Schlagwort: Zürich-Altstetten

  • Neues Recyclingzentrum setzt auf Kreislaufwirtschaft

    Neues Recyclingzentrum setzt auf Kreislaufwirtschaft

    Die Stadt Zürich plant die Einrichtung eines nachhaltigen, innovativen Recyclingzentrums auf dem Juch-Areal in Zürich-Altstetten. Es soll den Recyclinghof Hagenholz ersetzen. Für die Umsetzung des Projekts hat der Stadtrat nun einen Zusatzkredit in Höhe von 4,24 Millionen Franken gesprochen, informiert das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt Zürich in einer Mitteilung.

    Bereits der Bau des neuen Recyclingzentrums soll als Pilotprojekt für zirkuläres Bauen dienen. Dabei ist einerseits die Wiederverwendung möglichst vieler Elemente aus der Recyclinghalle Hagenholz und anderer Bauteile in städtischem Eigentum geplant. Zum anderen wird Wert auf eine einfache und unabhängige Erneuerung von Bauteilen des neuen Recyclingzentrums gelegt.

    Auch das Betriebskonzept des Zentrums ist an Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Dabei ist geplant, Entsorgungsgüter soweit wie möglich zu reparieren und der Wiederverwendung zuzuführen.

    Das neue Recyclingzentrum auf dem Juch-Areal soll Ende 2026 in Betrieb genommen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt will die Stadt Zürich auch den Recyclinghof Werdhölzli durch ein gleichwertiges Recyclingzentrum in Zürich-Nord ersetzten, erläutert das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement.

  • Stararchitekten bauen am Lindenplatz

    Stararchitekten bauen am Lindenplatz

    Die Liste ihrer bisherigen Bauten umfasst die Elbphilharmonie in Hamburg oder die Tate Modern in London. Und nun baut das Basler Duo Jacques Herzog und Pierre de Meuron am Lindenplatz in Zürich-Altstetten. Von 2022 bis 2024 sollen zwischen der Badener-
    strasse und der Segnesstrasse die bestehende Häuser abgebrochen und durch neue Wohn- und Gewerbehäuser ersetzt werden. Altstetten weist viele alte und im Verhältnis niedrige Bauten auf. Das Potenzial für Verdichtung ist hier gross. Gerade auch in Anbetracht dessen, dass für die Stadt Zürich ein Wachstum von heute 434’000 Einwohner auf 516’00 Einwohner im Jahr 2040 prognostiziert wird. Mit einer guten Verkehrsanbindung und einem Erneuerungsbedarf an alten Bauten bietet Altstetten optimale Bedingungen für Projekte wie dieses.

    An der Badenerstrasse 682-690 und an der Segnesstrasse 8–12 sollen in den kommenden vier Jahren also insgesamt sechs neue Bauten entstehen. Die Häuser sollen als eine Ansammlung von Gross und Klein, Hoch und Niedrig wahrgenommen werden. Am promi-
    nent wird ein 30 Meter hohes Gebäude an der Ecke Badenerstrasse Segnesstrasses hervorstechen; es soll in Dialog zum Lindenplatz treten und sich städtebaulich in die Kette der Hochhäuser entlang der Badenerstrasse einfügen. Die Eigentümerschaft schreibt im Baubeschrieb: «Das Projekt baut auf der ortsspezifischen Qualität Zürcher Stadthäuser auf und versucht, durch ein dichtes und zugleich offenes, kleinteiliges Häuserensemble eine dem Ort angemessene Urbanität zu erreichen.»

    Geplant sind insgesamt 72 Wohnungen, davon 38 Mietwohnungen im vorderen Bereich und 34 Eigentumswohnungen um den begrünten Innenhof. Gewerbeflächen im Erdgeschoss sowie eine Einstellhalle mit 31 Parkplätzen ergänzen die Neu- bauten. Die Flachdächer werden mit Photovoltaikanlagen bestückt. Eigen- tümerin ist die Senn Resources AG aus St. Gallen. Das Baugesucht wurde Ende April 2020 eingereicht. ■