Schlagwort: ICT

  • Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    In der Schweiz betrug das Beschäftigungsplus im zweiten Quartal 2025 nur 0.6 %. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 1.3 %. Deutschland stagniert, Frankreich verzeichnet sogar einen Rückgang, einzig Italien und das Vereinigte Königreich zeigen noch Zuwächse, wenn auch unter der Norm. In der Schweiz sind die Dienstleistungsbranchen unterschiedlich betroffen. Während das Gesundheits- und Bildungswesen robust wächst, zeigt die ICT-Branche ein Minus von 1.4% und verliert knapp 3’000 Arbeitsplätze.​

    ICT schwächelt
    Der ICT-Sektor war über Jahre ein Wachstumsmotor. Aktuell sorgt eine Kombination aus Produktivitätsgewinnen durch Künstliche Intelligenz, Automatisierung und konjunktureller Zurückhaltung für eine spürbare Abkühlung. Routineaufgaben werden automatisiert, der Bedarf an klassischen Softwareentwicklern sinkt. Besonders Junior-Positionen geraten im Zuge des KI-Einsatzes unter Druck. Aufgaben werden schneller und mit weniger Personal erledigt, Einstiegschancen werden seltener. Im Gegensatz dazu bleiben spezialisierte Rollen für Cloud-Architektur, Machine Learning und Cybersecurity weiterhin knapp und gesucht.​

    Nach teils überdurchschnittlichem Wachstum in der ICT der letzten Jahre ist eine Korrekturphase zu beobachten, die auch mit einer Verlagerung der Jobprofile einhergeht.

    Staatsnahe Dienstleistungen bleiben stabil
    Anders zeigt sich das Bild bei Gesundheit, Bildung und öffentlicher Verwaltung. Diese staatsnahen Bereiche wachsen weiterhin stabil, teilweise sogar überdurchschnittlich. Getrieben werden sie von drei Faktoren.

    • Demografie: Alternde Gesellschaften, Pensionierungen und Fachkräftemangel erhöhen den Bedarf an Pflege, Betreuung und schulischer Bildung.
    • Politische Initiativen: Programme und Lohnanreize fördern gezielt Neueinstellungen, beispielsweise in der Pflege oder frühkindlichen Bildung und sorgen für Beschäftigungszuwachs.
    • Produktivitäts-Limit: Viele Tätigkeiten im Bildungs- und Sozialbereich lassen sich kaum automatisieren, der Personalbedarf bleibt konstant hoch („Baumol-Effekt“).​

    Gefragt ist Spezialisierung
    Der Arbeitsmarkt bleibt dual. In den staatsnahen Branchen geht das Wachstum weiter, getragen durch gesellschaftliche und politische Trends. Im ICT-Bereich bleibt der Bedarf grundsätzlich vorhanden, verschiebt sich jedoch stärker auf spezialisierte und höherqualifizierte Rollen. Investitionen in Cloud, KI und Cybersicherheit werden langfristig entscheidende Jobtreiber sein. Der breite Beschäftigungsaufbau bleibt jedoch aus. Wer sich gezielt auf Kompetenzen der Zukunft fokussiert, bleibt auch im sich wandelnden Arbeitsmarkt erfolgreich.

    Nach starken Jahren markiert 2025 in der Schweiz und Europa eine Zäsur. Rückgänge im ICT-Sektor, robuste Zuwächse in staatlichen Dienstleistungen. Die Dualisierung der Arbeitsmarkttrends wird sich weiter verstärken. Zukunft haben vor allem spezialisierte Kompetenzen und alle Dienstleistungen rund um Gesundheit, Bildung und Verwaltung.

  • Im 1. Halbjahr 1,47 Milliarden an Risikokapital an Schweizer Start-ups

    Im 1. Halbjahr 1,47 Milliarden an Risikokapital an Schweizer Start-ups

    Im ersten Halbjahr 2025 flossen 1.47 Milliarden Franken in Schweizer Startups, ein Plus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es handelt sich um das drittbeste Resultat seit Beginn der Messungen. Getrieben wurde das Wachstum allerdings von wenigen Startups, die grosse Summen von internationalen Investoren einwarben. Die Zahl der Finanzierungsrunden sank zum dritten Mal in Folge auf 124, was einem Rückgang von zehn Prozent entspricht.

    Biotech als Wachstumsmotor
    Besonders die Biotech-Branche sorgte für ein starkes Ergebnis. Mit 705 Millionen Franken Kapitalzufluss stellte sie einen neuen Rekord auf. Der bisherige Höchstwert von 436 Millionen Franken aus dem Jahr 2021 wurde deutlich übertroffen. Die Gründe für diesen Erfolg liegen in hochqualifizierten Gründerteams und technologischen Entwicklungen auf Basis exzellenter Forschung.

    Erholung bei ICT und Fintech
    Auch die zuletzt schwächelnden Sektoren ICT und Fintech konnten sich erholen. Allgemeine ICT-Startups verzeichneten ein Investitionswachstum von 86 Prozent auf 247 Millionen Franken. Fintech-Unternehmen erhielten 153 Millionen Franken, was einer Steigerung von 93 Prozent entspricht. Die Anzahl der Transaktionen bleibt tief, was auf anhaltende Selektivität der Investoren hinweist.

    Schweizer Startup-Ökosystem bleibt widerstandsfähig
    Trotz unsicherem Marktumfeld zeigt sich das Schweizer Startup-Ökosystem in der Lage, international wettbewerbsfähige Unternehmen hervorzubringen. Ein Beispiel dafür ist die Sygnum Bank, die im ersten Halbjahr 2025 zur Unicorn wurde. Die auf digitale Assets spezialisierte Bank wurde mit über 1 Milliarde Dollar bewertet, ein Signal für das Potenzial von Innovationen auch ausserhalb des Gesundheitssektors.

    Getrübter Ausblick bei Investoren
    Eine breit angelegte Umfrage zeigt, dass die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate verhalten sind. Sorgen bereiten insbesondere das eigene Fundraising und die erschwerten Exit-Möglichkeiten. Internationale Handelshemmnisse spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Für viele Startups dürfte der Zugang zu Kapital weiterhin herausfordernd bleiben, trotz einzelner Erfolgsmeldungen.

  • Ternäre Datenspeicherung

    Ternäre Datenspeicherung

    Seit Jahrzehnten basiert Datenspeicherung auf dem binären Code, der lediglich zwei Zustände kennt: «0» und «1». Die neue Technologie bringt eine bahnbrechende Veränderung, indem sie einen dritten Zustand «2»einführt. Dadurch wird eine vierfach höhere Speicherdichte erreicht. Inspiriert von der Keilschrift, nutzt das neue Polymer winzige Dellen als Speicherpunkte: keine Vertiefung steht für «0», eine flache Delle für «1» und eine tiefere Einkerbung für «2».

    Präzision und Effizienz durch moderne Materialien
    Das Polymer, bestehend aus Schwefel und Dicyclopentadien, wird mit atomarer Genauigkeit bearbeitet. Eine mikroskopisch kleine Spitze erzeugt die Dellen, wodurch herkömmliche Methoden wie Laserstrahlen ersetzt werden. Dies bietet zahlreiche Vorteile.

    • Energieeffizienz: Die mechanische Bearbeitung benötigt keine Wärme.
    • Wiederverwendbarkeit: Durch Erhitzen können Daten gelöscht und das Material erneut beschrieben werden.
    • Langlebigkeit: Das Polymer hält zahlreiche Schreib-Lese-Lösch-Zyklen aus.

    Wirtschaftlich und nachhaltig
    Die Hauptbestandteile des Polymers sind kostengünstig und umweltfreundlich, im Gegensatz zu bestehenden Speichertechnologien, die auf seltene Erden und energieintensive Prozesse angewiesen sind. Das neue Material bietet eine nachhaltige Alternative, die den steigenden Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht wird.

    Weitreichende Auswirkungen
    Die Einführung des ternären Codes könnte die Grenzen der bisherigen Speichertechnologien sprengen. Grosse Technologieunternehmen wie IBM und Intel zeigen bereits Interesse an der neuen Technik. Die vierfache Speicherdichte, kombiniert mit geringem Energieverbrauch und Nachhaltigkeit, macht diese Entwicklung zu einem Schlüssel für die Zukunft von Big Data und künstlicher Intelligenz.

  • CANCOM Switzerland stattet Grand Resort Bad Ragaz mit neuer IT aus

    CANCOM Switzerland stattet Grand Resort Bad Ragaz mit neuer IT aus

    Das IT-Dienstleistungs- und -Handelsunternehmen CANCOM Switzerland hat im Grand Resort Bad Ragaz die modernste WiFi6-Netzwerkinfrastruktur von Huawei installiert. Das alte Netzwerk des über 400’000 Quadratmeter grossen 5-Sterne-Hotels wurde laut einer Medienmitteilung von CANCOM im laufenden Betrieb durch 80 Switches, 500 Access Points, zwei physische Firewalls von Palo Alto Networks und fünf virtuelle Instanzen ersetzt. Zusätzlich wurden zwei leistungsstarke WLAN-Controller und vier hochfunktionale Management-Server implementiert.

    Die Einführung von WiFi6-Technologie ermöglicht auf dem gesamten Gelände mit seinen verschiedenen Gebäuden schnelles Internet und reibungslose Kommunikation. Zudem, so CANCOM, könne das Grand Resort den Aufenthalt seiner Gäste beispielsweise auch mit Kassenterminals noch angenehmer gestalten.

    Ausserdem verleiht das neue Netzwerk dem IT-Team des Hotels den Angaben zufolge eine deutlich höhere Flexibilität und Autonomie: «Wenn Gäste eigenes IT-Equipment mitgebracht haben oder ein eigenes separates Netzwerk benötigen, war das immer eine grosse Herausforderung», wird Reto Schwengeler, Leiter Infrastruktur und Sicherheit des Hotels, zitiert. «Mit der alten Netzwerkumgebung waren solche Anpassungen mit viel Aufwand verbunden und wir waren auf externe Unterstützung angewiesen.» Nun profitiert das hauseigene Team von einer übersichtlichen iMaster-Managementlösung.

    Dank der «hervorragenden Zusammenarbeit» mit CANCOM Switzerland habe das Projekt innerhalb kürzester Zeit erfolgreich abgeschlossen werden können. «Früher», so Schwengeler, «haben wir fast wöchentlich Reklamationen erhalten. Heute höre ich nichts mehr.»

  • Scandens ist mit Software für Sanierungen erfolgreich

    Scandens ist mit Software für Sanierungen erfolgreich

    Scandens, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), hat im Juni 2023 eine Softwarelösung lanciert, die Sanierungsplanungen optimiert. Die ersten sieben Monate verliefen laut einer Medienmitteilung erfolgreich. Demnach wurden 274 Liegenschaften damit analysiert und optimiert. Für Wohnbaugenossenschaften, Planungsbüros, Immobiliengesellschaften, Architekten und Versicherungen werden über einen Zeitraum von 25 Jahren eine Kostenersparnis in Höhe von 42 Millionen Franken und eine Einsparung von 116’500 Tonnen Kohlenstoffdioxid erwartet.

    Die webbasierte Software kombiniert Künstliche Intelligenz mit Gebäudemodellierungen und Lebenszykluskostenrechnungen. Mit deren Hilfe könnten Datenerfassung, Machbarkeitsprüfung, Bauteilplanung und Komponentenauslegung sowie Wirtschaftlichkeitsrechnung und CO2-Bilanzierung, inklusive von grauen Emissionen, automatisiert werden, heisst es.

    Die Software finde viel Zustimmung bei der Energieberatung sowie bei Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümern. Sie nutzen das Werkzeug zur ganzheitlichen, schnellen Planung von Sanierungsvorhaben. Diese könnten effizienter und kostengünstiger umgesetzt werden, was zu einer Erhöhung der Sanierungsquote beiträgt, wie der in der Meldung zitierte Diego Sigrist, Mitgründer von Scandens, sagt.

    Das ETH Spin-off wird unterstützt vom Migros-Pionierfonds und wurde mit dem Ziel  gegründet, energetische Gebäudesanierungen einfacher und kostengünstiger zu gestalten und damit den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit im Bausektor zu fördern.

  • Inventx baut im Circle aus

    Inventx baut im Circle aus

    Inventx baut seinen Standort am Flughafen Zürich aus und um. Der IT- und Digitalisierungsdienstleister für die Finanzbranche habe sich 2020 als eines der ersten Unternehmen im The Circle eingemietet, erläutert Inventx in einer Mitteilung. Nun wurde ein weiteres Stockwerk im „IT-Hotspot“ in Kloten angemietet.

    Mit den neuen Räumlichkeiten will Invetx neue Arbeitsplätze für das wachsende Unternehmen schaffen. Gleichzeitig sollen Austausch, Begegnung und Ko-Kreation gefördert werden. Dafür wird der Standort im Circle zu einem Office-Home ausgebaut. Hier richtet Inventx neben hochmodernen Arbeitsplätzen eine Gaming-Zone mit Billard, Dart und einer Lounge sowie grosse und kleine Seminarräume ein.

    „Mit unserem Ausbau öffnen wir eine ganze Palette an Möglichkeiten, wie unsere Mitarbeitenden ihre Kreativität ausleben und ihre Kollaboration auf eine neue Ebene heben können“, wird Inventx-CEO Pascal Keller in der Mitteilung zitiert. „Auch für unsere Kundeninteraktion ist dieser Ausbau ein Meilenstein – wir freuen uns, unsere Kunden künftig im neuen Ambiente zu noch mehr Ko-Innovation und intensiverem Community-Building begrüssen zu dürfen.“

  • IKEA Schweiz bietet 3D-Raumplaner für das eigene Zuhause an

    IKEA Schweiz bietet 3D-Raumplaner für das eigene Zuhause an

    Das Möbelhaus IKEA Schweiz präsentiert einen neuen 3D-Raumplaner. Mit IKEA Kreativ kann man laut Medienmitteilung das eigene Zuhause virtuell gestalten. Die neue kostenlose Funktion ist ab sofort in der IKEA App und im Internet verfügbar. IKEA Kreativ nutze modernste 3D-Technologie und Künstliche Intelligenz, heisst es weiter.

    Bei der Nutzung kann man zwischen zwei Optionen wählen. Mit Option 1 lassen sich  die eigenen Wohnräume scannen und gestalten. Bei Option 2 lassen sich interaktiv 3D-Ausstellungsräume einrichten.

    Bei der ersten Option wird mit dem Smartphone ein Weitwinkelbild eines Zimmers aufgenommen und im eigenen IKEA Profil gespeichert. Aufräumen sei nicht nötig, denn mit der Möbelradierer-Funktion lassen sich der komplette Raum leer räumen oder einzelne Gegenstände digital entfernen, zum Beispiel eine alte Couch oder Unordnung, heisst es in der Mitteilung. Anschliessend kann man im IKEA-Sortiment stöbern und seine Lieblingsprodukte im virtuellen Wohnraum platzieren. Bei Option 2 wird nicht der eigene Raum, sondern ein von IKEA bereitgestellter interaktiver 3D-Ausstellungsraum eingerichtet.

    Wer das Raumdesign in die Tat umsetzen möchte, kann einzelne Produkte oder die komplette Raumeinrichtung in den Warenkorb legen und online bestellen. Alternativ können die Produkte auch für den nächsten Besuch im IKEA-Einrichtungshaus auf die Merkliste in der App gesetzt werden.

    „Wir sehen grosses Potenzial darin, durch den Einsatz innovativer Technologien das Einkaufserlebnis zu verbessern und den Übergang zwischen unserem Online-Angebot und dem Besuch im Einrichtungshaus nahtlos möglich zu machen“, wird Ann Ström zitiert, Country Digital Manager bei IKEA Schweiz.

  • Green Datacenter geht den Bau zweier weiterer Datenzentren an

    Green Datacenter geht den Bau zweier weiterer Datenzentren an

    Die Green Datacenter AG geht auf dem Metro-Campus Zürich die nächste Bauphase an. Nach dem bereits 2022 fertiggestellten ersten Datacenter werde der Bau der Datacenter N und O früher als geplant umgesetzt, informiert die Anbieterin von Rechenzentren und damit verbundenen Dienstleistungen mit Hauptsitz in Lupfig in einer Mitteilung. Als Grund für den vorgezogenen Baustart gibt das Unternehmen eine stark steigende Nachfrage nach sicheren und leistungsfähigen Datenzentren an.

    „Unser Wachstum widerspiegelt den rasanten Technologie- und Digitalisierungsschub“, wird Unternehmenschef Roger Süess in der Mitteilung zitiert. „Moderne Datacenter sind Voraussetzung, damit diese Transformation in hohem Tempo, sicher und nachhaltig in der Schweiz realisiert werden kann.“ Die beiden neuen Datenzentren sollen Platz für bis zu 160’000 IT-Systeme bieten.

    Haushalte und Betriebe der umliegenden Gemeinden können von der Abwärme der Datenzentren profitieren. Dazu investiere Green Datacenter „mehrere Millionen in die Abwärmeauskopplung und kooperiert mit Energie 360°“, schreibt das Unternehmen. Der Zürcher Energieversorger setzt in der Region mehrere Fernwärmeprojekte um. „Mit der Abwärmenutzung und vielen weiteren Massnahmen tragen wir zur Kreislaufwirtschaft bei und unterstützen die Energiewende“, meint Süess. „Für uns ist klar, dass nur mit nachhaltigen Datacentern eine zukunftsorientierte Digitalisierung erreicht werden kann.“

  • R&M lanciert neue Spleissmuffe

    R&M lanciert neue Spleissmuffe

    R&M hat sein Angebot um einen High-Density-Typ der SYNO-Muffe erweitert. Die neue Spleissmuffe SYNO S-500 hat die doppelte Spleisskapazität der Standardtypen, schreibt der weltweit aktive Spezialist für Daten- und Kommunikationsnetze aus dem Zürcher Oberland in einer Mitteilung. Mit der auf den Ausbau hybrider Glasfaserinfrastruktur ausgelegten Spleissmuffe können Einzelfasern und Ribbonfasern gleichzeitig verkabelt werden.

    Die SYNO S-500 ist mit acht Einführungen für Standard-Rundkabel, Flachbandkabel und Microproducts ausgestattet. «Auf den Spleissträgern lassen sich Einzelfaser-Spleisse, Ribbonfaser-Spleisse und Splitter nebeneinander platzieren», erläutert R&M. Aufgrund der wiederverschliessbaren Geldichtung der Muffe kann die Verkabelung jederzeit nachgerüstet oder geändert werden.

    Den Angaben des Herstellers zufolge kann die SYNO S-500 bei Freiluft- und Erdverkabelung, sowie insbesondere in Regionen eingesetzt werden, in denen die Infrastrukturen für Glasfaserleitungen bis ans Haus schnell ausgebaut und für künftige Anwendungen vorbereitet werden sollen. Als Zusatzleistung bietet R&M «eine kundenspezifische Vorkonfektionierung» an.

  • PriceHubble übernimmt WhenFresh

    PriceHubble übernimmt WhenFresh

    PriceHubble, nach eigenen Informationen europäischer Marktführer für Perfomance-Datenlösungen im Bereich von Immobilien und Finanzen, hat die in London ansässige WhenFresh ltd. Übernommen. Laut einer Medienmitteilung führt die hundertprozentige Fusion von WhenFresh in das Portfolio von PriceHubble zum Ausbau der führenden Marktposition.

    WhenFresh stellte bislang Daten und Entscheidungssysteme für Banken, Versicherungen, den öffentlichen Sektor und andere Big-Data-Nutzende bereit und ist ein führender Spezialist für Wohnimmobiliendaten in Grossbritannien. Das Unternehmen bietet Zugang zu über 200 proprietären, privaten und öffentlichen Datensätzen. Die Lösungen und das Fachwissen von WhenFresh ermöglichen es nun der Kundschaft von PriceHubble, schnellere, fundierte und kostengünstigere Entscheidungen im Zusammenhang mit Immobilienrisiken zu treffen.

    „PriceHubble hat sich schnell weltweit als führender B2B SaaS-Anbieter von Performance-Datenlösungen im Immobilienbereich für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter etabliert“, wird Dr. Stefan Heitmann, Gründer und Executive Chairman von PriceHubble, in der Mitteilung zitiert. „Zu sehen, dass unsere sechste Übernahme erfolgreich abgeschlossen wurde und unsere einzigartigen Fähigkeiten im grössten Banken- und Immobilienmarkt Europas und darüber hinaus erweitert werden, erfüllt uns gleichermassen mit Respekt und Freude. Wir freuen uns ausserordentlich, das WhenFresh-Team willkommen zu heissen“.

    WhenFresh Ltd wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von PriceHubble UK unter der Leitung von Mark Cunningham, Mitgründer und Direktor von WhenFresh. Alan Dean, Mitgründer und Technischer Direktor von WhenFresh, wird Group Innovation Director von PriceHubble.

  • Soobr gewinnt Purus Innovation Award der CMS Berlin

    Soobr gewinnt Purus Innovation Award der CMS Berlin

    Soobr hat den Purus Innovation Award 2023 in der Kategorie Digitale Tools und Systeme erhalten. Damit wurde das Technologieunternehmen aus dem Kanton Bern von der CMS Berlin, der internationalen Leitmesse der Reinigungsbranche, für seine auf Künstliche Intelligenz gestützte Smart-Cleaning-Plattform geehrt. Sie ermögliche eine optimierte und dynamische Planung der Gebäudereinigung und sorge zudem mit einem digitalen Leistungsverzeichnis für Transparenz, zitiert Soobr in einer Mitteilung die Jury. Soobr verbreitete die Siegesmeldung auch auf LinkedIn. Das Unternehmen bleibe seiner Mission treu, Innovation voranzutreiben und exzellente Lösungen anzubieten, heisst es dort.

    Alle 18 Wettbewerbsbeiträge der Finalrunde wurden auf der CMS Berlin vom 23. bis 26. September in einer Sonderschau gezeigt. Nach Angaben der CMS zeichnet der Award für Innovationsleistungen der Reinigungsbranche Produkte, Werkzeuge und Systeme aus, die durch hohe Anwendungsqualität und eine überragende Gesamtkonzeption überzeugen.

    Laut der Mitteilung ersetzt Soobr Smart Cleaning ineffiziente, starre Reinigungspläne durch flexible Einsatzpläne. Dank einer auf Künstlicher Intelligenz gestützten Datenauswertung werde nur noch dort gereinigt, wo es wirklich erforderlich sei. Das spare Wasser, Chemikalien, Plastik und Geld. So könnten Unternehmen etwa auf Schwankungen der Gebäudeauslastungen reagieren. Ihre Einsatzpläne erhalten die Reinigungskräfte über eine App.

    Soobr wurde 2020 in Ittigen gegründet. Das Unternehmen unterhält eine Tochtergesellschaft in Hamburg.

  • Luucy präsentiert neue Version der Plattform für Raumplanung

    Luucy präsentiert neue Version der Plattform für Raumplanung

    Die Luucy AG mit Standorten in Luzern und Schlieren hat eine neue Version ihrer interaktiven 3D-Plattform für Raum- und Immobilienentwicklung lanciert. Laut einer Medienmitteilung bringt die Aktualisierung eine Reihe neuer Funktionen und Verbesserung von bestehenden Funktionen.

    So werde Luucy neu mit verbesserter Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit aufwarten. Die Plattform solle reibungslos und effizient funktionieren, unabhängig davon, ob man sein Profil verwalte, in einer Organisation arbeite oder den Marktplatz nutze. Verschiedene Ursachen für Abstürze wurden behoben.

    Für Präsentationen gibt es laut der Mitteilung erweiterte Exportmöglichkeiten. Neben dem Export als PDF besteht auch die Option, die einzelnen Folien als Bilder zu exportieren. Weiter sei die Suche im Marktplatz durch eine Filterfunktion vereinfacht worden. Der Fussgängermodus wurde um eine „nützliche Funktion“ erweitert, heisst es bei Luucy. Man könne mit einer Höhenanzeige jederzeit seine aktuelle Höhe sehen. Die Höhenanzeige werde am oberen Bildschirmrand eingeblendet.

    Neu steht im Marktplatz eine kostenlose App namens Kostenrechner zur Verfügung und kann von dort installiert werden. Damit lassen sich in Projekten die Kosten pro Quadrat- oder Kubikmeter berechnen und eine Kostenübersicht modellierter Gebäude pro Variante erstellen.

    Die Aktualisierung von Luucy bringt laut der Mitteilung einer Reihe kleinerer Neuerungen und Verbesserungen. So können importierte Modelle nun wieder exportiert werden. Man kann den Standort für eine Präsentation direkt auf der Karte festlegen. Und es werden Flächen- und Volumenreduktionen bei kopierten Gebäuden berücksichtigt. Parzellen aus dem ÖREB-Kaster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen werden automatisch als Grundstücke aktiviert.

  • ICT und Life Sciences dominieren Firmenansiedlungen

    ICT und Life Sciences dominieren Firmenansiedlungen

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein weiteres positives Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2022 insgesamt 265 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen. Sie haben bereits im ersten Betriebsjahr insgesamt 1199 neue Stellen geschaffen. Im Verlauf von drei Jahren sollen es über 3100 Arbeitsplätze werden.

    „Auch wenn mit 265 Firmen gegenüber dem Vorjahr 17 Firmen weniger angesiedelt wurden, ist die Entwicklung der Ansiedlungen über die letzten 10 Jahre relativ stabil geblieben“, schreibt die VDK. Und wie bereits in den vergangenen Jahren sind auch 2022 die meisten der Neuansiedlungen in den Branchen ICT und Life Sciences aktiv. Regional gesehen stammt rund die Hälfte aus den USA, Deutschland oder Frankreich.

    Der in der aktuellen Strategie 2020-2023 der nationalen Standortpromotion gesetzte Fokus auf Zukunftstechnologien soll auch in den Jahren 2024 bis 2027 beibehalten werden, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Derartige Unternehmen trügen „mit ihrem innovativen Knowhow in ihrem Netzwerk auch zur Stärkung der regionalen und lokalen Wertschöpfung sowie der KMU-Landschaft bei“. Darüber hinaus weist die VDK auf die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen mit der  offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise, und ihrer als Swiss Business Hubs geführten Vertretungen im Ausland hin.

  • Swiss AI ist im Finale der Elevator Pitch Competition

    Swiss AI ist im Finale der Elevator Pitch Competition

    Swiss AI ist für die Elevator Pitch Competition (EPiC) 2023 in Hongkong nominiert. Das Zuger Start-up ist laut einer Mitteilung des Veranstalters, der Hong Kong Science und Technology Parks Corporation (HKSTP), einer von 24 Finalisten in der Kategorie Proptechs. Weitere 26 Finalisten wurden in der Kategorie Fintechs benannt. Die 50 Jungunternehmen wurden unter 618 Bewerbungen aus 55 Ländern ausgewählt.

    Swiss AI unterstützt mit Optimierungsalgorithmen multinationale Unternehmen und andere Kundschaft aus der ganzen Welt bei der Planung ihrer Investitionsentscheidungen. Ein digitaler Zwilling kombiniert die finanziellen, technischen, ökologischen und auf Lebensqualität bezogenen Auswirkungen der Planung, um eine fundierte Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Swiss AI geht es darum, „einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel hinsichtlich Energie, Mobilität und Urbanisierung zu fördern und gleichzeitig Investitionsmöglichkeiten auf der ganzen Welt zu schaffen“. Die Firma hat ihren Sitz in Zug, die Entwicklungsabteilung befindet sich in Zürich.

    Das Finale der EPiC findet am 28. April auf dem höchsten Gebäudes Hongkongs, dem International Commerce Centre, statt. Herzstück der Veranstaltung ist eine 60-sekündige Aufzugfahrt, während der die Teilnehmenden ihr Geschäftsmodell vorstellen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, biete die EpiC mit dem Netzwerk des Wissenschaftsparks von über 1000 Investoren und 300 Unternehmenspartnern „die beste verfügbare Plattform für Start-ups“ für „echte geschäftliche Erfolge“. Alle 50 Finalisten hätten die Chance, für Direktinvestitionen von bis zu 5 Millionen Dollar aus dem HKSOP-Venture-Fonds in Betracht gezogen zu werden und Unterstützung bei der Marktexpansion in ganz Asien zu erhalten. Ausserdem bekommt der Gesamtsieger 90’000 Dollar.

  • Eglin Elektro AG eröffnet Niederlassung in Adliswil

    Eglin Elektro AG eröffnet Niederlassung in Adliswil

    Die in Baden ansässige Eglin Elektro AG ist nun auch mit einer Filiale im südlichen Kanton Zürich vertreten. Die neue Niederlassung in Adliswil wird laut Medienmitteilung von Adrian Suter und Mustafa Kasikara geleitet. Der Standort ergänzt das bisherige Angebot in Baden, Aarau, Bremgarten AG, Dietikon ZH, Lenzburg AG, Wettingen AG und Würenlingen AG.

    Eglin Elektro bietet laut einer Übersicht auf der Internetseite der Firma Lösungen für die Bereiche E-Mobilität, Photovoltaik und ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) sowie Beleuchtung und Starkstrominstallationen an. Weitere Arbeitsfelder sind Netzwerke und Verkabelungen, Haushaltsgeräte, Gebäudeautomation, Schaltanlagen, Audio und Video sowie Sicherheitsanlagen. An Dienstleistungen gibt es bei Eglin Elektro die Beratung und Analyse, Konzepte, Installation sowie Unterhalt, Service und Reparatur.

    Eglin Elektro gehört zur Eglin Group mit Sitz in Baden. Diese ist in den Bereichen Elektro, Telekommunikation, Immobilien und Hotellerie aktiv. 1991 durch Werner und Susanne Eglin gegründet hat sich die Eglin Group zu einem mittelgrossen Unternehmenskonzern entwickelt, heisst es in einer Selbstdarstellung auf der Internetseite der Gruppe.

    Die einzelnen Unternehmen sind in Familienbesitz und werden teils privat und teils durch die Eglin Holding AG kontrolliert. Seit 2011 führt Oliver Eglin die Bereiche ICT und Elektro. Hotel und Wellness wie auch Immobilen werden durch Werner Eglin gelenkt.

  • W&W übernimmt Fairwalter

    W&W übernimmt Fairwalter

    Das Software- und Technologieunternehmen W&W Immo Informatik AG aus Affoltern am Albis übernimmt das 2017 gegründete Zürcher Start-up-Unternehmen Fairwalter. Laut einer Medienmitteilung baut das auf Software für Immobilienwirtschaft orientierte Unternehmen damit seinen Sektor für private Vermietungen und kleine Verwaltungen aus. W&W festige damit seine Position als Marktführer in der Schweiz. Fairwalter bietet mit seinen vollständig webbasierten und leicht zu bedienenden Verwaltungsmodulen vor allem Lösungen für kleinere Betriebe sowie für Privatpersonen an, Mit dem Zusammenschluss der beiden Firmen sollen die Nutzer von Fairwalter auch von der professionellen Logistik von W&W profitieren.

    Fairwalter soll weiterhin eigenständig am Markt wirtschaften, die Strukturen des Unternehmens einschliesslich der Belegschaft sollen erhalten bleiben. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Fairwalter“, wird David Wolfensberger, Geschäftsführer von W&W, zitiert. „Fairwalter wird einerseits von unseren professionellen Strukturen und unserer Erfahrung profitieren und soll gleichzeitig seine Agilität und seinen Startup-Charakter bewahren“.

  • Virtuelle Realität von Uzufly vereinfacht die Stadtentwicklung

    Virtuelle Realität von Uzufly vereinfacht die Stadtentwicklung

    Uzufly, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), hat eine Technologie der Virtuellen Realität entwickelt, die es Stadtplanern ermöglicht, ihre Entwicklungsprojekte präzise zu gestalten. Das System verwendet Drohnen, um Tausende von Luftaufnahmen zu machen. Wie es in einer Mitteilung der Hochschule heisst, werden daraus digitale Zwillinge oder Nachbildungen von realen Objekten wie Gebäuden erstellt, aus denen 3D-Modelle werden. Damit lässt sich jede Art von architektonischem Design in echtem Massstab abbilden. Auch die geografische Lage der Objekte, die sogenannte Georeferenzierung, kann zentimetergenau bestimmt werden.

    Théo Benazzi, Mitbegründer und CTO von Uzufly, vergleicht diese neue Technologie mit der von Google Earth. „Während Google jedoch Flugzeuge einsetzt, um eine riesige Menge an Bilder in grosser Höhe aufzunehmen, verwenden wir Drohnen, die mit kleineren Kameras Bilder viel näher am Boden aufnehmen. Auf diese Weise können wir 3D-Modelle von Stadtvierteln oder einer ganzen Stadt generieren.“

    Die digitalen Zwillinge von Uzufly können mit jeder Art von georeferenzierten Daten erweitert werden, etwa mit Grundstücken, Bebauungsgebieten, Bestandteilen der Stadtentwicklung und unterirdischer Infrastruktur wie Rohrleitungen. Auch Daten des Bundesamtes für Landestopografie können hinzugefügt werden und Informationen über die Kapazität der Solarstromerzeugung auf einzelnen Dächern anzeigen. Und Architekturbüros ist es möglich, das Gebiet, in dem es mit der Planung eines Gebäudes beauftragt wurde, herunterzuladen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, Grundstücke zu vermessen.

    Uzufly befindet sich in Le Garage, einem Gründerzentrum im EPFL Innovation Park. Auch Entwicklerinnen und Entwickler von Videospielen haben bereits ihr Interesse an Uzuflys Technologie angemeldet.

  • Virtuelle Realität von Uzufly vereinfacht die Stadtentwicklung

    Virtuelle Realität von Uzufly vereinfacht die Stadtentwicklung

    Uzufly, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), hat eine Technologie der Virtuellen Realität entwickelt, die es Stadtplanern ermöglicht, ihre Entwicklungsprojekte präzise zu gestalten. Das System verwendet Drohnen, um Tausende von Luftaufnahmen zu machen. Wie es in einer Mitteilung der Hochschule heisst, werden daraus digitale Zwillinge oder Nachbildungen von realen Objekten wie Gebäuden erstellt, aus denen 3D-Modelle werden. Damit lässt sich jede Art von architektonischem Design in echtem Massstab abbilden. Auch die geografische Lage der Objekte, die sogenannte Georeferenzierung, kann zentimetergenau bestimmt werden.

    Théo Benazzi, Mitbegründer und CTO von Uzufly, vergleicht diese neue Technologie mit der von Google Earth. „Während Google jedoch Flugzeuge einsetzt, um eine riesige Menge an Bilder in grosser Höhe aufzunehmen, verwenden wir Drohnen, die mit kleineren Kameras Bilder viel näher am Boden aufnehmen. Auf diese Weise können wir 3D-Modelle von Stadtvierteln oder einer ganzen Stadt generieren.“

    Die digitalen Zwillinge von Uzufly können mit jeder Art von georeferenzierten Daten erweitert werden, etwa mit Grundstücken, Bebauungsgebieten, Bestandteilen der Stadtentwicklung und unterirdischer Infrastruktur wie Rohrleitungen. Auch Daten des Bundesamtes für Landestopografie können hinzugefügt werden und Informationen über die Kapazität der Solarstromerzeugung auf einzelnen Dächern anzeigen. Und Architekturbüros ist es möglich, das Gebiet, in dem es mit der Planung eines Gebäudes beauftragt wurde, herunterzuladen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, Grundstücke zu vermessen.

    Uzufly befindet sich in Le Garage, einem Gründerzentrum im EPFL Innovation Park. Auch Entwicklerinnen und Entwickler von Videospielen haben bereits ihr Interesse an Uzuflys Technologie angemeldet.

  • Luucy präsentiert neue Version des 3D-Programms für Planer

    Luucy präsentiert neue Version des 3D-Programms für Planer

    Die Luucy AG mit Standorten in Luzern und Schlieren startet die neuste Version ihrer App mit einem Programm in 3D zur Darstellung geplanter baulicher Veränderungen. Laut Medienmitteilung umfasst die neue Version Luucy 2.5 auch das Erstellen von Kartenlegenden und unterschiedliche Dachformen. Luucy biete auch aktuelle Geoinformationsdaten aus öffentlichen Quellen der gesamten Schweiz.

    Die unter einer neuen Adresse anwählbare App werde schon von zahlreichen Unternehmungen aus der Raum- und Immobilienentwicklung eingesetzt, heisst es von dem Luzerner Start-up. Auch Behörden nutzten Luucy für ihre strategischen Planungen und für partizipative Prozesse mit der Bevölkerung.

    Luucy habe für Gemeinden, Planer und Investoren diese offene Plattform geschaffen, auf welcher Immobilienentwicklungen mittels digitalem Zwilling auf einfachste Weise modelliert, analysiert, visualisiert und kommuniziert werden können, heisst es auf der Produktseite. Die Modelle gehen dabei so weit ins Detail, dass sich der Schattenwurf der Häuser abbilden lässt. Im Oktober 2021 wurde die Generation der Plattform Luucy 2.0 gestartet, die jetzt von Luucy 2.5 abgelöst wird.

    Die Modelle werden genutzt, um für Fachleute aber auch das interessierte Publikum Entwicklungsplanungen anschaulich zu machen. Auch Standortförderer Limmatstadt AG hat schon im vergangenen Jahr ein solches digitales 3D-Modell des Limmattals präsentiert. Dadurch wird die Region und somit auch Projekte zur Stadtentwicklung virtuell erlebbar.

    Am 18. und 19. Januar 2023 ist die Luucy AG Aussteller an der IMMO23, der Schweizer Immobilienmesse für Investoren in Zürich Oerlikon.

  • Jarowa überzeugt Investoren

    Jarowa überzeugt Investoren

    Das Zuger Start-up Jarowa hat sich in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 12,4 Millionen Franken gesichert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Angeführt wurde die Runde von der Risikokapitalgesellschaft Eos Venture Partners aus London. Ausserdem haben die moyreal holding AG aus Sarnen, die Helvetic Trust AG aus Zürich sowie ein Zürcher Family Office investiert.

    Jarowa betreibt eine Plattform mit Dienstleistungen für das Schadenmanagement. Dieses richtet sich in erster Linie an Versicherungen, Immobilienbewirtschafter und Leasinggesellschaften. Die aufgeführten Dienstleistungen umfassen die Bereiche Mobilität, Gebäude und Handwerk, Gesundheitswesen und Rechtsberatung. Im Schadenfall wird die Versicherungsdeckung automatisch geprüft und ein geeigneter Dienstleister ausgewählt. Die Schadenbehebung wird für alle Beteiligten digital abgewickelt.

    Jarowa will die Finanzierung nutzen, um seine Präsenz in Europa auszubauen, erklärt CEO Andreas Akeret in der Mitteilung. Derzeit ist die Plattform des Start-ups für Unternehmen aus der Schweiz, Deutschland, Italien und Grossbritannien zugänglich.

  • Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt das auf Software als Dienstleistung (Software-as-a-service, SaaS) für Anlagen und Wartungsmanagement spezialisierte Unternehmen Brightly Software mit Sitz in Cary im US-Bundesstaat North Carolina. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet worden, informiert Siemens in einer Mitteilung. Als Kaufpreis werden dort 1,575 Milliarden Dollar zuzüglich einer erfolgsabhängigen Earn-out-Komponente genannt.

    Die Übernahme soll das Wachstum der Zuger Siemens-Tochter in den Geschäftsbereichen Digital und Software als Dienstleistung fördern. Insbesondere werde die Akquisition die Angebote von Siemens Smart Infrastructure für Gebäudetechnik „um etablierte cloudbasierte Lösungen in Schlüsselbranchen wie öffentlicher Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Fertigung“ ergänzen, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig will Siemens die Position von Brightly auf dem amerikanischen Markt nutzen. Zudem rechnet der Konzern mit Synergien im Umfang eines Nettobarwerts in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe.

    „Mit Brightly machen wir einen grossen Sprung nach vorne und erreichen beim Betrieb von Gebäuden die nächste Stufe“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. Die Übernahme von Brightly unterstütze die Vision von Siemens, „komplett autonome Gebäude zu schaffen, die kontinuierlich von den dort lebenden Menschen lernen und sich an deren Bedürfnisse anpassen“.

  • digitalSTROM lanciert neues Produkt

    digitalSTROM lanciert neues Produkt

    Die digitalSTROM AG aus Schlieren lanciert ein neues Gerät zur komfortablen Bedienung von Schatteneinrichtungen. Mit der Schatten-Universalklemme GR-KL300 lassen sich laut Medienmitteilung elektrische Rollläden, Markisen, Jalousien und auch Vorhänge digital öffnen und schliessen. Dies geschieht über digitalSTROM-Kommandos. Diese können auch von einer Smartphone-App gegeben werden. So können gewünschte Beschattungspositionen aus der Ferne aufgerufen werden.

    Die verschiedenen Beschattungstypen, etwa die Höhe von Jalousien, sind laut der Produktbeschreibung frei mittels Software konfigurierbar. Über die Stromleitung im Haus können mehrere Installationen intelligent im digitalSTROM-System vernetzt werden. So ist die gemeinsame Steuerung mehrerer Beschattungsgeräte in einem Raum oder der gesamten Wohnung oder Haus möglich.

    Mit GR-KL300 kann das Öffnen und Schliessen über einen digitalSTROM-Taster gesteuert und nach Wunsch automatisiert werden. Je nach Tageszeit, Wetterlage oder als Anwesenheitssimulation kann eine bestimmte Einstellung gewählt werden.

    Der Antrieb der Jalousien oder der anderer Anlagen kann auch direkt über Taster ohne digitalSTROM bedient werden. Die Installation erkennt automatisch die jeweilige Lage der Beschattungseinrichtung. Und es gibt eine Abschaltung bei angezeigter Überlastung. Das neue Gerät ist nach Angaben von digitalSTROM ab dem 15. April im Handel.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • DecentWorld verleiht virtuellen Immobilien realen Wert

    DecentWorld verleiht virtuellen Immobilien realen Wert

    Die Swiss Asset Management-Vermögensverwaltung hat ihre Metaverse-Plattform DecentWorld am 1. März gestartet. Das Spiel bietet Nutzerinnen und Nutzern die Gelegenheit, mithilfe der NFT-Technologie (Non-Fungible Token) in digitale Immobilien und Strassen zu investieren. Nach Angaben in einer Medienmitteilung erwarten die Schöpfer von DecentWorld, dass ihre Kreation „die Blockchain-Industrie Schritt für Schritt revolutionieren und virtuellen Immobilien einen realen Wert verleihen wird“.

    Die gekauften virtuellen Strassen können zu Sammlungen zusammengefasst werden. Abgeschlossene Sammlungen generieren automatisch Erträge. Diese werden in regelmässigen Abständen akkumuliert und verteilt.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, sei die Schweiz auf dem Weg, das nächste Silicon Valley für Krypto und Blockchain zu werden. „Inspiriert von der Schweizer Herangehensweise an die Gestaltung der Zukunft“ habe das Entwicklerteam „eine einzigartige Benutzeroberfläche mit einem künstlerischen Touch geschaffen“. DecentWorld stehe „durch den Einsatz modernster Sicherheitsfunktionen auch für Vertrauen und Transparenz in der Blockchain-Industrie“.

  • digitalSTROM stellt neue Produkte vor

    digitalSTROM stellt neue Produkte vor

    Die digitalSTROM AG aus Schlieren wird laut Medienmitteilung auf der Fachmesse Light + Building 2022 zwei Innovationen präsentieren. Zum einen präsentiert der Vernetzungsspezialist die integrierte Lösung für Zugangskontrolle Access Control. Diese besteht laut der Mitteilung aus der voll integrierten Smart Video Doorbell und dem interaktiven 10,1“-Display, dS-Touch. Mit der Video-Türglocke können die Bewohner immer ein Auge darauf haben, wer an der Tür klingelt. Mit dem Display dS-Touch werde erstmals die Zutrittskontrolle in die All-in-One-Lösung von digitalSTROM integriert. Dazu gehört vollständig zentralisierte Automatisierung und Steuerung von Licht, Rollläden, Jalousien, Heizungs- und Lüftungsanlagen und Tastern.

    Die ebenfalls neue Erweiterung dS Energy ermöglicht es Bewohnern mit Photovoltaikanlage, ihre Energiebilanz zu verbessern. Die selbst erzeugte Energie wird damit durch eine intelligente Steuerung zum Boiler oder zur Wärmepumpe geleitet. Dadurch werde auch die Abhängigkeit vom Elektrizitätswerk deutlich verringert, heisst es in der Mitteilung.

    An der Messe vom 2. bis 6. Oktober in Frankfurt nimmt digitalSTROM erstmals wieder seit 2018 teil, um einem internationalen Publikum sein Angebot an Smart Home Lösungen und Innovationen zu präsentieren. „Wir profitieren von der wachsenden Dynamik der Hausautomation und dem stetig steigenden Interesse an digitalSTROM-Lösungen“, wird Peter Lambrechts, Executive Chairman bei digitalSTROM, zitiert. In den schwierigen Jahren für die gesamte Branche habe sein Unternehmen massiv in Forschung und Entwicklung investiert und könne auf der Light + Building neue Produkte und Lösungen präsentieren.

  • Swisscom übernimmt Mehrheit an E-Government-Spezialisten

    Swisscom übernimmt Mehrheit an E-Government-Spezialisten

    Swisscom gibt den Kauf der Zürcher Innovative Web Gruppe bekannt. Mit der Übernahme will das Telekomunternehmen laut einer Mitteilung seine Aktivitäten in den Bereichen Weblösungen und E-Government für öffentliche Verwaltungen und Gemeinden ausbauen. Die Innovative Web Gruppe bleibt rechtlich eigenständig. Für Kunden und Mitarbeitende ergeben sich demnach durch die Übernahme keine Veränderungen. Über die Unternehmensbewertung wurde Stillschweigen vereinbart.

    Die im Jahr 2000 gegründete Innovative Web Gruppe ist gut positioniert auf dem Segment von E-Government-Lösungen für Schweizer Gemeinden und Städte, Kantone, Stadtwerke, Schulen und andere verwaltungsnahe Organisationen. Vom Kauf der Unternehmensgruppe verspricht sich Swisscom neues Wachstumspotenzial für ihr Geschäftsfeld „Gemeinden und Vereine“, das überwiegend von der Tochter Swisscom Directories AG mit der Gemeindeplattform Localcities bearbeitet wird.

    Localcities stellt Informationen und Auskünfte rund um das behördliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben in der Gemeinde zur Verfügung. Im Verbund mit der Innovative Web soll der Grundstein gelegt werden, um „technische Module wechselseitig zu nutzen und neue, innovative Lösungen für fast jedes Bedürfnis der rund 2’200 Schweizer Gemeinden zu entwickeln, ganz unabhängig von der Grösse der Gemeinde“, wird Stefano Santinelli, CEO Swisscom Directories AG, zitiert.

  • Künstliche Intelligenz analysiert CO2-Ausstoss des Verkehrs

    Künstliche Intelligenz analysiert CO2-Ausstoss des Verkehrs

    Eine an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) entwickelte Analysemethode kann Aussagen darüber treffen, wie sich der Verbrauch der Fahrzeugflotte eines Landes von Jahr zu Jahr verändert. Diese neue Methode basiert auf Mathematik und Deep Learning-Techniken. Laut einer Mitteilung ist sie in der Lage aufzuzeigen, wo die Politik sowie Autokäuferinnen und -käufer ansetzen könnten, um die CO2-Emissionen zu reduzieren.

    Das zu analysieren, sei in den vergangenen Jahren zunehmend schwierig geworden. Denn Fahrzeuge liessen sich aufgrund technischer Neuerungen nicht mehr in klassische Segmente wie Klein-, Mittel- und Oberklasse einteilen. Zudem würden Neufahrzeuge immer grösser und schwerer. Dazu nähmen die Hubräume ab, bei gleichzeitig immer besseren Wirkungsgraden der Motoren.

    Deshalb bezeichnet die Empa-Abteilung Fahrzeugantriebssysteme ihre Analysetechnik als „wichtigen Durchbruch“: Sie ermögliche es, „die CO2-Emissionen separat zu bewerten und durch die Analyse grosser Datenbanken eine genaue automatische Fahrzeugklassifizierung vorzunehmen“, erläutert Forscherin Naghmeh Niroomand. „Dies erleichtert die Analyse von Flottenveränderungen in einem Land oder einem grossen Unternehmen.“ Dank dieser neuen Methode würden „subjektive und expertenbasierte Faktoren“ beseitigt und die Datenbanken aus der ganzen Welt vergleichbar.

    Für die Schweiz konnte das Team die durchschnittlichen CO2-Emissionen neu zugelassener Personenwagen berechnen. Wären weniger schwere Fahrzeuge wie SUVs auf Schweizer Strassen unterwegs, würde dies die Dekarbonisierung am wirksamsten voranbringen, so Niroomand. Hilfreich wäre es auch, Fahrzeuge mit geringerer Leistung in derselben Fahrzeugklasse zu kaufen.

  • CLEMAP sammelt erfolgreich Kapital

    CLEMAP sammelt erfolgreich Kapital

    CLEMAP habe eine Seed-Runde erfolgreich abgeschlossen, informiert das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung. Über die Höhe des unter Leitung von Malco Parola, Investor im Swiss ICT Investor Club (SICTIC), eingesammelten Kapitals werden dort keine Angaben gemacht. CLEMAP will die Mittel für die Weiterentwicklung seiner B2B-Energieplattform und weitere Markteintritte verwenden. Das 2017 gegründete Unternehmen hat sich seit 2020 auf Produkte für intelligente Netze, Fabriken und Gebäude spezialisiert.

    In der nun abgeschlossen Finanzierungsrunde hätten sich die Investoren „von den neuen nationalen und internationalen Kooperationen“ überzeugen lassen, schreibt CLEMAP. Als weitere Kapitalmagnete werden in der Mitteilung das Lademanagement von CLEMAP für Elektrofahrzeuge und Energie Monitoring-Lösungen für die intelligente Fabrik genannt. Mit letzteren ist das Jungunternehmen bereits auf dem italienischen Markt aktiv. Auch das Lastaufschlüsselungsprodukt CLEMAP One wird bereits in intelligenten Gebäuden eingesetzt.

    Im Zusammenhang mit der Seed-Runde stellt das Jungunternehmen zudem seinen Verwaltungsrat um. Als neues Mitglied nimmt SICTIC-Investor Parola Einsitz. Das Präsidium wird von Pascal Kienast an den Ex-CEO von Repower, Kurt Bobst, übergeben. Mit Gino Agbomemewa als CEO und Pascal Kienast als COO bleibe das Management von CLEMAP dagegen unverändert, heisst es in der Mitteilung.

  • Digitales Werkzeug organisiert Versammlungen von Miteigentümern

    Digitales Werkzeug organisiert Versammlungen von Miteigentümern

    Bei Immowise handele es sich um die erste Plattform für die Digitalisierung von Generalversammlungen von Stockwerkseigentümern und Immobilienverwaltern, schreibt wise.swiss in einer Mitteilung. Das digitale Werkzeug helfe dem Administrator, alle Phasen einer Generalversammlung digital zu gestalten, heisst es dort weiter. Als solche werden dort die Verwaltung der Einladungen, die Aufstellung und Anpassung der Tagesordnung, die Berechnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie die Erfassung von Abstimmungsergebnissen und Umfragen und die Erstellung eines Protokolls genannt. Zudem lassen sich mit Immowise Notizen und Kommentare zur Generalversammlung festhalten. Immowise lasse sich dabei an die jeweiligen Besonderheiten der Miteigentümerschaft anpassen, schreibt wise.swiss.

    Das Jungunternehmen mit Sitz in Neuenburg ist auf die Entwicklung von digitalen Werkzeugen im Arbeitsleben spezialisiert. Zu den Kunden zählten bereits eine Reihe Immobiliengesellschaften, erläutert Sebastian Chiappero in der Mitteilung: „Das Konzept einer spezifischen Plattform für die Verwaltung von Generalversammlungen wurde 2019 auf ihren Wunsch hin geboren“, so der wise.swiss-CEO. Die Coronavirus-Pandemie habe die Umsetzung zusätzlich angetrieben.

    Immowise könne den Zeitaufwand in allen Phasen einer Generalversammlung um 20 bis 30 Prozent verringern, erläutert der für die Plattform zuständige Direktor Gilles von Burg. Gleichzeitig werde darauf geachtet, die Datensicherheit zu gewährleisten. „Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden sind sehr positiv, sowohl für die Nutzung aus der Ferne als auch vor Ort“, so Gilles.

  • EPFL stellt in Seoul Design-Gehirn aus

    EPFL stellt in Seoul Design-Gehirn aus

    Das Media x Design-Laboratorium der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) stellt in der südkoreanischen Hauptstadt derzeit ein überlebensgrosses Design-Gehirn aus. Das Artificial Swissness genannte Exponat ist noch bis zum 31. Oktober auf der Seoul Biennale für Architektur und Urbanismus zu sehen.

    Artificial Swissness zielt laut einer Mitteilung der EPFL darauf ab, die Erkenntnistheorie der Computerwissenschaften auf den kulturellen Bereich auszudehnen. „Unser Design-Brain ist ein Experiment zur Frage, ob Maschinen Strukturen entwerfen können“, wird Laborleiter Professor Jeffrey Huang zitiert. „Das heisst, ob sie nicht nur Musik empfehlen oder Autos fahren können, sondern auch sinnvolle kulturelle Artefakte schaffen, wie zum Beispiel Architektur mit ausgeprägten Schweizer Eigenschaften.“

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, solle das Exponat eine sich ständig verändernde räumliche Schnittstelle sein, welche die inneren Gedanken einer Künstlichen Intelligenz-Maschine darstelle, die auf 10’000 Bilder von Schweizer Chalets und Alpinarchitektur trainiert wurde. „Wir machen die visuellen Interferenzen in diesen Schichten des neuronalen Netzwerks sichtbar“, so die beiden EPFL-Studenten Frederick Kim und Mikhael Johanes. „So erhalten wir Einblick in das Innenleben unseres generativen künstlichen Netzes, das Architekturbilder erzeugt.“ Die beiden haben die Installation in Seoul nach 14-tägiger Quarantäne aufgebaut.

    Die digitalen Bildschirme der Installation zeigen die maschinell erzeugten Bilder typischer Schweizer Architektur. Gleichzeitig offenbart eine LED-Projektion den sich ständig weiterentwickelnden Lernprozess, den die Maschinen durchlaufen, während sie Tausende von Bildern alpiner Architektur durchforsten, um die Essenz der „Swissness“ zu destillieren.