entwicklung und Innovation. Sie soll die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern – und damit die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen unterstützen. Der Innovationspark Zürich soll gemäss BAK-Studie gegen 10’000 Arbeitsplätze und eine jährliche Wertschöpfung von rund 1,9 Milliarden Franken schaffen.

    Verantwortlich für den Aufbau und den Betrieb zeichnet die Stiftung Innovationspark Zürich. Sie wurde im September 2015 vom Kanton Zürich, der ETH Zürich und der ZKB gegründet. Der Kanton Zürich, die drei Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen sowie der Bund entwickeln das Areal gemeinsam.

    Grundlage für die Entwicklung des Areals bildet der gemeinsam erarbeitete Synthesebericht der Projektpartner. Hierin ist auch ersichtlich, wie sich das Flugplatzareal Dübendorf insgesamt in der Zukunft darstellen soll, welche Nutzungen vorgesehen und wie diese räumlich verteilt sind. Das Areal soll in vier Teilgebiete eingeteilt werden:

    Ein erster Bereich ist für den Innovationspark Zürich reserviert, in dem insbesondere in den Bereichen Mobilität, Robotik, Aviatik, Raumfahrt und Advanced Manufacturing & Materials geforscht werden soll. Im zweiten Teilgebiet überlagern sich der Innovationspark sowie ein Forschungs-, Test- und Werkflugplatz zu einem Aviatikcluster. Im dritten Teilgebiet können die Nutzungen mit hohen Sicherheitsanforderungen – die Bundesbasis der Luftwaffe und das Flugsicherungszentrum der Skyguide – unabhängig weiterentwickelt werden. Im vierten Teilgebiet bestehen weitere aviatische Infrastrukturen. Dort spielt auch der Naturschutz eine zentrale Rolle. Für die Bevölkerung wird zudem rund um das ganze Areal ein durchgängiger Flugplatzrundweg erstellt.

    Für die weiteren Planungs- und Umsetzungsarbeiten legte der Regierungsrat dem Kantonsrat drei Anträge vor: Die Richtplanteilrevision legt die planerischen Eckwerte für die Umsetzung des Syntheseberichts fest. Für die schrittweise Entwicklung des Innovationsparks beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat 97,45 Millionen Franken und für die Planung eines Forschungs-, Test- und Werkflugplatzes 8,2 Millionen Franken.

    Bis 2023 könnte der Kantonsrat über diese Vorlagen entscheiden. Ab 2023 ist die Renovation der bestehenden Bauten geplant. Dann sollen auch erste Baugesuche eingereicht werden. Die Umsetzung erster Bauten könnte somit ab ca. 2024/2025 starten.

    Der Innovationspark Zürich soll die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern.
  • ZKB bietet Hypothek für gemeinnützige Wohnbauträger

    ZKB bietet Hypothek für gemeinnützige Wohnbauträger

    Die Zürcher Kantonalbank bietet eine neue Hypothek für Wohnungsbaugenossenschaften zu vergünstigten Finanzierungskonditionen an. Gemeinnützige Bauträger profitieren von einem reduzierten Zinssatz um bis zu 0,5 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung. Dieser kommt sowohl bei der Verlängerung bestehender Darlehen zum Tragen als auch bei einer neuen Hypothek.

    Grundvoraussetzung für die Vergabe der ZKB WohnPlus Hypothek ist, dass die Wohnungsmieten des Wohnbauträgers mindestens um 15 Prozent unter den Marktmieten liegen. „Wir wollen damit gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnraum erhalten und fördern“, wird Patrick Bühlmann, Firmenkundenbetreuer der Zürcher Kantonalbank, in der Medienmitteilung zitiert. Denn in den Städten, allen voran Genf und Zürich, führen steigende Mieten zu einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum.

    Des Weiteren müssen die Antragsteller 29 Kriterien erfüllen, davon sieben Basiskriterien vollumfänglich. Erfüllt der Antragsteller weitere 14 Kriterien in der Stufe 1, erhält er eine maximale Zinsreduktion von 0,3 Prozent. Um die vollen 0,5 Prozent zu erhalten, muss er insgesamt 21 Voraussetzungen erfüllen, angelehnt an die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG), den Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) und die zehn Leitsätze für den gemeinnützigen Wohnungsbau Schweiz.

    Wird bei einem Bauprojekt zunächst die Stufe 1 erreicht, kann der Bauträger weitere Kriterien im späteren Verlauf nachweisen. So will die Bank einen Anreiz schaffen, „auch während der Laufzeit eine weitere Verbesserung hinsichtlich gesellschaftlicher Leistung zu erbringen“.

  • Angebotsmieten bleiben im April stabil

    Angebotsmieten bleiben im April stabil

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) monatlich erhobene Mietindex war im April stabil. Laut Medienmitteilung stiegen die Angebotsmieten in der Schweiz minimal um 0,2 Prozent. Der Index steht neu bei 117,4 Punkten. Am stärksten seien die Angebotsmieten im letzten Monat mit rund 1,7 Prozent im Kanton Nidwalden gestiegen. Deutlich zurückgegangen seien sie im Kanton Zug mit rund 2 Prozent. In den weiteren Kantonen sind die Angebotsmieten auch im April stabil mit Schwankungen von weniger als 1 Prozent stabil geblieben.

    Auch in den untersuchten Städten war die Entwicklung der Angebotsmieten ähnlich stabil wie auf Kantonsebene. Die grösste Veränderung zeigte sich laut der Mitteilung in Zürich, wo die Angebotsmieten um 1 Prozent gestiegen seien. Damit setze sich eine Entwicklung der letzten fünf Monate fort, in denen die Angebotsmieten dort um 4,3 Prozent anzogen. Den tiefsten Wert bei den Städten meldet Lugano mit 0,5 Prozent. Trotz Rückgang im April verzeichnet Lugano gegenüber dem Vorjahr aber nach wie vor ein Plus von 2,1 Prozent. Vom Höchststand im Juli 2016 sei man aber weit entfernt, meldet Homegate.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

    Homegate wurde im Jahr 2001 gegründet und ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG.

  • ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    Die Zürcher Kantonalbank gibt neu das Tracker-Zertifikat FRZ Flughafenregion Zürich aus. Damit können Investitionswillige gleichzeitig auf 22 verschiedene Unternehmen setzen, die einen Bezug zur Flughafenregion Zürich haben. Das Finanzprodukt wird ab sofort an der SIX Swiss Exchange gehandelt.

    Wie der Standortentwickler FRZ Flughafenregion Zürich in einer Medienmitteilung bekanntgibt, wurde die Zusammensetzung des Aktienpakets von der ZKB festgelegt. Sie habe Schweizer Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen Franken ausgewählt, die im Kanton Zürich ansässig sind und vom Flughafen profitieren. Zudem müssen sie vor der Aufnahme die ZKB-Bewertung „Marktgewicht“ oder „Übergewicht“ tragen.

    „Mit dem Tracker-Zertifikat wird die wirtschaftliche Bedeutung der Region betont“, so Peter Arnold, Head Communications & Business Development der FRZ Flughafenregion Zürich. Wahrscheinlich sei FRZ eine der weltweit ersten Organisationen zur Standortförderung, die eine solche Initiative ergreife. Das Aktienpaket sei ein wichtiges Element im kontinuierlichen Standortmarketing.

    Das Design des Finanzprodukts geht laut FRZ von der Annahme aus, dass Flughafenregionen überdurchschnittlich stark wachsen. Entsprechend sollten die in dieser Region tätigen Unternehmen überdurchschnittliches Potenzial aufweisen.

  • Angebotsmieten bleiben weitgehend stabil

    Angebotsmieten bleiben weitgehend stabil

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar gegenüber Dezember 2021 schweizweit um 0,3 Punkte auf 116,7 Punkte zugelegt, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei seien die Angebotsmieten in den meisten Kantonen gar nicht oder nur geringfügig gestiegen, erläutern die Analysten. Im Schnitt ergibt sich dennoch ein Anstieg um 0,26 Prozent.

    Überdurchschnittliche Anstiege haben die Analysten im Berichtszeitraum mit 1,45 und 3,85 Prozent in den Kantonen Nidwalden und Zug registriert. Die Angebotsmieten in den Kantonen Graubünden, Wallis, Schaffhausen und Genf fielen dagegen zwischen 2,01 und 0,08 Prozent geringer als im Dezember 2021 aus.

    Bei den untersuchten Städten haben die Analysten dagegen fast überall steigende Mieten beobachtet. Ausnahmen bildeten lediglich St.Gallen und Luzern. Hier fielen die Angebotsmieten um 0,77 beziehungsweise 0,40 Prozent geringer als im Dezember 2021 aus. Den höchsten Anstieg im Monatsvergleich wies mit 0,96 Prozent die Stadt Bern aus.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Angebotsmieten steigen weiter

    Angebotsmieten steigen weiter

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im November gegenüber Oktober schweizweit um 0,17 Punkte auf 116,1 Punkte zugelegt, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Damit habe der Index seinen Höchststand vom Oktober bereits wieder übertroffen, schreiben die Analysten. Über die letzten zwölf Monate hinweg haben sie einen Anstieg der Angebotsmieten um 0,96 Prozent beobachtet.

    Im Berichtsmonat seien die Mieten in den meisten Kantonen angestiegen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das stärkste Wachstum haben die Analysten dabei mit 2,33 Prozent im Kanton Graubünden beobachtet. Auch in Zug und Schwyz zogen die Angebotsmieten mit 2,04 und 0,59 Prozent überdurchschnittlich an. In den Kantonen Nidwalden und Neuenburg fielen die Angebotsmieten im November hingegen um 0,49 beziehungsweise 0,81 Prozent geringer als im Oktober aus.

    Bei den Städten weisen die Analysten auf auffallende Rückgänge der Angebotsmieten in Zürich (-0,82 Prozent) und Genf (-0,79 Prozent) hin. Die Angebotsmieten in Lausanne und Luzern zogen im Vergleich zum Oktober mit jeweils 0,30 Prozent am stärksten an.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Westschweizer wohnen lauter

    Westschweizer wohnen lauter

    An jeder dritten Wohnadresse in Genf müssen die Menschen einen Lärmpegel von mehr als 60 Dezibel aushalten. Das ist so laut wie ein Rasenmäher in zehn Metern Entfernung, heisst es in einer Medienmitteilung. Dieser Krach ist selbst bei geschlossenen Fenstern noch zu hören.

    Am ruhigsten wohnen hingegen die Menschen in der Deutschschweiz, namentlich in den Städten Bern, Winterthur und Aarau, wie das Immobilienresearch der Zürcher Kantonalbank aufzählt. Für seine Analyse hat das Geldinstitut jedes Wohngebäude in der Schweiz auf seine Belastung durch Strassenlärm untersucht.

    Dabei kam auch heraus, dass der Strassenlärm zu Mietabschlägen von jährlich 320 Millionen Franken führt. In Genf ergibt sich mit 40 Millionen Franken die höchste Mietminderung, Zürich folgt mit einem finanziellen Ausfall von 28 Millionen auf Platz 2.

    Denn auch wenn Zürich bei der Lärmbelastung im Mittelfeld liegt, sind trotzdem tausende Wohnungen entlang der Hauptverkehrsadern von einem hohen Lärmpegel betroffen, heisst es in der Medienmitteilung. „Der Strassenlärm wird im Kanton Zürich also ein brennendes Thema der Wohnungspolitik bleiben.“

    Dem Immobilienresearch der Zürcher Kantonalbank zufolge steigen dieses Jahr ausserdem die Preise für Eigenheime. Mit 6 Prozent mehr müssen Kaufinteressenten rechnen, im Kanton Zürich sogar mit einem Anstieg von 7,5 Prozent. Die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden in der Corona-Pandemie sei treibend.

    Dabei finden Suchende immer weniger Inserate in den einschlägigen Immobiliensuchportalen im Internet. Laut Medienmitteilung hat sich die Zahl der Verkaufsinserate im Kanton Zürich auf der Vermittlungsplattform Homegate seit 2019 um mehr als 30 Prozent reduziert. Grund: Makler finden Käufer mit weniger Aufwand über ihre eigenen Kanäle.

    Die Nachfrage nach Eigentum sei derzeit so hoch, dass „teilweise bereits vor Baubeginn sämtliche Wohnungen verkauft sind“. Da reiche häufig schon das Aufstellen einer Bautafel. Kaufinteressenten sollen sich daher auf die Listen der Maklerfirmen setzen lassen, rät Ursina Kubli, Leiterin Immobilienresearch bei der Zürcher Kantonalbank, laut Medienmitteilung.

  • Bautätigkeit geht zurück

    Bautätigkeit geht zurück

    Dem Immobilienbarometer der Zürcher Kantonalbank (ZKB) für das zweite Quartal 2021 zufolge hat die Zahl der projektierten Wohnungen in Baugesuchen gegenüber 2018 um 23 Prozent abgenommen. Den Analysten der ZKB zufolge hängt dies mit hohen Leerständen in peripheren Regionen zusammen, auf die Investoren entsprechend reagiert hätten. In urbanen Zentren mit geringem Leerstand ziehe die Bautätigkeit teilweise wieder an, heisst es im Barometer.

    Als Beispiel werden dort Lausanne und Zürich genannt. In den Kantonen Genf und Basel-Stadt haben die Analysten hingegen einen Rückgang der Bautätigkeit beobachtet. Sie führen diesen auf für urbane Gebiete typische hohe regulatorische Hürden und knappes Bauland zurück. Insgesamt halten die Analysten jedoch fest, „dass neue Wohnungen vermehrt dort geplant werden, wo die Nachfrage nach Wohnraum hoch ist“.

    Im Kanton Zürich halte der von der Pandemie verstärkte Wunsch nach den eigenen vier Wänden weiter an, wird im Barometer weiter erläutert. Die Preise für Eigenheime haben ihm zufolge gegenüber Vorjahr um 5,5 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 2,9 Prozent zugelegt. Gleichzeitig machen die Analysten ein Schrumpfen des auf Immobilienportalen inserierten Angebots aus. Sie erklären dies damit, dass viele Objekte von regionalen Maklern vermarktet oder bereits vor Baubeginn verkauft werden. Für dieses und das folgende Jahr gehen die Analysten schweizweit von einem Nachfrageüberhang auf dem Markt für Wohneigentum aus.

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.

  • Angebotsmieten steigen weiter

    Angebotsmieten steigen weiter

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Februar auf dem Wert von 115,6 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Auch zu Jahresbeginn hatten die Preise um durchschnittlich 0,17 Prozent zugelegt. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,96 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich seien die Mieten in den meisten Kantonen gestiegen, schreibt homegate.ch. Der stärkste Anstieg der Angebotsmieten wurde dabei im Februar mit 1,37 Prozent im Kanton Schaffhausen registriert. In Zug und Glarus legten die Angebotsmieten mit Werten von 0,84 beziehungsweise 0,69 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden hingegen in den Kantonen Graubünden, Genf und Tessin mit Werten zwischen mit -0,48 Prozent und -0,19 Prozent gemessen.

    Bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 0,78 Prozent in Lugano gemessen. Die Angebotsmieten in Luzern und St.Gallen legten gegenüber Januar jeweils um 0,20 Prozent zu. In Lausanne, Genf und Bern wurden hingegen Rückgänge der Mietpreise zwischen 1,18 und 0,49 Prozent beobachtet.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • Mieten sind im August gestiegen

    Mieten sind im August gestiegen

    Im August sind die Angebotsmieten in der Schweiz um 0,26 Prozent gestiegen. Die steigende Tendenz bestätige sich insbesondere auch in der Jahresbetrachtung mit einem Plus von 0,88 Prozent. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Mietpreisindexes von homegate.ch und Zürcher Kantonalbank (ZKB). Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise anhand der aktuellen Marktangebote.

    Auffallend sei die Mietpreisentwicklung im Kanton Thurgau, heisst es in einer Medienmitteilung des Immobilienmarktplatzes homegate.ch. Dort ist der Mietzins um 0,71 Prozent und damit um fast das Dreifache des Schweizer Durchschnitts angestiegen. Auch der Kanton Wallis zeigt mit plus 0,62 Prozent einen auffällig höheren Wert. In den Kantonen Zürich, Glarus, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden sehen sich Wohnungssuchende mit um 0,50 Prozent gestiegenen Mieten konfrontiert, in Schaffhausen sind es plus 0,49 Prozent. Hingegen verzeichnet Genf mit einem Minus von 1,48 Prozent den stärksten Rückgang. Einzig in den Kantonen Basel-Stadt und Schwyz stagniert der Mietindex.

    Die Städte Genf (-2,43 Prozent) und Lugano (-1,41 Prozent) verbuchen einen hohen Rückgang. Gestiegen sind dagegen die Angebotspreise in der Stadt Zürich (+1,31 Prozent). Nur in der Stadt Basel bleibt der Mietindex unverändert.

  • Der Immobilienmarkt leidet unter der Corona-Krise

    Der Immobilienmarkt leidet unter der Corona-Krise

    Laut einer Untersuchung der Zürcher Kantonalbank sind Gewerbeimmobilien am meisten von der Krise betroffen. „Der konjunkturelle Einbruch sorgt mittelfristig für steigende Leerstände bei Gewerbe- und Büroflächen und übt damit Druck auf deren Mieten aus“, sagt Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Research. Zudem sei es nach der Krise auf längere Sicht möglich, dass vermehrt von zu Hause gearbeitet werde. Das beeinflusse die zukünftigen Anforderungen hinsichtlich Flächenbedarf und Standortwahl von Büroliegenschaften. So werde etwa die Erreichbarkeit nicht mehr das wichtigste Kriterium sein.

    Mietwohnungen sind weniger von der Krise tangiert. Mehr Risiken hingegen sieht die Zürcher Kantonalbank im Luxussegment. Ein Grossteil dieser Kundschaft dürfte von den Einbrüchen an den Aktienmärkten stark betroffen sein. Dies werde die Nachfrage hemmen – die Preise dürften entsprechend sinken.

    Durch die Corona-Krise rücken die Klimaziele in den Hintergrund: So würden 71 Prozent der Wohngebäude in den Städten weiterhin mit Öl oder Gas geheizt. Ohne eine raschere Sanierung zahlreicher Altbauwohnungen werde das Klimaziel 2050 frühestens in 100 Jahren erreicht, warnt die Bank.