Schlagwort: Finanzierung

  • Auszeichnung würdigt starke Leistung im Hypothekargeschäft

    Auszeichnung würdigt starke Leistung im Hypothekargeschäft

    Die Swisschange Financial Services AG, eine durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) regulierte Finanzboutique, hat den Baloise Broker Award 2026 gewonnen. Der von der Baloise Bank AG aus Solothurn vergebene Preis wird anhand der Parameter eingereichte Anträge, Abschlussquote, Finanzierungsvolumen und Hypothekenbestand vergeben.

    Vier von fünf eingereichten Hypothekaranfragen von Swisschange führen zu einem erfolgreichen Abschluss. Der Hypothekarvermittler erreicht diese hohe Erfolgsquote laut Mitteilung durch eine sorgfältige Dossiervorbereitung. Swisschange beginnt dabei bereits lange vor der ersten Bankofferte mit einer strukturierten Analyse der Finanzierungssituation sowie der Auswahl des passenden Finanzierungspartners.

    „Diese Auszeichnung bestätigt, was wir seit Jahren leben: Echte Käufervertretung zahlt sich messbar aus – für unsere Kunden und im Marktvergleich“, wird Lester Steinger zitiert, CEO und Gründer von Swsschange.

    Swisschange sieht sich selbst als Pionier der unabhängigen Käufervertretung im Schweizer Immobilienmarkt. Seit 2003 begleitet das Unternehmen Privatkunden und Unternehmer bei Immobilien-, Finanzierungs- und Vermögensentscheidungen.

  • Digitaler Energiehub stärkt Solarwirtschaft

    Digitaler Energiehub stärkt Solarwirtschaft

    Der Technologiefonds des Bundes hat Solarify eine Bürgschaft erteilt. Zusammen mit dem Engagement der Stiftung Abendrot kann der Entwickler und Betreiber schwarmfinanzierter Solaranlagen mit Sitz in Wabern laut einer Mitteilung seinen Digital Energy Hub weiterentwickeln.

    Der Solarify Digital Energy Hub dient dem intelligenten Management und der Optimierung von Solaranlagen in einem flexiblen Energiesystem. Er soll die Anlagen in ein nachhaltiges und stabiles Energiesystem einbinden.

    Das Geschäftsmodell von Solarify ermöglicht es Interessierten, in Sonnenenergie zu investieren, ohne selbst Solaranlagen bauen und besitzen zu müssen. Eine Anlage wird realisiert, sobald sich genügend Investierende für das Projekt gefunden haben. Solarify kümmert sich um den Unterhalt der Anlagen und vermarktet den produzierten Strom. Alle drei Monate bekommen die Beteiligten einen Anteil aus dem Gewinn des Stromverkaufs.

  • Die Zukunft des Tessiner Immobilienmarktes im Zentrum des immoTable Ticino

    Die Zukunft des Tessiner Immobilienmarktes im Zentrum des immoTable Ticino

    Unter der Moderation von Natascia Valenta sprachen Michele Bertini (La Mobiliare), Nicolas Daldini (SVIT Ticino), Gian-Luca Lardi (Schweizerischer Verband der Bauunternehmer) und Sandro Montorfani (Abteilung Privates Baugewerbe, Stadt Lugano).

    Die Debatte berührte zentrale Fragen wie die Neuplanung und Verdichtung des Territoriums, die Vereinfachung der Verfahren für Baugenehmigungen und die Notwendigkeit, die Rechtsvorschriften zu straffen, um die Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.

    Es wurde auch betont, dass die Investitionen im Tessin heute positiv sind, dank des Rückgangs der Leerstände, die sich hauptsächlich auf veraltete Immobilien konzentrieren.

    Zu den künftigen Herausforderungen gehörten auch die Frage der ÖPP (öffentlich-private Partnerschaften) und der schrumpfenden Mittel für die Erneuerung vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung und des zu erneuernden Gebäudebestands. Ein Thema, das in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung sein wird.

    Erinnert wurde auch an die strategische Rolle Italiens als Wirtschaftspartner und Quelle für qualifizierte Arbeitskräfte sowie an die Auswirkungen der jüngsten Abstimmungen über den Eigenmietwert, die sich erheblich auf die Finanzen des Kantons und der Gemeinden auswirken werden.

    Trotz der Herausforderungen bleibt die Sonnenstube eine dynamische und attraktive Region für Immobilieninvestitionen, die bereit ist, die Chancen eines sich wandelnden Marktes zu nutzen.

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  • Trèfle-Blanc das 400-Millionen-Projekt rollt an

    Trèfle-Blanc das 400-Millionen-Projekt rollt an

    Die Frage nach den tatsächlichen Kosten des Trèfle-Blanc-Projekts sorgte im Vorfeld für Spekulationen. Von 275 bis 400 Millionen Franken reichten die Schätzungen. Nun schafft die Genfer Regierung mit der Einreichung eines umfassenden Investitionsgesetzes Klarheit. Die anfängliche Diskrepanz resultiert nicht aus einer Planänderung oder dem «Salamitaktik», sondern aus der detaillierten Aufschlüsselung der verschiedenen Finanzierungsquellen und Projektphasen.

    Zunächst wird dem Grossen Rat ein Kredit von 275,5 Millionen Franken zur Genehmigung vorgelegt. Diese Summe deckt primär den Bau von zwei Eisbahnen (232 Millionen), ergänzt durch Kosten für Aussenanlagen (7,9 Millionen), den Tramanschluss (über 9 Millionen), Unvorhergesehenes (9,3 Millionen) und Teuerung (8,3 Millionen). Sollte dieser Kredit vom Parlament bewilligt werden, könnte er bei Bedarf noch einem Referendum unterliegen.

    Diese Summe repräsentiert jedoch nicht die Gesamtkosten für den Kanton, da bereits 17 Millionen Franken für Vorstudien aufgewendet wurden. Somit belaufen sich die bisherigen Gesamtkosten zu Lasten des Staates bereits auf 293 Millionen Franken.

    Warum es 400 Millionen sind
    Die Verwirrung um die 400 Millionen Franken löst sich auf, wenn der Park-and-Ride Parkplatz miteinbezogen wird. Dieser, dessen Bau noch vor der restlichen Infrastruktur beginnt, wird 928 Parkplätze für Autos und 244 für Motorräder bieten. Seine Kosten belaufen sich auf geschätzte 99 Millionen Franken, eine Summe, die nicht direkt vom Parlament beantragt wird. Die Finanzierung erfolgt über die Stiftung der Parkhäuser, eine autonome öffentlich-rechtliche Anstalt, die mit Zustimmung des Staates 75 Millionen Franken aufnehmen wird, während der Rest aus Eigenmitteln bestritten wird. Die Rückzahlung dieses Darlehens ist langfristig durch die Einnahmen aus dem P+R gesichert.

    Die Finanzierungsarchitektur
    Es ist unerlässlich, diese 99 Millionen Franken zu den Gesamtkosten des Trèfle-Blanc-Projekts hinzuzurechnen. Unabhängig von der genutzten Finanzierungsquelle handelt es sich um öffentliche Gelder, da die Stiftung der Parkhäuser Teil des öffentlichen Sektors ist, ähnlich wie die Genfer Versorgungsbetriebe oder die Universitätsspitäler Genf. Dies wird auch in den konsolidierten Jahresabschlüssen des Kantons Genf ersichtlich. Wie die Präsidialabteilung des Staatsrats bestätigt, ist alles miteinander verbunden. Ein erfolgreiches Referendum gegen den 275-Millionen-Kredit würde das gesamte Projekt, einschliesslich des P+R, zum Scheitern bringen.

    Die Transparenz in der Kostenaufschlüsselung des Projekts Trèfle-Blanc schafft nun die Grundlage für eine informierte Debatte und ebnet den Weg für die Realisierung dieses wichtigen Infrastrukturvorhabens, das Genf massgeblich prägen wird.

  • Erfolgreiche Finanzierungsrunde ermöglicht Expansion der Betonsensorik

    Erfolgreiche Finanzierungsrunde ermöglicht Expansion der Betonsensorik

    Die DuraMon AG aus Dietikon hat laut Medienmitteilung im Februar erfolgreich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 1,6 Millionen Franken für die Seed Extension abgeschlossen. Die Runde wurde von Wagniskapital- und Private-Equity-Geber QBIT Capital in Zürich geleitet, die bereits die Seed-Finanzierungsrunde von DuraMon im Juni 2023 angeführt hatte. Sika in Baar, ein Schlüsselinvestor seit Juni 2023, hat sein Engagement durch den erneuten Einstieg als strategischer Partner neben Helbling Equities und anderen verlängert, heisst es weiter. Das frische Kapital schaffe die Voraussetzungen für die Skalierung und Expansion über die DACH-Region hinaus.

    DuraMon ist eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), die sich auf eine neuartige Sensortechnologie spezialisiert hat, die langfristig stabile Korrosionsüberwachung von Betoninfrastrukturen wie Brücken, Tunneln und Parkhäusern, und Parkgaragen gewährleistet. Dies ermöglicht die frühzeitige Erkennung und das Verständnis von Verschlechterungsprozessen in Betonstrukturen, heisst es in der Mitteilung. So kann die richtige Art der Instandsetzung zum richtigen Zeitpunkt und an der richtigen Stelle im Bauwerk bestimmt werden, wodurch Bauherren ihre Instandhaltungsstrategien optimieren und die Reparaturkosten senken können.

    Die neu gesicherte Finanzierung wird es DuraMon ermöglichen, wichtige interne Prozesse zu automatisieren und zu optimieren, nämlich die automatisierte Datenanalyse und Sensorinstallation, heisst es in der Mitteilung. Ein starker Fokus werde auch auf der Kundenentwicklung und Ausweitung der Marktreichweite von DuraMon über die DACH-Region in andere europäische Länder liegen.

  • Private Investoren treiben Innovation in Zürich voran

    Private Investoren treiben Innovation in Zürich voran

    Der Finanzplatz Zürich ist nicht nur ein bedeutendes Zentrum für Banken und Versicherungen, sondern auch ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung junger Unternehmen. Private Investoren wie Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften, Multi und Single Family Offices sowie Stiftungen unterstützen Start-ups durch gezielte Investitionen, die Innovationen und wirtschaftliches Wachstum fördern.

    Laut der neuen Studie «Finanzplatz Zürich 2025/2026», die vom kantonalen Amt für Wirtschaft und der städtischen Abteilung Stadtentwicklung in Auftrag gegeben wurde, sind in der Region Zürich 208 Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften sowie über 2800 Stiftungen aktiv. Sie beschäftigen insgesamt rund 3800 Mitarbeitende und haben in den letzten zehn Jahren massgeblich zur Entwicklung des Innovationsstandorts Zürich beigetragen.

    Wachstum und Finanzierungslücken im Start-up-Ökosystem
    Zwischen 2014 und 2024 wurden in der Region Zürich über 900 Start-ups gegründet, die in verschiedenen Finanzierungsrunden insgesamt 9,6 Milliarden Franken Kapital aufgenommen haben. Fast die Hälfte des gesamten Finanzierungsvolumens von Start-ups in der Schweiz. Bei den Unternehmen, deren Investorenstruktur bekannt ist, stammt rund ein Drittel der Mittel von regionalen Geldgebern.

    Die Studie zeigt jedoch, dass viele Start-ups nach der anfänglichen Förderung durch Acceleratoren, Inkubatoren und Stiftungen in der nächsten Wachstumsphase auf Finanzierungshürden stossen. Während Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften verstärkt in die Expansionsfinanzierung einsteigen, bleibt eine Finanzierungslücke bestehen. Dies kann dazu führen, dass junge Unternehmen ins Ausland abwandern, um dort Kapital für ihre Skalierung zu sichern.

    Zürich als attraktiver Standort für Beteiligungskapital
    Die Region Zürich bietet aufgrund ihres starken Marktumfelds, der internationalen Vernetzung und der Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte optimale Bedingungen für Investoren. Besonders Single Family Offices spielen eine wachsende Rolle, da sie langfristig orientierte Investitionen in innovative Projekte ermöglichen. Schweizer Single Family Offices investieren durchschnittlich 12 Prozent ihres verwalteten Vermögens in Venture Capital, wovon rund 24 Milliarden Franken in Projekte innerhalb der Schweiz fliessen.

    Laut Michael Grass von BAK Economics, die die Studie durchgeführt hat, ist es entscheidend, die Finanzierungslücke in der Wachstumsphase von Start-ups zu schliessen. Dies würde nicht nur die Innovationskraft der Region sichern, sondern auch das Abwanderungsrisiko reduzieren.

    Initiative «Stärkung Investorenstandort» startet
    Basierend auf den Ergebnissen der Studie startet der Kanton Zürich das Teilprojekt «Stärkung Investorenstandort» im Rahmen der Initiative «Innovationsstandort 2030». Die Volkswirtschaftsdirektion hat den Auftrag, gezielt Massnahmen zur Verbesserung der Standortattraktivität für Risikokapitalgeber zu entwickeln. Ziel ist es, die Investitionsbedingungen für Start-ups und Scale-ups zu optimieren und die Finanzierungsmöglichkeiten in der Region auszubauen.

    Mit Dialogen zwischen Politik, Wirtschaft und Investoren sollen konkrete Strategien entwickelt werden, um Zürich als führenden Standort für Beteiligungskapital weiter zu stärken. Die Stadt Zürich engagiert sich bereits aktiv in der Start-up-Förderung, unter anderem mit Inkubatoren wie BlueLion und Startzentrum Zürich sowie dem städtischen Programm KlimUp für nachhaltige Innovationen.

    Die Ergebnisse der Initiative sollen dazu beitragen, Zürich als dynamischen und wettbewerbsfähigen Investitionsstandort weiterzuentwickeln und den Wirtschaftsstandort langfristig zu sichern.

  • Der Switzerland Innovation Park Central

    Der Switzerland Innovation Park Central

    In der Suurstoffi in Rotkreuz bietet der SIPC ein inspirierendes Umfeld, das den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen über 120 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Hier entsteht ein lebendiges Innovationsökosystem, das neue Ideen effizient in marktfähige Lösungen im Bausektor umsetzt.

    Vielfältige Formate zur Förderung von Innovationen
    Um Innovationen voranzutreiben, arbeitet der SIPC in fünf thematisch fokussierten Future Labs, die gezielt aktuelle Herausforderungen wie die Transformation zur Kreislaufwirtschaft
    im Bau oder neue Abwicklungsmodelle aufgreifen. Diese Labs sind hybride Arbeitsgefässe mit strukturierten Prozessen und Formaten, die kollaborative Innovation fördern. Vielfältige Event- und Workshopformate sowie die digitale Community-Plattform Jointcreate – eine Art «LinkedIn für Innovation» – bieten Inspiration, befähigen die Teilnehmenden und unterstützen den Innovationsprozess. Im Kern steht dabei immer die Umsetzung damit auch reale Wirkung erzielt wird. Hierfür stehen Finanzierungs- und Start-up-Beratungen sowie Büro- und Projekträume zur Verfügung.
    Zusätzlich übernimmt der SIPC das Management verschiedener Programme, etwa der Circular Building Charta, einem Zusammenschluss grosser Immobilieninvestoren, die auf eine zunehmend zirkuläre Beschaffung und Bauweise setzen. In regelmässigen Erfahrungsworkshops vermittelt der SIPC Wissen. Durch das offene Teilen von Erfahrungen in Pionierprojekten wird Austausch innerhalb der Branche gefördert.

    Ein Beitrag zur Bauwirtschaft von morgen
    Mit seinen klaren Werten – Offenheit, Fairness und Professionalität – leistet der SIPC einen entscheidenden Beitrag zur Transformation der Bauwirtschaft. Als Non-Profit-Organisation verfolgt er das Motto «Building Excellence» und lädt alle Interessierten ein, Teil dieser Bewegung zu werden. Der Switzerland Innovation Park Central zeigt, wie Innovation in der Bauwirtschaft nicht nur technologische Fortschritte, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung fördern kann. Durch die Verbindung von Vision und Praxis gestaltet der SIPC eine nachhaltige Zukunft und ist ein unverzichtbarer Partner für alle, die an der Bauwirtschaft von morgen mitarbeiten möchten.

  • Wohneigentum wird teurer

    Wohneigentum wird teurer

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum haben im dritten Quartal 2024 sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch im Jahresvergleich zugelegt, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Transaktionspreisindex der Bankengruppe. «Die Preisdynamik am Schweizer Eigenheimmarkt hat sich zuletzt nicht mehr weiter abgeschwächt, ihr Tiefpunkt dürfte damit hinter uns liegen», wird Chefökonom Fredy Hasenmaile dort zitiert. «Die bereits wieder deutlich günstigeren Finanzierungskonditionen und die Aussicht auf weitere Zinssenkungen dürften die Nachfrage nach Wohneigentum beflügeln.»

    Die Preise für Einfamilienhäuser lagen im Berichtsquartal um 1,6 Prozent über dem Wert vom Vorquartal. Im Jahresvergleich haben die Fachleute von Raiffeisen Schweiz einen Anstieg um 3,3 Prozent beobachtet. Die Preise für Stockwerkeigentum fielen im Quartalsvergleich um 0,9 Prozent und im Jahresvergleich um 2,8 Prozent höher aus.

    Im regionalen Vergleich zogen die Preise im Jahresvergleich für Einfamilienhäuser in der Innerschweiz mit 13,7 Prozent am stärksten an. Auch beim Stockwerkeigentum führt die Innerschweiz mit einem Anstieg um 7,9 Prozent. Die Preise für Einfamilienhäuser in den Regionen Bern und Genfersee fielen im Jahresvergleich hingegen um 2,1 beziehungsweise 3,4 Prozent tiefer aus.

  • 69 Millionen Dollar für CO2-Speicherungstechnologie gesichert

    69 Millionen Dollar für CO2-Speicherungstechnologie gesichert

    Neustark konnte sich eine Finanzierung in Höhe von 69 Millionen Dollar sichern. Wie es in einer Mitteilung heisst, wurde das ClimateTech-Unternehmen aus Bern vom Finanzierungsfonds Decarbonization Partners, einer Partnerschaft zwischen BlackRock und Temasek, mit Unterstützung von Blume Equity gefördert. Die UBS initiierte eine Fremdfinanzierung. Auch die bisherigen Finanziers Siemens Financial Services, Verve Ventures, ACE Ventures und Holcim beteiligten sich an der neuen Kapitalrunde.

    Mit den erworbenen Mitteln will Neustark seine Position in Europa stärken und neue Märkte in Amerika und Asien gewinnen.

    Neustark, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), hat ein Verfahren entwickelt, bei dem CO2 in Kalkstein umgewandelt wird, der an den Poren und der Oberfläche des Betongranulats gebunden wird. Das derart karbonatisierte Granulat kann im Anschluss im Strassenbau oder für die Produktion von Recyclingbeton eingesetzt werden. Nach Unternehmensangaben betreibt Neustark derzeit 19 Anlagen mit dieser Technologie in Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. Bis 2030 will das Unternehmen 1 Million Tonnen Kohlendioxid aus der Luft speichern und lagern.

  • Millioneninvestition für Expansion und Entwicklung gesichert

    Millioneninvestition für Expansion und Entwicklung gesichert

    Spacewise hat frisches Kapital erhalten, um weiter in seine Produktentwicklung und die Expansion in Nordamerika zu investieren. Laut einer Mitteilung kam in einer Post-Seed-Finanzierungsrunde eine nicht näher benannte siebenstellige Summe zusammen. Angeführt wurde die Runde vom Zuger Investor Sandermoen unter Beteiligung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sowie mehrerer Family Offices und Business Angels.

    Das Zürcher Proptech-Software-as-a-Service-Unternehmen betreibt eine preisgekrönte Plattform für die temporäre Vermietung von Detailhandelsimmobilien. Der Verwaltungsratsvorsitzende Brad Peppard bezeichnet diese Plattform als «erstklassige Lösung zur Vertriebsautomatisierung». Spacewise sei «auf dem besten Weg, für die kurzfristige gewerbliche Vermietung das zu tun, was Online-Buchungsdienste für Hotelreservierungen getan haben».

    Die Kunden können sich entweder für eine umfassende End-to-End-Lösung oder für spezifische Module entscheiden. Diese Flexibilität, so Spacewise, «erhöht die Effektivität und Effizienz bei der Präsentation von Immobilienportfolios, der Verwaltung des Flächenbestands und der Maximierung des Umsatzes».

    In Europa arbeitet Spacewise unter anderem mit der Migros, der Schweizerischen Post, Coop, Wincasa und SBB zusammen, die Tausende von Mietverträgen abwickeln. In Nordamerika bestehen Partnerschaften mit grossen Akteuren wie Regency Centers und Oxford Properties.

    «Spacewise hat einen kritischen Marktbedarf erkannt und in der Schweiz eine beeindruckende Marktdynamik erreicht», wird Investment-Manager Yves Becker von der ZKB zitiert. «Die einzigartige White-Labeling-Lösung und das starke Netzwerk von Partnerschaften positioniert die Firma gut für eine internationale Expansion.»

  • Zug setzt Massstäbe in der globalen Blockchain-Forschung

    Zug setzt Massstäbe in der globalen Blockchain-Forschung

    Mit der Unterstützung des Kantons Zug entsteht ein interdisziplinäres Forschungszentrum, das sich mit den vielfältigen Anwendungen und Auswirkungen der Blockchain-Technologie beschäftigt. Die Initiative, die in Kooperation mit der Universität Luzern und der Hochschule Luzern umgesetzt wird, soll nicht nur technologische, sondern auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Aspekte der Blockchain erforschen. Finanzdirektor Heinz Tännler betont, dass das Projekt nicht nur die wissenschaftliche Forschung vorantreibt, sondern auch den Wirtschaftsstandort Zug stärkt, insbesondere im Licht der neuen OECD-Mindestbesteuerung, die Anfang 2024 eingeführt wurde.

    Weltweit einzigartige Forschungsinitiative
    Das neu gegründete Zuger Institut für Blockchainforschung an der Universität Luzern wird sich den Herausforderungen und Chancen dieser disruptiven Technologie widmen. Dabei werden neun neue Lehrstühle geschaffen, die sich den verschiedensten Facetten der Blockchain-Technologie annehmen. Die Forschung wird dabei einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der die technologischen Innovationen ebenso umfasst wie die damit verbundenen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis der Blockchain-Technologie und ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu entwickeln.

    Stärkung der Forschungskapazitäten an der Hochschule Luzern
    Die Hochschule Luzern wird ihre bestehenden Aktivitäten in der Blockchainforschung durch die neue Initiative signifikant erweitern. Die Hochschule bringt ihre Expertise aus den Bereichen Informatik, Finanzen und Technik in das Projekt ein und arbeitet eng mit der Universität Luzern zusammen, um ein umfassendes Forschungsumfeld zu schaffen. Diese Kooperation bildet die Grundlage für den Hub, eine Plattform für Zusammenarbeit und Kommunikation, die den Austausch zwischen den beteiligten Forschern und der globalen Blockchain-Gemeinschaft fördert.

    Nachhaltige Finanzierung und langfristige Ziele
    Nach der initialen Anschubfinanzierung durch den Kanton ist vorgesehen, dass das Projekt auf nachhaltige Finanzierungsquellen umgestellt wird. Eine externe Evaluation nach drei Jahren soll die Effektivität und die Fortschritte der Forschungsinitiative beurteilen. Durch diese Massnahmen wird sichergestellt, dass die «Blockchain Zug – Joint Research Initiative» langfristig zu einer festen Grösse in der globalen Forschungslandschaft wird und Zug als führendes Zentrum für Blockchain-Technologie etabliert.

  • Investition in zementfreies Bauen

    Investition in zementfreies Bauen

    Oxara gibt eine erfolgreiche Vor-Serie-A-Finanzierung durch zwei hochkarätige Investoren aus der Bauindustrie bekannt. Die neuen Partner sind laut einer Medienmitteilung buildify.earth, eine Evergreen Investment Holding, die auf zirkuläre und nachhaltige Tech-Unternehmen spezialisiert ist, und Samih Sawiris, der unter anderem als Investor mit seinem Unternehmen Andermatt Swissalps die Region im Kanton Uri zur Premium-Destination entwickelt.

    Die erhaltenen Mittel werden den Angaben zufolge zur Stärkung der betrieblichen Aktivitäten und zum Bau des ersten zementfreien Gebäudes zusammen mit seinen Industriepartnern verwendet. Darin sollen exklusiv die Produkte von Oxara präsentiert werden.

    Die Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hat den Angaben zufolge seit ihrer Gründung im Jahr 2019 sieben kommerzielle Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen. Für die Produktion ihres zementfreien Zusatzstoffs und Bindemittels zur Herstellung von Beton hat Oxara einen Industriepartner gewonnen. Darüber hinaus sei das Patentportfolio durch aktive Forschung und Entwicklung neuer Produkte erweitert und das Team deutlich vergrössert worden. Nun bereite sich Oxara darauf vor, sein Geschäft auf eine breitere Basis zu stellen sowie seine vollständig kommerzialisierten Produkte mit nationalen und globalen Partnern und Kunden in der DACH-Region sowie in Europa, Afrika und dem Nahen Osten anzubieten. 

  • 2 Millionen CHF für Entwicklung stromsparender Beleuchtung

    2 Millionen CHF für Entwicklung stromsparender Beleuchtung

    LEDCity, Zürcher Start-up im Cleantech-Bereich, hat sich im Rahmen einer weiteren Finanzierungsrunde 2 Millionen Franken gesichert. Laut einer Medienmitteilung konnte das Unternehmen innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten insgesamt 5 Millionen Franken an Finanzmitteln sichern. Mit der gesicherten Series-A-Finanzierung kann LEDCity seine Rolle als führender Innovator im Cleantech-Sektor weiter festigen, heisst es in der Mitteilung. «Mit der neuen Finanzierung unserer Investoren sind wir gut aufgestellt, um auf die wachsende Nachfrage zu reagieren und unsere Mission voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen durch eine Neudefinition der Beleuchtung zu verringern», wird Patrik Deuss, CEO und Gründer von LEDCity, in der Mitteilung zitiert.

    LEDCity hat eine Beleuchtungslösung entwickelt, die den Elektrizitätsverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren soll. Damit will das Unternehmen klassische Bewegungsmelder in Geschäftsgebäuden ersetzen. Das neuartige System steuert vor Ort mittels Sensoren und Algorithmen direkt in der Lichtquelle die Beleuchtung. Dadurch kann jeder Bereich eines Gebäudes genau nach Bedarf beleuchtet werden. Mit der zusätzlichen Finanzierung will das Unternehmen der Nachfrage nach diesen intelligenten und energieeffizienten Systemen auf dem nationalen und internationalem Markt gerecht werden, heisst es in der Mitteilung.

  • Limmatstadt AG bereitet sich auf nächste Etappe vor

    Limmatstadt AG bereitet sich auf nächste Etappe vor

    Balz Halter hat wie angekündigt das Präsidium des Verwaltungsrates der Limmatstadt AG niedergelegt. Auch Erika Fries, Peter Rauch und Franziska Schopp traten an der Generalversammlung am 12. März im JED Schlieren zurück. „Wir wollen Platz machen für neue Kräfte“, sagt Halter. Die Aktionäre des regionalen Standortförderers wählten einstimmig Lara Albanesi (Verwaltungsdirektorin des Kurtheaters Baden), den Weininger Gemeindepräsidenten und Weytec-Mitinhaber Mario Okle sowie Jasmina Ritz in den Verwaltungsrat. Sie ergänzen die Bisherigen Josef Bütler und Jörg Krummenacher. Jasmina Ritz kündigte auf Ende 2024 ihren Rücktritt als Limmatstadt-Geschäftsführerin an.

    Der neue Verwaltungsrat wird sich vor allem mit der Finanzierung beschäftigen müssen. Laut Balz Halter betragen die Ausgaben rund 600‘000 Franken, ein Drittel davon für das Personal. Die Gemeinden und die beiden Kantone zahlen 200‘000 Franken, die Wirtschaft 150‘000 Franken. Die Halter AG trage den Rest mit zuletzt 250‘000 Franken. Das werde sein Unternehmen 2024 noch ein letztes Mal tun, sagte der Initiant der Limmatstadt AG.

    Für die künftige Finanzierung sind sowohl die Politik als auch die Wirtschaft gefragt. „Wir brauchen eine regionale Standortförderung“, sagte die Urdorfer Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner. „Wir müssen die Finanzierung so aufteilen, dass wir die Strukturen der Limmatstadt AG erhalten können.“ Urdorf sei bereit, seinen Beitrag zu verdoppeln.

    Der KMU- und Gewerbeverband Limmattal, die Vereinigung Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach (IDH), die Wirtschaftskammer Schlieren und die Industrie- und Handelsvereinigung Dietikon unterstützen die Weiterentwicklung des regionalen Standortförderers. Es brauche eine gemeinsame Vision, einen Leistungsauftrag und ein finanzielles Commitment der neuen Trägerschaft, schreiben sie in einer parallelen Erklärung. Die Organisation solle Wirtschafts- und Standortförderung betreiben, die Region nach innen vernetzen und nach aussen vertreten.

    Patrick Stäuble, IDH-Präsident und Geschäftsführer des Shoppi Tivoli, betonte die Bedeutung eines kantonsübergreifenden Angebots. „Wir brauchen eine Institution, die über Grenzen schaut. Dann ist die Wirtschaft bereit, Geld zu geben“, sagte er auf dem Podium.

    Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind zuversichtlich. „Ich habe noch kein Rezept, aber das Vertrauen, dass es weitergeht“, sagte der neugewählte Mario Okle. Josef Bütler, einer der beiden Bisherigen und früher Gemeindeammann von Spreitenbach: „Ich bin überzeugt, 2025 wird es uns noch geben.“

  • Neubau des Regionalgefängnisses Witzwil

    Neubau des Regionalgefängnisses Witzwil

    Die Pläne zur Erneuerung der Justizvollzugsinfrastruktur im Kanton Bern nehmen konkrete Formen an. Mit einem Gesamtbudget von 13,5 Millionen Franken, welches der Regierungsrat nun dem Grossen Rat vorgelegt hat, soll der Neubau finanziert werden. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie zur Modernisierung des Justizvollzugs, die durch den Masterplan des Kantons Bern vorgegeben wird.

    Für den Wettbewerb, der die bestmögliche Umsetzung des Neubauvorhabens sichern soll, sind 12 Millionen Franken eingeplant. Die Notwendigkeit dieses Neubaus ergibt sich aus dem Zustand des bisherigen Regionalgefängnisses Biel/Bienne sowie aus der Anforderung, den geschlossenen Strafvollzug adäquat zu unterstützen. Die im Vorfeld vom Grossen Rat eingeforderten Klärungen zu Haftplatzbedarf und Betriebskosten wurden zwischenzeitlich erbracht, wodurch das Projekt auf einer soliden Datenbasis steht.

    Darüber hinaus erfordert die Realisierung des Neubaus die Verlegung einiger landwirtschaftlicher Gebäude, die für den Vollzugsbetrieb in Witzwil unerlässlich sind. Um teure Zwischenlösungen zu vermeiden, wird vorgeschlagen, diese Gebäude neu zu errichten, wofür zusätzliche 1,5 Millionen Franken veranschlagt sind.

    Die Abstimmung über diese Finanzierungsvorschläge ist für die Sommersession 2024 im Grossen Rat angesetzt. Die Genehmigung dieser Kredite wird nicht nur die dringend benötigte Modernisierung der Justizvollzugseinrichtungen im Kanton Bern voranbringen, sondern auch eine effiziente und nachhaltige Lösung für die Unterbringung von Straftätern sicherstellen.

  • Teilzeitarbeit hat Auswirkungen auf Vorsorge und AHV-Finanzierung

    Teilzeitarbeit hat Auswirkungen auf Vorsorge und AHV-Finanzierung

    In der Schweiz nimmt die Teilzeitarbeit, besonders unter Frauen, zu. Das Bundesamt für Statistik (BFS) berichtet, dass im Jahr 2022 rund 30 Prozent der alleinstehenden Frauen ohne Kinder in Teilzeit arbeiteten, im Vergleich zu nur 15 Prozent der Männer. Diese Arbeitsweise beeinflusst nicht nur das individuelle Einkommen und die Vorsorgeleistungen, sondern auch die Finanzierung der umlagefinanzierten AHV.

    Eine Studie von UBS-Ökonomen unter dem Titel «Teilzeit: Auswirkungen auf die Altersvorsorge» beleuchtet, dass Teilzeitarbeit zu reduzierten Vorsorgeleistungen und einer verminderten Sparkapazität führt. Dies betrifft insbesondere Alleinstehende ohne Kinder, wobei die entstehende Vorsorgelücke oft überproportional zur Pensumsreduktion ausfällt. Bei Paaren hingegen kann Teilzeit in Verbindung mit einkommensabhängigen Kita-Subventionen weniger dramatische Auswirkungen haben.

    Die UBS-Studie «AHV 2030 – Arbeitsmarktszenarien zur fiskalischen Nachhaltigkeit der AHV» zeigt, dass eine veränderte Arbeitsmarktbeteiligung direkte Auswirkungen auf die AHV-Finanzierungslücke hat. Steigende Erwerbsbeteiligung der Frauen könnte diese Lücke leicht reduzieren, während eine verringerte Beteiligung der Männer die Lücke vergrössern würde. Eine höhere Erwerbsbeteiligung von älteren Arbeitskräften hätte ebenfalls einen positiven Effekt.

    Die zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsmarktes und gesellschaftliche Trends wie eine bessere Work-Life-Balance oder vermehrte Kinderbetreuung durch Männer könnten weitere Strukturreformen der AHV notwendig machen. Die UBS-Ökonomen betonen, dass Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt allein nicht ausreichen, um die Finanzierungslücke der AHV zu schliessen.

  • Erfolgreiche Finanzierungsrunde für innovative Batterietechnologie

    Erfolgreiche Finanzierungsrunde für innovative Batterietechnologie

    Das junge Unternehmen, hervorgegangen aus der Forschung der Empa und ETH Zürich, hat sich auf die Entwicklung von sicheren und langlebigen Dünnschichtfestkörperbatterien fokussiert, die sich in nur einer Minute aufladen und entladen lassen. Diese schnelle Aufladezeit und hohe Energiedichte versprechen einen wesentlichen Fortschritt gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, die langsam laden und eine Brandgefahr darstellen können.

    Moritz Futscher, Abdessalem Aribia und Yaroslav Romanyuk, die Gründer des Start-ups BTRY, sehen in der aktuellen Finanzspritze einen entscheidenden Schritt, um ihre neuartige Batterietechnologie marktreif zu machen. Durch ein innovatives Verfahren, das eine hochpräzise Vakuumbeschichtung nutzt, ist es ihnen gelungen, die Kapazität der nur wenige Mikrometer dicken Dünnschichtzellen zu erhöhen, ohne dabei auf toxische Lösungsmittel zurückzugreifen. Die Produktion ist umweltfreundlich und kann im grösseren Massstab erfolgen.

    Die Technologie des Start-ups hat das Potenzial, in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt zu werden, einschliesslich Unterhaltungselektronik, Sensortechnik, Robotik, Drohnen und sogar in Satelliten. Die Gründer planen, das Kundenfeedback zu nutzen, um ihr Produkt weiterzuentwickeln und genau auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe abzustimmen.

    Der HTGF und die ZKB sehen in dem Start-up grosses Potenzial und betonen die Bedeutung innovativer Batteriekonzepte für zukünftige Produktentwicklungen. Die Beteiligung an diesem Spin-off ist ein Ausdruck ihres Engagements, innovative Unternehmen mit Risikokapital zu unterstützen. Mit der erfolgreichen Finanzierungsrunde und der Unterstützung erfahrener Partner ist das Unternehmen gut positioniert, um seine Vision einer revolutionären Energiespeicherung zu realisieren.

  • Scheitern der Fusionsbestrebungen zwischen Limmatstadt AG und Regionale 2025

    Scheitern der Fusionsbestrebungen zwischen Limmatstadt AG und Regionale 2025

    Die Pläne zur Bündelung der Kräfte im Limmattal durch eine Fusion der privatwirtschaftlichen Limmatstadt AG und des öffentlich finanzierten Vereins Regionale 2025 sind gescheitert. Die beiden Organisationen, die sich bisher parallel für die Entwicklung des Gesamtraums Limmattal engagierten, konnten sich nicht auf eine gemeinsame Struktur und Finanzierung für eine zukünftige öffentlich-private Partnerschaft einigen. Diese Entwicklung wirft nun Fragen über die Fortsetzung der Standortförderungsaktivitäten in der Region auf.

    Seit einem Jahrzehnt existieren beide Organisationen nebeneinander mit ähnlichen Zielen, aber unterschiedlichen Ansätzen und Finanzierungsmodellen. Während der Verein Regionale Projektschau Limmattal sich auf die Realisierung einer Ausstellung mit regionalen Projekten konzentriert, fokussiert die Limmatstadt AG auf regionale Standortförderung.

    Im letzten Jahr initiierte die Limmatstadt AG ein Strategieprojekt, um mit Stakeholdern aus verschiedenen Bereichen eine zukunftsfähige Struktur für die Regionalentwicklung zu erarbeiten. Das Strategiepapier «Gemeinsam fürs Limmattal» zielte auf die Fusion der beiden Organisationen ab 2026, um die regionalen Herausforderungen effizienter anzugehen.

    Jedoch wurden diese Pläne von den Vorstandsmitgliedern des Vereins Regionale Projektschau Limmattal abgelehnt, was die Fortführung des Projekts in Frage stellt. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat der Verwaltungsratspräsident der Limmatstadt AG, Balz Halter, seinen Rückzug angekündigt und wird sich von der Organisation zurückziehen.

    Die Limmatstadt AG hat in den letzten zehn Jahren intensiv daran gearbeitet, das Limmattal als eine Region zu etablieren und dessen Interessen zu vertreten. Angesichts der aktuellen Situation wird nun diskutiert, ob und wie die Standortförderung im Limmattal fortgesetzt werden sollte.

    Die vorgezogene öffentliche Generalversammlung am 12. März 2024 soll den Rahmen für eine umfassende Diskussion über die Zukunft der Limmatstadt AG und die Standortförderung im Limmattal bieten.

  • Paradigmenwechsel in der PropTech-Welt

    Paradigmenwechsel in der PropTech-Welt

    In Deutschland, einem Schlüsselmarkt für PropTech, sind rund 30% der etwa 800 Startups weniger als vier Jahre alt und haben ihre Marktreife noch nicht bewiesen. Hoffmann sieht einen Trend weg vom „Proof of Concept“ hin zum «Proof of Value», was sowohl für Gründer als auch Investoren tiefgreifende Konsequenzen hat.

    Die PropTech-Branche ist eng mit der Immobilienwirtschaft verbunden, die derzeit in Deutschland Schwierigkeiten hat. Dies führt zu einer Investitionszurückhaltung, was Startups, von denen laut Blackprint 72 Zahlungsschwierigkeiten haben, in Bedrängnis bringt. Die Gründung neuer Firmen wird durch Marktunsicherheiten und die Schwierigkeit, Seed-Finanzierungen zu erhalten, weiter erschwert.

    Der Fokus verschiebt sich bei den Immobilienunternehmen von der blossen Reputation als Innovator hin zur Nachfrage nach spezifischen Lösungen, wie z.B. ESG-Software, die durch die EU-Taxonomie gefordert wird. Die PropTechs leiden jedoch unter langen Entscheidungszyklen der Kunden und finanziellen Engpässen.

    Schliesslich betont Hoffmann, dass die PropTechs, die mehrere Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen haben, durch ihre Fähigkeit, skalierbare Produkte und branchenspezifisches Wissen zu bieten, besonders hervorstechen und somit den «Proof of Value» erbringen.

  • SAEKI Robotics erhält Finanzierung von 2,3 Millionen Dollar

    SAEKI Robotics erhält Finanzierung von 2,3 Millionen Dollar

    SAEKI Robotics hat von Investoren 2,3 Millionen Dollar erhalten. Die Frühfinanzierungsrunde der 2022 gegründeten Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) wurde von der Zürcher Investmentgesellschaft Wingman Ventures angeführt. Ausserdem beteiligten sich die beiden Risikokapitalfirmen Vento aus Turin und GETTY aus New York sowie Angel-Investoren.

    Wie es in einer Mitteilung von SAEKI auf LinkedIn heisst, werde diese Finanzierung „unsere Mission unterstützen, ein Netzwerk dezentraler automatisierter Fabriken aufzubauen, die digitale Fertigung und Robotik kombinieren, um grosse Teile in Lichtgeschwindigkeit zu produzieren“, etwa Windturbinenflügel, Bauteile für Gebäudeteile aus Beton oder Flugzeug- und Autoteile.

    Laut einem von SAEKI in der Mitteilung verlinkten Artikel von Techcrunch konzentrieren sich die drei Gründer auf die Errichtung vollautomatischer Fabriken mit unabhängigen Roboterzellen, die von Kundinnen und Kunden gebucht werden können. „Was wir immer wieder von Menschen und Unternehmen hören, ist der Wunsch nach schnelleren und nachhaltigeren Lösungen für ihre Teile“, wird Mitgründer Andrea Perissinotto dort zitiert. „Das blosse Angebot von Einsparungen durch eine mehrere Millionen Dollar teure Maschine, die viel Platz und zusätzliche Ressourcen erfordert, einschliesslich der Einstellung von Personal, das sich mit neuen Verfahren und Materialien auskennt, ist für sie nicht attraktiv.“

    Den Angaben zufolge plant das Unternehmen auch eine Zusammenarbeit mit der Industrie für Verbundwerkstoffe für leichte, aber stabile Teile in Flugzeugen, Autos und Velos. Mit der Technologie von SAEKI soll die zeitaufwändige und teure Herstellung komplexer Formen aus Metall oder Verbundwerkstoffen und damit ein Engpass für Unternehmen wegfallen.

  • FinanceScout24 und Abilect gehen strategische Partnerschaft ein

    FinanceScout24 und Abilect gehen strategische Partnerschaft ein

    FinanceScout24 und Abilect haben eine strategische Partnerschaft geschlossen und bieten ab sofort digitale Lösungen für die Sanierung und Finanzierung von Immobilien an. Die Kooperation bietet Kundinnen und Kunden von Abilect attraktive Finanzierungslösungen für ihre Renovierungsvorhaben. Im Gegenzug profitieren Kundinnen und Kunden von FinanceScout24 von einer einfachen und effizienten Lösung für die Organisation, Verwaltung und Umsetzung von Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben über die Abilect-Plattform. 

    Partnerschaft erfüllt zentrales Bedürfnis im Bauwesen 
    Diese Partnerschaft bringt zwei im Bauwesen zentrale Anforderungen auf einen gemeinsamen Nenner: Finanzierungsmöglichkeiten für Immobiliensanierungen und digitale Lösungen, die eine nahtlose Vergabe, Verwaltung und Ausführung dieser Arbeiten durch geeignete und geprüfte Anbieter:innen in der Region gewährleisten. FinanceScout24 und Abilect decken diese Bedürfnisse zum Vorteil der Kundinnen und Kunden gemeinsam ab. Dank der strategischen Partnerschaft können Kundinnen und Kunden ab jetzt nicht nur ein Projektdossier erstellen, qualifizierte Anbieter:innen finden, ihre Vorhaben verwalten und umsetzen, sondern erhalten gleichzeitig die beste, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Finanzierungslösung.  

    Grosses Potenzial für alle Beteiligten  
    «Das neue Angebot bedeutet einen erheblichen Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden. Durch die Partnerschaft mit FinanceScout24 erweitern wir unser Ökosystem, das nun auch Finanzierungslösungen beinhaltet», so Esha Indani, Gründerin und CEO von Abilect. «Noch nie war es für unsere Kundinnen und Kunden einfacher, die gewünschten oder notwendigen Arbeiten an ihrem Haus nahtlos und ohne böse Überraschungen bei den Kosten durchzuführen.» 

    Auch Jochen Pernegger, Managing Director bei FinanceScout24, SMG Swiss Marketplace Group, sieht in der neuen Partnerschaft grosses Potenzial für alle Beteiligten: «Gerade heute, wo Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei der Renovierung von Wohnimmobilien zunehmend im Vordergrund stehen, hängen die Machbarkeit und nicht zuletzt die Realisierung eines Projekts entscheidend von der Finanzierung ab.» Er ist überzeugt: «Diese Partnerschaft wird das Wachstum von FinanceScout24 weiter vorantreiben und einem noch breiteren Kundenkreis die Möglichkeit zu einfachen, schnellen und unabhängigen Vergleichen für alle ihre Finanzierungsbedürfnisse bieten. Das macht ihnen das Leben noch einfacher, ganz im Sinne unserer Vision – ‹so digital wie möglich, so persönlich wie gewünscht›.»

  • Evorest erhält siebenstellige Frühfinanzierung

    Evorest erhält siebenstellige Frühfinanzierung

    Das Zürcher Start-up Evorest hat laut einer Medienmitteilung in einer sogenannten Pre-Seed-Finanzierung einen siebenstelligen Betrag akquiriert. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Mietkautionsmarkt zu erneuern. Erstmals sollen Mieter ihre Mietkautionen digital in kostengünstige Fonds investieren können.

    Damit soll der gesamte Vorgang der Mietkautionsverwaltung für Mietende und Immobilienverwalter vereinfacht werden. Mieterinnen und Mieter können somit künftig ihren Mietkautionsvertrag digital unterschreiben und ihr gebundenes Kapital in börsengehandelte Indexfonds wie ETF investieren. Die dabei erzielte Rendite kommt ihnen direkt zugute.

    Auch ein konventionelles Kautionskonto soll sich zukünftig über Evorest vollständig digital abschliessen lassen. Dank der Digitalisierung können Kautionskonten binnen 24 Stunden eröffnet werden. Immobilienverwalterinnen und -verwalter erhalten als Sicherheit eine marktangepasste höhere Schadensdeckungssumme. Evorest arbeitet hierbei mit einer nicht näher benannten Schweizer Partnerbank zusammen, die das Kapital verwaltet und die Sicherheit der Einlage garantiert.

    Die jetzt erhaltene Finanzierung soll zum vierten Quartal 2023 wirken. Mit dem akquirierten Kapital will die im März 2023 gegründete Firma ihre Programmentwicklungen implementieren und die Programmschnittstelle zu ihrer Partnerbank aktivieren.

  • EVZ bekommt Federführung beim Ausbau der Bossard Arena

    EVZ bekommt Federführung beim Ausbau der Bossard Arena

    Die Stadt Zug, die Kunsteisbahn Zug AG (KEB) und der EV Zug haben sich darauf geeinigt, die Erweiterung der Bossard Arena im Mietermodel umzusetzen. „Der Stadtrat anerkennt die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der Bossard Arena“, wird Urs Raschle, Vorsteher des Finanzdepartements, in einer entsprechenden Mitteilung der Zuger Stadtverwaltung zitiert. „Mit dem vorliegenden Memorandum of Understanding haben wir nun gemeinsam mit dem EVZ und der KEB die notwendigen Voraussetzungen geschaffen.“

    In der Absichtserklärung wird festgelegt, dass die Bossard Arena auch nach dem Ausbau im Eigentum der Stadt Zug verbleibt. Die KEB wird Mieterin der Stadt und soll in deren Auftrag die Bossard Arena betreiben. KEB-Untermieter EVZ wird als Hauptnutzer der Arena deren Erweiterung realisieren und finanzieren. Die dafür notwendigen Investitionen werden in einer Machbarkeitsstudie auf rund 36 Millionen Franken beziffert.

    Das Projekt Keep Building sieht die Erweiterung der Hallenkapazität von 7200 auf 9000 Plätze und den Ausbau des Gastronomieangebots vor. Dazu soll unter anderem das nördliche Stadiondach steiler gesetzt und über ein darunter entstehendes Erweiterungsmodul geführt werden. Die Erteilung der Baugenehmigung wird für 2024 angenommen, die Bauarbeiten sollen 2027 abgeschlossen werden.

    Der Eissportverein Zug gehört in diesem Jahr zu den Finalisten für den Prix SVC Zentralschweiz, der am 2. Mai verliehen wird. Mit diesem zeichnet das Unternehmernetzwerk Swiss Venture Club Unternehmen für ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen, für ihre Firmenkultur und für ihren nachhaltigen Erfolgsausweis aus.

  • Immobilien-Investmentmanagementgeschäft mit europäischer Real-Estate-Debt-Plattform weiter auf Wachstumskurs

    Immobilien-Investmentmanagementgeschäft mit europäischer Real-Estate-Debt-Plattform weiter auf Wachstumskurs

    Mit der letzten Kapitalerhöhung im Dezember 2022 steigerte EDR REIM die Eigenkapitalzusagen für den Real Estate Debt European High Yield I auf über 170 Mio. Euro. Zudem berät das Real-Estate-Debt-Team von EDR REIM einen separaten Fonds mit einem Volumen von 180 Mio. Euro für einen deutschen institutionellen Anleger. Dadurch erhöht sich das für die europäischen Real-Estate-Debt-Strategien aufgebrachte Gesamtkapital auf nun über 350 Mio. Euro seit Strategiebeginn. Das ursprüngliche Kapitalbeschaffungsziel von 300 Mio. Euro für die 2020 in einem schwierigen Marktumfeld initiierte EDR REIM Real-Estate-Debt-Plattform wurde damit deutlich übertroffen.

    Nach dem erfolgreichen Abschluss der Londoner Finanzierung liegt die Investmentquote des Edmond de Rothschild Real Estate Debt European High Yield I mit sechs abgeschlossenen Transaktionen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Großbritannien bei über 70 %. Die aktuelle Performance des Portfolios ermöglicht eine weitere Erhöhung der Bardividende an die Anleger von 4,25 % auf 4,50 % p.a. ab Q1 2023. Der Fonds strebt einen Netto-IRR von ca. 8 % an, einschließlich eines laufenden Kupons von 4 % – 5 % p.a., der vierteljährlich ausgezahlt wird. Der Investitionszeitraum läuft bis Ende 2023 mit einem verbleibenden Kapital von ca. 135 Mio. Euro, das über die beiden Fondsvehikel investiert werden kann.

    Ralf Kind, Head of Real Estate Debt bei EDR REIM, erklärt: „Wir sind mit der Investmentstrategie für unsere beiden Debt-Fonds voll auf Kurs und können die aktuellen Marktverwerfungen gut nutzen, indem wir Finanzierungen mit niedrigeren Beleihungsausläufen und höheren Renditen abschließen. Wir konzentrieren uns dabei weiterhin auf Darlehen für kapitalstarke Investoren mit attraktiven Immobilien in guten Lagen, die auch in einem inflationären Umfeld performen.“

    Der Edmond de Rothschild Real Estate Debt European High Yield I Fund ist ein geschlossener Fonds mit Sitz in Luxemburg in Form eines SCA SICAV-RAIF. Der Alternative Investment Fund Manager ist Alter Domus.

    Das Real-Estate-Debt-Team von Edmond de Rothschild ist Teil der europäischen Real-Estate-Investment-Management-Plattform von Edmond de Rothschild.

    Die Edmond de Rothschild Real-Estate-Debt-Plattform bietet ein umfassendes und flexibles Angebot an Fremdkapitalprodukten für Kreditnehmer über die gesamte Bandbreite des Kapitalbedarfs hinweg, einschließlich Whole-Loan- und Mezzanine-Kredite, Überbrückungs- und Laufzeitfazilitäten für Bestandsimmobilien und Projektentwicklungen in allen wichtigen europäischen Märkten. Die Kreditvergabestrategie konzentriert sich auf alle etablierten und alternativen Immobiliensektoren auf den europäischen Immobilienmärkten, einschließlich Deutschland, Frankreich, Benelux, Skandinavien, Spanien, Italien und Großbritannien, wobei das umfangreiche Netzwerk und die lokale Präsenz von Edmond de Rothschild REIM in ganz Europa genutzt werden.

    Im Zusammenhang mit der Londoner Finanzierung wurde EDR REIM von Mayer Brown (Martin Heuber, Bernina Butt) und NautaDutilh (Sara Gerling) beraten.

    Dies ist eine Marketingmitteilung. Bitte lesen Sie die Verkaufsprospekte des AIF, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
    Dieses Dokument ist nur für professionelle Anleger im Sinne der MiFID-Richtlinie bestimmt. Edmond de Rothschild REIM lehnt jede Haftung für die Verwendung der in diesem Dokument enthaltenen Informationen ab. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Handel in einer Rechtsordnung dar, in der ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung ungesetzlich ist oder in der die Person, die ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung macht, nicht zum Handeln qualifiziert ist. Dieses Dokument stellt weder eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung noch eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten einer Anlage dar und sollte auch nicht als solche ausgelegt werden. Die Edmond de Rothschild Gruppe haftet nicht für Investitions- oder Desinvestitionsentscheidungen, die auf der Grundlage der in diesem Dokument enthaltenen Informationen getroffen werden. Der Edmond de Rothschild European High Yield I Real Estate Debt Fund ist ausschließlich professionellen Anlegern vorbehalten und kann für bestimmte Personen und in bestimmten Ländern Beschränkungen unterliegen. Der Fonds bietet keine Garantie oder Schutz für das investierte Kapital, so dass die Anleger möglicherweise nicht den vollen Betrag ihres ursprünglich investierten Kapitals zurückerhalten, selbst wenn sie ihre Anteile über den empfohlenen Anlagezeitraum halten. Jede Anlage in den Fonds ist mit bestimmten Risiken verbunden, zu denen insbesondere das Liquiditätsrisiko, das Konzentrationsrisiko (Anlagen in Immobilien) und das Währungsrisiko gehören. Eine Anlage in den Fonds darf nur auf der Grundlage von Unterlagen und Informationen erfolgen, die den geltenden Vorschriften entsprechen. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, den Vertrieb dieses Fonds gemäß Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU einzustellen.

    ÜBER EDMOND DE ROTHSCHILD REAL ESTATE INVESTMENT MANAGEMENT
    Mit einem Immobilienvermögen von mehr als 14 Mrd. CHF ist die Edmond de Rothschild Immobilien-Investment-Management-Plattform mit lokalen Teams in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, den Benelux-Ländern und Deutschland tätig. Gestützt auf starke Prinzipien in Bezug auf verantwortungsbewusstes Investieren, aktives Management und räumliche Nähe entwickelt und unterstützt das ausgedehnte europäisches Netzwerk von 120 Fachleuten Immobilienprojekte in den Bereichen Büro, Industrie, Logistik und Wohnen im Auftrag von diskretionären Fonds und Drittmandaten.

    ÜBER EDMOND DE ROTHSCHILD
    Edmond de Rothschild ist ein Investmenthaus, das sich auf das Private Banking und die Vermögensverwaltung spezialisiert hat und eine internationale Klientel von Familien, Unternehmern und institutionellen Anlegern betreut. Die Gruppe ist auch in den Bereichen Corporate Finance, Private Equity, Real Estate und Fund Services tätig. Edmond de Rothschild ist konsequent familiengeführt und verfügt über die notwendige Unabhängigkeit, um mutige Strategien und langfristige Investitionen vorzuschlagen, die in der Realwirtschaft verwurzelt sind. Die 1953 gegründete Gruppe verwaltete Ende Dezember 2021 ein Vermögen von 178 Mrd. CHF, beschäftigte 2.500 Mitarbeiter und ist an 29 Standorten weltweit vertreten.

  • Kanton Zürich profitiert überdurchschnittlich vom Standortmarketing

    Kanton Zürich profitiert überdurchschnittlich vom Standortmarketing

    Die Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) hat in den vergangenen Jahren positiv zur Entwicklung des Wirtschaftsraums Zürich beigetragen, erläutert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Sie stützt sich dabei auf einen Bericht des Beratungsunternehmens EY, wonach zwischen 2018 und 2021 insgesamt 445 Unternehmen im Wirtschaftsraum angesiedelt werden konnten.

    Zwischen 2009 und 2021 haben die angesiedelten Unternehmen dem Wirtschaftsraum über 647 Millionen Franken Steuereinnahmen eingespielt. Der Kanton Zürich profitiere von diesen Einnahmen und von den durch die Firmen geschaffenen Arbeitsplätze überdurchschnittlich, heisst es in der Mitteilung. Die Kantonsregierung spricht sich daher dafür aus, die kantonalen Beiträge für die GZA von jährlich 2,1 Millionen Franken auch für die Jahre 2024 bis 2027 zu leisten. Dementsprechend hat er dem Kantonsrat insgesamt 8,4 Millionen Franken beantragt.

    Die 1998 gegründete GZA ist in neun Kantonen, der Stadt Zürich und der Region Winterthur aktiv. „Die Zusammenarbeit innerhalb unseres Metropolitanraums ist wichtig, um international wettbewerbsfähig zu bleiben“, wird Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Stiftungsratspräsidentin der GZA, zitiert. „Ein Wirtschaftsraum endet nicht an einer Stadt- oder Kantonsgrenze.“

  • Insolight erhält 4,85 Millionen Franken Kapital

    Insolight erhält 4,85 Millionen Franken Kapital

    Mit seiner jüngsten Finanzierungsrunde in Höhe von 4,85 Millionen Franken will Insolight laut einer Medienmitteilung sein Geschäft ausbauen. In Planung sind nun grosse Photovoltaikanlagen für die Landwirtschaft, neue Zielkulturen und eine weltweite Erweiterung des Markts.

    Bisher hat das Lausanner Unternehmen in Versuchsanlagen nachgewiesen, dass es möglich ist, mit seinen Agro-Photovoltaikanlagen gleichzeitig Strom zu produzieren und darunter landwirtschaftliche Erzeugnisse effizient zu produzieren. Im Oktober 2021 startete Insolight gemeinsam mit dem Energieversorger Romande Energie auf dem Forschungsgelände von Agroscope, dem Kompetenzzentrums der Schweiz für landwirtschaftliche Forschung in Conthey VS, ein erfolgreiches Pilotprojekt.

    Im April dieses Jahres vermeldete Insolight ein gelungenes Experiment in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften: Das Frischgewicht der ersten Winterpflanzung von Feldsalat unter seinen speziellen Photovoltaikpaneelen lag um 15 Prozent höher als die des zu Vergleichszwecken herkömmlich angepflanzten Salats.

    Diese soeben abgeschlossene Finanzierungsrunde stärkt Insolights Angaben zufolge die Beteiligungsstruktur mit den Hauptinvestoren, dem Smart Energy Innovation Fund von Energie- und Mobilitätsanbieter Energie 360° und Demeter, dem europäischen Risikokapitalgeber für Agrartechnologie und Cleantech. Cyrille Cabaret von Demeter tritt dem Verwaltungsrat von Insolight bei. Insolight-CEO Laurent Coulot äussert sich erfreut, dass sein Unternehmen nun nicht nur Agritech- und Energiefachleute an Bord habe, sondern sein Netzwerk nun auch auf Frankreich und die DACH-Region ausdehne.

  • Susi Partner schliesst Vereinbarung mit Norwegischem Energieeffizientzspezialisten

    Susi Partner schliesst Vereinbarung mit Norwegischem Energieeffizientzspezialisten

    Das bewährte Kreditfinanzierungsmodell wird es SASTECH ermöglichen, ihre Energieoptimierungslösungen als Dienstleistung ohne Vorabinvestitionskosten anzubieten, was die Nachfrage vergrössert und die Umsetzung von Energieeffizienzmassnahmen in Norwegen und darüber hinaus beschleunigt. Beliebte Massnahmen im Angebot umfassen die Installation von Wärmepumpen und Anlagen zur Abwärmenutzung sowie Dachsolaranlagen und Batteriespeichersysteme. Das Unternehmen wird von einer erfahrenen Geschäftsleitung rund um den Pionier erneuerbarer Energien, Dr. Alf Bjørseth, geführt.

    Energiepreisanstiege, erhöhte Volatilität und daraus resultierende Bedenken um die Energiesicherheit haben Energieeffizienz auf die Agenda von vielen Unternehmen gebracht, für welche Energiekosten und Energieunabhängigkeit vormals kein Investitionsfokus waren. Während der Energiekonsum von energieintensiven Industrieunternehmen schon immer eng überwacht wurde, ist dies mittlerweile auch für Besitzer und Betreiber von Gewerbeimmobilien eine Notwendigkeit geworden. Die massgeschneiderte Finanzierungslösung befähigt Unternehmen, die steigende Nachfrage nach Energiedienstleistungen bedienen zu können.

    Mit dieser Transaktion intensiviert die Firma Kreditplattform die Investitionstätigkeit in Skandinavien, investiert zum ersten Mal in Norwegen und erhöht die Anzahl abgedeckter Länder auf 18. Da sich die Investitionsphase für den SEEF II dem Ende zuneigt, befindet sich SUSI bereits im Fundraising für den Nachfolger, den SUSI Energy Efficiency and Transition Credit Fund, für den ein erstes Closing noch vor Jahresende erwartet wird.

  • Immobilienmarkt Schweiz – Zinswende, na und?

    Immobilienmarkt Schweiz – Zinswende, na und?

    Nach Jahren des Überangebots stehen die Zeichen im Mietwohnungsmarkt nun klar auf Knappheit. Obwohl die Nachfrage auch künftig das Wohnungsangebot übersteigt, reagiert die Immobilienbranche bisher nicht mit einer höheren Wohnungsproduktion. Solange die Mieten nicht kräftig ansteigen, fehlen im aktuellen Marktumfeld die Anreize für die Ausweitung des Wohnungsbaus. «Die noch  vorhandenen Leerstandreserven werden bald erschöpft sein. Denn die Nachfrage durch Zuwanderung, Individualisierung und demografische Alterung steigt weiter,

    während gleichzeitig immer weniger neue Wohnungen gebaut werden. Deutlich anziehende Angebotsmieten sind somit nur noch eine Frage der Zeit und das Thema wird auf der politischen Agenda nach oben rücken», so Neff.

    Verdichtung schreitet gemächlich voran
    In der Schweiz wird es immer enger. Die hierzulande neu erstellten Gebäude werden immer höher, die darin erstellen Wohnungen immer kleiner und in den Wohnbauzonen wohnen immer mehr Menschen pro Fläche. Mit dem knappen Boden wird also immer haushälterischer umgegangen. Weil der Flächenverbrauch pro Peron aber unvermindert ansteigt und immer mehr Menschen in der Schweiz leben, reicht das Tempo der Verdichtung bei weitem nicht aus, um die Zersiedelung zu stoppen. «Der raumplanerisch geforderten schnelleren Verdichtung stehen hohe Hürden im Weg. Die Baukosten von Projekten mit höherer Dichte sind deutlich höher als bei einem Neubau auf grüner Wiese. Zusätzlich beschränken, verkomplizieren oder verunmöglichen strenge, unflexible und uneinheitliche Bau- und Zonenordnungen die Verdichtungsbestrebungen. Eine sehr liberale Einsprachepraxis erhöht den Planungsaufwand für Projekte mit hohem Verdichtungspotenzial und führt zu immer grösseren administrativen Aufwänden», so Martin Neff. Beispielsweise hat sich die durchschnittliche Dauer vom eingereichten Baugesuch bis zur erteilten Baubewilligung von Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen in den letzten 20 Jahren von 92 Tagen auf 150 Tage deutlich erhöht.

    Platzende Blasen in der virtuellen Welt
    Der Handel mit digitalen Vermögenswerten auf Basis der Blockchain-Technologie hat im Zuge des Kryptowährungs-Booms einen regelrechten Hype erlebt. Mittlerweile können in der digitalen Welt, dem sogenannten Metaverse, auch Grundstücke und Immobilien erworben werden. Je attraktiver ein Stück des digitalen Bodens ist, desto mehr wird dafür bezahlt. Die relative Attraktivität definiert sich dabei stark dadurch, wie viele Spieler sich in der Nähe des Grundstückes im Schnitt aufhalten. Der Markt für digitale Immobilien hat enorme Preisschübe erlebt. Anfang Januar 2021 wurde beispielsweise in einem der bekanntesten Mataversen «The Sandbox» die durchschnittliche Landparzelle noch für unter 150 US-Dollar gehandelt. Bis Ende des Jahres stieg der Preis auf über 16’000 Dollar, was einer Wertsteigerung von fast 11’000 Prozent entspricht. Bis Ende Juni 2022 sind die Preise auf 2’500 Dollar regelrecht zusammengefallen. Eine solche Blasenbildung mit anschliessendem Platzen war in den letzten Monaten in vielen Metaverse-Projekten zu beobachten. Begünstigt wird dies unter anderem durch die Tatsache, dass viele Projekte aus technischen Gründen an Kryptowährungen gebunden sind, deren Zukunft sich heute ebenfalls noch nicht abschätzen lässt. «Aufgrund der extremen Volatilität, den offensichtlichen Blasenbildungstendenzen und der infrage zustellenden Absichten vieler Anbieterinnen und Anbieter bleibt Virtual Real Estate primär ein Spielfeld für sehr risikofreudige Spekulanten», so Martin Neff.

    Die Studie «Immobilien Schweiz» bietet jedes Quartal eine ausführliche Lagebeurteilung des Schweizer Immobilienmarkts. Die aktuelle Studie sowie weitere Informationen gibt es auf raiffeisen.ch/casa.

  • Helvetia lanciert Immobilienplattform Helvetia ImmoWorld

    Helvetia lanciert Immobilienplattform Helvetia ImmoWorld

    Der Versicherungskonzern Helvetia mit Sitz in St.Gallen hat eine neue Internetseite für Immobilienbesitzer online gestellt. Mit Helvetia ImmoWorld kombiniert das Unternehmen Immobiliendienstleistungen mit seiner Expertise in Versicherungs- und Vorsorgefragen, heisst es in einer Medienmitteilung. Dazu arbeitet es mit dem Hypotheken- und Immobilienunternehmen MoneyPark mit Sitz in Pfäffikon SZ sowie weiteren Partnern zusammen.

    Die Immobilienplattform verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. So soll sie alle Phasen des Immobilienbesitzes abdecken, vom Sparen über die Suche und Finanzierung bis hin zur Absicherung, dem Werterhalt und dem Verkauf.

    So können die Nutzer über ein Suchportal, das die Objekte von Helvetia und MoneyPark mit den Angeboten anderer Portale vereint, Immobilien suchen. Ein Rechner ermittelt, wann eine Renovation sinnvoll ist. Die Wertentwicklung einer Liegenschaft lässt sich im eigenen Benutzerkonto online verfolgen. Zudem können registrierte Nutzer lokale Bauprojekte sowie die Preise, die für Liegenschaften in ihrer Umgebung in den letzten Jahren bezahlt worden sind, beobachten.

    Ausserdem ermöglicht Helvetia ImmoWorld den Angaben zufolge Zugang zu geprüften Kaufinteressenten und Handwerkern sowie Informationen und Beratung rund um Werterhalt, Steuerersparnisse, Liquiditätsbedarf, Altersvorsorge und Versicherungsschutz.

    „Wir sind überzeugt, dass es sich für unsere Kundinnen und Kunden lohnt, Versicherung, Vorsorge und Immobilienbesitz ganzheitlich zu betrachten“, wird Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, in der Medienmitteilung zitiert. Mit der neuen Plattform entwickele Helvetia sein Ökosystem Home strategisch weiter.

  • Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Das Einfamilienhaus erweist sich einmal mehr als Wohntraum Nummer 1 in der Schweiz. Bei Personen im Alter von 25 bis 30 Jahren ist der Wert mit 64 Prozent am höchsten. Stehen soll es auf dem Land. Ländliche Gegenden bleiben mit 48 Prozent Zustimmung auch in diesem Jahr die bevorzugte Wohnumgebung. 90 Prozent der Menschen, die auf dem Land leben, wollen auch in Zukunft dortbleiben. Bei der Stadtbevölkerung zeigt sich ein anderes Bild: Nur 65 Prozent der Befragten erachten die aktuelle Wohnumgebung als den bevorzugten Wohnort. Finanzielle Gründe sind die am meisten genannte Hürde (40%), die gegen einen Umzug spricht. Der Arbeitsweg bleibt trotz vermehrtem Home-Office der zweitwichtigste Hinderungsgrund.

    Kosten und Aussenbereich dominieren bei der Wahl eines Zuhauses – nicht das Home-Office
    Wichtigstes Kriterium bei der Wahl einer Wohnung resp. eines Hauses bleiben die Wohnkosten, gefolgt vom Aussenbereich. Neu abgefragte Kriterien wie das separate Zimmer für Home-Office oder ökologische Faktoren werden kaum als entscheidend genannt, aber von rund der Hälfte der Befragten zumindest als wichtiges Kriterium angesehen. Eine Lademöglichkeit fürs E-Auto, Service-Dienst-leistungen oder Luxuseinrichtung spielen bei der Wahl eines Zuhauses kaum eine Rolle.
    Bezüglich der Lage soll die Traumimmobilie ruhig (66%) und naturnah (66%) stehen. Zudem ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr (51%) gefragt. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die Nachbarschaft wird von 41 Prozent der Befragten als besonders wichtig angegeben und liegt damit neu auf Rang 4 – zwei Plätze höher als letztes Jahr. Und auch die Nähe zur medizinischen Versorgung gewinnt einen Platz auf Kosten der Nähe zur Kinderbetreuungsstätte oder der Schule.

    Traum vom Eigenheim ungebrochen, scheitert aber meist an Angebot und Finanzierung
    Knapp die Hälfte der Befragten (46%) träumt von einer (weiteren) eigenen Wohnimmobilie. Dabei hat sich der Wunsch bei den jüngeren Befragten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt. Besonders ausgeprägt ist er nach wie vor bei der heutigen Mieterschaft: 62 Prozent träumen davon, ein Eigenheim zu kaufen. Schwierigkeiten bereiten das knappe Angebot (58%) und die hohen Preise (49%). Hinzu kommen strenge Finanzierungskriterien, welche einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen sollen, aber zunehmend in Kritik geraten. 50 Prozent der Befragten beurteilen die geltenden Kriterien als nicht mehr der heutigen Realität entsprechend und sagen, dass der Kauf auch mit weniger Einkommen möglich sein sollte. «Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittlich gestiegen, was mit den starren Finanzierungsregeln dazu führt, dass sich mittlerweile Neukäufer ihre erste Immobilie erst mit 44 Jahren leisten können. Jüngeren Familien und Paaren wird das Wohneigentum dadurch unter anderem auch systembedingt verwehrt», so Martin Tschopp, CEO von MoneyPark.

    Landleben macht zufrieden, Eigentum noch zufriedener
    Glücklich ist, wer bereits ein Eigenheim hat. Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer geben an, sehr zufrieden zu sein, während es bei den Mieterinnen und Mietern nur ein Drittel ist. Die Zufriedenheit korreliert mit den Wohnkosten: Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer wenden weniger als 20 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen auf, während dies bei den Mieterinnen und Mietern nur für einen Drittel gilt. Die Auswertung zeigt zudem, dass Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen eine signifikant höhere Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (58% sind sehr zufrieden) aufweisen als Agglomerations- und Stadtbewohnerinnen und -bewohner (45% resp. 41%). Zudem fällt in der Deutschschweiz (53%) die Zufriedenheit deutlich höher aus als in der Westschweiz (40%) – mit Höchstwerten in der Ostschweiz (61%) und Tiefstwerten in der Genferseeregion (39%).

    Hohe Zufriedenzeit hält vom Verkauf ab
    Wer ein Eigenheim besitzt, möchte dieses auch gerne behalten. Nur drei Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer möchten ihre Immobilie in den nächsten drei Jahren verkaufen. Weitere 15 Prozent planen den Verkauf in vier bis acht Jahren. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer bis zum 40. Altersjahr (24%) und Pensionierte (23%) Verkaufsabsichten hegen. Was primär von einem Verkauf abhält, ist die Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (73%). Auch der Wunsch, das Eigenheim in der Familie weiterzugeben (31%), die emotionale Verbundenheit (30%) und die Annahme, dass der Wert der Immobilie weiter steigen wird (16%), lassen die Befragten von einem Verkauf absehen.
    Über ein Drittel der Befragten (37%) würde eine geerbte Immobilie vermieten und ein weiteres knappes Drittel (29%) würde sie selbst bewohnen. Für einen Verkauf würde sich nur ein knappes Fünftel (19%) entscheiden. «Dass Immobilien eine attraktive Kapitalanlage darstellen, hat sich auch bei Privatpersonen herumgesprochen. Dass deshalb geerbte Liegenschaften oft vermietet und nicht verkauft werden, führt zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots an Wohneigentum», so Dr. Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch.

    Jede/r Zweite hat in den letzten beiden Jahren substanziell ins Eigenheim investiert
    Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie anfangs 2020 hat knapp die Hälfte der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (47%) mehr als CHF 10’000.- ins Eigenheim investiert. Jede fünfte Investition (20%) stand unter dem Einfluss der Pandemie. Entweder wurde investiert, weil das Eigenheim wichtiger geworden ist, oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen Geld gespart und so ins Eigenheim investiert werden konnte. Dass das private Draussen wichtiger geworden ist, zeigen sowohl die getätigten wie auch die geplanten Investitionen deutlich: In keinen anderen Bereich wurde häufiger investiert als in den eigenen Garten respektive Aussenbereich (32%). Bäder (28%) und Küchen (27%) belegen die Plätze 2 und 3, dicht gefolgt von Maler- und Gipserarbeiten (26%) sowie neuen Bodenbelägen (25%). Und es geht weiter: 54 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer planen in den nächsten drei Jahren substanziell in ihr Zuhause zu investieren. Die Bedeutung der Pandemie nimmt dabei ab: Nur für sieben Prozent der geplanten Investitionen ist sie der Auslöser. Dabei zeigt sich bei Solaranlagen eine starke Zunahme von 9 auf 17 Prozent. Auch Ladestationen für Elektroautos, Fassadenrenovationen, neue Fenster und Türen sowie Investitionen in Heizung, Lüftung und Klima werden vermehrt geplant.
    «Investitionen ins eigene Zuhause sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, weshalb der ganzheitliche Blick auf Eigenheim, Versicherung und Vorsorge so wichtig ist. Investitionen können den Wert einer Liegenschaft steigern oder einfach Freude machen. Im Fall von werterhaltenden Arbeiten lassen sich zudem Steuervorteile realisieren, da diese Kosten abzugsfähig sind. So oder so ist der investierte Betrag aber nicht mehr bar verfügbar. Das gilt es beispielsweise bei der Pensionsplanung zu bedenken. Und natürlich empfehlen wir nach jeder grösseren Investition, die Versicherung zu überprüfen – egal, ob bei einer Photovoltaik-Anlage oder bei einer neuen Gartenlaube», so Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, Helvetia Versicherungen.

    Grüne Hypotheken werden als attraktiv angesehen, aber es fehlt an Wissen
    Es bleibt abzuwarten, ob die aktuell vieldiskutierte Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu einem weiteren Investitionsschub in energetische Massnahmen führen wird. Heute profitieren nur sieben Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer von einer grünen Hypothek oder einem entsprechenden Abschlag bei den Hypothekarzinsen. Knapp ein Fünftel der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (18%) weiss nicht, ob das Eigenheim die Kriterien für eine grüne Hypothek erfüllt. Nur elf Prozent geben an, dass sich ihre Immobilie qualifiziert. Von ihnen und von all jenen, die bereits eine grüne Hypothek haben, würden 63 Prozent bei einer Verlängerung (wiederum) eine grüne Hypothek wählen.

    Über die Wohntraumstudie
    Die Wohntraumstudie von MoneyPark, alaCasa und Helvetia Versicherungen ist die grösste unabhängige Untersuchung zur Zufriedenheit und zu den Wünschen der Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation. Seit 2015 geht die Studie einmal im Jahr der Frage nach, wie die «Wohnträume» in der Schweiz konkret aussehen. Befragt wurden 1’001 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz mittels repräsentativer Online-Umfrage im Februar 2022.
    Die integrale Studie finden Sie unter www.moneypark.ch/wohntraumstudie

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    Über MoneyPark
    MoneyPark ist der führende Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz und beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Das junge Fintech bietet mit der Kombination aus persönlicher Beratung und wegweisender Technologie umfassende und massgeschneiderte Hypotheken- und Immobilienlösungen. Dabei unterstützt MoneyPark seine Kundinnen und Kunden mit unabhängiger Expertise – von der Suche über die Finanzierung, während der Eigentumsphase und beim Verkauf von Immobilien. Für die Finanzierung hält MoneyPark mit Hypothekar- und Vorsorgeangeboten von mehr als 150 Anbietern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen, die grösste Finanzierungsauswahl an einem Ort bereit. Die unabhängige Beratung erfolgt entweder in einer der schweizweit mehr als 20 Filialen oder ortsunabhängig via Telefon oder online. Institutionellen Investoren bietet MoneyPark ganzheitliche Hypothekarlösungen dank einem Setup aus leistungsfähigem Vertrieb und effizienter Portfoliobewirtschaftung.

    Über alaCasa.ch
    alaCasa.ch ist ein unabhängiges Expertennetzwerk für Wohnimmobilien und engagiert sich seit über 20 Jahren für eine hohe Dienstleistungsqualität rund ums Wohneigentum. Partner von alaCasa.ch sind professionelle Immobilienexperten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Sie zeichnen sich aus durch eine fundierte Ausbildung und eine langjährige Berufserfahrung. Dadurch können sie ihre Kunden kompetent und sicher bei Fragen rund um ihre Liegenschaft unterstützen. alaCasa-Partner sind unabhängig, etabliert und verfügen über eine tadellose Reputation.

    Über Helvetia
    Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen hat sich seit 1858 zu einer erfolgreichen internationalen Versicherungsgruppe mit über 12 000 Mitarbeitenden und mehr als 7 Millionen Kundinnen und Kunden entwickelt. In der Schweiz ist Helvetia die führende Schweizer Allbranchenversicherung. Seit jeher ermöglicht sie ihren Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen – Helvetia ist für sie da, wenn es darauf ankommt. Helvetia ist als beste Partnerin überall dort präsent, wo Absicherungsbedürfnisse entstehen, mit Versicherungs-, Vorsorge- und Anlagelösungen aus einer Hand sowie einfachen Produkten und Prozessen. Mit ImmoWorld bietet Helvetia ihren Kundinnen und Kunden eine umfassende Immobilienplattform kombiniert mit persönlicher Beratung in allen finanziellen Belangen rund um Suche, Kauf, Besitz und Verkauf eines Eigenheims. Dabei behalten die Expertinnen und Experten stets auch Versicherung und Vorsorge im Blick.