Kategorie: Personen

Personen – Immobiliennews zu führenden Persönlichkeiten, Karrierewegen & Akteuren der Schweizer Immobilienbranche.

  • Führungswechsel im Energiebereich eines grossen Versorgers

    Führungswechsel im Energiebereich eines grossen Versorgers

    Die Vertina Anlagestiftung hat im ersten Quartal 2026 insgesamt 74,3 Millionen Franken in vier Neubauprojekte investiert. Das frische Kapital stammt aus der Kapitalerhöhung im vierten Quartal 2025, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Bauprojekte befinden sich auf Liegenschaften in Oberglatt ZH, Kloten ZH, Seon AG und Zürich. Diese ausgewählten Standorte zeichnen sich durch gute Infrastrukturanbindung sowie durch ein solides Marktumfeld aus, so die Mitteilung. Nach Fertigstellung wird sich der Marktwert der vier Objekte auf 131 Millionen Franken belaufen. Damit erhöht sich der Wert des Gesamtportfolios der Anlagegruppe Vertina Wohnen auf 350 Millionen Franken.

    Insgesamt besteht das Immobilienportfolio der Vertina aus 13 Liegenschaften mit unterschiedlichem Baufortschritt. Im laufenden Geschäftsjahr ist der Baubeginn von vier weiteren Projekten geplant. Hierzu wird die Vertina, wie erst kürzlich gemeldet, im zweiten Quartal neues Kapital zwischen 60 und 80 Millionen Franken aufnehmen. 

  • Vom Baukonzern an die Bahnspitze

    Vom Baukonzern an die Bahnspitze

    Monika Ribar hinterlässt nach zwölf Jahren im Verwaltungsrat, zehn davon als Präsidentin, eine Institution, die sich verändert hat. Die Amtszeitbeschränkung beendete ihr Engagement, nicht der Wille. Zusammen mit ihr scheiden Vizepräsident Pierre-Alain Urech, Georg Kasperkovitz und Clara Millard Dereudre aus dem Gremium aus.

    Ein Quereinsteiger mit System
    André Wyss ist 1967 geboren, hat nach einer Lehre als Chemikant berufsbegleitend ein Wirtschaftsstudium absolviert und sich an der Harvard Business School weitergebildet. Bevor er 2018 als CEO zu Implenia wechselte, trug er bei Novartis Verantwortung für rund 40 000 Mitarbeitende. Damit bringt er 40 Jahre Führungserfahrung in der Bau-, Immobilien- und Pharmaindustrie in sein neues Amt. Seit August 2024 ist er bereits Mitglied des SBB-Verwaltungsrats, die Übergabe lief also geordnet.

    Bau trifft Bahn
    Was auf den ersten Blick wie ein ungewöhnlicher Karriereschritt wirkt, ergibt bei näherer Betrachtung Sinn. Die SBB ist nicht nur Bahnbetreiberin, sie ist auch eine der grössten Immobilieneigentümerinnen der Schweiz. Wyss kennt komplexe Infrastrukturprojekte, nachhaltige Baudurchführung und die politischen Rahmenbedingungen in der Schweiz aus erster Hand. Der Bundesrat sah in ihm genau deshalb den richtigen Kandidaten.

    Stabiler Kurs, neue Impulse
    Wyss hat klar kommuniziert, was er will, die SBB als modernes und nachhaltiges Rückgrat der Schweiz weiterentwickeln, mit Fokus auf Stabilität und Innovation. Die SBB verfolgt ihrerseits das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu sein. Wyss und die neue Verwaltungsrats-Zusammensetzung setzen genau dort an.

    Vier Neue stärken das Gremium
    Gleichzeitig mit Wyss wurden vier neue Mitglieder in den Verwaltungsrat gewählt, Anna Barbara Remund, Dino Cauzza, Dominique Pierre Locher und Maria-Antonella Bino. Sie sollen das Gremium fachlich ergänzen und neue Impulse einbringen, ohne den Kurs zu verlassen. Die Konstituierung des Verwaltungsrats erfolgte direkt im Anschluss an die Generalversammlung in Bern.

  • Neuer Amtsleiter soll Wirtschaft und Arbeit strategisch weiterentwickeln

    Neuer Amtsleiter soll Wirtschaft und Arbeit strategisch weiterentwickeln

    Die Regierung des Kantons St.Gallen hat laut einer Mitteilung Daniel Müller auf den 1. Mai zum neuen Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit gewählt. Er folgt auf Karin Jung, die das Amt seit 2018 geleitet und Anfang Jahr ihren Rücktritt bekanntgegeben hat. Müller übt ihre Aufgaben derzeit interimistisch aus.

    Der 50-Jährige ist seit 2018 für den Kanton tätig. Bisher war er Leiter der Standortförderung. Der Audio- und Videoelektroniker und Informationstechniker hat Betriebswirtschaft an der OST – Ostschweizer Fachhochschule absolviert. Vor seiner Zeit beim Volkswirtschaftsdepartement war er unter anderem für die Universität St.Gallen tätig.

  • Neuer Direktor soll Energieversorger strategisch weiterentwickeln

    Neuer Direktor soll Energieversorger strategisch weiterentwickeln

    Der Verwaltungsrat der Regio Energie Solothurn hat Martin Bucher zum Direktor gewählt und so in seiner Position bestätigt. Bucher hatte die operative Leitung des regionalen Energieversorgers bereits im Juli 2025 übernommen und das Unternehmen erfolgreich geführt, heisst es in einer Mitteilung. Besonders durch seine hohe fachliche Kompetenz, seine strategische Klarheit sowie seine integrative und zielorientierte Führung habe Bucher in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren mit über 100 Mitbewerbern überzeugt.

    Bevor er vergangenes Jahr bei der Regio Energie Solothurn begann, sammelte Bucher langjährige Führungserfahrung in der Energie- und Finanzbranche, unter anderem bei Energieversorgungsunternehmen sowie in der Unternehmensberatung. Der neue Direktor kombiniert damit technisches, regulatorisches und betriebswirtschaftliches Know-How, das ihn dazu befähigt, die Regio Energie Solothurn nachhaltig weiterzuentwickeln, so die Mitteilung.

    Die Regio Energie Solothurn beliefert die Stadt Solothurn und umliegende Gemeinden mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser. Das öffentlich-rechtliche Unternehmen ist zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Solothurn. Die Stadtpräsidentin Stefanie Ingold ist von Amtes wegen Verwaltungsratspräsidentin.

  • Standortmarketing bringt 264 Unternehmen in die Schweiz

    Standortmarketing bringt 264 Unternehmen in die Schweiz

    Die Organisationen des Standortmarketings haben laut einer Mitteilung der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren 2025 schweizweit 264 Unternehmen neu angesiedelt. Diese haben bereits im ersten Betriebsjahr 919 Arbeitsplätze geschaffen. Diese Zahl soll in den nächsten drei Jahren auf insgesamt 2687 Arbeitsplätze ansteigen.

    Damit verzeichnen die kantonalen, regionalen und nationalen Organisationen des Standortmarketings einen deutlichen Zuwachs. Im Vorjahr hatten sie 231 Unternehmen angesiedelt, die im ersten Jahr 716 neue Stellen geschaffen haben. Diese Zahl soll bis 2027 auf 2135 Stellen steigen. 2023 waren 206 Firmen neu angesiedelt worden, die im ersten Jahr 640 Stellen geschaffen haben.

    Von den 2025 neu angesiedelten Firmen kommen 60 Prozent aus Deutschland, Frankreich, China und Grossbritannien. Rund 80 Prozent sind in den strategischen Schlüsseltechnologien tätig, auf die sich Bund, Kantone und Regionen für die Jahre von 2024 bis 2027 geeinigt haben. Dazu gehören die Zukunft der Gesundheit, Digitales, Automatisierung, Lebensmittel und Finanzbranche.

    Die Vermarktung des Standorts Schweiz ist eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen. Diese haben Switzerland Global Enterprise mit der nationalen Standortvermarktung mandatiert.

  • Nachfolgeplanung bei regionalem Versorger gestartet

    Nachfolgeplanung bei regionalem Versorger gestartet

    An der Spitze der Industriellen Betriebe Interlaken AG kommt es zu einem Wechsel. CEO Helmut Perreten hat laut einer Mitteilung den Verwaltungsrat darüber informiert, dass er auf Mitte 2027 seine Funktion abgeben will. Er will anschliessend ausserhalb der Energiebranche tätig sein.

    Die Suche nach einer Nachfolgelösung wird in den kommenden Monaten eingeleitet. Die frühe Ankündigung des Wechsels erlaube eine sorgfältige und strukturierte Regelung der Nachfolge, heisst es in der Mitteilung. Der Verwaltungsrat bedaure und respektiere die Entscheidung.

    Perreten war seit 2015 CEO der IBI. Zuvor war der gelernte Mechaniker und Maschineningenieur Leiter der Region Oberland der BKW Energie AG und davor Geschäftsführer des Elektrizitätswerkes Grindelwald gewesen.

    IBI hat 2025 insgesamt 96 Millionen Kilowattstunden Strom, 35,9 Millionen Kilowattstunden Gas und 1,8 Millionen Kubikmeter Wasser verkauft.

  • Strategische Neuausrichtung mit Fokus auf Energie und Technologie

    Strategische Neuausrichtung mit Fokus auf Energie und Technologie

    Die BKW gibt einen Wechsel in ihrer Konzernleitung bekannt: Am 1. April dieses Jahres soll Margarita Aleksieva von Philipp Hänggi die Leitung des Geschäftsbereichs Energy Production übernehmen, informiert die Berner Energieversorgerin in einer Mitteilung. Gleichzeitig zieht Aleksieva in die Konzernleitung der BKW ein. Aktuell ist die designierte Geschäftsbereichsleiterin bei der BKW als Leiterin der Geschäftseinheit Wind & Solar aktiv.

    „Die erneuerbare Energieproduktion liegt mir sehr am Herzen“, wird Aleksieva in der Mitteilung zitiert. „Umso mehr freue ich mich, die Energiewende in der Konzernleitung der BKW aktiv mitgestalten zu dürfen.“ Vor ihrem Einstieg bei der BKW war Aleksieva laut Mitteilung „in verschiedenen Führungspositionen bei internationalen Energieunternehmen“ tätig, darunter Alpiq.

    Der 2014 zur BKW gestossene Philipp Hänggi zieht sich nach sechs Jahren Leitung des Geschäftsbereichs Energy Production aus der Konzernleitung zurück. Er will sich künftig auf strategische Aufgaben insbesondere bei Kernenergie und der Entsorgung radioaktive Abfälle konzentrieren und sich „vermehrt Themen der Künstlichen Intelligenz“ widmen, heisst es in der Mitteilung. Bereits während seiner Tätigkeit in der Konzernleitung hat Hänggi sich bei der Gestaltung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der BKW engagiert.

  • Neuer CEO soll strategische Entwicklung vorantreiben

    Neuer CEO soll strategische Entwicklung vorantreiben

    Der Verwaltungsrat der Bündner Repower AG mit Sitz in Brusio hat Michael Roth zum neuen CEO ernannt. Er übernimmt die Funktion gemäss einer Mitteilung per 1. Juni 2026 und folgt auf Roland Leuenberger, der zum Energieproduzenten Axpo wechselt.

    Roth leitet seit 2022 den Geschäftsbereich Produktion & Netz bei Repower. Zuvor war der 51-Jährige neun Jahre Direktor der Engadiner Kraftwerke und davon zehn Jahre beim Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) tätig. „In den vergangenen Jahren hat er bei Repower Führungsstärke, strategisches Verständnis und hohe operative Kompetenz bewiesen”, so Barbara Janom Steiner, Präsidentin des Verwaltungsrates.

    Der designierte CEO lebt im Engadin, ist diplomierter Elektroingenieur ETH und verfügt über einen Master in Wirtschaftsrecht der Universität St.Gallen. „Ich freue mich darauf, Repower gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden in einer wichtigen Phase weiterzuentwickeln“, lässt er sich zitieren.

    Für die Leitung des Geschäftsbereichs Produktion & Netz wird eine Nachfolge gesucht, der Prozess ist bereits eingeleitet worden.

  • Wechsel an der Spitze eines wichtigen Wirtschaftsnetzwerks

    Wechsel an der Spitze eines wichtigen Wirtschaftsnetzwerks

    Hansjörg Brunner tritt laut einer Mitteilung als Präsident des WirtschaftsPortalsOst (WPO) zurück. Der Inhaber und CEO der Fairdruck AG mit Sitz in Sirnach TG präsidierte den Standort- und Wirtschaftsverein des Grossraumes Wil seit dessen Gründung im Mai 2019. Brunner hatte zuvor sowohl den Gewerbeverein KMU Hinterthurgau als auch den Thurgauer Gewerbeverband präsidiert. Für die FDP sass er im Thurgauer Kantonsrat und im Nationalrat.

    Der Vorstand schlägt der Delegiertenversammlung vom 23. April Marc Flückiger als neuen Präsidenten vor. Der 44-Jährige ist im Thurgau aufgewachsen und lebt in Wil. Als gelernter Käser arbeitete er bei der Züger Frischkäse AG, zuletzt als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Seit 2014 ist er Mitinhaber und Geschäftsführer der SYGMA AG Liegenschaftenbetreuung in Wil mit rund 170 Mitarbeitenden. Er war für die FDP Mitglied des Wiler Stadtparlaments und gehört seit 2024 dem St.Galler Kantonsrat an.

    „Gerne würde ich als WPO-Präsident meine Erfahrung und mein Netzwerk aus Wirtschaft, Politik und Verbandsarbeit einbringen und mich mit voller Energie für unsere Region einsetzen“, wird Flückiger in der Mitteilung zitiert.

  • Netzwerk Standort Schweiz wählt neue Mitglieder in den Vorstand

    Netzwerk Standort Schweiz wählt neue Mitglieder in den Vorstand

    Das Netzwerk Standort Schweiz hat laut einer Mitteilung seinen Vorstand erneuert. Neu wurden am 18. März Christina Doll und Andreas Zettel in das Gremium gewählt. Christina Doll ist seit 2025 Standortförderin der Stadt Schlieren. Sie hatte zuvor unter anderem während rund zehn Jahren die Flughafenregion Zürich mit aufgebaut. Andreas Zettel ist seit 2015 Leiter Unternehmensentwicklung und seit 2020 stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung Luzern.

    Die beiden neuen Mitglieder treten an die Stelle von Albert Schweizer und Jasmina Ritz. Schweizer war der erste Standortförderer Schlierens und hat 1998 Netzwerk Standort Schweiz – damals noch die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement – mitbegründet. Seit 2007 gehörte er auch deren Vorstand an. Jasmina Ritz war erste Geschäftsführerin der Limmatstadt AG, der Kantonsgrenzen übergreifenden Standortförderin im Limmattal. Seit 2022 gehörte sie auch dem Vorstand von Netzwerk Standort Schweiz an. Seit Anfang März ist sie Geschäftsführerin von SwissFoundations, dem Verband der Schweizer Förderstiftungen.

    Die Frühjahrsveranstaltung von Netzwerk Standort Schweiz thematisierte auch den Wandel im Wettbewerb der Standorte. „Während sich grosse Wirtschaftsblöcke mit Zöllen, massiven Förderprogrammen und technologischen Wettläufen gegenseitig unter Druck setzen und militärische Konflikte neue Unsicherheiten schaffen, erreicht auch der Standortwettbewerb eine neue Phase“, wird Remo Daguati, Präsident von Netzwerk Standort Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Vassiliki Riesen, Leiterin der Wirtschafts- und Standortförderung Köniz, zeigte die Folgen für die grösste Agglomerationsgemeinde der Schweiz auf. Sie zeigte auf, wie Standortförderungen auf unterschiedliche Anspruchsgruppen reagieren und gleichzeitig auch mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern in der Gemeinde und im Kanton zusammenarbeiten können.

    André Guedel, Director International Business Development bei KPMG, zeigte auf, wie der neue Wettbewerb sowohl über Steuern als auch über Subventionen den Standort Schweiz trifft, und wie Unternehmen darauf reagieren.

    Netzwerk Standort Schweiz ist der Dachverband der Standort- und Wirtschaftsförderungen. Seine derzeit rund 110 Mitglieder sind in der Standortförderung, dem Regionenmarketing, der Wirtschaftsförderung, der Arealentwicklung und der Raumplanung und der Immobilienwirtschaft tätig.

  • Erfolgreiches Jobcoaching des SVIT Zürich!

    Erfolgreiches Jobcoaching des SVIT Zürich!

    Der SVIT Zürich unterstützt aktiv bei der Stellensuche im Immobilien-sektor. Bewerbende sind dabei nicht auf sich allein gestellt: Auf Wunsch erhalten sie gezielte Unterstützung beim Einstieg in die Immobilienwirt-schaft. Ein erfahrener Immobilienprofi begleitet sie als persönlicher Coach, analysiert gemeinsam ihre Ausgangslage und definiert wirksame Massnahmen für eine erfolgreiche Jobsuche. So erwerben die Teilnehmenden zusätzliche Kompetenzen, die ihre Bewerbungschancen nachhaltig verbessern.

    Die Arbeitsvermittlung ist für Mitglieder wie auch Nichtmitglieder kostenlos, sofern sie den Lehrgang «Quereinsteiger Assistenz Immobilienbewirtschaftung und -vermarktung» oder «Sachbearbeiter/in Immobilienbewirtschaftung» beim SVIT Zürich in Oerlikon absolviert haben oder aktuell besuchen. Mit diesem Angebot leistet der Verband einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und stellt gleichzeitig sicher, dass vermittelte Kandidatinnen und Kandidaten über eine fundierte Branchengrundausbildung beim SVIT Zürich verfügen.

    Immer mehr Mitglieder greifen auf diese qualifizierte Fachressource zurück – mit durchweg positiven Rückmeldungen. Sie profitieren von der Möglichkeit, neue Teammitglieder gezielt nach ihren Bedürfnissen aufzubauen und langfristig einzusetzen. Zudem bringen viele Kandidatinnen und Kandidaten wertvolle Zusatzkompetenzen aus ihrem bisherigen Berufsleben mit.

    Interessierte können sich per E-Mail an diana.waly@svit.ch anmelden. Der SVIT Zürich verfügt über eine amtliche Bewilligung des Kantons Zürich für private Arbeitsvermittlung.

    Weitere Informationen zum Ablauf sowie Bewerbungsvideos aktueller Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie unter folgendem Link:

    https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/themen-services/einstieg-die-immobilienbranche-bewerbungsvideos-quereinsteiger

  • Globale Arbeitgeberbewertung stärkt Position im Wettbewerb um Talente

    Globale Arbeitgeberbewertung stärkt Position im Wettbewerb um Talente

    Holcim sichert sich zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung Global Top Employer vom Top Employers Institute. Insgesamt wurden laut einer Mitteilung 27 Ländergesellschaften von Holcim über alle Regionen hinweg als Top Employer zertifiziert. Mit 27 zertifizierten Märkten erreichte Holcim eine globale Punktzahl von 87 Prozent und übertraf damit den weltweiten Richtwert.

    Besonders hoch bewertete das Top Employers Institute Holcim in den Bereichen Ethics & Integrity, Learning sowie Business Strategy. Diese Ergebnisse spiegeln die leistungsorientierte Unternehmenskultur wider, die die Wachstumsstrategie NextGen Growth 2030 des Konzerns vorantreibt, heisst es in der Mitteilung.

    „Ein strategischer Wachstumstreiber unserer NextGen-Growth-2030-Strategie ist unsere Leistungskultur und unsere Wertschöpfung für Mitarbeitende, Kunden und Aktionäre. Wir nennen dies den Holcim Spirit, der auf Sinn, Menschen und Leistung ausgerichtet ist“, wird CEO Miljan Gutovic zitiert. „Diese Auszeichnung gehört unseren mehr als 45’000 Kolleginnen und Kollegen, die den Holcim Spirit jeden Tag leben und Holcim zu einem hervorragenden Arbeitsplatz machen.“

    Für die Top-Employer-Auszeichnung werden Unternehmen anhand globaler Standards in den Bereichen Karriereentwicklung, Lernen, Wohlbefinden sowie Vergütung bewertet. Unternehmen, die als Global Top Employer ausgezeichnet werden, müssen zudem in einer Mindestzahl von Ländern und Regionen – darunter auch im Land ihres globalen Hauptsitzes – als regionaler Top Employer zertifiziert sein.

    Holcim hat seinen Hauptsitz in Zug, Schweiz, und beschäftigt global mehr als 45’000 Mitarbeitende in 43 Märkten, darunter in Europa, Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten und Afrika.

  • Neuer Leiter für Markt und Politik beim Solarverband

    Neuer Leiter für Markt und Politik beim Solarverband

    Wieland Hintz leitet laut einer Mitteilung seit dem 1. März Markt und Politik bei Swissolar und ist zugleich dessen stellvertretender Geschäftsführer. Der 45-Jährige war zuvor beim Bundesamt für Energie für die Solarenergie zuständig.

    Hintz hat Physik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich studiert und am Kernforschungszentrum CERN in Genf promoviert. Er hat unter anderem für Alpiq und beim Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen gearbeitet. Mit seiner Familie betreibt er in Deutschland sechs Windräder und einen Solarpark mit einer Leistung von 1,2 Megawatt.

    Hintz tritt an die Stelle von David Stickelberger. Der heute 65-Jährige war von 1998 bis 2023 erster Geschäftsführer von swissolar. Seit 2023 war er Stellvertreter seines Nachfolgers Matthias Egli. Künftig wird er den Verband als Senior Advisor Politik begleiten.

    „Die Photovoltaik ist in den letzten zehn Jahren zu einer tragenden Säule der Schweizer Stromversorgung geworden, die mittlerweile über 15 Prozent des Stromverbrauchs deckt“, wird Hintz in der Mitteilung zitiert. „In meiner neuen Funktion bei Swissolar werde ich mich mit voller Energie dafür einsetzen, dass die Photovoltaik optimal in das Schweizer Energiesystem integriert wird und die Dekarbonisierung von Gebäuden und Verkehr vorantreibt.“

    Neu hat Swissolar die Stelle einer Direktorin Suisse Romande geschaffen. Diese wird von Anne Plancherel besetzt. Sie ist seit 2024 tätig, sowohl als strategische Projektmanagerin als auch beim Aufbau der Berufsbildung in der Westschweiz. Plancherel soll Swissolar in der Westschweiz vertreten und das regionale Netzwerk weiter ausbauen.

    Die 44-jährige Umweltingenieurin hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne studiert und sich im Projektmanagement an der Universität Genf weitergebildet. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Partnern und Behörden das Potenzial der Solarenergie in der Suisse Romande weiter auszubauen und die Branche nachhaltig zu stärken“, wird sie in der Mitteilung zitiert.

  • Architekt übernimmt operative Leitung im Unternehmen

    Architekt übernimmt operative Leitung im Unternehmen

    Die fsp Architekten AG hat Raman Misinovic zu ihrem neuen Chief Operating Officer ernannt. Er wird gemeinsam mit CEO und Inhaber Christoph Kaech sowie Selim Manjusak, Chief Digital Officer und Chief People Officer, die Verantwortung für die strategische und operative Weiterentwicklung des Unternehmens übernehmen, heisst es in einer Mitteilung. Misinovic war zuvor einige Jahre Projekt- und Teamleiter bei fsp und später als selbstständiger Architekt tätig.

    „Raman kennt uns seit vielen Jahren“, heisst es in der Mitteilung. „Seine architektonische Erfahrung, sein unternehmerischer Blick und sein Verständnis für integrierte Prozesse prägen seine Arbeit. In den vergangenen Jahren hat er diese Perspektiven weiter geschärft und bringt sie nun in neuer Rolle bei fsp ein.“

    Raman Misinovic schloss 2012 seinen Bacheleor in Architektur an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ab. Er bildete sich anschliessend an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie der Universität Stanford weiter und erhielt 2016 seinen Master in Virtuelles Design und Konstruktion und digitales Bauen an der FHNW.

    Misinovic war zwischen 2013 und 2021 als Projekt- und Teamleiter bei fsp tätig. Später arbeitete er als Inhaber und selbstständiger Architekt bei der RAUMKO GmbH sowie der IMMOMIS GmbH. Seine vertieften Kenntnisse in Architektur, Organisation und Prozesse möchte er nun in der Geschäftsleitung von fsp Architekten einbringen. „Gemeinsam mit Christoph Kaech und Selim Manjusak gestalten wir die Weiterentwicklung von fsp – vernetzt, unternehmerisch und mit einem klaren Anspruch an Qualität und Zusammenarbeit“, erklärt er in einer Mitteilung.

  • Neuer Präsident für regionalen Energieversorger gewählt

    Neuer Präsident für regionalen Energieversorger gewählt

    Der Verwaltungsrat von Limeco hat sich laut einer Mitteilung am 25. Februar für die Amtsperiode bis 2027 neu konstituiert. Dabei hat er Rolf Schaeren zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Schaeren wird sein Amt am 1. Mai antreten. Schaeren war von 2006 bis 2022 Finanzvorstand der Stadt Dietikon.

    Er ist Professor für Rechnungswesen und Finanzmanagement an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz. Er gehört seit 2014 dem Verwaltungsrat der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) an. Seit 2021 präsidiert er ihn.

    Schaeren folgt auf Stefano Kunz. Der Schlieremer Bauvorstand hat dem Verwaltungsrat während zwölf Jahren angehört.

    „Limeco übernimmt für die Region eine zentrale Rolle in der Energie- und Entsorgungsversorgung“, wird Schaeren in der Mitteilung zitiert. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsrat die erfolgreiche Entwicklung von Limeco weiterzuführen und die zukünftigen Herausforderungen im Sinne der Trägergemeinden anzupacken.“

  • Positive Mitarbeitendenbewertungen bringen Top Company Ehrung

    Positive Mitarbeitendenbewertungen bringen Top Company Ehrung

    Die ERNE Gruppe wurde vom deutschen Arbeitgeberportal kununu dreifach als Top Company ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurden laut einer Mitteilung die ERNE AG Bauunternehmung und ERNE AG Holzbau aus Laufenburg sowie die HUSNER AG Holzbau aus Frick. Das Arbeitgebersiegel erhalten Unternehmen, die von ihren Mitarbeitenden nachhaltig positiv bewertet werden. Damit bestätigt es die wertschätzende und entwicklungsorientierte Unternehmenskultur der ERNE Gruppe, so die Mitteilung.

    Kununu prüft Arbeitgeber im deutschsprachigen Raum basierend auf unabhängigen Bewertungen von Mitarbeitenden. Mit klar definierten Kriterien werden Zufriedenheit, Vertrauen und Kontinuität im Unternehmen bewertet. Insgesamt qualifizieren sich rund 5 Prozent der bewerteten Unternehmen für das kununu-Arbeitgebersiegel.

    „Diese Auszeichnung ist nur dank unserer Mitarbeitenden möglich. Ihr offenes Feedback, ihr tägliches Engagement und der gelebte Zusammenhalt machen ERNE als Arbeitgeber aus“, heisst es in der Mitteilung der ERNE Gruppe. „Ob im Arbeitsalltag oder bei gemeinsamen Anlässen, Team-​Events und dem ERNE Fäscht, unsere Kultur des Miteinanders ist ein zentraler Bestandteil unserer Identität.“

    Die Auszeichnung ist zudem Bestätigung des Anspruchs der Gruppe, Tradition und Innovation in Einklang zu bringen und Herausforderung mithilfe von kreativen Lösungen gemeinsam zu meistern.

  • Generationswechsel stärkt Engagement für Energiewende

    Generationswechsel stärkt Engagement für Energiewende

    Reto Trittibach ist neuer Inhaber und Geschäftsleiter der INES Energieplanung GmbH. Sein Stellvertreter wird einer Mitteilung zufolge André Joosten. Mit der Neubesetzung will der vor 14 Jahren gegründete Berner Anbieter von Energieversorgungslösungen Kontinuität wahren.

    Ziel der INES Energieplanung sei es, „die Energiewende mit Know-how und nach Kräften zu unterstützen“. Entwickelt werden Energiekonzepte für Areale und Wärmeverbundprojekte. Firmenangaben zufolge bringt INES seine Expertise neben Planung und Bau von Energieanlagen auch für Anlagenkonzepte ein. Zudem ist INES als Energieberater für die Stadt Bern tätig.

    Tätigkeitsgebiete der INES sind die Stadt und das Ballungsgebiet von Bern. Zu den Hauptkunden und Kooperationspartnern zählen die Marzili Wärmeverbund AG und die Stadt Bern.

    Gründer Bruno Liesch habe INES mit Fokus auf nachhaltige Energielösungen, Wärmeverbünde und zukunftsorientierte Energieplanung geprägt. Laut Mitteilung wird er bis Ende 2026 seine Erfahrung in der Projektentwicklung in Teilzeit einbringen.

  • Neue Geschäftsführerin übernimmt Dachverband der Förderstiftungen

    Neue Geschäftsführerin übernimmt Dachverband der Förderstiftungen

    Der Vorstand des Verbands der Schweizer Förderstiftungen SwissFoundations hat Jasmina Ritz zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Laut einer Mitteilung wird sie ab Mitte März Katja Schönenberger ablösen, die nach zwei Jahren bei SwissFoundations zurück in eine operativ tätige Stiftung wechselt. Jasmina Ritz war Mitinitiantin der kantonsübergreifenden Standortförderin Limmatstadt AG und war dort langjährig als Geschäftsführerin tätig. Sie bringt damit umfassende Erfahrung in Interessensvertretung, Vernetzung und Führung einer Dachorganisation mit.

    „Der Vorstand von SwissFoundations freut sich, mit Jasmina Ritz eine starke Führungspersönlichkeit mit langjähriger Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gewonnen zu haben“, heisst es in der Mitteilung von SwissFoundations.

    Ritz war etwa 15 Jahre lang im Limmattal tätig. Sie war zunächst Leiterin der Standortförderung der Stadt Dietikon und war später Mitgründerin der Limmatstadt, wo sie als Geschäftsführerin sowie Vizepräsidentin des Verwaltungsrates fungierte. Zuletzt leitete sie die Berner Deep Tech Switzerland Foundation und war dort für die Entwicklung eines internationalen Fellowship-Programms verantwortlich.

  • Group of 15: Gemeinsames Plädoyer für eine geeinte Immobilienwirtschaft

    Group of 15: Gemeinsames Plädoyer für eine geeinte Immobilienwirtschaft

    Die Schweizer Immobilienbranche wird mancherorts mit Argusaugen betrachtet – vor allem bei der Frage, wie es um den Wohnungsmarkt bestellt ist. Gibt es genügend Wohnraum an den zentralen Standorten? Warum steigen die Mietzinse in den Metropolregionen stark und ständig? Welchen Einfluss haben Gemeinden, Kantone und Bundesbern auf die Aktivitäten der institutionellen Immobilienwirtschaft? Und mit welcher Stimme spricht überhaupt die Branche im ganzen Land?

    Die professionelle, institutionelle wie kommerzielle Immobilienwirtschaft steht zweifelsohne unter Beobachtung. Sie befindet sich unbestritten in einem grossen Spannungsfeld: zwischen wachsender Regulierung, gesellschaftlichem Wandel zugleich und vielerorts dem Ruf nach Innovation, Erneuerung und Gerechtigkeit. Die Köpfe und Planer des 25. Symposiums der 2001 gegründeten Group of 15, der Denkfabrik der Schweizer Immobilienwirtschaft, stellten im Vorfeld des Anlasses die zu beantwortenden Fragen: Was bedeutet Zukunftsfähigkeit in einem Markt, der zunehmend kontrovers diskutiert wird? Wie lassen sich wirtschaftliche Anreize mit sozialer Verantwortung und nachhaltiger Stadtentwicklung vereinen? Und: Wie viel staatlicher Eingriff ist nötig – oder zu viel?

    «Verordnungswahn eindämmen»
    Für den in Basel geborenen Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger ist klar: der staatliche Einfluss auf die Bau- und Immobilienbranche ist riesengross – und gehört eingedämmt. Der Professor für politische Ökonomie sowie Direktor und Gründer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern und ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied von economiesuisse kritisierte Bern und seine Behörden. Dort grassiere Subventionitis und Klientelpolitik in Reinform. «Der Bund ist doppelt so gross wie die Staatsquote impliziert», sagte er vor den rund 300 Gästen des Symposiums im Zürcher Kunsthaus.

    Der Schweizer Staat wachse mehr als doppelt so schnell wie die Produktivität der Wirtschaft und häufe mittlerweile «implizite Schulden von über 300 Prozent der Wirtschaftsleistung» auf, so Schaltegger weiter. Seine Forderung: der «Sturzenegger-Ansatz», eine Grundreinigung der Staatsfinanzen à la Argentinien. Zugleich plädierte er dafür, die Regulierungstätigkeit des Bundes stark zurückzuschrauben. Er verwies dabei auf seit den 1970er Jahren stark zugenommene Zahl an Verordnungen und Dekrete. Von diesen Bundesentscheidungen beträfen viele natürlich auch auch den hiesigen Bau- und Immobiliensektor.

    Heilmittel Künstliche Intelligenz?
    Prof. Dr. Christian Kraft, Leiter des Kompetenzzentrums Immobilien an der Hochschule Luzern, widmete sich danach dem Thema der baulichen (Un-)Ordnung und zugleich der Frage, ob eventuell Künstliche Intelligenz die Investitions­sicherheit im „Chaos der Deutschschweizer Baugesetze“ fördern könne. Seine Antwort: ein klares Jein. Die aktuelle, teils standortgebundene Unsicherheit habe vor allem auch mit längeren Bewilligungsdauern für Immobilienprojekte auf Stufe BZO zu tun. So habe sich zwischen 2011 und 2024 etwa die mittlere Bewilligungsdauer von einst unter 100 Tagen auf nun fast 200 Tage im Mittel erhöht. Hinzu komme, dass in letzter Zeit (seit 2020) ein starker Anstieg von 20 bis 30 Prozent bei den Planungs- und Baukosten von Mehrfamilienhäusern festzustellen sei, so Kraft.

    Gelungener Quartiersmix und fatale Einsprachen
    Im Anschluss zeigte Dr. Sibylle Wälty, Dozentin an der ETH Zürich und Gründerin von Resilientsy, auf, welche Mehrwerte das Konzept der „10-Minuten-Nachbarschaften“ in der Nutzungsplanung schaffen können. Ihr Forschungs- und Beratungsfokus richtet sich dabei auf einen austarierten Mix aus Wohn- und Arbeitsbevölkerung sowie weitere wichtige Faktoren für lebenswerte Stadtquartiere. Danach beleuchtete Dr. Wolfgang Müller, Partner & Head Real Estate bei der Firma MLL Legal Ltd., den „Raum für Widerspruch“. Er erläuterte, wo die aktuelle Rechtsprechung Einsprechenden und „Projektverhinderen“ Hand bietet und welche Schlüsse daraus Politik wie auch die Immobilienbranche ziehen könnten und sollten.

    Anstand und Rücksicht im Wohnungsbau
    Nach der Kaffeepause ging der Symposiumsvortrag von Paolo Di Stefano mit dem Titel „Mehr Freiheit und Selbstverantwortung“ nach- wie eindrücklich darauf ein, wie Immobilieninvestoren „vom Problem zur Perspektive“ kommen und Wohnimmobilien „zukunftsfähig“ machen können. Der erfahrene Leiter Immobilien Schweiz bei Swiss Life Asset Managers (mit rund 37’000 Wohneinheiten schweizweit im Bestand) zeigte dabei u.a. ein gelungenes Beispiel für Bestandssanierung ohne Leerkündigungen an der Schmiede in Zürich-Wiedikon. Zudem präsentierte er mit dem Au-Park in Wädenswil ein fast fertiges grosses Neubauprojekt, in dem neben rund 200 Mietwohnungen auch viele Einheiten im Stockwerkeigentum von Swiss Life Asset Managers realisiert werden.

    Er plädierte und appellierte zugleich eindringlich an die Vertreterinnen und Vertreter der Immobilienwirtschaft am Symposium mit einer Stimme mit der Politik wie mit der Bevölkerung zu sprechen. Dabei wies er auch durchaus selbstkritisch darauf hin, dass beispielsweise die gegenwärtige Vertretung des Bauernstandes im Schweizer Nationalrat und Ständerat weitaus gewichtiger und einflussreicher sei als die der Bau- und Immobilienbranche. Di Stefano warnte davor, dass im „politischen Powerplay“ spekulative Gebäudeinvestoren und langfristig orientierte institutionelle Investoren zuweilen in einen Topf geworfen würden. Dem gelte es gemeinsam argumentativ entgegenzuwirken und aufzuzeigen, dass „anständiges Bauen auch Rücksichtnahme“ bedeute.

    «Einfach gute und überzeugende Projekte machen»
    Den Abschluss des Group-of-15-Grossanlasses im Zürcher Kunsthaus bildete ein leicht gepfefferter Zukunftstalk von Tagungsmoderator Rainer Maria Salzgeber mit Nationalrat Beat Walti (FDP) und der grünliberalen Regierungsrätin Esther Keller (Kanton Basel-Stadt). Sie stimmten überein, dass Regulierungen im Bausektor nicht weiter wild wachsen dürften und man vor allem Ermessensspielräume bei Immobilienprojekten möglich machen müsse. Beide warnten vor einer „unheiligen politischen Allianz zwischen Links und Rechts“, welche durchaus kontraproduktive Folgen auf die Immobilienwirtschaft haben könne.

    Beat Walti, der seit 2023 Präsident des VIS Verband Immobilien Schweiz ist, welcher die Interessen von institutionellen Investoren wie Pensionskassen, Versicherern sowie privaten Immobilienunternehmen in Bundesbern vertritt, forderte von der Immobilienbranche, der er eingangs warnend eine „gelbe Karte“ vorhielt: „Zeigen Sie, was Sie bauen und machen, um damit auch Vertrauen zu schaffen – bei der Politik und bei der breiten Bevölkerung“. Esther Keller, Vorsteherin im städtischen Basler Bau- und Verkehrsdepartement, stimmte dem zu und fasste in ihrem Schluss-Statement kurz und knapp ihre Forderung zusammen: „Machen Sie einfach gute und überzeugende Projekte“.

  • Finanzchef übernimmt vorübergehend die operative Leitung

    Finanzchef übernimmt vorübergehend die operative Leitung

    An der Spitze der Marke Griesser ist eine Veränderung vollzogen worden: Stefan Leitner hat die interimistische Geschäftsführung übernommen. Der bisherige CFO der im Bereich Sonnenschutzlösungen tätigen Griesser Gruppe folgt auf Urs Neuhauser, der per 12. Januar 2026 das Unternehmen einvernehmlich verlässt, wie die Griesser Gruppe in einer Mitteilung schreibt. „Urs Neuhauser hat das Unternehmen in den vergangenen sieben Jahren begleitet und verschiedene Entwicklungen mitgeprägt. Dafür danken wir ihm“, wird Verwaltungsratspräsident Walter Strässle zitiert. Stefan Leitner erhält Unterstützung von Strässle und Vertretern der Inhaberfamilie. Damit seien Kontinuität und Stabilität in der Geschäftsleitung sichergestellt, heisst es in der Mitteilung.

    Die Interimslösung leitet die Nachfolgeregelung ein. Der Prozess für eine Neubesetzung sei bereits eingeleitet. In der Zwischenzeit verfolge Griesser die Weiterentwicklung von Sonnenschutzlösungen, die Nähe zu Kundinnen und Kunden sowie nachhaltiges Wachstum in bestehenden und neuen Märkten in der Produktion von Sonnenschutzlösungen.

    Die 140-jährige Unternehmensgeschichte ist nach Unternehmensangaben das Resultat aus Pioniergeist, Qualität und langfristigem Denken. Darauf aufbauend blicke das Familienunternehmen zuversichtlich in die Zukunft.

  • Luzerner Wirtschaftsförderung Wermelinger übernimmt

    Luzerner Wirtschaftsförderung Wermelinger übernimmt

    Der Stiftungsrat der Wirtschaftsförderung Luzern hat den 54-jährigen Luzerner Patrik Wermelinger zum neuen Direktor gewählt. Er stammt aus dem Kanton Luzern, lebt mit seiner Frau in Meierskappel und kennt die regionale Wirtschaft seit vielen Jahren aus nächster Nähe. Fachlich bringt er ein betriebswirtschaftliches Studium sowie einen Executive MBA in General Management mit, den er an der Hochschule Luzern abgeschlossen hat.

    Aktuell wirkt Wermelinger als Chief Investment Promotion Officer und Mitglied der Geschäftsleitung bei Switzerland Global Enterprise. In dieser Funktion begleitet er internationale Unternehmen bei der Ansiedlung in der Schweiz und bewegt sich an der Schnittstelle von Standortmarketing, Investitionsentscheidungen und globaler Konkurrenz um Projekte. Dieses Profil prädestiniert ihn dafür, Luzern im Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte sichtbar zu positionieren. Mit einem klaren Verständnis für die Anforderungen internationaler Investoren.

    Vertrauter Kopf mit Rückkehrerbonus
    Für Luzern ist Patrik Wermelinger kein Unbekannter. Bereits von 2006 bis 2016 leitete er bei der Wirtschaftsförderung Luzern die Bereiche Standortpromotion und Marketing. In dieser Zeit knüpfte er ein breites Netzwerk zu Unternehmen, Gemeinden, Institutionen und Partnern im In- und Ausland. Er kennt die Stärken, aber auch die Herausforderungen des Wirtschaftsraums aus der Praxis. Von der Industrie über den Tourismus bis zu wissensintensiven Dienstleistungen.

    Diese Rückkehr mit zusätzlicher internationaler Erfahrung ist für die Organisation ein strategischer Vorteil. Wermelinger bringt vertiefte Ansiedlungs- und Promotionserfahrung aus der Schweiz als Ganzes mit, kombiniert mit einem klaren Blick auf Luzern als eigenständige Marke im Standortwettbewerb. Das schafft gute Voraussetzungen, um bestehende Beziehungen zu pflegen und neue Unternehmen anzuziehen. Gerade in einem Umfeld, in dem Standortentscheide stärker umkämpft sind.

    Geordneter Übergang an der Spitze
    Patrik Wermelinger übernimmt die Direktion per 1. Juni 2026. Bis Ende Februar 2026 bleibt der bisherige Direktor, Ivan Buck, in der operativen Verantwortung. Er wird sich anschliessend mit einer eigenen Firma im Bereich Relationship Management selbständig machen. Für die Übergangsphase zwischen März und Ende Mai 2026 übernimmt der stellvertretende Direktor Andreas Zettel ad interim die Führung und stellt einen reibungslosen Übergang sicher.

    Damit setzt die Wirtschaftsförderung Luzern auf Kontinuität im laufenden Betrieb und eine klare Staffelübergabe. Die Kombination aus zeitlicher Überlappung, interner Interimslösung und früh kommunizierter Nachfolge stärkt die Planungssicherheit für Partner, Gemeinden und Unternehmen, die mit der Organisation zusammenarbeiten.

    Vertrauen in Kompetenz und Persönlichkeit
    Der Stiftungsrat zeigt sich überzeugt, mit Patrik Wermelinger die richtige Wahl getroffen zu haben. Präsident Erwin Steiger betont sowohl die hohe Fachkompetenz wie auch die internationale Erfahrung des designierten Direktors. Gleichzeitig hebt er dessen vertrauenswürdige und gewinnende Art hervor. Eine Kombination, die für die Arbeit an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Wirtschaft zentral ist.

    Mit dieser Personalentscheidung positioniert sich die Wirtschaftsförderung Luzern für die kommenden Jahre regional verankert, international vernetzt und mit einem Direktor an der Spitze, der den Standort Luzern bereits kennt.

  • Neuordnung der Führung im Küchen- und Lüftungsmarkt

    Neuordnung der Führung im Küchen- und Lüftungsmarkt

    Die weitere Integration der WESCO AG aus Wettingen in die Franke Gruppe mit Sitz in Aarburg hat eine Neuordnung der Geschäftsführung zur Folge: Gregory Oswald kommt ab 1. Februar 2026 als Geschäftsführer für den DACH-Markt zu Franke Home Solutions zurück. Als Leiter dieser Division der Franke Gruppe verantwortet Oswald künftig die Marke Franke sowie die WESCO-Marken berbel und Wesco gemeinsam – „eine wichtige Grundlage für die engere Zusammenarbeit, während die Marken weiterhin eigenständig am Markt agieren“, heisst es in einer Mitteilung.

    Frankes Geschäftseinheit Home Solutions ist ein weltweiter Anbieter von intelligenten Systemen und Lösungen für die private Küche. Mit 4200 Mitarbeitenden in über 30 Ländern erwirtschaftet sie einen Nettoumsatz von 932 Millionen Franken. Der 45-jährige Oswald stand dieser Division bereits von 2022 bis 2024 vor. Danach übernahm er die Führung der WESCO-Gruppe. Diese wurde im September 2024 von Franke alquiriert. Die 1962 gegründete WESCO Gruppe hat ihren Hauptsitz in Wettingen. Das Familienunternehmen ist auf Dunstabzugshauben und Lüftungssysteme spezialisiert.

    Corrado Mura, Interims-CEO und Präsident der Franke Home Solutions führt aus, dass Gregory Oswalds „tiefes Verständnis für den DACH-Markt sowie für Produktmanagement und Markenführung, das er sich in Schlüsselpositionen innerhalb von Franke Home Solutions erarbeitet hat“, für die weitere Entwicklung des Unternehmens entscheidend sei. „Seine langjährige Erfahrung wird uns helfen, Kompetenzen optimal zu bündeln und unser Wachstum nachhaltig voranzutreiben.“

  • Drei Jahrzehnte Ingenieurkunst im Zeichen von Holz und Kreislauf

    Drei Jahrzehnte Ingenieurkunst im Zeichen von Holz und Kreislauf

    Die PIRMIN JUNG Schweiz AG wird 30 Jahre alt. 1996 wurde sie vom gelernten Zimmermann Pirmin Jung als Ingenieur- und Planungsbüro für Holzbau gegründet. Wie es in einer Mitteilung zum Firmenjubiläum heisst, ist aus dem Ein-Mann-Betrieb mittlerweile ein „KMU mit umfassendem Wissensmanagement, modernen Arbeitsplätzen und einer agilen Organisationsstruktur“ geworden.

    Um bewährte Mitarbeitende zu halten, wurden mit der Zeit neue Standorte aufgebaut – „nicht in Zentren“, wie das Unternehmen betont, „sondern an verkehrstechnisch gut gelegenen, für die Mitarbeitenden lebenswerten und heimatnahen Lagen“. Heute befassen sich über 150 Personen an sieben Standorten in der Schweiz und in Deutschland mit Tragwerksplanung, Brandschutz, Bauphysik, Nachhaltigkeitsplanung und zirkulärem Bauen.

    Unter PIRMIN JUNGs Projekten sind den Angaben zufolge immer wieder solche gewesen, „die den Holzbau prägten und teilweise noch heute als Leuchtturmprojekte gelten. Dabei wurden neue Lösungen entwickelt, die heute im Holzbau als Standard gelten.“ Beispielhaft nennt das Unternehmen das Erlebnisbad Aquabasilea in Pratteln BL, das siebengeschossige Haus C13 in Berlin, das 60-Meter-Hochhaus BF1 in Rotkreuz ZG und das Veranstaltungszentrum Knies Zauberhut in Rapperswil-Jona SG.

    In jüngster Zeit sind der neue Firmensitz in Sursee, das Haus des Holzes, als Entwicklungs- und Vorzeigeprojekt für digitales, klimagerechtes und kreislauffähiges Planen und Bauen ebenso hinzugekommen wie sowie zuletzt die Planung für das neue Dock A des Flughafens Zürich, das ab 2030 gebaut wird. Die Jury des Prix SVC Zentralschweiz 2023, den PIRMIN JUNG gewinnen konnte, zeigte sich „besonders vom wegweisenden Bauprojekt Haus des Holzes, welches die Vision der Firma für den Holzbau der Zukunft verkörpert, beeindruckt“.

    Ein bewusster Umgang mit den Ressourcen sei von jeher tief in den Werten der Firma verankert, wird Pirmin Jung zitiert. „Die Nachfrage nach klimagerechtem und kreislauffähigem Bauen wird zunehmen und da wollen wir ebenfalls tragend mitgestalten.“

  • Ausbau der strategischen Führung mit Daniel Kuster

    Ausbau der strategischen Führung mit Daniel Kuster

    Mit der geplanten Wahl von Daniel Kuster stärkt Property One gezielt die strategische Steuerung und die langfristige Ausrichtung der Gruppe. Kuster soll gemeinsam mit dem Gesamtverwaltungsrat die Weiterentwicklung der Gruppe prägen und die Umsetzung zentraler strategischer Initiativen eng begleiten.

    Die Zusammenarbeit geht über ein klassisches Verwaltungsratsmandat hinaus. In direktem Austausch mit Geschäftsleitung und Organisation wird er an der konzeptionellen Schärfung, der organisatorischen Weiterentwicklung und der Umsetzung der Wachstumsagenda mitwirken. Die Wahl steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der FINMA.

    Erfahrung entlang der Immobilien-Wertschöpfung
    Daniel Kuster bringt über zwanzig Jahre Führungserfahrung in leitenden Funktionen, Verwaltungsräten und Anlagegremien mit, unter anderem als langjähriger CEO der Fundamenta Group (Schweiz) AG und als Geschäftsführer einer Immobilien-Anlagestiftung. Seine Laufbahn umfasst damit sowohl operative Führung als auch institutionelle Kapitalmarkterfahrung im Immobilienbereich.

    Heute ist er als unabhängiger Verwaltungsrat, Stiftungsrat und strategischer Sparring-Partner tätig und begleitet Unternehmen bei Governance-Fragen, Strategieentwicklung und der Strukturierung von Geschäftsmodellen. Diese Kombination aus Marktkenntnis, Governance-Kompetenz und Investorenperspektive passt zur wachstumsorientierten Positionierung von Property One.

    Mehrwert für die Weiterentwicklung
    Die Gruppe will ihre Plattformen, Produkte und Projekte nicht nur weiter ausbauen, sondern auch strategisch und organisatorisch auf das nächste Entwicklungsniveau heben. Kusters Erfahrung in Unternehmensführung, Governance und Strukturierung von Geschäftsmodellen soll helfen, Wachstum, Professionalität und wertebasierte Unternehmenskultur auszubalancieren.

    Die enge Einbindung in Verwaltungsrat und operative Diskussionen schafft die Basis, um strategische Ambitionen in robuste Strukturen, klare Entscheidungsprozesse und skalierbare Geschäftsmodelle zu übersetzen. Damit stärkt das Unternehmen ihre Position als unternehmerisch geprägte, langfristig denkende Immobilien- und Investmentgruppe.

  • Führungswechsel setzt Impulse für den Wirtschaftsstandort

    Führungswechsel setzt Impulse für den Wirtschaftsstandort

    Der Stiftungsrat der Wirtschaftsförderung Luzern hat Patrik Wermelinger laut einer Mitteilung zum neuen Direktor ernannt. Der 54-jährige Luzerner tritt die Nachfolge von Ivan Buck an, der nach acht Jahren im Amt künftig auf seine eigene Firma im Bereich Relationship Management fokussiert. Wermelinger, mit abgeschlossenem Studium in Betriebswirtschaftslehre und Träger eines Executive MBA, war bereits von 2006 bis 2016 als Leiter Standortpromotion und Marketing bei der Wirtschaftsförderung Luzern tätig. Seit 2016 ist er Chief Investment Promotion Officer sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Switzerland Global Enterprise.

    Laut der Mitteilung machen ihn besonders diese zehn Jahre Erfahrung im Rahmen der Wirtschaftsförderung, seine Kenntnis und sein Netzwerk im Raum Luzern und sein Know-How für die Bedürfnisse ausländischer Firmen zum idealen Kandidaten. „Patrik Wermelinger besticht nicht nur durch seine hohe Fachkompetenz und seine umfassende internationale Erfahrung, sondern auch durch seine vertrauenswürdige und gewinnbringende Art“, wird Dr. Erwin Steiger zitiert, Präsident des Stiftungsrates. Ivan Buck bleibt als amtierender Direktor bis Ende Februar 2026 bei der Wirtschaftsförderung Luzern angestellt. Anschliessend übernimmt Andreas Zettel als stellvertretender Direktor ad interim, bis Patrik Wermelinger sein Amt per 1. Juni 2026 antritt.

    Die Wirtschaftsförderung Luzern ist zentrale Anlaufstelle für Unternehmen im Wirtschafts- und Wohnstandort Luzern. Ihr Dienstleistungsportfolio umfasst Standortpromotion, Ansiedlung, Unternehmensentwicklung, Förderung von Neugründungen sowie den Ausbau und die Pflege des Netzwerks mit Kanton, Gemeinden und Wirtschaft.

  • Neuausrichtung der Führung stärkt Agilität und Spezialisierung

    Neuausrichtung der Führung stärkt Agilität und Spezialisierung

    Das Winterthurer Immobilien- und Treuhandunternehmen Müller Schuhmacher richtet seine Führung neu aus. Laut einer Mitteilung soll die neue Führungsstruktur mehr Agilität schaffen und die Fokussierung auf die besonderen Kompetenzen des Unternehmens stärken.

    Neuer Geschäftsführer ist Dominic Schuhmacher. Daniela Steiner übernimmt die Leitung der Immobilienbewirtschaftung. Michael Zeugin leitet den Immobilienverkauf und fungiert darüber hinaus nun auch als Präsident des Verwaltungsrats. Finanzen, Personalwesen, Kommunikation und Projekte werden im neugeschaffenen Corporate Center gebündelt. Dieses wird von Christine Müller geführt. Christian Furrer verantwortet weiterhin den Bereich Treuhand.

    „Die neue Struktur macht uns beweglicher, schafft klare Zuständigkeiten und stärkt unsere Spezialisierung“, wird Michael Zeugin zitiert. „So bleiben wir effizient und ein attraktiver Arbeitgeber.“ In einem firmeninternen Gespräch mit Teilen der neuen Führungsriege weist Dominic Schuhmacher darauf hin, dass die personelle Fluktuation rund viermal tiefer als im Branchenschnitt liege und die neue Organisation klare Entwicklungsperspektiven innerhalb der Firma schaffe. „Gleichzeitig gibt sie uns die strukturelle Flexibilität, Nachfolgelösungen oder gezielte Akquisitionen zu prüfen, ohne unsere Kultur und unsere Werte zu gefährden.“

    Parallel zur Neuorganisation der Führungsstruktur hat Müller Schuhmacher auch seinen Markenauftritt weiterentwickelt. Er trage sowohl den bewährten Werten wie auch dem Wachstum und der heutigen Realität des Unternehmens Rechnung, so Christian Furrer in dem Gespräch. Ausserdem „funktioniert er hervorragend in der digitalen Kommunikation“.

  • Polysportives Leuchtturmprojekt nimmt Gestalt an

    Polysportives Leuchtturmprojekt nimmt Gestalt an

    Nach langen Planungsjahren ist der Baustart erfolgt. Auf dem Areal Dürrbach entsteht für rund 65 Millionen Franken ein grosser polysportiver Komplex, realisiert von HRS Real Estate AG als Totalunternehmerin. Der Neubau soll im Herbst 2026 eröffnet werden und markiert einen neuen sportlichen Schwerpunkt im Glattal.

    Über 30 Sportarten unter einem Dach
    Getragen wird das Projekt von Zürich Tennis und dem Zürcher Turnverband, die gemeinsam fast 100’000 Sportbegeisterte in der Region vereinen. Geplant sind moderne Hallen für Tennis und Turnsport, spezialisierte Trainingsbereiche sowie Flächen für zahlreiche weitere Indoor-Sportarten. Ergänzt wird das Angebot durch Sportinfrastrukturen, Übernachtungsmöglichkeiten sowie Einrichtungen für Sportmedizin und Regeneration. Das Sportzentrum ist ausgelegt für den Ganzjahresbetrieb von Breiten- und Spitzensport.

    Campus für Sport und Ausbildung
    Im neuen Sportzentrum wird auch die Kunst- und Sportschule Zürcher Oberland beheimatet sein. Damit entsteht ein Campus, der Training, Schule und Talentförderung räumlich und inhaltlich verzahnt. Junge Athletinnen und Athleten finden vor Ort ideale Bedingungen, um sportliche Ambitionen und Ausbildung zu verbinden.

    Beny Ruhstaller verstärkt strategische Führung
    Seit Kurzem gehört Beny Ruhstaller dem Verwaltungsrat der Sportzentrum Dürrbach AG an. Er stösst nicht primär als Bauspezialist dazu, sondern als Kenner des Turnwesens. Durch seine früheren Tätigkeiten für den Zürcher und den Schweizer Turnverband bringt er langjährige Verbandserfahrung, ein breites Netzwerk im Turn- und Tennissport und ein feines Gespür für die Bedürfnisse von Athletinnen und Athleten ein. Damit stärkt er den Anspruch, das Sportzentrum Zürich zu einer zukunftsweisenden Plattform für Sport, Ausbildung und Bewegung in der Region zu entwickeln.

  • Neue Führung für das Stadtwerk Winterthur bestätigt

    Neue Führung für das Stadtwerk Winterthur bestätigt

    Der Stadtrat Winterthur hat laut einer Mitteilung Martin Emmenegger als neuen Direktor des Stadtwerkes Winterthur bestätigt. Emmenegger ist derzeit Geschäftsbereichsleiter Netze und Mitglied der Geschäftsleitung des Elektrizitätswerkes Zürich (ewz). Zuvor war er während vier Jahren beim Stadtwerk Winterthur als Bereichsleiter Elektrizität und Telekom gewesen.

    Emmenegger hat an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften als Elektroingenieur abgeschlossen. Der 57-Jährige folgt auf Marco Gabathuler, der das Stadtwerk seit 2017 geführt hat und im Januar 2026 in die Pension geht.

    „Mit Martin Emmenegger fällt die Wahl auf eine motivierende Persönlichkeit, die Stadtwerk Winterthur erfolgreich in die Zukunft führen kann“, wird Stadtrat Stefan Fritschi in der Mitteilung zitiert.

  • Generationenwechsel stärkt Ausrichtung eines etablierten Elektroanbieters

    Generationenwechsel stärkt Ausrichtung eines etablierten Elektroanbieters

    Die Elektro Meier AG hat einen Wechsel in der Geschäftsführung und eine Umfirmierung vollzogen. Einer Mitteilung der Eglin Holding AG aus Baden zufolge tritt das in Würenlingen ansässige Unternehmen per 1. Dezember unter neuer Leitung von Marc Wey und unter neuem Namen als Eglin Elektro AG Würenlingen auf. 

    Mit Marc Wey konnte für die Geschäftsleitung laut der Mitteilung eine „Führungspersönlichkeit aus den eigenen Reihen“ gewonnen werden. Marc Wey ist seit seiner Lehre als Elektroinstallateur (2009 bis 2013 bei der ehemaligen Ing. W. Eglin AG) im Unternehmen tätig. Nach Berufsjahren als Servicemonteur hat Wey als Junior Projektleiter 2018 die Verantwortung der Elektro Meier AG Würenlingen übernommen. Zuletzt war er seit 2020 Projektleiter im E-Service. Der Schritt bilde den Abschluss der bereits im Jahr 2002 begonnenen Integration in die Eglin Group. „Damit wird die Zugehörigkeit zur Eglin Group transparent nach aussen sichtbar und schafft eine klare, zukunftsorientierte Identität“, so die Mitteilung. 

    Das Familienunternehmen Elektro Meier AG kann auf fast 100 Jahre Firmengeschichte zurückblicken. Hervorgegangen aus der 1931 gegründeten Elektrikerfirma Eglin in Ennetbaden AG, ist das Unternehmen heute bei Projektierung, Herstellung und Vertrieb elektrischer Anlagen und Einrichtungen tätig. Schwerpunkte sind Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Elektroinstallation, ICT und Gebäudeautomation.

  • Baubranche zeigt Vorbildfunktion bei Qualität, Innovation und Tradition

    Baubranche zeigt Vorbildfunktion bei Qualität, Innovation und Tradition

    Die Maulini SA ist laut einer Mitteilung am 27. November mit dem Prix SVC Genève 2025 ausgezeichnet worden. Das 1910 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 270 Mitarbeitende. Es ist im Neubau von Wohn-, Industrie- und Verwaltungsgebäuden sowie in der Renovation, Transformation und Dämmung von denkmalgeschützten und zeitgenössischen Gebäuden in Genf und in der Region tätig. Seit zehn Jahren bietet das Unternehmen zudem Leistungen als Generalunternehmer an.

    Die Jury des Prix SVC war beeindruckt von der Geschichte des Familienunternehmens mit seinen vier Generationen sowie vom Engagement der Teams und der Geschäftsleitung. „In einem Bereich, in dem es nicht einfach ist, Innovation im Alltag zu verankern, konnten wir die Entwicklung eines Familienunternehmens beobachten, das sich konsequent um seine Auswirkungen und seine Nachhaltigkeit bemüht.“, wird die Jurypräsidentin Sophie Dubuis in der Mitteilung zitiert. „Dieser Preis würdigt seine starke lokale Verankerung, seinen Innovationsgeist und seine Exzellenz.“

    Der Swiss Venture Club (SVC) verlieh den Prix SVC Genève bereits zum dritten Mal. An der Preisverleihung im Bâtiment des Forces Motrices in Genf nahmen mehr als 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien teil. Ziel der Veranstaltung sei es, „die unternehmerische Vielfalt der Region ins Licht zu rücken“, heisst es in der Mitteilung.

    Zu den weiteren Finalisten gehörten der Uhrenzulieferer Fiedler SA in Carouge GE, der Landschaftsbauer Jacquet SA und die Physiotherapie La Colline Gruppe in Genf sowie die Pneus Claude SA in Satigny GE.