Schlagwort: aarau

  • Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Die AEW wird ihren neuen Hauptsitz nicht wie bisher vorgesehen auf das Areal Obere Vorstadt verlegen. Wie der Energieversorger mitteilt, habe die im Mai 2024 gestartete Testplanung gezeigt, dass die mögliche Arealentwicklung nicht ausreichend mit den Entwicklungszielen der AEW übereinstimmt.

    Die Suche nach einem neuen Standort war nötig geworden, weil der jetzige Hauptsitz an der Industriestrasse 20 im Aeschbachquartier in Aarau die kurz- bis mittelfristigen Kapazitäts- und Flächenbedürfnisse der AEW nicht erfüllt. Aus diesem Grund wird der per Mitte 2027 auslaufende Mietvertrag nicht verlängert.

    Nun hat die AEW in der Bahnhofstrasse 49 ein passendes Quartier gefunden: die Räumlichkeiten der ehemaligen Credit Suisse. Den Angaben zufolge bieten sie den Raumbedarf, den die AEW langfristig benötigt.

    Da der Kanton Aargau aktuell „bedeutende Flächen“ im Areal Obere Vorstadt für das Obergericht und die Justizleitung anmietet, will die AEW „in einem ersten Schritt“ Verhandlungen mit dem Kanton über einen Verkauf des Gesamtareals Obere Vorstadt aufnehmen. Der Umzug an die Bahnhofstrasse ist für 2027 geplant.

  • Smart City Aarau Strategie 2034

    Smart City Aarau Strategie 2034

    Mit «Smart Aarau 2034» verfolgt die Stadt einen zukunftsorientierten Ansatz. Die Strategie setzt nicht auf technologische Impulse allein, sondern versteht Digitalisierung als Werkzeug, um komplexe Herausforderungen zu lösen. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Bevölkerung, die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen und eine ressourcenschonende Umsetzung. Aarau orientiert sich an den bestehenden Entwicklungszielen der Stadt und integriert das smarte Denken in sämtlichen städtischen Vorhaben.

    Ein Methodengerüst für echten Fortschritt
    Der Strategiewechsel bedeutet auch ein Umdenken in der Umsetzung. Projekte sollen künftig nicht mehr im stillen Kämmerlein geplant, sondern im Dialog mit den Betroffenen entwickelt werden. Dabei unterstützt ein städtisches Team, das Mitarbeitende methodisch begleitet. Von der ersten Idee bis zum real getesteten Vorhaben. Die Erfahrungen aus der bisherigen Smart-City-Periode zeigen, dass dieser Ansatz Wirkung entfaltet, wenn er konsequent angewendet wird.

    Smart bedeutet vernetzt und nutzbar
    Die neue Strategie macht Schluss mit isolierten Innovationsinseln. Stattdessen sollen Projekte künftig systemisch gedacht und stadtweit vernetzt sein. Ziel ist eine Stadt, die ihre Ressourcen effizient einsetzt, auf Veränderungen reagieren kann und neue Lösungen einführt, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Digitale Mittel kommen nur dann zum Einsatz, wenn sie zur Lebensqualität oder zur Effizienz beitragen.

    Wirksamkeit statt Symbolpolitik
    Aarau misst den Erfolg nicht an der Anzahl digitaler Projekte, sondern an deren Wirkung. Der neue strategische Rahmen setzt auf messbare Fortschritte. Dies in der Umsetzung, im Verhalten, im Bewusstsein und in der alltäglichen Nutzung. Damit wird das smarte Denken zur neuen Basis der Stadtentwicklung, nachvollziehbar, nutzerzentriert und klimaverträglich.

  • Nachhaltige Stromerzeugung für den Kanton Aargau

    Nachhaltige Stromerzeugung für den Kanton Aargau

    Die Neuinstallation der Photovoltaikanlagen am Standort Buchenhof in Aarau durch die Abteilung Immobilien Aargau (IMAG) des Kantons Aargau soll einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Stromerzeugung des Kantons leisten, heisst es in einer Medienmitteilung. Angesichts des anstehenden Sanierungszyklus der Flachdächer des Verwaltungsstandorts hat die IMAG) ermittelt, dass Buchenhof gute Voraussetzungen für den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern bietet, heisst es weiter. Geprüft wurden neben dem baulichen Zustand auch das Potenzial für Massnahmen zur nachhaltigen Stromerzeugung.

    Der 2025 geplante Ausbau ist Teil der kantonalen Strategie energieAARGAU und trägt durch die definierte optimale Anzahl an Photovoltaikmodulen zur Einsparung des externen Energiebezugs bei. Durch den hohen Energiebedarf des kantonalen Rechenzentrums werde ein Eigenverbrauch des durch die Photovoltaikanlagen produzierten Stroms von 100 Prozent erreicht.

    „Dadurch, dass der Buchenhof zukünftig den durch die Photovoltaikanlage erzeugten Strom nutzen kann, können Kosten beim Energieeinkauf gesenkt werden. Zudem trägt die Anlage einen wichtigen Teil zur klimaneutralen Energieversorgung des Kantons bei“, wird Landammann und Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen, Markus Dieth, zitiert.

    „Immobilien Aargau hat beim Ausbau der Photovoltaikanlagen auch die Biodiversität berücksichtigt“, so Regierungsrat Dieth weiter. Zum Erhalt der wilden Orchideen auf den Dächern sei die Anzahl der zu installierenden Photovoltaikmodule optimiert worden.

  • Zürich bleibt Spitze im Schweizer Städteranking

    Zürich bleibt Spitze im Schweizer Städteranking

    Das Magazin „Bilanz“ hat das diesjährige Ranking der Lebensqualität Schweizer Städten publiziert. Dabei hat Zürich wieder den Platz eins bekommen und steht damit laut dem Bericht seit elf Jahren praktisch unangefochten an der Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei stehen die Städte Zug und Bern, gefolgt von Winterthur, Basel und Genf.

    Das Städteranking ist von den Immobilienexperten von Wüest Partner für das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ anhand mehrerer Indikatoren für die Lebensqualität der Städte erstellt worden, etwa in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Freizeiterholung und Einkaufen. Insgesamt sind 162 Städte so bewertet worden.

    Es erscheint für andere Städte kaum möglich, in die absolute Spitzengruppe vorzudringen, heisst es in dem Artikel von „Bilanz“. In den Top 10 hat einzig die Kantonshauptstadt Aarau zwei Ränge verloren und steigt ab von Platz 6 auf Platz 8. Auf die Frage, ob andere Städte überhaupt eine Chance hätten, in die Spitzengruppe hineinzukommen, wird Patrick Schnorf von Wüest Partner zitiert: „Unmöglich ist es nicht.“ So habe etwa St.Gallen, das derzeit Platz 11 hält, eine Chance, wenn die Stadt im Bildungs- und Kulturangebot zulegen könnte ebenso wie beim Bevölkerungswachstum.

    Gegenbeispiel ist laut Schnorf Bassersdorf ZH, das elf Plätze nach hinten gerutscht sei. „Im Vergleich zu anderen Städten hat sich Bassersdorf nicht so schnell entwickelt, etwa was Bildung und Kultur betrifft“, wird Schnorf zitiert. Am lebenswertesten seien laut dem Ranking die beiden Wirtschaftsregionen Zürich und Genfersee.

    Da es unter den Top 30 nur vier Städte aus der Westschweiz und mit Lugano eine im Tessin gebe, müsse man feststelle, dass die Lebensqualität in der Deutschschweiz insgesamt höher sei.

  • Swica und Steiner bauen in Aarau

    Swica und Steiner bauen in Aarau

    Die Gesundheitsorganisation Swica aus Winterthur und die Steiner AG aus Zürich wollen im Aarauer Quartier Scheibenschachen eine gemischt genutzte Überbauung realisieren, informiert Steiner in einer Mitteilung. Auf einem rund 4000 Quadratmeter grossen Areal sollen drei Gebäude mit insgesamt rund 90 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen errichtet werden. Ein bereits auf dem Gelände stehendes schützenswertes Gebäude werde in das Projekt eingebunden, erläutert das Zürcher Projektentwicklungs-, Total- und Generalunternehmen.

    In einem ersten Schritt wollen die beiden Partnerunternehmen einen Studienauftrag für die Entwicklung eines Projektplans durchführen. Er soll anschliessend konkretisiert und zur Genehmigung eingereicht werden. Der Baubeginn ist für 2023 vorgesehen. Ende 2025 sollen die Bauarbeiten fertiggestellt sein.

    Das in Gehdistanz zum historischen Zentrum von Aarau gelegene Quartier Scheibenschachen habe sich im Verlauf von Jahren „zu einem beliebten Wohnquartier“ entwickelt, schreibt Steiner in der Mitteilung. Ihr zufolge hat das Zürcher Unternehmen in Scheibenschachen bereits zwei weitere grössere Wohnüberbauungen realisiert.

  • Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Rockwell-Areal bekannt

    Das Rockwell Areal gehört zum Westteil des Torfelds Süd und wurde von Mobimo im Jahr 2001 erworben. Anfang 2022 will die Rockwell Automation GmbH am Standort Aarau ihre Produktion aufgeben. Nur die Bereiche Forschung und Entwicklung verbleiben am langjährigen Sitz. Somit wird ein grosser Teil des Areals frei – und die Weiterentwicklung des Aeschbachquartiers kann angepackt werden.

    Stand heute umfasst das Aeschbachquartier 167 Mietwohnungen, 92 Eigentumswohnungen, die Aeschbachhalle, den Oehlerpark sowie Gewerbeflächen. Die vom renommierten niederländischen Architekten und emeritierten ETH-Professor Kees Christiaanse entworfenen städtebaulichen Leitlinien und die damit verknüpfte Vision des «Urban Village» – eines städtischen Dorfes – mit vielfältigen Nutzungen sollen auch die weiteren Entwicklungsschritte prägen.

    Mobimo hat fünf renommierte Architekturbüros zur Teilnahme an einem Studienauftrag eingeladen. Neben hohen Anforderungen an die Nachhaltigkeit des Projekts – es soll in Holzbauweise ausgeführt werden und den Standard SNBS Gold erfüllen – waren auch die Ergebnisse des Partizipationsverfahrens aus dem Jahr 2020 Teil des Aufgabenpakets.

    Der Vorschlag von Baumberger & Stegmeier Architekten aus Zürich in Zusammenarbeit mit Hoffmann Müller Landschaftsarchitekten und Pirmin Jung Holzbauingenieure überzeugte die Jury besonders und wurde zum Siegerprojekt erkoren. Ihr Projekt sieht eine Aufstockung der historischen Halle 5 sowie einen Neubau in Holzbauweise vor (siehe Visualisierung). Neben der ökologischen Bauweise zeichnet sich das Siegerprojekt durch viele Grünflächen mit grossen Bäumen aus. Das Projekt sieht 110 Mietwohnungen unterschiedlicher Grössen und geeignet für Familien und Senioren vor. Es sollen auch alternative Wohnformen wie Cluster-Wohnungen entstehen.

    Mobimo wird rund CHF 50 Mio. investieren (Betrag ohne Landwert). Mit der Realisierung kann wahrscheinlich Mitte 2023 begonnen werden, womit die Fertigstellung auf Mitte 2025 möglich wäre.

    Zitat Projektleiter Thomas Schaz: «Wir freuen uns, im Aeschbachquartier ein neues Kapitel aufschlagen zu dürfen. Rockwell Automation bleibt auf reduzierter Fläche ein wichtiger und geschätzter Nutzer des Quartiers.»

  • Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Die Mobiliar-Tochter Buildigo bringt seit Montag auf ihrer digitalen Plattform Handwerker und Auftraggeber in Zürich und Aargau zusammen. Laut einer Medienmitteilung der Versicherung stehe dabei die Qualität der Leistungspartner und eine digitale Abwicklung von der Anfrage bis zur Bezahlung im Vordergrund. Dieser Dienst könne sowohl von Privatpersonen als auch von KMU in Anspruch genommen werden. 

    Das Start-up Buildigo ist bereits seit 2017 in der Westschweiz aktiv. Seit dem Sommer 2020 ergänzt es die Dienstleistungen der Mobiliar rund um das Thema Wohnen. Ihre neue Handwerkerplattform im Internet starte in den Regionen Zürich und Aarau mit einem ausgewählten Angebot der relevantesten Branchen. Das Angebot werde in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut. 

  • Fussballstadion Aarau: Das Stimmvolk entscheidet

    Fussballstadion Aarau: Das Stimmvolk entscheidet

    Das zentrumsnahe ehemalige Industrieareal Torfeld Süd liegt zwischen industriell-gewerblichen Nutzungen ent­lang des Gleisfeldes im Norden und einem Gebiet mit Wohn- und Gewerbenutzung im Süden. Das Areal soll in ein verdichtetes Quartier mit einem vielfältigen Nutzungsmix überführt werden. Das neue Stadion für rund 10’000 Zuschauer wird durch seine Dimensionen zum zentralen Element des Gebiets, betonen die Architekten von Burkard Meyer Architekten, Baden. Im Alltag sei das Stadiongebäude Teil des Quartiers und bringe durch die Unterbringung von unterschiedlichen Nutzungen auch ausserhalb der Spielzeiten Leben in den neuen Stadtteil, so die Architekten.

    Teilrevision der Nutzungsplanung
    In der zweiten Jahreshälfte 2019 wird das Aarauer Stimmvolk an der Urne entscheiden können, ob das neue Fussballstadion im Torfeld Süd mit 10’000 Sitzplätzen gebaut werden kann, schreibt die «Aargauer Zeitung». Der Gestaltungsplan für das Areal werde zu diesem Zeitpunkt bereits vom Stadtrat verabschiedet sein. Ursprünglich war geplant gewesen, Anfang bis Mitte 2019 mit der Vorlage an die Urne zu gehen. Abgestimmt wird nicht mehr über das Stadion selber, sondern über die Teilrevision der Nutzungsplanung, welche den Bau von vier Wohntürmen mit bis zu 24 Stockwerken ums Stadion möglich macht – und somit die benötigte Quer-
    finanzierung für das Stadion.

    Kostenpunkt: 80 Millionen Franken
    Die Rückbauarbeiten für das Fussball­stadion haben im Mai vergangenen Jahres begonnen. Damit wurde erreicht, dass die ursprüngliche, vom Bundesgericht für rechtskräftig erklärte Baubewilligung, nach zwei Jahren nicht verfällt. Das Investitionsvolumen für das Fussballstadion beträgt rund 80 Millionen Franken. Der Kostenanteil der Stadt Aarau beträgt 17 Millionen. Der von allen Projekt­beteiligten erarbeitete Terminplan sieht vor, dass das Stadion bis zur Saison 2022 / 2023 erstellt werden kann.

    Die Swiss Football League (SFL) erklärte sich bereit, dem FC Aarau im April 2021 die Lizenz zu erteilen, auch wenn zu jenem Zeitpunkt noch Rechtsverfahren gegen die Baubewilligung der Hochhäuser hängig sein sollten. Unterdessen sponsert das Generalunternehmen HRS den FC Aarau mit insgesamt einer Million Franken, schreibt die «Aargauer Zeitung» weiter. ■

  • «Salmenpark 2» nimmt Gestalt an

    «Salmenpark 2» nimmt Gestalt an

    Die besondere Lage am Rhein bildete die Basis für die Entwicklung des gesamten Areals des heutigen Salmenparks. Der Salmenpark 1 wurde bereit 2016 fertiggestellt. Nun wird der Salmenpark 2 realisiert. Die Gebäude befinden sich über dem Flusslauf, direkt anschliessend an die Uferterrassen, die ins Rheinufer übergehen. Charakteristische Elemente der historischen Brauerei wie Malzsilo, Waldhaus und Ufermauer wurden erhalten und fliessen in die Gesamtarchitektur ein.

    Besondere Raumqualitäten
    Durch die Verbindung von Flusslandschaft und Stadtraum entwickeln sich besondere Raumqualitäten, erklären die Architekten. Mit dem Salmenplatz schaffen die Architekten einen zentralen und urbanen Begegnungsraum. Hier stossen die Gebäude auf der Rheinseite bis an die Ufermauer. Der südöstliche Teil des fast vierhundert Meter langen Areals bildet eine grosse Einheit aus Ladenpassage, Büros sowie einem Alters- und Pflegezentrum. Im Süden passen sich die Gebäude dem Verlauf der Strasse an, indem sie nach Westen hin gestaffelt zurückversetzt sind.

    Überdachte Verbindung
    Die Bauherrschaft, die Anlagestiftung Swiss Life, verbindet den Salmenpark 1 und den Salmenpark 2 mit einem Fussgängertunnel. Dieser führt von der Tiefgarage im Salmenpark 1 zum ersten Gebäude des Salmenparks 2. Dabei gehe es darum, eine überdachte Verbindung zwischen den beiden Überbauungen Salmenpark 1 und 2 zu ermöglichen, betonen die Projektverantwortlichen. Mit dem Fussgängertunnel schaffe man für die Bewohner einen überdachten Zugang zu den bestehenden Geschäften und Dienstleistern im Salmenpark 1. Läuft alles nach Plan, werden die Gebäude ab Frühling 2021 bezugsbereit sein. ■