Schlagwort: Zuschlag

  • Implenia baut Infrastrukturprojekte für 100 Millionen Franken

    Implenia baut Infrastrukturprojekte für 100 Millionen Franken

    Implenia hat die Bewilligung zum Bau von zwei komplexen Verkehrsinfrastrukturprojekten mit einem Kostenvolumen von 100 Millionen Franken erhalten. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, entsteht in Zürich unter Federführung der Bau- und Immobilienfirma ein Autobahnanschluss, der besonders gut vor Lärm schützt. Im Auftrag der Stadt Winterthur baut Implenia eine 390 Meter lange komplexe Brücke, die eine zentrale Rolle für die Stadtentwicklung spielt.

    Nach Genehmigung des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) ist Implenia zuständig für den Ausbau des Autobahnanschlusses N01/36 Schlieren-Europabrücke in Zürich-Grünau. Das Projekt umfasst die Instandhaltung der Verkehrsfläche zwischen den Anschlüssen Schlieren und Altstetten. Zuvor seien Rückbau-, Aushub- und Werkleitungsarbeiten sowie die Installation einer Strassenabwasserbehandlungsanlage zu leisten. Lärmschutzwände auf einer Fläche von 3800 Quadratmetern sollen Anwohner des Quartiers Grünau nach Bauende 2027 vor Beeinträchtigungen schützen.

    Im Auftrag der Stadt Winterthur realisiert Implenia den Angaben zufolge ein 390 Meter langes, anspruchsvolles Brückenbauwerk für Fussgänger, Velos und Busse über die Querung Grüze. Sie verbindet die Sulzerallee mit der St.Gallerstrasse und soll nach Angaben der Stadt „zur ÖV-Drehscheibe des neu entstehenden Stadtquartiers Neuhegi-Grüze“ werden. Der Bauauftrag enthält Spezialtiefbau für Fundationen und Schutzbauten, diverse Tiefbauleistungen im Gleisbereich sowie komplexe Lehrgerüstkonstruktionen. Ende 2026 soll die Brücke in Betrieb gehen.

  • Implenia und Frutiger bauen zweite Röhre des Gotthardtunnels

    Implenia und Frutiger bauen zweite Röhre des Gotthardtunnels

    Kernstück der Arbeiten ist der 7.3 km lange Vortrieb mit einem Durchmesser von 12.3 m durch eine Tunnelbormaschine (TBM) mit Tübbingausbau. Dieses schliesst an eine 160 m lange, konventionell ausgebrochene Startstrecke an. Weitere Arbeiten des Auftrags sind dabei der 430 m lange, konventionelle Vortrieb durch die Störzone Nord, der vom in Ausführung befindlichen 4 km langen Zugangsstollen Nord aus

    ausgebrochen wird. Die TBM wird später durch diesen Abschnitt der Störzone hindurch gezogen und deren Bohrkopf vollständig revidiert. Dann wird die TBM den weiteren Vortrieb bis zur Losgrenze in Angriff nehmen. Ebenso wird die ARGE einen hochkomplexen Ausbruch zweier unterirdischer Lüftungszentralen erstellen sowie eine unterirdische Betonanlage und Produktionshallen für Tübbinge und Werkleitungskanäle in ehemaligen Militärkavernen.

    Das ASTRA begründet den Zuschlag wie folgt: «Die ARGE ‘secondo tubo’ hat ein qualitativ und preislich sehr gutes und damit insgesamt das vorteilhafteste Angebot eingereicht. Die Offerte des Zuschlagsempfängers überzeugt durchwegs mit gut bis sehr gut beurteilten Zuschlagskriterien. Der Anbieter hat das vorteilhafteste Angebot vorgelegt und kann sich auch qualitativ anhand der vorgelegten Angebotsunterlagen von den anderen Bietern hervorheben. Die für den Baustelleneinsatz vorgesehenen Schlüsselpersonen werden mit sehr gut beurteilt.»

    André Wyss, CEO von Implenia, zum gewonnenen Auftrag: «Die zweite Röhre des Gotthard Strassentunnels trägt wesentlich zur Verbesserung der Nord-Süd-Strassenverbindung in der Schweiz bei. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt, das ausgezeichnet zur Strategie von Implenia

    passt, planen und bauen dürfen. Wir können dabei unsere langjährige Erfahrung und bewährte Expertise im Tunnelbau sowie in weiteren Disziplinen des Tiefbaus optimal einsetzen.»

    Seitens Implenia werden nebst dem Tunnelbau auch der Spezialtiefbau sowie Tiefbaueinheiten der Zentralschweiz in die Ausführung involviert sein.

  • Basel bekommt ein neues Forschungszentrum

    Basel bekommt ein neues Forschungszentrum

    Das Projekt R2-D2 von Guerra Clauss Garin Architekten aus Basel hat die Ausschreibung für einen Büroneubau an der Ecke Schanzenstrasse/Spitalstrasse in Basel gewonnen. Dort werden laut Medienmitteilung das Botnar Research Center for Child Health ( BRCCH ) der Universität Basel und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ( ETH ) einziehen.

    Das BRCCH wird in unmittelbarer Nähe des Universitätsspitals Basel, des Universitätsspitals Basel und des Life Sciences Campus Schällemätteli angesiedelt. Es soll das Cluster Kinder- und Jugendmedizin ausbauen und sich in den nächsten Jahren „zum führenden anwendungsorientierten Forschungsinstitut für Kinder- und Jugendgesundheit“ entwickeln. Der Kanton Basel-Stadt baut das Gebäude in Eigenregie.

    Der Projektwettbewerb wurde einstimmig von Guerra Clauss Garin Architects gewonnen. Nun überarbeiten sie ihre Entwürfe für das emissionsarme und nachhaltige Forschungsgebäude auf Grundlage der Empfehlungen der Jury. Anschließend wird das Vorprojekt mit detaillierten Angaben zu Kosten, Terminen und Standards erstellt, heißt es in der Pressemitteilung.

    Interessierte können die Wettbewerbsbeiträge vom 14. bis 25. Januar 2022 in der Uferstraße 90 einsehen.