Kategorie: Verbände

  • Investitionsbeitrag ebnet Weg für nationales Verbandszentrum

    Investitionsbeitrag ebnet Weg für nationales Verbandszentrum

    Die Stadt Thun plant eine Beteiligung an der Realisierung des Swiss Football Homes, das als SFV-Fussballcampus in Thun Süd entstehen soll. Der Investitionsbeitrag von 4 Millionen Franken ist laut einer Mitteilung der Stadt Teil eines umfassenden Finanzierungskonzepts, das neben einer Eigenfinanzierung des SFV auch Mittel des Bundes, des Kanton Berns und Drittfinanzierungen umfasst. Die 4 Millionen Franken à fonds perdu sollen dabei für Gebäudekosten, Aussenanlagen sowie die Projektierung aufgewendet werden. Über den Kredit befindet der Stadtrat an seiner Sitzung vom 16. Januar. Diese finanzielle Beteiligung durch die Stadt ist an unterschiedliche Auflagen gekoppelt, darunter etwa die Sicherstellung und Tragbarkeit der Gesamtfinanzierung des Swiss Football Homes und die Festlegung der Kantonsbeiträge.

    Das Swiss Football Home dient künftig als neues Verbandszentrum des Schweizerischen Fussballverbandes und umfasst Gebäude sowie mehrere Fussballplätze. Rund 150 Mitarbeitende sind künftig auf dem Campus tätig, der als Teil des Sport- und Freizeitclusters Thun Süd vorgesehen ist. Das Swiss Football Home wirke sich langfristig steuerlich positiv auf die Stadt Thun und die Wirtschaftsförderung der Region aus, heisst es in der Mitteilung. Besonders die Schaffung von 150 Arbeitsplätzen und die Zusammenzüge der Nationalteams seien eine einzigartige Gelegenheit für den Standort.

    Im Cluster Thun Süd wurden bereits weitere private Sportprojekte, etwa ein In- und Outdoor-Racketsportcenter, eine Kletter- und Boulderanlage und eine Ballsporthalle initiiert. Die breite Sportnutzung auf dem Areal in unmittelbarer Nähe zur Stockhorn Arena des FC Thun bringe viele Synergien mit sich, erklärt die Stadt. „Der langfristige volkswirtschaftliche Nutzen für die Stadt Thun durch die Ansiedlung des Swiss Football Home wird den einmaligen Investitionsbeitrag um ein Vielfaches übersteigen“, wird Stadtpräsident Raphael Lanz zitiert.

  • Watt d’Or letzte Ausgabe eines Energiepreises

    Watt d’Or letzte Ausgabe eines Energiepreises

    Das Bundesamt für Energie hat den Watt d’Or am 8. Januar 2026 zum neunzehnten und letzten Mal vergeben. Der Preis wurde seit 2007 als nicht dotiertes Gütesiegel für Energieexzellenz verliehen. Ziel war, aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich sichtbar zu machen und Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit für innovative Energietechnologien zu gewinnen. Für die Ausgabe 2026 gingen 55 Bewerbungen ein, 17 Projekte schafften es in die Endrunde, aus der die Jury unter dem Vorsitz von Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher die vier Siegerprojekte auswählte.

    Gaznat Innovation Lab «GreenGas»
    In der Kategorie Energietechnologien gewinnt das Innovation Lab von Gaznat in Aigle, wo das Gasversorgungsunternehmen gemeinsam mit der EPFL und Start-ups Technologien für Sektorkopplung, Dekarbonisierung und saisonale Speicherung im industriellen Massstab testet. Das GreenGas-Konzept vereint am Standort Aigle unter anderem WKK, Photovoltaik, Power-to-Gas (Elektrolyse), Wasserstoffspeicher, CO₂-Abscheidung, Methanisierung und das reale Gasnetz von Gaznat und schlägt damit eine Brücke von der Forschung zur industriellen Anwendung.

    Endigo mit alpiner Fassaden-PV
    In der Kategorie Erneuerbare Energien wird die endigo Holding AG aus Fiesch ausgezeichnet, die am neuen Firmensitz im Goms eine alpine Fassaden-Solaranlage realisiert hat. Der leichte Holzbau mit Lamellenfassade verbindet architektonische Qualität mit einer PV-Lösung, die das vorhandene alpine Licht- und Reflexionspotenzial nutzt und für die regional verankerte, naturverbundene und zukunftsorientierte Energieausrichtung von endigo steht.

    Elektrotraktor von Rigitrac
    Den Preis für energieeffiziente Mobilität erhält die Rigitrac Traktorenbau AG aus Küssnacht am Rigi für den Elektrotraktor SKE 40 e-direct, den ersten serienreifen Elektrotraktor mit europäischer Typengenehmigung. Das Fahrzeug ist emissionsfrei, leise, wendig und besonders energieeffizient und eignet sich damit für Einsätze, bei denen Abgase und Lärm unerwünscht sind. Etwa im kommunalen Unterhalt, in Gemüsetunnels oder bei Hallensportanlässen.

    Gebäude und Raum
    In der Kategorie Gebäude und Raum wird das Hobelwerk-Areal in Oberwinterthur ausgezeichnet, das von der Baugenossenschaft «mehr als wohnen», Lemon Consult AG und dem Low-Tech Lab mit weiteren Partnern entwickelt wurde. Das Quartier überzeugt mit Holzbauweise, dem Einsatz von Re-Use-Materialien, intelligenten Energiesystemen, einem innovativen Lüftungskonzept, klimaorientierter Architektur und sozialer Vielfalt und gilt als Modell für zukunftsweisenden, gemeinnützigen Wohnungsbau in der Schweiz.

  • Kantone stoppen Brandschutz-Liberalisierung

    Kantone stoppen Brandschutz-Liberalisierung

    Die heute gültigen VKF-Brandschutzvorschriften von 2015 bilden schweizweit den verbindlichen Rahmen für baulichen und technischen Brandschutz. Umgesetzt werden sie durch Kantone und Gemeinden. Für 2026/2027 war eine Totalrevision geplant. Die VKF erarbeitete im Auftrag der Kantone einen rund 500 Seiten starken Entwurf, der unter dem Projekttitel «BSV 2026» seit September 2025 in der technischen Vernehmlassung war.

    ​Ziel war ein moderneres, stärker auf Verhältnismässigkeit, Deregulierung und Kosten-Nutzen-Optimierung ausgerichtetes Regelwerk. Der Ansatz waren klare Schutzziele, vereinfachte Nachweisverfahren und mehr Eigenverantwortung über den ganzen Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg.

    Geplante Lockerungen im Fokus
    Kritisch diskutiert wurden vor allem punktuelle Lockerungen. Der Entwurf sah in bestimmten Nutzungsszenarien längere zulässige Fluchtweglängen und vereinfachte Anforderungen an brennbare Bauteile vor. Zudem sollten obligatorische Kontrollen zugunsten von mehr Selbstdeklaration und Eigenverantwortung der Eigentümerschaften teilweise zurückgefahren werden.

    ​Wie viel Normenabbau verträgt ein System, dessen Kernauftrag der Schutz von Menschenleben ist? Kritiker warnten, dass vermeintliche Effizienzgewinne im Ernstfall teuer bezahlt werden könnten.

    Marschhalt nach Brandkatastrophe
    Die Brandkatastrophe im Wallis in der Silvesternacht hat die Diskussion schlagartig verändert. Das Interkantonale Organ für technische Handelshemmnisse als politischer Auftraggeber des Projekts verfügte Anfang Januar 2026 einen Marschhalt bei den Liberalisierungsbestrebungen.

    ​Die technische Vernehmlassung wird zwar formell bis zum 11. Januar abgeschlossen, das gesamte Reformprojekt jedoch inhaltlich neu beurteilt. Gesicherte Erkenntnisse aus den laufenden Untersuchungen zum Brand sollen sowohl fachlich wie politisch diskutiert und explizit in die weiteren Arbeiten integriert werden.

    Kritik an «mehr Markt, weniger Staat»
    Schon vor dem Brand äusserten Fachleute und Medien Skepsis gegenüber der Ausrichtung der Revision. Die Stossrichtung «Deregulierung, mehr Eigenverantwortung, weniger Kontrollen» wurde als Risiko interpretiert, Sicherheit zugunsten von Kosteneinsparungen, Flexibilität und Projektbeschleunigung zu schwächen.

    ​Besonders heikel ist die Lage in Kantonen ohne kantonale Gebäudeversicherung wie dem Wallis, wo die Präventions- und Kontrollstrukturen weniger dicht sind. Dort wuchs die Sorge, dass längere Fluchtwege, mehr brennbare Bauteile und reduzierte Aufsicht im Ergebnis höhere Risiken für Grossschäden und Opfer bedeuten könnten.

    Wie geht es weiter mit BSV 2026?
    Die Vernehmlassung zur technischen Vorlage wird ausgewertet, gleichzeitig erarbeiten IOTH und VKF einen neuen Fahrplan für das Projekt «BSV 2026». Offiziell ist alles offen, von gezielten Präzisierungen über stärkere Vereinheitlichungen bis hin zu Verschärfungen einzelner Anforderungen.

    ​Parallel gewinnt eine andere Debatte an Fahrt. Viele Akteure fordern schweizweit einheitlichere Kontrollen und Mindeststandards, weil die heutige Umsetzung von Brandschutzkontrollen zwischen den Kantonen stark variiert. Der Marschhalt ist damit nicht das Ende der Reform, sondern ein Wendepunkt. Weg von der reinen Deregulierung, hin zu einer Brandschutzpolitik, die Lehren aus Crans-Montana sichtbar und verbindlich macht.

  • Interdisziplinarität als Schlüssel für Innovation im Bauwesen

    Interdisziplinarität als Schlüssel für Innovation im Bauwesen

    Im Studium treffen Studierende aus Architektur, Ingenieurwesen, Gebäudetechnik, Geomatik, Informatik und Nachhaltigkeitsmanagement aufeinander. Diese Vielfalt eröffnet neue Perspektiven, verlangt aber auch Offenheit und Lernbereitschaft. Unterschiedliche Denkweisen, Fachsprachen und Prioritäten müssen zu einem gemeinsamen Ziel zusammengeführt werden. Entscheidend ist die Haltung. Wer bereit ist zuzuhören, voneinander zu lernen und Vertrauen aufzubauen, schafft Raum für echte Innovation.

    Kommunikation als Fundament
    Ohne präzise Kommunikation scheitert selbst die beste Technik. Schon ein Begriff wie «Modell» kann je nach Disziplin völlig verschieden verstanden werden. In dieser Weiterbildung lernen Studierende, solche Unterschiede bewusst anzusprechen, ein gemeinsames Vokabular zu entwickeln und Missverständnisse zu vermeiden. Kollaborative Plattformen wie Miro oder modellbasierte Datenräume unterstützen den Prozess, ersetzen aber nicht den persönlichen Austausch. Nur wenn Sprache, Visualisierung und digitale Werkzeuge intelligent kombiniert werden, entsteht ein gemeinsames Verständnis.

    Struktur schafft Vertrauen
    Transparente Rollen, klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Abläufe bilden das Rückgrat erfolgreicher Teams. Sie verhindern doppelte Arbeit, fördern Eigeninitiative und geben Sicherheit, damit Teams Verantwortung übernehmen können. Das Studium trainiert diese Haltung in praxisnahen Projekten, bei denen Studierende Verantwortung übernehmen, Feedback geben und reflektieren. So wächst Vertrauen, die Voraussetzung für produktive Flexibilität.

    Denken über Fachgrenzen hinaus
    Interdisziplinarität bedeutet, über den eigenen Tellerrand hinaus neue Perspektiven einzunehmen. So entstehen Lernräume, in denen technisches Know‑how, digitale Methoden und Projektmanagement ineinandergreifen. Die Studierenden lernen, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, nachhaltige Ziele zu integrieren und den Menschen im Prozess mitzudenken.

    Diese Verbindung aus Haltung, Struktur und Kommunikation macht aus Vielfalt eine Stärke und aus interdisziplinärer Zusammenarbeit den Motor für Innovation im digitalen Planen und Bauen.

  • Online Netzwerk fördert Wissenstransfer und Expansion im Immobiliensektor

    Online Netzwerk fördert Wissenstransfer und Expansion im Immobiliensektor

    Die Zuger Makler Service AG hat Real Estate Talk Arabia lanciert, eine kostenlose und digitale Bildungs- und Netzwerkplattform für Immobilienfachleute und Investoren. Die Plattform soll Unternehmen der europäischen Immobilienbranche bei der Expansion in internationalen Märkten unterstützten und diese mit dem Immobilienmarkt des Nahen Ostens, insbesondere Dubais, verbinden. Laut einer Mitteilung über Business Insider ist die Plattform ab sofort verfügbar und kann über die offiziellen Kanäle von Makler Service genutzt werden.

    Real Estate Talk Arabia vereint Weiterbildung mit Kommunikation und Gemeinschaft auf einer frei zugänglichen Plattform. Nutzerinnen und Nutzer profitieren von monatlichen Livestreams, strukturierten Online-Kursen sowie einer Facebook-Community. Dort erhalten sie von Bauträgern und Experten praktische Einblicke in internationale Märkte, Kundenkommunikation und Vertriebsstrategien. „Real Estate Talk Arabia spiegelt unsere Philosophie wider – Fortschritt durch Vernetzung“, erklärt die Makler Service AG. „Wir sind überzeugt, dass berufliche Weiterbildung niemals durch Bezahlschranken oder geografische Beschränkungen eingeschränkt sein sollte.“

    Die Makler Service AG wurde 2020 während Pandemiezeiten gegründet und entwickelte sich innerhalb von fünf Jahren zu einem führenden Bildungsanbieter für Immobilienfachleute in der DACH-Region. Mit der neuen Initiative sollen nun Kontinente verbunden werden und die internationale Präsenz des Unternehmens gestärkt werden.

  • Wo die Bau- und Immobilienwelt ihre Zukunft baut

    Wo die Bau- und Immobilienwelt ihre Zukunft baut

    Die Swissbau 2026 ist mehr als nur eine Messe. Sie ist Seismograf einer Branche im Umbruch. Klimawandel, Energiekrise, Ressourcenknappheit und Fachkräftemangel treffen auf eine rasch voranschreitende Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft.

    ​ Im Fokus stehen Fragen, die heute über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens entscheiden.  Wie lässt sich kreislauforientiert planen und bauen? Wie werden Gebäude energieeffizienter und resilienter? Und wie können digitale Werkzeuge so eingesetzt werden, dass Prozesse einfacher, transparenter und kollaborativer werden? Und das vom Entwurf bis zum Betrieb.

    Gleichzeitig wächst der Druck, nachhaltige Antworten sichtbar umzusetzen, in Projekten, Prozessen und Produkten sichtbar umzusetzen. Die Swissbau bündelt diese Themen in einem gemeinsamen Erlebnisraum, in dem Strategien, Lösungen und Praxisbeispiele aufeinandertreffen.

    Schwerpunkte und Highlights
    Die Messe setzt klare inhaltliche Schwerpunkte. Dazu gehören Klima und Energie, Kreislaufwirtschaft und Materialien, Digitalisierung und Kollaboration sowie Architektur und Lebensqualität im gebauten Raum. Diese Themen werden in Bühnenformaten, geführten Rundgängen und Live-Demonstrationen praxisnah und verdichtet vermittelt.

    ​ Zu den Höhepunkten gehören Premieren neuer Systeme, Materialien und Technologien, die ressourcenschonendes Bauen und energieoptimierte Gebäude erlebbar machen. Live-Demos zeigen, wie digitale Planung, modellbasierte Zusammenarbeit und robotische Fertigung die Baustelle verändern und welche Chancen sich daraus für Effizienz, Qualität und Arbeitssicherheit ergeben.

    Wie digital ist die Swissbau?
    Die Digitalisierung ist kein eigenständiger Bereich mehr, sondern zieht sich als roter Faden durch die gesamte Swissbau. Im Zentrum stehen durchgängig gedachte Prozesse, von der digitalen Planung über BIM-gestützte Kollaboration bis hin zu Datenräumen, die Planung, Bau und Betrieb verbinden.

    Auf der Messe werden Plattformen, Tools und Anwendungen präsentiert, die Gebäudedaten nutzbar machen und so zu einer effizienteren Projektabwicklung, besseren Entscheidungsgrundlagen und einem intelligenteren Betrieb beitragen. Die physische Messe wird durch einen ausgebauten digitalen Auftritt ergänzt, der eine Programmübersicht, Streams ausgewählter Formate und verlängerten Dialogmöglichkeiten vor und nach den Messetagen bietet.

    So entsteht eine hybride Wissens- und Netzwerkplattform, die weit über den klassischen Messebesuch hinausgeht und es Unternehmen ermöglicht, ihre Digitalisierungsreise sichtbar zu machen und weiterzudenken.

    ​Swissbau Focus Bühne für den Dialog
    Der Swissbau Focus bildet das inhaltliche Herzstück der Messe. In kuratierten Talks, Panels und Fachveranstaltungen diskutieren Verbände, Unternehmen, Hochschulen und Behörden über zentrale Fragen der Zukunft der Bau- und Immobilienbranche.

    Hier geht es um Rahmenbedingungen, Strategien und konkrete Verantwortlichkeiten. Wie entwickelt sich der regulatorische Rahmen? Welche Anreize sind für klimafreundliches und zirkuläres Bauen nötig? Welche Rolle spielen öffentliche Hand, Immobilienwirtschaft und Industrie im Zusammenspiel?

    Der Charakter ist bewusst dialogorientiert. Der Fokus liegt auf dem Austausch statt auf Frontalreferaten, auf kontroversen Perspektiven statt einseitigen Produktbotschaften. Für Kader und Fachleute wird Swissbau Focus somit zu einem Ort, an dem sie ihre Positionen schärfen, Allianzen bilden und Impulse für die eigene Strategie mitnehmen.​

    Swissbau Lab und Handwerk live
    Während beim Swissbau Focus der Diskurs im Mittelpunkt steht, werden beim Swissbau Lab Innovationen erlebbar gemacht. In einer Mischung aus Werkstatt, Bühne und Labor präsentieren Start-ups, etablierte Industriepartner und Bildungsinstitutionen neue Lösungen. Von digitalen Werkzeugen über zirkuläre Materialien bis hin zu zukunftsweisenden Bauprozessen.

    Formate wie die Main Stage, die Speakers Corner und thematische Sessions setzen auf kurze, verdichtete Inputs, Best Practices und den direkten Austausch mit den Beteiligten. So entsteht ein Experimentierfeld, in dem neue Ideen getestet, diskutiert und weitergedacht werden. Nah an der Praxis, offen für Kritik und Kooperation.

    Gleichzeitig zeigt der Treffpunkt Handwerk, wie stark sich das Bauhandwerk selbst verändert. Ein zweigeschossiges Holzhaus wird live aufgebaut und Betriebe demonstrieren Arbeitsabläufe, Werkzeuge und Materialien im laufenden Betrieb. Hier werden Digitalisierung, Vorfertigung und Präzision unmittelbar sichtbar, vom smarten Werkzeug bis zur vernetzten Baustelle.

    Ausbildung, Vernetzung und Sicherheit
    Ein zentrales Anliegen der Swissbau 2026 ist die Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Berufs- und Branchenverbände, Schulen und Weiterbildungsanbieter nutzen die Plattform, um Ausbildungswege, Spezialisierungen und Karrierechancen sichtbar zu machen. Sowie den Dialog zwischen Nachwuchs, Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu stärken.

    Die Vernetzung zieht sich durch die gesamte Messe. Lounge-Bereiche, thematische Treffpunkte und kuratierte Veranstaltungen bieten Raum, um Projekte anzustossen, Partnerschaften zu vertiefen und neue Koalitionen rund um die Themen Klima, Energie, Digitalisierung und Sicherheit zu schmieden.

    Dabei wird das Thema Sicherheit breit verstanden. Von der Arbeitssicherheit auf der Baustelle über die Gebäudesicherheit und Resilienz bis hin zu stabilen, vertrauenswürdigen digitalen Infrastrukturen. Die Swissbau 2026 zeigt, wer die Zukunft des Bauens gestalten will, braucht nicht nur gute Produkte, sondern vor allem starke Netzwerke, gemeinsames Wissen und den Mut, neue Wege zu gehen.​

    Messedauer und Adresse
    Dienstag bis Freitag, 20. bis 23. Januar 2026:
    9 bis 18 Uhr
    Alle Hallen

    Samstag, 24. Januar 2026:
    9 bis 16 Uhr
    Halle 1.2 und Halle 1.0 Süd
    Trendwelt Innenausbau und Swissbau Focus 
    www.swissbau.ch

  • Polysportives Leuchtturmprojekt nimmt Gestalt an

    Polysportives Leuchtturmprojekt nimmt Gestalt an

    Nach langen Planungsjahren ist der Baustart erfolgt. Auf dem Areal Dürrbach entsteht für rund 65 Millionen Franken ein grosser polysportiver Komplex, realisiert von HRS Real Estate AG als Totalunternehmerin. Der Neubau soll im Herbst 2026 eröffnet werden und markiert einen neuen sportlichen Schwerpunkt im Glattal.

    Über 30 Sportarten unter einem Dach
    Getragen wird das Projekt von Zürich Tennis und dem Zürcher Turnverband, die gemeinsam fast 100’000 Sportbegeisterte in der Region vereinen. Geplant sind moderne Hallen für Tennis und Turnsport, spezialisierte Trainingsbereiche sowie Flächen für zahlreiche weitere Indoor-Sportarten. Ergänzt wird das Angebot durch Sportinfrastrukturen, Übernachtungsmöglichkeiten sowie Einrichtungen für Sportmedizin und Regeneration. Das Sportzentrum ist ausgelegt für den Ganzjahresbetrieb von Breiten- und Spitzensport.

    Campus für Sport und Ausbildung
    Im neuen Sportzentrum wird auch die Kunst- und Sportschule Zürcher Oberland beheimatet sein. Damit entsteht ein Campus, der Training, Schule und Talentförderung räumlich und inhaltlich verzahnt. Junge Athletinnen und Athleten finden vor Ort ideale Bedingungen, um sportliche Ambitionen und Ausbildung zu verbinden.

    Beny Ruhstaller verstärkt strategische Führung
    Seit Kurzem gehört Beny Ruhstaller dem Verwaltungsrat der Sportzentrum Dürrbach AG an. Er stösst nicht primär als Bauspezialist dazu, sondern als Kenner des Turnwesens. Durch seine früheren Tätigkeiten für den Zürcher und den Schweizer Turnverband bringt er langjährige Verbandserfahrung, ein breites Netzwerk im Turn- und Tennissport und ein feines Gespür für die Bedürfnisse von Athletinnen und Athleten ein. Damit stärkt er den Anspruch, das Sportzentrum Zürich zu einer zukunftsweisenden Plattform für Sport, Ausbildung und Bewegung in der Region zu entwickeln.