Autor: immovestuser

  • Wer ist oder was ist ein Standortmanager?

    Wer ist oder was ist ein Standortmanager?

    Es kommt häufig vor, dass Mitglieder des EZB-Rates des Schweizerischen Standortverbandes gefragt werden, was genau ein Standortförderer ist und was sein Geschäft ist. Die nicht ganz zufriedenstellende Antwort lautet immer: Es kommt darauf an. Da es für die rund 300 in der Schweiz als Immobilienentwickler tätigen Personen keine anerkannte berufliche Qualifikation gibt, viel weniger einheitliche Ausbildung oder ein Qualifikationsprofil. Es gibt verschiedene berufliche Namen und Tätigkeitsbereiche: Standortförderer, Wirtschaftsförderer, Standortmanager, Marketing nach Standort, regionales Marketing, regionale Entwicklung, um nur einige zu nennen, aber die Liste ist nicht vollständig. Tatsächlich sind die unzähligen Kollegen in den Bereichen, mit denen der Standortmanager eng zusammenarbeitet, nicht enthalten: Tourismus, Immobilien, Architektur, Bauwesen, Forschung, Verwaltung und öffentlicher Sektor, Kultur, Gastronomie usw. Auf der theoretischen Ebene scheint es eine klare Unterscheidung zu geben, die in der Praxis tatsächlich verschwindet.

    Erkennen Sie das Potenzial und setzen Sie es dann um
    Und genau in dieser Schnittstelle zwischen den unterschiedlichsten Sektoren befindet sich der Promoter oder Promoter von Standorten und arbeitet in den meisten Fällen – ja, Frauen gewinnen an Boden – oft mit vielfältigen Fähigkeiten in anderen Sektoren wie Soziologie, Wirtschaft, Architektur, Marketing oder Immobilienverkauf. Der moderne Veranstalter kombiniert diese und andere Fähigkeiten und erfüllt die Aufgabe, die ihm häufig von der Politik gestellt wird – auf kommunaler oder internationaler Ebene. Sie, die dieses Magazin lesen, sind höchstwahrscheinlich in einem der genannten Bereiche aktiv, sodass Sie die zahlreichen Qualitäten und Kenntnisse, die ein Standortförderer besitzen sollte, am besten bewerten können. In einem Punkt sind sich alle einig: Es gibt einen gemeinsamen Nenner für alle Projektträger, jeder möchte das Potenzial seines Aktionsfeldes kennen, um es dann zu entwickeln und zu realisieren. Und dies ist eine etwas einfache Antwort auf die ursprünglich gestellte Frage.

    Professionalität fördern
    Der ASLM, der Dachverband, der Standort- und Wirtschaftsförderer in der Schweiz zusammenbringt, ist nicht zufrieden. Der 1998 gegründete Verein hat mittlerweile rund 90 Mitglieder. Es bemüht sich um Antworten auf die eingangs genannten Fragen und fördert zu diesem Zweck den interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch sowie die Verbindung zwischen Lehre, Forschung und Praxis. Die ASLM setzt sich voll und ganz für die Förderung der Professionalität im Bereich des Standortmanagements ein. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschuleinrichtungen organisiert der Verein Kurse und Schulungsmodule zu diesem Thema, und mehrere Mitglieder sind auch Redner in den verschiedenen Schulungs- und Auffrischungskursen. Auch auf politischer Ebene steht die ASLM im Dienste der Professionalität, um eine anerkannte berufliche Persönlichkeit, die Figur des „Standortmanagers“, zu erreichen. Zu den Aufgaben des ASLM gehört nicht zuletzt die Beantwortung von Fragen zum Standortmanagement.

    Das Netzwerk der Kontakte ist unerlässlich
    Die Hauptaufgabe der ASLM ist jedoch die Verbindung zwischen ihren Mitgliedern. Standortentwicklung, Standortmarketing, Wirtschaftsförderung, Immobilienprojekte, Raumplanung: Diese und andere Themen gehören, wie bereits erwähnt, zur täglichen Tätigkeit der Standortförderer. Komplexe Sektoren, die sich überschneiden und für die es nicht immer einfach ist, einen Überblick zu behalten und die Verbindungen und Zusammenhänge zu haben
    fühlt sich richtig an. Gerade deshalb gewinnen der Erfahrungsaustausch, das berufliche Netzwerk und die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Branchen zunehmend an Bedeutung. Die ASLM bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, ihr Netzwerk zu erweitern, sich um den interdisziplinären Austausch zu kümmern und die Synergien zwischen Standortförderung, Wirtschaftsförderung, Raumplanung und Immobilienentwicklung zu nutzen. Darüber hinaus können ASLM-Mitglieder kurze kostenlose Konsultationen zu Aspekten des Standortmanagements und der Standortentwicklung in Anspruch nehmen, die von Mitgliedern des ASLM-Verwaltungsrats angeboten werden.

    Auszeichnungen für innovative Projekte
    Jedes Jahr im Frühjahr organisiert die ASLM den Standortmanagement-Tag, an dem sich Standortmanager, Wirtschaftsförderer, Experten des Immobiliensektors und Vertreter von Kommunen, Städten und Kantonen treffen, um Interventionen zu Referenzfällen anzuhören und Themen zu diskutieren branchenspezifisch, tauschen Sie Erfahrungen aus und erweitern Sie Ihr Kontaktnetzwerk. Seit 2007 vergibt ASLM die begehrten ASLM Awards an innovative Projekte im Bereich Standortentwicklung, Standortmarketing und Wirtschaftsförderung. Die Auszeichnungen sollen die Vielfalt und Qualität sowie die Innovationskraft von Projekten im Bereich Standortentwicklung, Standortmarketing und Wirtschaftsförderung belohnen. Seit 2017 organisiert die ASLM auch einen Besuch der Expo Real in Monaco, die Anfang Oktober stattfindet. Mit rund 42.000 Besuchern und 2.000 Ausstellern ist die Expo Real die größte europäische Ausstellung für den Immobilien- und Standortbereich. Die Initiative beinhaltet eine Rückfahrt mit dem Bus, einen Besuch der Ausstellung mit ausgewählten Treffen, einen Aperitif und ein exklusives Netzwerk am Schweizer Stand „Swiss Circle“. ■

    • André Gassmann ist Mitglied der
      Geschäftsführer der ASLM und Leiter Kommunikation und Marketing der Gemeinde Emmen; Alexandra Vogel leitet das Büro des Schweizerischen Standortverbandes ASLM.

    Kontakte

    Schweizerische Vereinigung
    für Standortmanagement SVSM
    Geschäftsstelle
    Ricketwilerstrasse 135
    8352 Ricketwil (Winterthur)
    T: 058 255 08 88
    info@svsm-standortmanagement.ch
    www.svsm-standortmanagement.ch

  • Schweiz muss Energiewende beschleunigen

    Schweiz muss Energiewende beschleunigen

    Die Schweiz hat sich für die Energiewende bis 2020 wenig ehrgeizige Ziele gesetzt und dürfte diese auch erreichen. Das zeigt der dritte Monitoringbericht des Bundesamtes für Energie (BFE). Danach erreichten die neuen erneuerbaren Energien 2019 eine Stromproduktion von 4186 Gigawattstunden. Das Ziel von 4400 Gigawattstunden 2020 liege in Reichweite, schreibt das BFE in einer Mitteilung. Wenn aber der Richtwert von 11‘400 Gigawattstunden im Jahr 2035 erreicht werden soll, dann muss der Zubau pro Jahr durchschnittlich 451 Gigawattstunden betragen, anderthalb Mal so viel wie im abgelaufenen Jahrzehnt.

    Ähnlich der Endenergieverbrauch pro Kopf: Das Reduktionsziel von minus 16 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 2000 wurde bereits 2016 erreicht. Bis 2019 wurden minus 19,1 Prozent erreicht. Wenn aber der Richtwert für 2035 von minus 43 Prozent erreicht werden soll, dann müsste der durchschnittliche Rückgang pro Jahr bei minus 2,2 Prozent liegen. Im abgelaufenen Jahrzehnt erreichte er nur minus 1,4 Prozent.

    Die gleichzeitig vom BFE herausgegebenen Energieperspektiven 2050+ kamen denn auch zum Schluss, dass die Schweiz mit einer Fortsetzung der bestehenden Praxis ihr Klimaziel langfristig weit verfehlen wird. Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2050 ihren CO2-Ausstoss auf netto Null zu reduzieren. Doch mit einem „weiter so“ kommt sie gerade mal auf einen Rückgang des CO2-Ausstosses von 30 Prozent im Vergleich zu 2020.

    Die Energieperspektiven 2050+ gehen aber davon aus, dass die Schweiz mit den bereits verfügbaren oder derzeit entwickelten Technologien ihr Klimaziel erreichen könne. Der Investitionsbedarf läge dabei nur um 8 Prozent über dem einer Fortsetzung der bisherigen Praxis, heisst es in einer BFE-Mitteilung. Wenn die bisherige Praxis beibehalten würde, müssten bis 2050 insgesamt 1400 Milliarden Franken in die Energieinfrastruktur, Anlage, Geräte und Fahrzeuge investiert werden. Wenn das Klimaziel von netto Null erreicht werden soll, wären es gut 1500 Milliarden Franken.

  • Erste Freiflächen-Solaranlage von EKZ ist am Netz

    Erste Freiflächen-Solaranlage von EKZ ist am Netz

    Das Solarkraftwerk Algibicos von EKZ nahe der südspanischen Stadt Murcia hat laut einer Medienmitteilung am Dienstag seinen Betrieb aufgenommen. Damit ist das erste grosse Freiflächen-Solarkraftwerk des Züricher Energieunternehmens ans Netz gegangen.

    Auf einer Fläche von 85 Hektar werde es pro Jahr etwas über 90 Gigawattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von mehr als 20’000 Haushalten. Das Gebiet zählte mit über 300 Schönwettertagen zu den sonnenreichsten in ganz Europa. Zusätzlich werde der Ertrag durch bewegliche Sonnenpaneele gesteigert, die sich zur Sonne hin ausrichten.

    „Im Vergleich zu Schweizer Anlagen kann so circa doppelt so viel elektrische Energie gewonnen werden“, wird der Senior-Projektleiter bei EKZ Renewables, Jean-Marc Degen, in der Mitteilung zitiert. Zudem seien Anlagen dieser Ausdehnung in der Schweiz kaum realisierbar. Die mittlerweile niedrigen Produktionskosten und der sonnenreiche Standort ermöglichten einen gewinnbringenden Betrieb, auch ohne staatliche Einspeisevergütungen.

  • Einfamilienhäuser werden teurer

    Einfamilienhäuser werden teurer

    Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge hat der erstmals ermittelte Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) im dritten Quartal 2020 auf dem Stand von 100,8 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Wachstum von 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich hatten die Analysten des BFS einen Anstieg der Preise um 2,6 Prozent gemessen. Der Basiswert des Index war im vierten Quartal 2019 auf 100 Punkte festgelegt worden.

    Bei den Veränderungen zum Vorquartal machen die Analysten im Berichtsquartal gegenläufige Entwicklungen von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen aus. Die Preise für Einfamilienhäuser waren im Quartalsvergleich um 1,1 Prozent gestiegen. Die Preise für Eigentumswohnungen fielen im Berichtsquartal hingegen um 0,6 Prozent niedriger als im Vorquartal aus.

    Besonders deutliche Steigerungen der Preise für Einfamilienhäuser hatten die Analysten dabei mit 2,6 und 2,2 Prozent in den städtischen Gemeinden der Grossagglomerationen und den rualen Gemeinden beobachtet. Die deutlichsten Rückgänge der Preise für Eigentumswohnungen wurden mit jeweils minus 1,1 Prozent in den intermediären und rualen Gemeinden registriert.

  • Das Kantonale Institut für Wirtschaft und Handel wird erneuert

    Das Kantonale Institut für Wirtschaft und Handel wird erneuert

    Im Rahmen von Architekturwettbewerben für Schulfächer sehen wir uns häufig mit Projekten konfrontiert, die die architektonische Entwicklung der Nachkriegszeit belegen. Manchmal sind sie interessante Objekte, andere weniger, auch wenn die auftretenden Fragen dieselben sind.

    Wie verhält man sich vor einer Architektur, die uns in Zeiten und Denkweisen so nahe steht? So lösen Sie Energielücken, ohne das Gesicht zu verzerren. Was sind die besten Möglichkeiten, um die Räume zu erweitern, ohne das ursprüngliche Konzept und die ursprünglichen Eigenschaften zu verlieren?

    Dies sind einige der Fragen, mit denen die Architekten Corecco und Canevascini konfrontiert waren, um zu lösen, was sie an diesen Architekturen wirklich mögen, welche Lücken zu schließen sind und welche Transformationen das architektonische Gleichgewicht geknackt haben könnten.

    Die Gebäude und die Landschaft
    Die ehemalige Bellinzona-Kaserne, die Anfang der 1950er Jahre von den Architekten Jäggli, Brunoni, Beretta-Piccoli und Tallone entworfen und in den 1980er Jahren in eine Business School umgewandelt wurde, verfügt über verschiedene wertvolle Elemente, die als Design-Eckpfeiler dienen. Das allgemeinste befindet sich in der hochwertigen Landschaft des Ortes, an dem der Komplex mit Bedacht eingefügt und im Laufe der Zeit durch Interventionen von absolutem Wert gestärkt wurde, unter denen das öffentliche Badezimmer hervorsticht, die großartige Arbeit der Architekten Aurelio Galfetti, Flora Ruchat, Ivo Trümpy.

    Eine Flussroute, eine ausgedehnte Grünfläche, die durch öffentliche Gebäude definiert wird, der Blick auf das mittelalterliche Bellinzona und die nach Norden öffnende Landschaft des Tals bilden die Hintergründe der Umgebung des Instituts. Dann gibt es die Möglichkeit, die Volumina individuell streng zusammenzustellen, aber durch die leichten Schwingungen der Winkel, die die Verkettung zeichnen, gemildert zu werden. Schließlich die kompositorische und strukturelle Genauigkeit der einzelnen Teile, die Rückverfolgung von Details oder konstruktive Lösungen, die dem Ganzen Kontinuität verleihen, selbst bei extrem unterschiedlichen Volumina. Denken Sie zum Beispiel an die Form des Daches: zwei Teilungen, die sich nicht berühren und einen Lichtschnitt bilden; Lösung angenommen und geeignet sowohl im Hauptgebäude als auch in den Nebengebäuden. Diese Strenge ist auch ein Fassadenthema, das mit unterschiedlichen, aber ähnlichen Rhythmen entlang aller Hauptansichten wiederholt wird.

    Hier kommen die Antworten auf die ersten Fragen. Wenn Sie in diese Gebäude eingreifen, müssen Sie dies mit Respekt tun und ihre volumetrische Integrität und das Erscheinungsbild von Details verteidigen. Zerstören Sie nicht die einzelnen Teile des Komplexes, um die erforderlichen neuen Räume aufzunehmen – auch wenn einige von ihnen von geringerem Wert sind – und verwandeln Sie nicht den offenen, aber raffinierten strukturellen Aspekt der Fassaden.

    Diese Annahmen führen zunächst zu einer energetischen Sanierung von Block A, dem Hauptgebäude des Komplexes. Es wird hauptsächlich intern gelöst, dank der Schaffung eines Systems
    modular isoliert und funktional für den Durchgang der Anlage und für Regale und Schränke, die für Unterrichtsräume nützlich sind. Die Dicke dieses Elements entspricht der Notwendigkeit, die Wärmebrücke der Bauelemente der Fassade nach innen aufzulösen. Der Teil des Fensters hat im Vergleich zum Original ein neues Design, das der Notwendigkeit einer natürlichen Belüftung der Räumlichkeiten entsprechend der neuen Dicke der Profile entspricht.

    Das Projekt
    Die drei Phasen des Projekts, die Sanierung von zwei bestehenden Blöcken und die Erweiterung um ein neues Gebäude, wurden durchgeführt, während die Schule aktiv blieb und die mehr als 1.300 Schüler nicht vertrieben werden mussten. Dies ist eine vom Wettbewerb festgelegte Bedingung. Die Erweiterung, die sich jetzt in der letzten Bauphase befindet, ist ein langer Körper, der vom Boden abgehoben und über die beiden Treppen zwischen dem Erdgeschoss und der ersten Ebene mit dem Hauptblock verbunden ist. Der Standort verdeutlicht die Gestaltung der Parkplätze und der Servicegebäude, die jetzt ungeordnet angeordnet sind, und bringt die Schule schließlich entlang des Flusses, nicht mehr als Rückseite, sondern als privilegierter Hintergrund.
    Die strukturelle Strenge, die äußerlich durch die die Platte tragenden Klingen und den vertikalen Rhythmus der Fassadenelemente betont wird, ist die Lösung, die das neue Gebäude architektonisch mit dem bestehenden verbindet. Der grundlegende Unterschied ist die ausgeprägte horizontale Abmessung im Gegensatz zur Vertikalität der Erhebungen des ursprünglichen Komplexes.

    Die Hauptebene beherbergt hauptsächlich 12 Klassenzimmer nach Westen und Arbeits-, Pausen- (für Schüler und Lehrer) oder Serviceräume nach Osten. Im Norden ist ein großer Mehrzweckraum geplant, der als Hauptversammlungsraum innerhalb des gesamten Schulkomplexes dienen wird. Große Verkehrsflächen verbinden die neuen Räume mit Abmessungen, die für die hohe Nutzerzahl geeignet sind.

    Die Sanierung und Erweiterung erfolgte in drei Schritten zu Gesamtkosten von 34,4 Millionen Franken: In der ersten Phase die Klassenzimmer und das Institut (Block A) in der zweiten Phase die Büros und das Dokumentationszentrum (Block D und P) und die dritte Stufe mit Expansion.
    Materialien Konstruktiv wird die Architektur der Erweiterung durch eine Stahlbetonkonstruktion aufgelöst, die außen isoliert ist und von umgedrehten Bockpfeilern auf der Höhe der Eingänge zum Erdgeschoss getragen wird. Die Sprache des Gebäudes wird in den Haupterhebungen mit großen Glasflächen aufgelöst, die in Richtung der Auen des Flusses blicken, während in den Kopfansichten die Verkleidung das wiedergibt, was für die vorderen Elemente der Fußböden in Zink-Titan-Folie getan wurde, die in der Farbe oxidiert ist dunkel. Der Rhythmus der Hauptfassaden vermischt feste Verglasungen mit undurchsichtigen Türen, die zur Belüftung geöffnet werden können, und macht den Wechsel von Innenräumen mit unterschiedlichen Inhalten homogen und abstrakt.

    Energiestandards
    Die Sanierungsarbeiten entsprachen den Anforderungen der Minergie-Baunormen. Es war nicht möglich, eine Zertifizierung zu beantragen, da ein einzelner Punkt nicht bezahlt wurde, kontrollierte Belüftung. Die Erweiterung hat stattdessen Minergie-Standards und -Zertifizierungen. ■

  • Eine weltweite Karriere

    Eine weltweite Karriere

    Die Karriere einer Persönlichkeit wie Mario Botta in wenigen Zeilen zu beschreiben, ist notwendigerweise eine reduzierende Übung. 1943 in Mendrisio geboren, besuchte er nach einer Lehrzeit in Lugano das Kunsthochschule in Mailand und setzte sein Studium an der Universität für Architektur in Venedig fort, wo er 1969 mit den Betreuern Carlo Scarpa und Giuseppe Mazzariol seinen Abschluss machte. In Venedig hat er die Gelegenheit, Le Corbusier und Louis I. Kahn kennenzulernen und für sie zu arbeiten. 1970 eröffnete er sein eigenes Studio in Lugano. 1976 wurde er als Gastprofessor an die Polytechnic of Lausanne und 1987 an die Yale School of Architecture in New Haven (USA) berufen. Seit 1983 ist er Titelprofessor an den Schweizerischen Polytechnischen Schulen, von 1982 bis 1987 Mitglied der Bundeskommission der Schönen Künste. Unzählige internationale Preise und Auszeichnungen sowie Ehrendoktorwürden. Mario Botta ist unter anderem der Schöpfer der Akademie der Architektur und des Theaters der Architektur von Mendrisio.

    Seit den ersten Realisierungen von Einfamilienhäusern im Tessin umfasste seine Arbeit viele Gebäudetypen auf der ganzen Welt. Einige Beispiele: das MOMA Museum für moderne Kunst in San Francisco; die Kathedrale der Auferstehung in Evry; das Jean-Tinguely-Museum in Basel; die Cymbalista-Synagoge in Tel Aviv; die Stadtbibliothek in Dortmund; das Dürrenmatt-Zentrum in Neuenburg; der Kyobo Tower und das Leeum Museum in Seoul; die Verwaltungsgebäude von Tata Consultancy Services in Neu-Delhi und Hyderabad; die Renovierung des Teatro alla Scala in Mailand; das Wellnesscenter Tschuggen Berg Oase in Arosa; das Campari-Hauptquartier und die Residenzen in Sesto San Giovanni; die Tsinghua Universitätsbibliothek in Peking; die Zwölf im Hengshan Hotel in Shanghai; das Kunstmuseum der Tsinghua-Universität in Peking; das Restaurant Fiore di Pietra am Monte Generoso. ■

  • Oberfläche rechts: seine Bedeutung für den öffentlichen Wohnungsbau

    Oberfläche rechts: seine Bedeutung für den öffentlichen Wohnungsbau

    CASSI (die Sektion der italienischen Schweiz des Dachverbandes der Schweizer Wohnungsgenossenschaften) in Zusammenarbeit mit
    arbeitet mit der Regionalgruppe Tessin von Espace Suisse daran, mehr Wissen und Bewusstsein für das wichtige, in unserem Kanton noch wenig bekannte Thema des Oberflächenrechts in Bezug auf den öffentlichen Wohnungsbau zu verbreiten.

    Das Instrument des Oberflächenrechts könnte neue Impulse für die Entwicklung verschiedener und innovativer Projekte geben und auch die territoriale Entwicklung positiv beeinflussen.
    mit wichtigen wirtschaftlichen, aber auch sozialen Auswirkungen.

    Langfristig und unter bestimmten Bedingungen könnte die Vermietung einer Immobilie, eines zu bauenden oder bereits gebauten Grundstücks der gesamten Gesellschaft, auch künftigen Generationen, Vorteile bringen. Es könnte die Schaffung von erschwinglichem Wohnraum fördern, um nicht nur Wohnräume zu schaffen, sondern auch Nachbarschafts- und Geschäftstätigkeiten anzuregen, wie dies bereits an vielen Orten in der Schweiz festgestellt wurde.

    Die Anwendung des Oberflächengesetzes, falls erforderlich, in Verbindung mit der Verwendung von Kapital aus dem „Fonds de Roulement“ (Fonds, der mit Krediten der Konföderation gespeist wird) zur Gewährung von Darlehen zu einem subventionierten Zinssatz, der für Betreiber des Sozialer Wohnungsbau) könnte die Entwicklung von Wohnprojekten fördern, insbesondere die Renovierung in dieser Zeit des Wandels. Wohnprojekte, die möglicherweise durch einen Generationenmix gekennzeichnet sind, könnten ein Gefühl der Solidarität und gegenseitigen Hilfe fördern und die Organisation des täglichen Lebens erleichtern, sodass sich die Bürger gegenseitig helfen, sich gegenseitig zu unterstützen.
    weniger auf die Hilfe des bereits überlasteten Staates angewiesen, um die Krise zu bewältigen.
    Die offenen Stellen haben Rekordwerte erreicht, der Wert von Grundstücken bleibt hoch und die Zahl der bezahlbaren Wohnungen in den Ballungsräumen bleibt unzureichend. Eine zunehmende Zahl von Familien, die sogar zum mittleren Bevölkerungskreis gehören, ist aufgrund der hohen Kosten nicht in der Lage, angemessene Wohnlösungen zu finden oder in ein Haus zu investieren. Eine größere Anzahl von Haushalten könnte erwägen, in Immobilien zu investieren, wenn sie öffentliche Versorgungsprojekte unter Verwendung der Baurechte entwickeln. Da das Kapital für den Kauf des Grundstücks nicht erforderlich ist, wäre das Anfangskapital für die Durchführung des Projekts – die Renovierung eines bestehenden Gebäudes oder einer Konstruktion – erheblich geringer, und daher könnten es sich mehr Familien leisten. Wenn Familien weniger für Miete ausgeben könnten, hätten sie mehr Geld, um in etwas anderes zu investieren, und würden daher mehr zur Führung der Wirtschaft beitragen, insbesondere der lokalen.

    In der Regel handelt es sich um öffentliche Einrichtungen oder parapub-
    die Patrizier oder Gemeinderäte, um ihre zu geben
    Eigentum. Auch erblich oder pro
    Eigentümer von historischen Gebäuden könnten dieses Tool in Betracht ziehen. Selbst Eigentümer, die aus emotionalen Gründen die Immobilie nicht verkaufen möchten, sind möglicherweise daran interessiert, eine Oberfläche zu finden, dh diejenigen, die die Immobilie über einen längeren Zeitraum vermieten und ihr Kapital in die Renovierung und / oder den Bau investieren.

    Es ist wichtig zu wissen, dass der Eigentümer des Fonds Einschränkungen festlegen kann, damit das durchzuführende Projekt bestimmte Merkmale aufweist. Wenn eine Gemeinde beispielsweise beschließt, ihr eigenes Eigentum nach dem Oberflächengesetz zu geben, könnte dies nicht nur verlangen, dass die Wohnungen von öffentlichem Nutzen sind, nicht gewinnorientiert, sondern dass auch ein Prozentsatz vorhanden sein muss.
    von Wohnungen für autarke ältere Menschen, große Familien oder wirtschaftlich schwache Bevölkerungsgruppen. Die Gemeinde könnte auch vorschreiben, dass das Gebäude mit hohen Energiestandards gebaut wird oder dass die Räume im Erdgeschoss öffentliche Funktionen oder mehr haben.

    Jede dieser Einschränkungen beeinflusst eindeutig den Kanon des Oberflächengesetzes, da sie die Freiheit für diejenigen einschränkt, die das Projekt durchführen. Einschränkungen sind daher entscheidende Elemente für die Ermittlung der Höhe der Miete; Je mehr es gibt, desto niedriger ist die fällige Gebühr. Die Gemeinde, die Beschränkungen auferlegt, sammelt weniger, aber es ist auch dem Fremdkapital zu verdanken, dass Lösungen für Probleme gefunden werden, die sie sonst mit dem Geld der Steuerzahler selbst lösen müsste. Dies wird eines der Themen des nächsten von CASSI mit der Tessiner Regionalgruppe Espace Suisse organisierten Treffens sein, das im kommenden Frühjahr stattfinden wird: Oberflächenrecht, Berechnung seines Wertes und finanzielle Unterstützung.

    Nicht nur die Höhe der Miete ist ein bestimmendes Element bei der Unterzeichnung eines Oberflächenrechtsvertrags, sondern auch die Dauer, die den Bedingungen der Umkehrbarkeit entsprechen muss, dh der Wert, der für das Gebäude und den Zustand, in dem er sein muss, anerkannt wird Finden Sie am Ende des Vertrages, dass der Eigentümer seine Nutzung wieder aufnehmen wird.

    Der große Vorteil für die Gemeinden oder für jeden anderen Eigentümer besteht darin, dass nach Ablauf des Vertrages die Verfügbarkeit des Eigentums an die öffentliche Einrichtung oder an die Erben und damit an zukünftige Generationen zurückgeht. Die Beibehaltung des Eigentums ist eine enorme Investition in die Zukunft und eine zukunftsweisende Entscheidung. Zukünftige Generationen
    Die Immobilien werden Immobilien haben, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen, nicht nur Wohnraum, der sich im Laufe der Zeit verändert hat.

    In städtischen Zentren sind die Immobilienkosten sehr hoch und werden weiter steigen, da Land ein nicht reproduzierbarer Vermögenswert ist. Sicherlich ist und bleibt es für die mittelständische Bevölkerung in naher und mittlerer Zukunft schwierig, darauf zuzugreifen. Große Zentren wie Zürich und Genf investieren in den Kauf von Immobilien und geben diese dann an Baurechte an öffentliche Versorgungsunternehmen weiter, die dort zu erschwinglichen Kosten Wohnräume bauen. Sie tun dies, weil sie sich bewusst sind, dass es wichtig ist, einen Bevölkerungsmix in Städten aufrechtzuerhalten, da die Städte dank dessen am Leben bleiben. Und es ist wichtig, in der Lage zu sein, einen mittleren Bevölkerungskreis in ihren Städten zu halten, da dieser Steuern zahlt.

    Eine engere Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor, auch bei gemeinnützigen Wohnprojekten, könnte auch im Tessin zu interessanten Ergebnissen führen, sowohl in städtischen Gebieten als auch in den Tälern. Die Gemeinden der Randgebiete könnten integriert werden
    Sie möchten diese Art von Projekten fördern, die dazu beitragen könnten, Gebiete wiederzubeleben, die durch einen starken demografischen Rückgang gekennzeichnet sind, was zu einer Verringerung von Aktivität und Leben führt. In Kombination mit der Entwicklung von Dienstleistungen, auch im technologischen Bereich, könnten diese Projekte dazu beitragen, periphere Zentren wiederzubeleben und attraktiv zu machen.

    Ein Rekord zum Abschluss. Wenn die öffentliche Einrichtung ihr Eigentum im Oberflächenrecht zur Verfügung stellt, muss sie auch das Gesetz über öffentliche Aufträge berücksichtigen. Für weitere Informationen schreiben Sie an info@cassi.ch oder besuchen Sie die Website www.cassi.ch.

    Im Bereich Veranstaltungen werden die Interventionen der Sprecherinnen Federica De Rossa, Professorin am Institut für Recht, veröffentlicht
    der Universität der Italienischen Schweiz und Daniele Graber, Lic.Iur Dipl. Ing. HTL di
    VIALEX Rechtsanwälte AG.

    Es ist möglich: mehr zu tun – besser zu leben – indem man weniger ausgibt. ■

  • deltaVERDE

    deltaVERDE

    Prämisse
    deltaZERO ist «eine Gruppe von Designern aus den Bereichen Architektur und Stadtplanung, die Gebäude und Städte für den Mann des 21. Jahrhunderts bauen wollen». Die Gruppe ist in der Schweiz führend bei der Planung emissionsfreier Gebäude und hat einige selbst beworbene Prototypengebäude entwickelt, um die in den Projekten des Studios vorgeschlagenen Systeme direkt zu überprüfen.

    2008 schlug das deltaZERO-Gebäude in Paradiso einen neuen Standard für Niedrigenergiegebäude der Zukunft vor, der sich durch Flexibilität und Transparenz auszeichnet. Es folgte deltaROSSO, ein Prototypengebäude, ein Mietgebäude für gemischte Wohn- und Verwaltungszwecke, das mit dem Sonderpreis der Schweizerischen Solaragentur 2019 für das beste Mehrfamilienhaus mit positiver Energie ausgezeichnet wurde

    Jetzt wird der „Prüfstand“ durch den DeltaVERDE-Komplex dargestellt, in dem die bereits in den vorherigen Prototypen vorgeschlagenen Eigenschaften weiterentwickelt werden.

    Eigenschaften
    Der Komplex mit 5’000 m2 und 86 Parkplätzen zeichnet sich durch zwei bewohnbare Volumen aus, die auf einem Sockel stehen, der als Garage, Lager- und Technikraum dient.

    Das Grundstück, das den Aktionären von deltaZERO gehört, kommt einer im Urteil gewachsenen Baugenehmigung zugute.

    In Übereinstimmung mit der DeltaZERO-Philosophie wurde das Gebäude so entwickelt, dass es folgende Merkmale aufweist:
    – Achtung der Umwelt, daher keine höheren Emissionen in die Atmosphäre und Energieerzeugung als der Verbrauch
    – höher als der Verbrauch
    – maximale Flexibilität dank eines modularen Designkonzepts mit der daraus resultierenden Möglichkeit, Ziel und Partitionen entsprechend den Marktanforderungen zu ändern; Dank des abnehmbaren Strahlungsbodens mit deltaZERO-Konzepten ist die Transformation jederzeit einfach
    -hoher Wohnkomfort mit Belüftung
    kontinuierliche, große heiße und kalte Strahlungsoberflächen mit folglich reduziertem Temperaturdelta in der Verteilung
    ne, gefilterte und ionisierte Luft, Hausautomation

    Ort
    Chiasso ist eine Stadt wenige Kilometer von den Seen Lugano und Como entfernt und in der Nähe ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Es ist der ideale Ort für diejenigen, die in Ruhe leben und gleichzeitig mit lokalen und internationalen Verkehrs- und Servicenetzen verbunden sein möchten.

    deltaVERDE befindet sich in der Via Sottopenz, nur wenige Schritte vom historischen Zentrum entfernt und inmitten des Grüns des Penz-Hügelparks mit seinen schattigen und entspannenden Wegen, die Möglichkeiten zur Erholung in der Natur bieten.

    Die Lage ist aus logistischer Sicht strategisch: In wenigen Minuten zu Fuß erreichen Sie den Bahnhof, den zentralen Platz der Gemeinde und alle Dienstleistungen. Der Standort erfüllt daher die Anforderungen einer jungen Kundschaft, die ein Leben ohne ständige Nutzung des Autos wünschen, auch wenn die Autobahn in der Nähe liegt.

    Innovation
    Integration von Technologien zur Energieeinsparung und Energieerzeugung.

    Implementierung neuer Konzepte, die darauf abzielen, die Flexibilität des Ziels und die Nutzung der Räume entsprechend den sich ständig ändernden Bedürfnissen des zeitgenössischen Benutzers zu gewährleisten.

    Die modernsten technologischen Systeme beinhalten keine Emissionen und keinen Verbrauch, maximale Flexibilität und hohen Komfort und garantieren folglich die Stabilität des kommerziellen Wertes der Immobilie auch langfristig.

    Positive Energie
    deltaVERDE produziert mehr Energie als es verbraucht dank:
    -Eine Konstruktion, die auf Masse und optimale Wärmedämmung achtet
    – eine Energieerzeugung mit zwei reversiblen Wärmepumpen
    – in die Gebäudehülle integrierte Solarkollektoren und Photovoltaikmodule

    Komfort
    – optimale Beleuchtung durch große Fenster garantiert
    – saubere Luft dank Belüftung
    Fortsetzung mit Luftfilterung und Ionisation
    – Sommerkühlung und Luftentfeuchtung
    – thermische Aktivierung der Dachmasse
    – Hausautomation und Möglichkeit der schnellen Anpassung des elektrischen Systems an die Bedürfnisse des Benutzers dank des abnehmbaren Doppelbodens

    Flexibilität
    Wahl eines Konstruktionssystems, das es ermöglicht, die Räume nach den Bedürfnissen des Benutzers zu unterteilen und sie während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes in ständiger Transformation an die Bedürfnisse des Wohnsitzes und der Arbeit anzupassen.

    Die Räume können daher Wohnungen, Büros oder gemischte Lösungen aufnehmen und können leicht modifiziert werden; Jede Etage kann je nach Bedarf in eine flexible Anzahl von Einheiten unterteilt werden.

    Niedrige Kosten
    Trotz der außergewöhnlichen Eigenschaften des Gebäudes in Bezug auf Technologie, Komfort und verwendete Materialien beabsichtigen wir, durch ein lineares und modulares Projekt Wohn- und / oder Verwaltungsräume von höchster Qualität in einem Gebäude mit positiver Energie auf den Markt zu bringen, dessen Kosten dem lokalen Durchschnittsmarkt entsprechen . Diese Designphilosophie führt zu einer langfristigen Erhaltung des Wertes des Gebäudes, trotz des Klimawandels und der Veränderungen der Nutzerbedürfnisse, die für unsere Gesellschaft in einer schnellen und ständigen Transformation charakteristisch sind. ■

  • Edilgroup #unitipercostruire

    Edilgroup #unitipercostruire

    Tradition und Innovation sind die beiden Grundkonzepte des Projekts, die zur Gründung von Edilgroup geführt haben, dem wichtigsten Einzelhändler für Bauprodukte und -materialien im Tessin. Mit acht operativen Büros, einem im Kanton verteilten Handels- und Verwaltungssitz und rund achtzig Mitarbeitern wird der neue Akteur in der regionalen Bauszene als kompetenter und zuverlässiger Partner von Architekten, Unternehmen und Handwerkern der Branche anerkannt.

    Am beeindruckendsten ist jedoch die insgesamt 230-jährige Erfahrung auf Baustellen, die von den drei Unternehmen, aus denen die Edilgroup hervorgegangen ist, als Mitgift mitgebracht wurde: Ghielmimport SA, Taiana SA und Wullschleger SA. Bis vor wenigen Monaten haben Wettbewerber mit Weitsicht und Realismus beschlossen, mit bestem Know-how zum Erfolg einer beispiellosen unternehmerischen Initiative beizutragen, um den Herausforderungen eines wettbewerbsorientierten und anspruchsvollen Marktes auf dem Markt zu begegnen welche es Möglichkeiten geben wird, ergriffen zu werden.

    Zwischen Tradition und Innovation
    Natürlich innovativ, aber wie? Die Lager werden eingerichtet, um die notwendige Sichtbarkeit der Produkte zu gewährleisten. Kunden können sich auf professionelle Beratung verlassen. Ein wichtiger Beitrag wird auch vom Marketingbüro erwartet, zu dessen Strategien der Einsatz der wichtigsten modernen Kommunikationsinstrumente gehört.

    «Wir haben neue Ziele zwischen ökologischer Nachhaltigkeit und technologischer Innovation definiert und digitale, finanzielle und Planungsinstrumente integriert. Es geht nicht nur um Wettbewerbsfähigkeit – sagt Oliviero Milani, CEO von Edilgroup -, sondern auch darum, das Angebot zu diversifizieren, Fähigkeiten zu erweitern und uns darauf zu spezialisieren, exzellente Lösungen anzubieten, um das Gleichgewicht zwischen Qualität und Preis zu finden. Die Person steht im Mittelpunkt unserer Gedanken und unseres Handelns, da nur mit einem starken, kompetenten Humankapital gezeigt wird, dass wir an die Werte glauben, die uns identifizieren, und dass wir unsere Ziele wirklich erreichen können. Unser Motto #unitipercostruire repräsentiert nicht nur die Vereinigung von drei historischen Unternehmen im kantonalen Panorama, sondern bedeutet vor allem, Kräfte zu bündeln und mit Kunden und Lieferanten zusammenzuarbeiten, um die beste fachliche Beratung, exzellenten Service und innovative Qualitätslösungen anzubieten. “ . ■

  • Emmi testet Wasserstofflastwagen

    Emmi testet Wasserstofflastwagen

    Emmi hat zwei Wasserstofflastwagen von Hyundai Hydrogen Mobility in Betrieb genommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Diese wird das Unternehmen nun in der Logistik testen. Dabei arbeitet es mit dem Förderverein Wasserstoffmobilität Schweiz zusammen.

    Emmi transportiert täglich rund 8000 Paletten von A nach B, um seine Kunden in der Schweiz mit frischen Milchprodukten zu versorgen. Dafür hat das Unternehmen derzeit 140 Fahrzeuge im Einsatz, die jährlich 9,3 Millionen Kilometer zurücklegen. Zwar hat Emmi einen Teil seiner Transporte auf die Schiene verlagert. Allerdings sei dieses umweltschonende Transportmittel in verschiedener Hinsicht limitiert. In der Umstellung auf Wasserstofflastwagen sieht Emmi hingegen grosses Potenzial.

    Im Vergleich zu herkömmlichen Diesellastwagen können mit den Wasserstofflastwagen rund 70 bis 80 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden, hält das Unternehmen in der Mitteilung fest. Statt CO2 stossen diese Fahrzeuge Wasserdampf aus.

    Emmi wird die beiden Wasserstofflastwagen am H2-Tankstellen-Netz des Unternehmens Hydrospider aus Opfikon betanken, das derzeit in der Schweiz ausgebaut wird. Dieses stellt zu 100 Prozent emissionsfreien Wasserstoff zur Verfügung. Eine Tankfüllung reicht den Angaben zufolge für eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern. Der umweltfreundliche Treibstoff ermöglicht zudem den Betrieb von Nebenaggregaten, wie etwa dem Kühlraum.

  • Film über Energieregion Knonauer Amt feiert Premiere

    Film über Energieregion Knonauer Amt feiert Premiere

    Das Knonauer Amt ist seiner Zeit „zehn Jahre voraus“, sagte Regierungsrat Dr. Martin Neukom im August anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Energieregion Knonauer Amt. „Ein Zugpferd für die Energiewende“, formulierte das Mitglied des New Yorker Nachhaltigkeitsbeirats, Andrew Darrell. Er fand, dass die Welt von diesem Pilotprojekt erfahren sollte, schreibt der „Affolter Anzeiger“. Gemeinsam mit der Schweizer Stiftung Pro Evolution und dem WWF Schweiz gab er den Anstoss für einen Film über die vorbildliche Arbeit der Energieregion Knonauer Amt. Er hatte am Donnerstag Premiere. Sein Titel: „Voller Energie in die Zukunft – eine Region setzt auf Erneuerbare“.

    Der Film berichtet über die Initiativen, welche die 14 Gemeinden dieser Region im Kanton Zürich gemeinsam unternommen haben und unternehmen, um den Klimawandel zu bremsen: das Energiesparhauses in Stallikon, wo Kinder Energie auf spielerische Weise erleben können, das geplante Solarkraftwerk über der A4, die Kreislaufwirtschaft der Biogasanlage in Rickenbach, die überdurchschnittlich hohe Zahl CO2-neutraler Holz-Fernheizwerke. Im Jahr 2010 integrierten die Gemeinden das Schwerpunktprojekt Energieregion Knonauer Amt in die Standortförderung. Ihr Ziel ist, 80 Prozent ihres Energiebedarfs bis 2050 selbst und mit erneuerbaren Energien zu produzieren.

    Zahlreiche Expertinnen und Experten kommen in dem Film zu Wort, darunter Andreas Fischlin, Mitglied des Weltklimarats (IPCC) und Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). „Wir haben dieselbe CO2-Konzentration wie vor 3,5 Millionen Jahren“, warnt er. Damals habe in der Schweiz eine tropische Tier- und Pflanzenwelt geherrscht. ETH-Professor Anton Gunzinger plädiert für eine stärkere Nutzung einheimischer Energien. Das sorge für mehr Unabhängigkeit und dafür, dass mehr Geld im regionalen Kreislauf bleibe: „Wir brauchen mehr Säuliämter in der Schweiz!“

  • Vebego spannt mit ETH-Ausgründung zusammen

    Vebego spannt mit ETH-Ausgründung zusammen

    Die Vebego Schweiz Holding AG bietet verschiedene Lösungen in der Immobilienbranche an. Das Zürcher Unternehmen spannt nun mit Archilyse zusammen, einer Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).

    Archilyse hat eine Software zur Analyse von Immobilien entwickelt. Diese kann virtuelle Modelle von Immobilien erstellen, welche in ein Modell der Umgebung integriert werden. So kann Archilyse beispielsweise berechnen, wie viel Sonnenlicht in die Räume strömt oder wie die Aussicht ist. Die Analysen werden beispielsweise Projektentwicklern, Architekten oder Immobiliengesellschaften angeboten, welche sie vermarkten können.

    Das Ziel der Partnerschaft zwischen Vebego und Archilyse ist es, „an vorderster Front am Markt mitmischen“ zu können und Immobilientechnologien auch international zu vermarkten, heisst es in einer Medienmitteilung. Dabei soll Archilyse unter anderem mit der Vebego-Tochter Move Consultants zusammenarbeiten..

    „Die Kooperation mit Move Consultants als eigentlichem ‚Master of Grundriss und Flächen‘ hebt Archilyse und ihr Geschäftsmodell auf ein neues Level“, wird Matthias Standfest, Gründer und CEO von Archilyse, in der Mitteilung zitiert. „Zum einen ist Move die Nummer Eins, wenn es um die digitale Aufbereitung von Immobiliendaten geht und zum andern können die zahlreichen Kunden von Move ohne grosses Zutun neu von den umfangreichen Archilyse-Analysen profitieren“.

  • Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken hat seine Plattform für Immobilieninvestitionen in Europa aufgeschaltet. Damit nimmt das Unternehmen einer Medienmitteilung zufolge eine weltweite Pionierrolle ein. Über die Plattform können Anleger digitale Anleihen an Immobilien erwerben und ein eigenes Portfolio zusammenstellen.

    Investoren können sich beispielsweise auch an einer Gewerbeliegenschaft in der Schweiz beteiligen, mit welcher Crowdlitoken im Oktober eine Zusammenarbeit beschlossen hat. Die Liegenschaft befindet sich in Oensingen SO und hat einen Marktwert von 9,15 Millionen Franken. Investoren können sich über die Plattform ab 100 Franken an Liegenschaften beteiligen.

    „Ein toller Tag. Endlich lösen wir mit dieser Plattform unser Versprechen gegenüber den Investoren ein“, wird Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken, in der Mitteilung zitiert. „An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das Vertrauen und die Geduld der Investoren der ersten Stunde.“

    Crowdlitoken bereitet derzeit auch bereits die zweite Finanzierungsrunde vor. Dafür hat es erst kürzlich neue Persönlichkeiten in den Verwaltungsrat geholt.

  • EKZ versorgt das Limmattal mit weiteren 80 Megawatt

    EKZ versorgt das Limmattal mit weiteren 80 Megawatt

    Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) nehmen mit der Anlage in Oberengstringen ihr drittes Unterwerk im Limmattal in Betrieb. Das Limmattal wird nun durch die drei Unterwerke Schlieren, Dietikon und Oberengstringen versorgt. Das neue Unterwerk mit einer Leistung von 80 Megawatt wird bis kommenden Februar sukzessive in Betrieb genommen.

    „Damit sind wir sehr gut gewappnet für den stetig wachsenden Energiebedarf in der Region“, wird Hans-Peter Häberli, Leiter Bau und  Anlagen bei EKZ, in einem Interview zitiert. Der wirtschaftliche Aufschwung im Limmattal mit Ansiedlung neuer Firmen, eines grossen Rechenzentrums und der Limmattalbahn lässt den Strombedarf kräftig steigen. Häberli: „Wir verzeichneten über die vergangenen Jahre im Limmattal generell starke Lastzunahmen. Zukünftig wird der Energiebedarf durch die Limmattalbahn und die Ansiedlung eines Rechenzentrums in der Region zusätzlich stark getrieben. Das Unterwerk Schlieren, welches bisher die Region mit Energie versorgte, muss daher entlastet werden. Seine Kapazität würde schon bald nicht mehr ausreichen.“

    Im neuen Unterwerk erfolgt die Umspannung der elektrischen Energie. Im Fall von Oberengstringen übernimmt EKZ den Strom mit einer Spannung von 110 Kilovolt vom Hochspannungsnetz der Axpo. Mit zwei 40-Megawatt-Transformatoren erfolgt die Umspannung der Energie auf 16 Kilovolt, heisst es auf der Internetseite von EKZ. Danach würde der Strom weiter heruntertransformiert, bis er ins Netz für die Endverbraucher wie Wohnsiedlungen eingespeist wird.

    Der Anschluss des neuen Werks soll schrittweise bis zum Februar erfolgen. Dann wird Oberengstringen nach Angaben von Häberli voll an das Hochspannungsnetz der Axpo angeschlossen sein. Versorgt werden dann die Gemeinden Ober- und Unterengstringen, Weiningen und Teile von Schlieren.

  • Fehlmann-Areal bekommt Photovoltaik-Fassaden

    Fehlmann-Areal bekommt Photovoltaik-Fassaden

    Vor rund zehn Jahren hatte BGP auf dem Fehlmann-Areal in Winterthur sechs pavillonartige Wohnbauten in unterschiedlichen Grössen realisiert. Nun sei die Arealüberbauung mit zwei weiteren Gebäuden abgeschlossen worden, informiert das Zürcher Architekturbüro in einer Mitteilung. Von weitem seien die neuen Gebäude nicht von den alten Überbauungen zu unterscheiden, heisst es dort weiter.

    Bei näherer Betrachtung aber werde ein wichtiger Unterschied deutlich, erläutert BGP. Die Fassaden der 2010 errichteten Gebäude waren aus schwarz emaillierten Glaspaneelen gestaltet worden. Bei den neuen Gebäuden wurden stattdessen stromproduzierende Photovoltaik-Module verbaut. Damit könne die Fassade „eine Vielzahl von Aufgaben“ übernehmen, heisst es in der Mitteilung. Konkret werden dort Schutz, Klimaregulierung, Repräsentation und Identifikation genannt.

    Vor Realisierung der Überbauung hatte BGP den Strombedarf in den bereits bestehenden Gebäuden gemessen. Er wies laut Mitteilung die für eine Wohnbebauung zu erwartende Verteilung mit Spitzen am Morgen und am Abend auf. Diese Spitzen könnten mit in die Fassade integrierten Modulen besser abgedeckt werden, als mit einer auf dem Dach installierten Anlage, erläutert das Architekturbüro. Zusätzlich wurde aber eine Photovoltaik-Anlage auf den Gebäudedächern installiert. Der Gebäudekomplex ist zudem mit Ladestationen für Elektroautos ausgerüstet.

  • EWA – energieUri erhält Qualitätslabel

    EWA – energieUri erhält Qualitätslabel

    Der Verband habe das Qualitätslabel vsas-certified.swiss entwickelt, um die Wirtschaftlichkeit, die Produktqualität, das Fachwissen und die Sicherheit seiner Mitgliedsunternehmen zu fördern, schreibt der Verband Schaltanlagen und Automatik Schweiz (VSAS) auf seinem Internetportal. EWA – energieUri hat das umfangreiche Audit zur Verleihung der Zertifizierung erfolgreich durchlaufen. Damit sei der Urner Energieversorger das erste Unternehmen in der Schweiz, das die Zertifizierung verliehen bekommen hat, schreibt EWA – energieUri in einer Mitteilung.

    „Wir bauen Schaltanlagen in allen Grössen für Kunden in der ganzen Schweiz“, wird Kilian Huwyler, Leiter Schaltanlagenbau und Automatik bei EWA, in der Mitteilung zitiert. „Das Spektrum reicht vom Haus-Tableau bis zur komplexen Schaltanlage für die Industrie.“ Der Urner Energiedienstleister blickt in diesem Jahr auf das 125-jährige Bestehen des Unternehmens zurück.

  • Uri verabschiedet Digitalisierungsstrategie

    Uri verabschiedet Digitalisierungsstrategie

    Der Urner Regierungsrat hat laut einer Medienmitteilung seine Digitalisierungsstrategie verabschiedet. Diese legt die grundsätzliche Richtung fest, die der Kanton im Bereich Digitalisierung einschlagen will. Sie dient auch als Orientierungsrahmen, um in den kommenden fünf bis zehn Jahren strategische Vorhaben umzusetzen. Insgesamt soll die Strategie der Attraktivität des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Uri einen positiven Schub verleihen, heisst es.

    Die Digitalisierung könne für den Kanton Uri „zu einem eigentlichen Entwicklungstreiber werden und die Positionierung Uris massgeblich stärken“, hält der Regierungsrat im Regierungsprogramm 2020 bis 2024 fest. Dafür müssten die „gesellschaftlichen Besonderheiten Uris wie auch die besonderen Chancen Uris als Wirtschafts- wie als Home-Office-Standort mit Rückzugsqualität“ in Betracht gezogen werden.

    Bei der Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie wurde der Kanton Uri auch von der Hochschule Luzern (HSLU) unterstützt. Wie Projektleiter Stephan Käppeli in einer Mitteilung der HSLU vom Februar hervorhebt, eignet sich der Kanton „in verschiedener Hinsicht als Modellregion der Digitalisierung“.

  • Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Flatfox, die Verit Immobilien AG und Skribble haben laut einer Mitteilung einen Meilenstein in der Digitalisierung von Mietabschlüssen erreicht: Ihr gemeinsam entwickelter elektronischer Mietvertrag ist jetzt in Zürich rechtsverbindlich unterzeichnet worden. Damit wurde in der Schweiz erstmals ein Vermietungsprozess digital abgewickelt.

    Mit der von Skribble ermöglichten elektronischen Signatur könnten Mietinteressenten und Bewirtschafter nun „einfach und sicher“ einen Mietvertrag auf ihrem Smartphone, dem Computer oder einem Tablet unterschreiben. Damit müssten Mietverträge nicht mehr ausgedruckt und dann zeitaufwändig per Post hin- und wieder zurückgeschickt werden.

    „Ich bin Fan von Online-Sachen“, sagte die erste Mieterin, die in der Schweiz je einen Mietvertrag elektronisch unterzeichnet hat. „Auf Knopfdruck einen Mietvertrag zu signieren, finde ich toll. Das Konzept ermöglicht es mir, meinen Mietvertrag digital abzulegen.“

    Die Zürcher Bewirtschafterin der Verit Immobilien AG, die diesen Vertrag gegenzeichnete, habe laut der Mitteilung insbesondere die Benutzerfreundlichkeit und die gewonnene Zeit geschätzt. Das erfolgreich gestartete Pilotprojekt soll künftig vollständig in den Erst- und Wiedervermietungsprozess der Verit Immobilien AG integriert werden.

  • Belimo bindet Plattform für Gebäudedaten ein

    Belimo bindet Plattform für Gebäudedaten ein

    Die Plattform Facilio soll es Kunden von Belimo ermöglichen, über das Internet der Dinge (IoT) in Echtzeit Daten über die Abläufe der Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme (HLK-Systeme) zu sammeln und die Gebäudeleistung zu überprüfen, erläutert der Spezialist für HLK-Systeme aus dem Zürcher Oberland in der Mitteilung. Facilio, welches seinen Hauptsitz in New York hat, und Belimo haben eine entsprechende Kooperation vereinbart, heisst es dort weiter. „Die Synergie zwischen Belimos digitalem Ökosystem und Facilios Betriebs- und Instandhaltungsplattform nutzt verfügbare Daten, um das Potenzial vernetzter Gebäude freizusetzen und die neuen Herausforderungen anzugehen“, wird Salvatore Cataldi, Global Strategic Building IoT Expert bei Belimo, in der Mitteilung zitiert.

    Die gesammelten Daten sollen Immobilienbesitzern und Immobilienbetreibern als Grundlage für die Implementierung effizienter Nachhaltigkeitsmassnahmen dienen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Den Kunden, die zu einem agilen, datengestützten Betriebsmodell wechseln, werden Facilio und Belimo eine einzige, vernetzte Betriebsumgebung bereitstellen, durch die sie ihre Räume und Ausrüstung in Echtzeit überblicken und steuern können“, lässt sich Prabhu Ramachandran, CEO und Gründer von Facilio, dort zitieren. Über die Kooperation wollen die beiden Partner zudem auf die wachsende Nachfrage nach Lösungen für einen effizienten Gebäudebetrieb reagieren.

  • Lidl halbiert Fussabdruck

    Lidl halbiert Fussabdruck

    Lidl hat ein selbstgestecktes Umweltziel übertroffen. Bis 2020 habe das Unternehmen seine relativen CO2-Emissionen gegenüber 2013 um 35 Prozent reduzieren wollen, erläutert Lidl Schweiz in einer Mitteilung. Letztendlich sei der CO2-Ausstoss aber um 53 Prozent gesenkt worden. Als besonders wirkungsvolle Massnahme hebt Lidl dabei eine Umstellung im eigenen Transportbereich hervor. Hier will das Unternehmen bis 2030 nur noch mit Bio-Flüssiggas angetriebene Lastwagen einsetzen.

    Lidl Schweiz habe ein CO2-Management eingeführt, bei dem die jährlichen CO2-Emissionen des Unternehmens erfasst werden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Darauf aufbauend leitet das Unternehmen Massnahmen zur Reduzierung des Ausstosses ab. Die verbleibenden Emissionen werden kompensiert.

    Damit habe Lidl Schweiz bereits zum fünften Mal die Bedingungen für eine Zertifizierung mit den Swiss Climate Label CO2-neutral erfüllt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge ist Lidl Schweiz das erste Unternehmen seiner Art in der Schweiz, dessen Filialen und Warenverteilzentren alle nach der Energieeffizienznorm ISO 50001 zertifiziert sind.

  • Energy Lab soll Innovationen für Energiewende liefern

    Energy Lab soll Innovationen für Energiewende liefern

    Das NTN Innovation Booster Energy Lab nimmt seine Arbeit offiziell erst im Januar 2021 auf. Doch sei bereits jetzt eine so grosse Dynamik entstanden, dass schon die ersten von insgesamt geplanten 50 Projekten lanciert wurden, schreibt die Hochschule Luzern in einer Medienmitteilung. Sie sollen zu Innovationen bei der effizienten Erzeugung, Speicherung und Nutzung von erneuerbaren Energien führen, die auch marktfähig sind.

    Das Konsortium aus über 200 Mitgliedern wird von der Hochschule Luzern strategisch geführt. Dazu gehören neben dem Innovationspark Zentralschweiz und NEST – der Forschungs- und Innovationsplattform von Eidgenössischer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt und Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereiches – zahlreiche weitere Institutionen, sämtliche Fachhochschulen der Schweiz und die ETH Zürich. Gefördert wird das Energy Lab mit 1,5 Millionen Franken für vorerst vier Jahre von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse.

    Über den Innovationspark Zentralschweiz sind schon heute mehr als 200 Unternehmen angeschlossen, „Tendenz steigend“, heisst es weiter in der Mitteilung: „Denn beim Energy Lab handele es sich um ein offenes Netzwerk, in dem sich Interessierte jederzeit einbringen können.“

    „Die Herausforderungen sind so komplex, dass sie nicht mehr nur mit Einzelmassnahmen behoben werden können, sondern nur in gross angelegter Zusammenarbeit von Industrie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft“, wird Projektleiter und Professor an der Hochschule Luzern, Ludger Fischer, in der Mitteilung zitiert. „Die Lösungen werden einen konkreten Mehrwert für die Wirtschaft bieten und sind somit umsetzbar!“

  • Algorithmen helfen beim Management von Stromlasten

    Algorithmen helfen beim Management von Stromlasten

    Die zeitgleiche Aktivierung vieler Elektrogeräte erzeugt enorme Netzbelastungen. Da sich die Höhe der Netznutzungskosten für die Energieversorgungsunternehmen bis zu 60 Prozent aus diesen Lastspitzen errechnet, haben sie ein vitales Interesse daran, diese nach Möglichkeit zu vermeiden oder wenigstens zu glätten. Dafür hat nun die Hochschule Luzern (HSLU) gemeinsam mit Partnern laut einer Mitteilung eine Lösung gefunden.

    Nötig sei „ein intelligentes und effizientes Energie- und Last-Management, mit dessen Hilfe Energie verschoben werden kann“, wird Andrew Paice in dieser Mitteilung zitiert. Er ist Leiter des HSLU-Forschungszentrums für Gebäudeintelligenz namens iHomeLab. Den Prototypen eines solchen Systems hat sein Team zusammen mit dem HSLU-Kompetenzzentrum Thermische Energiespeicher, dem Elektrizitätswerk Vilters-Wangs und den Wirtschaftspartnern Asgal Informatik und Semax entwickelt. Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse unterstützt das Projekt.

    Die von den Teams entwickelte Künstliche Intelligenz und ihre Algorithmen nutzen die Daten intelligenter Stromablesegeräte, sogenannter Smart Meter. Damit berechneten die Forschenden thermische Modelle von Gebäuden. Die Algorithmen „identifizieren aus dem gesamten Stromverbrauch stromverbrauchende Geräte wie Wärmepumpe, Boiler oder E-Mobil und stromproduzierende Geräte wie Photovoltaikanlagen“, erklärt Paice. Dann werden maximale Leistungsaufnahme, Ein- und Ausschaltdauer und Energieverbrauch pro Tag mit Temperatur- und Wettervorhersagen kombiniert. So liessen sich präzise Vorhersagen erstellen.

    Mit diesen Projektresultaten könnten die beiden am Projekt beteiligten Firmen nun Energieversorgern eine Dienstleistung anbieten, die ihnen beim Kostensparen helfe – ohne, dass zusätzliche Investitionen in ihre Verteilnetze notwendig seien.

  • Schweiz unterzeichnet internationale Erklärung für E-Mobilität

    Schweiz unterzeichnet internationale Erklärung für E-Mobilität

    Die Schweiz hat laut einer Medienmitteilung des Bundesamts für Energie (BFE) am Donnerstag im Rahmen des Global e-Mobility Forum 2020 eine internationale Deklaration für das Null-Emissionen-Ziel im Verkehr unterzeichnet. Diese Erklärung trägt den Titel „Katowice Partnership for E-Mobility“. Sie wurde im Dezember 2018 bei der Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz geboren. Heute gehören ihr 44 Staaten und rund drei Dutzend subnationale Verwaltungseinheiten, Städtebünde und Nichtregierungsorganisationen an.

    Bereits damals hatten sich nach Angaben der Ausrichter 38 Länder aus fünf Kontinenten sowie Organisationen und Allianzen dieser Erklärung angeschlossen, ebenso wie 1500 Städte und Regionen sowie 1200 Unternehmen. Insgesamt repräsentierten sie über ein Drittel der Weltbevölkerung. Die Schweiz habe die Erklärung seinerzeit wegen der „anstehenden gesetzgeberischen und politischen Arbeiten nicht unterzeichnet“, so das BFE in der Mitteilung.

    Jedoch hätten noch im Dezember 2018 das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und „zahlreiche Schweizer Akteure“ die Roadmap Elektromobilität 2022 „sehr erfolgreich“ lanciert. Ziel dieser Roadmap ist, den Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen bis 2022 auf 15 Prozent zu erhöhen. „Damit steht der Unterzeichnung der ,Katowice Partnership for E-Mobility‘ nichts mehr im Wege.“

    Sie bringe „keine Rechte und Verpflichtungen“ mit sich. Doch die unterzeichnenden Länder und Organisationen sollen emissionslose Fahrzeuge fördern, Flottenziele festlegen und international zusammenarbeiten. Weitere Ziele seien die Förderung des grünen öffentlichen Verkehrs, der Ausbau einer intelligenten Infrastruktur, die Verbesserung der Luftqualität sowie Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen.

  • Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Kunden von Romande Energie können in eigene Solaranlagen investieren, ohne über ein eigenes Dach zu verfügen. Der Waadtländer Energieversorger will auf dem Bauernhof Petite Chamberonne von Bertrand Pittet in Etagnières eine Solaranlage von insgesamt 1700 Quadratmetern errichten, schreibt er in einer Mitteilung. Er ermöglicht es seinen Kunden, sich daran zu beteiligen. Im Gegenzug würde ihnen der entsprechende Anteil an der Produktion von Solarstrom auf dem Hof von ihrer privaten Stromrechnung abgezogen.

    Romande Energie will bis Frühjahr 2021 eine genügend grosse Zahl von Investoren für ihr Projekt Jardin Solaire – Sonnengarten – gewinnen. Die Anlage soll noch vor dem Sommer in Betrieb gehen.

    Der Waadtländer Energieversorger hat bereits im Dezember 2019 ein ähnliches Projekt in Mont-sur-Rolle lanciert. Dort beteiligten sich 37 Privatkunden am Jardin Solaire.

  • Kraftwerk Erstfeldertal produziert ersten Strom

    Kraftwerk Erstfeldertal produziert ersten Strom

    Im Kanton Uri können weitere 7200 Haushalte mit CO2-freiem Strom beliefert werden. Das Wasserkraftwerk des Energieversorgers EWA am Eingang des Erstfeldertals ist am Donnerstag angelaufen und hat zum ersten Mal Strom produziert. „In zweieinhalb Jahren vom ersten Bewilligungsschritt bis zur Inbetriebnahme ist bei einem Kraftwerk dieser Grössenordnung absolut einmalig“, wird der Vorsitzende der EWA-Geschäftsleitung, Werner Jauch, in einer Medienmitteilung der EWA zitiert.

    Zuvor seien während gut 100 Jahren verschiedenste Studien und Projekte entwickelt worden. „Alle verschwanden wieder in der Schublade“, schreibt die EWA. Und auch dieses Projekt sei „mehrfach auf Messers Schneide gestanden“. Nun war Eile geboten, weil in einem Monat die Beiträge der nationalen Förderung an das Kraftwerk endgültig verfallen wären. Damit wäre das Projekt gescheitert. „Wir haben an die Machbarkeit geglaubt und es ist uns gelungen, das Kraftwerk bereits mehr als einen Monat vor Ablauf der Frist in Betrieb zu nehmen“, so Jauch.

    Am Bau waren rund 45 Firmen aus Uri beteiligt, erklärt Peter Dittli, Vizepräsident des Verwaltungsrats der KW Erstfeldertal AG. 75 Prozent der Investitionssumme von insgesamt 37 Millionen Franken blieben als Wertschöpfung in Uri. Dazu kämen Wasserzinsen und Steuereinnahmen. Und schliesslich sicherten Betrieb und Unterhalt auch Arbeitsplätze. All dies sei „in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten besonders wertvoll“, so Jauch. „Die Corona-Pandemie führt uns vor Augen, wie wichtig die lokale Produktion ist, wenn die internationalen Lieferketten sehr schnell zusammenbrechen.“

  • ZHAW-Forscher und Zühlke verbilligen Solaranlagen

    ZHAW-Forscher und Zühlke verbilligen Solaranlagen

    Beim Bau einer eigenen Photovoltaikanlage sind Planungs- und Bürokratiekosten oft kostspieliger als die Anschaffung der stromerzeugenden Module. Der Forscher Franz Baumgartner von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat sich mit diesem Problem befasst. Er setzt laut Medienmitteilung  auf moderne Technik, um die Planungskosten zu senken. Baumgartner, Leiter des Studiengangs Energie- und Umwelttechnik an der ZHAW School of Engineering, wird zitiert: „Bei kleinen Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern entfällt heute nur noch ein Fünftel der Kosten auf die Module selbst.“ Ähnlich teuer sei mittlerweile die Planung der Anlage und die administrativ notwendige Dokumentation.

    Baumgartner und das ZHAW-Institut für Energiesysteme und Fluid-Engineering setzten in Zusammenarbeit mit dem Schlieremer Innovationsspezialisten Zühlke genau an dieser Stelle an. Baumgartner hat laut der Medienmitteilung die Anwendung von HoloLens-Brillen im Medizinbereich kennen gelernt und wolle deren Vorteile in der Photovoltaik nutzen.

    „Für die administrativen Aufwände fallen bis zu 15 Arbeitsstunden pro Anlage an“, so Baumgartner. Bauanträge, feuerpolizeiliche Pläne und Abnahmen trügen dazu bei, die Kosten in die Höhe zu treiben. Mit effizienteren Abläufen könne man einfacher Geld sparen als durch billigere Module. Teil der Lösung könnte laut Baumgartner die HoloLens sein. Die HoloLens-Brille zeigt in einem Visier bei Vermessungen etwa auf Flachdächern die Montagepunkte geplanter Anlagen auf zwei Zentimeter genau und lässt dann ein virtuelles Bild der Anlage entstehen.

    Baumgartner: „Neben ihrem Potenzial zur Dokumentation des gesamten Prozesses hat sie einen grossen Vorteil: Sie kann aus einer Hand vermessen, planen, offerieren und der Endkundschaft die Anlage demonstrieren.“ Der Einsatz von Fachpersonal werde reduziert, was die Kundschaft finanziell entlaste. Baumgartner: „Wegen der hohen Löhne wird sich das System zuerst in der Schweiz bezahlt machen.“

    ZHAW-Forscher Baumgartner will seine Anwendung auf alle Arten von Flachdächern und auf überdachte Parkplätze ausweiten. „Wir sind dabei, einen Projektantrag fürs Bundesamt für Energie zu formulieren und haben bereits positive Signale aus Bern erhalten.“

  • Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Bei dem Neubau in Amlikon-Bissegg handelt es sich unter anderem um die „modernste Brennerei der Schweiz“, wie es in einer Medienmitteilung der Macardo Swiss Distillery GmbH heisst. Das Fasslager sei sogar das innovativste in Europa, informiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea weiter. Für die Eröffnung waren zweitägige Feierlichkeiten mit entsprechendem Programm geplant, was aber durch die Corona-Krise verhindert wurde. „Trotzdem werden wir am 28. November 2020 eröffnen und den Betrieb der Destillerie, des Premium B&Bs, der Eventlocation und der Honesty Bar mit Cigar Lounge aufnehmen. Darauf haben unzählige Menschen in den letzten Monaten intensiv hingearbeitet“, wird Martina Bössow in der Mitteilung zitiert, Inhaberin der Macardo Swiss Distillery GmbH.

    Bei der Eröffnung wird der ebenfalls in den Neubau integrierte Shop für die Besucher zur Verfügung stehen. Dort werden Edelbrände, Macardo-Desinfektionsmittel und eine „Weltneuheit für alle Whisky-Fans“ angeboten, wie es von Bössow heisst. Und ab dem 30. November werden für Kleingruppen von sechs Personen kostenlose Führungen angeboten, für die eine Anmeldung notwendig ist.

    Der Neubau ist um eine mehr als 100 Jahre alte Käserei errichtet worden. Bei der Brennerei steht Handwerkskunst im Fokus, die durch ein nachhaltiges Verfahren unterstrichen wird. Im Fasslager wird ebenso moderne Technologie verwendet, durch welche ein optimales Raumklima für die 400 Fässer gewährleistet werden kann. Neben Bar und Lounge, Shop und dem Veranstaltungsraum stehen für Besucher zudem zehn Zimmer und zwei Apartments mit einem Bed-and-Breakfast-Angebot (B&B) zur Verfügung.

  • Auswirkungen der Pandemie auf Industrie und Bau werden schwächer

    Auswirkungen der Pandemie auf Industrie und Bau werden schwächer

    Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge ist die Produktion des sekundären Sektors der Schweiz im dritten  Quartal 2020 im Jahresvergleich um 4,4 Prozent gesunken. Die Umsätze der Schweizer Unternehmen in Industrie und Baubranche gingen gleichzeitig um 6,3 Prozent zurück. Die Coronavirus-Pandemie hinterlasse somit „im sekundären Sektor weiterhin Spuren“, schreiben die Analysten des BFS. Im Vergleich zum Vorquartal seien die Rückgänge aber „nur etwa halb so gross“ ausgefallen.

    In der Industrie fiel die Produktion im Berichtsquartal im Jahresvergleich um 5,1 Prozent geringer aus. Dabei wurde über die drei Monate hinweg eine Abschwächung des Rückgang beobachtet. Er war im Juli mit 6,7 Prozent am stärksten ausgefallen. Im August lag die Produktion um 5,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, im September schwächte sich das Minus auf 3,8 Prozent ab.

    Im Baugewerbe ging die Produktion im dritten Quartal 2020 gegenüber dem dritten Quartal 2019 um 0,4 Prozent zurück. Dabei wurde im Hochbau ein Rückgang um 7,2 Prozent verzeichnet. Die Produktion in Tiefbau und sonstigem Baugewerbe legte gleichzeitig hingegen um 4,6  beziehungsweise 2,9 Prozent zu.

    Die Umsätze in der Industrie fielen im Berichtsquartal um 7,9 Prozent geringer als im Vorjahresquartal aus. In den einzelnen drei Monaten wurden dabei schrittweise schwächere Rückgänge zwischen 9,7 Prozent im Juli und 5,6 Prozent im September beobachtet.

    Die Umsätze im Baugewerbe fielen im dritten Quartal 2020 um 0,6 Prozent hinter den Vorjahreswert zurück. Hier reichte die Spanne von einem Minus von 6,9 Prozent im Hochbau bis zu einem Plus von 5,1 Prozent im Tiefbau.

  • Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich ist im Rahmen des Hackathons Climathon Zürich erneut mit dem Energiestadt-Label in Gold ausgezeichnet worden. Damit fördert der Trägerverein Energiestadt die Umstellung auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Laut einer Medienmitteilung der Stadt hätten der Ausbau der Photovoltaikanlagen auf stadteigenen Liegenschaften zu dieser Anerkennung ebenso beigetragen wie die Realisierung des Energieverbunds Altstetten und Höngg. Auch die neue Tramlinie Hardbrücke und die weitere Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs hätten ihren Anteil daran.

    Zum ersten Mal war Zürich die Auszeichnung als Energiestadt vor 20 Jahren verliehen worden. Seither seien die langfristigen Ziele der Stadt „kontinuierlich angepasst worden“. Dazu gehörten etwa die Verankerung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung und die aktuellen Bestrebungen in Richtung Klimaneutralität. Grundlage dafür seien die im Masterplan Energie der Stadt Zürich definierten energiepolitischen Schwerpunkte.

  • Intershop baut in Wädenswil den AuPark

    Intershop baut in Wädenswil den AuPark

    In Wädenswil-Au am Zürichsee soll in den nächsten Jahren der AuPark entstehen. Es soll ein Ort des Wohnens, Arbeitens, Einkaufens, Erholens, Spielens und der Bildung werden, wie es auf der Internetseitedes AuParks heisst. Inmitten der Anlage soll als verbindendes Element und Begegnungszone für die Bevölkerung von Au ein öffentlicher Park angelegt werden. Die Wohnungen im AuPark haben Sicht auf die Halbinsel Au und den Zürichsee.

    Das Projekt wird von dem Immobilienunternehmen Intershopbetrieben. Das hat laut Medienmitteilungam 17. November die Baugenehmigung beantragt. Der private Gestaltungsplan für das heutige Industrieareal war im Juli genehmigt worden. Entstehen sollen laut Intershop 231 Wohnungen. Insgesamt 54 Wohnungen sind für bezahlbares Wohnen reserviert. Es sei vorgesehen, die Bauten nach dem Standard Nach­haltiges Bauen Schweiz (SNBS) und mit einer Energieversorgung durch Wärmepumpen zu erstellen. Die Arbeiten sollen im Herbst 2021 beginnen, die ersten Gebäude im Winter 2024 bezugsbereit sein. Geplant ist auch der Neubau der Kantonsschule Zimmerberg. Der wird allerdings vom Kanton Zürich und nicht von Intershop vollzogen.