Schlagwort: immoNews

  • Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Ab sofort stehen alle digitalen Standardprodukte von swisstopo kostenlos zur Verfügung. Damit will das Bundesamt für Landestopographie ermöglichen, dass digitale Karten, Luftbilder, Landschaftsmodelle und geologische Vektordaten „genutzt, weiterverteilt und wiederverwendet“ werden. Das schliesst auch kommerzielle Nutzungen mit ein, wie swisstopo in einer Medienmitteilung bekanntgibt.

    Diese Daten wurden auf einen Bundesratsbeschluss hin allgemein zugänglich gemacht. Der Bundesrat verfolge damit das Ziel einer noch breiteren Nutzung der Geoinformationen. Zudem sei diese Öffnung Teil der „Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019-2023“.

    Besonders interessant dürften diese Daten für Ingenieure, Architektinnen, Programmierer und Planerinnen sein. Auch für Forschung und Wissenschaft werde der Zugang zu den amtlichen Geodaten einfacher, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Auf diese Weise könne swisstopo einen aktiven Beitrag für Innovation und wirtschaftliches Wachstum leisten und gleichzeitig die digitale Transformation in der Schweiz unterstützen. Die Dateien lägen in maschinenlesbarer Form vor und könnten einfach in digitale Prozesse eingebunden werden.

  • Locatee expandiert nach New York

    Locatee expandiert nach New York

    Die Zürcher Firma Locatee hat neu einen zweiten Sitz in New York. Das dort arbeitende Team soll ab sofort amerikanische Unternehmen bei der Planung ihres tatsächlichen Bedarfs an Büroflächen unterstützen. Weil die Bürolandschaft nach der Pandemie völlig anders aussehen werde als davor, sei es nötig, sich ein klares Bild von der tatsächlichen Belegung und Auslastung zu machen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dieser Expansion in den USA sein ein weiterer Schritt hin zum Ziel, der weltweite Marktführer für Arbeitsplatzanalyse zu werden. Diese Analyse nutzt die vorhandenen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerke vor Ort, um genau festzustellen, wie effektiv die Büroflächen eines Unternehmens genutzt werden. Dies ermögliche es, je nach Bedarf zu vergrössern oder zu verkleinern.

    „Wir wissen, dass grosse Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wie sein Immobilienportfolio genutzt wird“, so Locatee-CEO Thomas Kessler. „Und dies führt zu enormen Kostenbelastungen in Form von verschwendetem Platz. Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihr Immobilienportfolio effektiv zu verwalten.“

    Locatee wurde 2014 gegründet. 2016 war die Schweizerische Post das erste Unternehmen, das Locatee in allen Immobilien einsetzte. Heute, so Locatee, werde seine Plattform von Unternehmen wie Deloitte, Swiss Re und anderen der 1000 weltweit wertvollsten Firmen in mehr als 60 Ländern genutzt.

  • Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments wird in diesem und im nächsten Jahr drei neue Gebäude eröffnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Eröffnung für das Projekt in Basel ist bereits für Juli 2021 vorgesehen. In zentraler Lage hinter dem Basler SBB-Bahnhof werden dann 125 Studios in fünf verschiedenen Einrichtungsstilen zur Verfügung stehen. Ausserdem werden in dem Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant, ein Gemeinschaftsbüro und ein Swimmingpool eingerichtet.

    Im kommenden Jahr werden die Projekte in Glattbrugg und Lugano folgen. Dabei entstehen in Glattbrugg alleine 316 neue Apartments. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich. Neben den neuen Wohnungen entstehen dort auch ein Restaurant, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Fitness- und Wellnessbereich. Ebenfalls im kommenden Jahr wird die Liegenschaft in Lugano eröffnet, am Ufer des Luganersees. Dort entstehen 55 neue Apartments. „Trotz der aktuellen globalen Krise folgen wir unserer Mission, weiter zu expandieren“, wird Anja Graf in der Mitteilung zitiert, CEO und Vorsitzende von Visionapartments. „Wir sind stolz auf unser Wachstum und freuen uns auf die Fertigstellung dieser Immobilienprojekte“, sagt sie über die Projekte in Glattbrugg und Lugano.

    Visionapartments ist 1999 in der Schweiz gegründet worden uns ist auf die Vermietung von möblierten temporären Wohnungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Objekte an 850 internationalen Standorten an.

  • Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den Hypothekarischen Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen unverändert bei 1,25 Prozent belassen. In einer Medienmitteilung des BWO wird darauf verwiesen, dass dieser für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz gültige Satz inzwischen seit 3. März 2020 nicht geändert worden ist.

    Der Referenzzinssatz wird auf Basis des vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatzes der inländischen Hypothekarforderungen festgestellt. Dieser ist am Stichtag 31. Dezember 2020 ermittelt worden. Der Satz ist laut BWO gegenüber dem Vorquartal von 1,30 Prozent auf 1,28 Prozent gesunken. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz bleibt weiter bei 1,25 Prozent und bleibt auf diesem Niveau, bis der Durchschnittszinssatz unter 1,13 Prozent sinkt oder über 1,37 Prozent steigt, erläutert das BWO. Angegeben wird der Satz immer auf Viertelprozente genau.

    Da der Satz unverändert bleibt, ergibt sich laut BWO auch kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch. Falls ein Mietzins im einzelnen Vertragsverhältnis nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 1,25 Prozent basiere, bestehe ein Senkungsanspruch. Auch Kostenänderungen etwa bei Unterhaltskosten könnten zu einem Anpassungsanspruch führen.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.

  • Regionalwerke AG Baden realisiert Bauprojekt an der Limmat

    Regionalwerke AG Baden realisiert Bauprojekt an der Limmat

    Das Projekt der Überbauung Limmergy im Obersiggenthaler Ortsteil Rieden kommt voran. Für das von der Regionalwerke AG Baden lancierte Bauvorhaben ist auf Beschluss des Gemeinderats Obersiggenthal im Februar das Mitwirkungsverfahren durchgeführt worden. Das ist am Montag abgeschlossen worden, sodass die Planung weitergeführt werden kann.

    Entstehen soll laut Mitteilung der Regionalwerke Baden dort an einem Südhang mit Flussanbindung eine „smarte“ Bebauung. Jeder Buchstabe steht dabei für eine der fünf Intentionen, die das zukunftsgerichtete Projekt verfolgen soll: S steht für Sozial, M für Minimal, A für Automatisch, R für Regional und T für Typologie – was im Fachjargon die Architektur bedeutet.

    Das Projekt solle Pioniercharakter für eine moderne und nachhaltige Überbauung haben und das Ziel der Energiestrategie 2050 erfüllen, mit Reduktion des Energieverbrauchs pro Person und Jahr, heisst es in der Darstellung zum Vorhaben. Über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes solle der CO2-Verbrauch so weit wie möglich reduziert und somit dem Netto-Null-Ziel der Schweizer Klimapolitik Rechnung getragen werden. Photovoltaikdächer sollen mehr Strom produzieren als die 40 Haushalte im Projekt verbrauchen.

    Damit sollen auch die beiden Elektroautos aufgeladen werden, die den Mietern zur Verfügung stehen werden und über eine App zu buchen sind. Gemeinsamkeit wird ohnehin in Limmergy grossgeschrieben, wie aus der Unternehmensangaben hervorgeht. So wird es eine Gemeinschaftsküche, einen Gemeinschaftsgarten mit Grillstelle und eine Werklobby geben.

  • Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Unabhängig von der Corona Situation sind gerade bei STWE-Versammlungen folgende Schwierigkeiten anzugehen und zu bewältigen:

    • Gerechte Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen
    • Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und Fristen
    • Hohe Administrative Aufwände
    • Einhaltung von Terminen
    • Erstellung und Zuweisung von Aufgaben
    • Protokollierung der gesamten Versammlung

    Die Digitalisierung hat gerade auch Lösungen in diesem Bereich enorm gepusht. Entsprechend sind verschiedene Anbieter im Markt aktiv, die versuchen den analog geführten Prozess in die digitale Welt zu verschieben, jedoch nicht allen gelingt dies mit gleicher Einfachheit und leich breitem Lösungsansatz. Umso wichtiger ist hier die Vorselektion und Qualitätsprüfung . Die Lösung aus unserem Produktportfolio kann Aufgrund der Kompatibilität mit verschiedenen ERP-Formaten und IT-Infrastrukturen als Plug & Play verstanden werden. Durch das einmalige Setup und dem verhältnismäßig kleinen Aufwand heben sich die Effizienzvorteile noch mehr hervor. Sobald alles installiert und aufgegleist ist, können ganze Prozesse digitalisiert und umfassend behandelt werden.
    Auch hybride teil-digitalisierte Prozesse sind für die Lösung kein Problem, was im Hinblick auf die unterschiedliche Bereitschaft/IT-Kenntnisse der Versammlungsteilnehmer sehr wichtig ist. So können alle oben genannten Schwierigkeiten über ein und dieselbe Software angegangen und gelöst werden.

    Die Quintessenz ist klar, dass durch die Unterstützung der einfachen Lösung flexible STWE-Versammlungen physisch und/oder digital durchgeführt werden können und so die Effizienz bei der Durchführung wie auch in der Vor- sowie Nachbereitung erheblich gesteigert werden kann. Dadurch kann der Fokus wieder auf die Arbeitsschritte gesetzt werden, wo es Fachkompetenz und Sozialkompetenz braucht. Nebst der Digitalisierung der Bewirtschaftung sind auch noch weitere digitale Lösungen in den Fokus geraten, welche unter PropTechMarket.net ersichtlich sind.

    Mehr dazu finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions

  • Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Solothurner Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Erträge in Gesamthöhe von 792,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 1,26 Milliarden Franken verbucht worden. Swiss Prime Site führt den Rückgang vor allem auf den im Februar 2020 abgeschlossenen Verkauf der Tochter Tertianum zurück.

    Der Gewinn aus der Veräusserung hatte sich gleichzeitig in einem kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) niedergeschlagen. Hier wurden im Berichtsjahr 762,3 Millionen Franken verbucht, gegenüber 628,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Reingewinn legte im Jahresvergleich von 608,5 Millionen auf 610,4 Millionen Franken zu. Ohne Berücksichtigung von Neubewertungen und latenten Steuern habe der Gewinn von 315,7 Millionen auf 476,6 Millionen gesteigert werden können, schreibt Swiss Prime Site.

    Im Kerngeschäft Immobilien wurden 2020 insgesamt 431,0 Millionen Franken Erträge aus Vermietung erwirtschaftet, das sind 1,4 Prozent weniger als 2019. Das Betriebsergebnis ging im Jahresvergleich von 572,9 Millionen auf 555,0 Millionen Franken zurück. Der Wert des Immobilienportfolios legte gleichzeitig um 4,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Franken zu. Bis 2040 will Swiss Prime Site sein Immobilienportfolio klimaneutral gestaltet haben, erläutert die Immobiliengesellschaft in der Mitteilung.

    In derselben Mitteilung gibt das Unternehmen einen Wechsel in der Gruppenleitung bekannt. Finanzchef Markus Meier habe sich aus persönlichen Gründen entschlossen, Swiss Prime Site zu verlassen, schreibt die Immobiliengesellschaft. Seine Nachfolge soll per Anfang Juli Marcel Kucher antreten, der derzeit noch für die Peach Property Gruppe als CFO agiert. „Mit seinem breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Kapitalmarkt und Digitalisierung“ werde Kucher „das Führungsteam unserer Gruppe optimal ergänzen und weiter stärken“, wird Verwaltungsratsmitglied Barbara Frei-Spreiter in der Mitteilung zitiert.

  • Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Der Kanton Zürich zieht gute junge Architekten an. Gleich alle drei Podestplätze des Foundation Awards 2021 gingen an Büros im Kanton, und fast alle Preisträger sind von auswärts zugezogen.

    Das Büro Comte/Meuwly in Zürich hat den ersten Preis erhalten. Die beiden Romands Adrien Comte und Adrien Meuwly interessierten sich mehr für den Alltag und die namenlose Architektur als für Bauikonen, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Zum Werk des Büros gehörten eine Erweiterung eines vorfabrizierten Holzhäuschens in Genf ebenso wie ein Vordach über einer Altbautür und Segel für eine Buvette. „In einer Zeit, in der viele nach historischen Bezügen und lieblicher Farbigkeit suchen, ist diese minimalistische Härte und Leichtigkeit überraschend und frisch“, so die Jury.

    Angel Solanellas Terés, Camiel Van Noten und Marianne Meister haben sich in Antwerpen an einem Workshop kennengelernt und arbeiten nun in Zürich zusammen. Sie haben die Jury mit ihren Projekten für die Residenz Brigerberg in Ried-Brig VS und für das Atelier Köbö in Zürich überzeugt.

    Saikal Zhunushova vom Büro Oekofacta in Winterthur hat mit ihrer sanften Erneuerung eines Flarzhauses von 1832 im Zürcher Oberland überzeugt. Dabei hat sie auch die Familie des Hauses mit in die Arbeit einbezogen. Die in Kirgisien ausgebildete Architektin verbindet in ihrer Arbeit Anregungen ihrer alten und ihrer neuen Heimat. So bringt sie die Jurte Kirgisiens als Gartenpavillon in die Schweiz und energiesparende Bauprojekte aus der Schweiz nach Kirgisien.

    Der Foundation Award zeichnet seit 2010 junge Schweizer Architekturbüros aus. Der Preis wird unter anderem vom Kulturfernsehen art-tv.ch, der Architekturzeitschrift „Hochparterre“, dem Schweizerischen Architekturmuseum in Basel und der Swissbau getragen.

  • Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind zum Jahresende 2020 auf neue Höchstwerte gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur Studie „Immobilien Schweiz Q1/Q2“. Konkret haben die Analysten der Bankengruppe einen Anstieg der Preise von Einfamilienhäusern um 2,9 und von Eigentumswohnungen um 3,1 Prozent im Jahresvergleich beobachtet. Sie rechnen damit, dass die Preise für Wohneigentum auch in diesem Jahr weiter steigen. „Für Haushalte, welche die Tragbarkeitsrichtlinien und Eigenkapitalvorgaben erfüllen, ist und bleibt der Erwerb von Wohneigentum aus reiner Kostenperspektive ein ökonomisch sinnvoller Entscheid“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Büroflächenmarkt habe die Pandemie bisher ebenfalls nicht zu sinkenden Preisen geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Der Test steht diesem Markt erst noch bevor, denn er ist von langfristigen Mietverträgen geprägt und Umstellungen hin zu flexiblen Arbeitsmodellen erfolgen nicht über Nacht“, meint Neff. Bei anstehenden Bauprojekten sollten aber „unbedingt grundsätzliche Fragen zur Sinnhaftigkeit eines Projektes und dessen Chancen in der Post-Corona-Realität gestellt werden“, empfiehlt der Raiffeisen-Chefökonom.

    Im Nischenmarkt Wohngemeinschaften (WG) haben die Studienautoren hingegen deutliche Spuren der Pandemie ausgemacht. „Die Nachfrage nach WG-Zimmern in diesem dynamisch reagierenden Markt ist regelrecht eingebrochen, wie unsere Analyse der Daten der grössten Plattform wgzimmer.ch zeigt“, erläutert Neff. Der Anteil der Schweizer, die ihre Wohnung mit einem oder mehreren Mitbewohnenden teilen, hatte innert zehn Jahren bis 2018 von 1,5 auf 2,7 Prozent zugelegt.

  • LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 23,14 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 13,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT blieb mit 3,68 Milliarden Franken um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn sank gegenüber 2019 um 7,5 Prozent auf 1,90 Milliarden Franken ab.

    „2020 war für alle ein aussergewöhnliches Jahr, welches wir in der Form bisher noch nicht erlebt haben“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Dem Konzernchef zufolge hat LafargeHolcim in der Krise jedoch seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Im vierten Quartal 2020 sei das Unternehmen „auf den Wachstumspfad zurückgekehrt“. Konkret hatten Umsätze und wiederkehrendes Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr auf vergleichbarer Basis um 1,5 beziehungsweise 14,1 Prozent zugelegt.

    Für das laufende Jahr strebt LafargeHolcim laut Mitteilung ein Wachstum des wiederkehrenden Betriebsergebnisses von mindestens 7 Prozent auf vergleichbarer Basis an. Dazu soll unter anderem die im Januar angekündigte Übernahme des amerikanischen Herstellers von Dachsystemen und Gebäudehüllen, Firestone Building Products“, beitragen. Im Zuge der Zukaufs richtet LafargeHolcim eine neue Position für die globale Leitung des Segments Lösungen & Produkte ein. Sie wird von der derzeitigen CEO US Cement, Jamie Gentoso, übernommen werden.

    Zur Straffung der Konzernorganisation fasst LafargeHolcim zudem die Regionen Europa sowie Mittlerer Osten und Afrika zur einer Region EMEA zusammen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung von EMEA wird der bisherige Leiter Mittlerer Osten und Afrika, Miljan Gutovic, übernehmen. Der bisherige Leiter Europa, Marcel Cobuz, habe sich entschieden, den Konzern zu verlassen, schreibt LafargeHolcim.

  • Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    BIM Facility, GS1 und ZPF Ingenieure sind die ersten drei Partner, die eine Vereinbarung mit Madaster, dem Schweizer Kataster für Materialien in der gebauten Umgebung, unterzeichnet haben. „Ihre Expertise und unsere Plattform machen Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden nutzbar“, wird Geschäftsführerin Marloes Fischer in einer Medienmitteilung zitiert. „Gemeinsam können wir zirkuläres Bauen realisieren.“

    BIM Facility will mit seiner Modellierung von Bauwerksdaten dazu beitragen. Zur Erstellung digitaler Zwillinge von Gebäuden setzt das Zürcher Unternehmen Drohnen ein. Der digitale Zwilling kann direkt in Madaster überführt und ein Materialpass ausgestellt werden.

    Zusammen mit Madaster-Nutzern will die gemeinnützige Organisation GS1 Lösungen zur Verfügbarkeit verlässlicher und passgenauer Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes erarbeiten und umsetzen, erklärt Uwe Rüdel, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Switzerland.

    ZPF Ingenieure aus Zürich unterstützen Bauherren und Immobilieneigentümer, eine kreislauffähige Bauplanung durchzuführen. Zudem analysieren sie Bestandsbauten auf Basis eines Materialpasses. Das soll laut Geschäftsleitungsmitglied Jaqueline Pauli Rohstoffe sparen.

    Die Plattform von Madaster bietet digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes über den wirtschaftlichen und zirkulären Wert von Gebäuden. „Unsere Aufgabe ist es, Materialien für immer verfügbar zu machen, indem wir ihnen auf unserer Plattform eine Identität geben“, heisst es dazu auf der Internetseite von Madaster. „Wenn Materialien eine Identität haben, werden sie zu einer Ressource für die Wiederverwendung.“ Jedes Gebäude werde als Rohstofflager mit einem bestimmten Wert verstanden.

  • Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Der Campus Technikumstrasse der ZHAW in Winterthur wird innert 15 Jahren umfassend erneuert werden, erläutert die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. In vier Etappen sollen dabei neue Gebäude und ein grösserer Freiraum entstehen. Gleichzeitig wird die Eulach im Bereich des Technikums renaturiert. In einer ersten Phase sollen zwei neue Laborgebäude gebaut und ein öffentlicher Park an der Eulach eingerichtet werden.

    Der entsprechende Gestaltungsplan war vom 6. April bis zum 8. Juni 2020 öffentlich aufgelegt worden. Gegen ihn seien 31 Einwendungen, hauptsächlich in Fragen der städtebaulichen Einbindung, des Geltungsbereichs, der Erschliessung und des Naturschutzes, eingegangen, informiert die Baudirektion. Weitere 18 Einwendungen hatten sich auf die Renaturierung der Eulach und die Definition des Gewässerraums bezogen.

    Gestaltungsplan und Gewässerraum seien anhand der Einwendungen überarbeitet und nun festgesetzt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Beide Dokumente sowie die Berichte zu den Einwendungen liegen seit dem 26. Februar für 30 Tage öffentlich auf und können im Internet eingesehen werden. Sollten keine Rechtsmittel ergriffen werden, treten sie Ende März dieses Jahres in Kraft. Dann könnte die Stadt Winterthur die Baubewilligung für die erste Etappe erteilen.

  • Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal hat im vergangenen Jahr Mieterträge in der Höhe von 200,4 Millionen Franken erzielt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit konnte das Unternehmen das Niveau aus dem Vorjahr trotz der Corona-Krise halten. Im Jahr 2019 hatte es 203,1 Millionen Franken aus Mieten eingenommen.

    Im Frühjahr hat sich Allreal eigenen Angaben zufolge mit allen betroffenen Mietern auf Mietzinserlasse im Zusammenhang mit dem Lockdown einigen können. Insgesamt hat das Unternehmen Mieterlasse in der Höhe von 1,5 Millionen Franken gewährt.

    Die kumulierte Leerstandsquote ist derweil trotz der Krise um 0,8 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent gesunken. Damit liegt sie den Angaben zufolge auf dem tiefsten Niveau, das Allreal je erreicht hat.

    Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt liegt bei 167,2 Millionen Franken nach 243,2 Millionen Franken im Vorjahr. Exklusive Neubewertungseffekt beträgt das Unternehmensergebnis 124,7 Millionen Franken nach 142 Millionen Franken im Vorjahr. Den Rückgang erklärt Allreal in erster Linie mit Einmaleffekten aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften .

    Allreal ist laut Mitteilung mit seinem Jahresergebnis zufrieden und erwartet langfristig insgesamt eine „stabile Geschäftsentwicklung“. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung daher eine stabile Ausschüttung auf Höhe des Vorjahres von 6,75 Franken pro Aktie vor.

    Allreal hat seinen operativem Sitz im Glattpark in Opfikon. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX kotiert.

  • PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat das Zuger Immobilienunternehmen im Geschäftsjahr 2020 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 296,27 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 2,0 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2020 auf 271,06 Millionen Franken, das sind 5,8 Prozent mehr als 2019.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 292,1 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 453,4 Millionen Franken im Jahr zuvor. PSP Swiss Property führt den Rückgang auf einmalige Effekte zurück. So hatte sich im Vorjahr ein Steuereffekt und der Verkauf von zwei Anlageliegenschaften positiv bemerkbar gemacht. Darüber hinaus hatte die Portfolioaufwertung 2019 insgesamt 244,2 Millionen Franken eingespielt. Im Berichtsjahr hatte der entsprechende Wert 101,6 Millionen Franken betragen.

    Der Bilanzwert des Portfolios von PSP Swiss Property belief sich zum Stichtag Ende 2020 auf 8,577 Milliarden Franken. Zum Stichtag 2019 hatte der Wert 7,982 Milliarden Franken betragen. Die Leerstandsquote konnte innert Jahresfrist von 3,5 auf 3,0 Prozent gesenkt werden. Einzelheiten zur Portfolioveränderung führt das Immobilienunternehmen in der Mitteilung aus.

    Für das laufende Geschäftsjahr strebt PSP Swiss Property ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 275 Millionen Franken an. Bei der Leerstandsquote wird mit einer Erhöhung auf 4,5 Prozent gerechnet.

  • Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Turin, die Hauptstadt des Piemont, hat beim Tessiner Start-up Trusttechnology 50 seiner Pavillons bestellt. Damit sollen die Bars und Restaurants in den sogenannten Murazzi-Bauten entlang des Po-Ufers ausgestattet werden. Darüber informiert ein Bericht auf startupticker.ch.

    Diese transparenten Schutzbauten falten sich bei Bedarf batteriegetrieben selbständig zusammen und nehmen dann nur noch etwa einen Quadratmeter Platz ein. Dies entspricht dem Hochwasserprotokoll der Stadt: Bei ansteigendem Wasserpegel an den Arkaden und Bootshäusern am Westufer des Po können sie schnell vom anwesenden Personal verstaut werden. Deren Installation ist vorgesehen, sobald die Gastronomie nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen darf.

    Laut der Mitteilung führte die unternehmerische Reise des heute 47-jährigen Inhabers Tiziano Pili von einem Fortgeschrittenensemester an der Fachhochschule Südschweiz und dem Venturelab über den Tecnopolo der Agire-Stiftung in Manno TI, wo er seine Firma gründete. 2014 erhielt Pili ein internationales Patent und dann die Swiss Made-Zertifizierung. Als Finalist des Wettbewerbs StartCup Ticino wurde er schliesslich in das USI Startup Centre der Universität der italienischen Schweiz aufgenommen.

    „Ich glaube, dass sich mit der von mir konzipierten Lösung der Markt für temporäre Schutzbauten im Freien radikal verändern wird“, so Pili. „Die Tinte auf dem Vertrag ist noch nicht trocken, da schliesse ich schon die Vertragsverhandlungen mit einem grossen Unternehmen nahe Asti ab, das ebenfalls in diese Lösung investieren möchte.“

  • Pensionskassen setzen Banken unter Druck

    Pensionskassen setzen Banken unter Druck

    Im vergangenen Jahr hätten Hypothekarnehmer neue Rekordmarken bei möglichen Einsparungen erreicht, schreibt MoneyPark in einer Mitteilung. Das Zürcher Fintech stützt sich bei dieser Aussage auf die Analyse von über die eigene Plattform abgeschlossenen Festhypotheken. Ihr zufolge konnten Hypothekarnehmer beim Abschluss einer Hypothek mit zehnjähriger Laufzeit durchschnittliche 22 Prozent oder 26 Basispunkte gegenüber dem Richtsatz von 1,17 Prozent einsparen. Bei einer Aufnahme von 750’000 Franken würden damit über die gesamte Laufzeit insgesamt 19’500 Franken gespart, erläutert MoneyPark.

    Nach Ansicht des Fintech-Unternehmens hängen die hohen Einsparungen mit der Konkurrenz zusammen, die alternative Kapitalgeber den klassischen Banken machen. Insbesondere Pensionskassen stiegen vermehrt ins Hypothekengeschäft ein, schreibt MoneyPark. Sie boten im vergangenen Jahr durchschnittlich 46 Basispunkte Nachlass bei Hypotheken mit zehnjähriger Laufzeit an. Versicherungen und Banken lagen mit durchschnittlichen 29 beziehungsweise 20 Basispunkten Abschlag vom Richtsatz deutlich dahinter.

    Zum Jahresende hin habe sich die Konkurrenz etwas entschärft, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Dies lässt sich einerseits damit erklären, dass die Anbieter Ende Jahr nicht mehr um jeden Abschluss gekämpft haben und andererseits die Kapitalmarktzinsen angestiegen sind und damit alternative Anlagen wieder deutlich besser rentieren als noch anfangs 2020“, wird Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, dort zitiert. „Wir sehen aber deutliche Anzeichen, dass sich der Wettbewerb unter den Anbietern wieder verstärken wird.“

  • Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Aus der Limmat Verwaltungs AG ist die Elicere Real Estate Management AG geworden. Die 1967 in Schlieren gegründete Limmat Verwaltungs AG ist laut Medienmitteilung 2019 durch die Firma Elicere AG in Zug übernommen worden. Das Unternehmen wurde von Limmat Bau-, Treuhand- und Verwaltungs AG in Limmat Verwaltungs AG umbenannt.

    Die Verwaltung soll nun unter dem neuen Namen weitergeführt werden, der Bezug auf die neue Inhaberin nimmt. Die neue Firma Elicere Real Estate Management AG hat naturgemäss ihren Sitz in Schlieren in der Schulstrasse, an der bisherigen Adresse der Limmat Verwaltung.

    Vor dem Start mit neuem Namen seien eine umfassende Umstrukturierung und besonders Digitalisierung vollzogen worden, heisst es in der Mitteilung. Zu den bereits angebotenen Diensten der Bewirtschaftung und Bewertung komme neu auch die Übernahme des Baumanagements hinzu.

    Geleitet wird die erst Dezember gegründete neue Firma von Rikard Memaj und Roger Priester. Beide sind Mitglieder des Verwaltungsrats. Dessen Präsident Roger Priester wird zitiert: „Wir sind überzeugt, mit der transparenten und strukturierten Aufstellung in der Firma, unsere Kundschaft mit den modernsten Hilfsmitteln und motivierten Mitarbeitern in eine nachhaltige Zukunft zu führen.“

  • Swiss Finance & Property kann als Wertpapierhaus agieren

    Swiss Finance & Property kann als Wertpapierhaus agieren

    Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat der Swiss Finance & Property AG die Bewilligung als Wertpapierhaus ausgestellt. Damit kann das Unternehmen beispielsweise Schweizer lmmobilienfonds, lmmobilienaktiengesellschaften und ausgewählte Aktiengesellschaften bei Emissionen und Kapitalerhöhungen unterstützen. Swiss Finance & Property kann dabei als bankenunabhängiger Lead- oder Co-Leadmanager aktiv werden.

    „Die Wertpapierhausbewilligung ist auch ein weiterer Schritt hin zur Professionalisierung und macht uns insgesamt noch wettbewerbsfähiger“, lässt sich Adrian Murer, CEO der Swiss Finance & Property Group, in einer Medienmitteilung zitieren.

    Weiter werde Swiss Finance & Property sein Dienstleistungsangebot auch um das Market Making ergänzen. „Mit Market Making kann die Swiss Finance & Property AG auch in volatilen Märkten die nötige Liquidität bereitstellen“, erklärt Florian Lemberger, Head Corporate Finance & Banking bei der Swiss Finance & Property AG. Das Unternehmen wolle ein hauseigenes Handelsteam aufbauen, welches die ausserbörslichen Blockkapazitäten zur Verfügung stellt.

    Durch die Bewilligung werde es zu Änderungen in der Organisationsstruktur kommen, heisst es. So werde etwa die Verwaltung der direkten und indirekten Immobilienanlagen klar getrennt.

  • Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente, der Rheintaler Experte für augenchirurgisches Gerät und Verbrauchsmaterial, baut an seinem Firmensitz ein dreistöckiges Gebäude. Laut einer Medienmitteilung setzten am Donnerstag die Inhaber Christoph und Thomas Bosshard gemeinsam mit Gemeindepräsident Bruno Seelos und Björn Lutze von der ausführenden Bänziger Lutze Architektur AG den Spatenstich.

    Auf insgesamt 11’000 Quadratmetern Fläche soll der Neubau die Infrastruktur für die künftige Entwicklung des Unternehmens aus der St.GallenBodenseeArea stärken. „Mit dem Bau der Lean Factory setzen wir den Grundstein für die Weiterentwicklung der Wertschöpfung und des Wachstums am Standort Berneck“, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens.

    Der östliche der beiden neuen Baukörper soll den Reinraum sowie die Produktionsflächen für Operationsgeräte und Instrumente erweitern. Der westliche sei für eine „effiziente Inhouse-Logistik“ ausgelegt. Zudem sind eine Tiefgarage, Schulungs- und Pausenräume ebenso vorgesehen wie eine Dachterrasse. Beide Gebäudeteile werden über einen Innenhof und verschiedene Erschliessungszonen miteinander in Verbindung stehen. Im Jahr 2023 soll der Neubau vollständig bezogen sein.

  • Novartis entwickelt Standort zu Life-Science-Park

    Novartis entwickelt Standort zu Life-Science-Park

    Der Biotechnologie- und Pharmakonzern Novartis hat Pläne bekanntgegeben, wonach er seinen Produktionsstandort in Stein öffnen und dort weitere Life Science-Firmen ansiedeln möchte. Demnach soll dort laut einer Medienmitteilung der Life-Science-Park Rheintal entstehen.

    „Die Schweiz ist für unser Produktionsnetzwerk ein wichtiger Standort“, wird Steffen Lang, Leiter von Novartis Technical Operations und Mitglied der Konzernleitung, zitiert. Investitionen von mehr als 200 Millionen Franken in den Jahren 2020 und 2021 an den Standorten in Stein und in Schweizerhalle bekräftigten Novartis‘ Engagement in der Region. „Mit der Weiterentwicklung des Standorts Stein zum Life-Science-Park Rheintal setzen wir ein positives Signal für den Industrieplatz Schweiz und die Region Aargau.“

    Der Standort biete ein ideales Umfeld, Zugang zu hochqualifizierten Mitarbeitenden aus der Region und hochmoderne Anlagen etwa zur Herstellung von Zell- und Gentherapien, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Die Novartis-Pläne finden auch die Zustimmung der kantonalen Standortförderung Aargau Services. Schliesslich, so deren Leiterin Annelise Alig Anderhalden, sei „das ganze Sisslerfeld“ ein „wichtiger Arbeitsplatzstandort und ein Entwicklungsschwerpunkt des Kantons. Das Gebiet verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe.“

  • Westhive will weiter expandieren

    Westhive will weiter expandieren

    Westhive sieht eine steigende Nachfrage an flexiblen Büroflächen. Der 2017 gegründete Zürcher Anbieter will deshalb Anfang 2022 neue Standorte in Basel, Zürich-Stettbach und in Zug eröffnen. Genf soll ein Jahr später folgen, schreibt Westhive in einer Mitteilung. Der dortige Standort soll im neuen Alto Pont-Rouge eingerichtet werden und eine Fläche von 4500 Quadratmetern umfassen. Vorgesehen sind dort auch ein eigenes Fitnesscenter, zwei Restaurants und ein Veranstaltungskonferenzzentrum.

    Insgesamt entstehen an den vier Standorten auf 10‘000 Quadratmetern rund 1000 Arbeitsplätze. „Alle Locations verfügen über einen hohen Anteil an privaten Offices, für die wir die grösste Nachfrage verzeichnen“, wird Westhive-Mitgründer Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert.

    Westhive hat auch 2020 ein starkes Wachstum erlebt. Die Zahl der Mieter sei um über 50 Prozent gestiegen. „Wir verzeichnen eine kontinuierliche Nachfrage nach flexiblen Offices und Arbeitsplätzen, selbst jetzt, wo das Home-Office verpflichtend ist“, so Widmer. „Aber am meisten freut uns, dass wir praktisch keine Members verloren haben.“

  • Umstrittene Steinbrüche bremsen Zementproduktion

    Umstrittene Steinbrüche bremsen Zementproduktion

    Bei Bau- und Infrastrukturprojekten in der Schweiz werden jährlich rund 5 Millionen Tonnen Zement verbraucht. Im Jahr 2019 wurden 86 Prozent der Nachfrage von Schweizer Zementwerken gedeckt. Die Rohstoffe Kalk und Mergel, welche in der Zementindustrie verwendet werden, sind in der Schweiz vorhanden.

    Ein Bericht, den der Bundesrat zur Kenntnis genommen hat, geht allerdings davon aus, dass die Zementproduktion in der Schweiz in den kommenden Jahren zurückgehen dürfte. Grund dafür sei der Widerstand gegen die Erweiterung oder Neueröffnung von Steinbrüchen. Wenn die beantragten, in den kantonalen Richtplänen festgesetzten Abbauerweiterungsprojekte für die Rohstoffe Kalk und Mergel nicht bewilligt werden, werde die Versorgung der Schweiz mit inländischem Zement bis 2024 auf 64 Prozent sinken, so der Bericht.

    Im Bericht wird deswegen vorgeschlagen, dass Rohstoffvorkommen, die für die Herstellung von Zement bedeutsam sind, auch aus einer nationalen Versorgungssicht betrachtet werden. Derzeit liege die Kompetenz für die Bewilligung von Abbauvorhaben bei den Gemeinden und Kantonen. Das Ziel sei es, eine nationale Übersicht der Rohstoffvorkommen zu erstellen und diese aus „rohstoffgeologischer Sicht“ zu bewerten. Damit hätten Behörden und Rohstoffproduzenten bei der Planung von Abbauvorhaben eine Grundlage.

    Der Bundesrat hebt in seiner Mitteilung aber auch hervor, dass das Bundesamt für Umwelt (BAFU) derzeit zusammen mit Forschung und Wirtschaft nach neuen Lösungen suche, um die Primärrohstoffe Kalk und Mergel durch Sekundärrohstoffe zu ersetzen. Dies sei bisher jedoch nur zu einem sehr geringen Teil möglich. Allerdings befinden sich auch Technologien in der Entwicklungsphase, die Zement im Beton ersetzen oder sogar zu zementfreiem Beton führen sollen.

  • Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Die Stiftung Switzerland Innovation Park Zürich hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics beauftragt, eine wissenschaftlichen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Innovationsparks Zürich (IPZ) anzufertigen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich direkte und indirekte Wertschöpfung des IPS bei Vollausbau auf rund 2,7 Milliarden Franken im Jahr summieren könnten. Der Kanton Zürich würde mit einem Anteil von 90 Prozent an der Gesamtwertschöpfung besonders stark profitieren.

    Die umfangreiche Studie ist in sieben Abschnitte gegliedert, die von der Motivation für die Analyse über die Bedeutung von Innovation für Wirtschaft und Gesellschaft, der Stellung des Kantons Zürich im Innovationswettbewerb bis zur detaillierten Auswertung der Rolle, die der Innovationspark Zürich bei der Förderung von Wachstum und Wohlstand spielen könnte, reichen. Dem Kanton Zürich wird in der Studie eine Unterrepräsentierung in Industrie und hier insbesondere in den Hightech-Branchen bescheinigt. Den Studienautoren zufolge könnte der IPZ entscheidend zur Aufwertung des Kantons als Innovationsstandort beitragen.

    Nach Ansicht der Autoren könnte der IPZ die neben dem entsprechenden Wagniskapital für Transformationsinnovationen notwendige „Wagnisfläche“ bilden. Der Park solle sich als „Verbindungsstück zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-Up-Szene sowie forschender Industrie“ positionieren, heisst es in der Studie. Dort geschaffene Strukturen könnten die Ansiedlung von „globalen Playern“ in innovativen Bereichen wie „Mobilität, Raumfahrt, Aviatik, Robotics, Greentech oder New Materials“ ermöglichen.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) sieht in dem Ergebnis der Studie eine Bestätigung ihrer langjährigen Unterstützung des Innovationsparks. Sie zeige auf, wie wichtig dieser für den Wirtschafts- und Forschungsstandort ist, schreibt sie in einer Stellungnahme zur Studie. Die ZHK hoffe, dass der aufgezeigte Mehrwert des Innovationsparks zu einer Beschleunigung der laufenden Verfahren führe.

  • Baumeisterverband untersucht Schweiz der Zukunft

    Baumeisterverband untersucht Schweiz der Zukunft

    Im vergangenen Jahr hat der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) ein repräsentative Umfrage zu den Erwartungen der Schweizer bis 2040 durchgeführt. Den Ergebnissen zufolge sprechen sich die Bewohner des Landes mehrheitlich für eine Verdichtung des städtischen Raums aus, informiert der SBV in einer Mitteilung zur Umfrage. Gleichzeitig wird Bedarf an grosszügigerem und nachhaltigerem Wohnraum angemeldet.

    Für den SBV kann die Bauwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung dieser Vorstellungen leisten. Bereits heute werde jede zurückgebaute Wohnung durch zwei neue mit insgesamt der dreifachen Baufläche ersetzt, schreibt der Verband. Gleichzeitig fordert der SBV aber die Beseitigung von regulatorischen Hindernissen bei der Erneuerung des Gebäudeparks ein. Konkret werden in der Mitteilung die Vereinfachung von Baubewilligungsprozessen und die Beschleunigung von Beschwerdeverfahren genannt. Auch beim Lärmschutz und beim Heimatschutz sieht der SBV Handlungsbedarf.

    Das CO2-Gesetz mit seinem Gebäudeprogramm wird vom SBV unterstützt. Bei seiner Umsetzung sollten neue Ersatzbauten verstärkt gefördert werden, da diese energietechnisch die effizienteste Lösung bildeten, schreibt der Verband. Für Randregionen und Berggebiete schlägt der SBV vor, Rahmenbedingungen, Technologie- und Transportinfrastruktur zu schaffen, die berufstätige Einwohner anziehen oder in der Region halten können.

  • Schweizer Technologie betreut deutsche Mieterstromanlagen

    Schweizer Technologie betreut deutsche Mieterstromanlagen

    Mit Mieterstromanlagen könnten Hauseigentümer ihre Mieter mit günstigem Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgen und im Gegenzug ihre Anlagen schneller amortisieren, schreibt die Smart-red GmbH (smartRED) in einer Mitteilung. Die im deutschen Energiewirtschaftsgesetz spezifizierten Anforderungen an die Abrechnung des Mieterstroms hielten viele deutsche Hauseigentümer jedoch von der Einrichtung von Mieterstromanlagen ab, heisst es dort weiter. Hier hat das Gemeinschaftsunternehmen der Zuger smart-me AG und der deutschen Firma ABM-Mess Service Abhilfe geschaffen.

    Mit der Cloud-basierten Mieterstrom-Lösung von SmartRED könnten „aufwandslos automatisierte Rechnungen“ erstellt werden, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. Dafür werden die Mieterstromanlagen über eine WiFi-Schnittstelle oder per Mobilfunk mit der Cloud verbunden. Die intelligenten Zähler stellen ihnen dann in Echtzeit Daten für die Steuerung und Optimierung der Anlage und die Erstellung der Abrechnung zur Verfügung.

    „Einer der wichtigsten Punkte bei Mieterstrom-Projekten ist die gesetzeskonforme Abrechnung“, wird Bernd Bosch, Geschäftsführer der Smart-Red GmbH, in der Mitteilung zitiert. „Ausserdem ist es wichtig, den administrativen Aufwand möglichst zu reduzieren.“ Beides soll das digitale Abrechnungswerkzeug von SmartRED ermöglichen.

  • Eigenheime bleiben gefragt

    Eigenheime bleiben gefragt

    Der Eigenheimmarkt weist auch während der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Rezession Wachstum auf. In den vier liquidesten Marktregionen der Schweiz seien die Preise 2020 im Mittel um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 1,3 Millionen Franken gestiegen, erläutert homegate.ch in einer Mitteilung zur aktuellen Home Market Price Analysis. Sie wird von dem digitalen Immobilienmarktplatz aus dem Hause TX Group jährlich in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erstellt.

    In der Studie werden die Entwicklungen von Kaufpreisen und Transaktionen bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in den Regionen Zürich, Nordwestschweiz, Bern und Genfersee analysiert. Die Preise für Einfamilienhäuser waren dabei im vergangenen Jahr in allen vier Marktregionen gestiegen, wird in der Mitteilung erläutert. In der Region Genfersee wurde mit 4,1 Prozent der deutlichste Preisanstieg beobachtet. Am geringsten legten die Preise mit 1,6 Prozent in der Region Zürich zu. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Einfamilienhäuser legte im Jahresvergleich um 3,1 Prozent zu.

    Bei den Eigentumswohnungen machten die Analysten in drei der vier untersuchten Regionen Preisanstiege zwischen 3 und 4 Prozent aus. In der Region Genfersee gingen die Preise im Jahresvergleich hingegen um 2 Prozent zurück. Im Durchschnitt zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Berichtsjahr um 0,5 Prozent auf 850’000 Franken an. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Eigentumswohnungen legte 2020 um 2 Prozent zu.

    In Krisenzeiten sei die Flucht in Sachwerte nicht Neues, wird Peter Ilg in der Mitteilung zitiert. Der „anhaltende Boom“ während der pandemiebedingten Rezession sei für ihn aber „erstaunlich“, meint der Leiter des Swiss Real Estate Instituts.  Als Hintergrund der aktuellen Entwicklungen führt Ilg zum einen die voraussichtlich auch langfristig niedrigen Zinsen an. Zum anderen sei „Wohnen in den Zeiten von Corona wichtiger geworden“.

  • Qualitätsgeprüfte PropTech-Lösungen und motivierte Talente

    Qualitätsgeprüfte PropTech-Lösungen und motivierte Talente

    Mit seiner neuen Idee zielt Facchinetti auf die DACH-Region (Schweiz, Österreich und Deutschland): «Unser Anliegen ist es, kleine und mittelständige Unternehmen im Innovationsmanagement zu unterstützen», erklärt Facchinetti.

    Dieser Entscheid beruhe auf der Feststellung, dass bei Unternehmen mit überschaubarer Teamgrösse das Tagesgeschäft nicht die nötigen Ressourcen übriglässt, um sich im notwendigen Umfang über die schnelllebige Innovationslandschaft zu informieren und fundierte Entscheide zu treffen. Zum einen soll mit einer Auswahl an qualitätsgeprüften Innovationen die Selektion von mehrwertstiftenden Lösungen im undurchsichtig gewordenen Innovations-Dschungel vereinfacht werden. Zum anderen baut PropTechMarket einen qualitativen Talent-Pool mit motivierten und innovationsbegeisterten Fachkräften auf, die ihre Kompetenzen in der Immobilien- und Bauwirtschaft einbringen wollen.

    «Wir wollen unseren Kunden vor allem Zeit verschaffen. Zeit, damit Fachkräfte ihre Fähigkeiten wieder dort zum Einsatz bringen, wo sie zur erfolgreichen Zukunft des Unternehmens beitragen. Wir glauben dabei an das bewusste Zusammenspiel von Mensch und Technologie», sagt Facchinetti. «Bei richtiger Abstimmung sind die Möglichkeiten an Effizienzsteigerungen, neuen Kundenerlebnissen und Nachhaltigkeit fördernden Massnahmen gerade für kleinere Firmen gewaltig.» Derzeit fokussieren sich die Angebote von PropTechMarket auf die Bereiche der Objektvisualisierung und Facility Management. In einem nächsten Schritt sollen weitere Geschäftsfelder des Immobilienzyklus‘ hinzukommen.

  • Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt das Zürcher Start-up Adtrac. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung bis zur Marktreife einer Plattform für die zielgenaue Steuerung, wechselnde Inhalte und Nachverfolgung der digitalen Aussenwerbung. Der Innovationsdienstleister aus Schlieren steht laut Medienmitteilung Adtrac von Beginn an zur Seite mit Beratung und Unterstützung bei der Fortentwicklung. Damit soll in wenigen Monaten die Marktreife der Plattform erreicht werden.

    Die Idee von Adtrac ist laut der Medienmitteilung, die Vorzüge der digitalen Welt in das klassische Prinzip der Aussenwerbung zu übertragen. Die Sensoren der Werbedisplays sollen genutzt werden, um möglichst relevante Inhalte für die Zielgruppe, die sich vor den Displays befindet, auszuspielen. Damit kann das Angebot auf der Werbefläche aufgrund von Daten über die jeweilige Zielgruppe genau für diese Zuseher und deren Interessen angepasst werden. Und der Kunde kann online den Verlauf seiner Kampagne mitverfolgen. Dazu dient laut Adtrac das webbasierte Kampagnenwerkzeug. Die Werbetreibenden können damit ihre Kampagnen jederzeit selbst planen, live nachverfolgen, optimieren und Auswertungen erstellen.

    „Dank der Expertise von Zühlke und der flexiblen und agilen Zusammenarbeit stehen wir heute mit einem marktreifen und überzeugenden Produkt da“, wird Benjamin Wey, der CEO von Adtrac, zitiert. Adtrac ist als ein Gemeinschaftsunternehmen von Advertima, Fortimo und SPAR, alle in St.Gallen ansässig, entstanden.

    Nach der Ersteinführung am Markt soll die Plattform laufend weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ergänzt werden.

  • 3 bedarfsgerechte Facility Management Lösungen

    3 bedarfsgerechte Facility Management Lösungen

    Um eine möglichst optimierte und nutzungsorientierte Reinigung zu planen und durchzuführen setzt Soobr auf künstliche Intelligenz. Dabei werden die bestehenden Leistungs- und Gebäudedaten in die Software eingelesen, worauf die Tourenplanung basierend auf Faktoren wie Raumdistanzen, Raumpriorität, Anzahl und Dauer der Reinigung die Planung der täglichen Touren vornimmt. Über Raumsensoren kann zusätzlich die Belegung der einzelnen Räume in die Einsatzplanung integriert werden, um so die Reinigung gezielt dort auszuführen wo sie wirklich notwendig ist. Die ausführenden Reinigungsmitarbeitenden werden mittels App auf mobilen Geräten durch die jeweiligen Touren geführt wobei Sie die KI mit Feedback und Dokumentationen speisen können. Die dynamische Tourenplanung erhöht die Effizienz, spart Kosten und Zeit bei der Tourenplanung ein und steigert die Transparenz für die Datenauswertung. 

    Auch Thingdust setzt bei ihrem Smart Office Produkt auf sensorbasierte Daten. Mit dieser einfachen Plug & Play Lösung können Unternehmen die definitive Auslastung Ihrer Büroflächen messen und analysieren, was gerade nach der Rückkehr aus dem Home Office ein grosser Bedarf sein wird. Die durch Sensoren am Arbeitsplatz gesammelten, anonymen Daten werden mittels unabhängigem LoRa Netzwerk übermittelt und werden zur Analyse und für Statistiken auf dem Dashboard angezeigt. Gleichzeitig werden mittels Echtzeit-Anzeige auf einem am Eingang platzierten Monitor die Personenströme geleitet und die Personenverteilung im Gebäude optimiert. Als Zusatz können mittels QR-Codes Reservationen einfach und schnell gemacht werden um so die Auslastung von bspw. Sitzungszimmern zu erhöhen.

    Für bedarfsgerechten Personaleinsatz sorgen ebenfalls die Geräte von Service on Demand, welche das Facility Management nur nach Bedarf zum Einsatz rufen. Geplante Rundgänge zu aufgefüllten Wasserspendern und leeren Aktencontainern, intakten Kaffeemaschinen oder funktionierenden Druckern gehören der Vergangenheit an. Die Service-on-Demand-Geräte können an beliebig vielen Orten und Geräten angebracht werden, um Störungen, Ereignisse oder Services schnell und einfach zu melden. Anstatt dass diese Punkte nun laufend überprüft werden, melden die Gebäudenutzer via Knopfdruck, dass Bedarf an einer Dienstleistung besteht.

    Mehr über digitale Helfer in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie auf: https://proptechmarket.net/