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  • Masshardt übernimmt Leitung von Energie-Stiftung

    Masshardt übernimmt Leitung von Energie-Stiftung

    Seit Ende 2015 hatte Beat Jans die 1976 gegründete Schweizerische Energie-Stiftung geführt, informiert die SES in einer Mitteilung. Nun wurde der langjährige SP-Nationalrat zum Regierungspräsidenten des Kantons Basel-Stadt gewählt. Um Interessenskonflikte zu vermeiden, lege Jans daher sein Amt als Stiftungsratspräsident der SES nieder, erläutert die SES.

    Zur Nachfolgerin von Jans hat der Stiftungsrat Nadine Masshardt gewählt. Die Berner SP-Nationalrätin soll ihr neues Amt im Anschluss an ihre Mutterschaftspause per Mitte Februar antreten, erläutert die SES. In der Mitteilung wird die designierte Präsidentin als „eine kompetente Energie- und Umweltexpertin sowie vielseits geschätzte und engagierte Vollblutpolitikerin“ beschrieben. Zudem werden ihr aus ihrem Engagement in der WWF-Sektion Bern „wertvolle Erfahrungen aus der NGO-Welt“ attestiert.

    Die Schweizerische Energie-Stiftung hat sich die Förderung einer menschen- und umweltgerechten Energieversorgung der Schweiz auf die Fahnen geschrieben. Dabei setzt sich die SES unter anderem für den raschen Ausstieg aus fossiler und atomarer Energie und einen schnellen und rücksichtsvollen Ausbau erneuerbarer Energien ein. Unter der Führung von Nadine Masshardt sei die SES „bestens für die energiepolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre gerüstet“, heisst es in der Mitteilung.

  • LafargeHolcim tritt Klimakonsortium des MIT bei

    LafargeHolcim tritt Klimakonsortium des MIT bei

    LafargeHolcim ist Gründungsmitglied des MIT Climate and Sustainability Consortium (MCSC). Das gibt der Baukonzern in einer Medienmitteilung bekannt. Die School of Engineering des angesehenen Massachusetts Institute of Technology hat diese Allianz am Donnerstag ins Leben gerufen. Sie besteht aus wissenschaftlichem Personal des gesamten Instituts und 13 einflussreichen Branchenführern verschiedener Industrien. LafargeHolcim vertritt dort die Baubranche.

    Dieser Zusammenschluss von Führungskräften aus verschiedenen Branchen hat zum Ziel, die Umsetzung von konkreten und in grossem Massstab skalierbaren Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu beschleunigen. Das MCSC wolle Kosten und die Barrieren für den Einsatz der besten verfügbaren Technologien und Prozesse senken, heisst es auf seiner Internetseite. Ziel sei ausserdem, die Ausmusterung von CO2-intensiven Energieerzeugungs- und Materialproduktionsanlagen zu beschleunigen, Investitionen dorthin zu lenken, wo sie am effektivsten sind und die besten Implementierungen schnell von einer Branche zur nächsten zu übertragen.

    „Ich fühle mich dem Aufbau einer Netto-Null-Zukunft verpflichtet und treibe innovative und nachhaltige Gebäudelösungen voran, die für die Menschen und den Planeten vorteilhaft sind“, wird LafargeHolcims Vorstandsvorsitzender Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. „Angesichts der Dringlichkeit der heutigen Klimakrise kann keine einzelne Organisation diese allein bewältigen. Deshalb bin ich stolz darauf, der MIT-Allianz gleichgesinnter Industrieführer und akademischer Partner beizutreten, um unsere Klimaschutzmassnahmen gemeinsam voranzutreiben.“

  • Windenergieprojekt am Chroobach kommt voran

    Windenergieprojekt am Chroobach kommt voran

    Die Projektgemeinschaft Chroobach Windenergie besteht aus den beiden regionalen Energieversorgern Elektrizitätswerke des Kantons Schaffhausen AG (EKS) und SH POWER. Ihr Ziel ist es, das Potenzial für Windenergie am Chroobach auszunutzen. Insgesamt will sie dort 25 bis 27 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom pro Jahr produzieren, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Das ist in etwa doppelt so viel Strom, wie derzeit von der Bevölkerung des oberen Kantonsteils im Jahr verbraucht wird.

    Im Jahr 2019 hat der Bund den kantonalen Richtplan zur Windenergie gutgeheissen. Mit der Festsetzung des Windenergiegebietes auf dem Chroobach in der Gemeinde Hemishofen habe er damit eine wichtige Basis für das Projekt gelegt. Seither konnten die Planungsarbeiten den Angaben zufolge erfolgreich vorangetrieben werden. In einem nächsten Schritt soll nun die Teilrevision der Nutzungsplanung bei der Gemeinde Hemishofen beantragt werden. Die Projektgemeinschaft sei bereits für die Besprechung der nächsten Planungsschritte im Dialog mit der Gemeinde.

    Weiter will Projektgemeinschaft auch die lokale Bevölkerung am neuen Projekt teilhaben lassen. So soll sie sich mit einer Windaktie am Windpark beteiligen können. Weitere Details dazu will die Projektgemeinschaft „in Kürze“ veröffentlichen.

  • Schneider Electric beschafft Ökostrom für VELUX

    Schneider Electric beschafft Ökostrom für VELUX

    Die VELUX Gruppe und der Elektrotechnikkonzern Schneider Electric werden im Rahmen einer Partnerschaft Stromkaufvereinbarungen (Power Purchase Agreements, PPA) für erneuerbare Energien abschliessen. Dabei wird Schneider Electric die VELUX Gruppe laut einer Medienmitteilung bei der Beschaffung als Full-Service-Einkaufsberater unterstützen.

    Wie es dort weiter heisst, habe sich die VELUX Gruppe verpflichtet, ihr Ziel von 100 Prozent erneuerbarem Strom bis 2023 und Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen. Darüber hinaus arbeite das Unternehmen daran, die CO2-Emissionen in seiner gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 zu halbieren. Gleichzeitig werde es den gesamten historischen CO2-Fussabdruck der Gruppe, der bis zu ihrer Gründung im Jahr 1941 zurückreicht, durch Waldschutzprojekte ausgleichen. Diese würden vom WWF identifiziert und verwaltet.

    Bei Abschluss von PPA verpflichtet sich ein Unternehmen, langfristig Strom zu einem vereinbarten Preis abzunehmen. Dies hilft den Betreibern von Wind- und Solaranlagen bei ihren Investitionen. Denn PPA können bei Banken und Versicherungen als Sicherheit hinterlegt werden.

    „Wir haben uns verpflichtet, zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen“, so Jörn Neubert, Senior Vice President of Supply der VELUX Gruppe. „Wir sind stolz darauf, zu den ersten Unternehmen der Welt zu gehören und das erste Unternehmen der Baubranche zu sein, das die Verantwortung für vergangene und künftige CO2-Emissionen übernimmt. Die Partnerschaft mit Schneider Electric ist ein wichtiger Teil davon.“

  • EKZ erzielt gutes Betriebsergebnis bei stabilem Absatz

    EKZ erzielt gutes Betriebsergebnis bei stabilem Absatz

    EKZ zieht eine positive Bilanz des Geschäftsjahres 2019/20 mit stabilem Absatz, Ausbau der Produktion von erneuerbarer Energie besonders bei der Windkraft und einem Betriebsergebnis, das erstmals eine Gewinnausschüttung von 41,3 Millionen Franken an Kanton und Gemeinden ermöglicht hat. Das Betriebsergebnis EBIT beläuft sich laut Medienmitteilung auf 61,3 Millionen Franken und das Unternehmensergebnis, also der Gesamtertrag minus Gesamtaufwand, lag bei 88,2 Millionen Franken.

    Der Stromabsatz von EKZ blieb in der ersten Jahreshälfte 2020 trotz des Lockdowns stabil, heisst es in der Mitteilung. Der gesunkene Absatz bei Gewerbetreibenden sowie die Schliessung von Einkaufszentren sei durch Verlagerung auf einen höheren Absatz in den Homeoffices kompensiert worden. Die EKZ versorgt rund 315’000 Haushalte und Gewerbetreibende mit erneuerbarer Energie.

    Die Produktionskapazitäten aus erneuerbarer Energie wurden ausgebaut. Dabei setzt die EKZ in der Schweiz auf Ausbau der Solarenergie und heimische Wasserkraft. So wurde das Flusskraftwerk Dietikon wieder in Betrieb genommen. In Spanien und Portugal lag der Investitionsschwerpunkt auf der Solarenergie, in Frankreich und Deutschland bei der Stromproduktion aus Windkraft. Bei überdurchschnittlich guten Windverhältnissen seien 496 Gigawattstunden Strom aus Windenergie erzeugt worden, meldet die EKZ.

    Weitere Schwerpunkte der EKZ waren Ladelösungen für Mieter, Stockwerk- oder Hauseigentümer sowie der Bereich Prosumer. Das sind Stromkonsumenten, die zeitgleich mit der eigenen Solaranlage selber Produzenten sind.

    Seit 1. Januar ist EKZ an Primeo Energie AG beteiligt, um im Energievertrieb für Energieversorgungsunternehmen und Geschäftskunden zusammen zu arbeiten.

  • Alain Baumgartner ergänzt Geschäftsleitung der Zug Estates

    Alain Baumgartner ergänzt Geschäftsleitung der Zug Estates

    Alain Baumgartner, MRICS, ist seit Oktober 2019 Head Real Estate Portfoliomanagement und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei der Avobis Group AG in Zürich. Davor war er während über 10 Jahren als Portfolio Manager bei der Swiss Life Asset Management AG tätig, zuletzt als Head Portfolio Commercial / Centers und stellvertretender Leiter Portfoliomanagement. Herr Baumgartner verfügt über einen MAS Master in Advanced Studies in Real Estate Management der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.

  • Schweizer Städte werden intelligenter

    Schweizer Städte werden intelligenter

    Eine Smart City soll dank Digitalisierung, Vernetzung, Partizipation und Effizienz zu einer höheren Lebensqualität und mehr Nachhaltigkeit beitragen. So erklären die meisten Schweizer Städte laut einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) das Konzept der Smart City.

    Die ZHAW hat die Studie in diesem Jahr erstmals durchgeführt und wurde dabei von mehreren Partnern unterstützt. Insgesamt 84 Schweizer Städte und städtische Gemeinden haben daran teilgenommen. Den Ergebnissen zufolge schätzt mehr als die Hälfte von ihnen das Thema Smart City als wichtig oder sehr wichtig ein und beschäftigt sich aktiv damit. Per Ende 2020 verfügten allerdings erst 23 Städte über eine ausgearbeitete Smart City-Strategie. Diese Zahl dürfte laut ZHAW in den kommenden Jahren zunehmen. Bei sieben Städten ist beispielsweise schon eine Strategie  in Erarbeitung.

    Die ZHAW hat die Entwicklung von intelligenten Städten anhand von neun Dimensionen untersucht. Die befragten Städte konnten insgesamt 329 bestehende Projekte in diesen Dimensionen vorweisen. Die meisten Projekte – insgesamt 98 – sind in der Dimension Smart Governance angesiedelt. So erleichtern etwa Stadt-Apps oder Chatbots den Zugang zu verwaltungsrelevanten Informationen. In diese Kategorie gehören aber auch digitale Baubewilligungen oder die digitale Umzugsmeldung.

    Weiter sind 76 Projekte in der Dimension Smart Energy and Environment angesiedelt. Besonders oft wurde hier die Zertifizierung als Energiestadt genannt. Viele Projekte haben die Förderung von erneuerbaren Energien und die Ressourcenschonung als Ziel. Aber auch intelligente Stromnetze und Beleuchtungssysteme stehen in mehreren Städten im Fokus.

    Die meisten Smart City-Projekte werden laut der ZHAW innerhalb der Verwaltung, von den Energieversogern oder von der Politik angestossen. Dabei orientieren sich die Städte oft an anderen Städten im In- und Ausland. Viele Städte wünschen sich jedoch insgesamt mehr Unterstützung vom Bund und von den Kantonen.

  • Swiss Energypark erzielt Produktionsrekord

    Swiss Energypark erzielt Produktionsrekord

    Der Swiss Energypark hat im vergangenen Jahr einen Produktionsrekord bei der Erzeugung von Energie aus Windkraft, Wasserkraft und Solarstrom erzielt. Die Energiemenge wird in einer Medienmitteilung mit 127 Gigawattstunden angegeben. Das entspricht rechnerisch dem Verbrauch von 28’200 Haushalten.

    Der 2016 auf Initiative der Berner BKW Energie AG und der Kantone Bern und Jura gegründete Swiss Energypark produziert Strom im Windkraftwerk Juvent, dem Sonnenkraftwerk Mont-Soleil und dem Wasserkraftwerk La Goule am Doubs. Die Region, die dem Versorgungsgebiet von La Goule entspricht, konnte so 86 Prozent ihres Bedarfs mit lokaler erneuerbarer Energie aus nachhaltigen Quellen decken, heisst es in der Mitteilung. Eine derartige Quote sei in dieser Höhe einmalig in der Schweiz.

    In der Mitteilung von Energypark und BKW wird darauf verwiesen, dass sich die versorgte Region gleichsam als Versuchsfeld für künftige Entwicklungen bei der Energieversorgung eigne. Denn der Energie-Mix aus Windkraft, Wasserkraft und Sonnenergie führe zum Ausgleich von Minderproduktion in einem der Sektoren. So habe das stabile Hochdruckwetter 2020 die Solarstromproduktion verstärkt, während die Ausbeute durch die Wasserkraft durch zeitweises Niedrigwasser des Doubs geringer wurde.

    Das Windkraftwerk Juvent habe 2020 nahezu 85 Gigawattstunden erzeugt, das ist der höchste Wert, der jemals an einem Standort in der Schweiz erreicht wurde und entspricht dem Verbrauch von rund 18’900 Haushalten. Die beim Bau 2016 erstellten Prognosen wurden um 20 Prozent übertroffen.

  • Landis+Gyr informiert über neue Ziele

    Landis+Gyr informiert über neue Ziele

    Anlässlich eines Investorentags hat Landis+Gyr am Mittwoch den bisherigen Ausblick für das Ende März endende Geschäftsjahr 2020/21 bestätigt. Laut seiner Medienmitteilung geht das Zuger Unternehmen unverändert von einem Nettoumsatz zwischen 1,3 und 1,4 Milliarden Dollar aus. Zudem rechnet es weiterhin mit einer im zweiten Semester gegenüber dem ersten verbesserte EBITDA-Marge.

    Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs (per Ende September 2020) war der Umsatz um 27 Prozent auf 623,5 Millionen Dollar abgesackt. Kunden hätten die Installation von Zählern pandemiebedingt ausgesetzt oder verlangsamt. Grössere Stornierungen habe es aber nicht gegeben. Das Wiederaufflammen der COVID-19-Fälle in Landis+Gyrs zweitgrösstem Markt Grossbritannien sei „besonders besorgniserregend“.

    Für den Zeitraum bis 2023 hat Landis+Gyr neue Mittelfristziele definiert. So strebt die Firma ein „organisches Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich“ an. Zudem verpflichtet sie sich zu einer „progressiven“ Dividendenentwicklung. Das Aktienrückkaufprogramm 2019-2022 bleibt weiterhin ausgesetzt. Die Partnerschaft mit Google werde den Übergang zu cloud-basierten Diensten beschleunigen.

    Zudem gibt Landis+Gyr den hundertprozentigen Erwerb von Rhebo, eines deutschen Anbieters von Cybersicherheitslösungen, bekannt. Bereits am Montag hat das Unternehmen mitgeteilt, dass es sich durch die Partnerschaft mit einem der grössten Energieversorger Grossbritanniens, EDF, einen Grossauftrag gesichert hat. Er sieht vor, dass Landis+Gyr nach der ersten Bestellung von 500’000 intelligenten Stromzählern der neuesten Generation bis Juni 2025 weitere 650’000 davon liefern wird.

  • Ecocoach lanciert Lastmanagement für Ladestationen

    Ecocoach lanciert Lastmanagement für Ladestationen

    Ecocoach bietet neu ein E-Mobility-Lastmanagement an, informiert das Schwyzer Technologieunternehmen in einer Mitteilung. Der ecoChargingCoach kann Ladestationen unabhängig von deren Hersteller verwalten, wird dort weiter erläutert. Immobilienbetreiber und Unternehmen können mit dem System die Belastung ihrer Netzanschlüsse durch Ladestationen reduzieren und somit Kosten sparen.

    In der Basisausführung könne der ecoChargingCoach bis zu zehn Wechselstrom-Ladestationen verwalten, schreibt Ecocoach. Zukünftig will das Technologieunternehmen sein E-Mobility-Lastmanagement auch auf Gleichstrom-Ladestationen erweitern.

    „Der ecoChargingCoach ist eine besonders zukunftssichere und flexible Energiemanagementlösung für Ladestationen“, wird Benjamin Friedrich, Leitender Geschäftsfeldentwickler von Ecocoach, in der Mitteilung zitiert. Das System sei mit verschiedenen Technologien und mit den Produkten unterschiedlicher anderer Anbieter kompatibel, erläutert Friedrich. Dadurch sei der ecoChargingCoach „universell für Wohn-, Industrie- und Gewerbebauten einsetzbar“.

  • Kernanlagen waren laut ENSI 2020 sicher

    Kernanlagen waren laut ENSI 2020 sicher

    In einer ersten Bilanz teilt das ENSI mit, dass die Kernkraftwerke (KKW) der Schweiz im vergangenen Aufsichtsjahr „sicher betrieben“ worden seien. Die Anzahl der meldepflichtigen Vorkommnisse habe 2020 etwas unter dem Durchschnitt der Vorjahre gelegen, heisst es in einer Medienmitteilung. Trotz der Pandemiesituation sei das ENSI in den KKW präsent gewesen. Sämtliche Anlagen hätten die Sicherheitsvorgaben eingehalten.

    Da Pandemiepläne bereits vor Auftreten des Coronavirus vorgelegen hätten, seien die Betreiber auf die aktuelle Situation vorbereitet gewesen. Jahreshauptrevisionen seien daran angepasst worden. Sie haben nach Überzeugung des ENSI dennoch den gesetzlichen Vorgaben entsprochen.

    Das KKW Mühleberg gelte seit dem 15. September 2020 als endgültig abgeschaltet. Auch die Stilllegung des Forschungsreaktors an der Universität Basel sei inzwischen so weit abgeschlossen, dass sich keine meldepflichtigen Vorkommnisse mehr ereignen könnten.

    Die meisten dieser Vorkommnisse, insgesamt acht, betrafen das KKW Beznau. Am 7. Dezember wurden beide Reaktorblöcke nach einer vom ENSI geforderten Überprüfung abgeschaltet und am 21. Dezember wieder hochgefahren. Weitere Abklärungen zu einem Teilaspekt liefen derzeit noch.

  • Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Die Digitalisierung ist in der Immobilienbranche angekommen. Mit dem Aufkommen verschiedener Immobilienplattformen machte die Branche die ersten Schritte, indem sie einzelne Immobilienbestände digital verfügbar machte. Nomoko geht nun einen grossen Schritt in die Zukunft: Das Ziel, eine zentrale Plattform und Community für verschiedenste Akteure der Immobilienbranche zu schaffen, die den Markt durchsucht, Investitionsmöglichkeiten identifiziert und analysiert, sowie auf detaillierte Immobilieninformationen zugreift. Die Teilnehmer des «Real Estate Shapers Switzerland»-Programms erhalten frühzeitigen Zugang zur Beta-Version der Plattform und zu einer exklusiven Community von innovativen, digital-affinen Immobilienentwicklern und Investoren. Im laufe des Jahres wird die Plattform allen Immobilien und Investoren geöffnet.

    Digitales Abbild der physischen Welt
    Die künftigen User erwartet ein digitales und detailgetreues Abbild der physischen Welt, ein sogenannter «Digital Twin». Es werden alle heute verfügbaren Immobiliendaten verbunden und harmonisiert. Durch die Zusammenführung von relevanten räumlichen Daten wie Standortinformationen, Immobilienpreisen, bau- bzw. zonenrechtlichen Daten und Nomokos 3D-Visualisierungen können Immobilienprojekte von Investoren und Entwicklern entscheidend optimiert werden. «Für die nachhaltige Wertschöpfung einer digitalisierten Immobilienbranche braucht es einen ganzheitlichen und übergreifenden Ansatz. Mit dem Digital Twin und der Schaffung eines offenen Ökosystems hat Nomoko deshalb das Potenzial, die Immobilienbranche endgültig ins digitale Zeitalter zu bringen», so Daniel Kündig, ehemaliger Präsident und Ehrenpräsident der SIA.

  • Energie 360° arbeitet an Power-to-Gas-Lösung

    Energie 360° arbeitet an Power-to-Gas-Lösung

    Energie 360° und das Gasspeicherunternehmen RAG Austria arbeiten daran, Solarenergie ganzjährig verfügbar zu machen. Beide verfolgen gemeinsam das innovative Power-to-Gas-Projekt Underground Sun Conversion – Flexible Storage. Es ist im Dezember 2020 gestartet, hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren und wird von der Europäischen Kommission gefördert. Am Forschungsstandort der RAG im oberösterreichischen Pilsbach laufen bereits Feldversuche.

    In diesem Projekt wird überschüssige erneuerbare Energie, etwa Solarstrom im Sommer, in Wasserstoff umgewandelt, erklärt Energie 360° in einer Medienmitteilung. Dieser wird dann zusammen mit Kohlenstoffdioxid in natürlichen Untergrundspeichern in über 1000 Metern Tiefe eingelagert. Dort verbinden Mikroorganismen Wasserstoff und Kohlensstoff zu erneuerbarem Methangas. Bei Versorgungslücken, etwa im Winter, kann diese Energie genutzt werden. Der Vorteil gegenüber Pumpspeicherkraftwerken oder Batterien liege in der viel höheren Speicherkapazität bei gleichzeitig geringem Oberflächenbedarf, so Energie 360°.

    In der Schweiz kooperieren die beiden Firmen mit der Universität Bern, der Ostschweizer Fachhochschule und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). „Wir arbeiten gemeinsam an der Lösung für eine der grössten Herausforderungen des Energiesystems der Zukunft: Wie treiben wir volatile erneuerbare Energieträger wie Sonne und Wind weiter voran und bieten dabei gleichzeitig ganzjährige Versorgungssicherheit?“, so Andreas Kunz, Leiter Energieanlagen bei Energie 360°.

  • Stadt Zug wird noch digitaler

    Stadt Zug wird noch digitaler

    Die Stadt Zug hat eine neue App namens eZug eingeführt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform für Einwohnerinnen und Einwohner. Über diese können sie sich gegenüber städtischen Behörden identifizieren, offizielle Dokumente anfordern und empfangen und diese sicher verwahren oder weiterleiten. Aktuell ist dies beispielsweise für Handlungsfähigkeitszeugnisse, Heimatausweise, Leumundszeugnisse, Wohnsitzbescheinigungen oder Betreibungsauszüge möglich. Mit der Zeit sollen laufend neue Dienstleistungen hinzugefügt werden. So soll bis Sommer beispielsweise ein Elternportal in die App integriert werden. Dort sollen Eltern und Lehrpersonen der Stadtschulen miteinander kommunizieren können.

    „Die Lancierung von eZug zeigt, dass wir die Umsetzung unserer Smart-City-Strategie zügig vorantreiben. Mit eZug legen wir einen wichtigen Grundstein für weitere geplante E-Government-Anwendungen“, lässt sich Stadtpräsident Karl Kobelt in der Mitteilung zitieren.

    Das Kernstück der App ist die von der Zürcher Procivis AG entwickelte und vom Kanton Schaffhausen bereits seit 2018 erfolgreich eingesetzte eID+-Technologie. Einwohnerinnen und Einwohner, die bereits die bestehende ZUGLOGIN-Infrastruktur nutzen, können ihre dort erfassten Angaben in die neue App übertragen lassen.

  • Axpo realisiert alpine Solaranlage mit Partnern

    Axpo realisiert alpine Solaranlage mit Partnern

    Die ursprünglich von Axpo initiierte Solar-Grossanlage auf der Muttsee-Staumauer wird zum Gemeinschaftsprojekt AlpinSolar von Denner, Axpo und IWB. Wie es in einer gleichlautenden Medienmitteilung aller heisst, werden die Energieversorgerinnen Axpo und IWB die grösste alpine Solaranlage der Schweiz im Sommer installieren und in Betrieb nehmen. Fast 5000 Solarmodule sollen an der nach Süden ausgerichteten Staumauer pro Jahr rund 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Discounter Denner wird ihn 20 Jahre lang abnehmen.

    Auf 2500 Metern über dem Meer könne auch in den Wintermonaten viel erneuerbare Energie gewonnen werden. Da die Anlage auf einer bestehenden Staumauer installiert wird, sei sie besonders umweltverträglich. Auch deshalb sei AlpinSolar „eine Anlage, wie sie die Energiewende braucht“.

    Trotzdem seien „solche Anlagen aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen heute noch kaum wirtschaftlich realisierbar“, bedauert Axpo-CEO Christoph Brand. „Wir haben uns dennoch mit starken Partnern dazu entschieden, dieses Leuchtturmprojekt zu realisieren“ und „ein Zeichen zu setzen“. „Wir sehen das Projekt auch als wichtigen Diskussionsbeitrag für die anstehenden Gesetzesrevisionen.“

    IWB, die Energieversorgerin des Kantons Basel-Stadt, beteiligt sich zu 49 Prozent an dem Projekt. Es passe gut zum Unternehmen, sagt IWB-CEO Claus Schmidt, weil „der Ausbau der Stromproduktion aus Solarenergie gezielt auch in der Schweiz“ zur eigenen Strategie gehöre.

  • Zürich passt Immobilienstrategie an Wachstum an

    Zürich passt Immobilienstrategie an Wachstum an

    Liegenschaften Stadt Zürich (LSZ) agiert als Eigentümerin, Investorin und Bewirtschafterin von Gebäuden der Stadt, die an Dritte vermietet werden. Nun hat LSZ ihre Strategie neu festgelegt, um dem Wachstum der Stadt Rechnung zu tragen. „Dieses Wachstum ist erfreulich und bestätigt die Politik des Stadtrats. Gleichzeitig bedeutet es aber auch eine Herausforderung, etwa in Bezug auf den zunehmenden Bedarf an Flächen für städtische Infrastrukturbauten und gemeinnütziges Wohnen“, wird Stadtrat Daniel Leupi in einer Mitteilung der Stadt Zürich zitiert, Vorsteher des Finanzdepartements.

    Im Rahmen der Handlungsfelder Wohnen, Gewerbe/Spezialimmobilien und Landreserven/Baurechte sollen künftig Schwerpunkte gesetzt werden. Dazu gehören der Erhalt des Kleingewerbes, die transparente Vermietung sowohl von Wohn- als auch Gewerbeflächen, die Digitalisierung und die ökologische Nachhaltigkeit.

    Zudem sollen Landreserven, die erst in den kommenden Jahren eine endgültige Bestimmung erhalten, für Zwischennutzungen geöffnet zu werden. Dadurch würden Freiräume geschaffen, „die auch kulturell und nicht kommerziell sehr aktiv genutzt werden und so zu einer farbigen und vielfältigen Stadt beitragen“, heisst es von Leupi.

  • IWB beteiligt sich an Agro Energie Schwyz

    IWB beteiligt sich an Agro Energie Schwyz

    IWB wächst weiter mit erneuerbaren Energien. Sie steigt nach eigenen Angaben in den Wärmeverbund der Agro Energie Schwyz AG (AES) ein. Diese hat seit 2006 im Schwyzer Talkessel ein modernes Netz von über 100 Kilometern Länge mit modernsten Produktionsanlagen aufgebaut. Ein Holzheizkraftwerk, eine ORC-Anlage und eine Biogasanlage versorgen rund 1500 Abnehmer. Ziel von AES sei der Bau und Betrieb einer regionalen, unabhängigen und CO2-neutralen Energieversorgung in der Region. Grossen Wert lege der Betreiber auch auf eine lokale Wertschöpfung.

    IWB übernimmt Anteile des grössten Anteilseigners, der Vorsorgeeinrichtung Profond. Profond hatte nach einem Investor mit ausgewiesener Kompetenz in der Wärmeversorgung und glaubwürdiger ökologischer Ausrichtung gesucht. Mit dieser Investition folge IWB ihrer Strategie, die Wärmeversorgung zu dekarbonisieren, gezielt auch ausserhalb des Kantons Basel-Stadt.

    „Die Agro Energie Schwyz ist ein innovatives, stark wachsendes Unternehmen mit klarem Fokus auf der erneuerbaren Energieversorgung“, begründet IWB-CEO Dr. Claus Schmidt die Wahl seines Unternehmens. „Als Betreiberin des grössten Schweizer Fernwärmenetzes kann IWB im Wärmeverbund ihre grosse Erfahrung beisteuern und gleichzeitig ihre führende Position bei der erneuerbaren Wärme ausbauen.“

  • Siemens befreit Monte-Rosa-Hütte vom Blei

    Siemens befreit Monte-Rosa-Hütte vom Blei

    Die 2883 Meter hoch gelegene Monte-Rosa-Hütte in den Walliser Alpen ist von Siemens Schweiz mit neuen Batterien zur Speicherung des selber erzeugten Solarstroms ausgestattet worden. Die 2010 eingeweihte neue Hütte, die die alte von 1895 ersetzt hat, gilt mit ihrer modernen Haustechnik – ebenfalls von Siemens – als sogenannte Hightech-Hütte. In der jetzt abgelaufenen Aktion wurden laut Medienmitteilung die 48 alten Bleibatterien mit einem Gesamtgewicht von 8,6 Tonnen, die an das Ende ihrer Nutzungsdauer gelangt waren, durch 14 Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (LFP) mit einer Kapazität von 215 Kilowattstunden ersetzt. Installation und Abtransport fanden in Kooperation mit der Air Zermatt AG statt.

    Die Monte-Rosa-Hütte ist weitgehend energieautark. In der Südseite der Hütte ist eine Photovoltaikanlage eingebaut. Daneben gibt es thermische Solarkollektoren. Sämtliche Daten zur Gebäudeleistung wie der erzeugte Solarstrom oder die Batterieleistung werden seit 2010 in den Siemens Gebäude-Navigator geleitet. Weil alle technischen Systeme digitalisiert sind, können sie so auch ferngesteuert werden.

    Der Energieautarkiegrad der Hütte soll mit der neuen Batterie-Lösung noch gesteigert werden, heisst es in der Siemens-Mitteilung. Auch werde das für schlechtes Wetter vorgesehene Stromaggregat entlastet. Mit der neuen Anlage soll die Energieversorgung der Monte-Rosa-Hütte zu jeder Tageszeit und bei jeder Wetterlage gesichert sein.

  • Schlieren kehrt in Zukunft elektrisch

    Schlieren kehrt in Zukunft elektrisch

    Die Stadt Schlieren hat ihr erstes strombetriebenes Kehrichtfahrzeug angeschafft. Eines der drei Kehrichtfahrzeuge in Schlieren habe seine Nutzungsdauer erreicht und müsse ersetzt werden, heisst es in einer Mitteilung. Da die Stadt seit 2020 aus Gründen der Nachhaltigkeit bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge auf E-Mobilität setze, wurde auch für das neue Kehrichtfahrzeug ein Elektro-Modell ausgesucht. Das wird von der Firma Designwerk Products AG in Winterthur gebaut.

    Der Stadtrat hat auf seiner Sitzung am 13. Januar die Ausgaben in Höhe von 775’000 Franken genehmigt. Das Gemeindeparlament hatte das Budget für die Beschaffung des Kehrichtfahrzeugs am 16. Dezember 2020 genehmigt.

    Das erste strombetriebene Kehrichtfahrzeug in Schlieren bietet laut der Mitteilung im Betrieb mehrere Vorteile. Zum einen steht da die CO2-Reduktion. Aber auch die Betriebskosten rechnen sich. Denn die Energiekosten für Strom sind im Vergleich zu Diesel wesentlich günstiger. Wenige kostenaufwändig als beim Diesel sind auch die Wartungs- und Reparaturkosten, denn es gibt bei Elektromotoren weniger Verschleissteile als bei Vebrennermotoren. Ausserdem fielen weder LSVA-Gebühren – die Schwerverkehrsabgabe – noch Strassenverkehrsabgaben an. Bei einer Einsatzdauer von zehn Jahren sei das Elektrofahrzeug somit wesentlich günstiger als ein dieselbetriebenes Fahrzeug, heisst es in de Begründung des Stadtrats.

  • BKW erneuert Unterstationen im Oberaargau

    BKW erneuert Unterstationen im Oberaargau

    Die BKW erneuert ihre in die Jahre gekommenen Umspannwerke in den Berner Gemeinden Huttwil, Niederbipp und Bannwil, informiert die Energiedienstleisterin in einer Mitteilung. Als Hintergrund wird dort der steigende Energiebedarf im Oberaargau genannt. Hier planten diverse Unternehmen eine Erweiterung ihrer Kapazitäten, schreibt die BKW.

    In die Erneuerung der drei Unterstationen will die BKW rund 11 Millionen Franken investieren. Die Arbeiten werden gemeinsam mit den Tochterunternehmen AEK und onyx durchgeführt, da die Anlagen auch die Gebiete dieser Tochterfirmen versorgen, heisst es in der Mitteilung. Bis 2023 sollen die Gebiete rund um Niederbipp, Densingen, Bannwil, Herzogenbuchsee und Huttwil „mit hochmoderner Netztechnik“ ausgestattet werden, schreibt die BKW.

    Die Arbeiten in Huttwil stehen bereits kurz vor Fertigstellung, informiert die Energiedienstleisterin in der Mitteilung weiter. Hier wurde die 50-Kilovolt-Anlage erneuert und in einem neuen Gebäude untergebracht. In Niederbipp laufen die Arbeiten seit August letzten Jahres. Dabei wird die alte 16-Kilovolt-Anlage durch ein leistungsfähigeres neues Exemplar ersetzt. In Bannwil soll eine neue 50-Kilovolt-Schaltanlage installiert werden.

  • Ludicious Zürich Game Festival stellt Betrieb ein

    Ludicious Zürich Game Festival stellt Betrieb ein

    Die Stadt Zürichund die Kulturstiftung Pro Helvetia werden das Ludicious Zürich Game Festival künftig nicht mehr weiterführen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Veranstaltung galt als eines der grössten Gaming-Festivals im deutschsprachigen Raum. Es bestand aus einer Kombination von Präsentationen, Diskussionsrunden, Seminaren und Preisverleihungen. Zuletzt hat die Veranstaltung im Juli 2020 aufgrund der Corona-Pandemie digital stattgefunden.

    Die Stadt Zürich will Schweizer Spieleentwickler künftig im Rahmen von anderen Formaten unterstützen, heisst es in der Mitteilung. Pro Helvetia will sich währenddessen bei der Vorstellung von Schweizer Entwicklern an internationalen Konferenzen engagieren.

    „Ich bin sehr traurig, Ludicious nach jahrelangem Wachstum verschwinden zu sehen. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass wir dabei geholfen haben, die Schweizer Spieleentwickler zusammenzubringen und zu unterstützen“, lässt sich Ludicious-Präsident Chris Bergstresser in der Mitteilung zitieren.

  • ETH-Modell ebnet Weg zur Energiewende

    ETH-Modell ebnet Weg zur Energiewende

    Am Energy Science Center (ESC) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) arbeitet eine interdisziplinäre Forschungsgruppe an der Plattform Nexus-e. Sie soll helfen, die grundlegenden Fragen zu beantworten, die die beschlossene Energiewende jetzt und in den kommenden Jahren für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft aufwirft. Das Projekt wird vom Bundesamt für Energie unterstützt.

    Wie ein Video der ETH veranschaulicht, soll Nexus-e das ganze komplexe Schweizer Stromsystem abbilden. „Um Lösungen für die Zukunft zu finden, braucht es mehr Flexibilität“, wird Projektmanager Marius Schwarz in einem Artikel der ETH zitiert. „Mit Nexus-e wollen wir eine Plattform bereitstellen, mit welcher wir verschiedene Szenarien modellieren und so die Transformation des Energiesektors in den nächsten Jahrzehnten erleichtern können.“

    Dabei soll diese transparente Plattform eine Art Werkzeugkasten sein. Ihre flexibel einsetzbaren Module sollen die Schweizer Gesamtwirtschaft und den Strommarkt ebenso repräsentieren wie den Strommarkt, Investitionen in dezentrale und zentrale Energieanlagen, die Netzsicherheit und den Netzausbau.

    Sie diene auch als Modellierungsinfrastruktur, die kontinuierlich in Forschung und Lehre zum Einsatz kommt. Damit werde sie zur Modellierungsplattform für die fachübergreifende Forschung innerhalb der Hochschule. Doch auch ausserhalb soll sie als Testumgebung genutzt und weiterentwickelt werden. „Wir sind daher offen für neue Kooperationen im akademischen Bereich, aber auch mit politischen Entscheidungsträgerinnen oder Vertretern der Industrie“, so ESC-Leiter Christian Schaffner.

  • Lidl plant Filialen für die Zukunft

    Lidl plant Filialen für die Zukunft

    Lidl Schweiz habe sich bereits 2014 verpflichtet, den Betrieb seiner Filialen laufend nachhaltiger zu gestalten, informiert das Detailhandelsunternehmen in einer Mitteilung. Immerhin entspreche der Energieverbrauch der 150 Schweizer Lidl-Filialen dem einer mittelgrossen Stadt des Landes, heisst es dort weiter. Entsprechend gross sei das Einsparungspotenzial.

    Neue Filialen sollen bereits ab diesem Jahr mit Hilfe eines innovativen Energiekonzepts realisiert werden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Es ist uns ein grosses Anliegen, dass unsere künftigen Standorte zukunftsfähig und nachhaltig im Hinblick auf Bausubstanzen, Energieverbrauch und Technik sind“, wird Reto Ruch, Chief Real Estate Officer von Lidl Schweiz, dort zitiert. Für die Entwicklung dieses Energiekonzepts spannt Lidl Schweiz mit der Empa zusammen.

    In einem ersten Schritt werden die beiden Partner dabei den Energieverbrauch der bestehenden Filialen analysieren. In Folge sollen daraus dann Optimierungsmassnahmen abgeleitet werden. Gleichzeitig wollen Empa und Lidl alternative Energiesysteme mit Hilfe von Computersimulationen erproben. „Unser Ziel ist es, Lidl Schweiz mit unserer Forschungsarbeit zu helfen, die Nachhaltigkeit weiter zu verbessern, Emissionen auch künftig zu verringern und das Energiemanagement zu optimieren“, erläutert der Empa-Forscher Curdin Derungs in der Mitteilung.

  • Poenina übernimmt Kälte 3000 AG

    Poenina übernimmt Kälte 3000 AG

    Die Bündner Kälte 3000 AG wird per 31. März 2021 zur Poenina Holding gehören, informiert die Gebäudedienstleistungsgruppe aus dem Wirtschaftsraum Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge ist der entsprechende Vertrag am 15. Januar unterzeichnet worden. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    „Mit der Akquisition der Kälte 3000 AG setzen wir unsere Wachstumsstrategie in den Kernkompetenzbereichen Heizung und Kälte fort“, wird Jean Claude Bregy, CEO der Poenina Gruppe, in der Mitteilung zitiert. Die auf Dienstleistungen für Kältetechnik spezialisierte Neuerwerbung verfügt neben dem Hauptsitz in Landquart über Niederlassungen in Samedan GR, Untereggen SG und Regensdorf ZH. Der Jahresumsatz des Unternehmens wird in der Mitteilung auf rund 15 Millionen Franken beziffert.

    Die bisherigen Geschäftsleiter Ronny Berry, Robert Gadient und Pius Gruber sollen die Kälte 3000 AG auch unter dem Dach von Poenina führen. Das Unternehmen werde zudem weiterhin unter seinem alten Namen auftreten, informiert Poenina in der Mitteilung.

  • Dietikon wählt Architekturprojekt für Schulerweiterung

    Dietikon wählt Architekturprojekt für Schulerweiterung

    Der Sieger im Architekturwettbewerb um die Erweiterung der Schulanlage Wolfsmatt in Dietikon steht fest. Das Zürcher Architekturbüro Bünzli Courvoisier erhielt vom Dietiker Stadtrat den Zuschlag. Zum einen überzeugte laut Medienmitteilung der Entwurf „Im Grünen“ durch Beibehaltung des Grundgedankens einer Pavillon-Schule mit Laubengängen zwischen den Einheiten und einem baulichen umschlossenen Pausenhof. Zum anderen sei das Angebot auch unter den kostengünstigsten gewesen, heisst es.

    Die Schulhauserweiterung ist wegen der steigenden Schülerzahlen notwendig geworden. Die Anlage Wolfsmatt wurde 1962 erbaut und ist zu klein geworden. Heute muss sie laut der Mitteilung um zwei weitere Primarklassenzüge, Gruppen-, Hort- und Mehrzweckräume sowie eine Turnhalle erweitert werden. Die Zubauten werden in südlicher Richtung der bestehenden Anlage entstehen. Damit soll auch ein neuer Zugang entstehen. Aus landschaftlicher Sicht werde die heutige Figur aus Pavillonbauten und umfliessenden Freiräumen erhalten und logisch ergänzt, heisst es in der Mitteilung.

    Der Zuschlag für das Generalplanerteam unter Federführung von Bünzli Courvoisier Architekten AG soll 2022 in einer Volksabstimmung erteilt werden. Bei Genehmigung soll 2024 mit dem Bau begonnen werden. Das Modell zum Projekt kann ab sofort und bis zum 12. Februar im Foyer des Stadthauses besichtigt werden.

  • BKW übernimmt deutsche Ingenieursfirma

    BKW übernimmt deutsche Ingenieursfirma

    Die BKW Gruppe hat ihr Engineering-Netzwerk in Deutschland mit der Übernahme der R&P Ruffert GmbH verstärkt, informiert die Berner Energiedienstleisterin in einer Mitteilung. Das 1976 in Limburg gegründete Unternehmen verfügt über weitere Standorte in Erfurt, Halle, Düsseldorf und Hamburg. Zudem unterhält die auf Tragwerksplanung spezialisierte Ingenieursfirma Projektbüros in Berlin, Koblenz, Frankfurt, Leipzig und Nürnberg.

    Der jährliche Umsatz der R&P Ruffert GmbH wird in der Mitteilung auf einen „tieferen zweistelligen Millionenbetrag“ beziffert. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht. Die Genehmigung der Übernahme durch die deutschen Kartellbehörden ist derzeit noch anhängig.

    Nach der Übernahme soll die R&P Ruffert GmbH in die BKW-Tochter BKW Engineering eingegliedert werden. Die Leitung werde bei den bisherigen Inhabern und Geschäftsführern verbleiben, informiert die BKW. Sie will mit der Übernahme „die Kompetenzen ihres Netzwerkes erweitern und ihre Position im Wettbewerb mit multidisziplinären Marktführern stärken“, heisst es in der Mitteilung.

  • Plug’n Roll baut E-Ladenetz für den Kanton Zürich

    Plug’n Roll baut E-Ladenetz für den Kanton Zürich

    Der Kanton Zürich hat sich nach einer öffentlichen Ausschreibung für den E-Mobility-Anbieter von Repower als Einrichter und späterer Betreiber der Ladeinfrastruktur auf den kantonseigenen Liegenschaften entschieden. Bis 2030 soll die Fahrzeugflotte des Kantons Zürich auf nicht-fossile Fahrzeuge umgestellt werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Plug’n Roll von Repower hat mit dem Kanton eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Weil noch nicht genau feststeht, wie viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge gebaut werden müssen. Bis 2025 rechnen die Partner mit einem Bedarf von 880 Ladestationen. Insgesamt 765 davon sollen laut Mitteilung mit einer Ladeleistung von drei bis 22 Kilowatt eingerichtet werden. Dazu kommen 115 Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von 22 bis 150 Kilowatt. Beim Kanton Zürich rechnet man bis 2030 sogar mit einem Bedarf von insgesamt tausend bis 1450 Ladestationen.

    Plug’n Roll soll das Ladenetz nicht nur aufbauen. Der Zürcher Regierungsrat hat den Auftrag für die Beschaffung und auch die Bewirtschaftung der Ladestationen erteilt. Der Gesamtauftrag, der bis 2025 erfüllt werden soll, umfasst Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Betrieb, Instandhaltung und Störungsbehebung der Stationen sowie die Administration der Energieabrechnung, heisst es in der Mitteilung von Repower.

  • ABB liefert Elektroantrieb für Luxusyacht

    ABB liefert Elektroantrieb für Luxusyacht

    ABB und Oceanco haben eine Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Schiffsantriebe beschlossen. Zunächst wird ABB zwei 2,5-Megwatt-Azipod-Einheiten sowie Antriebs- und Steuerungseinheiten für eine Superyacht von Oceanco liefern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Das Azipod-System von ABB basiert den Angaben des Unternehmens zufolge „auf einem steuerbaren Antriebssystem, dessen elektrischer Antrieb in einer Gondel unterhalb des Schiffsrumpfes angebracht ist“. Es kann den Treibstoffverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Wellenantrieben um bis zu 20 Prozent senken.

    Diese erste Lieferung sei der Start für eine intensivere Kooperation mit Oceanco, wie ABB in seiner Mitteilung schreibt. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Markt für nachhaltige Elektroantriebe bis 2025 auf voraussichtlich mehr als 10 Milliarden Dollar wachsen wird.

    „Wir freuen uns sehr, diesen ersten Vertrag mit Oceanco abgeschlossen zu haben und sind gespannt auf die zukünftige Zusammenarbeit. Als wichtige Grundlage unserer Beziehung vereint unsere beiden Unternehmen der Anspruch, unser Geschäft nachhaltig weiterzuentwickeln“, lässt sich Thomas Hackman von ABB Marine & Ports zitieren.

  • MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform

    MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform

    Die Immobilienplattform von MoneyPark sei „konsequent auf Big Data-Technologie“ aufgebaut, erläutert das Fintech-Unternehmen aus Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat MoneyPark die Plattform nun auch für die breite Öffentlichkeit freigeschaltet. Ursprünglich was deren Nutzung den Kunden von MoneyPark vorbehalten gewesen.

    Potenzielle Käufer oder Verkäufer sowie Eigentümer einer Immobilie können über die Plattform detaillierte Informationen über die Wunschimmobilie abrufen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Käufer und Verkäufer haben zudem die Möglichkeit, sich von den Hypothekar- und Immobilienspezialisten von MoneyPark beraten zu lassen. „Die neue Plattform ist nicht nur ein Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte von MoneyPark, sondern vor allem ein riesiger Transparenzgewinn für jeden Immobiliensuchenden, -eigentümer und -verkäufer“, wird Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, in der Mitteilung zitiert.

    Mit seiner Immobilienplattform will MoneyPark laut Mitteilung „mehr Bewegung in den seit Jahrzehnten statischen und noch wenig innovativen Schweizer Immobilienmarkt“ bringen. Das Unternehmen war 2012 mit dem Ziel an den Start gegangen, den Zugang zum Immobilienmarkt zu erleichtern. „Mit unserem neuen Plattformangebot können wir unseren Kundinnen und Kunden viel früher und viel länger die Hand reichen und ihnen helfen, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen“, meint Heitmann.

  • PriceHubble expandiert in Niederlande

    PriceHubble expandiert in Niederlande

    PriceHubble ist jetzt auch in den Niederlanden präsent. Gleichzeitig mit der Eröffnung seiner neuen Präsenz in Amsterdam startet der Zürcher Spezialist für Immobilienbewertungen laut einer Medienmitteilung eine strategische Partnerschaft mit Yellowtail Conclusion. PriceHubble unterstützt Akteure im Immobiliensektor mittels innovativer Technologien wie Machine Learning und Big Data Analytics bei Investitionsentscheiden.

    Thomas Berghaus leitet das neue Unternehmen PriceHubble Netherlands B.V. „Der Immobilienmarkt in den Niederlanden wächst seit Jahren und der starke Zuzug wird diesen Trend vor allem im Bereich der Entwicklung von Wohnimmobilien weiter verstärken“, wird Berghaus in der Mitteilung zitiert. „Deshalb gehöre dieser Standort zu den attraktivsten in ganz Europa. „Unsere digitalen Produktlösungen helfen niederländischen Maklern, Intermediären und Banken, den Markt erfolgreich zu erschliessen und Transparenz zu schaffen.“

    PriceHubble und Yellowtail wollen künftig gemeinsam mithilfe der digitalen Immobilienbewertung neue Servicekonzepte auch für die Hypothekenberatung entwickeln. „Wir sind daher stolz“, so Yellowtail-Geschäftsführer Matthijs Mons, „dass wir PriceHubble beim Eintritt in den niederländischen Markt unterstützen können“.