Schlagwort: Zürcher Architekten

  • Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Der Kanton Zürich zieht gute junge Architekten an. Gleich alle drei Podestplätze des Foundation Awards 2021 gingen an Büros im Kanton, und fast alle Preisträger sind von auswärts zugezogen.

    Das Büro Comte/Meuwly in Zürich hat den ersten Preis erhalten. Die beiden Romands Adrien Comte und Adrien Meuwly interessierten sich mehr für den Alltag und die namenlose Architektur als für Bauikonen, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Zum Werk des Büros gehörten eine Erweiterung eines vorfabrizierten Holzhäuschens in Genf ebenso wie ein Vordach über einer Altbautür und Segel für eine Buvette. „In einer Zeit, in der viele nach historischen Bezügen und lieblicher Farbigkeit suchen, ist diese minimalistische Härte und Leichtigkeit überraschend und frisch“, so die Jury.

    Angel Solanellas Terés, Camiel Van Noten und Marianne Meister haben sich in Antwerpen an einem Workshop kennengelernt und arbeiten nun in Zürich zusammen. Sie haben die Jury mit ihren Projekten für die Residenz Brigerberg in Ried-Brig VS und für das Atelier Köbö in Zürich überzeugt.

    Saikal Zhunushova vom Büro Oekofacta in Winterthur hat mit ihrer sanften Erneuerung eines Flarzhauses von 1832 im Zürcher Oberland überzeugt. Dabei hat sie auch die Familie des Hauses mit in die Arbeit einbezogen. Die in Kirgisien ausgebildete Architektin verbindet in ihrer Arbeit Anregungen ihrer alten und ihrer neuen Heimat. So bringt sie die Jurte Kirgisiens als Gartenpavillon in die Schweiz und energiesparende Bauprojekte aus der Schweiz nach Kirgisien.

    Der Foundation Award zeichnet seit 2010 junge Schweizer Architekturbüros aus. Der Preis wird unter anderem vom Kulturfernsehen art-tv.ch, der Architekturzeitschrift „Hochparterre“, dem Schweizerischen Architekturmuseum in Basel und der Swissbau getragen.

  • Zürcher Architekten erhalten Europäischen Solarpreis

    Zürcher Architekten erhalten Europäischen Solarpreis

    Eurosolarhat bei der Vergabe der diesjährigen Eurosolar-Preise das Zürcher Unternehmen Felix Partner Architektur in der Kategorie Solararchitektur für die Realisierung eines Projekts bei Bergün GR ausgezeichnet. Dort wurde laut Medienmitteilungein 350 Jahre altes Bündner Bauernhaus in Latsch durch konsequente Nutzung der Sonnenergie zu einem modernen Nullenergiehaus umgebaut. Dabei wurde die historische Substanz erhalten.

    Der Europäische Solarpreis wird seit 1994 für besonders förderwürdige Projekte im Bereich erneuerbarer Energien von Eurosolar verliehen. Eurosolar ist die Kurzform von Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V. Der Verein hat seinen Sitz in Bonn. Die Preisträger in den Kategorien Kommunen, Solararchitektur, Industrie, Regionalverbände, Mobilität, Medien und Bildung trügen mit ihren herausragenden Projekten zur regenerativen und dezentralen Energieversorgung in Europa bei, heisst es in der Medienmitteilung.

    Eurosolar-Präsident Peter Droege wird mit der Erklärung zitiert, die preisgekrönten Projekte seien perfekte Beispiele für die laufende Transformation des Energiesystems: „Die heutigen Preisträger zeigen, wie die Welt vollständig erneuerbar werden kann.“

    Neben dem Preis für das beste Projekt in der Kategorie Solararchitektur der Schweizer Architekten werden in der Mitteilung weitere Preisträger hervorgehoben. So eine Inselgemeinde, die ein eigenständiges Energienetz besitzt, verwaltet und unterhält, das alle Bewohner mit erneuerbarem Strom versorgt. Weiter eine Filmregisseurin, die das Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Kohlekraft schärft. Und auch an ein sogenanntes Social Enterprise, das mit mobiler Biogastechnologie eine unabhängige und kohlenstoffarme Energieversorgung ermöglicht.