Schlagwort: immoNews

  • Caleira lässt poenina wachsen

    Caleira lässt poenina wachsen

    Einer Mitteilung der poenina Gruppe zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2020 einen Betriebsertrag in Höhe von 302,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum um 19,4 Prozent.

    Als Hintergrund des starken Wachstums wird in der Mitteilung der Ende Juni 2020 konsolidierte Zusammenschluss von poenina mit der Caleira Gruppe genannt. Caleira ist ein Zusammenschluss von zwölf auf Gebäudehülle und Gebäudetechnik spezialisierten Unternehmen aus sieben Kantonen. Im Jahr 2019 hatte Caleira einen Umsatz von 112,0 Millionen Franken erwirtschaftet.

    Im umsatzstärksten Bereich Sanitär hat poenina im Berichtsjahr 112,4 Millionen Franken erwirtschaftet, der Geschäftsbereich Heizung und Kälte spielte 88,3 Millionen Franken ein. Im Kundendienst wurden 38,4 Millionen Franken realisiert.

    Das Betriebsergebnis von poenina fiel mit 15,0 Millionen Franken um 1,3 Prozent geringer als 2019 aus. Der Reingewinn konnte hingegen um 2,4 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Trotz der durch die Fusion mit Caleira stark gestiegenen Aktienzahl will poenina wie im Vorjahr 2,00 Franken pro Aktie an die Aktionäre ausschütten.

    Für das laufende Jahr geht die Gebäudetechnikgruppe von guten Marktbedingungen im Hochbausegment aus. Die Gruppe plane, ihre Wachstumsstrategie fortzusetzen, schreibt poenina. Zudem will das Unternehmen seine Präsenz in der Schweiz durch weitere Akquisitionen stärken.

  • Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft

    Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft

    Die Coworking-Branche blickt auf ein schwieriges Jahr 2020 zurück, wie es in einer Medienmitteilung des Branchenverbandes Coworking Switzerland heisst. So haben laut einer Umfrage 56 Prozent der Verbandsmitglieder im vergangenen Jahr Einbussen hinnehmen müssen. Nach den Beschränkungen im Frühjahr 2020 und einer anschliessenden Erholung hat insbesondere die im Herbst erklärte Homeoffice-Pflicht die Branche hart getroffen. Zudem gilt der Gemeinschaftsgedanke als einer der wesentlichen Aspekte des Coworking-Konzeptes, ist aber in Zeiten von Kontaktbeschränkungen nur schwer aufrechtzuerhalten.

    Für die Zeit nach Corona blickt die Branche aber positiv in die Zukunft. So hätten viele Arbeitnehmende den Wunsch, nach der Krise nicht wieder im früher gewohnten Umfang ins Büro zurückzukehren. Stattdessen möchten sie ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten und auch andere Orte für ihre Arbeit in Anspruch nehmen, so Coworking Switzerland. Das Homeoffice sei hier zwar eine Option, jedoch fehle dann der soziale Austausch. Insofern seien die Coworking Spaces die ideale Alternative.

    Coworking Switzerland verweist hier auf eine Studie von Deloitte. Demnach wollen nur 12 Prozent der Befragten nach der Krise ihre Arbeit im früher gewohnten Rahmen fortsetzen. 62 Prozent wünschen sich hingegen für die Zukunft mehr Flexibilität, wobei 44 Prozent die fehlenden sozialen Kontakte im Homeoffice als grösste Herausforderung betrachten.

    Die Branche will diese Chance nutzen. Mit 150 Coworking Spaces gibt es in der Schweiz ein flächendeckendes Angebot. Coworking Switzerland startet nun auch eine Kampagne, in welcher auf die Vorteile von Coworking Spaces aufmerksam gemacht wird. Dazu hat der Verband auch ein Video produziert.

  • ETH Zürich hilft beim Bau des Zuger Holzhochhauses

    ETH Zürich hilft beim Bau des Zuger Holzhochhauses

    Auf dem Areal Suurstoffi in Risch Rotkreuz soll ein zehnstöckiges Bürogebäude mit Holzbauteilen entstehen. Mit 80 Meter Höhe wird es eines der höchsten Holzhäuser überhaupt werden, wie die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) in einem Artikel schreibt. Für den Bau ist auch viel Grundlagenforschung nötig. Aufgrund des Brandschutzes ist eine solche Bauweise in der Schweiz überhaupt erst seit 2015 erlaubt.

    Die Grundlagenforschung für den Neubau wird dem Artikel zufolge in der Bauhalle der ETH auf dem Hönggerberg betrieben. Dort wird beispielsweise simuliert, wie sich der Holzbau bei starkem Wind verhalten würde. Computermodelle reichen für solche Simulationen nicht immer aus. Deswegen werden in der Bauhalle der ETH Versuche durchgeführt. „Etwas zu testen, bedeutet bei uns meist, es so lange zu belasten, bis es zerstört ist“, erklärt Dominik Werne, Leiter der Bauhalle, im Artikel. Insbesondere bei Innovationen müssten Computermodelle über Versuche validiert werden, fügt Andrea Frangi, Professor für Holzbau am Institut für Baustatik und Konstruktion der ETH, hinzu.

    Derzeit werden in der Bauhalle etwa Tests zum Tragwerk des Zuger Hochhauses durchgeführt. Dieses wird vom Zürcher Ingenieurbüro WaltGalmarini geplant und vom Generalunternehmer Implenia gebaut. Nach den Tests an der ETH entscheiden die Forscher gemeinsam mit Ingenieuren von WaltGalmarini, welche Systeme Implenia beim Bau verwenden soll.

  • Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt das in Dietlikon ansässige Baumarktunternehmen Jumbo von der Maus Frères SA. Die Kette mit insgesamt 40 Läden ergänze die Standorte der Coop-Gruppe ideal, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Kauf muss noch von der Eidgenössischen Wettbewerbskommission abgesegnet werden.

    Die Maus Frères SA wolle sich nun auf ihr Kerngeschäft fokussieren, erklärt Verwaltungsratspräsident Didier Maus in der Mitteilung. Dazu gehöre die Warenhauskette Manor und die Marken unter dem Namen MF Brands Group. Ausserdem stärke das Unternehmen mit dem Verkauf seine finanzielle Basis und bereite sich damit auf mögliche Übernahmen von weiteren Marken vor.

    Coop sei überzeugt, mit dem Zukauf „eine für alle Seiten ideale Basis für die Zukunft geschaffen zu haben“, lässt sich Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop-Gruppe Genossenschaft, zitieren. Mit der aktuellen Übernahme der Baumarktkette kauft Coop den zweiten Geschäftsteil von Jumbo. Im Jahr 2007 hatte der Detailhändler bereits die Grossmarktkette von Jumbo übernommen, an der Maus Frères und die französische Detailhandelskette Carrefour je zur Hälfte beteiligt waren.

  • Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia und BAM Swiss haben am 29. März einen Vertrag über die Übernahme der BAM Swiss AG durch die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Der Zukauf soll die Wettbewerbsposition von Implenia in künftigen Ausschreibungen stärken. Zudem steige das Unternehmen dadurch „zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen“ auf, schreibt Implenia.

    Beide Unternehmen sind an der Realisierung des Kantonsspitals Aarau beteiligt. Hier waren bisher Implenia, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG involviert, erläutert Implenia in der Mitteilung. In Zukunft soll das Projekt „aus einer Hand“ umgesetzt werden.

    Die Neuerwerbung verschafft Implenia zudem eine stärkere Präsenz in der Nordwestschweiz. Konkret wird das Projektportfolio von Implenia um den Bau eines Labor- und Forschungsgebäudes für Biosystemwissenschaften und Engineering in Basel und das Projekt Felix-Platter Spital in Basel verstärkt. In Zürich wird Implenia durch den Zukauf auch den Bau eines Studierendenwohnheims der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernehmen.

    „Mit dieser Transaktion stärkt Implenia die Marktpräsenz und wird zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz, einer Branche mit grossem Wachstumspotenzial bezüglich Immobilien“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition steht im Einklang mit unserer Strategie und dem Ziel der Division Buildings von Implenia, den Marktanteil als Totalunternehmer für komplexe Grossprojekte auszubauen.“

  • Hochalpine Solaranlage arbeitet hocheffizient

    Hochalpine Solaranlage arbeitet hocheffizient

    Die erste hochalpine Solargrossanlage ist im Sommer vergangenen Jahres auf der Albigna-Staumauer im Bündner Bergell eingerichtet worden. Auf einer Höhe von 2100 Metern über Meer wurden auf einer Länge von 670 Metern 1200 Photovoltaikpaneele in einem Anstellwinkel von 78 Grad installiert. Der steile Winkel diene der besseren Verarbeitung der Wintersonne und verhindere Schneeablagerungen auf den Modulen, erläutert das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) als Betreiber der Anlage in einer Mitteilung.

    In den ersten sechs Monaten nach Inbetriebnahme im September 2020 hat die hochalpine Anlage bereits 223 Megawattstunden Strom produziert, informiert ewz in der Mitteilung weiter. Damit habe sich die „hohe Erwartung“ erfüllt, nach der hochalpine Lagen deutlich bessere Produktionsbedingungen für Solarstrom aufweisen als das Mittelland. Die Wintermonate hätten zudem gezeigt, dass die Anlage auf der Albigna-Staumauer im Winter ebenso effizient arbeitet wie im Sommer. Zwischen Oktober und März liege die Effizienz einer hochalpinen Anlage damit um mehr als einen Viertel über der einer Flachdachanlage im Mittelland, schreibt ewz.

    Berechnungen zufolge wird die Anlage auf der Albigna-Staumauer bei einer Gesamtleistung von 410 Kilowatt jährlich rund 500 Megawattstunden Strom erzeugen. Kunden der ewz können über das Bürgerbeteiligungsmodell ewz.solarzüri in das Projekt einsteigen. Hier stehen die 2170 Quadratmeter der hochalpinen Anlage zum Preis von 560 Franken pro Quadratmeter zum Verkauf. Den Kaufenden werden dafür während 20 Jahren 180 Kilowattstunden Solarstrom jährlich gutgeschrieben.

  • Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Mit der Startveranstaltung am Samstag, 29. Mai, beginnt die Mitwirkung der Badenerinnen und Badener an der Revision der Nutzungsplanung der Stadt Baden. Diese Revision soll laut Medienmitteilung in mehreren Phasen ablaufen und bis 2025 ein Ergebnis bringen, das dann dem Einwohnerrat und dem Regierungsrat zur Genehmigung vorgelegt wird.

    Nach 25 Jahren, in denen verschiedene Teilrevisionen stattgefunden haben, sei es an der Zeit, eine Gesamtrevision vorzunehmen, heisst es in der Mitteilung. Dabei geht es um die bauliche Entwicklung angesichts des erwarteten Wachstums und die Wirkungen auf Siedlung, Verkehr und Freiraum. Richtschnur für die Gesamtrevision bildet das Raumentwicklungskonzept 2040 der Stadt Baden. Der Richtplan des Kantons Aargau prognostiziert für die Stadt Baden von 2013 bis 2040 ein Bevölkerungswachstum von plus 34 Prozent oder 6330 Personen. Gleichzeitig ist Baden in der Richtplankarte als wirtschaftlicher Entwicklungsschwerpunkt von kantonaler Bedeutung aufgeführt.

    Die Bevölkerung soll bei der Revision der Nutzungsplanung aktiv mit einbezogen werden, heisst es in der Mitteilung. Unter dem Motto „Baden wird“ finden regelmässig Informationsanlässe, Dialogveranstaltungen, Spaziergänge und Workshops statt.  Alle Informationen zur Teilnahme finden sich auf der seit Mittwoch freigeschalteten Internetseite wiewird.baden.ch.

    Die Revision der Nutzungsplanung befindet sich aktuell in der ersten Phase, die in diesem Frühling Ablauf und Grundlagen festlegt. In der zweiten, gut zweijährigen Phase wird der Entwurf der neuen Nutzungsplanung erstellt. In der dritten Phase ab 2023 findet die formelle Mitwirkung und öffentliche Auflage statt, mit der Möglichkeit, Eingaben und Einwendungen zu machen. Abgeschlossen wird die dritte Phase durch die Verabschiedung der Nutzungsplanungsrevision durch den Stadtrat, wird in der Medienmitteilung erläutert. In Phase vier genehmigt der Einwohnerrat und der Regierungsrat die revidierte Nutzungsplanung.

  • Wirtschaftsraum Zürich bleibt in der Corona-Krise attraktiv für Neuansiedlungen

    Wirtschaftsraum Zürich bleibt in der Corona-Krise attraktiv für Neuansiedlungen

    Gemeinsam mit Partnern hat die Standortmarketing-Organisation Greater Zurich Area AG (GZA) trotz Coronakrise 86 Unternehmen neu ansiedeln können, was einem Rückgang zum Vorjahr von 21 Prozent entspricht. Die Neuansiedlungen haben in der Region laut GZA bereits 510 neue Arbeitsplätze geschaffen, in den nächsten fünf Jahren sollen 1599 neue Stellen folgen. Diese Zahlen veröffentlichte die GZA im Rahmen einer digitalen Medienkonferenz. Zu diesem Anlass kommentierte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt: „Angesichts der globalen Krise ist das Ergebnis sehr solide.“ Dies sei auf eine gut gefüllte Projektpipeline zu Beginn der Krise zurückzuführen, aber auch auf langfristig aufgebaute Netzwerke im Ausland und die nachhaltige Arbeit der GZA und der Partner der Standortförderungen. Dabei hat die Krise laut Wollkopf Walt die Arbeit der GZA noch stärker digitalisiert: Bereits bestehende Instrumente wurden ausgebaut, andere neu entwickelt.

    Fast die Hälfte der angesiedelten Unternehmen stammen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Life Sciences, wobei Biotech den Löwenanteil ausmacht. Rang drei und vier belegen Maschinenindustrie und Finanzdienstleistungen. Der Ursprung der Unternehmen nach Weltregionen spiegelt laut GZA den Pandemieverlauf 2020 wider. Die USA bleiben mit 20 Unternehmen führend, doch die Projekte haben sich hier beinahe halbiert. Deutschland bleibt mit 14 Ansiedlungen fast auf Vorjahresniveau und aus China kommen sogar zwei Projekte mehr als 2019.

    Für den Digitalisierungsschub durch die Pandemie und die Stärken der GZA im Digitalbereich steht die erfolgreiche IKT-Ansiedlung Speed U Up. Die Digitalagentur aus Österreich mit Fokus Alpentourismus hat im Oktober 2020 mit dem Schweizer Medienunternehmen Somedia ein Gemeinschaftsunternehmen in Chur GR gegründet. Es soll ein Technologiehub mit 75 neuen Arbeitsplätzen entstehen. Somedia-CEO Thomas Kundert sagte dazu: „Das Joint Venture ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung des Wachstumsmarkts der digitalen Dienstleistungen.“ Dieser spiele in der Strategie des Medienhauses eine immer wichtigere Rolle.

    Sven Thoenes, Mitglied des Verwaltungsrats von Speed U Up Suisse AG, betonte: „Im Wirtschaftsraum Zürich finden wir exzellente Talente, um unsere Technologien in den Bereichen Spracherkennung, Künstliche Intelligenz und Erweiterte Realität weiterzuentwickeln.“ Von den hier entwickelten Innovationen sollen auch Schweizer Speed-U-Up-Kunden wie Zermatt Tourismus profitieren.

  • Kompotoi spürt den Frühling

    Kompotoi spürt den Frühling

    Mit dem Frühling kommt auch wieder der Bedarf nach Toilettenhäuschen im öffentlichen Raum. Kompotoi, der Zürcher Anbieter von Komposttoiletten, ist seit dem letzten Montag im März denn auch wieder mit über 20 seiner Toilettenhäuschen in der Stadt Zürich zu finden. Sie stehen etwa auf der Saffainstel bei der Landiwiese, auf dem Bullingerplatz und im Hohensteinpark auf dem Uetliberg, wie das Unternehmen mitteilt.

    Kompotoi setzt dieses Jahr auch seine Expansion nach Deutschland fort. Nachdem die Firma ihre Toilettenhäuschen in Deutschland von Darmstadt aus geliefert hat, ist sie dieses Jahr auch in München vertreten. In der Schweiz liefert Kompotoi ausser von Zürich auch von Basel, Bern, Freiburg, aus Graubünden, Lausanne, Martigny und St.Gallen sowie neu auch von Wohlen BE.

    Die Toiletten von Kompotoi verarbeiten die menschlichen Hinterlassenschaften ohne Chemie und Spülung in einen Bodenverbesserer. Sie werden in der Schweiz in Handarbeit hergestellt. Kompotoi verkauft und vermietet die Anlagen.

  • Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Rockwell-Areal bekannt

    Das Rockwell Areal gehört zum Westteil des Torfelds Süd und wurde von Mobimo im Jahr 2001 erworben. Anfang 2022 will die Rockwell Automation GmbH am Standort Aarau ihre Produktion aufgeben. Nur die Bereiche Forschung und Entwicklung verbleiben am langjährigen Sitz. Somit wird ein grosser Teil des Areals frei – und die Weiterentwicklung des Aeschbachquartiers kann angepackt werden.

    Stand heute umfasst das Aeschbachquartier 167 Mietwohnungen, 92 Eigentumswohnungen, die Aeschbachhalle, den Oehlerpark sowie Gewerbeflächen. Die vom renommierten niederländischen Architekten und emeritierten ETH-Professor Kees Christiaanse entworfenen städtebaulichen Leitlinien und die damit verknüpfte Vision des «Urban Village» – eines städtischen Dorfes – mit vielfältigen Nutzungen sollen auch die weiteren Entwicklungsschritte prägen.

    Mobimo hat fünf renommierte Architekturbüros zur Teilnahme an einem Studienauftrag eingeladen. Neben hohen Anforderungen an die Nachhaltigkeit des Projekts – es soll in Holzbauweise ausgeführt werden und den Standard SNBS Gold erfüllen – waren auch die Ergebnisse des Partizipationsverfahrens aus dem Jahr 2020 Teil des Aufgabenpakets.

    Der Vorschlag von Baumberger & Stegmeier Architekten aus Zürich in Zusammenarbeit mit Hoffmann Müller Landschaftsarchitekten und Pirmin Jung Holzbauingenieure überzeugte die Jury besonders und wurde zum Siegerprojekt erkoren. Ihr Projekt sieht eine Aufstockung der historischen Halle 5 sowie einen Neubau in Holzbauweise vor (siehe Visualisierung). Neben der ökologischen Bauweise zeichnet sich das Siegerprojekt durch viele Grünflächen mit grossen Bäumen aus. Das Projekt sieht 110 Mietwohnungen unterschiedlicher Grössen und geeignet für Familien und Senioren vor. Es sollen auch alternative Wohnformen wie Cluster-Wohnungen entstehen.

    Mobimo wird rund CHF 50 Mio. investieren (Betrag ohne Landwert). Mit der Realisierung kann wahrscheinlich Mitte 2023 begonnen werden, womit die Fertigstellung auf Mitte 2025 möglich wäre.

    Zitat Projektleiter Thomas Schaz: «Wir freuen uns, im Aeschbachquartier ein neues Kapitel aufschlagen zu dürfen. Rockwell Automation bleibt auf reduzierter Fläche ein wichtiger und geschätzter Nutzer des Quartiers.»

  • Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Der Bund hat die strategischen Ziele für Innosuisse für die Jahre 2021 bis 2024 festgelegt. Demnach erwartet er, dass sich die Agentur auf Projekte mit höherem Risiko und einem „überdurchschnittlichen volkswirtschaftlichen Potenzial“ fokussiert, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Auswahl soll nach „sorgfältiger Abwägung“ der Projekte erfolgen.

    Weiter soll Innosuisse auch auf thematische Ausschreibungen einen Schwerpunkt setzen. Dabei soll sichergestellt werden, dass Innovationsthemen von „grosser und branchenübergreifender Bedeutung“ aufgegriffen werden. Dazu zählt der Bund etwa Kernfragen der Digitalisierung sowie Herausforderungen in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit oder der Bewältigung der Corona-Pandemie.

    Innosuisse soll zudem sicherstellen, dass KMU einen einfachen Zugang zu Leistungen von Forschungsinstitutionen haben. Die Agentur soll dabei Jungunternehmen, die aus dem Umfeld von Hochschulen stammen, ein hohes Gewicht beimessen.

    Weiter wird Innosuisse in den Jahren 2021 und 2022 auch mit der Umsetzung des Impulsprogramms Innovationskraft Schweiz beauftragt. Das Programm soll dazu beitragen, dass Unternehmen trotz der Rezessionsphase ihre Innovationsaktivitäten aufrecht erhalten. Dies sei nicht nur im Interesse der Unternehmen, sondern auch wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz.

    Innosuisse ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Durch die Agentur fördert der Bund die wissenschaftsbasierte Innovation in der Schweiz.

  • open2work sucht Investoren

    open2work sucht Investoren

    Viele Unternehmen haben dauernd oder auch nur vorübergehend zu viel Platz. Ein Umzug in kleinere Räumlichkeiten wäre aber zu aufwendig. Umgekehrt brauchen andere Firmen oder Einzelunternehmer oft vorübergehend mehr Platz. Die open2work GmbH will zwischen den beiden Gruppen vermitteln.

    Das 2020 gegründete Start-up der beiden Westschweizer Alexandre Roque und Lionel Ebener erledigt die Buchhaltung und den Zahlungsverkehr. Neue Anbieter können ihre Büros selbst auf dem Portal von open2work aufschalten, Interessenten dort ihre Arbeitsplätze buchen. Derzeit stehen um Zürich und Zug insgesamt 22 Büros zur Verfügung, in Bern zwei und in Sitten eines.

    „Wir sind die Lösung für diejenigen, die zu viel Platz haben“, sagt Mitgründer und CEO Lionel Ebener. Umgekehrt können die Nutzer des Angebots Büros bei Firmen aussuchen, die ihrem eigenen Interesse entsprechen. „Dieser kulturelle Aspekt ist uns wichtig.“

    Derzeit ist open2work in Gesprächen mit Investoren. Das Unternehmen will mit frischem Kapital schneller wachsen. Die beiden Gründer sehen namentlich nach dem Ende der Corona-Krise einen wachsenden Bedarf nach flexiblen Lösungen, sowohl auf der Seite der Anbieter von Bürofläche als auch bei den Nutzern.

  • Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia und BAM Swiss haben am 29. März einen Vertrag über die Übernahme der BAM Swiss AG durch die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Der Zukauf soll die Wettbewerbsposition von Implenia in künftigen Ausschreibungen stärken. Zudem steige das Unternehmen dadurch „zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen“ auf, schreibt Implenia.

    Beide Unternehmen sind an der Realisierung des Kantonsspitals Aarau beteiligt. Hier waren bisher Implenia, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG involviert, erläutert Implenia in der Mitteilung. In Zukunft soll das Projekt „aus einer Hand“ umgesetzt werden.

    Die Neuerwerbung verschafft Implenia zudem eine stärkere Präsenz in der Nordwestschweiz. Konkret wird das Projektportfolio von Implenia um den Bau eines Labor- und Forschungsgebäudes für Biosystemwissenschaften und Engineering in Basel und das Projekt Felix-Platter Spital in Basel verstärkt. In Zürich wird Implenia durch den Zukauf auch den Bau eines Studierendenwohnheims der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernehmen.

    „Mit dieser Transaktion stärkt Implenia die Marktpräsenz und wird zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz, einer Branche mit grossem Wachstumspotenzial bezüglich Immobilien“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition steht im Einklang mit unserer Strategie und dem Ziel der Division Buildings von Implenia, den Marktanteil als Totalunternehmer für komplexe Grossprojekte auszubauen.“

  • Steiner plant neuen Wohnkomplex in Winterthur

    Steiner plant neuen Wohnkomplex in Winterthur

    Die Immobilienentwicklerin Steiner AG plant den Bau eines neuen Wohnkomplexes in Winterthur, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Er soll auf dem Areal KIM beim Bahnhof Winterthur Neuhegi entstehen. Das sogenannte Haus Weiler soll auf einem Grundstück von 3328 Quadratmetern realisiert werden und 80 Eigentumswohnungen umfassen. Zwölf davon werden als Atelier-Wohnungen im Erdgeschoss mit privaten Gartenterrassen erstellt. Weitere zwölf entstehen als Attika-Wohnungen mit privaten Dachterrassen.

    Der Gestaltungsplan für das Areal KIM hat bereits im September 2013 die Rechtskraft erlangt. Das neu entstehende Quartier vereint Wohnen und Arbeiten. Es umfasst Grünflächen, Spielplätze und autofreie Zonen. Lebensmittelgeschäfte, Cafés und Restaurants befinden sich in Gehdistanz. Ausserdem könne der Flughafen Zürich in 25 Minuten mit dem Auto oder mit der Bahn erreicht werden.

    Das Baugesuch ist laut Mitteilung am 25. März bei der Stadt Winterthur eingereicht worden. Die Steiner AG rechnet damit, dass die Bauarbeiten im Sommer 2022 starten können. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 geplant.

  • NaturLoop gewinnt 150’000 Franken für Verbundstoffe aus Kokosnuss

    NaturLoop gewinnt 150’000 Franken für Verbundstoffe aus Kokosnuss

    Das Jungunternehmen NaturLoop aus Biel BE hat 150‘000 Franken bei Venture Kick für sein Projekt zur Herstellung nachhaltiger Biokomposite, oder Verbundwerkstoffe, aus Kokosnussschalen gewonnen. NaturLoop will laut Medienmitteilung das Geld verwenden, um seine Marketingaktivitäten zu verstärken und bis Ende 2022 ein neues Pilotprojekt auf den Philippinen zu errichten. Dort soll eine Fabrik zur Herstellung von Cocoboard entstehen. Die Naturfaserplatte wird aus Kokosnussschalen hergestellt. Durch den Einsatz von Kokosnussschalen anstelle von Holz will das Bieler Start-up die Abholzung einschränken, die lokale Verfügbarkeit von Möbeln und Baumaterialien erhöhen, den Lebensunterhalt der Bauern verbessern und eine Kreislaufwirtschaft fördern.

    NaturLoop will mit Cocoboard holzbasierte Verbundwerkstoffe ersetzen. Diese setzen laut der Mitteilung Formaldehyd und andere schädliche Gase frei, was zu einer Verschmutzung der Innenraumluft führt. Ausserdem führe deren Produktion zu übermässigem Abfallaufkommen und Energieverbrauch. Das Start-up will nun einen Teil der rund 21 Millionen Tonnen Kokosnussschalen verwenden, die jährlich weltweit anfallen und entweder verbrannt oder in den Müll geworfen werden. NaturLoops Cocoboard ist eine Naturfaserplatte, die aus Kokosnussschalen hergestellt und mit natürlichem Tanninkleber zu Platten verpresst wird. Sie kann zur Herstellung von Möbeln, Schränken, Fussböden oder Deckenplatten verwendet werden.

    „Was Venture Kick von anderen Startup-Programmen unterscheidet, sind die Menschen dahinter: Das Feedback, das ich während des Kickers Camps bekam, war ehrlich und unvoreingenommen‟, wird Daniel Dinizo, Mitgründer und CEO von NaturLoop, zitiert.

    NaturLoop ist eine Ausgründung der Berner Fachhochschule (BFH) und wurde von Daniel Dinizo (CEO) und Michail Kyriazopoulos (CTO) mitbegründet. Das Team arbeitet derzeit an exklusiven Lieferverträgen, Vorverkaufsaufträgen, der Fertigstellung des Produktionskonzepts und der Eröffnung der Seed-Finanzierungsrunde. NaturLoop schätzt laut der Mitteilung den Markt für importierte Holzwerkstoffe auf 1 Milliarde Dollar.

  • Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Von 50 untersuchten Bahnhöfen in Europa schneiden die Bahnhöfe Bern und Zürich bei der Passagierfreundlichkeit mässig bis schlecht ab. So landete der Bahnhof Bern laut Medienmitteilung im European Railway Index 2021 auf Platz 40, der Zürcher Bahnhof immerhin auf Rang 21.

    Die Verbraucherschutzgruppe Consumer Choice Center mit Sitz in Washington hat in ihrem Index unter anderem das Einkaufserlebnis, die Barrierefreiheit, das WLAN-Netz, die Anzahl der nationalen und internationalen Ziele sowie die Auswahlmöglichkeiten an Reiseanbietern untersucht.

    So hat der Hauptbahnhof in Bern zwar Toiletten für Rollstuhlfahrende, mit sechs Geschäften und acht Restaurants aber nur ein sehr eingeschränktes Angebot zum Essen und Einkaufen. Der Hauptbahnhof Zürich bietet dafür mehr als 53 Shops und 39 Restaurants, stellt aber keine barrierefreien Toiletten für Rollstuhlfahrende zur Verfügung.

    Am besten schnitt der Leipziger Hauptbahnhof vor dem Wiener Hauptbahnhof und St.Pancras in London ab. Der Bahnhof im deutschen Bundesland Sachsen bietet laut Medienmitteilung die meisten inländischen Zielen, viele Geschäfte und Restaurants sowie mehrere Eisenbahnunternehmen.

  • Steiner feiert Richtfest in neuem Gewerbepark in Basel

    Steiner feiert Richtfest in neuem Gewerbepark in Basel

    Der neue Gewerbepark Werkarena in Basel hat am Freitag Aufrichte gefeiert. Nach dem Baubeginn im Herbst 2019 konnte die Steiner AG den Rohbau des Gebäudekomplexes nun fertigstellen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ab Herbst sollen die ersten Mieter einziehen können. Die Werkarena ist für unterschiedliche Firmenarten ausgelegt. So bieten die unteren Geschosse speziell für Lager- und Logistikgewerbe ein Rampensystem für Kleintransporter. Mieter können die dort vorhandenen Büro-, Sitzungs- und Konferenzräume auch gemeinschaftlich nutzen.

    Die oberen Etagen bieten einen Marktplatz, ein Forum und Räume für neue Geschäftsmodelle. Sie sollen vor allem Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen ansprechen, die ihr Netzwerk erweitern und einen Ort für Inspiration und Austausch suchen. Einen Teil des Gewerbe- und Businessparks betreiben der Gewerbeverband Basel-Stadt und der Business Parc Reinach, welche besonders Start-ups fördern wollen.

    Die Werkarena entsteht nahe der Grenze zu Deutschland, der Autobahn A3 und des Flughafens EuroAirport Basel-Mulhouse. Sie ist eine Initiative des Gewerbeverbands Basel-Stadt, Immobilien Basel-Stadt, des Business Parc Reinach, der Steiner AG, smeyers AG und der Picard Angst AG sowie weiterer Grossunternehmen.

  • Grundlagenbericht zur Fusion von Baden und Turgi liegt vor

    Grundlagenbericht zur Fusion von Baden und Turgi liegt vor

    Der von sieben Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Baden und Turgi erarbeitete Grundlagen- und Finanzbericht zu Chancen und Risiken einer Gemeindefusion liegt jetzt öffentlich vor. Er kann laut Medienmitteilung der Stadt Baden ab sofort auf der Projektseite im Internet unter Berichte öffentlich eingesehen werden.

    Die sieben Arbeitsgruppen aus Baden und Turgi untersuchten laut der Medienmitteilung Themen wie Behörden, Verwaltung, Raumplanung, Schulwesen, Ortsbürgergemeinde, Forst, Werke, Feuerwehr. Ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen analysierte die finanzielle Ausgangslage und die Perspektiven beim Zusammenschluss.

    Neben der Publikation auf der Projektseite sind mehrere Informationsanlässe geplant. So diskutieren am 7. April in einer Live-Übertragung die beiden Ammänner Markus Schneider und Adrian Schoop und die beiden Frauen Vizeammann Regula Dell’Anno-Doppler und Astrid Barben die in der ersten Projektphase gewonnenen Erkenntnisse. Die Projektverantwortlichen sind nach der Grundlagenarbeit zum Schluss gekommen, dass die Chancen einer Fusion überwiegen.

    Am 6. Mai, einem Donnerstag, und am 22. Mai, einem Samstag, stehen am Badener Schlossbergplatz Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppen an Marktständen zu Gesprächen zur Verfügung. Am 7. Mai wird der Informationsstand in der Bahnhofstrasse in Turgi aufgebaut.

    Am 13. Juni 2021 stimmen die Bürgerinnen und Bürger beider Gemeinden darüber ab, ob sie dem Stadtrat Baden und dem Gemeinderat Turgi den Auftrag erteilen wollen, in einer zweiten Projektphase einen Fusionsvertrag auszuarbeiten. Bei einem Ja in beiden Gemeinden käme der Fusionsvertrag laut der Medienmitteilung im Herbst 2022 vor den Einwohnerrat und die Gemeindeversammlung. Im März 2023 fände die zweite Volksabstimmung statt. Vollzogen würde die Fusion auf den 1. Januar 2024.

    Bei einem Nein am 13. Juni 2021 in nur einer der Gemeinden würde das Projekt beendet.

  • Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Der Pensionskasse Graubünden (PKGR) hat einen IAZI Real Estate Investment Award 2021 erhalten. Ausgezeichnet wurde sie in der Kategorie „Best Pension Fund Portfolio“. Insgesamt verlieh IAZI Preise neun Preise. Grundlage für die Auswahl der Gewinner ist eine Bewertung anhand von acht Kennzahlen aus dem Swiss Property Benchmark des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens IAZI für den Immobiliensektor Schweiz. Laut einer Medienmitteilung der PKGR handelt es sich dabei um den repräsentativsten Benchmark für Schweizer Immobilien-Direktanlagen.

    Das Immobilien-Portfolio der PKGR hat eigenen Angaben zufolge einen Marktwert von 654 Millionen Franken. Wie es in der Mitteilung heisst, verstehe die Pensionskasse diese Auszeichnung als „Bestätigung für ihre Immobilienstrategie, deren erfolgreiche Umsetzung in den Anlagen und in der Bewirtschaftung sowie die Weiterentwicklung des Portfolios“.

  • Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Mietkautionsversicherungen sind nur bei kurzfristigen finanziellen Engpässen angeraten. Darauf weist der Online-Vergleichsdienst Comparis hin. Im Unterschied zu einer Mietkautionszahlung seien die Prämienzahlungen in jedem Fall verloren. Bei einer zehnjährigen Vertragsdauer können sie sich auf mehr als die Hälfte der Kautionssumme belaufen. In einer Medienmitteilung rechnet Comparis das anhand einer zehnjährigen Vertragsdauer und einer Kautionssumme von 6000 Franken vor.

    Hier die richtige Entscheidung zu treffen, stehe bei gut 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung in den nächsten zwölf Monaten an. Das zeige eine repräsentative Umfrage von Comparis zum Umzugsverhalten in der Schweiz.

    Mietkautionsversicherungen strecken Neueinziehenden den geforderten Betrag von meist drei Monatsmieten vor. Als Gegenleistung verlangen sie eine jährliche Prämie. Dabei lägen die günstigste und die teuerste um 40 Prozent auseinander. „Mietkautionsversicherungen sollten nur für die Überbrückung eines kurzfristigen finanziellen Engpasses in Erwägung gezogen werden“, lautet die Empfehlung des Comparis-Experten Frédéric Papp.

    Die definitiv günstigere Lösung sei es, die gesamte Mietkaution auf ein Mietkautionskonto zu überweisen. „Ein Augenmerk sollte dabei auf die Wahl der Bank gelegt werden.“ Es gebe nach wie vor Banken, die Einlagen verzinsen, und andere, die Eröffnungsgebühren von bis zu 150 Franken oder Saldierungsgebühren von bis zu 100 Franken verlangen. Grundsätzlich lasse sich die Bankbeziehung aushandeln.

  • Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    LEDCity hat sich im Rahmen einer Finanzierungsrunde 2 Millionen Franken an frischem Kapital gesichert. Investiert haben ein Kunde des Start-ups sowie eine Gruppe von Business Angels, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Neben der Finanzierung durch die Investoren hat die Firma zudem eine Bürgschaft des Technologiefonds des Bundesamts für Umwelt erhalten.

    LEDCity hat eine Beleuchtungslösung entwickelt, welche den Elektrizitätsverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren soll. Die Entwicklung soll klassische Bewegungsmelder in Geschäftsgebäuden ersetzen. Sie nutzt bis zu 50 Mal mehr Sensoren auf der gleichen Fläche. Algorithmen stellen zudem sicher, dass die Beleuchtungsintensität automatisch gesteuert wird.

    Mit den frischen Mitteln will LEDCity sein Verkaufsteam in der Westschweiz vergrössern und gleichzeitig auch nach Deutschland expandieren. Ausserdem will das Start-up seine Algorithmen weiterentwickeln.

  • Bern testet Strassenlaternen als Stromtankstellen

    Bern testet Strassenlaternen als Stromtankstellen

    Der städtische Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) will Strassenlampen in zwei Berner Quartieren zu Ladestationen für Elektrofahrzeuge umbauen. Ende März nimmt die ewb laut einer Medienmitteilung zwei aufgerüstete Laternen an der Thormannstrasse 62 und 64 sowie an der Huberstrasse 16 in Betrieb. Die beiden Masten werden mit Typ2-Steckdosen, dem europäischen Standard für das Laden von E-Autos, ausgestattet.

    ewb reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach E-Autos und damit auch nach Ladepunkten in Bern. Die Teststationen befinden sich jeweils auf blau markierten Anwohnerparkflächen. Damit eignen sie sich laut der Medienmitteilung insbesondere für Anwohner der Thormannstrasse und der Huberstrasse, die über ein E-Auto und eine Anwohnerparkkarte verfügen.

    ewb will die E-Ladestationen gezielt in den blauen Zonen ausbauen, weil dort die meisten Berner parkieren. Der Energieversorger wird für das Projekt technisch von Siemens und ubitricity sowie MOVE als E-Mobility Service Provider unterstützt. Des Weiteren sind die Stadt Bern und EnergieSchweiz beteiligt.

    Für Halter von Diesel- und Benzinautos sowie E-Fahrzeugen, die nicht geladen werden sollen, stehen die Flächen bis zum Ende der Pilotphase im Frühjahr 2022 nicht mehr Verfügung. Das sollen sie an entsprechenden Schildern erkennen können. Nach Ablauf der Testphase wollen die ewb und ihre Projektpartner die Daten auswerten und über eine flächendeckende Einführung solcher Lade-Laternen entscheiden.

  • AEW beteiligt sich an Aargauer Energie-Start-up

    AEW beteiligt sich an Aargauer Energie-Start-up

    Die AEW Energie AG hat eine strategische Partnerschaft mit Virtual Global Trading geschlossen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Sie wird dabei stufenweise einen Anteil von bis zu 35 Prozent am Jungunternehmen mit Sitz in Aarau erwerben.

    Virtual Global Trading hat mit eNet einen digitalen Handelsplatz für die Energiebranche entwickelt. Sie bietet Kunden von Energieversorgern verschiedene Geschäftsmodelle. So können Firmen beispielsweise Angebote für Batteriespeicher oder Solaranlagen auf der Plattform präsentieren. Diese können dann von Privatpersonen – den Kunden von Energieversorgern – genutzt werden.

    Die Plattform bedient sich an den täglich aktuellen Daten der intelligenten Zähler des Netzbetreibers. Die gehandelten und abgewickelten Energiedaten werden automatisch mit den Systemen des Verteilnetzbetreibers abgeglichen. Wenn die Plattform einen neuen intelligenten Zähler registriert, erstellt sie einen einmaligen Token. Dank dieses von Virtual Global Trading entwickeltem und patentierten Tokensystems werde der Herkunftsnachweis der Energie geliefert. Insgesamt ermögliche die Plattform zudem allen Teilnehmenden eine schnelle Reaktion auf die Markentwicklung.

    Gemeinsam mit den Liechtensteinischen Kraftwerken (LKW) implementiert das Start-up sein System bereits in Liechtenstein. Der dortige Einsatz der Plattform soll auch als Vorbild für andere Regionen dienen. Das Ziel sei es nun, eNet laufend in der Schweiz und in Europa auszurollen.

    „Mit dem Engagement in das Start-up-Unternehmen sichern wir uns Markterfahrungen aus dem angrenzenden Ausland, wo die Regulierung und Liberalisierung des Strommarkts weit fortgeschritten sind. Diese Erfahrungen wollen wir für unsere Vorbereitung auf die vollständige Strommarktliberalisierung nutzen“, lässt sich Marc Ritter, Leiter Geschäftsbereich Energie bei AEW, in einer AEW-Mitteilung zitieren. Gemeinsam mit dem Start-up wolle AEW auch neue Marktmodelle für die Schweiz entwickeln.

  • Fritschi Fensterbau stösst zur Spycher-Gruppe

    Fritschi Fensterbau stösst zur Spycher-Gruppe

    Die Fritschi Fensterbau AG wird zukünftig unter dem Dach der Spycher Group Holding AG aus Vechingen BE agieren, informieren die beiden Unternehmen in einer Mitteilung. Mit der Übernahme will die Tochterunternehmen und Beteiligungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen haltende Holding ihr Geschäft im Bauwesen stärken.

    „Die Fritschi Fensterbau AG passt perfekt in unsere Gruppe, die bereits mehrere andere im Baunebengewerbe tätige Firmen umfasst“, wird Matthias Spycher, Inhaber und CEO der Spycher Group Holding AG, in der Mitteilung zitiert. „Zudem sind wir stolz, eine prosperierende Unternehmung mit hervorragenden Leuten übernehmen zu können.“

    Der bisherige Besitzer und Geschäftsführer der Fritschi Fensterbau AG wird das Unternehmen per Ende März verlassen. Die Geschicke des Fensterbauers aus dem Zürcher Unterland unter dem Dach der Holding soll der bisherige Projektleiter von Fritschi Fensterbau, Thomas Gisy, leiten. „Wir haben mit Thomas Gisy einen optimalen internen Nachfolger für Sven Spitzli gefunden“, erklärt Spycher. Die Leitung der Verkaufsabteilung von Fritschi Fensterbau wird der Sohn von Thomas Gisy und langjährige Mitarbeiter des Unternehmens, Tobias Gisy, übernehmen.

  • Basler Quartier heizt bald klimaneutral

    Basler Quartier heizt bald klimaneutral

    Rund um die Lehenmattstrasse dürfen ab Juli Arbeiten zum Bau eines Wärmeverbundes starten. Die eigens dafür gegründete Wärmeverbund Lehenmatt Birs AG (WVLB AG) hat einer Medienmitteilung zufolge jetzt die Erlaubnis des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt erhalten.

    Im ersten Ausbauschritt verlegt die Bauherrin 1,2 Kilometer neue Wärmeleitungen. Bis zu 2900 Haushalte können daran angeschlossen werden, die ersten voraussichtlich ab Frühjahr 2022. Die Wärme, die die WVLB AG dabei liefert, soll bis zu 80 Prozent CO2-neutral sein. Sie ist laut Medienmitteilung ein Nebenprodukt der Klärprozesse in der nahegelegenen Abwasserreinigungsanlage ARA Birs.

    Erste Eigentümer haben bereits ihr Interesse bekundet. „In den letzten Monaten konnten wir bereits zahlreiche Wärmelieferverträge mit grossen Wärmebezügern im Lehenmattquartier abschliessen“, wird WVLB-Geschäftsführer Urs Hodel in der Medienmitteilung zitiert. Die WVLB AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Industrielle Werke Basel (IWB) und der Energiegenossenschaft ADEV.

  • Schweiz sucht nachhaltige Tourismusprojekte

    Schweiz sucht nachhaltige Tourismusprojekte

    Der Innovationsgenerator 2.0 soll dazu beitragen, dass der anstehende Wandel des Schweizer Tourismus nachhaltig wird. Das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstützte Innotour-Projekt will nachhaltige Innovationen für die Tourismusbranche auslösen. Gemeinsam mit den Projektträgern sollen die besten Ideen mit Finanzmitteln ausgestattet, professionell begleitet und bis zur Umsetzungsreife weiterentwickelt werden. Zu den Trägern gehören verschiedene Tourismusverbände sowie die Tourismusinstitute der Hochschule Luzern und der Fachhochschule Westschweiz.

    Interessierte können laut einer Medienmitteilung eines der Projektträger, des Schweizer Tourismus-Verbands, von verschiedenen Unterstützungsangeboten profitieren. So bieten die beiden Hochschulen ab Mai 2021 je zwei Workshops an. Dabei sollen Ideen konkretisiert und die Projekteingabe im Innovationsgenerator vorbereitet werden. Zudem wird ein individuelles Coaching durch erfahrene Fachleute angeboten.

    Der erste Eingabetermin auf der Internetseite des Innovationsgenerators ist der 15. Juli. Danach wählt eine Fachjury die originellsten und nachhaltigsten Ideen aus. In der anschliessenden zweiten Projektphase werden Realisierungsschritte geplant, inklusive Kosten- und Finanzierungsplan. Am Schluss spricht die Jury Kickoff-Beiträge für die erfolgversprechendsten Projektpläne.

  • Andermatt Reuss wächst weiter

    Andermatt Reuss wächst weiter

    Die Andermatt Swiss Alps AG konstatiert eine anhaltend grosse Nachfrage nach Wohneigentum in den Bergen. Das Unternehmen plant, baut und entwickelt die Ganzjahresdestination Andermatt. Der neue Ortsteil Andermatt Reuss werde gemäss eines Masterplans von 30 internationalen Architekturbüros errichtet, heisst es auf ihrer Internetseite.

    Aktuell seien sechs Apartmenthäuser im Bau, so die Andermatt Swiss Alps AG in einer Medienmitteilung. 36 der 46 Wohnungen seien bereits reserviert. Nach der Schneeschmelze werde mit dem Bau zweier weiterer Häuser begonnen. In den vergangenen Monaten seien mehrere Häuser rund um die Piazza Gottardo in die Höhe gewachsen. Einige davon seien bereits in der Rohbauphase ausverkauft gewesen oder hätten nur noch wenige Wohnungen übrig.

    In den kommenden Monaten werde der Podium genannte Infrastruktursockel, auf dem sich die Neubauten befinden, weiter ausgebaut. Der nächste Ausbau umfasse rund 19’000 Quadratmeter und biete Platz für 16 Häuser. Zudem sei geplant, im Sommer mit den Vorbereitungsarbeiten für das dritte Hotel zu starten.

  • Portal dokumentiert Entwicklung von Ladestationen

    Portal dokumentiert Entwicklung von Ladestationen

    Mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs fällt im Verkehr an, schreibt das Bundesamt für Energie (BFE) in einer Mitteilung. Hier soll der verstärkte Einsatz von Elektroautos die Effizienz steigern. Der Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur wird in der Mitteilung als wichtiger Faktor für die Förderung der E-Mobilität benannt.

    Um die Entwicklung der Ladeinfrastruktur dokumentieren zu können, haben Anbieter von Ladestationen und das BFE eine gemeinsame Dateninfrastruktur aufgebaut, erläutert das BFE in der Mitteilung weiter. Mit ihrer Hilfe wird auf dem Portal www.ich-tanke-strom.ch die Verfügbarkeit der öffentlichen Ladestationen in der Schweiz in Echtzeit angezeigt. Diese Daten werden vom BFE für die Erstellung von Kennzahlen zur öffentlichen Ladeinfrastruktur benutzt. Sie werden auf dem Portal als Datenvisualisierung bereitgestellt. Die zugrundeliegenden Daten stellt das BFE als Open Data auf dem Portal opendata.swiss zur Verfügung.

    An dem Projekt zur Dokumentation der Entwicklung der öffentlichen Ladeinfrastruktur nehmen inzwischen 20 Anbieter teil, darunter die schweizweit grössten Ladenetzwerke, evpass, MOVE, swisscharge und Plug’n Roll, informiert das BFE in der Mitteilung weiter. Interessierte Anbieter von öffentlichen Ladestationen werden eingeladen, sich dem Projekt anzuschliessen.

  • Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Für die Neugestaltung des Bahnhofsgebiets von Dietikon kann nun das geplante Wettbewerbsprogramm gestartet werden. Der Dietiker Stadtrat hat einen Kredit von 56‘000 Franken für die Vorbereitung des „Wettbewerbsprogramms Bushof / Bahnhofplatz“ und die notwendigen Abklärungen genehmigt, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Der Auftrag für die Verfahrensbegleitung sei an das Zürcher Beratungsunternehmen Eckhaus AG vergeben worden. Nebst einer Aufwertung des öffentlichen Raumes mit Aufenthaltsqualität und einer behindertengerechten Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs soll ein attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten auf dem Areal der SBB entstehen, heisst es auf der Internetseite der Stadt Dietikon über das Projekt.

    Die Stadt Dietikon und die SBB haben 2019 gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag über das Bahnhofsgebiet Dietikon vergeben. Die „Vertiefungsstudie Bahnhofsgebiet Dietikon“ war in Plänen und Modellen im November und Dezember 2020 an der Fensterfront des Stadthauses Dietikon ausgestellt worden. Der Ergebnisbericht war zudem im Internet abrufbar.

    Laut den Plänen der Stadt Dietikon soll der Bushof um zwei Inseln herum neugestaltet werden. Dadurch entstehe ein weitgehend verkehrsberuhigter Platz vor dem Bahnhof, der begrünt und mit Bäumen bepflanzt zur Verweilzone ausgestaltet werden soll. Die SBB will laut der Mitteilung aus ihren Parzellen westlich des Gleisfelds einen lebendigen Stadtteil entwickeln. Das Bahnhofsgebäude soll aufgestockt werden. Auf dem Parkplatz sind zwei Baufelder für ein Bürogebäude und eine Anlage mit 200 Wohnungen vorgesehen.