Kategorie: Wohnen

  • Umzug schafft Entwicklungschance mit Seeblick

    Umzug schafft Entwicklungschance mit Seeblick

    Weil es den aktuellen Anforderungen an ein modernes Gesundheitszentrum nicht mehr genügt, wird das Kantonsspital Luzern gemeinsam mit dem Pflegezentrum Seeblick nach Schenkon verlegt. Für das 47‘000 Quadratmeter grosse Areal wollen der Kanton als Eigentümer und die Stadt Sursee eine attraktive Zukunft planen, heisst es in einer Mitteilung.

    Bereits ersten Einschätzungen zufolge eignet sich das Areal für eine gemischte Bebauung mit Wohn- und Geschäftsräumen. So könnten Wohneinrichtungen sowohl für Familien, Paare, Singles oder auch für Senioren geschaffen werden, Dienstleistungs- und Gastronomieangebote könnten das Areal vervollständigen. Das oberhalb des Sempachersees gelegene Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zur Altstadt von Sursee und verfügt bereits heute über eine gute Erschliessung mit verschiedenen Verkehrsmitteln.

    „Mit dem Umzug eröffnet sich die einmalige Chance, den bisherigen Standort in Sursee neu zu nutzen“, wird Regierungsrat Reto Wyss in der Mitteilung zitiert. „Dieses attraktive Areal mit Seeblick an guter Lage soll dafür umgezont werden. Mit den nächsten Planungsschritten soll aufgezeigt werden, was wo realisierbar ist“. Ab Frühling 2026 soll mit dem beginnenden Umzug des Spitals eine Planungsphase für das neue Quartier beginnen. Dabei sind verschiedene Treffen mit der örtlichen Bevölkerung und Interessengruppen geplant. Ab 2034 ist das Areal voraussichtlich frei und könnte neu bebaut werden. Auch an ein Einbeziehen der bereits bestehenden Bausubstanz wird gedacht.

  • Neues Hochhausprojekt stärkt Wohnangebot beim Bahnhof

    Neues Hochhausprojekt stärkt Wohnangebot beim Bahnhof

    Die Pensimo Management AG mit Sitz in Zürich hat über ihre Anlagestiftungen Turidomus und Pensimo ein Bauareal von ABB in Oerlikon erworben. Auf der Nordseite des Bahnhofs Oerlikon will das Unternehmen am neu gestalteten Max-Frisch-Platz eine Überbauung mit 500 Wohnungen einschliesslich eines Hochhauses sowie Geschäftsräumen errichten, heisst es in einer Mitteilung.

    „Wir freuen uns sehr über den Erwerb dieses Grundstücks“, wird Stefanie Krautzig, verantwortliche Transaction Managerin bei Pensimo, in der Mitteilung zitiert. „Es handelt sich um eine sehr seltene Investitionsgelegenheit für ein Entwicklungsprojekt von dieser Grösse an solch zentraler Lage.“ Die 2022 teilrevidierten Bauvorschriften für Neu-Oerlikon schaffen eine gute Grundlage für Planung und Bebauung des Gebiets. „Um für diesen zentralen und prominenten Ort eine für die Öffentlichkeit und die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner attraktive architektonische Lösung zu evaluieren, werden wir ein entsprechendes Konkurrenzverfahren unter Planerteams lancieren“, so Krautzig.

    Mit dem Baubeginn wird für 2029 gerechnet. Auch der Verkäufer ABB zeigt sich erfreut über den Verkauf des ehemaligen Industrieareals und ist überzeugt, „damit zur Weiterentwicklung von Zürich Oerlikon hin zu einem belebten und vielseitigen Quartier beitragen können“, so Nora Teuwsen, Vorsitzende der Geschäftsleitung von ABB Schweiz.

  • Baurechtswohnungen schaffen neuen Wohnraum in Altstätten

    Baurechtswohnungen schaffen neuen Wohnraum in Altstätten

    Die Halter AG realisiert gemeinsam mit dem Katholischen Konfessionsteil des Kantons St.Gallen, Eigentümer des Projekts, und der Schlieremer Tend AG, Partner für Kommunikation und Marketing, das TresTerrä-Projekt. Im Rahmen dessen wird Halter den Bau von zehn Wohnbauten auf dem Areal Guter Hirte in Altstätten übernehmen, welches künftig bezahlbaren Wohnraum bieten soll, heisst es in einer Mitteilung. Der Spatenstich und offizieller Baustart des Projekts sind nun erfolgt.

    „Tres Terrae steht für einen Ort, an dem Wohnen, Freiraum und Nachbarschaft zusammenfinden“, heisst es in einem Beitrag von Halter. „Ziel ist es, dauerhafte Wohnqualität zu schaffen, die den Menschen langfristig ein Zuhause bietet.“

    Geplant sind drei Gebäude-Ensembles, die um einen zentralen Gemeinschaftsplatz platziert werden und durch ein Wegenetz miteinander verbunden sind. In den Gebäuden werden insgesamt 37 Eigentumswohnungen entstehen, die von 2,5-Zimmerwohnungen bis 5,5-Zimmerwohnungen reichen. Zentrale Begegnungszonen werden Raum für Austausch und Gemeinschaft bieten, heisst es in der Projektbeschreibung.

    Um den Eigenkapitalaufwand zu senken und die Finanzierung zu erleichtern, werden die Wohnungen im Baurecht verkauft. Die Wohnungen sollen 2028 bezogen werden können.

  • Wohnhochhaus Rankstrasse

    Wohnhochhaus Rankstrasse

    Um den knappen Raum an der Rankstrasse optimal und zukunftsfähig zu nutzen, stützt sich das Basler Wohnbauprogramm «1000+» auf einen breit ausgeschriebenen, anonymen Architekturwettbewerb. 78 Teams zeigten Interesse, 15 ausgewählte eingereichte Projekte rangen um die beste Lösung. Die Fachjury überzeugte schliesslich «Miranda» des Zürcher Studios DIA, Haller Ingenieure und Hefti Hess Martignoni.

    Nachhaltigkeit integriert in Architektur und Sozialgefüge
    Das 88 Meter hohe Gebäude bringt über 100 neue Mietwohnungen nach dem Modell «Mietvertrag Plus», günstige, an Einkommens- wie auch Belegungsregeln gebunden. Herausragendes Merkmal ist das innovative Nachbarschaftskonzept. Jeweils drei Etagen sind vertikal verbunden, wodurch inklusive Begegnungszonen für vielfältig zusammengesetzte Mietergruppen entstehen. Die Wohnungen sind kompakt und funktional gestaltet, ermöglichen sparsamen Flächenverbrauch und erfüllen hohe Anforderungen an Ökologie und Wirtschaftlichkeit. Begrünte Aussenbereiche, gemeinschaftsfördernde Räume und ressourcenschonende Bauweise unterstreichen den Nachhaltigkeitsanspruch. Die Stadt bekennt sich damit offensiv zu einem verantwortungsvollen, sozialintegrativen Stadtwachstum.

    Neuer Massstab für Wohnen am Stadtrand
    Mit «Miranda» startet Basel-Stadt eine Weiterentwicklung am östlichen Stadtrand. Das Hochhaus markiert einen markanten Auftakt für künftige Quartiersentwicklungen und setzt ein architektonisches Zeichen der Öffnung. Frühester Baustart ist 2028, zuvor folgen Bebauungsplan und öffentliche Information. Die Ausrichtung auf Gemeinschaft, Durchmischung, Nachhaltigkeit und architektonische Qualität positioniert das Projekt als Referenz für modernes, urbanes Bauen in der Schweiz.

  • Neues Wohnquartier mit Fokus auf Familien und Kreislaufbau

    Neues Wohnquartier mit Fokus auf Familien und Kreislaufbau

    Die Jury des Kantons Basel-Stadt hat laut einer Mitteilung entschieden, dass der Entwurf der beiden in Basel ansässigen Architekturbüros Clauss Kahl Merz Atelier für Architektur + Städtebau und Truwant + Rodet realisiert wird. Die geplante Wohnüberbauung am Riehenring 120 auf dem ehemaligen Gelände der Messehalle 3 wird 170 preisgünstige Wohnungen umfassen.

    Aktuell wird die Messehalle 3 von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) als Garage für Elektrobusse verwendet. Diese Zwischennutzung endet 2028. Danach will der Kanton dieses zentral gelegene Areal bis 2031 zu einem lebendigen Wohn- und Lebensraum entwickeln. Vorgesehen sind vor allem grosse, familienfreundliche Wohnungen und ein geringer Anteil an kleinen Wohnungen. Zudem sind ein Doppelkindergarten, eine Tagesstruktur und Gewerberäume sowie 200 Parkplätze für Mieterinnen und Mieter sowie andere Personen aus dem Quartier geplant.

    Das Siegerprojekt überzeugte die Jury „durch seine hohe Wohn- und Lebensqualität und durch seinen Beitrag für die umgebenden Quartiere“. Die Autoeinstellhalle wird teilweise oberirdisch errichtet. Dadurch entstehen auf dem Dach zwei zusätzliche Aussenflächen für die Mieterinnen und Mieter, die auch als Pflanzgärten genutzt werden können.

    Gleichzeitig, so der Kanton, wird damit ressourcenschonender gebaut: Da weniger tief in den Boden eingegriffen werden muss, braucht es „keinen energieintensiven Aushub und es wird weniger Baumaterial verbraucht. Darüber hinaus setzt das Projekt insgesamt auf eine umweltfreundliche Bauweise, indem verschiedene Bauteile aus der bestehenden Messehalle 3 sowie aus der ehemaligen BVB-Garage Rank wiederverwendet werden.“

  • Genossenschaftlicher Wohnraum für neues Basler Stadtquartier

    Genossenschaftlicher Wohnraum für neues Basler Stadtquartier

    Die Basler Wohngenossenschaft (BWG) und die Vivanta AG, eine Tochter der UTILITA Anlagestiftung für gemeinnützige Immobilien, werden laut einer Mitteilung ab 2028 auf dem Wolf-Areal in Basel mit dem Bau zweier Wohngebäude beginnen. Sie waren im Frühjahr 2025 aus dem Wettbewerb je mit einstimmigem Jury-Votum als Sieger hervorgegangen. Jetzt hat die SBB als Eignerin des Geländes am ehemaligen Güterbahnhof dafür zwei Baufelder im Baurecht vergeben. Die BWG plant in ihrem Bau mit rund 150 Genossenschaftswohnungen. Das Angebot von Vivanta sieht etwa 120 preisgünstige Wohneinheiten vor.

    Die SBB entwickelt im Wolf-Areal auf rund 160’000 Quadratmetern ein neues Stadtquartier. Die erste Entwicklungsetappe startet 2028 mit den beiden genannten Bauten im Westen des Geländes. Dabei wird für den Neubau MF02 das Siegerprojekt Janus der Architekturbüros M-AP aus Lausanne und Experience aus Paris umgesetzt. Der Neubau MF03 mit dem Projektnamen Binaria stammt von der Basler Parabase GmbH und der Confirm AG aus Zürich.

    Die Juryberichte für die beiden Gebäude auf den Baufeldern MF02 und MF03 verdeutlichen, dass neben architektonischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Projektanforderungen auch Kreislauffähigkeit und Ressourcenschonung zu den zentralen Bewertungskriterien gehörten. Dort heisst es: „Reparierbarkeit, Unterhalt und zukünftige Demontage (Design for Disassembly) sind durch die Wahl geeigneter Materialien und deren Fügung sicherzustellen.“

    Eine Blockrandbebauung soll laut Projektbeschrieb urbane Wohnqualität schaffen. Grün- und Freiräume werden nach dem Schwammstadt-Prinzip gestaltet. Sie sollen ein angenehmes Mikroklima und eine naturnahe Regenwasserbewirtschaftung ermöglichen. Die auf dem Baufeld zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energiequellen wie Wärmerückgewinnung aus Abwasser, Erdsonden und Photovoltaikanlagen sind laut Ausschreibung „vollumfänglich zu nutzen“.

  • Vorsorgeeinrichtungen setzen auf nachhaltiges Wohnen

    Vorsorgeeinrichtungen setzen auf nachhaltiges Wohnen

    Die Vertina Anlagestiftung mit Sitz in Baden hat für ihre Anlagegruppe Vertina Wohnen Zeichnungen im Umfang von 74,3 Millionen Franken entgegengenommen. Das angestrebte Zielvolumen lag bei 50 Millionen Franken. Diese Anlagegruppe konzentriert sich auf die Entwicklung und Realisierung nachhaltiger Wohnliegenschaften in der Schweiz. Ihr Wohnanteil beträgt aktuell 99 Prozent.

    Wie es in einer Mitteilung heisst, bildet der Emissionserlös einen wichtigen Baustein zur Finanzierung und Realisation von zwei Wohnprojekten in Zürich und Kloten ZH sowie für die Akquisition weiterer Liegenschaften. „Diese Kombination stärkt die Portfoliobasis, erweitert die Investitionsmöglichkeiten und unterstützt das langfristige Wachstum der Anlagestiftung“, heisst es.

    Im Zuge dieser erfolgreichen Kapitalaufnahme ist der Anlegerkreis auf 47 Vorsorgeeinrichtungen angewachsen. „Die hohe Nachfrage bestätigt unsere langfristig orientierte Value-Creation-Strategie und unseren aktiven, ganzheitlichen Managementansatz“, wird Marco Uehlinger, der Präsident des Stiftungsrats, zitiert. „Wir sind überzeugt, damit für unsere Anleger nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.“

  • Wolf-Areal Basel preisgünstige Wohnungen

    Wolf-Areal Basel preisgünstige Wohnungen

    Die SBB treibt die Transformation des früheren Güterbahnhofs Wolf zu einem urbanen Wohn- und Arbeitsquartier voran. Wie beim Projekt Volta Nord werden bisherige Bahnflächen für Wohnen, Arbeiten und Freizeit geöffnet.

    ​Auf zwei Baufeldern im Herzen des Areals entstehen ab 2028 rund 270 Wohnungen, die gezielt im preisgünstigen Segment positioniert sind.

    Kostenmiete und zeitgemässe Wohnformen
    Die Basler Wohngenossenschaft plant etwa 150 Genossenschaftswohnungen, Vivanta rund 120 weitere preisgünstige Einheiten. Sämtliche Wohnungen werden nach dem Prinzip der Kostenmiete realisiert, was langfristig moderate Mietzinse ermöglicht.

    ​Die Konzepte setzen auf zeitgemässe Wohnformen für unterschiedliche Lebensphasen, von Familien über Singles bis zu älteren Menschen. Gemeinschaftsräume und Begegnungszonen sollen das Quartierleben stärken und soziale Vernetzung fördern.

    Gemeinnützige Partner mit klarem Auftrag
    BWG und Vivanta verfolgen einen explizit gemeinnützigen Auftrag. Bezahlbaren Wohnraum sichern und gleichzeitig hohe Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards einhalten. Die Projekte sollen zeigen, dass ökologische Bauweisen mit tragbaren Mieten vereinbar sind.

    ​​Baurecht als Entwicklungsinstrument
    Die Vergabe der Baufelder erfolgt im Rahmen eines partnerschaftlichen Baurechtsvertrags, den SBB, das Bundesamt für Wohnungswesen und Wohnbaugenossenschaft Schweiz gemeinsam entwickelt haben. Dieses Modell schafft verlässliche Konditionen für gemeinnützige Bauträger und beschleunigt die Realisierung von preisgünstigem Wohnraum in Zentren.

    ​Mit der Entwicklung des Wolf-Areals verfolgt die SBB ihre Strategie weiter, nicht mehr betriebsnotwendige Flächen für eine moderne Stadtnutzung zu öffnen und einen substanziellen Beitrag zum bezahlbaren Wohnen zu leisten.