Kategorie: Standorte

  • Kanton Zug stärkt sein Immobilienportfolio

    Kanton Zug stärkt sein Immobilienportfolio

    Die Baudirektion ist gesetzlich für den Bau und den Unterhalt der kantonseigenen Gebäude verantwortlich. Dabei werden die finanziellen Rahmenbedingungen sorgfältig analysiert, um sowohl die Unterhalts-, als auch die Investitionsbudgets gezielt einzusetzen. Eine fundierte und langfristige Planung wird immer wichtiger, um die Werterhaltung der Gebäude zu gewährleisten.

    Strategische Leitlinien für Immobilienbewirtschaftung
    Die Immobilienstrategie des Kantons Zug orientiert sich an den übergeordneten Zielen des Regierungsrats und den spezifischen Leitlinien der Baudirektion. Vorrang hat die Erhaltung bestehender Infrastrukturen vor Neubauten. Der gezielte Einsatz von Mitteln sorgt für zukunftsorientierte Bauten, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht werden.

    Kosten- und Nutzeneffizienz als Leitprinzipien
    Die Baudirektion verfolgt eine differenzierte Strategie, die den Fokus auf Kostenkontrolle und die Erfüllung öffentlicher Aufgaben legt.
    Grundstücke, die nicht direkt einem öffentlichen Zweck dienen, werden für Wertschöpfung oder Tauschgeschäfte genutzt, um das Portfolio optimal zu bewirtschaften.

    Investitionsbedarf und zukünftige Entwicklungen
    Die Baudirektion hat das kantonale Immobilienportfolio weiter ausgebaut. Mit den realisierten Projekten ist der Wert des Portfolios bis 2023 auf 1,06 Milliarden Franken angestiegen. Weitere Investitionen sind in den Folgejahren vorgesehen. Geplante Grossprojekte im Bildungs- und Verwaltungsbereich tragen zur infrastrukturellen Entwicklung des Kantons bei und stärken die wirtschaftliche Attraktivität der Region. Durch eine vorausschauende Immobilienstrategie wird sichergestellt, dass der Kanton Zug seinen Immobilienbestand optimal nutzt und für zukünftige Anforderungen gewappnet ist.

  • Smart-City-Strategie Zug

    Smart-City-Strategie Zug

    Die Herausforderungen des Stadtwachstums, von der Klimakrise über die Verkehrslogistik bis zur Siedlungsverdichtung, verlangen nach ganzheitlichen Ansätzen. Zug setzt dabei auf die Digitalisierung als Schlüsselstrategie. Mit ihrer starken technologischen Basis und dem aktiven Einbezug aller städtischen Akteure bietet die Smart-City-Strategie Zug innovative Antworten auf die Fragen der Zukunft.

    Intelligente Verwaltung und bürgernahe Dienstleistungen
    Die Stadt Zug strebt eine effiziente, bürgernahe Verwaltung an, die den Zugang zu Dienstleistungen erleichtert und Transparenz fördert. Digitale Technologien, wie etwa Open Data und smarte Verwaltungsprozesse, bieten Bürgerinnen und Bürgern orts- und zeitunabhängige Zugänge zu städtischen Angeboten. Dieser kundenfreundliche Ansatz stärkt den Dialog zwischen Stadt und Bevölkerung und macht Zug zur Vorreiterin für eine moderne Stadtverwaltung.

    Gesellschaftliche Teilhabe und digitale Kompetenzen stärken
    Mit der Smart-City-Strategie schafft Zug neue Plattformen für die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen. Digitale Kanäle erweitern den Dialog und fördern das Mitspracherecht, insbesondere für jüngere Generationen und weniger mobile Personen. Bildungsangebote sollen die digitalen Kompetenzen sowohl der Bevölkerung als auch der Verwaltung verbessern und die Zugerinnen und Zuger für die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation fit machen.

    Smart Mobility für nachhaltige Mobilität und Lebensqualität
    Eine zentrale Säule der Strategie ist die smarte Mobilität. Innovative Technologien und alternative Verkehrsformen sollen den Pendelverkehr entlasten, Emissionen reduzieren und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Zug setzt dabei auf Echtzeitdaten, intermodale Mobilität und den Ausbau emissionsfreier Verkehrsträger. Das Ziel: eine saubere, sichere und nachhaltige Mobilität, die das Stadtleben bereichert.

    Innovationsstarker Wirtschaftsstandort
    Mit seiner dynamischen Start-up-Szene und innovativen Branchen wie Fintech und Blockchain schafft Zug ein attraktives Umfeld für Hightech-Unternehmen und qualifizierte Fachkräfte. Die Smart-City-Strategie stärkt das Standortprofil und vernetzt Unternehmen, die sich für eine nachhaltige Wirtschaft und Kreislaufprozesse einsetzen. Zug wird so nicht nur als Lebensraum, sondern auch als Wirtschaftsstandort zukunftsfähig aufgestellt.

    Nachhaltigkeit und Umweltschutz durch smarte Technologien
    Die Förderung von Energieeffizienz und CO2-Reduktion ist ein zentrales Ziel der Strategie. Digitale Anwendungen wie «Smart Metering» ermöglichen eine transparente Darstellung des Energieverbrauchs und fördern den bewussten Umgang mit Ressourcen. Die Stadt setzt auf den Ausbau erneuerbarer Energien und eine intelligente Nutzung der bestehenden Infrastruktur – ein klares Bekenntnis zu Klimaschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung.

  • Neues Energiezentrum für das Limmattal

    Neues Energiezentrum für das Limmattal

    Ein Team um das Architekturbüro Penzel Valier AG aus Zürich hat den Studienauftrag für das Limmattaler Energiezentrum (LEZ) von Limeco gewonnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Das von Limeco als Generationenprojekt bezeichnete Vorhaben umfasst den Neubau der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) und die Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Dietikon. Limeco wird dort aus Abfall und Wasser CO2-neutrale Energie für das Limmattal produzieren.

    Der Studienauftrag zielte laut Limeco darauf ab, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, bei dem sich das LEZ in die Umgebung einfügt und die verschiedenen Ansprüche der umliegenden Gebiete berücksichtigt werden. Gleichzeitig soll das Projekt einfach aus- und umgebaut werden können.

    Das Siegerprojekt «vermittelt erfolgreich zwischen dem Gewerbegebiet Silbern und der Auenlandschaft», wird Stefano Kunz, Präsident des Verwaltungsrats von Limeco und Vorsitzender im Beurteilungsgremium, in der Mitteilung zitiert. Es vereine «schlüssig und stringent die gesellschaftlichen, örtlichen und betrieblichen Anforderungen» und schaffe so einen grossen Mehrwert.

    Die KVA erreicht bis 2034 das Ende ihrer Lebensdauer und muss daher neu gebaut werden. Die ARA soll bis 2050 erweitert werden. Limeco setzt sich eigenen Angaben zufolge bei der Planung des Projekts für einen Dialog mit ihren Trägergemeinden, der Bevölkerung, dem Kanton sowie Natur- und Umweltschutzorganisationen ein. Das Ergebnis des 2020 gestarteten Mitwirkungsprozesses ist in zwei Weissbüchern dokumentiert. Es sei als Grundlage in den Studienauftrag eingeflossen.

    Die Projektentwürfe der insgesamt sechs Teams, die sich um den Studienauftrag bemüht haben, werden am 18. und 19. Januar sowie am 1. Februar in der Heimstrasse 46, 8953 Dietikon, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

  • Erkenntnisse vom «Fokus Standort» des Kantons Zürich

    Erkenntnisse vom «Fokus Standort» des Kantons Zürich

    Um den Kanton Zürich langfristig als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren, setzt die Volkswirtschaftsdirektion auf Dialog und Zusammenarbeit. Beim «Fokus Standort» wurden aktuelle Trends und Herausforderungen analysiert, darunter Digitalisierung, Fachkräftemangel und regulatorische Entwicklungen.

    Die Diskussion basierte auf der «Trendanalyse Standort Kanton Zürich», die vier zentrale Einflussfaktoren identifizierte: Künstliche Intelligenz und Automatisierung, demografischer Wandel, zunehmende Regulierungsdichte sowie die wirtschaftliche Unsicherheit im Verhältnis zur EU.

    Workshops zu zentralen Standortthemen
    In vier themenspezifischen Workshops wurden Herausforderungen und Lösungsansätze vertieft behandelt.

    Fachkräfte: Wie kann die Arbeitsmarktsituation durch bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, technologische Innovationen und längere Lebensarbeitszeiten stabilisiert werden?

    Technologie: Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in Unternehmen und Bildungseinrichtungen, und wie können digitale Kompetenzen gezielt gefördert werden?

    Regulierung: Wie lassen sich Unternehmen trotz steigender administrativer Anforderungen entlasten, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern?

    Mobilität: Welche Konzepte können Wegdistanzen reduzieren und nachhaltige Verkehrslösungen fördern?

    Die erarbeiteten Massnahmen sollen nun in Arbeitsgruppen weiterentwickelt und in konkrete Handlungsempfehlungen überführt werden.

    Demografischer Wandel und Arbeitskräftemangel
    Regierungsrätin Carmen Walker Späh eröffnete die Diskussion zur demografischen Entwicklung. Sie betonte, dass der steigende Renteneintritt und die geringe Zahl an Nachwuchskräften eine grosse Herausforderung für den Arbeitsmarkt darstellen. Neben einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie seien technologische Effizienzsteigerungen sowie eine längere Lebensarbeitszeit zentrale Lösungsansätze.

    In der abschliessenden Paneldiskussion mit führenden Wirtschafts- und Branchenvertreter wurden weitere Strategien gegen den Arbeitskräftemangel erörtert. Der Kanton Zürich setzt damit gezielt auf einen konstruktiven Austausch, um den Wirtschaftsstandort zukunftssicher zu gestalten.

  • Aargau bewirbt sich erneut für Mitgliedschaft in der GZA

    Aargau bewirbt sich erneut für Mitgliedschaft in der GZA

    Der Kanton Aargau hat sich um eine erneute Mitgliedschaft in der GZA beworben. Der Wiederanschluss an die Regionalvermarktungsorganisation biete bei kleinstem Risiko die beste Wirkung, um den Wirtschaftsstandort Aargau besser im Ausland zu präsentieren, erläutert die kantonale Staatskanzlei in einer Mitteilung. Als Alternativen waren der Aufbau einer eigenen Präsenz im Ausland und der Ausbau bestehender eigener Vermarktungsaktivitäten erwogen worden.

    Der Kanton Aargau gehörte der GZA bereits von 2007 bis 2010 im Rahmen einer Probemitgliedschaft an. Die Mitgliedschaft wurde jedoch nicht verlängert, da die regionale Standortförderung «damals auf steueroptimierende Unternehmen» fokussierte, «für die der Kanton Aargau uninteressant war», heisst es in der Mitteilung. Inzwischen richte sich das Interesse der GZA aber «auf innovative Branchen, die im Kanton Aargau bereits stark vertreten sind». Über die erneute Anbindung an die GZA will der Kanton Aargau Neuansiedlungen von Unternehmen etwa aus den Branchen Life Sciences, Energietechnologie, Maschinenindustrie und digitale Technologien erreichen.

    «Wir wollen nicht Wachstum um jeden Preis, sondern gezielt Unternehmen mit hoher Wertschöpfung, guten Arbeitsplätzen und innovativen Produkten ansiedeln», wird der Aargauer Landammann Dieter Egli in der Mitteilung zitiert. «Damit dies gelingt, müssen wir Unternehmen direkt in den ausländischen Zielmärkten ansprechen können.» Dafür soll die GZA den Standort Aargau im Ausland bekannt machen und an einer Niederlassung in der Schweiz interessierte Unternehmen finden. Die Standortförderung des Kantons Aargau schlägt ihnen in Folge konkrete mögliche Standorte vor und klärt weitere Fragen.

  • Immobilienverkauf stärkt Liquidität und reduziert Schulden

    Immobilienverkauf stärkt Liquidität und reduziert Schulden

    Die Swiss Estates AG mit Sitz in Freienbach hat mehrere Immobilien an der Badenerstrasse in Zürich mit Wirkung zum Jahresende 2024 an eine private Aktiengesellschaft veräussert, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Aus dem Verkauf der 2007 erworbenen und in Folge kontinuierlich entwickelten Liegenschaften wurde ein Gewinn realisiert, der die Verbindlichkeiten von Swiss Estates um rund 30 Millionen Franken reduziert. Gleichzeitig sei die Liquidität des Unternehmens «nennenswert gestärkt» worden, schreibt Swiss Estates.

    Den durch die Transaktion im Jahresabschluss realisierten Gewinn will die Immobilienfirma für die Ausschüttung einer Dividende nutzen. Sein genauer Betrag hängt derzeit noch von der Ermittlung der Grundstücksgewinnsteuer durch das Steueramt der Stadt Zürich ab. Swiss Estate erwartet für den Jahresabschluss 2024 einen Gewinn von mehreren Millionen Franken.

    Als Begründung für den Verkauf der Immobilien an der Badenerstrasse 288 – 296 gibt die Immobilienfirma einerseits an, dass der Wertsteigerungszyklus der Liegenschaften im Wesentlichen abgeschlossen gewesen sei. Zudem will sich Swiss Estate künftig auf Immobilien mit reiner Wohnnutzung konzentrieren. Hier führt das Unternehmen aktuell Verhandlungen über den Erwerb von fünf neuen Liegenschaften.

  • Neue Niederlassung für Facility Management in St.Gallen eröffnet

    Neue Niederlassung für Facility Management in St.Gallen eröffnet

    Die Hälg Facility Management AG ist vom neuen Jahr an auch in St.Gallen präsent. Damit erweitert das im Jahr 2000 gegründete und in Zürich ansässige Unternehmen sein Netzwerk auf die Ostschweiz. Es unterhält bereits Niederlassungen in Zürich, Bern, Münchenstein BL und Rotkreuz ZG. Das Unternehmen gehört zur Hälg Holding AG mit Sitz in St.Gallen. Die Gruppe ist mit 1144 Mitarbeitenden an 27 Standorten in der Schweiz in Gebäudetechnik und der Bewirtschaftung von Liegenschaften tätig.

    Markus Haldimann, der langjährige Geschäftsführer der Hälg Facility Management AG, übernimmt laut einer Unternehmensmitteilung die strategische Leitung in der neuen Filiale. Daniel Weber wird als Standortleiter die operative Führung innehaben. Weber schloss nach seiner Ausbildung als Polymechaniker ein Studium im Facility Management ab und bildete sich bezüglich neuer Energien weiter. Er soll die Leistungserbringung vor Ort verantworten und das St.Galler Team weiterentwickeln.

    «Die Erweiterung unseres Angebots hier am Standort St.Gallen stärkt nicht nur unsere regionale Präsenz, sie bietet auch unseren Kundinnen und Kunden einen echten Mehrwert», wird Marcel Baumer, Mitinhaber der Hälg Group, zitiert. «Zusätzlich zu den Dienstleistungen im Bereich Gebäudetechnik können wir unsere hohe Servicequalität und unser Fachwissen nun auch im Bereich Facility Management umfassend einbringen.»

  • Mietpreise in der Schweiz steigen erneut leicht an

    Mietpreise in der Schweiz steigen erneut leicht an

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im November auf dem Stand von 128,1 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index damit um 0,3 Prozent zu, informiert Homegate in einer Mitteilung. Somit habe sich „der kurzzeitige Rückgang im Oktober wieder egalisiert und die ausgeschriebenen Mietpreise befinden sich erneut auf dem Niveau von September 2024“. Im Jahresvergleich wurde schweizweit ein Anstieg der Angebotsmieten um 3,1 Prozent beobachtet.

    Innerhalb der Kantone haben die Fachleute von Homegate nur in einzelnen Fällen grössere Veränderungen gegenüber dem September ausgemacht. Am stärksten sticht dabei der Kanton Graubünden mit einem Rückgang der Angebotsmieten um 4,4 Prozent hervor. Bei „derartigen Ausreissern“ handele es sich aber meist um kurzfristige Veränderungen, heisst es in der Mitteilung. Einen Anstieg der Mieten um mehr als 2 Prozent im Monatsvergleich legte lediglich der Kanton Nidewalden mit 2,1 Prozent vor.

    Den im Index erfassten acht Schweizer Städten attestieren die Fachleute eine Rückkehr „zur erwarteten Normalität“. Sie machen dies vor allem am Wachstum der Angebotsmieten um 1,6 Prozent in Zürich und in Lausanne fest. Die übrigen sechs betrachteten Städte weisen nur marginale Veränderungen gegenüber September auf. Im Jahresvergleich wurde jedoch bei allen acht Städten ein deutliches Wachstum beobachtet. Am stärksten fiel dieses mit 7 Prozent in der Stadt Luzern aus.

    Homegate ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Neue Indoor-Golfanlage mit Hightech-Training in Hildisrieden

    Neue Indoor-Golfanlage mit Hightech-Training in Hildisrieden

    Golf Sempach hat das Angebot für den Golfsport um einen Indoor-Bereich erweitert. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, können ab 17. Januar 2025 Golferinnen und Golfer in Hildisrieden in geschlossenen Räumen zu erstklassigen Bedingungen trainieren. Moderne Technologien erlauben maximale Trainingseffizienz. So lassen sich mittels Projektion präzise Ziellinien fürs Putting auf dem Indoor-Feld erzeugen. Die Übungsanlage für das Pitching und Chipping dient für effektives Training sämtlicher Schlagvarianten.

    Bei der Schwunganalyse stellen Radarsysteme detaillierte Schläger- und Balldaten mit mehr als 40 Parametern zur Verfügung. Die Datenerfassung wird ergänzt von einem beweglichen Boden, der variable Neigungen des Untergrunds simulieren kann. Zudem halten drei Highspeed-Kameras Bewegung und Ballkontakt aus jedem Winkel fest für spätere Videoanalysen.

    In einem Fitnessbereich können Golferinnen und Golfer an Technogymgeräten der neusten Generation ein gezieltes Training von Ausdauer, Stabilität und Kraft in Angriff nehmen und damit „die perfekte Grundlage für einen biodynamisch optimierten und präzise kontrollierten Golfschwung“ schaffen.

    Wie Golf Sempach meldet, setzt das Performance Center europaweit neue Massstäbe. „Die eingesetzte Highendtechnik entspricht Professional Tour Standards und ermöglicht ambitionierten Spielerinnen und Spielern auch in der Schweiz Zugang zu Trainingsmöglichkeiten auf Weltklasseniveau“, wird Daniel Weber, Geschäftsführer und Eigentümer von Golf Sempach, zitiert.

  • Nachhaltige Büroflächen für globalen Hauptsitz in Baden

    Nachhaltige Büroflächen für globalen Hauptsitz in Baden

    Colliers Switzerland hat im Konnex Baden eine 1530 Quadratmeter grosse Bürofläche im fünften Obergeschoss an die Harting Technologiegruppe vermietet. Dort soll laut Medienmitteilung der neue globale Hauptsitz des Anbieters für industrielle Verbindungstechnik entstehen und im Oktober 2025 seinen Betrieb aufnehmen.

    Harting hat seinen Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Eskelkamp und seinen Schweizer Sitz in Volketswil ZH. Die Harting-Verbindungstechnik kommt bei der Übertragung von Daten und Strom unter anderem in den Bereichen Transportwesen, Elektromobilität, erneuerbare Energiegewinnung, Automatisierung und Maschinenbau zum Einsatz, heisst es in der Mitteilung. Vom neuen Zentralbüro aus sollen überregional tätige Top-Manager die globale Steuerung des Unternehmens übernehmen. Für die Entscheidung von Harting, ins Konnex zu ziehen, seien unter anderem die hohen Nachhaltigkeitsstandards im Konnex entscheidend gewesen.

    Im Konnex soll ein innovatives Stadt-in-Stadt-Konzept verwirklicht werden, mit einer Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working. Das Konnex-Gebäude befindet sich im Stadtzentrum, nur fünf Gehminuten vom Badener Bahnhof und 20 Minuten von Zürich entfernt.

    Colliers Switzerland mit Sitz in Zollikon firmierte früher als SPGI Zurich AG. Die  Immobilienverwalterin ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group.

  • Wirtschaftsraum Zug – Facts and Figures Zug

    Wirtschaftsraum Zug – Facts and Figures Zug

    Innerhalb des Wirtschaftraums Greater Zurich Area (GZA) gelegen gehört Zug zu einer der weltweit führenden Wirtschaftsregionen. Der Standort überzeugt durch eine exzellente Infrastruktur, ein grosses Potenzial an jungen Talenten sowie politische und wirtschaftliche Stabilität.

    Sowohl die Gemeinden als auch der Kanton Zug entwickeln sich stetig weiter und passen sich den Anforderungen an. Mit innovativen Projekten, wie z. B. einer Umfahrung, um das Stadtzentrum Cham zu entlasten, mit Seewasser, das künftig die Temperatur in den Häusern der Wohngebiete regulieren wird, sowie mit spannenden Projekten, wie z. B. dem Verein zur Dekarbonisierung oder der Klima Charta Zug, prägt der Kanton mit Ambitionen ein modernes Bild.

    Zahlreiche Areale, die von historischer Bedeutung sind, werden renoviert und umgebaut, um attraktive Nutzungsmischungen aus Wohn-, Arbeits- und Gewerbeflächen zu schaffen.

    Damit bleibt Zug ein der lebenswerter Kanton, was sich auch in einer hohen Lebenszufriedenheit widerspiegelt.

    Zug wird nicht nur von den 133’000 Bewohnerinnen und Bewohnern geschätzt, auch zahlreiche unabhängige Ratings und Studien bestätigen Zugs herausragende Position. So belegt Zug seit 24 Jahren in den Ranglisten von Credit Suisse und UBS den ersten Platz unter den Schweizer Kantonen. Die Grundprinzipien der Wirtschaftsfreundlichkeit, Serviceorientierung und Innovationskultur machen den Kanton Zug zu einem idealen Partner für Unternehmen, Bildungsseinrichtungen sowie auch Forschungsinstitute.

    Testimonials

    Andreas Klopp
    General Manager Roche Diagnostics International AG

    «Rotkreuz liegt im Life Sciences Cluster Zürich–Zug und bietet dank ausgezeichneter Infrastruktur und hoher Lebensqualität ideale Rahmenbedingungen, um Innovation voranzutreiben. Seit über 50 Jahren leistet Roche in Rotkreuz mit diagnostischen Lösungen einen Beitrag zur Gesundheit von Patient:innen weltweit.»

    Dr. Katja Buller
    Vice President, Head of Corporate Affairs International, Biogen

    «Lokale und internationale Fachkräfte,
    eine vielschichtige Infrastruktur und die professionelle Zusammenarbeit mit den Behörden machen den Kanton Zug seit mehr als 20 Jahren zum idealen Standort für unseren internationalen Hauptsitz»

    Katharina Gasser
    Präsidentin Zuger Wirtschaftskammer

    «Unsere Mitglieder schätzen die wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen im dynamischen und innovativen Kanton Zug. Die Behörden sind dienstleistungsorientiert, entscheiden rasch und arbeiten effizient; der einzigartige «Spirit of Zug» ist spürbar.»

    Hanspeter Rhyner
    Präsident der Geschäftsleitung, Zuger Kantonalbank

    «Die Zuger Kantonalbank verbindet Tradition und Moderne. Genau das ist die DNA des attraktiven Standortes Kanton Zug. Digital UND persönlich –
    so decken wir entlang dieser DNA die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden ab. Und wir können alle Bedürfnisse erfüllen und begleiten Sie im Leben.»

  • Amt stellt Weichen für die Zukunft

    Amt stellt Weichen für die Zukunft

    Das Amt für Arbeit reagiert auf die Veränderungen in der Arbeitswelt, darunter den demografischen Wandel, den Arbeitskräftemangel und die fortschreitende Digitalisierung. Bis 2030 soll die Organisation effizienter, kundenfreundlicher und digitaler werden. Ein zentrales Ziel ist es, den  Stellensuchenden und Unternehmen zeitgemässe Dienstleistungen und einen vereinfachten Zugang zu Informationen zu bieten.

    Hans Rupp, Amtsleiter des AFA, erklärt: „85 Prozent der Anmeldungen erfolgen bereits digital, Tendenz steigend. Unsere Kundinnen und Kunden wünschen sich zentrale Anlaufstellen und unkomplizierte Prozesse, die wir durch optimierte digitale Angebote bereitstellen möchten.“

    Zusammenlegung der Standorte für mehr Effizienz
    Aktuell verteilen sich die Dienstleistungen des AFA auf 16 RAV-Standorte im gesamten Kanton. Künftig sollen fünf bis sieben zentrale Standorte diese Aufgaben übernehmen. Diese Anpassung wird schrittweise umgesetzt und basiert auf vertieften Analysen. Ein Stellenabbau ist dabei nicht geplant.

    Hans Rupp führt weiter aus: „Die bisherige Struktur stammt aus einer Zeit, als der öffentliche Verkehr noch nicht so gut ausgebaut war. Heute ermöglicht uns die Zentralisierung, Flächen zu reduzieren und Spezialisierungen sowie individuelle Beratungen langfristig aufrechtzuerhalten.“ Durch die Zusammenlegung können Teams vergrössert und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig bleibt die Organisation skalierbar, um bei steigender Arbeitslosigkeit flexibel reagieren zu können.

    Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Zürich
    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betont die strategische Bedeutung der Modernisierung: „Unser Ziel ist es, das Amt für Arbeit als modernes und kundenorientiertes Kompetenzzentrum für den Arbeitsmarkt zu positionieren. Davon profitieren nicht nur unsere Kundinnen und Kunden, sondern auch unser gesamter Wirtschaftsstandort Zürich.“

  • Urdorf legt Immobilienstrategie 2030+ fest

    Urdorf legt Immobilienstrategie 2030+ fest

    Der Urdorfer Gemeinderat hat laut einer Mitteilung die Immobilienstrategie Urdorf 2030 + genehmigt. Die konkrete Entwicklungsplanung und der Investitionsbedarf werden im Rahmen von Projektentwicklungen und in Abstimmung mit der Bedarfsplanung der Nutzenden überprüft und konkretisiert. Die entsprechenden Projekte werden ab dem Jahr 2025 erarbeitet und gemäss den Kompetenzen in der Gemeindeordnung zur Beschlussfassung vorgelegt, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Der detaillierte Bericht kann online eingesehen und heruntergeladen werden. Die darin festgehaltenen baulichen Massnahmen, ob Renovation, Neubau oder Erweiterungsbau, könnten bis zu 110 Millionen Franken kosten, verteilt über die nächsten Jahre und Jahrzehnte.

    Dort sind auch sämtliche Einzelmassnahmen und der zeitliche Ablauf aufgeführt, von den Schulen und Kindergärten bis zu baulichen Veränderungen bei der Feuerwehr oder der Gemeindeverwaltung. Dabei wurde dem Gedanken einer Zusammenfassung in einem einzigen grossen Gemeindegebäude im Zentrum eine Absage erteilt. Für die konkrete Planung und anschliessendes Bauen legten Gemeinderat und Planer zwei Zeithorizonte fest: von 2025 bis 2029 und von 2030 bis 2033.

    Um die Bedürfnisse rund um die kommunalen Immobilien erfassen zu können, hatte die Gemeinde vom 15. Dezember 2023 bis 15. Januar 2024 eine Online-Mitwirkung durchgeführt. Daran nahmen 444 Personen teil. Im August hat der Urdorfer Gemeinderat dann die Eckpunkte der Immobilienstrategie an einer öffentlichen Veranstaltung in der Zentrumshalle der Bevölkerung dargestellt.

    Das Liegenschaftsportfolio der Gemeinde Urdorf umfasst laut dem jetzt vorgelegten Bericht in der Kategorie Hochbauten insgesamt 69 Objekte. 35 davon befinden sich im Verwaltungsvermögen und ein Objekt im Finanzvermögen der Gemeinde.

  • «Vision 2040»AROVA HALLEN in Flurlingen

    «Vision 2040»AROVA HALLEN in Flurlingen

    Ein Schritt auf einem längeren Weg ist getan, alle Beteiligten des Mitwirkungsverfahrens haben das Nutzungs- und Entwicklungskonzept (NEK) für das AROVA HALLEN Areal unterzeichnet. Das kantonale Amt für Raumentwicklung ARE hat den vorgelagerten informellen Prozess mit beratender Stimme ohne Unterschrift begleitet. Damit kann die planerische Umsetzung thematisiert und diskutiert werden.

    Kulturell einzigartig und wirtschaftlich tragfähig
    Das Areal AROVA HALLEN ist heute im regionalen Richtplan als Arbeitsplatzgebiet eingetragen und unterscheidet sich durch seine historische Bausubstanz deutlich von anderen. Dies stellt sowohl eine Verpflichtung als auch eine Chance dar. Das NEK verfolgt das Ziel, das Areal auf eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Basis zu stellen und somit eine zukunftsorientierte Antwort auf die Herausforderungen in der räumlichen Entwicklung des Weinlandes zu geben.

    Ziele und Visionen für ein gemischtes Quartier
    Das Hauptziel des NEK ist die Erhaltung und Stärkung des Standortes als Arbeitsort sowie die Wertschätzung des baukulturellen Erbes. Geplant ist eine qualitätsvolle Innenentwicklung, die Wohnen und Arbeiten näher zusammenbringt. «Vision 2040» sieht vor, dass bis 2040 etwa 250 neue Wohnungen entstehen, ohne die bestehenden 400 Arbeitsplätze zu reduzieren. Moderne Wohn- und Arbeitsformen sowie ein lebendiges Quartier mit moderatem Verkehr, ergänzenden Fachgeschäften und Gastronomie stehen im Fokus.

    Arbeiten und Wohnen im Einklang
    Das NEK folgt damit dem Gedanken der Nutzungsmischung – Wohnen und Arbeiten rücken näher zusammen. Das Areal eignet sich, aufgrund der historischen Bausubstanz, besonders für mässig störendes Gewerbe und Dienstleistungen. Das Zielbild «Vision 2040» zeigt, wie das Areal zu einem modernen Gewerbepark entwickelt werden kann, der die gegenseitigen Immissionen reduziert und ein lebendiges Quartier schafft.

    Aktuelle Entwicklungen und Pläne
    Neben den langfristigen Zielen gibt es zahlreiche aktuelle Massnahmen, um das Image und die Identität des Standortes zu stärken. Durch Fokussierung auf die Präferenzen potenzieller Mietinteressenten konnten bereits weitere Flächen vermietet werden. Zukünftig sind auch Zwischennutzungen und temporäre Veranstaltungen geplant. Nach dem Brand in der schönsten WERKHALLE wurden die Schäden behoben und im Erdgeschoss soll ein Treffpunkt für Mietende und ihre Kunden geschaffen werden.

    Koordination und Information
    Das Nutzungs- und Entwicklungskonzept AROVA HALLEN wird eng mit der Siedlungsentwicklungsstrategie der Gemeinde Flurlingen abgestimmt. Weitere Informationen und der Schlussbericht können unter www.arovahallen.ch heruntergeladen werden.

  • Bau des weltgrössten Gebäudes

    Bau des weltgrössten Gebäudes

    Mit einer Höhe und Breite von jeweils 400 Metern wird der Mukaab das Empire State Building in New York fast zwanzigfach übertreffen. Im Wüstenstaat haben die Bauarbeiten nun begonnen und das Megaprojekt soll bis 2030 abgeschlossen sein. Der Würfel wird eine Vielzahl an Wohnungen, Geschäften und Freizeitangeboten bieten und damit Riads Position als aufstrebende Tourismusmetropole stärken. Saudi-Arabien investiert 50 Milliarden Dollar in den Nordwesten der Hauptstadt, um dort eine neue Stadtlandschaft zu schaffen.

    Virtuelle Realität und Künstliche Intelligenz
    Die Aussenseiten des Mukaab sollen mit Virtual-Reality-Technologie ausgestattet werden, um Besucher in faszinierende Landschaften zu entführen. Im Inneren wird künstliche Intelligenz Hologramme und Simulationen erschaffen, die verschiedene Orte und Zeiten in atemberaubender Grösse projizieren. Das Gebäude wird so zu einer Art digitalem Erlebnispark, der Besucher aus aller Welt anziehen soll.

    Prestigeprojekte mit Herausforderungen
    Mukaab ist Teil der «Vision 2030» von Kronprinz Mohammed bin Salman, die Saudi-Arabien zu einem globalen Tourismusziel und Wirtschaftsstandort machen soll. Auch die Stadt Neom und das lineare Megaprojekt «The Line» sind Teil dieses ambitionierten Plans. Doch schon jetzt sind die Pläne für «The Line» aufgrund logistischer und finanzieller Hürden erheblich verkleinert worden. Statt 170 Kilometer Länge wird das Bauwerk bis 2030 nur 2,4 Kilometer umfassen. Ob es jemals die geplante Kapazität für 9 Millionen Menschen erreicht, ist ungewiss.

    Der Jeddah Tower – eine lange Baugeschichte
    Ein weiteres Megaprojekt, der Jeddah Tower, war ursprünglich als das höchste Gebäude der Welt geplant. Nach jahrelanger Verzögerung wurde die Höhe von 1600 Metern auf 1007 Meter reduziert. Mit dem Bau wurde 2013 begonnen, doch nach einer fünfjährigen Pause geht das Projekt nur langsam voran. Frühestens 2029 könnte der Jeddah Tower seine Fertigstellung erleben und zum neuen Rekordhalter aufsteigen.

    Kritik und Kontroversen
    Der Mukaab hat bereits für Kontroversen gesorgt. Das Design des riesigen Würfels erinnert viele an die Kaaba in Mekka, das zentrale Heiligtum des Islams. Diese Ähnlichkeit sorgt im konservativen Königreich für Kritik, da einige Bürger den Bau als respektlos empfinden.

    Ob das Mukaab-Projekt rechtzeitig verwirklicht wird oder wie andere saudische Megaprojekte auf Schwierigkeiten stösst, bleibt abzuwarten. Die Grösse und Ambition dieser Bauprojekte zeigen jedoch den Wandel, den Saudi-Arabien durchläuft. Ein Wandel, der das Land zu einem globalen Tourismus- und Wirtschaftsstandort machen soll und weit über die Ära des Erdöls hinaus reicht.

  • Erweiterung der Büro Schoch im Raum Zürich

    Erweiterung der Büro Schoch im Raum Zürich

    Die Büro Schoch Werkhaus AG hat Anfang Oktober Mohn Bürokultur übernommen. Das auf Büroeinrichtung spezialisierte Zürcher Unternehmen wird künftig als Zweistelle der Büro Schoch Werkhaus AG in Winterthur agieren. Die Übernahme erfolgt im Rahmen der Wachstumsstrategie der Firma für den Wirtschaftsraum Zürich, informiert die Spezialistin für Arbeitswelten in einer entsprechenden Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Die Marke Mohn Bürokultur soll auch unter dem Dach der Büro Schoch Werkhaus AG erhalten bleiben. Auch die Geschäftsführung werde weiterhin in den Händen von Markus Mohn liegen, heisst es in der Mitteilung. Der Zusammenschluss wird das Angebot der Büro Schoch Werkhaus AG bei der Gestaltung von Arbeitswelten vergrössern.

  • Wirtschaftsraum Schaffhausen – eine area for makers

    Wirtschaftsraum Schaffhausen – eine area for makers

    Schaffhausen hat sich als Wirtschaftsstandort in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Dank einer verlässlichen und zielgerichteten Standortstrategie des Kantons haben in den letzten 25 Jahren zahlreiche Firmen in Schaffhausen einen Sitz auf- und ihre Aktivitäten ausgebaut. Heute gehören die vielen Unternehmen mit international ausgerichteten Headquarterfunktionen ebenso zur Schaffhauser Firmenlandschaft wie die innovativ produzierenden Unternehmen, welche die Industrietradition des Kantons fortführen. Besonders erfolgreich sind die Schaffhauser Firmen in der Pharma und Chemie, im Maschinenbau sowie in der Kunststoffindustrie. Der Life-Science-Cluster in Schaffhausen ist einer der grössten der Schweiz und macht einen bedeutenden Teil der regionalen Wirtschaft aus. Dank der traditionell starken Fertigungsindustrie mit ihrer Exportorientierung sowie der hohen Dichte an international ausgerichteten Firmenzentralen hat Schaffhausen heute das fünfthöchste Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf aller Kantone. Ein Erfolg für den Kanton, der rund ein Prozent der Bevölkerung der Schweiz ausmacht.

    Mit seiner Industrie-Kompetenz positioniert sich Schaffhausen auch erfolgreich als führende Region in der Entwicklung und Anwendung von zukunftsweisenden Technologien an der Schnittstelle von Industrie und Digitalisierung. Dazu zählen Smart Mobility, Food Tech oder Advanced Materials. Deshalb investiert der Standort Schaffhausen in den Aufbau von Kompetenznetzwerken – mit Pioniergeist und Innovationskraft.

    Erfolgsrezept für den Standort
    Die gezielten Investitionen in die Rahmenbedingungen sind das Schaffhauser Erfolgsrezept. Heute überzeugt der Wirtschaftsstandort mit besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum. Mit moderaten Steuern, Immobilien zu attraktiven Preisen und tiefen Lohnkosten bleibt den Unternehmen mehr zum Investieren. Dank sehr guten Verkehrsanschlüsse auf Strasse und Schiene zum nahe gelegenen internationalen Flughafen Zürich ist Schaffhausen schnell und bequem erreichbar. Als Teil des Metropolitanraums Zürich und eng vernetzt mit dem Wirtschaftsraum Süddeutschland profitieren Schaffhauser Unternehmen zudem von gut ausgebildeten Fachkräften und der Nähe zu zahlreichen Hochschulen. Die Schaffhauser Lebensqualität mit vielen attraktiven Wohnangeboten überzeugt Firmen und neue Arbeitskräfte, die zu neuen Einwohnerinnen und Einwohnern werden. Kurze Wege zu Behörden und Netzwerkpartnern helfen, die richtigen Kontakte zu finden. Entscheide werden schnell gefällt. Der Wirtschaftsstandort Schaffhausen ist stolz auf seinen Pioniergeist und seine Macher-Mentalität.

    Testimonials

    Christos Asimakopoulos

    CFO EMEA, ASPAdvanced Sterilization Products

    «Die unternehmensfreundliche Haltung, die kurzen Wege und die Offenheit der Behörden und der Wirtschaftsförderung, das überzeugt mich von Schaffhausen.»

    Dr. Stephanie Striegler

    General Manager Janssen Supply Chain Schaffhausen

    «Eine der Hauptstärken des Standorts sind die gut ausgebildeten, hochqualifizierten Fachkräfte»

  • Konnex Baden lädt zur Besichtigung ein

    Konnex Baden lädt zur Besichtigung ein

    Das modernisierte Geschäftshaus Konnex präsentiert sich nach einem umfangreichen Umbau bei einem Pre-Opening am Donnerstag, 26. September 2024, der Geschäftswelt und Öffentlichkeit. Laut einer Mitteilung umfasst der Komplex Büros, möblierte Apartments, Konferenzräume und ein vielfältiges Gastronomieangebot. Die Veranstaltung soll eine neue Ära für modernes Arbeiten einläuten. Als Redner ist Dr. Stephan Sigrist, Gründer der Denkfabrik W.I.R.E. angekündigt. Er wird über die Zukunft der Arbeitswelt in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Zeit sprechen.

    Auf 42‘000 Quadratmetern stehen neben Büro- und Arbeitsflächen Räume für Dienstleistungen und Angebote wie Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Coworking zur Verfügung. Beim Energiekonzept werden hohe Umweltstandards erfüllt. Photovoltaikanlagen sowie der CO2-neutrale Energiebezug vom Regionalwerk Baden unterstütze die Klimaziele.

    Die ersten Mieter haben die Räume bezogen: Es sind der Online-Händler Apfelkiste, IT-Dienstleisterin Aveniq, der Maschinenbaukonzern Liebherr, der Energiemanagementexperte Schneider Electric, Coworking-Anbieter Office Lab und der Coliving-Serviced-Apartment-Anbieter Citi Pop. Ein Branchenmix, der „die Attraktivität der flexiblen Flächen und modernen Ausstattung“ unterstreiche. Weitere Unternehmen werden das Umfeld im Konnex weiter bereichern, heisst es.

  • Zürcher Hochschule der Künste würdigt zehn Jahre Toni-Areal

    Zürcher Hochschule der Künste würdigt zehn Jahre Toni-Areal

    Die Zürcher Hochschule der Künste habe zum Beginn des Wintersemester gleich zwei Gründe zum feiern, schreibt die ZHdK in einer Mitteilung. Zum einen nehmen 711 Menschen ein Bachelor- oder Masterstudium in Musik, Design, Fine Arts, Kulturanalysen und Vermittlung oder den Darstellenden Künsten und Film auf. Zum anderen blickt die Hochschule auf das zehnjährige Bestehen ihres Campus Toni-Areal zurück.

    Für diesen Rückblick hat die ZHdK eine eigene Internetseite eingerichtet. Interessierte können sich hier Einblick in den Hochschulalltag verschaffen oder sich in Bildern durch den Umbau des Toni-Areals von einer Molkerei zum Campus führen lassen. Die beiden Architekten von damals stellen auf der Internetseite ihre Überlegungen zum Toni-Areal vor. Auch die Öffnung des Campus für die Bevölkerung und die Beteiligung der Studierenden an dessen Neugestaltung werden thematisiert. Seit der Fertigstellung des Toni-Areals hat sich die Zahl der Standorte der ZHdK von ehemals 37 auf zwei vermindert. Neben dem Toni-Areal wird nur noch der Standort an der Gessnerallee betrieben.

  • Schaffhausen – eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte

    Schaffhausen – eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte

    In den neuen Hochhäusern auf dem ehemaligen Alusuisse-Areal in Neuhausen am Rheinfall ist Anfang 2024 Leben eingekehrt. Die Wohnungen sind bezogen, die Geschäfte geöffnet und in den 7000m2 Büro- und Laborflächen wird gearbeitet. Vor 100 Jahren stand auf dem heutigen Rhyfall-Village ein Aluminiumwerk. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein Forschungszentrum für Materialtechnologie. Jahrzehnte später wuchsen dann die Pläne für neuen Wohn- und Arbeitsraum – die heute realisiert sind. Auch die Schaffhauser Stahlgiesserei hat einen vergleichbaren Transformationsprozess durchgemacht: Statt Schwerindustrie gibt es Wohnungen, eine Schule, Gewerbeflächen und Büros. Es werden Strategien entwickelt, Patente verwaltet und Märkte auf der ganzen Welt bearbeitet. Heute schlagen Menschen und Unternehmen wieder Wurzeln im Kanton Schaffhausen. Ende der 1990er Jahren war die Realität eine andere.

    Mit vereinten Kräften aus der Krise
    Der Strukturwandel traf den Industriekanton Schaffhausen mit voller Wucht: Innert weniger Jahre veränderte sich die Unternehmenslandschaft drastisch, und die Steuereinnahmen brachen ein. Elf Prozent aller Arbeitsplätze gingen verloren – mehr als in allen anderen Kantonen. Wer konnte, zog weg. Um das Steuer herumzureissen, lancierten die Wirtschaftsverbände das Projekt WERS – Wirtschaftsentwicklung Region Schaffhausen. Stadt und Kanton unterstützten es. 150 Forderungen dienten 1997 als Grundlage für wegweisende Entscheidungen in der Schaffhauser Politik.

    Aktive Standortförderung als Schlüssel
    Eine zentrale Massnahme war die Schaffung einer kantonalen Wirtschaftsförderungsstelle. Der Auftrag war klar und gilt bis heute: Den Wirtschaftsstandort bekannt machen, neue Firmen ansiedeln und ansässige Unternehmen bei der Erhaltung von Arbeitsplätzen unterstützen. Neben der Impulssetzung zur stetigen Verbesserung der Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons ist die Wirtschaftsförderung die zentrale Anlauf- und Informationsstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Das Ziel: wettbewerbsfähige Industrieunternehmen und KMU, global ausgerichtete Dienstleister, mehr Steuereinnahmen.

    Die Firmen kamen. Mit Wunder-Baum wurde 1998 der erste Produktionsbetrieb und mit Tyco der erste US-Multinational mit einem Headquarter gegründet. Bis heute wurden über 600 weitere Ansiedlungen begleitet. Sie schufen rund 2800 neue Arbeitsplätze und dank viel zusätzlichen Steuereinnahmen Spielraum für Investitionen zugunsten des Standorts.

    Das «Produkt Schaffhausen» verbessern
    Vor allem in den Anfangszeiten haben sich einige Firmen gegen Schaffhausen entschieden, weil der Standort ihre Anforderungen nicht erfüllte. Es fehlten zentrale Büros, grosszügige Wohnflächen, eine internationale Schule und gute Verkehrsverbindungen zum Flughafen. Um dies zu ändern wurde das «Produkt Schaffhausen» schrittweise verbessert und die Attraktivierung des Standorts mit Hilfe der Wirtschaftsförderung vorangetrieben. Dazu zählen unter anderem der Aufbau der internationale Schule ISSH, des ITS Industrie- und Technozentrum zur Innovations- und Technologieförderung bei KMU, das go-tec! Labor für zukünftige MINT-Fachkräfte. Weiter wurde die Einführung des Halbstundentakts nach Zürich HB, der direkte Anschluss an den Flughafen sowie der Ausbau der A4 unterstützt. Im Kanton wurde die Regio-S-Bahn zwischen Trasadingen und Thayngen ausgebaut, als Ergänzung zu den Regionalbussen. Zentral für den Standort waren weiter die schrittweisen Senkungen der Steuern für natürliche Personen und Firmen. Viele Vorhaben sind gelungen und umgesetzt. Andere sind noch in Diskussion sind. Dazu gehört ein Hochschulangebot, das auf die Bedürfnisse der Industrie zugeschnitten ist oder ein Campus für Innovation und Technologie.

    Von der Produktenwicklung zur Angebotsentwicklung
    Diese Entwicklungen im Kanton führten auf der Immobilienseite zu einer steigenden Nachfrage nach Büros, Gewerbeflächen und Wohnraum. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden verschiedene zentrale Areale entwickelt. Dazu gehören die Überbauungen Landhaus und Urba(h)n beim Bahnhof in der Stadt Schaffhausen oder die Transformation der ehemaligen Stahlgiesserei in ein Wohn- und Arbeitsquartier Nahe des Zentrums. In Neuhausen am Rheinfall waren die Entwicklung entlang der Zentralstrasse, kombiniert mit der Wohnbautätigkeit um den Industrieplatz und die schrittweise Öffnung des SIG-Areals massgebend. Während sich dieses Areal noch immer im Transformationsprozess befindet, füllt sich das Rhyfall-Village seit Anfang 2024 mit Leben – dank Arbeitsplätzen und neuen Einwohnerinnen und Einwohnern.

    25 Jahre gemeinsame Anstrengungen
    Vor 25 Jahren wurden im Kanton Schaffhausen gemeinsam die Weichen gestellt: Wirtschaft und Politik spannten zusammen und begannen eine aktive Standortentwicklungspolitik mit gemeinsamen Zielsetzungen. Nach WERS kamen 2008 die Visionen für Schaffhausen und 2022 die Entwicklungsstrategie «next.». Es ist sichtbar, dass der Kanton als Standort dynamisch entwickelt. Heute sind nicht nur Fenster der neuen Wohnungen in umgenutzten Fabriken beleuchtet, sondern der ganze Wirtschaftsstandort und Lebensraum glänzt in einem anderen Licht. Im interkantonalen Vergleich hat Schaffhausen eine einzigartige Entwicklung durchgemacht: Kein anderer Kanton hat sich im Vergleich der Wettbewerbsindikatoren so stark verbessert (UBS 2023). Schaffhausen ist nicht nur für internationale Firmen ein beliebter Standort geworden, sondern auch für Menschen aus der Schweiz, das zeigt der interkantonale Wanderungssaldo. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Massnahmen und gemeinsamer Anstrengungen. Die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, ist für die engagierten Kräfte im Kanton Auftrag und Motivation zugleich sein.

  • Sechs Projekte sind für Preise des Netzwerks Standort Schweiz nominiert

    Sechs Projekte sind für Preise des Netzwerks Standort Schweiz nominiert

    Sechs Projekte aus Baden AG, Neuenburg, St.Gallen, Thusis GR, Greater Geneva Bern area und der Zentralschweiz sind für die Awards 2024 von Netzwerk Standort Schweiz nominiert, informiert der Dachverband der Schweizer Standort- und Wirtschaftsförderungen in einer Mitteilung. Insgesamt zwölf Projekte hatten sich um den jährlich vergebenen Preis für zielgerichtete, effektive und innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung beworben. Die Nominierten bekommen Mitte September Gelegenheit, ihre Projekte einer Jury zu präsentieren.

    Bei den Nominierten handelt es sich um das Innenstadtprojekt BAUZONE 5400 – eingereicht vom Konsortium BAUZONE 5400 und der Stadt Baden, die Vermarktungskampagne Jimmy Jackson – eingereicht von der Greater Geneva Bern area, die Plattform Industrial Smart Map – eingereicht vom Kanton Neuenburg, das Planungsinstrument DynREK 2.0 – eingereicht von der OSRI AG, die Standortvermarktungskampagne Sankt – eingereicht von der Standortförderung Stadt St.Gallen und die Location STORY Thusis – eingereicht von der Viamalastorys.ch AG. Sie wurden nach den Kriterien strategischer Ansatz, Organisationsform, Relevanz für Stakeholder, Innovation, Praxisrelevanz und langfristige Wirkung evaluiert.

    Unter den nun nominierten wählt die Jury im September die siegreichen Projekte aus. Die Preisverleihung wird im Rahmen der Fachtagung Dialog am 21. November im Wankdorf Stadion in Bern stattfinden. Am selben Anlass zeichnet Netzwerk Standort Schweiz auch den Standortmanager oder die Standortmanagerin des Jahres aus.

  • Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Lukas Huber wird die Greater Zurich Area AG (GZA) leiten. Der Verwaltungsrat der Standortmarketingorganisation hat den seit 2002 für sie tätigen Ansiedlungsexperten zum Nachfolger von Sonja Wollkopf Walt ernannt, informiert die GZA in einer Mitteilung. Wollkopf Walt wird die Standortförderung auf eigenen Wunsch per Ende 2024 verlassen. Eine symbolische Amtsübergabe soll am 20. August im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der GZA erfolgen.

    Lukas Huber ist 2002 als Analyst bei der GZA eingestiegen. Später übernahm der studierte Betriebsökonom die Verantwortung für den Bereich Life Sciences. Aktuell ist der designierte Geschäftsführer als COO und Marktverantwortlicher Asien für die Standortmarketingorganisation tätig.

    «Wir danken Sonja Wollkopf Walt für ihre langjährige, herausragende Arbeit und ihren immer 100-prozentigen Einsatz für die Greater Zurich Area AG», wird Balz Hösly, Verwaltungsratspräsident der GZA, in der Mitteilung zitiert. «Mit Lukas Huber wird die GZA den erfolgreichen Kurs weiterentwickeln und ihren Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und eine starke Marktpräsenz ausbauen können.»

    In derselben Mitteilung gibt die GZA einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. Dabei wird Reto Bleisch, Leiter des Amts für Wirtschaft und Tourismus des Kantons Graubünden, an die Stelle von Christoph Schärrer treten. Der Delegierte für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen tritt turnusgemäss von seinem Posten zurück. «Diese Rochade ist Teil der Corporate Governance der GZA, welche eine Vielfalt von Perspektiven im Verwaltungsrat abbilden möchte», heisst es zum Wechsel in der Mitteilung.

  • Eröffnung des liug.Innovationszentrums in Chur

    Eröffnung des liug.Innovationszentrums in Chur

    Das liug.Innovationszentrum in Chur ist seiner Bestimmung übergeben worden. Planerin, Eigentümerin und Betreiberin ist die Liechtensteiner ITW Ingenieurunternehmung AG. Wie das Unternehmen mitteilt, nahmen Stadtpräsident Urs Marti und Victor Zindel, Leiter Regionalmanagement/Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Chur, an der feierlichen Eröffnungszeremonie teil.

    ITW bezeichnet das halbrunde Gebäude mit integrierter Piazza der Churer Architekten Bearth & Deplazes als neues Wahrzeichen von Chur. Es ist einem römischen Amphitheater nachempfunden. Sein rätoromanischer Name Liug bedeutet Ort oder Platz: „Ein Ort für Innovation, ein Platz für Begegnungen“, so der liug-Projektleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, Oliver Bossi, in einer Medienmitteilung.

    Das liug.Innovationszentrum bietet laut Eigenwerbung auf 11’200 Quadratmetern Raum für Arbeit, Forschung, Werken, Bildung, Kongresse, Labortätigkeiten, Fitness, Veranstaltungen, Verpflegung und Dienstleistungen. Ausstattungen und Zuschnitte sind modular veränder- und nutzbar. Insgesamt könnten dort bis zu 300 Arbeitsplätze entstehen.

    In einem Video erklärt Bossi, dass der Unterschied zwischen dem liug.Innovationszentrum und herkömmlichen Gebäuden „sicher im Mix von renommierten und jungen Unternehmen, die hier drin Platz haben werden“, liegt. Zudem werde das liug.Innovationszentrum teilweise öffentlich zugänglich sein. Das Projekt stellt seinen Worten zufolge für ITW einen weiteren Meilenstein im Kanton Graubünden dar.

  • Zug nutzt OECD-Mindeststeuer für Standortförderung

    Zug nutzt OECD-Mindeststeuer für Standortförderung

    In Reaktion auf die bevorstehende Einführung einer globalen Mindeststeuer für grosse internationale Unternehmen ab 2024, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons potenziell beeinträchtigen könnte, hat der Kanton Zug Pläne entwickelt, um etwaige Standortnachteile auszugleichen. Die vorgesehenen Massnahmen umfassen die vollständige Reinvestition der erwarteten Mehrerträge von jährlich etwa 200 Millionen Franken in drei prioritäre Bereiche: soziale Infrastrukturen, innovative Projekte und nachhaltige Entwicklungsinitiativen.

    Fokus auf soziale und innovative Projekte
    Die geplanten sozialen Massnahmen zielen darauf ab, das Leben für die Bevölkerung und die lokale Wirtschaft attraktiver zu machen. Dazu gehören Investitionen in ein bedarfsgerechtes Kinderbetreuungsangebot, höhere Beiträge an Privatschulen und Massnahmen zur Verbesserung des Wohn- und Arbeitsumfeldes. Im Bereich der Infrastruktur und Innovation stehen zukunftsorientierte Projekte im Mittelpunkt. Initiativen wie die «Blockchain Zug Joint Research Initiative» und die «ETH Learning Factory Zug» sollen durch Förderung nachhaltiger Energieversorgung und -speicherung die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität im Kanton steigern.

    Gesetzliche Rahmenbedingungen und finanzielle Planung
    Um diese Ziele zu erreichen, schlägt der Regierungsrat ein neues «Gesetz über Standortentwicklung» vor, das ein effizientes und flexibles Förderbeitragssystem für Nachhaltigkeit und Innovation einführen soll. Ab 2026 sind jährlich 150 Millionen Franken für Förderbeiträge vorgesehen, wobei die maximale Fördersumme ab 2029 jährlich vom Kantonsrat genehmigt wird. Dieses Vorgehen soll den Unternehmen im Kanton Zug Planungs- und Rechtssicherheit bieten.

    Der Finanzdirektor Heinz Tännler betont, dass die geplanten Massnahmen essenziell sind, um Zug als bevorzugten Wohn- und Wirtschaftsstandort zu erhalten. Die öffentliche Vernehmlassung zum neuen Gesetz läuft bis zum 15. September 2024, und das Gesetz soll am 1. Januar 2026 in Kraft treten. Diese strategischen Entscheidungen verdeutlichen Zugs Engagement, trotz globaler steuerlicher Veränderungen seine führende Position zu bewahren und weiterhin ein attraktiver Standort für Unternehmen und Fachkräfte zu bleiben.

  • Eröffnung des Innovationsparks Innovaare

    Eröffnung des Innovationsparks Innovaare

    Am 25. April 2024 wurde der Innovaare Park, der grösste Innovationshub seiner Art, feierlich eröffnet. Bundesrat Guy Parmelin und weitere bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Forschung, darunter der Vizepräsident des Aargauer Regierungsrates Dieter Egli und PSI-Direktor Prof. Dr. Christian Rüegg, nahmen an der Zeremonie teil. Der Park, der bereits zu 80 Prozent vermietet ist, dient als strategischer Knotenpunkt und grösster Mieter des angrenzenden Paul Scherrer Instituts.

    Dr. Christian Brönnimann, der Vorstandsvorsitzende von Park Innovaare, betonte die Bedeutung dieser Einrichtung: «Die offizielle Eröffnung des Park Innovaare ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Anstrengung vieler Beteiligter, einschliesslich Aktionäre, des Kantons, der Bundesregierung, Investoren und des PSI. Diese Zusammenarbeit hat einen zukunftsweisenden Treffpunkt für Industrie und Spitzenforschung geschaffen.»

    Der Park Innovaare bietet dank seiner direkten Nachbarschaft zum PSI und der Nutzung dessen Forschungsinfrastruktur ideale Voraussetzungen für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie. Er konzentriert sich auf Schlüsseltechnologien in den Bereichen Photonik und Quantentechnologien, Life Sciences, fortgeschrittene Fertigungstechnologien sowie Energie und Nachhaltigkeit.

    Andreas Rickenbacher, Präsident der Schweiz Innovation, erklärt die übergeordnete Vision: «Die Schweiz ist weltweit für ihre Innovationskraft bekannt. Park Innovaare spielt eine zentrale Rolle dabei, unsere akademischen Einrichtungen optimal mit der Wirtschaft zu vernetzen und so die Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen.»

    Park Innovaare hat bereits eine hohe Akzeptanz gefunden: «Wir haben bis jetzt 21 Unternehmen angezogen, darunter 15 Spin-offs von PSI, ETH oder FHNW, zwei Technologietransferzentren und mehrere grosse internationale Firmen», so Robert Rudolph, CEO von Park Innovaare. Mit einer aktuellen Auslastung von etwa 80 Prozent zeigt sich der Park bereits kurz nach der Eröffnung von seiner besten Seite und blickt optimistisch in die Zukunft.

  • Das Herz der Schweiz pulsierend in Vielfalt und Innovation

    Das Herz der Schweiz pulsierend in Vielfalt und Innovation

    Die geografische und demografische Struktur Zürichs trägt zu seinem einzigartigen Charakter bei. Mit seiner Gliederung in 12 Bezirke und 34 Quartiere, eingebettet zwischen dem Limmatufer und dem Uetliberg, bietet Zürich eine malerische Kulisse für seine über 428.700 Einwohner und 1,4 Millionen Menschen in der Gesamtagglomeration. Ein bemerkenswerter Anteil von 32 % der Bevölkerung, die aus 172 Nationen stammt, spiegelt die internationale Präsenz und Offenheit der Stadt wider.

    Die wirtschaftliche Landschaft Zürichs ist geprägt von Vielfalt und Stärke. Der Finanzsektor, der ein Viertel der lokalen Wirtschaftsleistung repräsentiert, sowie die boomende Kreativwirtschaft mit 39.000 Arbeitsplätzen unterstreichen Zürichs Rolle als Wirtschaftsmotor. Mit einer hohen Tourismusrate, untermauert durch 3,4 Millionen jährliche Übernachtungen und einem bedeutenden Luft- und Schienenverkehrsknotenpunkt, ist Zürich auch ein zentraler Anziehungspunkt für internationale Besucher. Darüber hinaus bereichert eine vielseitige Kulturszene, mit Museen von Weltrang und einer historisch wertvollen Altstadt, das städtische Leben. Festivals, Kunst- und Musikevents sowie die natürlichen Erholungsgebiete am Zürichsee und auf dem Uetliberg bieten Bewohnern und Besuchern eine hohe Lebensqualität.

    Zürich steht somit nicht nur für eine gelungene Verbindung von kultureller Vielfalt und wirtschaftlicher Dynamik, sondern auch für eine fortschrittliche Haltung gegenüber der Zukunft. Diese Stadt zeigt, wie moderne Urbanität im Einklang mit historischem Erbe und natürlicher Schönheit gestaltet werden kann, und setzt sich als massgebliches Beispiel für Innovation und Lebensqualität im globalen Kontext.

    Grundlagen für eine lebendige Stadt
    Die Stadtentwicklung Zürich ist eine Abteilung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich und untersteht direkt der Stadtpräsidentin. Sie umfasst die fünf Bereiche und der Auftrag besteht darin, Grundlagen und Strategien für die sozialräumliche Stadtentwicklung bereitzustellen. Das Team beschäftigen sich mit einer Vielzahl von Themen und setzen sich für ein integriertes und nutzerorientiertes Verständnis von Stadtentwicklung und -planung ein. Dies sind zB. erstellen von Studien und Expertisen, führen von Impulsprojekte, Vertretung sozialräumliche Aspekte in Vorhaben unter Federführung Dritter. Die Stadtentwicklung übernimt auch Koordinations- und Sonderaufgaben. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die Beteiligung der Bevölkerung. So werden partizipative Prozesse und Workshops organisieren, um Ideen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in die Stadtentwicklung mit einzubeziehen. Dadurch schafft die Stadt Zürich eine breite Akzeptanz für etlichen Projekte und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl der Stadtgesellschaft. Zudem wird einen intensiven Austausch mit anderen städtischen Ämtern und externen Partnern gepflegen, um eine ganzheitliche und nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten. Zielsetzung ist es, Zürich als lebendige, vielfältige und lebenswerte Stadt weiterzuentwickeln.

    Stärkung des Standortes für morgen
    Die Wirtschaftsförderung fördert den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft und setzt sich für gute Rahmenbedingungen ein. Sie unterstützt Jungunternehmertum und Projekte, die die Zukunftsfähigkeit des Standorts stärken und ihn national sowie international sichtbar machen. Der nachhaltigen Stadtentwicklung misst die Wirtschaftsförderung einen hohen Stellenwert bei. Sie setzt sich dafür ein, dass die Wirtschaft stärker berücksichtigt und eingebunden wird, um die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Zürich zu erreichen. Ein wichtiger Baustein für die Stärkung des Standortes für morgen ist die gezielte Förderung von Bildung und Innovation. Die Wirtschaftsförderung setzt sich dafür ein, dass Bildungsangebote eng mit den Bedürfnissen der Wirtschaft verknüpft werden, um qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu sichern. Zudem unterstützt sie Innovationsprojekte und Technologietransfer, um die regionale Wirtschaft voranzutreiben und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz trägt die Wirtschaftsförderung dazu bei, den Standort nachhaltig zu stärken und zukunftsfähig zu machen.

    Schlüssel zur Förderung von Wachstum
    Innovationen und Digitalisierung in Unternehmen werden von der Wirtschaftsförderung aktiv gefördern. Durch gezielte Förderprogramme und Beratungsleistungen werden Unternehmen dabei unterstützt, zukunftsorientierte Technologien einzusetzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zusätzlich engagiert sich die Wirtschaftsförderung für die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen und die Ausbildung von Fachkräften. Sie arbeitet eng mit Bildungseinrichtungen und Unternehmen zusammen, um eine passgenaue Ausbildung von Nachwuchstalenten sicherzustellen und den Fachkräftemangel langfristig zu bekämpfen.

    Impulse für die Zukunft
    Ein wichtiger Aspekt der Wirtschaftsförderung ist die Förderung von Start-ups und innovativen Geschäftsideen. Durch gezielte Unterstützung und Beratung sollen junge Unternehmer ermutigt werden, ihre Ideen umzusetzen und zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Die Wirtschaftsförderung organisiert regelmässig Veranstaltungen und Netzwerktreffen, um den Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups zu fördern und Synergien zu schaffen. So kann Zürich als innovativer und attraktiver Standort für Unternehmensgründungen weiter gestärkt werden.

  • Zürichs Zukunft gestalten: Erster Standorttag setzt neue Akzente

    Zürichs Zukunft gestalten: Erster Standorttag setzt neue Akzente

    Am «Tag des Standorts», einer Initiative der Volkswirtschaftsdirektion Zürich, kamen führende Köpfe aus der Wirtschaft, Wissenschaft und der Zürcher Regierung zusammen, um gemeinsame Visionen für die zukünftige Ausrichtung des Standorts Zürich zu formulieren. Die Veranstaltung zielte darauf ab, durch einen konstruktiven Dialog innovative Ideen und Massnahmen zu identifizieren, die den Wirtschaftsstandort Zürich nachhaltig stärken sollen.

    Die Diskussionen fokussierten sich auf die Kernstärken des Kantons, wie seine dynamische Unternehmerlandschaft, die Spitzenforschung und -bildung sowie die hochwertige Infrastruktur. In einer Reihe von Panels und Workshops wurden Themen wie Technologie, Fachkräftemangel, Unternehmensförderung sowie Mobilität und Nachhaltigkeit vertieft. Die Workshops generierten eine Vielzahl von Vorschlägen, die nun weiterentwickelt werden sollen, um praktische Lösungsansätze für den Standort Zürich zu realisieren.

    Eine speziell für den «Tag des Standorts» angefertigte Studie zur Standortattraktivität des Kantons Zürich diente als Diskussionsgrundlage. Sie analysierte entscheidende Einflussfaktoren auf den Wirtschaftsstandort und identifizierte sowohl Stärken des Kantons als auch Bereiche mit Verbesserungspotenzial. Basierend auf diesen Erkenntnissen konnten die Teilnehmenden gezielt Handlungsbedarfe adressieren und in produktive Bahnen lenken.

    Aufgrund des positiven Echos und des erkennbaren Bedarfs nach fortlaufendem Austausch zwischen den verschiedenen Sektoren, hat die Volkswirtschaftsdirektion bereits angekündigt, den «Tag des Standorts» als jährliches Event zu etablieren. Dies unterstreicht das Engagement des Kantons Zürich, sich als innovativer und zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort weiter zu positionieren und zu stärken.

  • Park Innovaare startet neues Kompetenzzentrum

    Park Innovaare startet neues Kompetenzzentrum

    Der Switzerland Innovation Park Innovaare in Villigen richtet ein neues Kompetenzzentrum für High-Tech-Ausrüstungen ein. Dafür arbeitet er mit seinen beiden Mitgliedern Paul Scherrer Institut und VDL Enabling Technologies Group zusammen.

    Diese Initiative bildet laut einer Medienmitteilung einen neuartigen Industrie- und F&E-Cluster im Innovation Park Innovaare. Er nutzt die sektorübergreifenden Synergien zwischen der Deep-Tech-Grundlagenforschung des PSI und den Engineering-Fähigkeiten von VDL ETG und soll den Park-Mitgliedern und dem gesamten Ökosystem Grundlagentechnologien im industriellen Massstab bereitstellen. Der anfängliche Schwerpunkt liegt auf Anwendungen in der Halbleitermesstechnik, Inspektion und Analytik sowie der optischen Kommunikation, heisst es weiter.

    „VDL ETG als Mitglied im Park Innovaare zu haben, ist ein grossartiger Startschuss, um unser wachsendes Ökosystem zu nähren“, wird Park Innovaare-CEO Robert Rudolph zitiert. Ton Pejnenburg, CTO bei VDL ETG, sagt: „Park Innovaare ist als Top-Deep-Tech-Innovationszentrum für uns von entscheidender Bedeutung, um unsere Ziele bei der Entwicklung der nächsten Generation von Hightech-Modulen für die Halbleiterfertigung sowie für Analyseinstrumente und Satellitentechnik zu erreichen.“ Der Park biete Zugang zur Schnittstelle zwischen der Grundlagenforschung am PSI und ihrer Anwendung durch die verschiedenen Industriepartner.

    Der Park Innovaare ist einer von fünf Standorten von Switzerland Innovation und fokussiert auf die Innovationsschwerpunkte Beschleunigertechnologien, Advanced Materials & Processes, Mensch und Gesundheit sowie Energie.

  • Life-Science-Park Rheintal wird übernommen

    Life-Science-Park Rheintal wird übernommen

    Der Pharmakonzern Novartis übergibt die Weiterentwicklung des Life-Science-Parks Rheintal in Stein an den Energiedienst­leister und Industrieparkbetreiber GETEC mit Sitz in Muttenz BL. Laut einer Medienmitteilung von Novartis soll damit das wirtschaftliche Potenzial des Parks maximiert und professionell weiterentwickelt werden. Finanzielle Einzelheiten dieser Transaktion wurden nicht mitgeteilt. Die Übertragung aller Vermögenswerte soll bis Ende des Jahres 2023 abgeschlossen sein.

    Novartis behält den Standort als grösster Mieter bei und wird dort weiterhin Medikamente und Therapien herstellen. Das Unternehmen betreibt in Stein ein Produktionswerk für feste Darreichungsformen und Medikamente zur Injektion, für Zell- und Gentherapien sowie ein Mahl- und Mischzentrum für die chemische Fertigung.

    „Nach einer detaillierten Analyse ist Novartis zum Schluss gekommen, dass die Übertragung des Managements des Life-Science-Parks Rheintal an einen professionellen Industrieparkbetreiber das wirtschaftliche Potenzial des Standorts besser maximieren und weiterentwickeln kann und die Ansiedlung neuer Firmen erleichtert“, wird Steffen Lang, Präsident Operations und Mitglied der Novartis-Geschäftsleitung, zitiert. Im Gegenzug könne sich Novartis besser auf sein Kerngeschäft fokussieren.

    Die GETEC gehört zur GETEC Group mit Sitz in Magdeburg im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Gruppe ist auch in den Niederlanden und Italien tätig. In der Schweiz betreibt sie auch den 50 Hektar grossen Industriestandort in Muttenz.

    Die Standortförderung des Kantons Aargau begrüsst den Eigentümerwechsel im Grossraum Sisslerfeld, einem strategischen Entwicklungsschwerpunkt des Kantons: „Das Sisslerfeld verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe und damit für deutlich mehr Arbeitsplätze“, so die Leiterin der Standortförderung, Verena Rohrer. „Die Übertragung an GETEC ermöglicht es uns, gemeinsam weitere, innovative Unternehmen im Grossraum Sisslerfeld anzusiedeln, die miteinander kooperieren können.“

  • Strategieidee «Limmattalstadt» zeigt Potential

    Strategieidee «Limmattalstadt» zeigt Potential

    Thomas Sevcik entwickelte in den letzten Monaten eine Strategieidee für eine zukünftige Limmattalstadt. Er erkennt im Limmattal eine ausgeprägte Modernität und eine Stadt, die in erster Linie durch die Menschen geformt wird. Ausserdem hat er noch viele Vorschläge für eine der interessantesten und dynamischsten Regionen im Land. Denn: Was im Limmattal heute und morgen passiert, betrifft übermorgen die ganze Schweiz.

    Das Limmattal steht exemplarisch für den Wandel von Agglomerationen in der ganzen Schweiz und für die enormen planerischen Herausforderungen, welcher dieser mit sich bringt. Für eine umsichtige Raumentwicklung braucht es politischen Willen, eine breite Diskussion und vor allem ein gemeinsames regionales Verständnis.

    Den Wandel kreativ gestalten
    An der Generalversammlung der regionalen Standortförderung Limmatstadt vom 15. August 2023 stellte Thomas Sevcik den rund 200 Gästen seine Strategieidee erstmals vor. Der Autor hat viele mutige Ideen für die Region. Zu den Prägendsten gehören eine Hochschule, der Ausbau der Shopping-Raststätte Würenlos zu einem Mobilitäts- und Kommunikationshub sowie die Neuplanung des Rangierbahnhofs. Die Strategie zeigt auf, wie viel möglich ist – aber auch, wie viel noch getan werden muss.