Schlagwort: Holcim

  • Holcim und Amazon unterstützen Start-ups für nachhaltiges Bauen

    Holcim und Amazon unterstützen Start-ups für nachhaltiges Bauen

    Das in Zug ansässige Baustoffunternehmen Holcim und der zu Amazon gehörige Climate Pledge Fund haben laut einer Mitteilung die Förderung von Start-ups beschlossen, die sich für nachhaltiges Bauen einsetzen. Die aus dem Fonds gestifteten Gelder für das in Afrika tätige Unternehmen 14Trees werden für Hochbauten in 3D-Druck-Technologie verwendet. 14Trees nutzt dabei die von Holcim und dem British International Investment (BII) entwickelte Technologie für im 3D-Druck hergestellte Bauten wie Schulen, Wohngebäude und ein kohlenstoffarmes Rechenzentrum. Das für Paebbl bereitgestellte Fördergeld will das Unternehmen nutzen, um seine Mineralisierungstechnologie, mit der sich CO2 in Beton speichern lässt, weiter voranzutreiben.

    „Indem wir mit Amazons Climate Pledge Fund in 14Trees und Paebbl investieren, können wir diese bahnbrechenden Technologien ausbauen, um die Grenzen des nachhaltigen Bauens zu verschieben – vom 3D-Druck bis hin zur Umwandlung von Beton in eine Kohlenstoffsenke“, wird Nollaig Forrest, Chief Sustainability Officer bei Holcim, in der Mitteilung zitiert.

    Francois Perrot, Managing Director von 14Trees, zeigte sich erfreut, Amazon und Holcim als Investoren gefunden zu haben. Für Marta Sjögren, Mitgründerin und Co-CEO von Paebbl, ermöglicht diese Finanzierungsrunde, „noch mutigere Schritte in unserer Mission zu unternehmen, die gebaute Umwelt zu einem Eckpfeiler der dekarbonisierten Wirtschaft zu machen“.

  • Holcim erwirbt belgischen Bauschutt-Recycler

    Holcim erwirbt belgischen Bauschutt-Recycler

    Holcim baut das zirkuläre Bauen als Motor für profitables Wachstum weiter aus. Nach der Cand-Landi-Gruppe in der Schweiz, Land Recovery in Grossbritannien und Mendiger Basalt in Deutschland hat der Baustoffproduzent mit dem 1989 gegründeten Familienunternehmen Mark Desmedt, dem laut Holcim führenden Recycler von Bauabbruchmaterialien in Belgien, die vierte Akquisition in diesem Jahr getätigt.

    Einer Mitteilung von Holcim zufolge verwertet Mark Desmedt mehr als 500’000 Tonnen jährlich. Ausserdem sei das Unternehmen strategisch günstig zwischen Brüssel und Antwerpen gelegen und können so die beiden grössten Ballungsräume des Landes bedienen. Damit könne Holcim seine ECOCycle-Produktpalette für kreislauforientierte Baulösungen in Belgien erweitern und sein profitables Wachstum fördern.

    Mit dieser Akquise kommt Holcim seinem Ziel näher, pro Jahr 10 Millionen Tonnen Bauschutt wiederzuverwerten. „Mit dem Team von Mark Desmedt beschleunigen wir unsere Vision, das zirkuläre Bauen in den wichtigsten Metropolregionen, in denen wir tätig sind, voranzutreiben, um Städte aus Städten zu bauen“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert.

  • Holcim weitet Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Werken aus

    Holcim weitet Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Werken aus

    Holcim weitet den Einsatz von KI-basierter Maschinenintelligenz laut einer Mitteilung in den kommenden vier Jahren auf über 100 Werke weltweit aus. Die KI soll Störfälle voraussehen und Ausfälle vermeiden, um die betriebliche Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und die Kapazitäten für die Kundschaft zu erhöhen.

    Dafür arbeitet der international agierende Baustoffhändler mit dem seinen Angaben zufolge führenden KI-Plattformanbieter für hervorragende Vorhersagetechnologie, C3 AI aus Redwood City im US-Bundestaat Kalifornien, zusammen. Zudem kündigt Holcim an zu erproben, ob sich dessen hochmoderne Lösung für die vorausschauende Insthandhaltung durch generative KI verbessern lässt.

    Im Rahmen der Einführung werden die Instandhaltungsteams von Holcim mit dieser prädiktiven Technologie für die Verwaltung und Optimierung von Anlagen in Echtzeit ausgestattet. Sie wird auch eingesetzt, wo es um Produktqualität und Prozessoptimierung geht sowie bei autonomen Fahrzeugen und Computer Vision.

    All dies ist Teil des Holcim-Programms Plants of Tomorrow zur Modernisierung eines globalen Netzes von über 140 integrierten Werken und Mahlstationen in mehr als 40 Ländern. Den Angaben zufolge umfasst diese Initiative auch den Einsatz unbemannter Drohnen zur Inspektion sowie intelligente Steuerungssysteme für einen effizienten Energieverbrauch.

  • Holcim kauft Minerales y Agregados in Guatemala

    Holcim kauft Minerales y Agregados in Guatemala

    Holcim weitet sein Engagement in Mittelamerika aus. Der Baustoffproduzent mit Hauptsitz in Zug gründet mit dem Kauf des Unternehmens Minerales y Agregados seine erste Niederlassung in Guatemala. Die übernommene Firma hat laut einer Medienmitteilung ihren Sitz in Sanarate und ist spezialisiert auf die Herstellung und Lieferung von Mörtel und anderen Lösungen für die Bau- und Landwirtschaft. Minerales y Agregados wurde im Jahr 2014 von der Familie Coronado gegründet.

    „Mit Minerales y Agregados bauen wir unsere geografische Präsenz weiter aus und erweitern gleichzeitig unser Angebot an modernen Baulösungen. Der Bausektor in Guatemala ist hoch spezialisiert und verlangt nach Lösungen von Weltklasse“, wird Oliver Osswald zitiert, Leiter der Region Lateinamerika bei Holcim. „Minerales y Agregados ist eine perfekte Ergänzung, die uns hilft, diese Anforderungen zu erfüllen“, so Osswald weiter.

    Mit der Produktionsstätte von Holcim in Guatemala soll das Angebot von „Solutions & Products“  in der Region um einen neuen Geschäftszweig erweitert werden, heisst es in der Mitteilung. Holcim erwarte Synergien durch die Ausweitung des Angebots von Minerales y Agregados durch Zulieferung aus seinen Werken in Metapán in El Salvador, sowie durch die Ausweitung des Angebots an modernen Mörteln und Klebstoffen aus der zur Holcim Gruppe gehörenden Lieferkette Disensa. Dazu gehören mehr als 1000 Einzelhandelsgeschäfte in ganz Lateinamerika.

    Mit dieser Akquisition treibe Holcim seine „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ voran, heisst es in der Firmenmitteilung. Diese Strategie ziele darauf ab, das Geschäft mit Lösungen und Produkten (Solutions & Products) bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes auszuweiten.

  • Holcim startet Plattform zur Wiederverwertung von Bauschutt

    Holcim startet Plattform zur Wiederverwertung von Bauschutt

    Der Baustoffriese Holcim mit Sitz in Zug hat unternehmensintern eine digitale Plattform für die Wiederverwertung von Bauschutt gestartet. Damit sollen laut einer Medienmitteilung Abrissmaterialien effizient verteilt, aufbereitet, zerkleinert und zu neuen Baulösungen zusammengesetzt werden. Die Plattform namens ECOCycle soll bei der Umstellung des Bauwesens auf Kreislauffähigkeit helfen.

    Damit kann Holcim den Angaben zufolge seinen Bauschutt zu 100 Prozent wiederverwerten. So kommen beispielsweise dekarbonisierte Rohstoffe in kohlenstoffarmem Zementformulierungen wieder zum Einsatz. Gesteinskörnungen lassen sich in Beton und Füllstoffen im Strassenbau wiederverwenden.

    „Mit unserer ECOCycle-Technologie können wir Städte aus Städten bauen, indem wir 100 Prozent der Abbruchmaterialien für neue Lösungen recyceln, so dass alles wiederverwendet wird und nichts verloren geht“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert. Eine kreislauffähige Bauweise ist angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und Verstädterung zwingend nötig.

    Aktuell baut Holcim eine Wohnanlage in Grossbritannien, die zur Hälfte aus ECOCycle-Granulat besteht. Dieses Granulat besteht wiederum komplett aus recyceltem Abbruchmaterial. In Frankreich entsteht ein Wohnkomplex, für den Holcim ausschliesslich Recyclingbeton verwendet. Und in der Schweiz bietet das Unternehmen einen Zement an, der zu mit einem Fünftel aus altem Bauschutt besteht.

  • Holcim setzt sich ehrgeizigere Klimaziele

    Holcim setzt sich ehrgeizigere Klimaziele

    Holcim dokumentiert die Fortschritte bezüglich seiner Klimastrategie im nun veröffentlichten zweiten Klimabericht. Mit diesem Bericht gebe das Unternehmen, einer der grössten Baustoffproduzenten der Welt, auch seine beschleunigten Klimaziele bekannt, heisst es dazu in einer Medienmitteilung.

    Diese seien im Einklang mit dem 1,5 Grad-Rahmen der Scienced Based Targets Initiative aktualisiert worden, so Nachhaltigkeits- und Innovationschefin Magali Anderson. Holcim wolle „eine Vorreiterrolle beim kohlenstoffarmen und zirkulären Bauen“ einnehmen.

    Demnach hat Holcim die Investitionen in grüne Technologien 2022 um 15 Prozent auf 403 Millionen Franken erhöht. Aufgrund dessen konnte der Konzern den Angaben zufolge seine CO2-Emissionen pro Einheit Nettoumsatz um 21 Prozent senken. 2023 sollen es weitere 10 Prozent sein.

    Desweiteren verpflichtet sich Holcim, bis 2030 kumulativ 2 Milliarden Franken in ausgereifte Technologien zur CO2-Abscheidung aus der Luft zu investieren. Damit sollen pro Jahr mehr als 5 Millionen Tonnen CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden.

    6,8 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle wurden in neuen Gebäuden wiederverwertet. Mit diesem Zwischenergebnis wird das Unternehmen voraussichtlich sein Ziel übertreffen, bis 2025 rund 10 Millionen Tonnen zu erreichen. „Wir setzen uns dafür ein“, so CEO Jan Jenisch, „kohlenstoffarmes und zirkuläres Bauen voranzutreiben und Gebäude nachhaltiger zu nutzen, um Städte zu bauen, die für Menschen und den Planeten funktionieren.“

    Dieser zweite Klimabericht wird der Generalversammlung am 4. Mai zur Abstimmung vorgelegt. Dies spiegelt laut der Mitteilung Holcims Verpflichtung wider, dem Aktionariat ein Mitspracherecht bei der Klimastrategie einzuräumen.

  • Holcim stellt ersten Teil einer 3D-gedruckten Siedlung fertig

    Holcim stellt ersten Teil einer 3D-gedruckten Siedlung fertig

    Holcim hat die erfolgreiche Fertigstellung des bisher grössten 3D-gedruckten, erschwinglichen Wohnkomplexes bekanntgegeben. Dafür hat 14Trees, ein Gemeinschaftsunternehmen von Holcim und British International Investment, in Kenia laut einer Medienmitteilung die ersten zehn Wohneinheiten gedruckt. Insgesamt sind in der geschlossenen Wohnsiedlung namens Mvule Gardens nahe der Stadt Kilifi 52 bezahlbare Gebäude geplant. Bei jeder neuen Bauphase werden laut Holcim weitere Innovationen getestet. Das Projekt ist Teil des regenerativen Ökosystems Green Heart of Kenya, ein Modell für integrative und klimaresistente Städte.

    Aufbauend auf der weltweit ersten 3D-gedruckten Schule von 14Trees in Malawi soll der Mvula Gardens-Komplex ausserdem dazu beitragen, die Infrastrukturlücke des Landes zu schliessen und bezahlbare, klimafreundliche Wohnungen im grossen Massstab zu schaffen. Dazu entstehen durch diese neue Technologie hochqualifizierte Arbeitsplätze: lokale Arbeitskräfte werden zu 3D-Maschinenassistenten und -spezialisten ausgebildet.

    Der 3D-Druck dieser zehn Wohneinheiten wurde mit TectorPrint ermöglicht, der innovativen 3D-Druckfarbe von Holcim, die zum ersten Mal in Kenia hergestellt wurde. Das Nachhaltigkeitsprofil dieses Projekts wurde von der International Finance Corporation, der Entwicklungsbank der Weltbankgruppe, mit dem EDGE Advanced-Zertifikat für nachhaltiges Design ausgezeichnet.

    „Ich bin sehr stolz auf die Arbeit von 14Trees in Afrika, wo unsere Innovationen in der 3D-Drucktechnologie erschwingliches und nachhaltiges Bauen beschleunigen“, wird Miljan Gutovic, Holcims Regionalleiter für Europa, in der Mitteilung zitiert. „Ich freue mich darauf, dass 14Trees diese Erfolge in Europa und anderen Teilen Afrikas in naher Zukunft wiederholen wird.“

  • Holcim erhält 328 Millionen Euro von EU

    Holcim erhält 328 Millionen Euro von EU

    Der Innovationsfond der Europäischen Union hat am 19. Januar auf seiner Financing Innovative Clean Tech Conference in Brüssel die Finanzierung von zwei Holcim-Projekten zur Dekarbonisierung in Höhe von 328 Millionen Euro bekanntgegeben. Laut einer Medienmitteilung des weltweit tätigen Zuger Baustoffproduzenten werden diese Mittel „bahnbrechende Projekte“ von Holcim zur CO2-Abscheidung, -nutzung und -speicherung (Carbon Capture Utilization and Storage, CCUS) in Deutschland und Polen beschleunigen.

    Diese Projekte seien Teil des Net-Zero-Plans von Holcim, der weltweit über 50 CCUS-Projekte zur Dekarbonisierung umfasse. Sie tragen den Angaben zufolge zum Green Deal der EU bei, deren Wirtschaft bis 2050 durch saubere Technologien klimaneutral werden soll.

    „Wir freuen uns über diese Investitionen in unsere Technologien der nächsten Generation“, wird Holcims Europachef Miljan Gutovic zitiert. „Sie tragen dazu bei, unsere CCUS-Projekte praktikabler und skalierbarer zu machen. Das kann unsere Branche hinsichtlich einer Netto-Null-Zukunft grundlegend verändern.“

    Der Innovationsfonds der EU ist eines der weltweit grössten Finanzierungsprogramme für innovative saubere Technologien. 2022 bewilligte er mehr als 1,8 Milliarden Euro für 17 Grossprojekte. Eingegangen waren 138 Anträge.

  • Holcims Klimapläne sind im Einklang mit 1,5 Grad-Ziel

    Holcims Klimapläne sind im Einklang mit 1,5 Grad-Ziel

    Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat Klimaziele, die Holcim bis 2030 erreichen will, auf wissenschaftlicher Basis validiert. Das hat der Zuger Baustoffproduzent jetzt mitgeteilt. Das bedeutet, dass seine Unternehmensziele im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens stehen. Im September hatte Holcim auch die Schaffung eines entsprechenden Rahmenwerks für die Zementindustrie bekanntgegeben. Die SBTi war darin eingebunden. Mit diesem Rahmenwerk stimmen die Klimapläne des Unternehmens laut der Validierung ebenfalls überein.

    Die SBTi, eine Initiative verschiedener internationaler Klima- und Umweltschutzorganisationen, richtet sich an Unternehmen weltweit und fordert sie zu freiwilligen und glaubwürdigen Klimazielen auf. Ihre Validierungsmethode ist standardisiert und breit anerkannt.

    Mit seinen „ehrgeizigen Zielen“ gehe Holcim „mit gutem Beispiel voran“, wird SBTi-CEO Luiz Amaral in der aktuellen Mitteilung zitiert. Holcim-CEO Jan Jenisch zeigt sich angesichts der „umfassenden Dekarbonisierungspläne“ seines Unternehmens „zuversichtlich, dass wir das Bauen in grossem Umfang dekarbonisieren werden“.

    Holcim will seine eigenen absoluten direkten (Scope 1) und indirekten (Scope 2) Treibhausgasemissionen pro Tonne Zement bis 2030 im Vergleich zu 2018 um 25 Prozent senken. Für zementartiges Material liegen die Ziele nach Scope 1 bei einer Senkung um 22,4 Prozent, nach Scope 2 bei 65 Prozent pro Tonne. Hinsichtlich der indirekten Emissionen bei Klinker und Zement entlang der gesamten Lieferkette (Scope 3) verpflichtet sich Holcim auf eine Senkung um 25,1 Prozent gegenüber 2020.

  • Holcim schreibt Umsatzrekord

    Holcim schreibt Umsatzrekord

    Holcim hat im dritten Quartal einen rekordhohen Umsatz von 8,05 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,4 Prozent. Auf vergleichbarer Basis wurde ein Wachstum von 16,3 Prozent verbucht.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtsquartal 1,55 Milliarden Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 1,2 Prozent, das Wachstum auf vergleichbarer Basis beziffert Holcim auf 7,7 Prozent. Für die ersten neun Monate 2022 summiert sich das wiederkehrende EBIT auf einen Rekordwert von 3,72 Milliarden Franken.

    „Das dritte Quartal war für Holcim ein Quartal mit Rekordergebnissen und erfolgreicher Transformation“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Der Holcim-CEO weist dort unter anderem auf den im Berichtsquartal abgeschlossenen Verkauf der Konzerngeschäfte in Indien und Brasilien hin, der Holcim einen Barerlös von 7,3 Milliarden Dollar in die Kasse spülte. Zudem habe der Geschäftsbereich Solutions & Products seinen Anteil am Gesamtumsatz bereits auf 25 Prozent gebracht. Für diesen Geschäftsbereich, der unter anderem das höchst profitable Dachgeschäft von Holcim beinhaltet, strebt das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Umsatz von mindestens 5,5 Milliarden Franken an.

    Der Konzern hebt zudem seinen Ausblick für das Gesamtjahr an. Beim Umsatz wird die Latte von 10 Prozent auf 12 Prozent Wachstum auf vergleichbarer Basis verschoben. Beim wiederkehrenden Betriebsergebnis wird das Ziel von einem positiven auf einen Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich erhöht.

  • Holcim setzt Wachstumskurs fort

    Holcim setzt Wachstumskurs fort

    Baustoffproduzent Holcim hat gemäss einer Medienmitteilung im ersten Halbjahr den Umsatz in allen Segmenten um 16,9 Prozent auf 14,681 Milliarden Franken gesteigert. Insbesondere die Sparte der Dach- und Dämmungsgeschäfte habe mit einem überdurchschnittlichen Wachstum abgeschlossen. Holcim verspricht sich in der Sparte weitere Wachstumsimpulse. Das Rekordergebnis umfasst neben dem Umsatz das wiederkehrende EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von 2,173 Milliarden Franken, ein Zuwachs von 9,6 Prozent in Schweizer Franken, und den um 39,7 Prozent gestiegenen Gewinn pro Aktie von 1,90 Franken.

    Zur Fortsetzung des Unternehmenserfolgs steht laut Mitteilung das Engagement für die Dekarbonisierung des Unternehmens im Vordergrund. Holcim fühlt sich auf Basis der guten Halbjahreszahlen gut aufgestellt für die Umsetzung der Strategie 2025 „Accleerating Green Growth“. Diese sieht die Weltmarktführerschaft für innovative und nachhaltige Baulösungen und die Netto-Null bis 2050 vor.

    Für das Geschäftsjahr 2022 setzt der in der Mitteilung zitierte CEO Jan Jenisch einen Pro-forma-Umsatz in Höhe von 3,5 Milliarden Franken an und rechnet mit einem „Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent auf vergleichbarer Basis“.

  • EU fördert zwei Cleantech-Projekte von Holcim

    EU fördert zwei Cleantech-Projekte von Holcim

    Der Baustoffproduzent Holcim mit Sitz in Zug erhält Investitionen aus dem Innovationsfonds der Europäischen Union für zwei seiner Cleantech-Projekte. Über die Höhe der Fördersumme macht das Unternehmen in seiner Medienmitteilung keine Angaben. Die Gelder sollen in zwei Massnahmen zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in Deutschland und Polen einfliessen.

    Demnach beteiligt sich die EU an Carbon2Business, einem Teil des Projekts Westküste 100 in in Schleswig-Holstein. Im Holcim-Werk Lägerdorf wird abgesonderter Kohlenstoff in synthetische Kraftstoffe für den Mobilitätssektor und als Ausgangsmaterial für die chemische Industrie umgewandelt.

    Zudem unterstützt die EU das Projekt Go4ECOPlanet von Holcim in Polen. Es zielt auf die Schaffung einer durchgängigen Carbon-Capture-and-Storage-Kette ab, welche von der Abscheidung von CO2 am Standort Kujawien (Kujawy) bis zu dessen Speicherung im Meeresuntergrund der Nordsee reicht. Die Vision für Go4ECOPlanet ist es, bis 2027 eine Anlage mit Netto-Null-CO2-Ausstoss zu sein.

    „Holcim hat sich verpflichtet, bei der Dekarbonisierung unseres Sektors eine führende Rolle zu spielen. Als Empfänger von zwei Zuschüssen zur Dekarbonisierung von Zement freue ich mich über dieses klare Vertrauensbekenntnis der EU“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika, in der Medienmitteilung zitiert.

    Beide Projekte sind Teil der Netto-Null-Strategie von Holcim, welche unter anderem das Ziel verfolgt, bis 2030 mindestens ein klimaneutrales Zementwerk zu betreiben.

  • Holcim übernimmt rumänischen Hersteller von Transportbeton

    Holcim übernimmt rumänischen Hersteller von Transportbeton

    Baustoffproduzent Holcim hat die Übernahme des Transportbetonunternehmens General Beton Romania S.R.L. bekanntgegeben. Die acht dazugehörigen Betonwerke sollen Holcims Plan vorantreiben, 25 Prozent seines Transportbetonnettoumsatzes mit sogenanntem Ecopact-Beton zu erzielen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Mit dem Ankauf von General Beton Romania S.R.L. verfügt Holcim Rumänien über nunmehr 27 Transportbetonwerke. Die 160 Mitarbeitenden werden ebenfalls übernommen. General Beton generiert in diesem Jahr einen geschätzten Nettoumsatz von 45 Millionen Euro.

    „Mit dieser Akquisition werden wir die Präsenz von Ecopact green concrete, dem ersten und umfassendsten nachhaltigen Betonsortiment in Rumänien, weiter ausbauen“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika bei Holcim, in der Medienmitteilung zitiert. Holcim arbeite seit zwei Jahrzehnten mit General Beton Romania zusammen.

    Das Unternehmen wurde 1998 in Temeswar (Timișoara) gegründet und hat sich den Angaben zufolge seither zum grössten unabhängigen Anbieter von Transportbeton in Rumänien entwickelt. Es beliefert Ballungszentren wie Bukarest, Arad, Hermannstadt (Sibiu) und Konstanza (Constanta). Über den Kaufpreis wurde nichts bekanntgegeben.

  • Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Baustoffproduzent Holcim hat die Übernahme des belgischen Baustoffhändlers Cantillana bekanntgegeben. Mit der Präsenz und dem Portfolio von Cantillana könne Holcim den Ausbau der Sparte Lösungen und Produkte voranbringen, die bis ins Jahr 2025 insgesamt 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausmachen soll, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Entscheidung für den Anbieter von Speziallösungen bedeute für Holcim eine weitere Optimierung seiner Marktposition bei Fassadenbausystemen und Wärmedämmverbundsystemen. „Diese Erweiterung stärkt unsere Präsenz in Europa weiter, insbesondere im Bereich der Gebäudesanierung und Energieeffizienz“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika von Holcim zitiert.

    Die Investition knüpfe an die eingeschlagene Strategie des „grünen Wachstums“ an. Beide Unternehmen kündigen an, „eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude“ anzustreben.

    Holcim nimmt nach dem Erwerb der französischen PRB Group, dem belgischen PTB-Compaktuna und Izolbet in Polen mit Cantillana ein privat geführtes Unternehmen in die „Holcim-Familie“ auf, heisst es. Hervogegangen als Zweigstelle eines Bauunternehmens, hat sich Cantillana seit Gründung im Jahr 1875 auf den Vertrieb von und Handel mit Baustoffen und Baustoffzubehör des Bau- und Baunebengewerbes spezialisiert. Heute gehört Cantillana zur Stadsbader-Gruppe und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeitende an neun Produktionsstätten in Belgien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.

    Die Holcim AG hat sich auf innovative und nachhaltige Baulösungen in Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur fokussiert. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen passend für alle Bauprojekte Beton, Kies und Zement und recycelt Abbruchmaterialien zu ressourcenschonenden Produkten.

  • Holcim wächst durch Übernahme in Ostkanada

    Holcim wächst durch Übernahme in Ostkanada

    Holcim hat laut einer Medienmitteilung den Steinbruch- und Asphaltbetrieb von Mathers aus Saint-Eustache in der kanadischen Provinz Quebec erworben. Mit der „grössten Akquisition von Zuschlagstoffen in der Region seit über zehn Jahren“ werde Holcim seine führende Position in der stark wachsenden Region Quebec weiter ausbauen.

    Zudem erlaube die Präsenz in Ostkanada eine Angebotsergänzung für rezyklierten Beton und Asphalt und damit einen weiteren Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft hin zu einem nachhaltigeren Bauwesen.

    Die familiengeführte Mathers Group ist ein führender Hersteller von Baustoffen in Quebec. Die Geschäftsbereiche Carrière Saint-Eustache und Pavage Saint-Eustache beliefern den lokalen Markt seit mehr als 60 Jahren mit Schotter und Asphaltprodukten. Alle Steinbrüche und Asphaltanlagen der Mathers Group sowie deren 80 Mitarbeiter werden von Holcim übernommen.

    Die Holcim AG hat sich auf innovative und nachhaltige Baulösungen in Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur fokussiert. Das Unternehmen produziert passend für alle Bauprojekte Beton, Kies und Zement und recycelt Abbruchmaterialien zu ressourcenschonenden Produkten.

  • Holcim akquiriert Marktführer in USA

    Holcim akquiriert Marktführer in USA

    Holcim hat eine Vereinbarung zur Übernahme von SES Foam LLC aus Spring im US-Bundesstaat Texas getroffen. Das grösste unabhängige Unternehmen für Sprühschaumdämmung in den USA wird im Jahr 2022 voraussichtlich einen Nettoumsatz von 200 Millionen Dollar erzielen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, könne SES auf ein zweistelliges Wachstum zurückblicken. Die Firma produziert innovative energieeffiziente und biobasierte Lösungen für neue und umweltfreundliche Sanierungsprojekte.

    Diese Übernahme im „hochprofitablen“ amerikanischen Sprühschaumstoffmarkt sei ein weiterer spannender Schritt in der Expansion des Bereichs Solutions & Products, „der unsere ,Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums‘ vorantreibt“, wird dessen Chefin Jamie Gentoso zitiert. SES „ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem Dach- und Dämmstoffgeschäft“. Damit erhöhe sich der Proforma-Nettoumsatz 2022 von Holcim in diesem Geschäftsbereich einschliesslich der jüngsten Akquisitionen von Firestone Building Products bis Malarkey auf 3,5 Milliarden Dollar.

    SES wurde 2009 gegründet. Neben seinen „überlegenen“ und umweltfreundlichen Produkten wie einem biozertifizierten Schaum auf Saccharosebasis zeichne sich SES durch seine wertsteigernden Dienstleistungen für Bauunternehmen aus, darunter technische Schulungen vor Ort, Unternehmensberatung, Markenbildung und Unterstützung bei der Kundengewinnung.

  • Holcim geht Partnerschaft mit Madaster ein

    Holcim geht Partnerschaft mit Madaster ein

    Holcim Schweiz will sich verstärkt für die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen einsetzen. In diesem Zusammenhang hat das Baustoffunternehmen eine Partnerschaft mit Madaster geschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Madaster arbeitet an sogenannten Materialpässen für neue und bestehende Gebäude. Mit diesen Materialpässen erhalten Bauabfälle eine Identität und können als Ressourcen katalogisiert und wiederverwendet werden. Ziel ist es, Abfall zu vermeiden und die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor zu fördern.

    Die Madaster-Plattform kann auch schon bei der Entwurfsphase von Gebäuden genutzt werden, um verschiedene Bauweisen sowie Materialoptionen zu vergleichen.  Hersteller von Baumaterialien – wie etwa Holcim – können ihre Produkte mit den Produktdatenbanken auf Madaster vergleichen und dort präsentieren. Ausserdem können sie ihre Produkte zurückverfolgen, um gegebenenfalls eine Wiederverwendung zu ermöglichen. Die Dienstleistung von Madaster wird in der Schweiz von der Madaster Services Switzerland AG mit Sitz in Zürich vermarktet.

    Holcim Schweiz hat sich vorgenommen, bis 2050 ausschliesslich klimaneutrale und vollständig rezyklierbare Baustoffe zu produzieren. Die neue Partnerschaft soll nun helfen, dieses Ziel zu erreichen. „Mit der Nutzung von Madaster bei der Planung von Gebäuden können bereits heute die richtigen Entscheidungen für kreislauffähige und ressourcenschonende Materialien getroffen werden“, so Christophe Berset, Team Lead New Solutions bei Holcim Schweiz, in der Mitteilung. „Je mehr Transparenz auf Produktebene existiert, desto zukunftsfähiger können Gebäude geplant, gebaut, demontiert sowie Materialien und Produkte weiteren Nutzungsphasen zugeführt werden“, fügt er hinzu.

  • Holcim und Norman Foster Foundation bauen wiederverwertbare Notunterkünfte

    Holcim und Norman Foster Foundation bauen wiederverwertbare Notunterkünfte

    Holcim und die Norman Foster Foundation gehen eine Partnerschaft ein. Ziel ist ein zu entwickelndes Konzept für den Bau von 1000 Notunterkünften und einer medizinischen Einrichtung an einem Tag. Es soll der wachsenden Zahl von Vertriebenen eine würdige und widerstandsfähige Unterkunft bieten, heisst es in einer Medienmitteilung von Holcim.

    „Derzeit sind weltweit über 80 Millionen Menschen gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. „Notunterkünfte können mehr sein als nur ein Dach über dem Kopf und sollten den Menschen die Würde und Sicherheit eines Zuhauses bieten.“ Dafür sollen nun Stipendiaten Lösungen erarbeiten.

    Den Auftakt macht ein einwöchiger Workshop in Madrid, der noch bis zum 10. Juni stattfindet. Bei der geplanten Errichtung von 1000 erschwinglichen, zerleg- und wiederverwendbaren sowie wiederverwertbaren Unterkünften samt medizinischer Einrichtung werde sich Holcim auf Innovationen wie CO2-armen Beton, leichte vorgefertigte Stützstrukturen und grüne Zemente zur Bodenstabilisierung konzentrieren.

    Diese Zusammenarbeit folgt dem Ziel von Holcim, zwischen 2021 und 2030 mit insgesamt 500 Millionen Franken zur Schaffung positiver sozialer Auswirkungen beizutragen. Zu diesem Zweck leitet das Unternehmen Programme für erschwinglichen Wohnraum und Infrastruktur sowie Gemeinschaftsinitiativen für Bildung, Gesundheit und Qualifizierung.

  • Holcim übernimmt Hersteller von Transportbeton in den USA

    Holcim übernimmt Hersteller von Transportbeton in den USA

    Das Zuger Baustoffunternehmen Holcim hat das Unternehmen Cajun Ready Mix Concrete im US-Bundesstaat Louisiana gekauft. Mit der Übernahme der dazugehörigen acht Werke für Transportbeton, 108 Mitarbeitenden und 51 Mischfahrzeugen will Holcim seinen Bereich Transportbeton erweitern, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach ist der Hersteller von Transportbeton das grösste Unternehmen seiner Branche im Grossraum Baton Rouge. „Mit dieser Akquisition erweitern wir unsere Präsenz im dynamischen Markt von Baton Rouge und bekräftigen unseren Fokus auf Wachstum in Nordamerika“, wird Toufic Tabbara, Leiter der Region Nordamerika bei Holcim, in der Medienmitteilung zitiert. Cajuns Beziehungen zur Industrie und seine technischen Fähigkeiten seinen eine ideale Ergänzung für Holcims Geschäft.

    Über den Kaufpreis gibt Holcim in seiner Medienmitteilung nichts bekannt. Cajun wurde 2014 gegründet und bietet Beton und Kundenservice für private, gewerbliche und industrielle Partner an.

  • Holcim verkauft Indien-Geschäft für 6,4 Milliarden Franken

    Holcim verkauft Indien-Geschäft für 6,4 Milliarden Franken

    Das Zuger Baustoffunternehmen Holcim verkauft seine 63,11-prozentige Beteiligung an dem indischen Unternehmen Ambuja Cement und ACC an die indische Adani Group. Darüber haben sich die beiden Vertragspartner laut einer Medienmitteilung geeinigt. Für Holcim bedeutet der Verkauf einen Barerlös in Höhe von 6,4 Milliarden Franken. Einen Grossteil davon investiert das Unternehmen in den Ausbau seines Geschäftsbereiches Solutions & Products.

    Der indischen Baustoffmarke Ambuja Cement gehören wiederum ein Anteil von 50,05 Prozent sowie eine direkte Beteiligung von 4,48 Prozent an dem indischen Baustoffunternehmen ACC. Gemeinsam verfügen sie über 31 Zement- und 78 Transportbetonwerke mit 10‘700 Mitarbeitern in ganz Indien. Die Transaktion soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen werden, vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Behörden.

    „Mit der Adani Group haben wir den perfekten neuen Eigentümer gefunden, um die nächste Wachstumsphase unseres indischen Geschäfts für unsere Mitarbeitenden und Stakeholders in einer schnellen und effizienten Transaktion einzuleiten“, wird Jan Jenisch, CEO bei Holcim, in der Medienmitteilung zitiert. Holcim war 2005 in den indischen Markt eingetreten.

    Durch seine Investition von 5 Milliarden Franken in den Geschäftsbereich Solutions & Products als „neuen Wachstumsmotor“ will Holcim zum weltweit führenden Anbieter von innovativen und nachhaltigen Baulösungen werden. „Der Bausektor war noch nie so attraktiv wie heute. Es gibt viele Möglichkeiten, besser und mehr mit weniger zu bauen, um den Lebensstandard für alle auf nachhaltige Weise zu verbessern“, wird Jenisch weiter zitiert.

  • Holcim kauft polnische Firma Izolbet

    Holcim kauft polnische Firma Izolbet

    Holcim übernimmt laut einer Medienmitteilung die Firma Izolbet mit Hauptsitz in der polnischen Stadt Gostynin. Diese bietet Bauspeziallösungen an und verfügt über vier Produktionsstätten in Polen. In den vergangenen drei Jahren hat Izolbet den Angaben zufolge ein zweistelliges Wachstum beim Umsatz sowie bei beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBIDTA) erzielt.

    Mit der Übernahme will der Zuger Zementkonzern unter anderem seine Präsenz in den Bereichen Renovierung und Wärmedämmung stärken. Ausserdem ergänzt der Zukauf die jüngste Investition von Holcim in eine neue Produktionsanlage für Trockenmörtel in Krakau.

    „Bauspeziallösungen bilden einen Schwerpunkt für die Expansion von Solutions & Products in Europa, insbesondere mit den jüngsten Akquisitionen der PRB Group in Frankreich und der PTB-Compaktuna in Belgien“, lässt sich Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika bei Holcim, zitieren. „Ich freue mich, alle Mitarbeiitende von Izolbet in der Holcim-Familie willkommen zu heissen, um gemeinsam unser nächstes Wachstumskapitel aufzuschlagen“, fügt er hinzu.

  • Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und das New Yorker Medienhaus Bloomberg lancieren das Circular Cities Barometer. Das Barometer für die Kreislaufwirtschaft zeigt die 25 besten Städte, die den Wandel zu einem kreislauforientierten Leben anführen. Nach aktuellen Stand liegen bei der Bewertung von den vier Kategorien Gebäude, kommunale Systeme, städtische Einrichtungen und Strategien derzeit die Städte Seattle, Kopenhagen und Zürich auf den Plätzen eins bis drei.

    „Die Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüsselelement, um die Grenzen unseres Planeten einzuhalten und ernsthaft gegen den Klimawandel vorzugehen. Mit der rasanten Urbanisierung unserer Welt stehen die Städte im Zentrum dieses Wandels von einer linearen ‚take-make-waste‘-Wirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft ‚reduce-reuse-recycle’“, wird Jan Jenisch, CEO von Holcim, zitiert. Dieses Barometer gebe einzigartige Einblicke in die innovativsten Kreislaufstädte auf der ganzen Welt.

    Das in Zusammenarbeit mit Holcim erstellte Barometer solle „die Aufmerksamkeit darauf lenken, was Städte auf der ganzen Welt kreislauffähig macht. Wir hoffen, dass wir mit diesen Erkenntnissen andere Städte dazu inspirieren können, Massnahmen zu ergreifen, um einen Wandel zu ermöglichen“, wird Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media zitiert.

    Mit einem eigenen Algorithmus misst das Circular Cities Barometer den Übergang von 25 Städten von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft, heisst es in der Medienmitteilung zur Methode. Dabei seien alle Regionen der Welt vertreten.

  • Holcim steigert Umsatz deutlich

    Holcim steigert Umsatz deutlich

    Der Baustoffkonzern Holcim mit Sitz in Zug meldet positive Wirtschaftszahlen für das erste Quartal 2022. Laut Medienmitteilung ist der Nettoverkaufsertrag von 5,36 Milliarden Franken auf 6,44 Milliarden Franken gestiegen. Der Umsatz ist somit um 20,1 Prozent gestiegen. Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 614 Millionen Franken. EBIT und Umsatz erreichen somit laut der Mitteilung einen „rekordhohen“ Stand. Besonders positiv entwickelte sich laut der Mitteilung das Segment Dachsysteme mit einer EBIT-Marge von 17 Prozent.

    „Ich bin sehr zuversichtlich über den Rekordstart in das Jahr, der eine solide Grundlage für unsere Strategie 2025 ‚Accelerating Green Growth‘ schafft“, wird CEO Jan Jenisch zitiert. Zum genannten „beschleunigten grünen Wachstum“ hat Holcim erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. „Der Bericht ist ein Novum in unserer Branche und gibt einen Überblick über unsere Massnahmen zur Dekarbonisierung, die von klimafreundlichen Baulösungen bis hin zur zirkulären Bauwirtschaft und Technologien der nächsten Generation reichen“, wird Jenisch weiter zitiert.

    Im weltweiten Überblick der Holcim-Aktivitäten wird die Region Nordamerika mit den USA und Kanada als Wachstumsmärkten hervorgehoben. Auch in der Region Lateinamerika verzeichneten Argentinien, Kolumbien und El Salvador ein gutes Marktwachstum.

    Europa habe hervorragend abgeschnitten. Durch eine starke Preisgestaltung habe das Unternehmen die Auswirkungen der Kosteninflation eindämmen können. Zudem gab es eine gute Marktnachfrage in Osteuropa.

    Im Nahen Osten und Afrika konnte die Kosteninflation gut aufgefangen werden, heisst es in dem Bericht. Asien und Ozeanien war angesichts der Kosteninflation schwierig. Bessere Geschäfte in China und eine verbesserte Rentabilität in Australien trugen dazu bei, die schwächere Zementnachfrage in der Region teilweise auszugleichen.

  • Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Der Verwaltungsrat von Holcim hat beschlossen, den Prozess zum Ausstieg aus dem russischen Markt einzuleiten. Wie es in einer  Mitteilung des Zuger Baustoffkonzerns heisst, stehe dies im Einklang mit den Werten des Unternehmens, die auf ein möglichst verantwortungsvolles Handeln zielen. Diese Entscheidung folge einem früheren Beschluss, alle Kapitalinvestitionen im russischen Markt einzustellen.

    Das Gremium bringt seine „tiefe Besorgnis über das tragische menschliche Leid in der Region“ zum Ausdruck. Holcim sei „fest entschlossen, die betroffenen Menschen, Familien und Gemeinden zu unterstützen“.

    Zudem dankt der Verwaltungsrat ausdrücklich allen Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit an der Seite lokaler Nichtregierungsorganisationen für die Bereitstellung von Unterkünften, lebenswichtigen Gütern und medizinischer Versorgung einsetzen und ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

  • Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Die Niederländische Zentralbank verwendet bei der Renovierung ihres Hauptsitzes in Amsterdam CO2-neutralen Beton. Dies wird dank einer Zusammenarbeit der niederländischen New Horizon Urban Mining B.V. und dem Schweizer Start-up neustark möglich, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht.

    Die Technologie von New Horizon macht es möglich, den CO2-Fussabdruck von Beton um 75 Prozent zu reduzieren, heisst es. Dafür wird Zement aus Betonrückbaumaterial gewonnen. Der verbleibende Fussabdruck wird von neustark ausgeglichen. Das Start-up hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet.

    Neustark ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz in Bern. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Holcim zusammen, um Innovation und Nachhaltigkeit im Bausektor voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton.

  • Holcim und Eni wollen CO2 in Zement speichern

    Holcim und Eni wollen CO2 in Zement speichern

    Der Zuger Baustoffspezialist Holcim spannt mit dem in Rom ansässigen Energieunternehmen Eni zusammen. Gemeinsam wollen sie untersuchen, wie sich Kohlenstoffdioxid (CO2) abscheiden, in dem Mineral Olivin speichern und anschliessend in Zement einbauen lässt, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit will Holcim den ökologischen Fussabdruck seines Betriebes weltweit verringern und sein Angebot an nachhaltigem Zement erweitern.

    Eni verfügt über Wissen, wie sich CO2 abscheiden und mineralisieren lässt, um es in Olivin zu speichern. Im Innovationszentrum von Holcim wollen Forschende „die Verwendung dieses karbonisierten Olivins als neuen emissionsarmen Rohstoff für die Formulierung eines grünen Zements untersuchen“, heisst es in der Medienmitteilung. Das Forschungsteam von Holcim will sich dabei auf die Charakterisierung der mechanischen Eigenschaften von karbonisiertem Olivin in der Betonproduktion konzentrieren.

    Olivin ist ein auf der Erde weit verbreitetes Mineral. Dies in Kombination mit den weltweiten Aktivitäten von Holcim und Eni würde diese Lösung „in hohem Masse skalierbar machen“ und so Materialien für umweltfreundliches Bauen weltweit ermöglichen.

    Die Partnerschaft mit Eni ist eines von weltweit 30 Projekten von Holcim, die sich mit Lösungen zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid beschäftigen.

  • Holcim und Bloomberg suchen Kreislaufstädte

    Holcim und Bloomberg suchen Kreislaufstädte

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und das New Yorker Medienhaus Bloomberg wollen gemeinsam erforschen, was Städte zu Vorbildern für die Kreislaufwirtschaft und damit zu Katalysatoren für nachhaltiges Wachstum macht. Eine diesbezügliche Zusammenarbeit beider Unternehmen will einer Medienmitteilung zufolge gute Beispiele identifizieren und in ein weltweites Schaufenster stellen. Zu diesem Zweck kündigten sie das erste Circular Cities Barometer an.

    Kreislaufwirtschaft sei „eine Chance unserer Zeit“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. „Meine Vision für das Bauwesen ist es, mehr Neues aus Altem zu bauen, mit rezyklierten Materialien in jedem neuen Gebäude.“ Ihm gehe es darum, besser zu verstehen, wie Städte zu mehr Kreislaufwirtschaft befähigt werden könnten.

    Dazu müssten etwa Schlüsselfaktoren, die Fortschritte schaffen, ebenso erkannt werden wie Engpässe, die beseitigt werden müssen, meint Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media. „Indem wir die Struktur dieser wichtigen Arbeit besser verstehen, können wir ein zirkuläres Leben für alle ermöglichen.“

    Weil Städte wachsen, stünden sie an vorderster Front, wenn es um den Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft geht, so Holcim. Die Städte verfügten über die „kritische Masse“, um mit einem breiten Zugang zu wiederverwertbaren Materialien etwas zu bewirken. „Da unsere Welt jeden Monat das Äquivalent von New York City baut, kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle bei der Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu.“

  • Holcim emittiert erste nachhaltige Anleihen

    Holcim emittiert erste nachhaltige Anleihen

    Holcim hat zwei Anleihen in Schweizer Franken emittiert, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind und den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Finanzierungsstrategie stellen. Die Bonds brachten 325 Millionen und 100 Millionen Franken ein, mit Fälligkeiten 2026 und 2032 und zu einem jährlichen Zinssatz von 0,35 beziehungsweise 0,90 Prozent.

    Sollte Holcim sein Klimaziel nicht erreichen, haben die Anlegerinnen und Anleger Anspruch auf einen höheren Kupon. „Wir sind stolz darauf, das erste Unternehmen zu sein, das eine Anleihe mit Nachhaltigkeitsbezug auf dem Schweizer Franken-Markt auflegt“, wird CFO Géraldine Picaud in einer Unternehmensmitteilung zitiert. „Die Anleihe hat neue ESG-Investoren angezogen, die ihr Vertrauen in die Finanzkraft, die Strategie und die Fähigkeit von Holcim, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, unter Beweis stellen.“

    Mit den aktuellen Transaktionen baue Holcim seine globale Führungsposition in diesem Bereich aus. Bisher habe das Unternehmen rund 6,7 Milliarden an nachhaltigen Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen. Diese aktuelle Transaktion stelle im Rahmen der „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu mehr als 40 Prozent nachhaltiger Finanzierungsverträge dar.

    Dies war Holcims dritte Transaktion auf dem Schweizer Markt für öffentliche Anleihen in den vergangenen zehn Monaten. Sie erlaubten es dem Unternehmen, insgesamt 1,1 Milliarden Franken aufzunehmen.

  • Holcim-Beton soll E-Fahrzeuge aufladen

    Holcim-Beton soll E-Fahrzeuge aufladen

    Holcim ist eine strategische Partnerschaft mit dem Start-up Magment eingegangen. Das in Oberhaching bei München ansässige Jungunternehmen arbeitet an einer kabellosen induktiven Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Nach dem Verständnis von Magment sollen sie dort aufgeladen werden, wo sie fahren, statt dorthin fahren müssen, wo sie aufgeladen werden. Das reduziere den Bedarf an Ladestationen und spare gleichzeitig Zeit, heisst es in einer Mitteilung des Zuger Baustoffproduzenten.

    Gemeinsam hätten die Entwicklungsabteilungen beider Unternehmen einen „einzigartigen Beton mit hoher magnetischer Permeabilität“ für Strassenbeläge realisiert. Die Technologie werde derzeit an der Purdue Universität im US-Bundesstaat Indiana getestet. In Vorbereitung befänden sich darüber hinaus auch Anwendungen für Industrieböden, um Roboter und Gabelstapler während der Fahrt aufzuladen.

    Magment-CEO und Mitgründer Mauricio Esguerra glaubt, dass beide Unternehmen „durch die Entwicklung überlegener Qualitäten“ der magnetisierbaren Betontechnologie ein „wichtiger Wegbegleiter für den nachhaltigen elektrischen Transport der Zukunft“ sein werden. Auch Holcim freue sich, „mit Magment konkrete Lösungen zu entwickeln, um die Elektromobilität voranzubringen“, so Edelio Bermejo, Leiter des Global Innovation Centers von Holcim. Das Zuger Unternehmen verschiebe „durch die Zusammenarbeit mit Start-ups auf der ganzen Welt die Grenzen der Innovation, um in Bezug auf Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einzunehmen“.

  • Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Das weltweit tätige Zuger Baustoffunternehmen Holcim hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Malarkey Roofing Products unterzeichnet. Malarkey ist laut Medienmitteilung ein führendes Unternehmen auf dem amerikanischen Markt für Bedachungen von Wohngebäuden. Es hat seinen Hauptsitz in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Die Transaktion habe einen Wert von 1,35 Milliarden Dollar und werde zu 100 Prozent mit Barmitteln finanziert. Holcim erwartet, dass bis zum dritten Jahr Synergien in Höhe von 40 Millionen Dollar pro Jahr realisiert werden.

    Der Nettoumsatz von Malarkey Roofing Products für 2022 wird mit 600 Millionen Dollar prognostiziert. Das Unternehmen kann laut der Mitteilung auf ein zweistelliges Wachstum im hochprofitablen Wohndachmarkt der USA mit einem Volumen von 19 Milliarden Dollar verweisen. Beide Unternehmen haben sich nachhaltiges Bauen zum Ziel gesetzt.

    „Die Übernahme von Malarkey Roofing Products ist ein hervorragender Start für unsere ‚Strategie 2025– Accelerating Green Growth‘, mit der wir unseren Geschäftsbereich Lösungen & Produkte erweitern und zu einem weltweit führenden Anbieter von Dachsystemen werden“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. Mit Malarkey positioniere sich Holcim als Komplettanbieter für Bedachungen. Die Strategie zur Beschleunigung des grünen Wachstums soll diesen Bereich bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausweiten.

    Gregory Malarkey, Präsident des 1956 gegründeten Unternehmens Malarkey Roofing, sieht in Holcim den richtigen Partner. „Wir haben jahrzehntelang nach einem Unternehmen gesucht, das mit unserer Vision übereinstimmt, unsere Werte teilt und uns helfen kann, unsere Wachstumsstrategie zu beschleunigen.“ Wie Malarkey konzentriere sich auch Holcim stark auf die Förderung der Kreislaufwirtschaft und den Übergang zu nachhaltigem Bauen, wird Malarkey weiter zitiert.