Schlagwort: Zofingen

  • Entwicklungsareal beim Bahnhof Zofingen erhält neue Perspektive

    Entwicklungsareal beim Bahnhof Zofingen erhält neue Perspektive

    Pensimo hat über seine Immobilien-Anlagestiftung Turidomus den westlichen Teil des ehemaligen Swissprinter-Areals beim Zofinger Bahnhof erworben. Das 27’636 grosse Grundstück befand sich im Besitz der Ringier Areal AG. Diese hatte gemeinsam mit der Stadt Zofingen und dem Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein eine Strategie für die Umnutzung zu einem gemischten Wohn- und Arbeitsquartier entwickelt und dafür einen Investor gesucht.

    Im kommenden Jahr soll ein Studienauftrag laut einer Mitteilung von Pensimo die stadträumlichen Vorstellungen präzisieren und das Wohnungsangebot schärfen. Zum jetzigen Zeitpunkt seien über 300 Wohnungen geplant, die ab 2028 gebaut werden und ab 2030 bezugsfertig sein könnten.

    Alexander Büchel, der verantwortliche Portfoliomanager bei Pensimo, bezeichnet den Erwerb dieses „einzigartigen und strategisch optimal passenden Entwicklungsareals“ als besondere Chance. „Zofingen weist eine attraktive Standortqualität auf, ist kantonaler Entwicklungsschwerpunkt, und die Mikrolage des Areals ist exzellent.“

    Die fünf Baufelder des Areals-West sollen ein vielfältiges Wohnungsangebot und eine Zertifizierung nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz erhalten. „Wir wollen an die industrielle Vergangenheit anknüpfen“, so Büchel, es solle ein „zukunftsfähiges Angebot“ entwickelt werden.

    Die Druckerei Swissprinters, wie Ringier Areal eine gemeinsame Tochtergesellschaft von Ringier und NZZ, war im September 2024 geschlossen worden. Das gesamte Areal umfasst rund 55’000 Quadratmeter in zentraler Lage. Für dessen östlichen Teil mit dem historischen Hauptgebäude treibt die Ringier Areal AG eigenen Angaben zufolge derzeit ein Entwicklungsprojekt voran. 

  • Strategischer Meilenstein für Zofingen

    Strategischer Meilenstein für Zofingen

    Das 27’636 Quadratmeter grosse Areal nahe dem Bahnhof Zofingen war bis 2024 Standort der traditionsreichen Druckerei Swissprinters. Nach der Schliessung verkaufte die Ringier Areal AG den westlichen Teil an Turidomus, während der östliche Abschnitt im Ringier-Besitz verbleibt. In den letzten Jahren hatte Ringier zusammen mit der Stadt Zofingen und dem Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein bereits die strategische Grundlage zur Umnutzung erarbeitet. Darauf baut nun die Entwicklung auf.

    Vielfalt und Nachhaltigkeit im Zentrum
    Das «Areal West» ist ein Standort von strategischer Bedeutung. Die Lage vis-à-vis der Altstadt und direkt hinter dem Bahnhof bietet ideale Voraussetzungen für ein neues, urbanes Wohnquartier. Auf fünf Baufeldern sollen über 300 Wohnungen für unterschiedliche Lebensstile und Haushaltsgrössen entstehen. Von kompakten Apartments bis hin zu Familienwohnungen.

    Die Projektentwicklung orientiert sich am Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Vorgesehen sind ein klimafreundlich gestalteter Quartierplatz, grüne Freiflächen, die Hitzeinseln reduzieren, sowie Photovoltaikanlagen. Auch die Versorgung über Fernwärme ist eingeplant, um den CO₂-Fussabdruck des Quartiers von Beginn an niedrig zu halten.

    Studienauftrag zur Präzisierung
    Für 2026 ist ein Studienauftrag vorgesehen, um die stadträumliche Einbindung und die konkrete Ausgestaltung des Wohnungsangebots zu präzisieren. Ziel ist es, ein lebendiges Quartier zu schaffen, das nicht nur Wohnen, sondern auch Begegnung und Identität stiftet. Baustart könnte je nach Verfahren ab 2028 erfolgen, mit ersten Bezügen ab 2030.

    Erfahrung mit Transformationen
    Referenzprojekte wie der Ziegeleipark in Horw/Kriens, das Quartier Reitmen in Schlieren oder Zwhatt in Regensdorf zeigen, dass sich die Gruppe auf komplexe Transformationsprozesse versteht. Mit dem «Areal West» in Zofingen knüpft die Gruppe an diese Linie an. Mit dem Ziel, industrielle Vergangenheit in ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Quartier zu überführen.

  • Ausbau von 8000 Glasfaseranschlüssen bis 2026 geplant

    Ausbau von 8000 Glasfaseranschlüssen bis 2026 geplant

    Swiss Fibre Net und der lokale Energie- und Wasserversorger StWZ Energie stellen der Zofinger Bevölkerung laut einer Medienmitteilung bis Ende des Jahres knapp 5000 Glasfaseranschlüsse zur Verfügung. Bis Ende 2026 sollen es 8000 sein.

    Wie die beiden Unternehmen weiter mitteilen, werde das Glasfasernetz geöffnet, um die Versorgung der Kundschaft mit einer breiten Vielfalt an Telekomangeboten verschiedener Anbieter zu ermöglichen. „Dank der Zusammenarbeit mit Swiss Fibre Net können die mit StWZ-Glasfaser erschlossenen Zofingerinnen und Zofinger von den zusätzlichen Telekomangeboten von Sunrise und Salt profitieren“, so StWZ-Geschäftsführer Paul Marbach in einer Medienmitteilung. Die Angebote der beiden Telekomanbieter seien sofort verfügbar.

    Dass Kundinnen und Kunden aus diversen Telekomanbietern auswählen können, sei heutzutage ein Muss, so der CEO von Swiss Fibre Net, Andreas Waber: „Nur offene Netze garantieren einen kundenorientierten Wettbewerb. Deshalb engagieren wir uns in Zusammenarbeit mit Energieversorgern, Kabelnetzbetreibern und Gemeinden für den Grundsatz des offenen Glasfasernetzes.“

    Die Swiss Fibre Net AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen lokaler Energieversorger und Kabelnetzbetreiber in der Schweiz. Sie verbindet die lokalen Glasfasernetze ihrer Netzpartner zum grossflächigen, homogenen und offenen Swiss Fibre Net und bietet dieses national tätigen Telekomanbietern zur Nutzung an.

  • StWZ Energie vermeldet Halbzeit beim Smart-Meter-Rollout

    StWZ Energie vermeldet Halbzeit beim Smart-Meter-Rollout

    Die StWZ Energie AG stellt in ihrem Versorgungsgebiet seit Anfang 2022 auf intelligente Stromzähler um. Nun hat die Aargauer Energieversorgerin mehr als 5700 Smart Meter installiert und damit die Hälfte ihrer Strombeziehenden in Zofingen und Strengelbach mit modernen Zählern ausgerüstet, informiert StWZ Energie in einer Mitteilung. Ein Gesetz sieht vor, dass bis 2027 mindestens 80 Prozent der Stromzähler in der Schweiz Smart Meter sein müssen.

    Die intelligenten Zähler dienen der Steigerung des Effizienz des Stromverbrauchs und erleichtern gleichzeitig den Abrechnungsprozess. Netzbetreibern wird es einfacher gemacht, Lastspitzen zu identifizieren und zu glätten. Kundinnen und Kunden profitieren von der elektronischen Messung der Verbrauchsdaten. Sie können jeweils am Folgetag auf dem StWZ-Kundenportal eingesehen werden. Damit könnten zum Beispiel „Stromfresser im eigenen Haushalt identifiziert werden“, schreibt StWZ Energie. Zudem entfällt das Ablesen vor Ort.