Schlagwort: immoNews

  • Fundamenta Real Estate AG schliesst Kapitalerhöhung ab

    Fundamenta Real Estate AG schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Fundamenta Real Estate AG hat im Rahmen einer Kapitalerhöhung 5’010’472 neue Aktien an der Börse platziert. Die bestehenden Aktionäre übten dabei ihre Bezugsrechte aus. Sie erwarben die Aktien zu einem Preis von je 18,35 Franken. Dadurch nahm die Zuger Immobiliengesellschaft 88,5 Millionen Franken ein und konnte ihre Kapitalerhöhung im maximalen Umfang erfolgreich abschliessen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Gesellschaft beabsichtigt, den Erlös in neue sowie die Modernisierung bestehender Immobilien zu investieren und für die Festigung der Bilanzstruktur zu verwenden.

    Der erste Handelstag für die neuen Aktien sowie die Titellieferung gegen Bezahlung des Bezugs- und Platzierungspreises ist für den 27. April 2021 vorgesehen.

    Als Lead Manager der Transaktion fungierte die Zürcher Kantonalbank, die Luzerner Kantonalbank trat als Co-Lead Manager auf. Die Fundamenta Group AG zeichnete für Projektführung und Platzierung der Aktien verantwortlich.

  • Globaler Immobilien Event: Run & have fun!

    Globaler Immobilien Event: Run & have fun!

    Für die Teilnahme gibt es keine speziellen Voraussetzungen, nur den Willen 6 Kilometer innerhalb 24 Stunden zu absolvieren. Allein oder mit der Familie, im eigenen Tempo oder mit Team-Support. Ob Laufschritt oder Spaziergang ist jedem Teilnehmenden freigestellt. Ein willkommener Anlass für einen Plausch unter Arbeitskollegen, für ein digitales Socializing in gefühlt ewig andauernden Social-Distancing-Zeiten. Angenehmer Nebeneffekt: Die Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur der Seele gut, auch das ein oder andere dem Corona-Lockdown geschuldete Kilogramm Körpergewicht kann durchaus weichen.

    Mitmachen kann jeder – und das auf der ganzen Welt. Per Onlineregistrierung auf globalrealestaterun.com können sich Interessierte bis noch bis am 28. April eintragen. Nach Anmeldung erhält der Teilnehmer Zugang zu einer geogetaggten App. Die Strecke kann frei und ortsunabhängig gewählt werden. Die Organisatoren möchten mit dieser Initiative auf die Notwendigkeit von Innovationen zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen in der Immobilienwirtschaft aufmerksam machen. Jeder kann hierzu etwas beitragen. Denn Nachhaltigkeit ist kein lokales, sondern ein globales Thema. Genauso wie der Global Real Estate Run. Als «grünes» Zeichen wird dank der Hauptsponsoren Homegate, SPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket für jeden Teilnehmer ein Baum gepflanzt.

    Anmeldung und mehr auf: https://globalrealestaterun.com/

  • Dietikon beteiligt sich an Zürcher Imagekampagne  

    Dietikon beteiligt sich an Zürcher Imagekampagne  

    Die Imagekampagne der Zürcher Städte und Gemeinden startet am 26. April unter dem Motto: Für Sie da. Ihre Zürcher Gemeinden. Auch die Stadt Dietikon ist dabei, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Getragen wird die Aktion vom Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV) und den teilnehmenden Städten und Gemeinden. Sie umfasst Plakatwerbung, Videos und eine spezielle Seite im Internet. Als Ziel nennt die Mitteilung, den Einwohnerinnen und Einwohnern die vielfältigen Serviceleistungen bewusst zu machen, die Stadt- und Gemeindeverwaltungen tagtäglich erbringen. Mit „grossem Engagement und hohem Qualitätsbewusstsein“, wie es dort heisst.

    In Dietikon startet die Kampagne ebenfalls am 26. April. Dabei sollen die Dienstleistungen in markanten Motiven vorgestellt werden. So werden auf der Kampagnenseite im Netz mehrere Symbole wie beispielsweise Trauringe, ein Abstimmungscouvert aber auch ein Dolendeckel zur Abdeckung einer Abwasserleitung gezeigt. Letzterer wird von einem Video über die Verlegung solcher Leitungen begleitet. Klickt man eines der Symbole an, so öffnet sich ein neues Fenster mit umfassender Information.

    Die Kampagne soll in drei Phasen ablaufen. Nach dem jetzt startenden Teil eins will der VZGV im Herbst den zweiten Teil starten, um die Zürcher Städte und Gemeinden als attraktive Arbeitgeberinnen zu präsentieren. Im Jahr 2022 soll dann der abschliessende dritte Kampagnenteil folgen. Darin werden sich die Gemeinden als Unternehmen präsentieren und ihre Angebote für die Ausbildung und allfällige Weiterbildung vorstellen.

  • ESB fördert Umstellung auf Fernwärme

    ESB fördert Umstellung auf Fernwärme

    ESB hat zum Monatsbeginn ein Programm zur Förderung eines Anschlusses an Wärmeverbünde in Biel aufgelegt, informiert das Energieunternehmen in einer Mitteilung. Damit wolle ESB die Bieler Klimastrategie unterstützen, heisst es dort weiter. Insbesondere will ESB einen Beitrag zum Ziel der Stadt leisten, bis 2050 klimaneutral zu werden.

    Derzeit wird ein Grossteil der Gebäude in der Stadt Biel mit fossilen Energieträgern geheizt, schreibt ESB. In einer Umstellung auf Fernwärme liege daher „ein hohes Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasemissionen“. Um möglichst viele Immobilienbesitzende zu erreichen, wird die Förderung des Anschlusses an ein Fernwärmenetz unabhängig vom aktuellen Energieträger gewährt.

    Für einen Förderbeitrag zu den Anschlusskosten müssen die Antragsteller einige Voraussetzungen erfüllen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Zum einen muss sich die fragliche Immobilie auf dem Gebiet der Stadt Biel befinden und an einen Wärmeverbund angeschlossen werden, der zu mindestens 80 Prozent mit erneuerbaren Energien oder Abwärme betrieben wird. Zum anderen muss die Heizenergie aus dem Wärmeverbund bezogen werden, sobald sie zur Verfügung steht. Kalte Anschlüsse sind somit von der Förderung ausgeschlossen. Im Falle eines auch vom Kanton Bern geförderten Anschlusses wird der ESB-Förderbeitrag zudem um die kantonale Förderung gekürzt.

  • Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Der Bund will Schweizer Unternehmen helfen, besser an Aufträge im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten zu kommen. Dazu hat er bereits Ende 2019 den Aufbau einer Koordinationsstelle beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beschlossen.

    Nun stellt der Bundesrat laut einer Mitteilung für die Jahre 2022 bis 2024 insgesamt 7,8 Millionen Franken zur Verfügung. Damit soll die Vernetzung von Akteuren wie dem offiziellen Aussenwirtschaftsförderer Switzerland Global Enterprise, der Exportrisikoversicherung SERV und weiteren Bundesstellen sowie interessierten Wirtschaftsverbänden gestärkt und ausgebaut werden.

    Der Bund plant zudem eine digitale Plattform, welche die Nachfrage und das Angebot zu ausländischen Infrastrukturprojekten zusammenbringen soll. SERV soll zudem gezielt auf Generalunternehmer und Projektträger zugehen, die sich für Schweizer Zulieferer interessieren könnten.

    Der Bund geht auch davon aus, dass beim Ausbau der Infrastruktur die Nachfrage nach innovativen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung steigen werde. Daher sollen Mitarbeitende des Aussennetzes verstärkt im Bereich Cleantech weitergebildet werden.

  • Homegate und MoneyPark kooperieren

    Homegate und MoneyPark kooperieren

    Homegate, eine Tochter des Medienunternehmens TX Group, und MoneyPark sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die beiden Unternehmen zeigen sich überzeugt, dass ihre neue Partnerschaft Immobiliensuchenden einen Mehrwert bietet. Dafür hat Homegate laut einer Medienmitteilung jetzt digitale Werkzeuge des Hypothekenanbieters MoneyPark direkt in seine Immobilienplattform integriert.

    Haben Interessenten auf homegate.ch eine passende Immobilie gefunden, können sie sich sofort ausrechnen lassen, ob ein Kauf für sie finanziell machbar ist. Ist dem so, erhalten sie eine Finanzierungsbestätigung inklusive Zertifikat. Diese basiert auf den Vergabekriterien der 150 Hypothekargeber von MoneyPark. Die ausgewiesene Preisspanne gibt zudem Orientierungshilfe, wenn es gilt, bei einem etwaigen Bieterverfahren schnell zuschlagen zu müssen. Ausserdem wird ihnen angezeigt, wieviel sie diese Immobilie monatlich kosten würde.

    Homegate wolle seine Nutzerinnen und Nutzer nicht nur bis zum Finden ihrer Immobilie begleiten, sagt Simon Herrmann, Business Owner Consumer Services bei Homegate. Auch danach sollen „alle Anschlussdienstleistungen auf einen Klick“ zur Verfügung stehen. „Dass MoneyPark seine Kundinnen und Kunden bei einer solch wichtigen Entscheidung unabhängig und persönlich berät, war für uns ausschlaggebend für das Eingehen der Partnerschaft.“ Durch die nahtlose Integration der MoneyPark-Dienstleistungen in die Homegate-Plattform fänden Nutzerinnen und Nutzer von homegate.ch „eine Serviceumgebung, die in der Schweiz einmalig ist“, so Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark.

  • St.Gallen erhält neues Hotel

    St.Gallen erhält neues Hotel

    Die HRS Real Estate AG beginnt am 26. April mit den Arbeiten im Rahmen der Renovierung der Villa Wiesental und eines Hotel-Neubaus, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Baubewilligung sei jüngst bei HRS und der Pensionskasse Stadt St.Gallen eingegangen. Da aufgrund der Corona-Lage auf einen symbolischen Spatenstich verzichtet wird, planen die Initianten eine feierliche Grundsteinlegung für den Juni.

    Die Kombination von Villa Wiesental-Renovierung und Hotel-Neubau sei eine „vorzügliche städtebauliche Lösung“, so HRS Real Estate. So werde sowohl dem historischen Bauwerk als auch der urbanen Entwicklung im Quartier Bahnhof Nord Rechnung getragen. Nach der Renovierung möchte die Pensionskasse Stadt St.Gallen repräsentative Büroräumlichkeiten in der Villa Wiesental anbieten.

    Das neue Hotel wird nach der geplanten Bauzeit von zwei Jahren von der Hotel Wiesental St.Gallen AG betrieben. Es wird über rund 100 Zimmer verfügen. Sowohl der Parkbereich des Hotels als auch das öffentlich zugängliche Erdgeschoss sollen zur Belebung und Aufwertung des Quartiers beitragen.

  • Nyon baut Fernwärmenetz

    Nyon baut Fernwärmenetz

    Die Nyoner Stadtwerke und Romande Energie gründen das Gemeinschaftsunternehmen thermorésÔ Nyon SA. Dieses soll in der Stadt am Genfersee ein Fernwärmenetz errichten, an das bis zu 130 Gebäude angeschlossen werden können, schreiben die Stadt und der Waadtländer Energieversorger in einer Mitteilung.

    Das Netz soll zu 85 Prozent mit Holzschnitzeln aus der Region beheizt werden. Nur zu Spitzenzeiten im Winter soll auch Erdgas oder Biogas eingesetzt werden. Die Initianten rechnen mit einer Verringerung des CO2-Ausstosses um mehr als 7000 Tonnen.

    Die Stadtwerke und Romande Energie arbeiten bereits jetzt im Rahmen des Projekts EnergeÔ zusammen. Dieses soll die Nutzung der Erdwärme aus mittlerer Tiefe vorantreiben. Diese Erdwärme soll künftig auch im neuen Fernwärmenetz genutzt werden können.

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.

  • Neue NEXPO-Führung wirbt für Landesausstellung

    Neue NEXPO-Führung wirbt für Landesausstellung

    Statt sich auf eine Region zu konzentrieren, soll die nächste Landesausstellung bis zu ihrem Höhepunkt im Jahr 2028 im ganzen Land stattfinden: in allen Sprachregionen, in Städten, Agglomerationen und auf dem Land. Sie soll nachhaltig sein und zukunftsgerichtet. Das ist die Vision einer Initiative, der die zehn grössten Städte des Landes angehören. Nun hat sich der eigens dafür gegründete Verein „NEXPO – die neue EXPO“ laut einer Medienmitteilung eine neue Leitung gegeben. Sie soll jetzt eine entsprechende Bewerbung beim Bund vorantreiben.

    Der neue Vereinsvorstand besteht aus Christina Hanke, Fredi Fischli und Niels Olsen. Hanke, die seit 2019 die kaufmännische Leitung des Zurich Film Festivals innehat, übernimmt die kaufmännische Leitung auch im Verein. Fischli und Olsen leiten die gta Ausstellungen am Departement Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Sie unterrichten an der ETH sowie an der Kunsthochschule HEAD in Genf und der Zürcher Hochschule der Künste.

    Wie es auf der Internetseite der Initiative heisst, sollen die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz auf einer digitalen NEXPO-Plattform neue Ideen und Projekte des Zusammenlebens in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und Migration entwickeln. „Die besten werden zu neuen Wahrzeichen der Schweiz des 21. Jahrhunderts gekürt und sollen Bestand haben.“

    Über diese und andere Ideen diskutiert die neue Geschäftsführung mit Interessierten bei einem Online-Gespräch am 10. Mai um 17.30 Uhr. Es wird aus dem leerstehenden Genfer Kino Le Plaza übertragen. Anmeldungen sind per E-Mail möglich.

  • Preisunterschiede bei Immobilien sind gross

    Preisunterschiede bei Immobilien sind gross

    Homegate.ch stellt grosse Unterschiede beim Kaufpreis von Wohnobjekten innerhalb der Schweiz fest. Als die teuersten Kantone für den Wohnungskauf erweisen sich Genf und Zug, wie die zur TX Markets AG gehörende Immobilienplattform in einer Medienmitteilung schreibt. Dort können Interessierte für 500’000 Franken nur eine 1,5 Zimmer-Wohnung kaufen. Mit dem gleichen Geld kann im Kanton Zürich auch eine Drei-Zimmer-Wohnung erworben werden. In den Kantonen Uri, St.Gallen und Jura reicht das Budget sogar für eine 4,5-Zimmerwohnung.

    Auch innerhalb der einzelnen Kantone ortet Homegate.ch grosse Unterschiede bei den Immobilienpreisen. In einigen Gemeinden des Kantons Zürich (Elgg, Gossau oder Mönchaltorf) kann für 500’000 Franken eine 3,5-Zimmer-Wohnung erworben werden. In anderen Gemeinden (Stadt Zürich, Horgen oder Männedorf) reicht das Geld nur für eine 1,5-Zimmer-Wohnung.

    Insgesamt sind die Kaufpreise für Immobilien in den vergangenen zehn Jahren in allen Kantonen höher geworden. Am stärksten haben sich Immobilien im Kanton Zug verteuert. Dort sind die Preise für eine 4,5-Zimmer-Eigentumswohnung von 900’000 Franken im Jahr 2010 auf 1,3 Millionen im Jahr 2020 angestiegen. Das entspricht einem Plus von 45 Prozent.

    Auch die Mietpreise fallen je nach Kanton sehr unterschiedlich aus. Und auch hier erweisen sich Genf und Zug als besonders teuer. Auch die Stadt Zürich hat vergleichsweise hohe Mietpreise. Als günstiger gelten etwa Appenzell Ausserrhoden oder Jura. Die Mietpreise sind in den vergangenen zehn Jahren weniger stark angestiegen als die Kaufpreise.

  • Dietiker Stadtrat legt neue Energie- und Klimastrategie 2050 vor

    Dietiker Stadtrat legt neue Energie- und Klimastrategie 2050 vor

    Der Stadtrat von Dietikon hat die neue Energie- und Klimastrategie 2050 mit sieben konkreten Handlungsfeldern genehmigt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz und die Versorgungssicherheit stehen im Mittelpunkt der Strategie, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Unter den sieben in der neuen Strategie benannten Zielen sticht die Absicht hervor, die energiebedingten Treibhausgasemissionen der Stadtverwaltung grösstenteils bis 2030 auf Null zu reduzieren. Für die Bevölkerung und die Unternehmen gilt das Ziel der Freiheit von Treibhausgasemissionen dann für 2040. Und bis 2050 sollen dann auch die nicht energiebedingten Emissionen wie in der Landwirtschaft oder bei der Abfallverwertung emissionsfrei oder mit sogenannten negativen Emissionen kompensiert werden. Die konkrete Umsetzung soll sofort beginnen. Bis Ende Jahr wird die kommunale Energieplanung überarbeitet.

    „Die Strategie erlaubt uns, den Klimaschutz und die Energiewende in Dietikon noch zielgerichteter umzusetzen“, wird Stadtrat Anton Kiwic zitiert, Hochbauvorstand und Präsident der Energiekommission. Dietikon leiste damit seinen Beitrag zu den globalen Bestrebungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und für die zukünftige Standortqualität für Bevölkerung und Wirtschaft.

    Eine kleine sechsseitige Broschüre zur neuen Strategie mit vielen Links zur Klimapolitik ist auf der Internetseite der Stadt Dietikon abrufbar. Dort heisst es: Dietikon wird klimaneutral. Dazu reduzieren wir die Treibhausgasemissionen bis spätestens im Jahr 2050 auf Netto-Null. Zudem bleiben wir den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft verpflichtet und nehmen als Energiestadt Gold und Smart City eine Vorreiterrolle in der nationalen Energie- und Klimapolitik ein.

  • Schaffhausen erhält neues Rechenzentrum

    Schaffhausen erhält neues Rechenzentrum

    Der Genfer Rechenzentrumbetreiber Safe Host investiert in der Schaffhauser Gemeinde Beringen. Er will ein Rechenzentrum auf dem Grundstück des ehemaligen Tennisklubs SIG bauen. Das Baugesuch wurde einer Medienmitteilung zufolge am 9. April eingereicht. Dabei gibt es zwei Projekte zu bewilligen: Einerseits das Rechenzentrum selbst mit seinen Nebengebäuden. Andererseits ein neues Unterwerk des Elektrizitätswerks des Kantons Schaffhausen (EKS). Letzteres soll unter anderem die Einspeisung von grösseren Mengen an erneuerbaren Energien ermöglichen.

    Das Rechenzentrum wird selbst Solarstrom erzeugen. Auf allen freien Dachflächen und an der Südfassade werden Photovoltaikablagen installiert. Zudem wird der Bürokomplex mit der durch das Rechenzentrum selbst erzeugten Abwärme geheizt. Weiter wird das Regenwasser wo möglich gespeichert und für die Kühlung aufbereitet.

    Die Gemeinde Beringen sieht das Projekt laut der Mitteilung als einen „weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Industriequartiers“. Der Gemeinderat sei überzeugt, dass ein derartiges „Hightech-Gebäude“ eine „Signalwirkung“ in Beringen habe.

    Für die Planung ist das Architekturbüro Schmidli Architekten + Partner aus Rafz ZH zuständig. Dieses wurde auch schon mit der Planung des Rechenzentrums von Safe Host in Rafz beauftragt, welches sich derzeit noch im Bau befindet.

    Das Beringer Rechenzentrum ist bereits das fünfte im Besitz von Safe Host. Neben dem neuen Rechenzentrum im Rafz gehören auch noch drei Zentren im Grossraum Genf zum Unternehmen.

  • Schweiz braucht 87 Millionen Tonnen Material im Jahr

    Schweiz braucht 87 Millionen Tonnen Material im Jahr

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sind der Frage nachgegangen: Wie viel verbraucht die Schweiz? Zugrunde gelegt wurden die Massen- und Energieflüsse für das Jahr 2018. Daraus ergibt sich laut Medienmitteilung, dass der inländische Materialkonsum netto pro Jahr 87 Millionen Tonnen beträgt. Das ist die Masse an Material, um die Schweizer Volkswirtschaft am Laufen zu halten. Dazu gehören beispielsweise Gebäude, Strassen, Autos oder auch Strom.

    Als Beispiele für abfliessende Massen nennt die Mitteilung, dass 12 Millionen Tonnen in die endgültige Entsorgung gelangen. Der Export belief sich im Untersuchungsjahr 2018 auf 18 Millionen Tonnen. Ein Grossteil des zufliessenden Materials verbleibt im System und lässt das „Lager“ pro Jahr (Stand 2018) um 52 Millionen Tonnen wachsen. Das Gesamtgewicht des „Materiallagers“ der Schweiz umfasst rund 3,2 Milliarden Tonnen.

    Die Studie ist der vierte Teil des Projekts MatCH. Die Abkürzung steht für „Material- and energy resources and associated environmental impacts in Switzerland“ (Material- und Energieressourcen und damit verbundene Umweltauswirkungen in der Schweiz). Das Projekt wurde 2013 im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) lanciert und erstreckte sich über mehrere Etappen. Der erste Teil erfasste sämtliche Material- und Energieströme im Bausektor; der zweite deckte die Mobilität ab. Und Teil drei widmete sich der Produktion und dem Konsum der übrigen Güter, die eingeführt, im Inland gewonnen und exportiert werden.

    Die jetzt vorgelegte Arbeit ist Teil vier, der eine Synthese der Erkenntnisse aus den drei vorausgegangenen bringt. Zudem analysierte das Team, wie sich das Verhalten der Bevölkerung auf die Emission von Treibhausgasen auswirkt. Neben Pro-Kopf-Verbrauchsdaten haben die Forschenden auch das persönliche Verhalten analysiert. In der Mitteilung heisst es, wenn sich alle Einwohner so verhalten würden wie das Fünftel der Bevölkerung mit dem vorbildlichsten Lebensstil, liessen sich die gesamten Treibhausgasemissionen der Schweiz um 16 Prozent reduzieren. Würden sich hingegen alle wie das Fünftel mit dem unökologischsten Lebensstil verhalten, stiegen die Emissionen um 17 Prozent an.

  • Büroetage im NEST wird kreislauffähig gebaut

    Büroetage im NEST wird kreislauffähig gebaut

    Die Sprint genannte Büroeinheit im NEST soll neue Massstäbe für kreislaufgerechtes Bauen setzen. Mitte April findet der Spatenstich statt. Im Sommer soll sie fertiggestellt sein. Sprint ist im ersten Obergeschoss des NEST in Dübendorf angesiedelt. Das insgesamt dreigeschossige modulare Gebäude ist das Forschungs- und Innovationszentrum der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs (Eawag).

    Wie es in einer Medienmitteilung der Empa heisst, konzentrierten sich die an der Planung Beteiligten darauf, möglichst allgemeingültige Lösungen für einen späteren Rückbau zu finden. Dabei folgen sie einem Designansatz, der zukünftige Änderungen und Demontagen zur Rückgewinnung von Systemen, Komponenten und Materialien erleichtert. Heutige Gebäude müssten so gebaut werden, „dass deren Bestandteile wieder in Kreisläufe zurückgeführt werden können“, so Kerstin Müller, geschäftsführende Architektin im baubüro in situ und Geschäftsführerin der Zirkular GmbH.

    Ihr Kollege Oliver Seidel verweist darauf, dass das Wiederverwenden von Materialien oft mit tieferen Kosten assoziiert wird. „Doch der Mehrwert liegt in einem anderen Bereich: Re-Use ist nachhaltiger. Und in puncto Qualität gibt es keine Einbussen.“ Im Gegenteil. So stelle etwa die Ästhetik eines alten Holzparkettbodens einen Mehrwert dar.

    „Erstmals vereint die Empa den Ansatz der Wiederverwendung und die Marktanforderungen des schnellen und flexiblen Bauens“, wird Enrico Marchesi, Innovation Manager und Projektverantwortlicher des NEST, zitiert. „Mit der neuen Unit ,Sprint‘ wollen wir zeigen, dass diese Bedürfnisse zusammen erfüllt werden können.“

  • Axpo will Wasserstoff produzieren

    Axpo will Wasserstoff produzieren

    Axpo will aus der Wasserkraft des Rheins künftig grünen Wasserstoff herstellen. Dafür soll bereits im Herbst 2022 eine Wasserstoffproduktionsanlage beim Kraftwerk Eglisau-Glattfelden in Betrieb genommen werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Diese soll jährlich 350 Tonnen Wasserstoff produzieren. Damit können den Angaben von Axpo zufolge über 1,5 Millionen Liter Diesel pro Jahr im Strassenverkehr eingespart werden.

    Die neue Wasserstoffproduktionsanlage wird eine Leistung von 2,5 Megawatt aufweisen. Sie kann aber auf 5 Megawatt erweitert werden. Ausserdem plant Axpo auch die Realisierung von weiteren Anlagen an anderen Standorten. Das Unternehmen hat für das Geschäftsfeld Wasserstoff bereits eine eigene Abteilung aufgebaut.

    Beim Transport des Wasserstoffs zu den Tankstellen arbeitet Axpo mit der in Opfikon ansässigen Hydrospider AG zusammen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen von H2 EnergyAlpiq und der Linde GmbH. Sowohl Axpo als auch Hydrospider sehen grosses Potenzial für Wasserstoff im Bereich der Mobilität. Bereits heute würden mehr als 50 Lastwagen mit Brennstoffzellen in der Schweiz verkehren. Bis 2026 dürften es den Partnern zufolge mehr als 1600 sein.

    Axpo hatte bereits 2015 eine Wasserstoffproduktionsanlage beim gleichen Kraftwerk geplant. Damals wurde das Projekt aber nicht weiterverfolgt, weil das Absatzvolumen von Wasserstoff unter den Erwartungen des Unternehmens blieb. „Seither hat der Kampf gegen den Klimawandel deutlich an Bedeutung gewonnen und Wasserstoff hat sich als geeigneter Energieträger für die Dekarbonisierung von Mobilität und Industrie bestätigt“, wird Guy Bühler, Leiter des Bereichs Hydrogen bei Axpo, in der Mitteilung zitiert.

  • Sonova weiht Null-Energie-Gebäude ein

    Sonova weiht Null-Energie-Gebäude ein

    Die Sonova Holding AG habe im Freiburger Murten eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude realisiert, schreibt der Hörgerätehersteller aus Stäfa in einer Mitteilung. Das neue Wireless Competence Center wird 180 Mitarbeiter der Tochtergesellschaft Phonak Communications beherbergen und der Entwicklung miniaturisierter Kommunikations- und Gehörschutzsysteme dienen, heisst es dort weiter. Der Neubau ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms von Sonova. Bis Ende Jahr will der Hörgerätehersteller seinen kompletten Geschäftsbetrieb CO2-neutral gestaltet haben.

    „Als eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude der Schweiz“ gehöre der Neubau in Murten „gleichzeitig auch zur ersten Generation von CO2-neutralen Gebäuden weltweit“, wird Sonova-CEO Arnd Kaldowski in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge passt sich das Gebäude dem jeweiligen Aussenklima an, so dass die Temperatur im Inneren stets zwischen 21 und 26 Grad liegt. Hohe und perfekt angepasste Fensterflächen garantieren einen maximalen natürlichen Lichteinfall und regulieren über steuerbare Lüftungsflügel die Lufterneuerung. Die Luftfeuchtigkeit wird über mit Sumpfkalk verputzte Wände und Decken geregelt.

    Eine auf dem Dach des Gebäudes installierte Photovoltaikanlage werde jährlich rund 260’000 Kilowattstunden Strom erzeugen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dies ist mehr als Sonova für den Betrieb seines Competence Centers benötigt. Der überschüssige Strom soll in das Stromnetz eingespeist werden.

  • Sika investiert in Katar

    Sika investiert in Katar

    Sika hat die Produktionskapazitäten für Betonzusatzmittel an seinem Standort in Katars Hauptstadt Doha vergrössert, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Zudem sei dort nun auch die Produktion von Epoxidharzen aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Sie werden für die Herstellung von Bodenbelägen und Klebstoffen benötigt.

    Die Erweiterungsinvestitionen sollen Sika eine bessere Position im Wettbewerb um staatliche Grossaufträge in Katar verschaffen. Hier schreibe die nationale Beschaffungspolitik vor, vorrangig inländisch hergestellte Produkte zu beziehen, erläutert der Konzern. Der Mitteilung zufolge stehen in Katar hohe Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur für Energie und Wasser an.

    „Unsere jüngste Investition in Katar positioniert uns für weiteres Wachstum und stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit im Land“, wird Sika-Regionalleiter EMEA Ivo Schädler in der Mitteilung zitiert. „Durch die erweiterte Produktion gehen wir für unser Geschäft von einer deutlichen Nachfrage- und Volumensteigerung bei unseren hochwertigen Klebstoff- und Flooring-Lösungen aus.“

  • Schweiz fällt im Länderranking zurück

    Schweiz fällt im Länderranking zurück

    Der Best Countries Report ist in diesem Jahr zum sechsten Mal erschienen. Er bewertet 78 Nationen anhand einer Reihe von Kategorien, darunter etwa wirtschaftlicher Einfluss, Bildung und Lebensqualität. Erstellt wird er von U.S. News & World Report in Zusammenarbeit mit der BAV Group und der Wharton School der Universität Pennsylvania.

    Im vergangenen Jahr wurde die Rangliste noch von der Schweiz angeführt. In diesem Jahr ist das Land aber um drei Plätze auf Platz vier zurückgefallen. Neu belegt Kanada den Spitzenplatz. Sowohl Japan (Platz zwei) als auch Deutschland (Platz drei) haben die Schweiz überholt.

    Allerdings wird die Schweiz weiterhin als bester Standort für Unternehmen angesehen. So belegt sie in der Kategorie Open for Business auch in diesem Jahr den ersten Platz, wie der Länderbericht zeigt. Sie punktet dabei vor allem mit ihren tiefen Unternehmenssteuern und der Transparenz bei Regierungspraktiken.

    Als Standort für Unternehmertum ist die Schweiz seit dem Vorjahr allerdings von Platz fünf auf Platz sieben zurückgefallen. Dagegen konnte sie bei der Lebensqualität von Platz sieben auf Platz fünf vorrücken. In den restlichen Kategorien schafft es die Schweiz in diesem Jahr nicht unter die besten sieben Länder.

  • Grüne Baulösungen von LafargeHolcim erhalten Zertifikat

    Grüne Baulösungen von LafargeHolcim erhalten Zertifikat

    Unter den 1000 von der Stiftung Solar Impulse identifizierten Lösungen, die die Umwelt auf profitable Weise schützen, sind zehn des Baustoffkonzerns LafargeHolcim. Die Lausanner Stiftung des Umweltpioniers Bertrand Piccard hatte sich 2018 vorgenommen, weltweit mindestens 1000 Lösungen zu finden, zu bewerten und zu zertifizieren. Jetzt werden sie Entscheidungsträgern präsentiert, um so deren skalierte Anwendung zu beschleunigen.

    Zu den mit diesem Umwelt-Label ausgezeichneten Produkte von LafargeHolcim gehören laut einer Unternehmensmitteilung der grüne Beton ECOPact, der CO2-neutrales Bauen ermöglicht, ebenso wie bioaktiver Riffbeton, der marine Ökosysteme wiederherstellt, und 3D-Drucktechnologien zur schnelleren Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Infrastruktur.

    „Es ist grossartig zu sehen, dass Unternehmen wie LafargeHolcim sich verpflichtet haben, mehrere solcher Lösungen umzusetzen, die für den Planeten positiv sind“, so Piccard. „Angesichts der globalen Reichweite und Grösse des Unternehmens kann das einen echten Unterschied bei der Bewältigung der heutigen Klimakrise machen.“

    LafargeHolcim-CEO Jan Jenisch zeigt sich stolz auf den „starken Beitrag“ seines Unternehmens zum Ziel der Stiftung Solar Impulse. „Mehr als die Hälfte unserer Entwicklungsaktivitäten konzentriert sich auf nachhaltige Gebäudelösungen“, wird er zitiert. „Die heutige Bestätigung unserer sauberen Technologien ist eine grosse Ermutigung für unsere Teams, die Grenzen der Innovation für nachhaltiges Bauen weiter zu verschieben.“

  • ewz beteiligt Bürger an weiteren Solaranlagen

    ewz beteiligt Bürger an weiteren Solaranlagen

    ewz bietet Personen, die sich aktiv an der Energiewende beteiligen möchten, die Möglichkeit, Beteiligungen an Photovoltaikanlagen zu erwerben. Diese Art der Schwarmfinanzierung ermöglicht den Bau neuer Anlagen, etwa auf Schuldächern. Dafür bietet ewz einer Medienmitteilung zufolge insgesamt 4000 Quadratmeter neuer Fläche an.

    Davon stehen 1100 Quadratmeter Photovoltaikfläche ab sofort auf dem städtischen Schulhaus Falletsche in Leimbach zur Verfügung. Die Schulhäuser Rebhügel in Wiedikon, Kolbenacker in Seebach und Mattenhof in Schwamendingen werden im Laufe des Jahres ans Netz gehen. Pro Haushalt können maximal zehn Quadratmeter Beteiligung à 250 Franken im Internet erworben werden. Im Gegenzug erhalten Kundinnen und Kunden pro Quadratmeter Beteiligung 80 Kilowattstunden nachhaltig produzierten Sonnenstrom aus Zürich auf ihrer Stromrechnung gutgeschrieben.

    Auch an der bereits fertiggestellten ersten hochalpinen Solargrossanlage der Schweiz an der ewz-Staumauer im Bündner Bergell seien noch die letzten Quadratmeter Beteiligung erhältlich. Weil in der Höhe der Ertrag mehr als doppelt so hoch ist wie im Unterland, liegen dort sowohl der Beteiligungspreis als auch die Gutschrift höher.

  • Neue Energielösungen am Start

    Neue Energielösungen am Start

    Gerade im Bereich Heizen von Wohnraum dominiert immer noch die Verwendung fossiler Brennstoffe. Dank innovativer Technologien entstehen hier neue klimafreundliche Alternativen – zum Beispiel das Heizen mit Seethermie oder die Nutzung der Abwärme von Computern. Beide Ansätze verwenden bestehende Wärmequellen zum Beheizen von Gebäuden.

    Die Seethermie ist eine der jüngsten Formen der Energiegewinnung und macht sich die Seen als riesige Wärmespeicher zu Nutze. Im Sommer nehmen die Seen die Wärme der Sonne auf und geben sie nur langsam ab. Selbst bei Minusgraden behält das Seewasser in der Tiefe eine gewisse Temperatur – ideal um dem Wasser in den unteren Schichten Wärme zu entziehen und diese als natürliche Heizquelle zu verwenden. Das Wasser wird dem See dann wieder kühler rückgeführt. Für das Ökosystem ist dies unbedenklich und steuert in gewissem Masse sogar der klimatischen Erwärmung entgegen. Mit dieser Technologie steht in Luzern das grösste Seethermie-Projekt der Schweiz erfolgreich am Start.

    Einen anderen Ansatz verfolgt das Pariser Startup «Qarnot» und setzt auf die Abwärme von Computern. Anstatt Rechner in grossen Serverräumen aufwendig zu kühlen, werden diese in Heizkörper eingebaut. In den Heizkörpern fliessen somit Daten statt Wasser. Die dezentrale Rechenleistung wird an grosse Firmen verkauft, die digitalen Heizkörper selbst an private Haushalte. Diese haben somit nach der Erstinvestition keine Heizkosten mehr. Je mehr Wärme gewünscht wird, desto mehr Datenleistung wird generiert. Die Daten sind verschlüsselt und werden auch nicht gespeichert, somit ist nicht nachvollziehbar, welche Daten fliessen. Dasselbe funktioniert auch mit Warmwasserboilern – in Bordeaux wurde bereits ein gesamter Wohnkomplex mit dieser Technologie ausgestattet. Aufgrund der weltweit steigenden Datenmengen scheint das zukünftige Potential somit enorm.

    Mehr zu intelligenten Lösungen lesen Sie hier:
    https://proptechmarket.net/loesungen

  • JED bekommt Neon und Ikonen

    JED bekommt Neon und Ikonen

    Das JED in Schlieren soll um Kunst am Bau ergänzt werden, informiert ein entsprechender Bericht auf dem Internetauftritt des Zentrums in Schlieren. Kunst am Bau sei identitäts- und sinnstiftend und weise den Weg, heisst es dort eingangs. Für die Realisierung der Kunstwerke im JED hat die Eigentümerin Swiss Prime Site die Künstler Roland Ammann und Gregory Gilbert-Lodge verpflichtet.

    Glasbläser Roland Amman kommt vom Neonhaus Ammann und hat sich nach der Umstellung der Lichtwerkbranche von Neon auf LED der Kreation dreidimensionaler Kunstwerke aus Neon gewidmet. Für das JED wird er drei übergrosse Buchstaben, ein J, ein E und ein D erschaffen. Das erste Kunstwerk hat Amman bereits an der Decke der Barista Bar Jake installiert. Das auf den ersten Blick wie ein fragiles leuchtendes Knäuel wirkende Objekt entpuppe sich bei genauerem Hinsehen als ein J, heisst es im Bericht. „Ich mag es, wenn meine Kunst mehrere Ebenen hat und das Verborgene erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennbar wird“, wird Künstler Ammann dort zitiert.

    An der Wand der Barista Bar können Besuchende auch bereits das erste Kunstwerk von Gregory Gilbert-Lodge im JED betrachten. Der unabhängige Illustrator hat die Bar mit einem in Grün gehaltenen übergrossen Porträt ihres Namensgebers Jake versehen. Jake soll das Gebäude J repräsentieren und der Bar „ein Antlitz“ geben, heisst es im Bericht.

    Für die Gebäude E und D hat Gilbert-Lodge Porträts von Eve und Didi entworfen. „Die fiktiven Figuren im JED sollen als Ikonen wirken“, erläutert der Künstler im Bericht. Die von ihnen verkörperten Werte und Vorstellungen, „gar ein Lebensgefühl“, würden die Ikonen den einzelnen Gebäuden mitgeben, meint Gilbert-Lodge.

  • LafargeHolcim wird wieder Holcim

    LafargeHolcim wird wieder Holcim

    Der Verwaltungsrat wird an der diesjährigen Generalversammlung beantragen, den Namen des Konzerns von LafargeHolcim Ltd. in Holcim Ltd. zu ändern, informiert LafargeHolcim in einer Mitteilung. Damit solle „Effizienz und Wirkung“ des weltweit aktiven Unternehmens gesteigert und „auf dem Erbe des Konzerns“ aufgebaut werden. Die diversen Markennamen von LafargeHolcim bleiben von der Namensänderung des Konzerns unberührt.

    Das 1912 in Holderbank AG gegründete Unternehmen hatte bereits seit 2001 unter dem Namen Holcim firmiert. Nach der Fusion mit dem französischen Baustoffproduzenten Lafarge war der Konzern 2015 in LafargeHolcim umbenannt worden.

    Darüber hinaus steht auf der Generalversammlung am 4. Mai die Abstimmung über die Verlegung des Hauptsitzes von Rapperswil-Jona nach Zug an. Damit werde die bereits 2018 eingeleitete Umstrukturierung der Büro-Standorte des Konzern abgeschlossen, schreibt LafargeHolcim.

    Des Weiteren werden in der Mitteilung anstehende Änderungen im Verwaltungsrat kommuniziert. Dessen Vizepräsident Oscar Fanjul habe sich entschlossen, zurückzutreten, informiert LafargeHolcim. Fanjul war 2015 von Lafarge für den Verwaltungsrat nominiert worden. Er habe „bei der erfolgreichen Fusion von Lafarge und Holcim eine zentrale Rolle gespielt und massgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen zum führenden globalen Anbieter von Baustoffen und Lösungen zu machen, das es heute ist“, wird Verwaltungsratspräsident Beat Hess in der Mitteilung zitiert.

    Der seit September 2017 als Konzern-CEO amtierende Jan Jenisch soll an der Generalversammlung zusätzlich in den Verwaltungsrat gewählt werden. Dies diene der Sicherstellung der Kontinuität in der Führung, erläutert der Konzern.

  • Karte hilft bei Umbau des Energiesystems

    Karte hilft bei Umbau des Energiesystems

    Erstmals kann der Fortschritt beim Ausbau erneuerbarer Energien öffentlich eingesehen und überprüft werden. Zu diesem Zweck stellt das Bundesamt für Energie (BFE) laut einer Medienmitteilung seine Geobasisdaten über alle rund 110’000 Stromproduktionsanlagen der Schweiz online zur Verfügung. Aktuell sind mehr als 100’000 davon Photovoltaikanlagen.

    Alle Anlagen werden im Internet auf einer interaktiven Karte transparent dargestellt und monatlich aktualisiert. Damit, so das BFE, könnten Gemeinde und Kantone den lokalen Zubau verfolgen und gegebenenfalls Massnahmen ergreifen, um ihn zu beschleunigen.

    Die Daten zeigen neben dem Standort der Anlage auch ihre Leistung in Kilowatt und das Datum der Inbetriebnahme. Aufgenommen werden alle Anlagen mit einer Leistung über 30 Kilovoltampere und Kleinanlagen mit mehr als 2 Kilowatt, die freiwillig registriert worden sind. Zudem enthält der Datenbestand Anlagen, die durch eine Einspeise- oder Einmalvergütung, Mehrkostenfinanzierung oder einen Investitionsbeitrag gefördert werden.

  • Mobiliar kauft Flatfox

    Mobiliar kauft Flatfox

    Die Mobiliar hat am 7. April Flatfox erworben, informiert die Versicherungsgenossenschaft in einer Mitteilung. Das Zürcher Unternehmen hat eine Plattform mit einem kostenlosen Marktplatz für Immobilien entwickelt. Zudem bietet Flatfox Unternehmenskunden digitale Werkzeuge für den Vermietungsprozess an.

    Mit der Übernahme von Flatfox will die Mobiliar ihr Immobiliengeschäft stärken. Gründer und Mitarbeiter sollen dabei auch unter dem Dach der Mobiliar für Flatfox tätig bleiben, erläutert die Mobiliar. Zudem werde die Neuerwerbung weiterhin unter dem Markennamen Flatfox firmieren. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    Die Versicherungsgenossenschaft ist im Bereich Immobilien bereits gemeinsam mit Ringier mit dem Marktplatz Scout24 Schweiz AG sowie mit der Handwerkerplattform buildigo und der Mieterplattform aroov aktiv. Die gemeinsam mit Garaio REM entwickelte Mieterplattform aroov soll eigentständig bleiben, in Zukunft aber mit Flatfox kooperieren. „Das Zusammenspiel von aroov und Flatfox bietet Privatkunden attraktive Services und für Immobilienprofis Komplettlösungen, dank denen sie zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Angebot bei den Mieterinnen und Mietern präsent sind“, erläutert Mobiliar-COO Andrea Kleiner in der Mitteilung.

    Neben diesem Angebot am Mietermarkt plant die Mobiliar, noch in diesem Sommer ein Angebot für Besitzende von Wohneigentum zu lancieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die entsprechende Plattform Liiva wurde von der Mobiliar gemeinsam mit Raiffeisen entwickelt.

  • Mietpreise sinken im März leicht

    Mietpreise sinken im März leicht

    Die Preise für Mieten sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Diese kurzfristige Entwicklung spiegelt sich aber nur in den landesweiten Durchschnittswerten wider. In den teuersten und bevölkerungsreichsten Regionen sind die Mietpreise im März gestiegen, zeigen neueste Daten des Swiss Real Estate Offer Index. Auch in der langfristigen Betrachtung haben die Preise durchschnittlich angezogen.

    So mussten Mieter in der Genferseeregion im März 0,2 Prozent mehr bezahlen, in der Grossregion Zürich sogar 0,9 Prozent. Auch in der Nordwestschweiz stiegen die Mietpreise laut Medienmitteilung um 0,3 Prozent, in der Ostschweiz um 0,2 Prozent und im Tessin um 1,9 Prozent. In der Zentralschweiz fielen die Mietpreise dagegen um 1,2 Prozent. Aufs gesamte Jahr betrachtet stiegen die Mietpreise im Landesdurchschnitt um 0,6 Prozent.

    Beim Wohneigentum haben sich die Preise ebenfalls unterschiedlich entwickelt, je nach Wohnart. Während Interessenten von Eigentumswohnungen im März von durchschnittlich 0,4 Prozent niedrigeren Preisen profitierten, mussten Käufer von Einfamilienhäusern 1 Prozent drauflegen.

    In den vergangenen zwölf Monaten zogen die Preise bei Eigenheimen sogar um rekordverdächtige 7,2 Prozent an. Kostete der Quadratmeter im März 2020 noch 6398 Franken, so waren es im März dieses Jahres schon 6857 Franken.

    Bei Stockwerkeigentum fiel das Plus mit 3 Prozent etwas moderater aus. Hier stieg der Quadratmeterpreis von 7366 Franken im März 2020 auf 7587 Franken im März 2021.

    Die Daten des Swiss Real Estate Offer Index werden in Echtzeit auf der Grundlage von Inseraten auf der Immobilienplattform ImmoScout24 und in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erstellt.

  • Implenia saniert Stadtautobahn St.Gallen

    Implenia saniert Stadtautobahn St.Gallen

    Das Bundesamt für Strassenbau hat die ARGE Stadtautobahn mit der Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen zwischen den Anschlüssen St.Gallen West und St.Gallen Ost beauftragt, erläutert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon ist mit 30 Prozent an der ARGE Stadtautobahn beteiligt. Implenia wird bei der Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen neben Bauleistungen auch die kaufmännische Leitung des Projekts übernehmen.

    Die Instandsetzungsarbeiten sollen Ende Mai begonnen und bis Ende 2024 abgeschlossen werden, erläutert Implenia in der Mitteilung weiter. In diesem Zeitraum werden Beläge, Entwässerung, Randabschlüsse und Lärmschutzwände erneuert sowie einige Brücken, Galerien, Stützkonstruktionen und der Tunnel Stephanshorn saniert. Zudem ist der Neubau einer Passerelle geplant.

    „Die Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen ist ein komplexes Grossprojekt“, wird Christian Späth in der Mitteilung zitiert. Der Head Division Civil Engineering Implenia freut sich darauf, bei der Ausführung des Projekts „das geballte Know-how von Implenia im Brücken-, Tunnel- und Strassenbau mit unserer umfangreichen Erfahrung in der Steuerung grosser Infrastrukturprojekte kombinieren zu können“.

  • WWZ-Gruppe trotzt der Pandemie

    WWZ-Gruppe trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung der WWZ-Gruppe zufolge hat der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger im Geschäftsjahr 2020 Nettoerlöse in Gesamthöhe von 227,6 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem marginalen Rückgang um 0,3 Prozent.

    „WWZ konnte trotz der Coronapandemie ihre Ziele weitgehend erreichen“, wird  CEO Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert. „Zwar sanken die Energieabsätze infolge des Lockdowns und der warmen Witterung, dennoch konnten wir den Nettoerlös auf Vorjahresniveau halten.“ Zudem habe die Gruppe „den Ausbau unserer strategischen Wachstumsfelder“ vorangetrieben, erklärt Widmer.

    Der CEO weist dabei besonders auf den Bereich Fernwärme hin. Hier war im Berichtsjahr beim Vorzeigeprojekt der Gruppe, Circulago, die erste Quartierzentrale in Betrieb genommen. Circulago nutzt Energie des Zuger Seewasser für die Gewinnung von Wärme und Kälte.

    Insgesamt hat WWZ im Berichtsjahr 87,0 Millionen Franken in den Unterhalt der Infrastruktur sowie den Ausbau von Fernwärme und Telekomnetze investiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT sei in Folge dieser hohen Investitionen sowie gestiegener Abschreibungen im Jahresvergleich um 10,8 Prozent gesunken, erläutert WWZ. Konkret wurde ein Betriebsergebnis von 37,4 Millionen Franken realisiert. Der Konzerngewinn fiel mit 39,0 Millionen Franken um 19,1 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

    Für das laufende Jahr geht die Gruppe von weiterhin hohen Investitionen, Betriebskosten und Abschreibungen aus. „Der Übergang von fossilem Erdgas auf erneuerbare Fernwärme und der Aufbau weiterer Wachstumsfelder werden die Erfolgsrechnung vorübergehend belasten“, erläutert WWZ-Finanzchef Andreas Ronchetti Salomon. Die Gruppe sei jedoch gut gerüstet, ihre strategische Entwicklung „auch unter erschwerten Rahmenbedingungen“ fortzusetzen.

  • Innovationspreis soll Standort Unterland fördern

    Innovationspreis soll Standort Unterland fördern

    Im Zürcher Unterland ansässige KMU können sich erstmals um einen Innovationspreis bewerben. Die offizielle Ausschreibung erfolgt im Sommer. Lanciert wird dieser Preis vom neuen Wirtschafts- und Gewerberat des Vereins Standort Zürcher Unterland. Er ist mit 5000 Franken dotiert. Gestiftet wird er von der Zürcher Kantonalbank.

    Der ZKB-Innovationspreis Zürcher Unterland wird laut einer Medienmitteilung erstmals am 1. Oktober beim neuen Wirtschaftssymposium Zürich-Nord in Glattfelden ZH verliehen. Sowohl den Innovationspreis als auch das Wirtschaftssymposium versteht der im vergangenen Herbst neu gegründete Wirtschafts- und Gewerberat von Standort Zürich Unterland als seine ersten zwei „Leuchtturmanlässe“.

    Das Zürcher Unterland werde im kantonalen Vergleich noch ungenügend als Wirtschaftsstandort wahrgenommen, so Co-Geschäftsführer Darius Daftarian. Was fehle, sei „ein regionales wie überregionales Bewusstsein für die Stärke des Standorts“.

    Auch deshalb wolle der neue Wirtschafts- und Gewerberat den Wissenstransfer für KMU befördern. Dazu müssten bestehende Wirtschafts- und Gewerbenetzwerke zusammengeführt werden. „Wenn unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen, können alle davon profitieren“, wird Michael Ricklin, Präsident des Bezirksgewerbeverbands Dielsdorf ZH, in der Mitteilung zitiert.