Schlagwort: Finanzierung

  • Loanboox ermöglicht neu Finanzierung von Immobilien

    Loanboox ermöglicht neu Finanzierung von Immobilien

    Das Zürcher Jungunternehmen Loanboox steigt in die Vermittlung von Darlehen für Wohnbaugenossenschaften, Immobilienfonds und -gesellschaften ein. Dafür stösst der Finanzierungsexperte Patrick Zurfluh als Leiter Immobilienfinanzierung zum Unternehmen hinzu, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Erste Pilot-Transaktionen wurden bereits abgeschlossen, darunter eine Wohnbaugenossenschaft aus dem Kanton Zürich. Durch die Abwicklung über Loanboox konnte die Kreditnehmerin den Angaben zufolge 20 Prozent der Finanzierungskosten sparen und ihren Aufwand mehr als halbieren.

    Patrick Zurfluh will als Leiter Immobilienfinanzierung in Zukunft die Immobiliengesellschaften beraten und unterstützen. Zuvor war er bei den Banken Raiffeisen und Credit Suisse als Immobilienfinanzierungsspezialist tätig. „Dabei ist mir aufgefallen: Die Finanzierung von Immobilien sollte einfacher und kosteneffizienter gestaltet werden. Deswegen bin ich nun bei Loanboox“, wird er in der Medienmitteilung zitiert.

    Loanboox vermittelt seit fünf Jahren Darlehen von Kapitalgebern an Kapitalnehmer der öffentlichen Hand. Über die digitale Geld- und Kapitalmarktplattform von Loanboox können alle Parteien ihre Dokumente und Kommunikation sowie Fristen einsehen und organisieren. Gemeinden, Städte und Grossunternehmen haben bis dato 2500 Darlehen über Loanboox erhalten. Das Unternehmen ist ausserdem offen für Partnerschaften mit Verbänden und Organisationen.

  • Primeo Energie und Technic 360 spannen für Erneuerbare zusammen

    Primeo Energie und Technic 360 spannen für Erneuerbare zusammen

    Primeo Energie und Technic 360 starten im Kanton Freiburg eine Offensive für dezentrale erneuerbare Energieversorgung, informiert der Baselbieter Energieversorger in einer Mitteilung. Die beiden Partner haben dazu ein Portal entwickelt, auf dem Interessierte Potenzial und Nutzen einer eigenen Kombination von Photovoltaikanlage und Wärmepumpe berechnen können. Darüber hinaus bietet maison-intelligente.ch eine detaillierte Beratung und Finanzierungslösungen an.

    „Klimafreundliche Energie- und Mobilitätslösungen gehören global gesehen zu den wichtigsten Treibern einer erfolgreichen Energiewende“, wird Conrad Ammann in der Mitteilung zitiert. Für den CEO von Primeo Energie leisten dazu „intelligente Lösungen zur optimalen Realisierung, Nutzung und Finanzierung“ von Solaranlagen und Wärmepumpen „einen wichtigen Beitrag“.

    Mit maison-intelligente.ch haben die beiden Partner das erste Angebot dieser Art in der Romandie geschaffen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Sie planen in naher Zukunft Informationsanlässe im Kanton Freiburg, um die Plattform breiter bekannt zu machen. Unterstützt wird das Projekt von der Freiburger Kantonalbank. Sie bietet für Lösungen, die über maison-intelligente.ch realisiert werden, Vorzugskonditionen bei der Finanzierung an.

    „Die Energiewende gelingt nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und somit unseren Kundinnen und Kunden“, erläutert Alexandre Fragnière, Directeur Technic 360, in der Mitteilung. Ihnen soll maison-intelligente.ch „eine einfache und effektive Lösung für die Beschaffung ihrer Solaranlage und von Wärmpumpen bieten“.

  • Avobis lanciert Immobilienplattform

    Avobis lanciert Immobilienplattform

    Avobis bringt eine neue Immobilienplattform an den Markt. Property Captain soll das gesamte Spektrum von der Suche über die Finanzierung, Versicherung und Pflege bis hin zu Bewertung, Kauf oder Verkauf von Liegenschaften abdecken, informiert der Zürcher Immobilien- und Hypothekendienstleister in einer Mitteilung. Dazu setzt die Plattform Künstliche Intelligenz ein. „Property Captain verfolgt die Vision, die über vier Millionen Wohnobjekte mit den individuellen Wohnträumen der Schweizer Bevölkerung zu matchen und so die Zufriedenheit mit der Wohnsituation zu verbessern“, wird Avobis-Co-CEO Patrick Schmid in der Mitteilung zitiert.

    Die neue Tochter von Avobis ist als offene Plattform mit einem unabhängigen Netzwerk von Partnern konzipiert. Bereits zur Lancierung hätten sich rund 120 Finanzierungspartner und 150 Maklerunternehmen einbinden lassen, informiert Avobis. Als Innovationspartnerin konnte die Gruppe die Bank CIC (Schweiz) AG gewinnen.

    Avobis werde sämtliche eigenen Angebote für Privatkunden, insbesondere die entsprechenden  Hypothekardienstleistungen,  in der neuen Property Captain Tech AG bündeln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung des Proptech soll Myriam Reinle übernehmen. In der Mitteilung weist Avobis auf die langjährige Erfahrung von Reinle in der Leitung von Online-Marktplätzen und Tech-Start-ups hin. In der Immobilienbranche war die designierte Leiterin von Property Captain für ImmoStreet und das zur TX Group gehörende Unternehmen Homegate aktiv.

  • Pop Up Shops erhält Finanzierung

    Pop Up Shops erhält Finanzierung

    Pop Up Shops hat eine sogenannte Post-Seed-Finanzierungsrunde mit einem nicht näher benannten sechsstelligen Betrag abgeschlossen. Wie Gründer und Managing Director Chalid A. El Ashker in einer Medienmitteilung erklärt, hätten sich daran „bestehende und neue Investoren aus den Bereichen Immobilien, Retail und Shopping Center Management“ beteiligt.

    Die Online-Plattform des Start-ups bringt Anbieter freier Detailhandels- und Promotionsflächen mit Personen zusammen, die an einer zeitlich befristeten Miete interessiert sind. Auch Vertrag und Zahlungen werden online abgewickelt.

    „Die Seed-Runde ermöglicht es uns, unsere Vermarktungs- und Buchungsplattform weiterzuentwickeln und der wachsenden Nachfrage von Vermietern und Mietern gerecht zu werden“, so El Ashker weiter. COVID-19 beschleunige diesen Trend weiter. Für viele Retail-Immobilien sei die Rohbaumiete „über 10, 5 oder sogar 3 Jahre kein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell mehr“. Pop Up Shops biete für deren flexible und kurzfristige Bewirtschaftung eine effiziente Lösung.

    Zu den Schweizer Flächenanbietern zählen etwa Migros, SBB, die Schweizerische Post, Wincasa und SPG Intercity. „Mit den Tools von POP UP SHOPS vermarkten und bewirtschaften wir unsere flexiblen Promo- und Retailflächen nicht nur effizienter, sondern erreichen auch neue Mieter“, wird der Leiter Einkaufscenter der Migros, Thomas Meyer, in der Mitteilung zitiert. „Die gewonnene Zeit können wir für gezielteres Marketing und verbesserte Kuration einsetzen.“

    Das Unternehmen mit Sitz in Zollikon ist ausser in der Schweiz auch in Deutschland, Grossbritannien und den USA tätig. Pop Up Shops ist zusammen mit den Städten Zürich und St.Gallen sowie der Fachhochschule Ostschweiz Teil des von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse geförderten Projekts Pop-up City. Im Jahr 2019 wurde die Jungfirma beim deutschen Proptech Pitch als eines der innovativsten Proptech-Unternehmen des Jahres ausgezeichnet.

  • Sika investiert in Cidra Concrete Systems

    Sika investiert in Cidra Concrete Systems

    Sika dehnt ihre Zusammenarbeit mit Cidra Concrete Systems aus. Das Zuger Unternehmen der Bauchemie hat laut einer Medienmitteilung eine Vereinbarung für eine Wachstumsfinanzierung mit Eigenkapital unterzeichnet. Diese Vereinbarung ergänzt die seit Anfang 2019 bestehende globale Partnerschaft mit dem nordamerikanischen Experten für Überwachungs- und Informationssysteme in Betonmischfahrzeugen. Sie wurde zur Einführung dieser Datendienstleistung in den USA und Kanada geschlossen.

    Cidra Concrete Systems mit Sitz in Eden Prairie im US-Bundesstaat Minnesota stellt hochpräzise On-board-Systeme her, die die Betonqualität während des Transports von der Betonmischanlage bis zur Baustelle messen. So können Betonhersteller über ein cloud-basiertes Datenportal zu jedem Fahrzeug ihrer Flotte in Echtzeit Informationen zur Betonqualität wie Verarbeitbarkeit oder Luftmenge abrufen. Jetzt soll diese Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen auf weitere Länder ausgedehnt werden. „Wir freuen uns, dieses Angebot dank Sikas Position als Marktführer weltweit anbieten zu können“, so Cidra-Chef Scott Anderson.

    „Mit dieser IoT-basierten Technologie können wir unseren Kunden in der Betonindustrie neue digitale Lösungen zur Verfügung stellen“, wird Phillippe Jost, Head Construction Sika, in der Mitteilung zitiert. Die „Optimierung des Mix-Designs von Beton“ ermögliche es den Sika-Kunden, „die Leistung ihres Betons und ihre Rentabilität zu verbessern, indem die Anzahl der zurückgewiesenen Lkw-Ladungen verringert wird“.

  • Innosuisse fördert Blackstone Resources

    Innosuisse fördert Blackstone Resources

    Die Schweizerische Innovationsagentur Innosuisse wird das mit 1,3 Millionen Franken veranschlagte Entwicklungsprojekt der Blackstone Resources AG bezuschussen. Sie hat eine Förderung in Höhe von 50 Prozent zugesagt. Diese Zusage helfe bei der Finanzierung der Entwicklung von Festkörperelektrolyten und einer „anspruchsvollen“ Fertigungssimulation von 3D-gedruckten Festkörperbatterien, heisst es in einer Medienmitteilung von Blackstone Resources.

    Dabei setzt das Baarer Unternehmen auf Lithium-Ionen-Batterien mit Festkörperelektrolyten. Deren industrielle Produktion basiere auf dem Blackstone-eigenen 3D-Druckverfahren, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein Forschungskonsortium bestehend aus Blackstone Resources, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Berner Fachhochschule werde die von der Empa entwickelte Synthese von Festkörperelektrolyten hochskalieren.

    Weil der Elektrolyt, also der leitende Teil der Batterie, fest ist, weisen Festkörperbatterien einige Vorteile auf: Sie sind nicht entzündlich und können nicht auslaufen. Sie kommen ohne Kühlung aus, was ihre Energiedichte und damit die Speicherfähigkeit erhöht. Und sie lassen sich theoretisch schneller laden. Vor allem Autohersteller hoffen auf sie, denn sie könnten das Reichweitenproblem von Elektroautos lösen.

    Vor diesem Hintergrund sieht die Blackstone Resources AG „Festkörperelektrolyte als eine Schlüsselkomponente für die nächste Generation der Batterietechnologie“ und werde diese Technologie in Zukunft „unabhängig“ produzieren.

  • Houzy gewinnt die Baloise als Investorin

    Houzy gewinnt die Baloise als Investorin

    Die Baloise investiert laut einer Medienmitteilung in das Zürcher Proptech-Start-up Houzy. Damit will der Basler Versicherer sein Portfolio an innovativen Technologien rund um das Wohnen erweitern.

    Houzy betreibt eine digitale Plattform, die Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer ableitet. Sie kann beispielsweise errechnen, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Sie kann Eigentümer aber auch mit passenden Partnern für den Unterhalt oder andere Aufgaben verknüpfen. Dabei zahlen die Anbieter eine Fixgebühr pro Jahr, um auf der Plattform gezeigt zu werden. Für die Nutzer ist die Plattform kostenlos.

    Mit der Investition von Baloise schliesst Houzy eigenen Angaben zufolge seine Serie-A-Finanzierungsrunde ab. Im Rahmen der Runde habe das Start-up „mehrere Millionen“ Franken für das weitere Wachstum in der Schweiz gesammelt. Neben der Baloise konnte sich Houzy im Sommer auch eine Investition von der Zürcher Grossbank UBS sichern. Die Aktienmehrheit halten nach wie vor die Gründer.

    „Wir haben gezielt Partner gesucht, die nicht nur in Houzy investieren, sondern als strategische Partner zu uns passen. Mit der Baloise und ihrem Home-Ökosystem werden zahlreiche Synergien entstehen, die unsere Entwicklung schneller vorantreiben, worauf wir uns alle sehr freuen“, sagt Stefan Schärer, CEO von Houzy.