Schlagwort: Immoinvest

  • Holzkorporation ist die Hüterin unseres Waldes

    Holzkorporation ist die Hüterin unseres Waldes

    Die Holzkorporation Schlieren und der Revierförster Limmattal Süd haben trotz vielen Herausforderungen ihre vielfältigen Aufgaben bestens im Griff. Sie freuen sich, dass in diesem Jahr mit der neuen Garderobe im Zelgli ein Gebäude von der Stadt Schlieren mit heimischem Holz gebaut wird und weitere Gebäude (Hort, neues Alterszentrum) in Holz ausgeschrieben respektive geplant werden. Diese Vorbildfunktion der Stadt Schlieren übertrat sich auch auf private Immobilieninbestoren. So soll das Projekt «Kesslerplath» der Migros Pensionskasse ebenfalls in Holz realisiert werden.

    Rund 100 Kubikmeter Fichtenholz aus dem Schlieremer Wald werden für das neue Garderobengebäude beim Sportplatz Rohr verbaut. Finanziell ist das für die Holzkorporation Schlieren keine grosse Sache, aber Präsident Fredy Füllemann freut sich sehr, dass die Stadt Schlieren mit diesem Entscheid nicht nur ein Zeichen für das Bauen mit einheimischem Holz setzt, sondern auch die Arbeit der Holzkorporation wertschätzt.

    Die Holzkorporation Schlieren wurde 1851 als private Körperschaft gegründet und sie bewirtschaftet insgesamt rund 180 Hektaren Wald. Ein Meilenstein in der Geschichte der Holzkorporation Schlieren war die grosse Waldzusammenlegung im Jahr 1984. Damit entstanden grosse und viel besser zu bewirtschaftende Parzellen. Auch die Stadt Schlieren brachte ihren Wald ein und ist seither Mitglied mit Teilrechten, wie alle anderen privaten Waldbesitzer. Bei diesen handelt es sich fast ausnahmslos um alteingesessene Schlieremer Familien.

    Schlecht bestellt ist es um die Preise für heimisches Holz. Seit langem sinken diese Preise und der Sturm Lothar im Jahr 1999 forcierte diesen Trend nachhaltig. So ist denn mit dem Wald kaum mehr Geld zu verdienen und die Holzkorporationen sind froh, wenn sie die Kosten für Pflege und Unterhalt aus den Erlösen decken können. Erschwerend kommt dazu, dass aus dem Ausland deutlich günstiger Holz in die Schweiz geliefert wird.

    Der Wald gehört Privaten, darf aber von der Öffentlichkeit genutzt werden. Dabei wissen die wenigsten, dass die Waldbesitzer für sehr viele Arbeiten im Wald bis hin zum Unterhalt der von der Bevölkerung sehr geschätzten Waldwege verantwortlich zeichnen und auch die Kosten dafür tragen müssen.

    In einigen Schweizer Kantonen werden die Holzkorporationen in diesem Bereich unterstützt, in Zürich ist das bisher leider kaum der Fall. «Mit dem fortschreitenden Preiszerfall für das Holz, wird es für die Waldbesitzer immer schwieriger, die finanziellen Lasten zu stemmen», betont Roland Helfenberger und Fredy Füllemann ergänzt: «Da werden wir uns in Zukunft beim Kanton wohl mehr Gehör verschaffen müssen.»

    Der Wald hat in unserer Zeit mit verschiedenen Einflüssen zu kämpfen. Insbesondere die Klimaerwärmung macht ihm arg zu schaffen, einige Baumarten werden auf längere Sicht in unseren Wäldern wohl verschwinden. Während Fichten, Tannen und Buchen unter den höheren Temperaturen leiden, haben Eichen, Douglasien oder Nussbäume deutlich weniger Probleme.

    Typisch an der Waldpflege ist, dass alles über lange Zeiträume betrachtet werden muss, oder – wie Revierförster Helfenberger es treffend auf den Punkt bringt: «Wir profitieren von der Arbeit unserer Vorfahren und arbeiten für künftige Generationen.» Als Revierförster Limmattal Süd ist Helfenberger aus Aesch seit 2013 auch für die Pflege und Bewirtschaftung des Schlieremer Waldes verantwortlich. Er und sein Team werden in verschiedenrlei Hinsicht vor grosse Herausforderungen gestellt. So haben denn auch die starken Schneefälle in den vergangenen Monaten für sehr viel Mehrarbeit gesorgt und die Aufräumarbeiten sind längst noch nicht abgeschlossen.

    Ökologisch und ökonomisch
    Nicht zum ersten Mal baut die Stadt Schlieren mit Holz. Das mehrteilige Werkhofgebäude der Stadt an der Bernstrasse wurde in Holz realisiert und hat es sogar unter die 2O besten Best-Practice-Beispiele der Schweiz geschafft. Auch der Doppelhort an der Schulstrasse 12 wurde 2007 zu 100 Prozent aus Holz realisiert. Weitere Holzbauten sollen folgen. Die Migros Pensionskasse MPK prüft zurzeit beim Neubau Kesslerplatz eine Holzbeschaffung aus dem Schlieremer Wald, beziehungsweise aus dem Forstrevier Limmattal-Süd. Für die Erntesaison stehen Fichten und Tannen zur Verfügung. Die MPK plant allenfalls das Holz für Decken und Fassade aus der Region zu beziehen. Die neueste Studie von Wüest Partner AG zeigt auf, dass Holzbauten nicht nur ökologisch überzeugen, sondern auch ökonomisch durchaus mithalten.

  • Bern bekommt neue Festhalle

    Bern bekommt neue Festhalle

    Die Stimmberechtigten aus Bern haben nicht nur dem Bau der neuen Festhalle, sondern auch dem Investitionsbetrag der Stadt von 15 Millionen Franken zugestimmt, wie aus einer Medienmitteilung der Messebetreiberin Bernexpo AG hervorgeht. Damit sollen künftig Veranstaltungen mit bis zu 9000 Besuchern ermöglicht werden. Neben Messen und Kongressen sind auch Konzerte und Kulturanlässe vorgesehen.

    „Wir werden mit der Neuen Festhalle den Berner Veranstaltungs- und Messeplatz aufwerten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung eines vielfältigen Kultur- und Unterhaltungsangebots mit Strahlkraft über die Stadt hinaus in die Region und in die ganze Schweiz leisten können“, wird Franziska von Weissenfluh in der Mitteilung zitiert, Co-Verwaltungsratspräsidentin der Bernexpo AG.

    Die alte Festhalle wird nun abgerissen. Im ersten Quartal 2022 soll mit den Arbeiten an der neuen Festhalle begonnen werden, die bis 2024 abgeschlossen sein sollen.

  • Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Der vom Gemeinderat eingereichte Gestaltungsplan für das Gebiet Rai in Bergdietikonist vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau genehmigt worden. Das gibt der Gemeinderat in einer Mitteilung bekannt. Enthalten darin ist ein Rückblick auf die 40-jährige Geschichte um das Land Rai. Sie begann mit dem Kauf von vier Parzellen Land im Gebiet Rai zwischen 1980 und 1990, um das mögliche Bauland nicht Spekulanten zu überlassen.

    Nach der Genehmigung des Kantons wird es in einem nächsten Schritt an die konkrete Umsetzung des Bauvorhabens gehen. Laut der Mitteilung des Gemeinderats sind als erster Schritt Massnahmen zur Stabilisierung des an einem Hang gelegenen Geländes zu realisieren. Die Implenia Immobilien AG muss dazu ein Baugesuch für die geplanten Arbeiten bei der Gemeinde Bergdietikon einreichen. Das von der Heinrich Jäckli AG und Basler & Hofmann AG erarbeitete Konzept schlägt dabei vor, die Hangbewegungen durch tiefe, in der Fallrichtung des Hanges angeordnete Sickergräben deutlich zu verlangsamen. Für die künftige Erschliessung und Bebauung des Gebiets Rai wurden zwischen 1991 und 2005 Baugrunduntersuchungen und Bewegungsmessungen durchgeführt. Aus ihnen folgt, dass die Hangbewegungen soweit reduziert werden können, dass Erschliessung und Bebauung möglich werden.

    In den Jahren seit Erwerb des Gebietes Rai durch die Gemeinde habe das Thema der Nutzung die politische Debatte immer wieder bestimmt, schreibt Gemeindeschreiber Patrick Geissmann in dem Bericht über das Land Rai. Zu Wort kommen Pius Achermann, Gemeindeammann von 1994 bis 2005. Er wird zitiert: „Die Bedeutung des Rai-Gebietes erreichte während meiner Amtszeit einen hohen Stellenwert. Kaum eine Gemeinderatssitzung verging, ohne das Thema Rai zu behandeln. Rai wurde zu einem Dauerthema.“

    Für Paul Meier, Gemeindeammann von 2006 bis 2009, war das Land Rai „ein Reizwort während meinen 16 Jahren im Gemeinderat.“ Und Gerhart Isler, Gemeindeammann 2010 bis 2017, wird zitiert, dass das Thema mit dem Einbeziehen der Implenia Development AG und konkreten Planungsarbeiten versachlicht wurde. Ralf Dörig, Gemeindeammann seit 2018, wird zitiert: „Es freut mich natürlich sehr, dass die rund 40-Jährige Geschichte rund um das Land ‚Rai‘ nun mit einem rechtskräftigen Gestaltungsplan abgeschlossen werden kann.“ Über viele Legislaturen sei mit Hochdruck und Engagement an Lösungen gearbeitet worden, aber es habe auch Rückschläge gegeben. Jetzt liege ein erfolgreicher Abschluss der gesamten Planung vor.

  • Pandemie schmälert Gewinne von Zug Estates

    Pandemie schmälert Gewinne von Zug Estates

    Einer Mitteilung der Zug Estates Gruppe zufolge hat die Immobiliengesellschaft ihre Liegenschaftserträge 2020 im Jahresvergleich um 6,1 Prozent auf 57,8 Millionen Franken steigern können. Im Beherbergungsgeschäft wurden die Erträge von dem Auswirkungen der Pandemie um 57,8 Prozent auf 7,0 Millionen Franken  gedrückt. Aus den Veräusserungen von Liegenschaften konnten 2020 Erträge von 72,5 Millionen Franken realisiert werden. Im Vorjahr waren hier 45,6 Millionen Franken verbucht worden.

    Den Erträgen hätten 2020 im Jahresvergleich um 15,6 Prozent höhere Aufwände von 9,0 Millionen Franken entgegengestanden, schreibt Zug Estates. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen fiel dadurch um 3,8 Millionen auf 49,6 Millionen Franken zurück. Das ausgewiesene Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 43,7 Millionen Franken um 38,0 Prozent unter dem Wert von 2019. Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte fiel von 31,4 Millionen auf 25,9 Millionen Franken zurück.

    Der Wert des eigenen Portfolios an Immobilien habe im Berichtsjahr um 1,5 Prozent auf 1,65 Milliarden Franken zugelegt, erläutert Zug Estates weiter. Zudem hatte das Unternehmen 2020 Mietverträge mit einem Gesamtvolumen von über 2,6 Millionen Franken im Jahr erneuern können. Für das laufende Jahr rechnet Zug Estates mit steigenden Mieterträgen und einem im Vergleich zum Berichtsjahr geringeren Liegenschaftsaufwand.

  • Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Die Stadt Zürich will eine umweltfreundliche Mobilität fördern. Dafür stellt sie jetzt den Mietern ihrer Wohnungen ein Jahresabonnement für den Autoteil-Dienst Mobility kostenlos zur Verfügung, schreiben die Stadt und Mobility in einer gemeinsamen Mitteilung. Wer in einer der 9200 städtischen Wohnungen lebt und einen Fahrausweis der Kategorie B besitzt, kann seit März ein solches Jahresabonnement in Anspruch nehmen. Die Nutzer müssen dann nur noch für die Dauer oder die Reichweite der Nutzung der Fahrzeuge von Mobility zahlen.

    Die Stadt zahlt Mobility dafür pauschal 12‘000 Franken. Die Ausgabe habe weder für die Mieten noch für die Steuerzahlenden Auswirkungen, schreibt sie in ihrer Mitteilung.

  • Kantonsspital Baden installiert Solarstromanlage

    Kantonsspital Baden installiert Solarstromanlage

    Das Kantonsspital Baden (KSB) setzt auf erneuerbare Energie und hat deshalb Solarstromanlagen zur Eigenversorgung anbringen lassen. Auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern sind auf den Dächern des Parkhauses und der Heizzentrale und auch an der Fassade des Heizungsgebäudes Solarpaneele installiert worden. Die neuen Solarstromerzeuger bringen laut Medienmitteilungdes KSB eine Leistung von zusammen 375 Megawattstunden an Strom. Das entspricht 3 Prozent des Strombedarfs des KSB. An das Netz zur Stromversorgung des Kantonsspitals sollen die neuen Solaranlagen Ende dieses Monats angeschlossen werden.

    Zu dem Solarprojekt wird Cristoffel Schwarz, der leitende Manager (COO) des KSB, zitiert: „Die Flächen auf dem Parkhaus P2 und dem Heizwerk sind für die Produktion von Solarstrom geradezu prädestiniert. Deshalb haben wir uns zu dieser Investition entschlossen. Das KSB wird somit selbst zu einem kleinen Kraftwerk.“

  • Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern

    Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern

    In der Pandemie habe der ohnehin wachsende Online-Handel weiter zugelegt, schreiben das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, der Verein Pro Innenstadt Basel und der Logistikcluster Region Basel  in einer gemeinsamen Mitteilung. Die von ihnen entwickelten anbieterneutralen Paketanlagen sollen hier Abhilfe schaffen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde bereits eine erste der sogenannten Smart Boxes am Claraplatz aufgestellt.

    Eine weitere Smart Box soll am St.Johann eingerichtet werden, ein dritter Standort sei in Planung, informieren die Projektpartner in der Mitteilung weiter. Bis Februar 2023 wollen sie Akzeptanz und Wirkung der Paketanlagen testen. „Das aktuelle Pilotprojekt soll aufzeigen, wie rege das Angebot genutzt wird und wie stark das tägliche Verkehrsaufkommen damit reduziert werden kann“, wird Deborah Strub, Vorsitzende des Logistikclusters Region Basel, in der Mitteilung zitiert.

    Finanziert wird das Projekt vom Amt für Mobilität des Kantons Basel-Stadt und dem Verein Pro Innenstadt Basel. „Bewohnerinnen und Bewohner von Basel können so bestellte Pakete bequem an die Smart Box Basel liefern lassen, wo sie diese rund um die Uhr abholen können“, erläutert der Geschäftsführer des Vereins Mathias F. Böhm. Hergestellt und betrieben werden die Paketanlagen von der Huber AG. Sie hat zudem eine digitale Anwendung für die Nutzung der Smart Boxes entwickelt.

  • Schweizer Photovoltaik verzeichnet 2020 Rekordzubau

    Schweizer Photovoltaik verzeichnet 2020 Rekordzubau

    Die Photovoltaik in der Schweiz ist im vergangenen Jahr 2020 kräftig ausgebaut worden. Nach Einschätzung des Schweizerischen Fachverbands für Sonnenenergie war dies laut einer Medienmitteilung aber nicht genug, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Der Fachverband  Swissolar vertritt die Interessen von 740 Verbandsmitgliedern mit rund 6000 Arbeitsplätzen der Solarenergiebranche. In der Mitteilung von Swissolar wird die 2020 zusätzliche verbaute Photovoltaikkapazität auf eine Leistung von 430 bis 460 Megawatt geschätzt. Die endgültigen Jahreszahlen werden erst Mitte Jahr vorliegen.

    Die Neuninstallationen entsprechen einem Wachstum von 30 bis 39 Prozent gegenüber 2019. Die Anmeldezahlen bei der Zertifizierungs- und Förderstelle Pronovo lassen darauf schliessen, dass das Wachstum nicht nur bei kleinen Anlagen, sondern auch bei solchen über 100 Kilowatt Leistung stattfand, heisst es von Swissolar.

    Aus Sicht des Verbandes muss allerdings noch mehr getan werden. „Um den wegfallenden Atomstrom zu ersetzen und den zusätzlichen Strombedarf für die Elektrifizierung des Verkehrs und der Heizungen zu decken, muss der jährliche Zubau in den nächsten Jahren auf etwa 1500 Megawatt gesteigert werden – also auf das nahezu Vierfache des letzten Jahres“, wird Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger zitiert. Dies sehen auch die kürzlich veröffentlichten Energieperspektiven 2050+ des Bundesamtes für Energie vor.

    Um das zu erreichen, braucht es aus Sicht der Solarbranche eine Reihe von politischen Massnahmen. So sei eine stärkere Förderung von Anlagen ohne Eigenverbrauch notwendig. Das erfordere staatliche Anreize, damit Dächer von Ställen, Lagerhäusern, Parkplatzüberdachungen, Lärmschutzwände und weitere Infrastrukturen mit Solaranlagen ausgestattet werden. Oft sei das nicht der Fall, weil der Strom nicht an Ort und Stelle verbraucht werden kann. Weitere Massnahmen seien die Pflicht zur Eigenstromerzeugung bei Neubauten, der Abbau von Hürden bei der Erstellung von Freiflächenanlagen, die oft nur mit Schwierigkeiten eine Baubewilligung erhalten.

    Aus Sicht von Swissolar braucht es auch eine Förderung von Bund und Kantonen für Solarthermieanlagen. Der Beitrag der Solarwärme zur Energiewende werde noch unterschätzt.

  • Implenia sieht sich gut positioniert

    Implenia sieht sich gut positioniert

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 2,99 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 4,43 Milliarden Franken Umsatz verbucht worden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging im Jahresvergleich von 63,5 Millionen Franken auf -146,8 Millionen Franken zurück. Als Konzernergebnis wurde ein Verlust von 132,1 Millionen Franken ausgewiesen, 2019 waren 33,9 Millionen Franken Gewinn realisiert worden.

    Der Auftragsbestand habe sich mit 6,39 Milliarden Franken jedoch auf hohem Niveau gehalten und sei zudem gut über Geschäftsfelder und Märkte hinweg verteilt, schreibt Implenia in der Mitteilung. Mehr als 80 Prozent des für das laufende Jahr angestrebten Umsatzes seien damit schon gesichert. Bereits im laufenden Jahr will das Unternehmen operativ  wieder schwarze Zahlen schreiben.

    Die Rückkehr in die Gewinnzone soll durch Umstrukturierungen im Portfolio und Massnahmen für profitables Wachstum gelingen. Dabei habe das Unternehmen bereits begonnen, nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abzubauen, schreibt Implenia. Für profitables Wachstum wurde „ein wirksames Management von Chancen und Risiken eingeführt“.

    Im laufenden Jahr will Implenia ein EBIT von mindestens 100 Millionen Franken ausweisen. Bei der entsprechenden Rate werden 2,8 Prozent angestrebt. Mittelfristig soll eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent realisiert werden.

  • Angebotsmieten steigen weiter

    Angebotsmieten steigen weiter

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Februar auf dem Wert von 115,6 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Auch zu Jahresbeginn hatten die Preise um durchschnittlich 0,17 Prozent zugelegt. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,96 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich seien die Mieten in den meisten Kantonen gestiegen, schreibt homegate.ch. Der stärkste Anstieg der Angebotsmieten wurde dabei im Februar mit 1,37 Prozent im Kanton Schaffhausen registriert. In Zug und Glarus legten die Angebotsmieten mit Werten von 0,84 beziehungsweise 0,69 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden hingegen in den Kantonen Graubünden, Genf und Tessin mit Werten zwischen mit -0,48 Prozent und -0,19 Prozent gemessen.

    Bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 0,78 Prozent in Lugano gemessen. Die Angebotsmieten in Luzern und St.Gallen legten gegenüber Januar jeweils um 0,20 Prozent zu. In Lausanne, Genf und Bern wurden hingegen Rückgänge der Mietpreise zwischen 1,18 und 0,49 Prozent beobachtet.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • GuestReady spannt mit Airhosted zusammen

    GuestReady spannt mit Airhosted zusammen

    In den vergangenen vier Jahren habe sich GuestReady mit seinen Dienstleistungen für Anbieter von Kurzzeitvermietungen in sechs Ländern als Spezialist etablieren können, erläutert ein Bericht auf Startupticker.ch. Trotz herber Rückschläge während der Coronavirus-Pandemie sei es dem Jungunternehmen aus Appenzell Ausserrhoden Ende 2020 gelungen, „frische finanzielle Mittel“ über eine Schwarmfinanzierungskampagne einzuwerben, heisst es dort weiter. Sie will GuestReady für die Entwicklung des Schweizer Marktes einsetzen. „Die Schweiz ist für uns durch Corona und die Auswirkungen auf das Reiseverhalten noch spannender geworden“, wird Alexander Limpert, Co-Gründer von GuestReady, im Bericht zitiert.

    Zur Realisierung der Pläne spannt GuestReady mit dem Zuger Jungunternehmen Airhosted zusammen. Das Unternehmen verwaltet Kurzzeitvermietungen in insgesamt 18 Städten in der Schweiz und soll dieses Spezialwissen in die Partnerschaft einbringen. GuestReady wiederum werde den Partner „mit der nötigen Technologie“ und dem Fachwissen ausrüsten, um auch Immobiliengesellschaften und andere Unternehmenskunden zu gewinnen.

    Bis Ende kommenden Jahres wollen die beiden Partner in der Schweiz 500 Liegenschaften betreuen können. „Dank mehr einheimischer Gäste weisen vor allem klassische Destinationen in den Bergen bereits wieder eine höhere Auslastung auf“, erläutert Limpert im Beitrag.  „Zudem nimmt die Zahl der Ferienwohnungsbesitzer zu, die einen professionellen Vermietungsservice wünschen.“

  • Ausgezeichnete Designs schmücken Photovoltaikfassade des NEST

    Ausgezeichnete Designs schmücken Photovoltaikfassade des NEST

    Studierende der Hochschule Luzern haben aus Photovoltaikmodulen Designobjekte gemacht. Sie sollen an der Fassade des Forschungs- und Innovationsgebäude NEST auf dem Campus der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf montiert werden. In einem Wettbewerb waren Studierende der beiden Hochschul-Departemente Design und Kunst sowie Technik und Architektur der Hochschule Luzern (HSLU) aufgerufen, ihre Entwürfe zu präsentieren. Die Kunstwerke seien im Rahmen einer zweiwöchigen interdisziplinären Blockveranstaltung entstanden, heisst es in einer Medienmitteilung der Empa.

    Eine sechsköpfige Jury bestimmte den Entwurf mit dem Titel „Glasklar“ von Lynn Balli zum Sieger. Ihre acht Motive werden auf den Modulen zu sehen sein, die im Sommer 2021 an der Fassade des NEST installiert werden. Der Entwurf habe die Jury durch „das elegante Hervorheben der Dynamik von Glas und die gelungene Umsetzung mit acht Einzelkunstwerken“ überzeugt.

    Die Jury setzte sich aus leitenden Personen der Empa, der HSLU und der Firma Zug Estates zusammen. Den Publikumspreis gewann das Projekt „Vernetzt“ von Florence Schöb.

    NEST ist das gemeinsame Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und dem Wasserforschungsinstitut Eawag. In dem modularen Gebäude werden Bau- und Energietechniken sowie Materialien getestet. Damit soll ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Energie gefördert werden.

  • Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Ab sofort stehen alle digitalen Standardprodukte von swisstopo kostenlos zur Verfügung. Damit will das Bundesamt für Landestopographie ermöglichen, dass digitale Karten, Luftbilder, Landschaftsmodelle und geologische Vektordaten „genutzt, weiterverteilt und wiederverwendet“ werden. Das schliesst auch kommerzielle Nutzungen mit ein, wie swisstopo in einer Medienmitteilung bekanntgibt.

    Diese Daten wurden auf einen Bundesratsbeschluss hin allgemein zugänglich gemacht. Der Bundesrat verfolge damit das Ziel einer noch breiteren Nutzung der Geoinformationen. Zudem sei diese Öffnung Teil der „Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019-2023“.

    Besonders interessant dürften diese Daten für Ingenieure, Architektinnen, Programmierer und Planerinnen sein. Auch für Forschung und Wissenschaft werde der Zugang zu den amtlichen Geodaten einfacher, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Auf diese Weise könne swisstopo einen aktiven Beitrag für Innovation und wirtschaftliches Wachstum leisten und gleichzeitig die digitale Transformation in der Schweiz unterstützen. Die Dateien lägen in maschinenlesbarer Form vor und könnten einfach in digitale Prozesse eingebunden werden.

  • Locatee expandiert nach New York

    Locatee expandiert nach New York

    Die Zürcher Firma Locatee hat neu einen zweiten Sitz in New York. Das dort arbeitende Team soll ab sofort amerikanische Unternehmen bei der Planung ihres tatsächlichen Bedarfs an Büroflächen unterstützen. Weil die Bürolandschaft nach der Pandemie völlig anders aussehen werde als davor, sei es nötig, sich ein klares Bild von der tatsächlichen Belegung und Auslastung zu machen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dieser Expansion in den USA sein ein weiterer Schritt hin zum Ziel, der weltweite Marktführer für Arbeitsplatzanalyse zu werden. Diese Analyse nutzt die vorhandenen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerke vor Ort, um genau festzustellen, wie effektiv die Büroflächen eines Unternehmens genutzt werden. Dies ermögliche es, je nach Bedarf zu vergrössern oder zu verkleinern.

    „Wir wissen, dass grosse Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wie sein Immobilienportfolio genutzt wird“, so Locatee-CEO Thomas Kessler. „Und dies führt zu enormen Kostenbelastungen in Form von verschwendetem Platz. Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihr Immobilienportfolio effektiv zu verwalten.“

    Locatee wurde 2014 gegründet. 2016 war die Schweizerische Post das erste Unternehmen, das Locatee in allen Immobilien einsetzte. Heute, so Locatee, werde seine Plattform von Unternehmen wie Deloitte, Swiss Re und anderen der 1000 weltweit wertvollsten Firmen in mehr als 60 Ländern genutzt.

  • Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments wird in diesem und im nächsten Jahr drei neue Gebäude eröffnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Eröffnung für das Projekt in Basel ist bereits für Juli 2021 vorgesehen. In zentraler Lage hinter dem Basler SBB-Bahnhof werden dann 125 Studios in fünf verschiedenen Einrichtungsstilen zur Verfügung stehen. Ausserdem werden in dem Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant, ein Gemeinschaftsbüro und ein Swimmingpool eingerichtet.

    Im kommenden Jahr werden die Projekte in Glattbrugg und Lugano folgen. Dabei entstehen in Glattbrugg alleine 316 neue Apartments. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich. Neben den neuen Wohnungen entstehen dort auch ein Restaurant, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Fitness- und Wellnessbereich. Ebenfalls im kommenden Jahr wird die Liegenschaft in Lugano eröffnet, am Ufer des Luganersees. Dort entstehen 55 neue Apartments. „Trotz der aktuellen globalen Krise folgen wir unserer Mission, weiter zu expandieren“, wird Anja Graf in der Mitteilung zitiert, CEO und Vorsitzende von Visionapartments. „Wir sind stolz auf unser Wachstum und freuen uns auf die Fertigstellung dieser Immobilienprojekte“, sagt sie über die Projekte in Glattbrugg und Lugano.

    Visionapartments ist 1999 in der Schweiz gegründet worden uns ist auf die Vermietung von möblierten temporären Wohnungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Objekte an 850 internationalen Standorten an.

  • Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den Hypothekarischen Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen unverändert bei 1,25 Prozent belassen. In einer Medienmitteilung des BWO wird darauf verwiesen, dass dieser für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz gültige Satz inzwischen seit 3. März 2020 nicht geändert worden ist.

    Der Referenzzinssatz wird auf Basis des vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatzes der inländischen Hypothekarforderungen festgestellt. Dieser ist am Stichtag 31. Dezember 2020 ermittelt worden. Der Satz ist laut BWO gegenüber dem Vorquartal von 1,30 Prozent auf 1,28 Prozent gesunken. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz bleibt weiter bei 1,25 Prozent und bleibt auf diesem Niveau, bis der Durchschnittszinssatz unter 1,13 Prozent sinkt oder über 1,37 Prozent steigt, erläutert das BWO. Angegeben wird der Satz immer auf Viertelprozente genau.

    Da der Satz unverändert bleibt, ergibt sich laut BWO auch kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch. Falls ein Mietzins im einzelnen Vertragsverhältnis nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 1,25 Prozent basiere, bestehe ein Senkungsanspruch. Auch Kostenänderungen etwa bei Unterhaltskosten könnten zu einem Anpassungsanspruch führen.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.

  • Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Unabhängig von der Corona Situation sind gerade bei STWE-Versammlungen folgende Schwierigkeiten anzugehen und zu bewältigen:

    • Gerechte Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen
    • Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und Fristen
    • Hohe Administrative Aufwände
    • Einhaltung von Terminen
    • Erstellung und Zuweisung von Aufgaben
    • Protokollierung der gesamten Versammlung

    Die Digitalisierung hat gerade auch Lösungen in diesem Bereich enorm gepusht. Entsprechend sind verschiedene Anbieter im Markt aktiv, die versuchen den analog geführten Prozess in die digitale Welt zu verschieben, jedoch nicht allen gelingt dies mit gleicher Einfachheit und leich breitem Lösungsansatz. Umso wichtiger ist hier die Vorselektion und Qualitätsprüfung . Die Lösung aus unserem Produktportfolio kann Aufgrund der Kompatibilität mit verschiedenen ERP-Formaten und IT-Infrastrukturen als Plug & Play verstanden werden. Durch das einmalige Setup und dem verhältnismäßig kleinen Aufwand heben sich die Effizienzvorteile noch mehr hervor. Sobald alles installiert und aufgegleist ist, können ganze Prozesse digitalisiert und umfassend behandelt werden.
    Auch hybride teil-digitalisierte Prozesse sind für die Lösung kein Problem, was im Hinblick auf die unterschiedliche Bereitschaft/IT-Kenntnisse der Versammlungsteilnehmer sehr wichtig ist. So können alle oben genannten Schwierigkeiten über ein und dieselbe Software angegangen und gelöst werden.

    Die Quintessenz ist klar, dass durch die Unterstützung der einfachen Lösung flexible STWE-Versammlungen physisch und/oder digital durchgeführt werden können und so die Effizienz bei der Durchführung wie auch in der Vor- sowie Nachbereitung erheblich gesteigert werden kann. Dadurch kann der Fokus wieder auf die Arbeitsschritte gesetzt werden, wo es Fachkompetenz und Sozialkompetenz braucht. Nebst der Digitalisierung der Bewirtschaftung sind auch noch weitere digitale Lösungen in den Fokus geraten, welche unter PropTechMarket.net ersichtlich sind.

    Mehr dazu finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions

  • Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Solothurner Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Erträge in Gesamthöhe von 792,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 1,26 Milliarden Franken verbucht worden. Swiss Prime Site führt den Rückgang vor allem auf den im Februar 2020 abgeschlossenen Verkauf der Tochter Tertianum zurück.

    Der Gewinn aus der Veräusserung hatte sich gleichzeitig in einem kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) niedergeschlagen. Hier wurden im Berichtsjahr 762,3 Millionen Franken verbucht, gegenüber 628,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Reingewinn legte im Jahresvergleich von 608,5 Millionen auf 610,4 Millionen Franken zu. Ohne Berücksichtigung von Neubewertungen und latenten Steuern habe der Gewinn von 315,7 Millionen auf 476,6 Millionen gesteigert werden können, schreibt Swiss Prime Site.

    Im Kerngeschäft Immobilien wurden 2020 insgesamt 431,0 Millionen Franken Erträge aus Vermietung erwirtschaftet, das sind 1,4 Prozent weniger als 2019. Das Betriebsergebnis ging im Jahresvergleich von 572,9 Millionen auf 555,0 Millionen Franken zurück. Der Wert des Immobilienportfolios legte gleichzeitig um 4,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Franken zu. Bis 2040 will Swiss Prime Site sein Immobilienportfolio klimaneutral gestaltet haben, erläutert die Immobiliengesellschaft in der Mitteilung.

    In derselben Mitteilung gibt das Unternehmen einen Wechsel in der Gruppenleitung bekannt. Finanzchef Markus Meier habe sich aus persönlichen Gründen entschlossen, Swiss Prime Site zu verlassen, schreibt die Immobiliengesellschaft. Seine Nachfolge soll per Anfang Juli Marcel Kucher antreten, der derzeit noch für die Peach Property Gruppe als CFO agiert. „Mit seinem breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Kapitalmarkt und Digitalisierung“ werde Kucher „das Führungsteam unserer Gruppe optimal ergänzen und weiter stärken“, wird Verwaltungsratsmitglied Barbara Frei-Spreiter in der Mitteilung zitiert.

  • Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Der Kanton Zürich zieht gute junge Architekten an. Gleich alle drei Podestplätze des Foundation Awards 2021 gingen an Büros im Kanton, und fast alle Preisträger sind von auswärts zugezogen.

    Das Büro Comte/Meuwly in Zürich hat den ersten Preis erhalten. Die beiden Romands Adrien Comte und Adrien Meuwly interessierten sich mehr für den Alltag und die namenlose Architektur als für Bauikonen, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Zum Werk des Büros gehörten eine Erweiterung eines vorfabrizierten Holzhäuschens in Genf ebenso wie ein Vordach über einer Altbautür und Segel für eine Buvette. „In einer Zeit, in der viele nach historischen Bezügen und lieblicher Farbigkeit suchen, ist diese minimalistische Härte und Leichtigkeit überraschend und frisch“, so die Jury.

    Angel Solanellas Terés, Camiel Van Noten und Marianne Meister haben sich in Antwerpen an einem Workshop kennengelernt und arbeiten nun in Zürich zusammen. Sie haben die Jury mit ihren Projekten für die Residenz Brigerberg in Ried-Brig VS und für das Atelier Köbö in Zürich überzeugt.

    Saikal Zhunushova vom Büro Oekofacta in Winterthur hat mit ihrer sanften Erneuerung eines Flarzhauses von 1832 im Zürcher Oberland überzeugt. Dabei hat sie auch die Familie des Hauses mit in die Arbeit einbezogen. Die in Kirgisien ausgebildete Architektin verbindet in ihrer Arbeit Anregungen ihrer alten und ihrer neuen Heimat. So bringt sie die Jurte Kirgisiens als Gartenpavillon in die Schweiz und energiesparende Bauprojekte aus der Schweiz nach Kirgisien.

    Der Foundation Award zeichnet seit 2010 junge Schweizer Architekturbüros aus. Der Preis wird unter anderem vom Kulturfernsehen art-tv.ch, der Architekturzeitschrift „Hochparterre“, dem Schweizerischen Architekturmuseum in Basel und der Swissbau getragen.

  • LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 23,14 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 13,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT blieb mit 3,68 Milliarden Franken um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn sank gegenüber 2019 um 7,5 Prozent auf 1,90 Milliarden Franken ab.

    „2020 war für alle ein aussergewöhnliches Jahr, welches wir in der Form bisher noch nicht erlebt haben“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Dem Konzernchef zufolge hat LafargeHolcim in der Krise jedoch seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Im vierten Quartal 2020 sei das Unternehmen „auf den Wachstumspfad zurückgekehrt“. Konkret hatten Umsätze und wiederkehrendes Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr auf vergleichbarer Basis um 1,5 beziehungsweise 14,1 Prozent zugelegt.

    Für das laufende Jahr strebt LafargeHolcim laut Mitteilung ein Wachstum des wiederkehrenden Betriebsergebnisses von mindestens 7 Prozent auf vergleichbarer Basis an. Dazu soll unter anderem die im Januar angekündigte Übernahme des amerikanischen Herstellers von Dachsystemen und Gebäudehüllen, Firestone Building Products“, beitragen. Im Zuge der Zukaufs richtet LafargeHolcim eine neue Position für die globale Leitung des Segments Lösungen & Produkte ein. Sie wird von der derzeitigen CEO US Cement, Jamie Gentoso, übernommen werden.

    Zur Straffung der Konzernorganisation fasst LafargeHolcim zudem die Regionen Europa sowie Mittlerer Osten und Afrika zur einer Region EMEA zusammen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung von EMEA wird der bisherige Leiter Mittlerer Osten und Afrika, Miljan Gutovic, übernehmen. Der bisherige Leiter Europa, Marcel Cobuz, habe sich entschieden, den Konzern zu verlassen, schreibt LafargeHolcim.

  • Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    BIM Facility, GS1 und ZPF Ingenieure sind die ersten drei Partner, die eine Vereinbarung mit Madaster, dem Schweizer Kataster für Materialien in der gebauten Umgebung, unterzeichnet haben. „Ihre Expertise und unsere Plattform machen Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden nutzbar“, wird Geschäftsführerin Marloes Fischer in einer Medienmitteilung zitiert. „Gemeinsam können wir zirkuläres Bauen realisieren.“

    BIM Facility will mit seiner Modellierung von Bauwerksdaten dazu beitragen. Zur Erstellung digitaler Zwillinge von Gebäuden setzt das Zürcher Unternehmen Drohnen ein. Der digitale Zwilling kann direkt in Madaster überführt und ein Materialpass ausgestellt werden.

    Zusammen mit Madaster-Nutzern will die gemeinnützige Organisation GS1 Lösungen zur Verfügbarkeit verlässlicher und passgenauer Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes erarbeiten und umsetzen, erklärt Uwe Rüdel, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Switzerland.

    ZPF Ingenieure aus Zürich unterstützen Bauherren und Immobilieneigentümer, eine kreislauffähige Bauplanung durchzuführen. Zudem analysieren sie Bestandsbauten auf Basis eines Materialpasses. Das soll laut Geschäftsleitungsmitglied Jaqueline Pauli Rohstoffe sparen.

    Die Plattform von Madaster bietet digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes über den wirtschaftlichen und zirkulären Wert von Gebäuden. „Unsere Aufgabe ist es, Materialien für immer verfügbar zu machen, indem wir ihnen auf unserer Plattform eine Identität geben“, heisst es dazu auf der Internetseite von Madaster. „Wenn Materialien eine Identität haben, werden sie zu einer Ressource für die Wiederverwendung.“ Jedes Gebäude werde als Rohstofflager mit einem bestimmten Wert verstanden.

  • Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Der Campus Technikumstrasse der ZHAW in Winterthur wird innert 15 Jahren umfassend erneuert werden, erläutert die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. In vier Etappen sollen dabei neue Gebäude und ein grösserer Freiraum entstehen. Gleichzeitig wird die Eulach im Bereich des Technikums renaturiert. In einer ersten Phase sollen zwei neue Laborgebäude gebaut und ein öffentlicher Park an der Eulach eingerichtet werden.

    Der entsprechende Gestaltungsplan war vom 6. April bis zum 8. Juni 2020 öffentlich aufgelegt worden. Gegen ihn seien 31 Einwendungen, hauptsächlich in Fragen der städtebaulichen Einbindung, des Geltungsbereichs, der Erschliessung und des Naturschutzes, eingegangen, informiert die Baudirektion. Weitere 18 Einwendungen hatten sich auf die Renaturierung der Eulach und die Definition des Gewässerraums bezogen.

    Gestaltungsplan und Gewässerraum seien anhand der Einwendungen überarbeitet und nun festgesetzt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Beide Dokumente sowie die Berichte zu den Einwendungen liegen seit dem 26. Februar für 30 Tage öffentlich auf und können im Internet eingesehen werden. Sollten keine Rechtsmittel ergriffen werden, treten sie Ende März dieses Jahres in Kraft. Dann könnte die Stadt Winterthur die Baubewilligung für die erste Etappe erteilen.

  • Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal hat im vergangenen Jahr Mieterträge in der Höhe von 200,4 Millionen Franken erzielt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit konnte das Unternehmen das Niveau aus dem Vorjahr trotz der Corona-Krise halten. Im Jahr 2019 hatte es 203,1 Millionen Franken aus Mieten eingenommen.

    Im Frühjahr hat sich Allreal eigenen Angaben zufolge mit allen betroffenen Mietern auf Mietzinserlasse im Zusammenhang mit dem Lockdown einigen können. Insgesamt hat das Unternehmen Mieterlasse in der Höhe von 1,5 Millionen Franken gewährt.

    Die kumulierte Leerstandsquote ist derweil trotz der Krise um 0,8 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent gesunken. Damit liegt sie den Angaben zufolge auf dem tiefsten Niveau, das Allreal je erreicht hat.

    Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt liegt bei 167,2 Millionen Franken nach 243,2 Millionen Franken im Vorjahr. Exklusive Neubewertungseffekt beträgt das Unternehmensergebnis 124,7 Millionen Franken nach 142 Millionen Franken im Vorjahr. Den Rückgang erklärt Allreal in erster Linie mit Einmaleffekten aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften .

    Allreal ist laut Mitteilung mit seinem Jahresergebnis zufrieden und erwartet langfristig insgesamt eine „stabile Geschäftsentwicklung“. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung daher eine stabile Ausschüttung auf Höhe des Vorjahres von 6,75 Franken pro Aktie vor.

    Allreal hat seinen operativem Sitz im Glattpark in Opfikon. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX kotiert.

  • Technik von Siemens macht The Circle nachhaltig

    Technik von Siemens macht The Circle nachhaltig

    Der im November vergangenen Jahres eingeweihte Gebäudekomplex The Circle am Flughafen Zürich ist nicht nur Minergie-zertifiziert, sondern genügt auch dem Standard LEED PLATINUM des US Green Building Councils, informiert Siemens Schweiz in einer Mitteilung. Beim höchsten Standard der Organisation werden sieben Bereiche auf Nachhaltigkeit geprüft, heisst es dort weiter. Zur Nachhaltigkeit von The Circle haben Produkte für Gebäude- und Energietechnik von Siemens einen aktiven Beitrag geleistet.

    Insgesamt seien im Circle über 30’000 Komponenten von Siemens verbaut worden, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. „Wir sind mit unseren Produkten in jedem Raum präsent“, wird Felix von Rotz, Head of Building Products Schweiz, dort zitiert. Für die Umsetzung des Auftrags hatte Siemens Schweiz „ein einzigartiges Logistikkonzept entworfen, mit einem Lager an unserem Standort Steinhausen sowie einem Transportfahrzeug, das nur für The Circle unterwegs ist“, erläutert von Rotz.

    Bei den Heizungs-, Lüftungs und Klimaanlagen stellen Produkte von Siemens gesundes und optimales Raumklima her. Weitere Komponenten regeln die Kommunikation der Steuerungen dieser Anlagen mit Jalousie und Licht. Über den Kommunikationsstandard KNX können dabei alle Gebäude vollständig automatisiert werden.

    In den Anlagen für Energietechnik wurden weitere 7000 Komponenten von Siemens eingebaut. Dazu kommen Sprachalarmierungsalagen in privaten und öffentlichen Bereichen des Komplexes.

  • PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat das Zuger Immobilienunternehmen im Geschäftsjahr 2020 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 296,27 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 2,0 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2020 auf 271,06 Millionen Franken, das sind 5,8 Prozent mehr als 2019.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 292,1 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 453,4 Millionen Franken im Jahr zuvor. PSP Swiss Property führt den Rückgang auf einmalige Effekte zurück. So hatte sich im Vorjahr ein Steuereffekt und der Verkauf von zwei Anlageliegenschaften positiv bemerkbar gemacht. Darüber hinaus hatte die Portfolioaufwertung 2019 insgesamt 244,2 Millionen Franken eingespielt. Im Berichtsjahr hatte der entsprechende Wert 101,6 Millionen Franken betragen.

    Der Bilanzwert des Portfolios von PSP Swiss Property belief sich zum Stichtag Ende 2020 auf 8,577 Milliarden Franken. Zum Stichtag 2019 hatte der Wert 7,982 Milliarden Franken betragen. Die Leerstandsquote konnte innert Jahresfrist von 3,5 auf 3,0 Prozent gesenkt werden. Einzelheiten zur Portfolioveränderung führt das Immobilienunternehmen in der Mitteilung aus.

    Für das laufende Geschäftsjahr strebt PSP Swiss Property ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 275 Millionen Franken an. Bei der Leerstandsquote wird mit einer Erhöhung auf 4,5 Prozent gerechnet.

  • Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Turin, die Hauptstadt des Piemont, hat beim Tessiner Start-up Trusttechnology 50 seiner Pavillons bestellt. Damit sollen die Bars und Restaurants in den sogenannten Murazzi-Bauten entlang des Po-Ufers ausgestattet werden. Darüber informiert ein Bericht auf startupticker.ch.

    Diese transparenten Schutzbauten falten sich bei Bedarf batteriegetrieben selbständig zusammen und nehmen dann nur noch etwa einen Quadratmeter Platz ein. Dies entspricht dem Hochwasserprotokoll der Stadt: Bei ansteigendem Wasserpegel an den Arkaden und Bootshäusern am Westufer des Po können sie schnell vom anwesenden Personal verstaut werden. Deren Installation ist vorgesehen, sobald die Gastronomie nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen darf.

    Laut der Mitteilung führte die unternehmerische Reise des heute 47-jährigen Inhabers Tiziano Pili von einem Fortgeschrittenensemester an der Fachhochschule Südschweiz und dem Venturelab über den Tecnopolo der Agire-Stiftung in Manno TI, wo er seine Firma gründete. 2014 erhielt Pili ein internationales Patent und dann die Swiss Made-Zertifizierung. Als Finalist des Wettbewerbs StartCup Ticino wurde er schliesslich in das USI Startup Centre der Universität der italienischen Schweiz aufgenommen.

    „Ich glaube, dass sich mit der von mir konzipierten Lösung der Markt für temporäre Schutzbauten im Freien radikal verändern wird“, so Pili. „Die Tinte auf dem Vertrag ist noch nicht trocken, da schliesse ich schon die Vertragsverhandlungen mit einem grossen Unternehmen nahe Asti ab, das ebenfalls in diese Lösung investieren möchte.“

  • Pensionskassen setzen Banken unter Druck

    Pensionskassen setzen Banken unter Druck

    Im vergangenen Jahr hätten Hypothekarnehmer neue Rekordmarken bei möglichen Einsparungen erreicht, schreibt MoneyPark in einer Mitteilung. Das Zürcher Fintech stützt sich bei dieser Aussage auf die Analyse von über die eigene Plattform abgeschlossenen Festhypotheken. Ihr zufolge konnten Hypothekarnehmer beim Abschluss einer Hypothek mit zehnjähriger Laufzeit durchschnittliche 22 Prozent oder 26 Basispunkte gegenüber dem Richtsatz von 1,17 Prozent einsparen. Bei einer Aufnahme von 750’000 Franken würden damit über die gesamte Laufzeit insgesamt 19’500 Franken gespart, erläutert MoneyPark.

    Nach Ansicht des Fintech-Unternehmens hängen die hohen Einsparungen mit der Konkurrenz zusammen, die alternative Kapitalgeber den klassischen Banken machen. Insbesondere Pensionskassen stiegen vermehrt ins Hypothekengeschäft ein, schreibt MoneyPark. Sie boten im vergangenen Jahr durchschnittlich 46 Basispunkte Nachlass bei Hypotheken mit zehnjähriger Laufzeit an. Versicherungen und Banken lagen mit durchschnittlichen 29 beziehungsweise 20 Basispunkten Abschlag vom Richtsatz deutlich dahinter.

    Zum Jahresende hin habe sich die Konkurrenz etwas entschärft, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Dies lässt sich einerseits damit erklären, dass die Anbieter Ende Jahr nicht mehr um jeden Abschluss gekämpft haben und andererseits die Kapitalmarktzinsen angestiegen sind und damit alternative Anlagen wieder deutlich besser rentieren als noch anfangs 2020“, wird Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, dort zitiert. „Wir sehen aber deutliche Anzeichen, dass sich der Wettbewerb unter den Anbietern wieder verstärken wird.“

  • Edelweiss Fenster produziert neu in Münchwilen

    Edelweiss Fenster produziert neu in Münchwilen

    Die neue Produktionshalle der Edelweiss Fenster AG in Münchwilen ist seit Januar 2021 in Betrieb. Sie beherbergt laut einer Medienmitteilung eine der modernsten und schnellsten Produktionsanlagen für Kunststofffenster der Schweiz. Ihr Energiekonzept ermögliche einen umwelt- und klimafreundlichen Produktionsprozess.

    Entgegen dem Trend, die Produktion in Billiglohnländer zu verlegen, habe das Unternehmen in der Schweiz in diese 100 Meter lange und 25 Meter breite Produktionshalle investiert. „Dank neuester Technik und einer klaren Strategie wird uns dieser Neubau helfen, unsere Stellung als Qualitätsfenster-Produzent zu stärken“, wird Geschäftsführer Walter Koller auf der Internetseite des Fensterbauers aus der St.GallenBodenseeArea zitiert. Trotz des hohen Automatisierungsgrads der neuen Anlage seien sechs neue Arbeitsplätze geschaffen worden.

    „Kunststofffenster sind in der Schweiz sehr gefragt“, wird Koller in der Mitteilung zitiert. „Und viele Kunden verlangen ein Fenster, das hier produziert wird. Mit unserem Neubau können wir unsere Kundschaft und Wiederverkäufer noch besser und individueller bedienen.“

  • Romande Energie will Sanierungen beschleunigen

    Romande Energie will Sanierungen beschleunigen

    In der Schweiz werden jährlich weniger als 1 Prozent des Gebäudeparks energetisch saniert. Romande Energie will diesen Anteil im Kanton Waadt steigern. Dazu lanciert er laut einer Mitteilung das Programm Commune Rénove. Der Energieversorger begleitet im Rahmen des Programms die einzelnen Sanierungsprojekte Schritt für Schritt. Er tritt dabei als Ansprechpartner für alle Beteiligten auf, für die Eigentümer und Verwaltungen ebenso wie für die Handwerker und die Behörden.

    Das Programm baut auf den Erfahrungen des Projekts Onex-Rénove auf. Die Genfer Gemeinde Onex hat dieses Programm 2014 gestartet und konnte mit ihm die Sanierungsrate versiebenfachen.

    Romande Energie arbeitet für sein Programm mit dem Centre de Recherches Energétiques et Municipale in Martigny VS, mit dem Gebäudeenergiespezialisten Signa-Terra in Genf und mit Pierre Olivier zusammen. Der Berater für Energieprojekte war einer der Leiter von Onex-Rénove. „Die Sanierung des Gebäudeparks ist einer der Hebel zur Verringerung des CO2-Ausstosses“, wird Christian Petit, Generaldirektor von Romande Energie, in der Mitteilung seines Unternehmens zitiert.

    Der Bund und der Kanton Waadt unterstützen das Programm Commune Rénove. Zwei Gemeinden haben sich bereits für eine Teilnahme entschieden.