Schlagwort: Basel-Stadt

  • Swiss Prime Site Immobilien meldet Erfolg im ersten Halbjahr

    Swiss Prime Site Immobilien meldet Erfolg im ersten Halbjahr

    Swiss Prime Site Immobilien hat im ersten Halbjahr 2022 die Vermietungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verdoppelt. Laut einer Medienmitteilung des Unternehmens mit Sitz in Zürich wurden über das gesamte Portfolio und über alle Regionen hinweg 90‘000 Quadratmeter neu oder wieder vermietet. Im ersten Halbjahr 2021 waren es 47‘000 Quadratmeter.

    Die Swiss Prime Site Immobilien AG, die zur Swiss Prime Site Gruppe mit Sitz in Zug gehört, führt diesen Erfolg auf die guten Marktbedingungen und die damit zusammenhängende Nachfrage nach kommerziellen Flächen zurück. Trotz der globalen wirtschaftlichen Verlangsamung bleiben die Signale für die Entwicklung in der Schweiz mehrheitlich positiv, heisst es in der Mitteilung. So seien im Dienstleistungssektor in den vergangenen zwölf Monaten 105‘000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, ein Plus von 2,6 Prozent. Weiter zeugten auch die 114‘000 offenen Stellen von einem robusten Schweizer Arbeitsmarkt.

    Eine besonders positive Entwicklung stellte das Immobilienunternehmen in Basel, Zürich und Genf fest. Aber auch die beiden im Bau befindenden Entwicklungsprojekte JED in Schlieren und Stücki Park in Basel erfreuen sich laut Swiss Prime Site reger Nachfrage. Dort werden bis Ende Jahr Vorvermietungsquoten von rund 90 Prozent  erwartet.

    „Mit der starken Performance der Wieder- und Neuvermietungen innerhalb unseres Portfolios und den nach wie vor intakten wirtschaftlichen Aussichten sind wir auch für Ende Jahr bezüglich tiefem Leerstand und positiver Mietertragsentwicklung optimistisch“, wird Martin Kaleja zitiert, CEO von Swiss Prime Site Immobilien.

    Swiss Prime Site kündigt an, am Donnerstag, 25. August, die ausführlichen Halbjahresresultate 2022 zu publizieren.

  • Basler Immobilien bleiben lohnende Investition

    Basler Immobilien bleiben lohnende Investition

    Renditeobjekte im Kanton Basel-Stadt hätten sich auch 2021 als „krisenresistente Investition“ erwiesen, leitet die Basler Kantonalbank (BKB) eine Mitteilung zum von ihr in Zusammenarbeit mit der IAZI AG erstellten Immobilienkompass ein. Der Mitteilung zufolge haben 2021 alle Liegenschaftskategorien ihre Performance gegenüber 2020 gesteigert. Wohnobjekte hätten im Berichtsjahr gar „eine rekordhohe Gesamtperformance“ von 7,9 Prozent realisiert, schreibt die BKB.

    Den grössten Zuwachs haben die Analysten des aktuellen Immobilienkompasses mit 1,0 Prozentpunkten auf 7,1 Prozent bei den gemischt genutzten Immobilien beobachtet. Büro- und Gewerbeimmobilien hinkten mit einer Erholung um 0,4 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent deutlich hinterher.

    Die Steigerung der Gesamtperformance sei über alle Liegenschaftskategorien hinweg vor allem von Wertsteigerungen getragen worden, erläutern die Analysten. Bei der den Wertzuwachs ausklammernden Bruttorendite ergebe sich daher „ein anderes Bild“.

    Hier haben die Analysten im Berichtsjahr unter 4 Prozent liegende Bruttorenditen in Basel, Binningen und Bottmingen beobachtet. Generell gelte, dass die Rendite umso tiefer ausfalle, je zentraler die Immobilie gelegen sei. Die Analysten führen dies auf das verschärfte Gesetz zur Wohnraumförderung zurück, nach dem Mietzinsanpassungen in Folge von Sanierungen „nur noch in beschränktem Ausmass“ möglich seien.

  • Klybeckplus: Zukunftsbild für den neuen Stadtteil wird erarbeitet

    Klybeckplus: Zukunftsbild für den neuen Stadtteil wird erarbeitet

    Die Vision sieht vor, eine für die Öffentlichkeit bisher grösstenteils nicht zugängliche Fläche von rund 300 000 Quadratmeter zum neuen Klybeck-Quartier weiterzuentwickeln. Basis dafür bildet die Planungsvereinbarung, welche die früheren Besitzerinnen im Mai 2016 mit dem Kanton Basel-Stadt abgeschlossen hatten, schreibt «klybeckplus» in einer Mitteilung. Mit dem Projekt «klybeckplus» wird das ehemalige, Industriegebiet in den nächsten Jahren zu einem neuen Basler Stadtquartier. Bis 2035 rechnet man mit rund 30 000 neuen Arbeitsplätzen und 20 000 zusätzlichen Einwohnern. Damit zählt «klybeckplus» zu den grössten Entwicklungsgebieten der Schweiz.

    Vision für Transformation des Areals
    Grundeigentümerinnen sind die Central Real Estate, Basel, sowie die Swiss Life. Central Real Estate ist eine von der Ba­loise, der Zuger Pensionskasse, der Credit Suisse Anlagestiftung, der J. Sarasin Anlagestiftung und weiteren Schweizer Pensionskassen neu gegründete Immobilien- Beteiligungsgesellschaft. Für die Arealentwicklung hat sich die Gesellschaft Unterstützung von Mettler2Invest, Nova Property Fund Management und Credit Suisse AM gesichert. Gemeinsam mit dem Kanton entwickeln die neuen Grundeigentümerinnen in den kommenden Monaten eine Vision für die Transformation des Areals. Dabei würden die neuen Grundeigentümerinnen den Dialog mit allen Interessengruppen suchen und die Bevölkerung weiterhin aktiv in den Entwicklungsprozess einbeziehen, betonen die Projektverantwortlichen. Ziel ist es, bis im Sommer 2020 eine gemeinsames Zukunftsbild für den neuen Stadtteil zu erarbeiten. Dieses dient als Basis für das anschliessend geplante städtebauliche Gesamtkonzept. ■