Schlagwort: Finanzdienstleistungen

  • Evorest lanciert digital investierte Mietkaution

    Evorest bietet Schweizer Mieterinnen und Mieter an, ihre Mietkaution in Fonds zu investieren, statt die Gelder auf niedrig verzinsten Konten zu halten. Dafür hat das im vergangenen Jahr gegründete Zürcher Fintech „zehn bewährte ETFs von führenden Anbietern wie UBS oder iShares von Blackrock“ ausgewählt, erläutert Evorest in einer Mitteilung. Hier angelegt, sollen die Kautionen „mit dem Markt wachsen und nebenbei eine Rendite generieren“.

    Eigner und Verwaltungen von Immobilien gehen mit den investierten Kautionen kein Risiko ein. Die Mietkaution wird ihnen in voller eingezahlter Höhe von Evorest garantiert. Bei steigenden Kursen gibt es sogar eine höhere Schadensdeckung.

    Für die Umsetzung der neuen Lösung spannt Evorest mit der Hypothekarbank Lenzburg zusammen. Dort werden die Kautionen auf ein auf die Mieterin oder den Mieter laufendes Mietkautionskonto mit zugehörigem Depot eingezahlt. Kontoeröffnung und Einzahlung erfolgen digital über die Open-Banking-Schnittstelle der Bankplattform Finstar. Wer nicht investieren möchte, kann für die Mietkaution auch ein klassisches Mietkautionskonto bei der Hypothekarbank Lenzburg einrichten. Alle Kautionen können vollständig digital in wenigen Schritten innerhalb eines einzigen Tages hinterlegt werden.

  • Festhypotheken sind erstmals attraktiver als Saron-Hypotheken

    Festhypotheken sind erstmals attraktiver als Saron-Hypotheken

    Festhypotheken sind derzeit attraktiver als Saron-Hypotheken mit beweglichem Zinssatz. Das geht laut einer Medienmitteilung aus dem vom Vergleichsportal Compariserstellten Hypothekenbarometer für das vierte Quartal 2023 hervor. Demnach scheine sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass der vorläufige Zinsgipfel erreicht sei.

    Dazu habe auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit ihrem Entscheid beigetragen, den Leitzins zum zweiten Mal in Folge unverändert bei 1,75 Prozent zu belassen. Die Inflationsrate befinde sich seit Monaten deutlich unterhalb der von der SNB anvisierten 2-Prozent-Obergrenze. Wie es weiter heisst, werde am Markt bereits über eine erste Leitzinssenkungen spekuliert.

    „Die Hoffnung auf nicht weiter steigende respektive fallende Leitzinsen äussert sich in deutlich sinkenden Kapitalmarktzinsen und Swap-Sätzen, die die Refinanzierung von Banken markant verbilligen“, wird Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert zitiert. „Damit sind Festhypotheken nun erstmals deutlich attraktiver als Saron-Hypotheken.“

    Den Angaben zufolge hat sich der Anteil bei Abschlüssen von Saron-Hypotheken beim Comparis-Hypothekenpartner HypoPlusin den vergangenen drei Monaten deutlich reduziert. Hat sich in den ersten neun Monaten des Jahres noch rund jeder vierte Hypothekarnehmende für eine Saron-Hypothek entschieden, war es in den vergangenen drei Monaten nur noch etwa jeder Sechste.

    Hingegen habe der Anteil bei den vier- und fünfjährigen Festhypotheken markant zugenommen. Für Festhypotheken mit mittleren Laufzeiten entschied sich in den ersten neun Monaten des Jahres noch rund jeder Fünfte. Dieser Anteil erhöhte sich in den vergangenen drei Monaten auf rund einen Drittel aller Abschlüsse. Der Anteil der zehnjährigen und länger laufenden Festhypotheken blieb auf einem Stand von rund 40 Prozent nahezu unverändert.

  • Andermatt Swiss Alps erhält Kredit über 125 Millionen Franken

    Andermatt Swiss Alps erhält Kredit über 125 Millionen Franken

    Die Andermatt Swiss Alps AG hat laut einer Medienmitteilung mit einem Konsortium von Schweizer Banken unter der Führung der UBS-Tochter Credit Suisse (Schweiz) AG einen Konsortialkredit über 125 Millionen Franken abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt vier Jahre. Die Kreditgeber können die Kreditfazilitäten zweimal um ein Jahr verlängern.

    Den Angaben zufolge dient der Kredit zur Refinanzierung bestehender Fremdfinanzierungen und zur Finanzierung des Betriebs. Ausserdem soll er weitere Investitionen in die Destinationsentwicklung von Andermatt ermöglichen.

    «Die erstmalige Finanzierung durch einen Konsortialkredit ist ein Vertrauensbeweis in die erfolgreiche Entwicklung und Marktpositionierung sowie die vielversprechenden Perspektiven unseres Unternehmens», wird CEO Raphael Krucker zitiert. Die Transaktion wurden unternehmensseitig von CFO Melina Marty geführt und von Advestra als Rechtsbeistand begleitet.

  • Avobis Invest legt ersten Immobilienfonds auf

    Avobis Invest legt ersten Immobilienfonds auf

    Die Avobis Invest AG beginnt mit der Avobis Real Estate Funds SICAV die Sondierungsphase zur Lancierung ihres ersten eigenen Immobilienfonds. In diesem Rahmen investiert das Teilvermögen Avobis Swiss Residential Fund in vollständig vermietete, neuwertige Wohnbestandsimmobilien in der Schweiz, die Gewähr für eine stabile und nachhaltige Ausschüttung bieten. Das gibt der von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) regulierte Teil der Avobis Group AG, einer Immobilien- und Hypothekendienstleisterin, in einer Medienmitteilung bekannt.

    „Ziel der Anlagestrategie ist es, für den Investor eine stabile und nachhaltige Ausschüttung bei maximaler Wertstabilität zu erzielen“, wird Ramon Scussel, Head of Investment Products, zitiert. „Dabei wird besonders Wert auf die geltenden und zu erwartenden Vorschriften bezüglich Gebäudeeffizienz und CO2-Ausstoss gelegt. Wir sind überzeugt, dass unser Fonds eine ideale Ergänzung der bereits vorhandenen Produkte auf dem Markt darstellt.“

    Das Teilvermögen Avobis Swiss Residential Fund richtet sich an qualifizierte Anleger. Es wird ein Emissionsvolumen von rund 50 Millionen Franken angestrebt. Die Zeichnungsfrist läuft vom 30. Oktober bis 24. November 2023 mit der Option auf eine Verlängerung und geplanter Liberierung am 1. Dezember 2023.

  • LLB beginnt Bau ihres Campus Giessen in Vaduz

    LLB beginnt Bau ihres Campus Giessen in Vaduz

    Die LLB hat den Bau ihres neuen Bürogebäudes im Vaduzer Äuliviertel in Angriff genommen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, will das Finanzinstitut dort auch Arbeitsplätze zentralisieren. Unter dem Namen Campus Giessen soll der Neubau Platz für 250 Mitarbeitende bieten. Fertigstellung und Bezug sind für das dritte Quartal 2025 geplant.

    Seine Leichtbauweise aus Holz und Beton soll im Äuliviertel „massgeblich zu einem attraktiveren Aussenraum“ beitragen, so die LLB. „Als traditionsreichste Bank in Liechtenstein ist es uns ein Anliegen, mit dem Neubau auch der Bevölkerung etwas zurückzugeben“, habe Patrick J. Fürer, Group Chief Digital & Operating Officer, am 24. August in seiner Rede zum Spatenstich betont.

    Arkaden werden das fünfstöckige Gebäude im Erdgeschoss umschliessen, was einen informellen, halböffentlichen Raum bieten soll. Mit einem Innenhof im Obergeschoss und einer Richtung Rhein offenen Westseite verspricht die LBB ein „Spiel von räumlicher Transparenz und Plastizität“. Als sogenanntes Green Building erhält der Campus Giessen eine LEED-Gold-Zertifizierung sowie den Minergie P Eco Standard.

  • ZKB modernisiert Standortnetz

    ZKB modernisiert Standortnetz

    Die ZKB plant, in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung ihres Standortnetzes zu investieren. „Die physische Präsenz vor Ort und die Nähe zu unserer Kundschaft ist Teil unserer DNA“, wird Steve Zurschmitten, Projektverantwortlicher Vertrieb und Marktgebietsleiter Winterthur im Private Banking der ZKB, in einer Mitteilung der Bank zitiert. „Darum setzen wir auch langfristig auf das dichteste Standortnetz im Kanton und gestalten alle unsere 51 Filialen entlang eines neu erarbeiteten Standortkonzeptes um.“

    Im Zentrum des neuen Konzepts steht die persönliche Beratung von Privatpersonen und Unternehmen bei wichtigen Ereignissen. Für Alltagsgeschäfte bieten die Filialen Unterstützung bei der digitalen Selbstbedienung an. An einigen Standorten ist die Einrichtung einer sogenannten Eventzone für Veranstaltungen zu Themen wie Eigenheim oder Firmengründung geplant. Seminare zum Umgang mit der Bezahllösung Twint, eBanking oder Mobile Banking sollen den Einstieg in die digitale Umsetzung von Bankgeschäften erleichtern. Beginnend im nächsten Jahr sollen bis 2030 alle Filialen umgebaut sein.

    In die Entwicklung des Standortkonzepts sind die Erkenntnisse aus den beiden Pilotfilialen in Stettbach und Winterthur eingeflossen, informiert die ZKB. Hier hatte die Kantonalbank evaluiert, welche Dienstleistungen auch zukünftig in Filialen nachgefragt und welche in die digitale Welt verlagert werden. „Indem wir ein neues zeitgemässes Angebot mit einladenden Begegnungs- und Beratungsmöglichkeiten vor Ort schaffen, wollen wir auch künftig lokal verankert und nahe bei unserer Kundschaft wie auch der Bevölkerung sein“, erklärt Zurschmitten.

  • PostFinance und GLKB steigen bei CredEx ein

    PostFinance und GLKB steigen bei CredEx ein

    Die Credit Exchange AG gewinnt mit PostFinance und GLKB zwei neue Aktionäre, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die beiden Banken werden auch Einsitz im Verwaltungsrat des Unternehmens nehmen. In diesem sind bereits die Mobiliar und Swisscom aus Bern, die Vaudoise Versicherungen aus Lausanne und die Bank Avera aus Wetzikon ZH vertreten. Die Mobiliar und die Vaudoise Versicherungen werden sich ebenfalls an der aktuellen Kapitalerhöhung beteiligen.

    Die neuen Aktionäre wollen helfen, den Hypothekenmarktplatz CredEx auszubauen. PostFinance wird dafür auch ihre Vergleichs- und Abschlussplattform Valuu bei der CredEx einbringen. Konkret soll Valuu dabei an das Gemeinschaftsunternehmen CredEx übertragen werden, wie PostFinance in einer Mitteilung erklärt. CredEx soll dann das Brokergeschäft unter der Marke Valuu bündeln und das Vermittlungsgeschäft weiterbetreiben.

    Die GLKB ist bereits langjährige Partnerin von CredEx. „Über die Jahre wurde zusammen mit der GLKB ein einzigartiges Abwicklungsökosystem entwickelt, welches zum Erfolg der CredEx stark beigetragen hat“, lässt sich Andrea Canonica, CXO der Credit Exchange AG, in der Mitteilung zitieren. „Mit der reichen Erfahrung im Fintech Bereich der GLKB, bin ich überzeugt, dass wir auch auf der Finanzierungsseite zusammen ähnliche Meilensteine erzielen werden“, so Canonica weiter.

  • Bank Thalwil weiht neuen Hauptsitz ein

    Bank Thalwil weiht neuen Hauptsitz ein

    Die Bank Thalwil begrüsst ihre Kundschaft in Thalwil ab sofort im neuen Hauptsitz an der Gotthardstrasse 14, informiert die Bank Thalwil Genossenschaft in einer Mitteilung. Die Räumlichkeiten beinhalten offene Büros und Besprechungsräume, eine neue Automatenzone und eine rund um die Uhr nutzbare Tresoranlage. „Die Bank Thalwil ist für unsere Seegemeinde eine grosse Bereicherung und gibt dem neuen Zentrum, das rund um den Centralplatz entsteht, ein charakteristisches Gesicht“, wird Thalwils Gemeinderatspräsident Hansruedi Kölliker in der Mitteilung zitiert.

    Die Bank führt an ihrem neuen Hauptsitz auch eine neue Arbeitsform ein. Statt in Einzelbüros werden Dienstleistungen in offenen Büros ohne fixe Arbeitsplätze erbracht. Kundengespräche finden in den Besprechungsräumen Gärtnerei, Schreinerei, Weberei, Spenglerei und Malerei statt. Mit der Namensgebung solle ein direkter Bezug zum traditionellen Handwerk geschaffen werden, erläutert die Bank Thalwil.

    An den Eröffnungsfeierlichkeiten vom 11. bis zum 13. Mai hat die Bank rund 3500 Besuchende gezählt. Ihnen wurden Führungen durch die Räumlichkeiten, begleitet von Lesungen aus dem Buch „Thalwiler Geldgeschichten“, Kinderschminken sowie ein Imbiss geboten. „Während den komplett aus- beziehungsweise teils überbuchten Bankführungen wurden wir von Komplimenten und Glückwünschen überhäuft“, erläutert Bankchef Sandro Meichtry. „Ich freue mich sehr auf die neuen Räumlichkeiten und die neue Arbeitsform.“

  • FinanceScout 24 und Abilect schliessen Partnerschaft

    FinanceScout 24 und Abilect schliessen Partnerschaft

    FinanceScout24 und Abilect spannen laut einer Medienmitteilung mit dem Ziel zusammen, digitale Lösungen für die Sanierung und Finanzierung von Immobilien auszubauen. Die Partnerschaft vereine zwei im Bauwesen zentrale Herausforderungen: Finanzierungsmöglichkeiten für Immobiliensanierungen und digitale Lösungen, die eine nahtlose Vergabe, Verwaltung und Ausführung dieser Arbeiten durch geeignete und geprüfte Unternehmen der Region gewährleisten, heisst es.

    Das im Waadtland ansässige Generalbauunternehmen Abilect verspricht sich für seine Kundinnen und Kunden einen Zuwachs attraktiver Finanzierungswege für Umbauarbeiten rund um die Immobilie.

    FinanceScout24 will noch mehr Kunden als bisher einfache und effiziente Lösungen für die Finanzierungsbedürfnisse zur Verfügung stellen. Organisation, Verwaltung und Umsetzung von Modernisierungs- und Renovierungsprojekten hingen „entscheidend von der Finanzierung ab“, wird Jochen Pernegger, Managing Director des Finanzdienstleisters, zitiert.

    Künftige Finanzierungslösungen sollen an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet werden. Aus der Partnerschaft soll zudem die Möglichkeit hervorgehen, ein Projektdossier zu erstellen. Zudem erhalten Kundinnen und Kunden Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Anbietern und bei der Umsetzung des Modernisierungs- und Sanierungsvorhabens.

  • Kernaussagen des Research Papers «Nachhaltigkeit im Hypothekargeschäft»

    Kernaussagen des Research Papers «Nachhaltigkeit im Hypothekargeschäft»

    Die Bedeutung von Hypotheken zur Erreichung der Klimaziele 2050 

    1. Der Gebäudesektor trägt wesentlich zum Energieverbrauch und CO2-Emissionen bei, daher sind nachhaltige Sanierungen und eine energieeffiziente Gestaltung notwendig, um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen. 
    1. Hypotheken sind entscheidend für die energetische Sanierung und Effizienzsteigerung von Gebäuden. Durch die Ausrichtung von Hypothekenbedingungen auf Nachhaltigkeitsziele können Banken und Kreditgeber den Eigentümern Anreize bieten, ihre Immobilien ökologisch aufzuwerten und somit zum Erreichen der Klimaziele beitragen. 
    1. Banken verpflichten sich im Rahmen der Selbstregulierung, in den Bereichen Belehnung, Tragbarkeit, Amortisation und Zins bessere Anreize für mehr Nachhaltigkeit insbesondere bei den privaten Eigentümern zu schaffen. Ein Grossteil der Hypotheken wird nämlich an private Eigentümer vergeben. 

    Die Rolle von privaten Eigentümern 

    1. Private Eigentümer sind in Bezug auf Nachhaltigkeit im Vergleich zu institutionellen Eigentümern grundsätzlich schlechter aufgestellt, wobei lange Zeit das Problem auf der Ebene des «Wollens» lag. Durch die gestiegenen Energiepreise und Zinskosten sowie der zunehmenden Regulatorik und des öffentlichen Interesses dürfte die Bereitschaft zugenommen haben. 
    1. Kognitive Barrieren müssen durch umfassende Beratung abgebaut werden, um die Sanierungsrate bei privaten Eigentümern zu erhöhen. Viele Eigentümer sind sich nicht im Klaren, dass sich Nachhaltigkeit finanziell lohnen kann, da sie zu höheren Belegungsraten, Mieteinnahmen, niedrigeren Betriebskosten, höherer Liquidität und geringeren Risikoprämien führen kann, was wiederum den Wert der Immobilie steigert. 
    1. Finanzielle Barrieren müssen abgebaut werden, um die Sanierungsrate bei privaten Eigentümern zu erhöhen. Attraktive Hypothekarkonditionen können sie nach Bereitschaft und Aufklärung letztlich zum Handeln bewegen. 

    Angebot von grünen Hypotheken 

    1. Hypothekarfinanzierungen, die nachhaltiges Verhalten finanziell belohnen und fördern, sind bereits vorhanden und in den Produktangeboten vieler Kreditgeber integriert. Eine einheitliche Taxonomie ist zurzeit nicht vorhanden und zur Klassifizierung der Nachhaltigkeit wird auf diverse Zertifikate zurückgegriffen. 
    1. Grüne Hypotheken beinhalten zwar vorteilhafte Konditionen, können aber aufgrund von Ineffizienzen und potenziellem Greenwashing kritisiert werden. Zudem werden Positionen und ökologische Auswirkungen selten nach aussen kommuniziert. 
    1. Kreditgeber, die tatsächlich engagiert sind, können durch die Emission von grünen Anleihen ihre Kreditvergabe von grünen Hypotheken finanzieren und dadurch effizienter und transparenter sein. Damit steigern sie auch ihre Wettbewerbsfähigkeit und erhöhen ihre Glaubwürdigkeit. 

    Was ist als privater Eigentümer zu erwarten? 

    1. Eigentümer sollten sich bewusst sein, dass grüne Praktiken den Immobilienwert auf verschiedenen Wegen steigern können, während bei weniger nachhaltigen Gebäuden die Gefahr besteht, dass sie durch zukünftige regulatorische Massnahmen und Marktveränderungen zu „Stranded Assets“ werden. 
    1. Zukünftig können eine verbesserte Datenbasis und genauere Instrumente eine präzisere Erfassung des CO2-Ausstosses und der Grauen Energie von Immobilien ermöglichen, was zu einer effizienteren und symmetrischen Bepreisung bei der Kreditvergabe führen würde. Dadurch könnten grüne Immobilien zu günstigeren Konditionen finanziert werden, während nicht-grüne Immobilien möglicherweise weniger vorteilhafte Konditionen erhalten. 

    Detailliertere Infos unter www.avobis.ch/wp-content/uploads/esg-im-hypothekargeschaeft_final.pdf

  • Evorest erhält siebenstellige Frühfinanzierung

    Evorest erhält siebenstellige Frühfinanzierung

    Das Zürcher Start-up Evorest hat laut einer Medienmitteilung in einer sogenannten Pre-Seed-Finanzierung einen siebenstelligen Betrag akquiriert. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Mietkautionsmarkt zu erneuern. Erstmals sollen Mieter ihre Mietkautionen digital in kostengünstige Fonds investieren können.

    Damit soll der gesamte Vorgang der Mietkautionsverwaltung für Mietende und Immobilienverwalter vereinfacht werden. Mieterinnen und Mieter können somit künftig ihren Mietkautionsvertrag digital unterschreiben und ihr gebundenes Kapital in börsengehandelte Indexfonds wie ETF investieren. Die dabei erzielte Rendite kommt ihnen direkt zugute.

    Auch ein konventionelles Kautionskonto soll sich zukünftig über Evorest vollständig digital abschliessen lassen. Dank der Digitalisierung können Kautionskonten binnen 24 Stunden eröffnet werden. Immobilienverwalterinnen und -verwalter erhalten als Sicherheit eine marktangepasste höhere Schadensdeckungssumme. Evorest arbeitet hierbei mit einer nicht näher benannten Schweizer Partnerbank zusammen, die das Kapital verwaltet und die Sicherheit der Einlage garantiert.

    Die jetzt erhaltene Finanzierung soll zum vierten Quartal 2023 wirken. Mit dem akquirierten Kapital will die im März 2023 gegründete Firma ihre Programmentwicklungen implementieren und die Programmschnittstelle zu ihrer Partnerbank aktivieren.

  • Tilbago bietet günstigsten Betreibungsauszug

    Tilbago bietet günstigsten Betreibungsauszug

    Die tilbago AG senkt den Preis für digital signierte Betreibungsauszüge auf 22,90 Franken. Damit sei diese „volldigitale Brücke“ zwischen Privatpersonen und Betreibungsämtern bei dem Luzerner Unternehmen am kostengünstigsten, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ein digitaler Betreibungsauszug ersetzt die bislang übliche Papierform für eine Bonitätsauskunft, wie sie etwa vor Abschluss von Miet-, Kredit- oder Leasingverträgen verlangt wird. Er kann online bestellt werden, wird üblicherweise innerhalb weniger Stunden per E-Mail zugestellt und ist beliebig oft verwendbar. Der digitale Auszug besagt von Amts wegen und fälschungssicher, dass eine Person keine Ausstände hat, die mittels Betreibungen geltend gemacht werden oder wurden.

    Die Online-Inkassolösung tilbago ist eine Innovationsbeteiligung von PostFinance. Tilbago führt Unternehmen vollautomatisch durch den Betreibungsprozess. Das soll die Arbeitsabläufe automatisieren und optimieren sowie das Einhalten der gesetzlichen Vorgaben und Fristen erleichtern. Die Lösung wird durch PostFinance gehostet. Das bedeutet Unternehmensangaben zufolge, dass die Daten in der Schweiz bleiben und im Rechenzentrum von PostFinance geschützt sind.

  • UBS und Baloise erhöhen Beteiligung an Houzy

    UBS und Baloise erhöhen Beteiligung an Houzy

    Die Grossbank UBS und der Basler Versicherer Baloise halten neu eine Mehrheitsbeteiligung an der Wohneigentumsplattform Houzy. Damit, so heisst es in einer Medienmitteilung von UBS, unterstreichen sie ihre gemeinsamen Ambitionen im Bereich Home & Living. Beide Unternehmen hatten bereits im Juli 2021 ihre jeweiligen Lösungen und Dienstleistungen für Immobilienbesitzende zusammengeführt.

    Houzy bietet den Angaben zufolge auf einer Plattform die gesamte digitale Steuerung und Planung des Eigenheims und kombiniert sie mit Beratung durch Fachleute. „Die gemeinsame Mehrheitsbeteiligung an Houzy ist ein nächster Meilenstein im Ausbau der Ökosystempartnerschaft von UBS und Baloise“, wird Sabine Magri, COO bei UBS Switzerland, zitiert. „Zusammen mit Houzy werden wir nun an neuen und innovativen Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden arbeiten und ihnen Services rund um das Thema Wohneigentum noch einfacher zugänglich machen.“

    Erst kürzlich hatten Baloise und UBS die Zusammenarbeit mit der Immobilientransaktionsplattform Brixel angekündigt. Sie begleitet Wohneigentümerinnen und -eigentümer bei Kauf und Verkauf. Nun werden beide laut Yannick Hasler, Leiter Privatkunden bei Baloise, mit den jeweiligen Kernkompetenzen und -dienstleistungen der Partner „die Digitalisierung innerhalb des gesamten Ökosystems weiter vorantreiben“.

  • SGM und UBS spannen bei Vermarktung von Hypotheken zusammen

    SGM und UBS spannen bei Vermarktung von Hypotheken zusammen

    Das Zürcher Digitalunternehmen SMG und die Zürcher Grossbank UBS spannen im Bereich Hypothekenvermarktung zusammen. Im Rahmen einer längerfristigen Partnerschaft bietet SMG laut Medienmitteilung auf seinen Immobilienplattformen FinanceScout24, ImmoScout24 und Homegate die Erstellung von Finanzierungsangeboten für Kaufinteressenten durch UBS an.

    So stehen den Nutzern von FinanceScout24 und Homegate ab 1. November zunächst erste Angebote zur Verfügung. Später soll das Angebot auf ImmoScout24 ausgeweitet werden. Dazu sollen ein Hypothekenpreisrechner, der direkte Vergleich von Angeboten verschiedener Anbieter, zahlreiche Informationen rund um die Themen Immobilienfinanzierung und Eigenheim sowie die tiefergehende Beratung durch Bankmitarbeitende gehören.

    Sich frühzeitig mit der Finanzierung einer Immobilie auseinanderzusetzen, hilft den Angaben zufolge, die Suche nach dem idealen Objekt zu optimieren und „den Wohnraum langfristig zu sichern“.

    „So wird unser schon heute breites Angebot an nützlichen Tipps und Tools rund um Immobilien und deren Finanzierung ideal ergänzt“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, in der Medienmitteilung zitiert.

    UBS betreibt bereits selbst die Hypothekenplattform key4 by UBS und verfügt im Immobilienbereich über inzwischen 30 Partnerschaften, von Versicherungen bis hin zu verschiedenen zusätzlichen Dienstleistungen rund um die Themen Eigenheimbewirtschaftung, Immobilienverkauf und Nachhaltigkeit.

  • Alvoso Forum tagt in der neuen Arena der ZSC Lions

    Alvoso Forum tagt in der neuen Arena der ZSC Lions

    Die Alvoso Pensionskasse mit Sitz in Schlieren hält ihre Jahresveranstaltung Forum am Mittwoch, 28. September, ab 16 Uhr, in der neu entstandenen Eishockey-Arena der ZSC Lions ab. An den Forum-Veranstaltungen werden jedes Jahr nicht nur die angeschlossenen Destinatäre, sondern auch das breite Publikum über den neuesten Stand bei der Alvoso, wie auch des gesamten Schweizer Pensionskassenmarktes informiert. Das Alvoso-Forum finde dieses Jahr in einem ganz speziellen Rahmen statt, heisst es in der Medienmitteilung. Als erstes Unternehmen überhaupt sei es der Alvoso möglich, im brandneuen Stadion zu Gast sein, das nach der offiziellen Eröffnung die modernste Sport- und Veranstaltungsarena der Schweiz sein werde.

    „Als erstes Unternehmen überhaupt in diesen modernen Räumlichkeiten eine Veranstaltung abhalten zu können, ist ganz speziell – mit spannenden Themen und wortgewandten Gastrednern werden wir würdige Akzente setzen“, wird Remo Schällibaum zitiert, Präsident des Stiftungsrates der Alvoso Pensionskasse. Thomas Schmidiger, Geschäftsführer der Alvoso, sieht „drei Tage nach der AHV Abstimmung das Thema Vorsorge aktueller denn je“.

    Das Programm weist mehrere Gastredner aus. Mario Fehr, Vorsteher Sicherheitsdirektion und Regierungsrat des Kantons Zürich, wird die Veranstaltung mit einer Grussbotschaft eröffnen. Patrick Fischer, der Eishockey-Nati-Coach wird mit seinem Referat „Innenleben Mannschaft“ einen Einblick hinter die Kulissen der Nationalmannschaft geben. Und Sven Leuenberger, Sportchef der ZSC Lions und Gastgeber im neuen Stadion, wird sich laut Programmankündigung zur bevorstehenden Saison und zum neuen Stadion äussern.

  • GLKB bringt neue Version des Hypomaten heraus

    GLKB bringt neue Version des Hypomaten heraus

    Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat ihre Online-Hypothek Hypomat um zusätzliche Funktionen erweitert und die Benutzerführung intuitiver gestaltet, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Der Hypomat der GLKB war bei seiner Einführung im Jahr 2012 eigenen Angaben zufolge schweizweit das erste digitale Angebot zum Abschluss von Hypotheken. Die Geschäfte mit der Online-Plattform haben sich gemäss der Mitteilung gut etabliert und wurden zum zehnjährigen Bestehen zum Nutzen des Kunden technisch und optisch erneuert. Dank einer intuitiven Benutzerführung lasse sich damit noch bequemer in wenigen Schritten online eine Hypothek abschliessen.

    Die Startseite zeige die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten eines Eigenheims auf und unterstütze mit Illustrationen aus praxisnahen Lebenssituationen. Das neue Design soll frisch und modern wirken. Die GLKB reagiert als regional verankerte Universalbank mit dem Relaunch auf die steigenden Anforderungen an eine echte Online-Hypothek, um Kundenanforderungen noch besser erfüllen zu können.

  • MoneyPark prognostiziert sinkende Hypothekarzinsen

    MoneyPark prognostiziert sinkende Hypothekarzinsen

    Der Krieg in der Ukraine werde die wirtschaftliche Erholung zum Stocken bringen, prognostiziert MoneyPark im aktuellen Konjunktur- und Zinsupdate des auf  Hypotheken und Immobilien spezialisierten Fintechs aus Pfäffikon. Ihm zufolge sind die Kapitalmarktsätze in Folge des Kriegsausbruchs bereits markant gesunken. Diese Entwicklung sei mit leichter Verzögerung auch bei den Hypothekarzinsen angekommen, schreibt MoneyPark.

    Konkret hat das Unternehmen zwischen dem 24. Februar und dem 8. März eine Senkung der Zinsen für Festhypotheken um 6 bis 8 Basispunkte beobachtet. Am Referenzzinssatz SARON (Swiss Average Rate Overnight) orientierte Hypotheken blieben dagegen unverändert. Für die nächsten Wochen geht MoneyPark von weiteren leichten Senkungen bei den Hypothekarzinsen aus.

    „Es ist derzeit besonders wichtig, die Entwicklung des Kapital- und Hypothekarmarktes zeitnah zu verfolgen“, heisst es im Update. Insbesondere rechnet MoneyPark damit, dass Anbieter von Hypotheken „aufgrund des intensiven Wettbewerbsumfeldes“ befristetet Sonderangebote lancieren werden.

  • TX Group verkauft Anteile an MoneyPark

    TX Group verkauft Anteile an MoneyPark

    Der auf Fintech fokussierte Venture-Arm der TX Group hat seine Minderheitsbeteiligung an MoneyPark an die St.Galler Helvetia Group abgegeben. Das Versicherungsunternehmen hatte bereits 2016 erste Anteile erworben.

    „MoneyPark hat sich unter der Leitung von CEO und Founder Stefan Heitmann hervorragend entwickelt“, wird Jens Schleuniger, Investment Director bei TX Ventures, in einer Medienmitteilung zitiert. Mit deutlich über 3 Milliarden Franken an jährlich vermittelten Hypothekarvolumen sei MoneyPark „zum klaren Marktführer in diesem Bereich avanciert“. MoneyPark habe sein Angebot in den vergangenen Jahren erfolgreich auf Immobilientransaktionen und Vorsorgeleistungen ausgeweitet.

    Auch Daniel Mönch, Chief Strategy Officer der TX Group, hält den Zeitpunkt des Verkaufs für gut: „Das Unternehmen ist vom Start-up zu einem führenden Fintech geworden und macht mit dem heute kommunizierten Führungswechsel einen weiteren Entwicklungsschritt.“

    Wie MoneyPark in einer eigenen Medienmitteilung bekanntgibt, wird Martin Tschopp den amtierenden CEO Stefan Heitmann zum 1. Mai ablösen. Der scheidende CEO und Gründer bezeichnet es als „emotional nicht einfach“, die Führung nach zehn Jahren abzugeben. Doch mit Tschopp übernehme ein „fachlich versierter und menschlich herausragender Nachfolger“ sein Amt. „Ich freue mich sehr, MoneyPark mit dem bestehenden Managementteam in die nächste Entwicklungsphase führen zu dürfen“, so Tschopp. Nun gelte es, die Nummer-1-Position weiter auszubauen.

  • Börsenaufsicht genehmigt Swiss Central City Real Estate-Fonds

    Börsenaufsicht genehmigt Swiss Central City Real Estate-Fonds

    Die Börsenaufsicht SIX Exchange Regulation hat den Fonds Swiss Central City Real Estate zur Kotierung an der Börse SIX Swiss Exchange genehmigt. Damit kann die in Zürich ansässige Nova Property Fund Management AG den Immobilienfonds voraussichtlich ab dem 13. Dezember an der Börse handeln, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Derzeit werde der Fonds ausserbörslich durch die Bank J. Safra Sarasin AG gehandelt. Darüber hinaus solle die Geldanlage auch in die Indizes SXI Real Estate Broad und SXI Real Estate Funds Broad aufgenommen werden.

    Das Immobilienportfolio habe derzeit einen Marktwert von 400 Millionen Franken. Diesen wolle die Fondsleitung weiter ausbauen durch das Investieren des Fondsvermögens in Immobilien in Zentrumslagen schweizweit.

    Für dieses Jahr plane sie eine Ausschüttung von 2,50 Franken je Fondsanteil. In den kommenden Jahren solle sie weiter erhöht werden durch den stetigen Ausbau des Liegenschaftsportfolios und dem Abschluss weiterer Projekte.

  • Baloise präsentiert ihr Ökosystem für Innovationen

    Baloise präsentiert ihr Ökosystem für Innovationen

    Die Baloise Group modernisiert und erweitert seit 2017 im Rahmen ihrer Strategie Simply Safe ihr Kerngeschäft. Intern wurden laut einer Mitteilung des Versicherers Arbeitsweisen modernisiert, Gestaltungsspielräume erweitert und Hierarchien abgebaut und so insgesamt die Zufriedenheit der Mitarbeiter gestärkt.

    Parallel dazu wurde ein Ökosystem an Innovationen aufgebaut. Dafür wurden im Baloise Open Innovation Funnel 7500 Ideen und Start-ups geprüft. In die erfolgversprechendsten Initiativen hat die Basler Versicherungsgruppe jährlich insgesamt 50 Millionen Franken investiert. Rund 30 Investitionen befinden sich in der Skalierungsphase. So zählt FRIDAY als grösste Investition bereits zu den beliebtesten Digitalversicherern in Deutschland und konnte 2021 nach Frankreich expandieren. Der Umsatz von FRIDAY dürfte im laufenden Jahr bereits auf über 50 Millionen Franken steigen, für 2025 werden 150 Millionen Franken angestrebt.

    Im Bereich Heim hat Baloise in acht Initiativen investiert, davon fünf in der Schweiz und drei in Belgien. Der gesamte Umsatz liegt über 10 Millionen Franken, für 2025 werden 100 Millionen Franken angestrebt. Im Bereich Mobilität dürften die neun Initiativen 2021 insgesamt bis zu 10 Millionen Franken Umsatz machen. 2025 soll der Umsatz ebenfalls auf 100 Millionen steigen.

    Gert De Winter leitet nun die zweite Phase von Simply Safe ein. „Unsere Ambition ist, bis 2025 eine Bewertung unserer Investitionsmassnahmen von 1 Milliarde Franken zu erreichen und einen Geschäftsvolumenbeitrag von 350 Millionen Franken durch die neuen Initiativen sicherzustellen“, wird der CEO von Baloise in der Mitteilung zitiert.

    Gleichzeitig sollen die Fortschritte im Bereich Innovation besser sichtbar gemacht werden. So werden auf der neu lancierten Internetseite „Baloise Innovation – Connecting the Dots“ die Innovationen erzählerisch vorgestellt.

  • Immobilienbesitzer rechnen mit stabilen Preisen

    Immobilienbesitzer rechnen mit stabilen Preisen

    Private Allein- und Miteigentümer von Renditeimmobilien in der Schweiz rechnen mit einer stabilen Preisentwicklung im nächsten Jahr, schreibt Crowdhouse in einer Mitteilung zu seinem neuen Immobilienbarometer. Laut Angaben des Zürcher Fintechs handelt es sich dabei um „schweizweit die einzige Datenerhebung, welche sich auf die Erwartungshaltungen von privaten Besitzerinnen und Besitzern von Schweizer Renditeimmobilien fokussiert“. Für die aktuelle Ausgabe des Barometers hat Crowdhouse rund 180 Personen befragt.

    Nur eine Minderheit von 6 Prozent gehe von fallenden Immobilienpreisen im nächsten Jahr aus, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die meisten Befragten schätzen den Markt für Renditeimmobilien als sicher und wenig riskant ein. Er gelte jedoch gleichzeitig als überbewertet, erläutert Crowdhouse. Eine zu hohe Bewertung und Leerstände wurden von den Befragten als die beiden grössten aktuellen Risiken genannt.

    Zudem hätten die Befragten sich für eine stärkere Digitalisierung des Marktes ausgesprochen, schreibt das Fintech-Unternehmen. Detaillierte Informationen zum Immobilienbarometer stellt Crowdhouse im Internet zur Verfügung.

  • AKB lanciert weiteren nachhaltigen Bond

    AKB lanciert weiteren nachhaltigen Bond

    Die Aargauische Kantonalbank hat zum zweiten Mal einen Green Bond emittiert. Laut Medienmitteilung hat er ein Volumen von 100 Millionen Franken. Der erste Green Bond der AKB wurde im Juni 2020 aufgelegt. Seither wurden laut Mitteilung der Kantonalbank durch die Vergabe der AKB Green Hypothek in Höhe von 110,4 Millionen Franken Eigenheime nach klimafreundlichen Kriterien gebaut oder renoviert. Für weitere Projekte sind 119,2 Millionen Franken zugesagt worden.

    Die Aargauische Kantonalbank zieht jährlich Bilanz der CO2-Einsparungen, welche durch die von ihr finanzierte nachhaltige Bautätigkeit erzielt werden. Sie publiziert dazu in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI jährlich ein sogenanntes Impact Reporting. Die Hochrechnungen haben laut der Medienmitteilung ergeben, dass 2020 bereits nach sechs Monaten die Gesamteinsparung der CO2-Emissionen pro Jahr rund 232 Tonnen betragen hat. Die 232 Tonnen CO2-Einsparung in den Hochrechnungen des IAZI-Prüfberichts entsprechen laut der Mitteilung den jährlichen Emissionen von rund 190 neuen, handelsüblichen Personenwagen. Das nächste Impact Reporting wird per Stichtag 31.12.2021 erstellt.

    Aus dem Green Bond werden die Green Hypotheken finanziert, für ökologisches Bauen oder Sanieren. Neben Neubauten werden nach Angaben der AKB auch energetische Einzelmassnahmen oder umfassende Gesamtsanierungen zur Steigerung der Energieeffizienz oder zur Nutzung von erneuerbaren Energien unterstützt. Als Beispiele nennt die Bank die Installation von Photovoltaikanlagen oder von Panels zur Aufbereitung von Warmwasser.

  • Immobilienfonds von Baloise geht an die SIX

    Immobilienfonds von Baloise geht an die SIX

    Der Baloise Swiss Property Fund soll voraussichtlich ab dem 1. November 2021 an der Schweizer Börse gehandelt werden. Das entsprechende Kotierungsgesuch ist laut einer Medienmitteilung der Baloise Asset Management AG von der SIX Swiss Exchange gutgeheissen worden. Damit stehe der Fonds ab diesem Datum auch nicht-qualifizierten Anlegern offen. Aktuell umfasse das Portfolio 72 Liegenschaften mit einem geschätzten Marktwert von rund 811 Millionen Franken.

    Das Anlageziel dieses 2018 lancierten Immobilienfonds besteht laut Emittentin „in erster Linie in der Erwirtschaftung eines stabilen laufenden Ertrages durch direkte Investitionen in schweizerische Core/Core plus-Immobilien, welche sich an guter Lage befinden und eine hohe Ertrags- und Wertstabilität aufweisen“. Dabei würden mindestens 50 Prozent Wohnimmobilien und höchstens 50 Prozent kommerziell genutzte Liegenschaften angestrebt. Ein weiterer Ausbau mit dem Schwerpunkt auf Wohngebäuden sei geplant.

  • MoneyPark gewinnt Hypi Lenzburg

    MoneyPark gewinnt Hypi Lenzburg

    MoneyPark habe „eine weitere starke Produktpartnerin an Bord geholt“, schreibt das auf Hypotheken und Immobilien spezialisierte Fintech in einer Mitteilung. Konkret spannt MoneyPark mit der Hypothekarbank Lenzburg zusammen. Im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft wird MoneyPark die Hypotheken der Hypi Lenzburg in der ganzen Deutschschweiz vertreiben.

    Damit weite die Hypothekarbank ihr eigenen Vertriebsnetz deutlich aus, heisst es in der Mitteilung. Die Kernmärkte Aargau und Solothurn wird die Hypi Lenzburg ihr zufolge aber weiterhin „über ihre 13 Geschäftsstellen sowie zwei Beratungsbüros“ selbst bedienen.

    Beide Partnerunternehmen setzen in ihrem Geschäftsmodell auf eine Verbindung von persönlicher Beratung und Technologie, wird in der Mitteilung weiter erläutert. MoneyPark ist schweizweit mit über 20 und in der Deutschschweiz mit 15 Filialen vertreten. Das Unternehmen arbeitet eigenen Angaben zufolge mit mehr als 150 Banken, Versicherungen und Pensionskassen zusammen.

  • Valuu erweitert auf Privatkredite

    Valuu erweitert auf Privatkredite

    Valuu bietet ab sofort auch digitale Vergleichsmöglichkeiten für Privatkredite an, informiert die Eignerin der Vergleichsplattform, PostFinance,  in einer Mitteilung. Der entsprechende Prozess sei gemeinsam mit Kunden und Kundinnen und den Kreditgebenden entwickelt worden, heisst es dort weiter. Prüfung und Kreditvergabe werden anfänglich von Migros Bank, BANK-now, Cembra Money Bank, eny Finance und good finance verantwortet.

    „Als Vorreiterin im Schweizer Markt bietet Valuu ihren Kundinnen und Kunden einen unabhängigen Direktvergleich für Privatkredite“, wird Thomas Jakob, Chief Business Unit Officer Platform Business bei PostFinance, in der Mitteilung zitiert. „Wie bereits aus dem Hypothekargeschäft bekannt, können Kundinnen und Kunden individuelle Angebote transparent vergleichen und anschliessend direkt online beantragen – und damit Zeit und Geld sparen.“

    PostFinance werde Valuu auch in Zukunft weiter optimieren und neue Kreditgeber für Hypotheken und Privatkredite einbinden, heisst es in der Mitteilung. Langfristig verfolgt das Unternehmen das Ziel, Valuu „zur führenden Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform in den Bereichen Finanzieren, Versichern und Vorsorgen“ zu entwickeln.

  • Trend geht zu längerfristigen Hypotheken

    Trend geht zu längerfristigen Hypotheken

    Schweizerinnen und Schweizer tendieren zunehmend zu längerfristigen Hypotheken. War vor zehn Jahren noch die fünfjährige Festhypothek die erste Wahl, setzen inzwischen immer mehr Menschen auf zehnjährige Darlehensverträge für den Bau oder Kauf einer Immobilie. Zu diesem Schluss kommt der Vergleichs- und Vermittlungsdienst MoneyPark laut einer Medienmitteilung.

    Insgesamt 55 Prozent des vermittelten Hypothekarvolumens sei 2020 auf zehn Jahre abgeschlossen worden. Weitere 24 Prozent der vermittelten Verträge seien über eine noch längere Laufzeit fixiert worden, teilt das Unternehmen mit Sitz in Freienbach mit. Der Anteil dieser langfristigen Hypothekarprodukte habe sich seit 2016 verdoppelt. Der Zinssatz lag im Durchschnitt bei „rekordgünstigen“ 0,92 Prozent.

    Grund für den Trend hin zu längeren Laufzeiten seien bessere Möglichkeiten zum Vergleich der Produkte zur Fremdfinanzierung einer Immobilie. Auch werde der Markt transparenter und umkämpfter, weil professionelle Vermittler wie MoneyPark neben Banken neuen Anbietern wie Versicherungen und Pensionskassen Zugang verschafften. „Banken verkauften in der Vergangenheit bevorzugt kürzere Laufzeiten, auch weil relativ gesehen das ‚risk-return-Verhältnis‘ besser ist als bei längeren Laufzeiten“, wird Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark, in der Medienmitteilung zitiert.

    Des Weiteren begünstige das aktuelle Niedrigzinsumfeld die Wahl einer langjährigen Festhypothek, da die Zinsdifferenzen zwischen den Laufzeiten gering seien.

  • Schäden an Häusern liegen bei 650 Millionen Franken

    Schäden an Häusern liegen bei 650 Millionen Franken

    Gebäudeschäden in Höhe von 650 Millionen Franken sind aufgrund der starken Gewitter und Niederschläge in den vergangenen Wochen entstanden. Diese erste Bilanz zieht die Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen per 27. Juli, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Vereinigung weist darauf hin, dass in 19 der 26 Kantone die Kantonalen Gebäudeversicherungen für die Reparaturkosten aufkommen.

    Sie informiert zudem, dass Hausbesitzer in denjenigen Kantonen, in denen die Kantonale Gebäudeversicherung (KGV) obligatorisch ist, automatisch gegen Elementarrisiken wie Hochwasser und Überschwemmungen versichert seien. „Der Versicherungsschutz der KGV wird auch bei grösseren Ereignissen wie jenen der letzten Wochen vollumfänglich gewährleistet.“

    Die Vereinigung stellt Gebäudeeigentümern zudem Online-Karten zur Verfügung, auf denen sie einsehen können, wie gefährdet ihr Standort beispielsweise durch Hagel, Hochwasser und Oberflächenabfluss ist. Dementsprechend könnten sie diese Naturgefahren bei Um- und Neubauten berücksichtigen.

    Lokale Starkregen hatten Anfang Juli zu Überflutungen geführt. Besonders stark betroffen waren Teile Südwestdeutschlands und Belgien mit zahlreichen Todesopfern und zerstörten Häusern und Strassen. In der Schweiz kam es nur zu Sachschäden. Die Gebäudeversicherung des Kanton Zürich bittet auf ihrer Internetseite dennoch ihre Kunden um Geduld, aufgrund einer „ausserordentlich grossen Anzahl eingehender Schadenmeldungen“.

  • ImmoScout24 setzt auf iptiQ

    ImmoScout24 setzt auf iptiQ

    ImmoScout24 will Kunden mit Wohnsitz in Deutschland eine Mietausfallversicherung anbieten. Dafür spannt die Immobilienplattform der Scout24-Gruppe mit dem White-Label Versicherer iptiQ von Swiss Re zusammen, informiert der Zürcher Versicherungskonzern in einer Mitteilung. Das unter der Marke ImmoScout24 lancierte Angebot deckt den kompletten oder teilweisen Ausfall von bis zu sechs Monatsmieten inklusive Nebenkosten ab. Die Versicherung kann online abgeschlossen und verwaltet werden.

    „Mit der digitalen ImmoScout24 Mietausfallversicherung stellen wir privaten Vermieterinnen und Vermietern einen innovativen Service zur Verfügung, der das Vermieten für sie sicherer macht“, wird Ralf Weitz, Geschäftsführer von ImmoScout24, in der Mitteilung zitiert. Dies könne insbesondere in Zeiten der Pandemie relevant sein, meint Weitz. ImmoSout24 übernimmt in der Partnerschaft die Rolle des registrierten Vermittlers.

    IptiQ ist für die Abdeckung aller versicherungsrelevanten Aspekte des Gemeinschaftsangebots zuständig, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Mit ImmoScout24 haben wir in Deutschland den idealen Partner, um Kunden massgeschneiderte Versicherungsprodukte im Bereich Haushalt genau dann online anbieten zu können, wenn es darauf ankommt“, wird Andreas Schertzinger, CEO iptiQ EMEA P&C, dort zitiert.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • UBS spannt mit Invesco zusammen

    UBS spannt mit Invesco zusammen

    UBS und die amerikanische Invesco Real Estate haben eine Kooperation vereinbart. Gemeinsam bieten sie der UBS-Kundschaft Zugang zu den globalen Immobilienmandaten von Invesco. Damit werde es für die Privatkundschaft des UBS Global Wealth Managements effizienter, diese Anlageklasse in ihre Portfolios mit einzubeziehen, heisst es in einer Medienmitteilung der Zürcher Grossbank.

    Das neue Angebot werde vornehmlich in die Direktimmobilienstrategien von Invesco anlegen, aber auch in börsennotierte Immobilienwerte, Co-Investments und Direktimmobilien. Mit einem verwalteten Vermögen von 63,3 Milliarden Dollar in Immobilien-Direktinvestitionen und 19,9 Milliarden Dollar in börsennotierten Immobilienwerten sowie mit mehr als 580 Immobilien-Fachleuten weltweit sei Invesco „der einzige Manager mit vergleichbaren Strategien in den USA, Europa und Asien“, so UBS.

    „Dieses Angebot wurde speziell für die UBS und ihre Kunden strukturiert, um diesen langfristig stabile und attraktive regelmässige Einnahmen zu bieten“, wird Marty Flanagan, Präsident und CEO von Invesco, in der Mitteilung zitiert. Diese Partnerschaft, so Bruno Marxer, Head of Global Investment Management bei UBS, unterstreiche das Engagement des Bankhauses, seiner Kundschaft exklusiven Zugang zu Lösungen von führenden Partnern zu verschaffen.

  • Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Mietkautionsversicherungen sind nur bei kurzfristigen finanziellen Engpässen angeraten. Darauf weist der Online-Vergleichsdienst Comparis hin. Im Unterschied zu einer Mietkautionszahlung seien die Prämienzahlungen in jedem Fall verloren. Bei einer zehnjährigen Vertragsdauer können sie sich auf mehr als die Hälfte der Kautionssumme belaufen. In einer Medienmitteilung rechnet Comparis das anhand einer zehnjährigen Vertragsdauer und einer Kautionssumme von 6000 Franken vor.

    Hier die richtige Entscheidung zu treffen, stehe bei gut 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung in den nächsten zwölf Monaten an. Das zeige eine repräsentative Umfrage von Comparis zum Umzugsverhalten in der Schweiz.

    Mietkautionsversicherungen strecken Neueinziehenden den geforderten Betrag von meist drei Monatsmieten vor. Als Gegenleistung verlangen sie eine jährliche Prämie. Dabei lägen die günstigste und die teuerste um 40 Prozent auseinander. „Mietkautionsversicherungen sollten nur für die Überbrückung eines kurzfristigen finanziellen Engpasses in Erwägung gezogen werden“, lautet die Empfehlung des Comparis-Experten Frédéric Papp.

    Die definitiv günstigere Lösung sei es, die gesamte Mietkaution auf ein Mietkautionskonto zu überweisen. „Ein Augenmerk sollte dabei auf die Wahl der Bank gelegt werden.“ Es gebe nach wie vor Banken, die Einlagen verzinsen, und andere, die Eröffnungsgebühren von bis zu 150 Franken oder Saldierungsgebühren von bis zu 100 Franken verlangen. Grundsätzlich lasse sich die Bankbeziehung aushandeln.