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  • Dietiker Kindergarten erhält Architekturpreis

    Dietiker Kindergarten erhält Architekturpreis

    Der mit dem „best architects 21“-Award ausgezeichnete Kindergarten Steinmürli wurde 2019 als moderner Holzelementbau erstellt. Entworfen wurde er laut Medienmitteilung der Stadt Dietikon vom Architekturbüro Schmid Ziörjen Architekten in Zürich. In der Beschreibung der Jury über den ausgezeichneten Bau heisst es, die Schulanlage Steinmürli sei ein Cluster von orthogonal angeordneten Schul- und Turnhallenbauten. Der neue Kindergarten würde sich, rechtwinklig zu den Bestandsbauten gesetzt, auf selbstverständliche Weise in die Gesamtanlage integrieren. Dadurch würden Freiräume neu gegliedert und es würde ein gut besonnter und grosszügiger Aussenspielbereich zwischen dem bestehenden Kindergarten und dem Neubau entstehen.

    Die Jury, die die Auszeichnung verliehen hat, besteht aus den Architekten Professor Johannes Modersohn aus Berlin, Yves Moreau aus Paris und Patrick Schmid aus Zürich.

    Der best architects-Award wurde 2006 ins Leben gerufen, um laut Angaben auf seiner Internetseite das Beste und Interessanteste der deutschsprachigen Architekturszene herauszufiltern und der Öffentlichkeit zu zeigen. Im Jahr 2015 wurde der Preis für Teilnehmende aus dem gesamten europäischen Raum geöffnet.

  • Intelligente Städte arbeiten zusammen

    Intelligente Städte arbeiten zusammen

    Basel, Bern, Lugano, Luzern, St.Gallen, Winterthur und Zürich arbeiten bereits gemeinsam an der nächsten Landesausstellung, „NEXPO – die neue Expo“. Nun wollen sie in diesem Rahmen auch gemeinsam Modelle für eine künftige Zusammenarbeit von intelligenten Städten entwickeln, wie aus einer Medienmitteilung des Kantons Basel-Stadt hervorgeht. Dessen Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement übernimmt die Federführung bei einem ersten Pilotprojekt der Initiative.

    Mit „Smart Inter-City – unser gemeinsamer Weg in die Zukunft“ möchten die Beteiligten nicht nur Modelle einer Kooperation von sogenannten Smart Cities entwickeln, sondern diese auch implementieren. Durch die Vernetzung der sieben Städte sollen bestehende Synergien genutzt werden. Das Projekt steht zudem für Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung offen.

    Das Pilotprojekt soll an den jeweiligen Innovationsstandorten der beteiligten Städte vorangetrieben werden. In Basel zählt dazu beispielsweise das Smart City Lab Basel, welches vom Kanton und der SBB lanciert wurde.

  • Innosuisse fördert Blackstone Resources

    Innosuisse fördert Blackstone Resources

    Die Schweizerische Innovationsagentur Innosuisse wird das mit 1,3 Millionen Franken veranschlagte Entwicklungsprojekt der Blackstone Resources AG bezuschussen. Sie hat eine Förderung in Höhe von 50 Prozent zugesagt. Diese Zusage helfe bei der Finanzierung der Entwicklung von Festkörperelektrolyten und einer „anspruchsvollen“ Fertigungssimulation von 3D-gedruckten Festkörperbatterien, heisst es in einer Medienmitteilung von Blackstone Resources.

    Dabei setzt das Baarer Unternehmen auf Lithium-Ionen-Batterien mit Festkörperelektrolyten. Deren industrielle Produktion basiere auf dem Blackstone-eigenen 3D-Druckverfahren, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein Forschungskonsortium bestehend aus Blackstone Resources, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Berner Fachhochschule werde die von der Empa entwickelte Synthese von Festkörperelektrolyten hochskalieren.

    Weil der Elektrolyt, also der leitende Teil der Batterie, fest ist, weisen Festkörperbatterien einige Vorteile auf: Sie sind nicht entzündlich und können nicht auslaufen. Sie kommen ohne Kühlung aus, was ihre Energiedichte und damit die Speicherfähigkeit erhöht. Und sie lassen sich theoretisch schneller laden. Vor allem Autohersteller hoffen auf sie, denn sie könnten das Reichweitenproblem von Elektroautos lösen.

    Vor diesem Hintergrund sieht die Blackstone Resources AG „Festkörperelektrolyte als eine Schlüsselkomponente für die nächste Generation der Batterietechnologie“ und werde diese Technologie in Zukunft „unabhängig“ produzieren.

  • Halter bezieht neuen Hauptsitz im JED

    Halter bezieht neuen Hauptsitz im JED

    Der Baukonzern Halter AG eröffnet am 14. Dezember in dem vom Unternehmen selber umgebauten ehemaligen Druckereizentrum der NZZ in Schlieren seinen neuen Hauptsitz. Vor dem Umzug in das JED war die Halter AG in Zürich ansässig. Das Kürzel des im Auftrag der Eigentümerin Swiss Prime Site umgebauten Zentrums steht für Join. Explore. Dare – verbinden, entdecken, wagen. Neben der Halter AG verlegen laut Medienmitteilung auch die Firmenschwestern Tend AG, Raumgleiter AG, Integral design-build AG, die Entwicklergenossenschaft Wir sind Stadtgarten sowie die MOVEment Systems AG ihren Sitz nach Schlieren.

    Der neue Sitz der Halter AG tritt unter dem Label The Branch an. Er soll neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit öffentlich mietbaren sogenannten Collab-Arbeitsplätzen, Worklounges und Big Rooms für Einzelpersonen und Teams bieten. Als die treibende Idee hinter The Branch bezeichnet der Konzern die horizontale und vertikale Integration der Immobilienwelt. Als Träger gibt es den Verein Branch Do Tank. Damit solle, so die Konzernmitteilung, die Weiterentwicklung der Bau- und Immobilienindustrie in der Praxis vorangetrieben werden. „Die Vision einer integrierten Prozesslandschaft in der Bau- und Immobilienwelt muss ausserhalb der herkömmlichen unternehmerischen Silos und der tradierten Branchenstrukturen umgesetzt werden“, wird Markus Mettler, CEO der Halter AG, auf der Seite von The Branch zitiert.

  • Immobilienplattform von UBS bindet FinanceScout24 ein

    Immobilienplattform von UBS bindet FinanceScout24 ein

    Die offene Immobilienplattform key4 soll Kunden alle erforderlichen Dienstleistungen bei Erwerb und Verwaltung von Wohneigentum zur Verfügung stellen, erläutert die UBS in einer Mitteilung. Dabei bietet key4 unter anderem eine Verwaltung der Hypotheken an, bei denen für jede Tranche aus den Angeboten unterschiedlicher Kreditgeber gewählt werden kann. Dies sei „schweizweit einzigartig“, schreibt die UBS.

    Die Grossbank will ihre Plattform über strategische Partnerschaften erweitern. Als erster Finanzierungsvermittler konnte dabei der digitale One-Stop-Shop für Finanz- und Versicherungsthemen, FinanceScout24, gewonnen werden, informiert die UBS in der Mitteilung. „Die Partnerschaft mit FinanceScout24 ist der logische nächste Schritt im Ausbau unseres Ökosystems und Teil unserer langfristigen Strategie, Marktführer im Plattformgeschäft zu werden“, wird Martha Böckenfeld, Head Digital Platforms & Marketplaces, dort zitiert.

    Im Gegenzug können Kunden von FinanceScout24 das Gesamtangebot von key4 nutzen. „Durch die Kooperation mit key4 erweitern wir unser Portfolio um einen starken Partner und bieten dadurch unseren Nutzerinnen und Nutzern ab sofort ein noch grösseres Angebot an passenden Finanzierungslösungen für ihren persönlichen Wohntraum“, wird Jan Hinrichs, Managing Director von FinanceScout24, in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen ist Teil der Scout24 Schweiz AG. Der Verbund von Online-Marktplätzen wird jeweils zur Hälfte von Ringier AG und Mobiliar gehalten.

  • Gebäudetechnikplaner S2B startet im Januar in Baden

    Gebäudetechnikplaner S2B startet im Januar in Baden

    Ab Anfang Jahr startet das Unternehmen für Gebäudeplanung von Heizung über Lüftung bis Sanitär und Elektro, S2B Plan AG, mit der Kundenberatung. Damit erhalte die Stadt Baden das erste Planungsunternehmen, welches alle Gewerke der Gebäudetechnik unter einem Dach vereint, heisst es in der Medienmitteilung des Start-ups. Für die Stadt sei das ein Novum. Denn bislang habe es in Baden kein Planungsbüro für die ganze Palette der Gebäudetechnik gegeben. Diese Nische werde nun besetzt. Bei Bauvorhaben erstelle die S2B Plan AG sämtliche Pläne für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro aus einer Hand. Auch für bestehende Bauten werde eine Analyse der Gebäudetechnik angeboten.

    Das Unternehmen wurde erst am 1. Dezember von den Badenern Christoph Barth, Daniel Burger und Thomas Schmutz gegründet. Der geplante Start im September musste laut der Mitteilung verschoben werden. Die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Denn schlagartig veränderte sich die wirtschaftliche sowie die gesellschaftliche Lage. Am Vorhaben der Gründung änderte sich aber nichts, heisst es dort.

    Für die Kundenberatung steht das Team jetzt ab Januar zur Verfügung. Mit dem Bezug der Büros an der Badstrasse 34 in Baden am 1. Dezember wurde auch die Internetseite von S2B Plan AG und der Eintrag bei LinkedIn freigeschaltet.

  • LEDcity macht Beleuchtung intelligent

    LEDcity macht Beleuchtung intelligent

    Das Zürcher Cleantech-Start-up LEDcity hat mit den Leuchtmitteln namens Halbautonom+ seine intelligenten Beleuchtungslösungen weiterentwickelt. Die darin integrierten Lichtsensoren erlauben es, die Lichtstärke stufenlos und lokal dem Bedarf anzupassen. Möglich wird dies durch die Integration eines Radar- und Lichtsensors sowie eines Funkmoduls in jedem einzelnen Leuchtmittel. So können die Lampen miteinander kommunizieren, heisst es in einer Medienmitteilung der Jungfirma. Nach ihren Angaben spart ihr System bis zu 90 Prozent des Energieverbrauchs ein.

    Dieses mithilfe von Künstlicher Intelligenz optimierte Beleuchtungssystem ist via App konfigurierbar. „Die Integration des batterie- und kabellosen Lichtschalters in das Leuchtennnetzwerk ermöglicht es uns, zwischen Lichtszenarien zu wechseln und die automatisch vorgeschlagene Beleuchtung zu übersteuern und zu dimmen“, wird Samuel Stroppel vom Dübendorfer Facility-Service-Anbieter gammaRenax zitiert. „Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten in Schulungsräumen enorm.“ Seit November 2020 werden die Konferenzräume dieses LEDcity-Kunden von der Beleuchtungslösung Halbautonom+ erhellt.

    Das im Technopark Zürich ansässige Start-up arbeite an der Weiterentwicklung einer vollautonomen Lösung, die nicht mehr initial konfiguriert werden muss, heisst es in der Mitteilung weiter. Zukünftig könnten die Leuchten mithilfe ihrer gesammelten Daten beispielsweise autonom einen Ersatz bestellen, wenn ein Leuchtmittel ausfällt oder sogar Sicherheitspersonal unterstützen.

  • Jaisli-Xamax baut Traditionsfirma Beyer in Zürich um

    Jaisli-Xamax baut Traditionsfirma Beyer in Zürich um

    Die Mitarbeiterzeitung Brilli’s News der Jaisli-Xamax AG  in Dietikon hat den Umbau des Zürcher Traditionsunternehmens Beyer Uhren & Juwelen zum 260-jährigen Bestehen zum Anlass für ein Interviewmit Geschäftsführer René Beyer genommen. Unter dem Titel „Zeit für Neues“ berichtet Beyer darin von der guten Zusammenarbeit mit dem Baumanagement von Palmieriund dem für alle elektrischen Aspekte zuständigen Team von Jaisli-Xamax. Dieses „eingespielte Team“ habe schon vor neun Jahren einen ersten Umbau vollzogen und jetzt den im Sommer abgeschlossen Umbau zum Firmenjubiläum.

    Beyer wird zitiert: „Das ist nicht der erste Umbau mit dem Team der Jaisli-Xamax AG. Nicht nur bei Umbauten, auch bei diversen Unterhaltsarbeiten unter dem Jahr darf ich auf die zuverlässigen Fachkräfte Ihres Unternehmens zählen.“ Er schätze an der Zusammenarbeit, dass er die Fachkräfte alle persönlich kenne. Bei der Jaisli-Xamax AG herrsche ein familiäres Klima sowie ein Miteinander. „Mir ist es wichtig, einen kompetenten Partner an Bord zu haben, der auch ‚ieferet‘ und nicht nur ‚laferet‘“, so Beyer weiter.

    Zur Motivation für die Totalrenovierung sagt Beyer, er müsse schon an die Übergabe des Geschäfts an die nächste Generation denken und habe deshalb die Uhren- und Juwelen-Boutique mit einem besonderen Wohlfühl-Ambiente ausstatten wollen. Beyer: „Das mag vielleicht nach platter Marketingstrategie tönen, doch schlussendlich ist es wirklich das, was wir den Kundinnen und Kunden bieten können im Gegensatz zu den zahlreichen Online-Anbietern.“

  • VoltWALL gewinnt Boldbrain-Wettbewerb

    VoltWALL gewinnt Boldbrain-Wettbewerb

    Hauptgewinner der diesjährigen Boldbrain Startup Challenge ist laut einer Meldung von ticino online voltWALL. Das Jungunternehmen aus Lugano mit Niederlassungen in New York, Rom, Sydney und Tel Aviv hat ein modulares Energiespeichersystem namens xBlade entwickelt. Dessen Anwendungsgebiete reichen vom Aufladen von Elektroautos in der Garage bis hin zu industriellen Lösungen und Solarparks.

    Das Unternehmen habe die Jury des Tessiner Start-up-Wettbewerbs nicht zuletzt dadurch überzeugt, dass es Arbeitsplätze im Kanton schaffen werde, heisst es in einer Mitteilung auf startupticker.ch. Der erste Preis ist mit 40’000 Franken dotiert. Ausserdem vergibt die Universität der italienischen Schweiz an voltWALL ein Vollstipendium im Wert von 52’000 Franken. Darüber hinaus erhielt der Sieger auch einen der Sonderpreise des Boldbrain-Sponsors Hemargroup.

    Als Zweit- und Drittplatzierte gewannen die beiden Jungfirmen Finar Module Tech und 4Devices Medical jeweils 30’000 Franken. Finar entwickelte eine energiesparende LED-Lampe, die bereits von Osram und Henkel getestet wird. 4Devices baut medizinische Miniatur-Maschinen. Ihre erste ist ein Stent, der die Operation von Kindern mit Wasserkopf verbessern soll. Auf den Plätzen folgen die Start-ups WYTH und UNIVERSUS-OS, die je 10’000 Franken Preisgeld erhielten. UNIVERSUS-OS bekam auch den Publikumspreis.

    Die Boldbrain Startup Challenge wird von der Tessiner Innovationsagentur Fondazione Agire und dem Zentrum zur Förderung von Unternehmensgründungen der USI organisiert. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Finanz- und Wirtschaftsministerium und der Tessiner Kantonalbank BancaStato.

  • Juice Technology und Athlon elektrifizieren Fuhrparks

    Juice Technology und Athlon elektrifizieren Fuhrparks

    Die Juice Technology AG und die Athlon Germany GmbH treiben die Elektrifizierung von Autoflotten voran. Der Hersteller von Ladestationen und -software mit Sitz in Cham und der Düsseldorfer Leasinganbieter und Flottenmanager haben gemeinsam eine mobile Ladestation entwickelt. Sie soll das Aufladen von Dienstfahrzeugen in unterschiedlichen Situationen so bequem wie möglich machen.

    Mit dem Juice Booster 2 könnten alle Anwendungsbereiche abgedeckt werden, erklärt der Gründer und CEO von Juice Technology, Christoph Erni, in einer Medienmitteilung: als montierte Wallbox, als mobile Ladestation und als Typ 2-Ladekabel für öffentliche Ladestationen. „Speziell für Aussendienstmitarbeiter, Vertrieb und Transportdienstleistungen, die durch überregionale Einsatzgebiete meist weite Strecken zurücklegen und nicht jeden Abend zu Hause oder im Unternehmen laden können, stellt der Juice Booster 2 die optimale Lademöglichkeit dar“, wird André Girnus, Geschäftsführer von Athlon Germany, an selber Stelle zitiert. „Mit Juice Technology haben wir einen innovativen Partner gefunden, um unsere Kunden bestmöglich auszustatten.“

    Das Ladegerät ist mit allen Elektroautos mit Typ 1- und Typ 2-Anschluss kompatibel. Die integrierte Gleich- und Wechselstrom-Fehlererkennung löst laut Unternehmensangaben effektiv bei dem vorgeschriebenen Wert aus. Dadurch benötige die Zuleitung keinen zusätzlichen teuren FI-B-Schutzschalter. Mit einer Kabellänge von fünf Metern und einem diebstahlsicheren Adapterschloss könne das Elektroauto für den Ladevorgang flexibel geparkt werden.

    Zudem sei der vom TÜV zertifizierte Juice Booster 2 weltweit die erste mobile Ladestation mit bis zu 22 Kilowatt, die der aktuell gültigen Norm IEC 62752 entspricht und das ein- bis dreiphasige Laden von E-Fahrzeugen mit bis zu 32 Ampère ermöglicht. Das mobile Ladegerät eigne sich auch ideal für den internationalen Einsatz.

  • Stadt Zürich will Hitze mindern

    Stadt Zürich will Hitze mindern

    Die Stadt Zürich reagiert auf die Hitzewellen der zurückliegenden Sommer und will die Stadt für künftige temperaturbedingte Belastungen wappnen. Dazu sind einerseits Massnahmen geplant, die bei Neubauprojekten umgesetzt werden sollen. Und andererseits soll in Pilotprojekten das Prinzip der Schwammstadt umgesetzt werden, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.

    Dieses Prinzip ist für die Minimierung von Überflutungen entwickelt worden. Dazu sollen Regenfälle in der Stadt wie in einem Schwamm zurückgehalten und nur allmählich in Gewässer und Grundwasser geleitet werden. Dieses Prinzip soll aber auch die Klimaerhitzung in Zürich mindern. Dazu ist ein Teil der Giessereistrasse in Zürich in einem Pilotprojekt umgebaut worden. Für das Schwammstadt-Prinzip müssen viele Faktoren wie das Gefälle der Strasse, der Strassenbelag, durchlässige Randsteine und auch verschliessbare Schlammsammler berücksichtigt werden. Das Ziel besteht darin, dass das Regenwasser nur noch im Winter in die Kanalisation läuft. Im restlichen Jahr soll es in die Vegetation umgeleitet werden, dort langsam verdunsten und so zur Kühlung beitragen. Zum Abschluss der baulichen Massnahmen sind nun neun neue Bäume gepflanzt worden.

    Das Projekt, dessen Kosten sich auf 680’000 Franken belaufen, ist aktuell auf den Zeitraum bis 2024 ausgelegt. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) gewährleistet das wissenschaftliche Monitoring.

  • Empa verleiht drei Innovation Awards

    Empa verleiht drei Innovation Awards

    Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat drei ihrer bahnbrechenden Projekte und Leistungen mit dem Empa Innovation Award geehrt. Der mit 5000 Franken dotierte Preis wird seit 2006 alle zwei Jahre verliehen. Damit honoriert die Empa die Anstrengungen ihrer Forschenden, mit angewandter, marktorientierter Forschung weitere Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen.

    Der erste Preis geht laut einer Medienmitteilung der Empa an die neuartige Gewebekleber-Technologie Nanoglue. Entwickelt wurde sie von Forschenden des Particles-Biology Interactions-Labors der Empa in St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Nanoparticle Systems Engineering Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Ihr radikal neuer Ansatz nutze die wundheilenden Eigenschaften anorganischer Nanopartikel. Die kostengünstigen Materialien könnten in grossem Massstab hergestellt werden. Die „einzigartige Technologie“ werde jetzt vom noch zu gründenden Zürcher Start-up anavo medical zur Marktreife gebracht.

    Ausgezeichnet wurde auch die transparente Gesichtsmaske des Hello Mask-Projekts von Empa und Eidgenössischer Technischer Hochschule Lausanne (EPFL). Sie besteht aus einer feinen Membran von etwa 100 Nanometern Porengrösse. Diese Membran lässt zwar Luft durch, hält aber Viren und Bakterien zurück. „Die vollständig durchsichtige Maske wurde vor allem mit dem Ziel entwickelt, die Beziehung zwischen Pflegepersonal und Patienten zu verbessern“, so Forscher Joshua Avossa. Seit 2020 arbeitet das Genfer Start-up HMCare von Empa und EPFL an der Markteinführung der Hello Mask. Mitte 2021 soll sie erhältlich sein.

    Die Software-Plattform Urban Sympheny zur Planung nachhaltiger Energiesysteme ist die dritte Preisträgerin. Die Empa-Ausgründung gleichen Namens mit Sitz in Dübendorf hilft Planern beim Identifizieren optimaler Lösungen für ihren Standort und ihre Kunden. Das Ziel ist Energie- und Kosteneffizienz. Die innovative Plattform wurde in der Empa-Abteilung Urban Energy Systems entwickelt. Im vergangenen Jahr hat Venture Kick Urban Sympheny bereits mit 50’000 Franken ausgezeichnet.

  • Fensterhersteller 4B gewinnt Innovationspreis

    Fensterhersteller 4B gewinnt Innovationspreis

    Die 4B AG mit Sitz in Hochdorf gehört zu den Gewinnern des Innovations-Award 2020/21, welcher vom Schweizer Institut für Qualitätstests (SIQT) erstmals vergeben wurde. Der Preis basiert auf der Anzahl der Patente von Schweizer Unternehmen zwischen 2017 und 2019. Die Jury hat dabei sowohl Daten des Schweizerischen Patentamts als auch jene von ausländischen Patentämtern in Betracht gezogen. Zu Gewinnern des Preises werden Unternehmen oder Forschungseinrichtungen gekürt, die in ihrem Segment beziehungsweise in einer CPC-Klasse (Cooperative Patent Classification) „einen überdurchschnittlichen Score-Wert aufweisen“, erklärt das SIQT in einer Mitteilung.

    Die 4B AG entwickelt kontinuierlich neue Produkte und Dienstleistungen. Dafür betreibt der Fensterhersteller eine eigene Innovationsabteilung mit Produktmanagement, Entwicklung und Testlabor. Zu den Entwicklungen des Unternehmens gehört etwa eine schwellenlose Balkontür. 4B forscht aber beispielsweise auch zum Thema intelligente Fenster. „Aktuell werden Fenster immer intelligenter und können in Zukunft zunehmend smarte Funktionen ausführen“, erklärt die Firma in einer Medienmitteilung. Intelligente Fenster sollen etwa die Energieeffizienz erhöhen und die Handhabung sowie die Wartung von Fenstern vereinfachen.

    4B befindet sich im Besitz der Familie Bachmann und entstand 1896 aus der gleichnamigen Schreinerei. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 660 Mitarbeitende und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 170 Millionen Franken.

  • Trafigura investiert in H2 Energy

    Trafigura investiert in H2 Energy

    Der niederländische Rohstoffhandelsriese Trafigura mit Niederlassung in Genf investiert in grossem Stil in die Zürcher H2 Energy Holding. In einem ersten Schritt hat sich das Unternehmen laut seiner Medienmitteilung dazu verpflichtet, 62 Millionen Dollar bereitzustellen. 20 Millionen davon fliessen als Kapitaleinlage in die H2 Energie AG. Damit soll die Entwicklung der Produktion, der Speicherung und des Vertriebs von grünem Wasserstoff für Tankstellen und Industriekunden unterstützt werden.

    Trafigura, einer der weltweit grössten Händler fossiler Rohstoffe, werde die verbleibenden gut 40 Millionen Dollar für die Gründung und Finanzierung eines 50:50-Gemeinschaftsunternehmens, H2 Energy Europe mit Sitz in Zürich, zur Verfügung stellen. Es soll grüne, auf Wasserstoff basierende Ökosysteme in die Märkte bringen. Zudem werde es in ganz Europa mit Ausnahme der Schweiz Investitionen in die Wasserstoffinfrastruktur und in Projekte tätigen, die mit Wasserstoff arbeiten.

    H2 Energy habe „ein erfolgreiches Geschäftsmodell entwickelt, das in jedem Teil der Wasserstoff-Wertschöpfungskette präsent ist“, wird Jeremy Weir, Executive Chairman und CEO von Trafigura, in der Mitteilung zitiert. „Und sie haben durch die grossangelegte Bereitstellung von Brennstoffzellenlösungen eine Nachfrage nach Wasserstoff geschaffen.“ Nun werde Trafigura seine Fähigkeit einbringen, traditionelle Lieferketten weiterzuentwickeln und neue Märkte zu erschliessen.

    Der gemeinsame Fokus liege auf einer gewinnbringenden Dekarbonisierung verschiedener Sektoren, so H2 Energy-Chef Rolf Huber. „Das Joint Venture mit Trafigura wird es den Partnern ermöglichen, die geplanten Projekte europaweit durchzuführen. Darüber hinaus wird es uns ermöglichen, Brennstoffzellenanwendungen für den Transportsektor zu Lande und zu Wasser, aber auch für stationäre Anwendungen weiterzuentwickeln.“

  • Axpo geht nach Griechenland

    Axpo geht nach Griechenland

    Der Schweizer Energieproduzent Axpo ist künftig mit einer festen Niederlassung in Griechenland vertreten. Das Unternehmen will dort laut Medienmitteilung den griechischen Kunden und Partnerfirmen Dienstleistungen anbieten. Das reiche vom Risikomanagement bis zur Unterstützung beim Marktzugang. Axpo werde deshalb in Griechenland über die gesamte Energieversorgungskette hinweg tätig sein. Die Zweigstelle in Athen wird von Vasileios Machias, dem neu ernannten Country Manager, geleitet. Er verfüge über mehr als 16 Jahre Erfahrung im internationalen Energiehandel und sei für zahlreiche grosse Energiehandelsunternehmen wie EDF und Gasprom tätig gewesen, berichtet Axpo.

    Domenico De Luca, Head of Trading and Sales bei Axpo, wird in der Medienmitteilung zitiert: „Wir wissen, welchen Stellenwert lokale Marktkenntnis für unsere Kunden hat. Umso mehr freue ich mich, dass Vasileios Machias zu Axpo gestossen ist und die neu gegründete Niederlassung in Griechenland leiten wird.“ Axpo werde seine Kunden bei der Umstellung auf eine CO2-arme Wirtschaft mit massgeschneiderten Dienstleistungen unterstützen.

    Vorgesehen ist die Zusammenarbeit mit nicht-staatlichen Stromerzeugern bei der Nutzung von erneuerbaren Energien. Ausserdem, so die Mitteilung, werde Axpo lokalen Energieversorgern bei der Liquiditätsversorgung zur Absicherung ihrer Marktrisiken zur Seite stehen.

    Axpo ist nach eigenen Angaben mit 5000 Mitarbeitenden für Kunden in 40 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien tätig, um innovative Energielösungen auf Basis modernster Technologie anzubieten.

  • Senozon hilft Händlern bei Standortwahl

    Senozon hilft Händlern bei Standortwahl

    Standort- und Verkehrsoptimierung sind das Kerngeschäft der Zürcher Firma Senozon. Jetzt können Interessierte laut einer Medienmitteilung kostenlos online eine Karte bestellen, die für einen bestimmten Postleitzahlbereich zeigt, wo sich Fussgänger im Tagesverlauf besonders häufig aufhalten. Ausserdem enthalten ist eine Karte mit den Fussgängerfrequenzen von Personen zwischen 18 und 65 Jahren, die über ein mittleres oder hohes Haushaltseinkommen verfügen.

    Die Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) erhalte zahlreiche Anfragen für Einzelstandorte, für die dieses kostenlose Datenprodukt nun Antworten liefere: „In Corona-Zeiten ist es für die Einzelhändler und ihre Berater noch wichtiger, die Standorte geschickt auszuwählen. Da leisten wir mit diesen Karten einen Beitrag“, so Senozon-Verkaufsleiter Phillip Kousz.

    Darüber hinaus biete Senozon kostenpflichtig weitere Produkte an, etwa Gebiete, die mehrere Postleitzahlen abdecken, absolute Fussgängerfrequenzen, weitere Soziodemographien, Frequenzen im Tagesablauf und Einzugsgebiete. Dabei ermögliche die Simulation nicht nur eine Analyse der heutigen Situation, sondern auch genaue Prognosen der Zukunft.

    Grundlage für die Simulationen von Senozon seien hauptsächlich öffentlich verfügbare Statistiken, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Firma reichere sie um den Vergleich mit realen Messwerten an. Dafür würden Quellen wie etwa Verkehrszählungen, Apps sowie Statistiken von Google und Telekom-Anbietern genutzt. Der grosse Vorteil der Methode bestehe darin, dass die Bevölkerung eines Landes inklusive ihrer Soziodemographie enthalten sei. „Dies erlaubt zum ersten Mal zielgruppengenaue Auswertungen und Studien mit voller Anonymität.“

  • Ceneri-Basistunnel erhält grünes Licht

    Ceneri-Basistunnel erhält grünes Licht

    Die Neue Eisenbahn-Alpen-Transversale (NEAT) ist weitgehend fertiggestellt. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Bewilligung für den fahrplanmässigen Betrieb des Ceneri-Basistunnels erteilt, schreibt es in einer Mitteilung. Damit steht der Tunnel ab dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember für fahrplanmässige Passagier- und Güterzüge zur Verfügung.

    Der Ceneri-Basistunnel war am 4. September eingeweiht worden. Seitdem wurden in einem Probebetrieb rund 5800 kommerzielle Personen- und Güterzüge durch den Tunnel geführt.

    Der gut 15 Kilometer lange Tunnel ist der dritte der drei grossen Basistunnel, die im Rahmen der NEAT gebaut worden sind. Er ermöglicht auch direkte Verbindungen zwischen Lugano und Locarno. Diese bilden ein zentrales Element der S-Bahn Tessin.

    Der Lötschberg-Basistunnel mit einer Länge von 35 Kilometern wurde 2007 als erster der drei grossen Tunnel in Betrieb genommen, der Gotthard-Basistunnel mit einer Länge von 57 Kilometern folgte 2016. Der knapp 20 Kilometer lange Simplontunnel ist bereits seit 1906 in Betrieb. Die Schweiz verfügt damit über zwei Flachbahnstrecken durch die Alpen.

  • Neuer Grossspeicher soll Netz stabilisieren helfen

    Neuer Grossspeicher soll Netz stabilisieren helfen

    CKW und Axpo reagieren auf den Ausbau volatiler erneuerbarer Energien. Sie realisieren 2021 in Rathausen ein Batteriespeichersystem, das laut einer CKW-Mitteilung erstmals gleichzeitig für drei verschiedene Märkte eingesetzt werden kann. Das System kann zum einen Strom dann zur Verfügung stellen, wenn er gebraucht wird, und damit die Lastspitzen brechen. Es soll zum anderen Swissgrid dabei unterstützen, die Spannung im Netz stabil zu halten. Schliesslich hilft es, Differenzen zwischen dem Angebot an Strom und der Nachfrage jederzeit rasch auszugleichen.

    Die Anlage besteht aus zwei Grossbatterien, die je 50 Tonnen schwer sind und je in einem 12 Meter langen Container untergebracht sind. Sie weist eine Leistung von 6,25 Megawatt auf. Das ist genug, um 15‘000 Haushalte eine Stunde lang mit Strom zu versorgen.

    Die Anlage wird ab Mitte 2021 installiert und in das Mittelspannungsnetz von CKW integriert.

  • Schweiz muss Energiewende beschleunigen

    Schweiz muss Energiewende beschleunigen

    Die Schweiz hat sich für die Energiewende bis 2020 wenig ehrgeizige Ziele gesetzt und dürfte diese auch erreichen. Das zeigt der dritte Monitoringbericht des Bundesamtes für Energie (BFE). Danach erreichten die neuen erneuerbaren Energien 2019 eine Stromproduktion von 4186 Gigawattstunden. Das Ziel von 4400 Gigawattstunden 2020 liege in Reichweite, schreibt das BFE in einer Mitteilung. Wenn aber der Richtwert von 11‘400 Gigawattstunden im Jahr 2035 erreicht werden soll, dann muss der Zubau pro Jahr durchschnittlich 451 Gigawattstunden betragen, anderthalb Mal so viel wie im abgelaufenen Jahrzehnt.

    Ähnlich der Endenergieverbrauch pro Kopf: Das Reduktionsziel von minus 16 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 2000 wurde bereits 2016 erreicht. Bis 2019 wurden minus 19,1 Prozent erreicht. Wenn aber der Richtwert für 2035 von minus 43 Prozent erreicht werden soll, dann müsste der durchschnittliche Rückgang pro Jahr bei minus 2,2 Prozent liegen. Im abgelaufenen Jahrzehnt erreichte er nur minus 1,4 Prozent.

    Die gleichzeitig vom BFE herausgegebenen Energieperspektiven 2050+ kamen denn auch zum Schluss, dass die Schweiz mit einer Fortsetzung der bestehenden Praxis ihr Klimaziel langfristig weit verfehlen wird. Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2050 ihren CO2-Ausstoss auf netto Null zu reduzieren. Doch mit einem „weiter so“ kommt sie gerade mal auf einen Rückgang des CO2-Ausstosses von 30 Prozent im Vergleich zu 2020.

    Die Energieperspektiven 2050+ gehen aber davon aus, dass die Schweiz mit den bereits verfügbaren oder derzeit entwickelten Technologien ihr Klimaziel erreichen könne. Der Investitionsbedarf läge dabei nur um 8 Prozent über dem einer Fortsetzung der bisherigen Praxis, heisst es in einer BFE-Mitteilung. Wenn die bisherige Praxis beibehalten würde, müssten bis 2050 insgesamt 1400 Milliarden Franken in die Energieinfrastruktur, Anlage, Geräte und Fahrzeuge investiert werden. Wenn das Klimaziel von netto Null erreicht werden soll, wären es gut 1500 Milliarden Franken.

  • Erste Freiflächen-Solaranlage von EKZ ist am Netz

    Erste Freiflächen-Solaranlage von EKZ ist am Netz

    Das Solarkraftwerk Algibicos von EKZ nahe der südspanischen Stadt Murcia hat laut einer Medienmitteilung am Dienstag seinen Betrieb aufgenommen. Damit ist das erste grosse Freiflächen-Solarkraftwerk des Züricher Energieunternehmens ans Netz gegangen.

    Auf einer Fläche von 85 Hektar werde es pro Jahr etwas über 90 Gigawattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von mehr als 20’000 Haushalten. Das Gebiet zählte mit über 300 Schönwettertagen zu den sonnenreichsten in ganz Europa. Zusätzlich werde der Ertrag durch bewegliche Sonnenpaneele gesteigert, die sich zur Sonne hin ausrichten.

    „Im Vergleich zu Schweizer Anlagen kann so circa doppelt so viel elektrische Energie gewonnen werden“, wird der Senior-Projektleiter bei EKZ Renewables, Jean-Marc Degen, in der Mitteilung zitiert. Zudem seien Anlagen dieser Ausdehnung in der Schweiz kaum realisierbar. Die mittlerweile niedrigen Produktionskosten und der sonnenreiche Standort ermöglichten einen gewinnbringenden Betrieb, auch ohne staatliche Einspeisevergütungen.

  • Einfamilienhäuser werden teurer

    Einfamilienhäuser werden teurer

    Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge hat der erstmals ermittelte Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) im dritten Quartal 2020 auf dem Stand von 100,8 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Wachstum von 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich hatten die Analysten des BFS einen Anstieg der Preise um 2,6 Prozent gemessen. Der Basiswert des Index war im vierten Quartal 2019 auf 100 Punkte festgelegt worden.

    Bei den Veränderungen zum Vorquartal machen die Analysten im Berichtsquartal gegenläufige Entwicklungen von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen aus. Die Preise für Einfamilienhäuser waren im Quartalsvergleich um 1,1 Prozent gestiegen. Die Preise für Eigentumswohnungen fielen im Berichtsquartal hingegen um 0,6 Prozent niedriger als im Vorquartal aus.

    Besonders deutliche Steigerungen der Preise für Einfamilienhäuser hatten die Analysten dabei mit 2,6 und 2,2 Prozent in den städtischen Gemeinden der Grossagglomerationen und den rualen Gemeinden beobachtet. Die deutlichsten Rückgänge der Preise für Eigentumswohnungen wurden mit jeweils minus 1,1 Prozent in den intermediären und rualen Gemeinden registriert.

  • Emmi testet Wasserstofflastwagen

    Emmi testet Wasserstofflastwagen

    Emmi hat zwei Wasserstofflastwagen von Hyundai Hydrogen Mobility in Betrieb genommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Diese wird das Unternehmen nun in der Logistik testen. Dabei arbeitet es mit dem Förderverein Wasserstoffmobilität Schweiz zusammen.

    Emmi transportiert täglich rund 8000 Paletten von A nach B, um seine Kunden in der Schweiz mit frischen Milchprodukten zu versorgen. Dafür hat das Unternehmen derzeit 140 Fahrzeuge im Einsatz, die jährlich 9,3 Millionen Kilometer zurücklegen. Zwar hat Emmi einen Teil seiner Transporte auf die Schiene verlagert. Allerdings sei dieses umweltschonende Transportmittel in verschiedener Hinsicht limitiert. In der Umstellung auf Wasserstofflastwagen sieht Emmi hingegen grosses Potenzial.

    Im Vergleich zu herkömmlichen Diesellastwagen können mit den Wasserstofflastwagen rund 70 bis 80 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden, hält das Unternehmen in der Mitteilung fest. Statt CO2 stossen diese Fahrzeuge Wasserdampf aus.

    Emmi wird die beiden Wasserstofflastwagen am H2-Tankstellen-Netz des Unternehmens Hydrospider aus Opfikon betanken, das derzeit in der Schweiz ausgebaut wird. Dieses stellt zu 100 Prozent emissionsfreien Wasserstoff zur Verfügung. Eine Tankfüllung reicht den Angaben zufolge für eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern. Der umweltfreundliche Treibstoff ermöglicht zudem den Betrieb von Nebenaggregaten, wie etwa dem Kühlraum.

  • Film über Energieregion Knonauer Amt feiert Premiere

    Film über Energieregion Knonauer Amt feiert Premiere

    Das Knonauer Amt ist seiner Zeit „zehn Jahre voraus“, sagte Regierungsrat Dr. Martin Neukom im August anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Energieregion Knonauer Amt. „Ein Zugpferd für die Energiewende“, formulierte das Mitglied des New Yorker Nachhaltigkeitsbeirats, Andrew Darrell. Er fand, dass die Welt von diesem Pilotprojekt erfahren sollte, schreibt der „Affolter Anzeiger“. Gemeinsam mit der Schweizer Stiftung Pro Evolution und dem WWF Schweiz gab er den Anstoss für einen Film über die vorbildliche Arbeit der Energieregion Knonauer Amt. Er hatte am Donnerstag Premiere. Sein Titel: „Voller Energie in die Zukunft – eine Region setzt auf Erneuerbare“.

    Der Film berichtet über die Initiativen, welche die 14 Gemeinden dieser Region im Kanton Zürich gemeinsam unternommen haben und unternehmen, um den Klimawandel zu bremsen: das Energiesparhauses in Stallikon, wo Kinder Energie auf spielerische Weise erleben können, das geplante Solarkraftwerk über der A4, die Kreislaufwirtschaft der Biogasanlage in Rickenbach, die überdurchschnittlich hohe Zahl CO2-neutraler Holz-Fernheizwerke. Im Jahr 2010 integrierten die Gemeinden das Schwerpunktprojekt Energieregion Knonauer Amt in die Standortförderung. Ihr Ziel ist, 80 Prozent ihres Energiebedarfs bis 2050 selbst und mit erneuerbaren Energien zu produzieren.

    Zahlreiche Expertinnen und Experten kommen in dem Film zu Wort, darunter Andreas Fischlin, Mitglied des Weltklimarats (IPCC) und Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). „Wir haben dieselbe CO2-Konzentration wie vor 3,5 Millionen Jahren“, warnt er. Damals habe in der Schweiz eine tropische Tier- und Pflanzenwelt geherrscht. ETH-Professor Anton Gunzinger plädiert für eine stärkere Nutzung einheimischer Energien. Das sorge für mehr Unabhängigkeit und dafür, dass mehr Geld im regionalen Kreislauf bleibe: „Wir brauchen mehr Säuliämter in der Schweiz!“

  • Vebego spannt mit ETH-Ausgründung zusammen

    Vebego spannt mit ETH-Ausgründung zusammen

    Die Vebego Schweiz Holding AG bietet verschiedene Lösungen in der Immobilienbranche an. Das Zürcher Unternehmen spannt nun mit Archilyse zusammen, einer Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).

    Archilyse hat eine Software zur Analyse von Immobilien entwickelt. Diese kann virtuelle Modelle von Immobilien erstellen, welche in ein Modell der Umgebung integriert werden. So kann Archilyse beispielsweise berechnen, wie viel Sonnenlicht in die Räume strömt oder wie die Aussicht ist. Die Analysen werden beispielsweise Projektentwicklern, Architekten oder Immobiliengesellschaften angeboten, welche sie vermarkten können.

    Das Ziel der Partnerschaft zwischen Vebego und Archilyse ist es, „an vorderster Front am Markt mitmischen“ zu können und Immobilientechnologien auch international zu vermarkten, heisst es in einer Medienmitteilung. Dabei soll Archilyse unter anderem mit der Vebego-Tochter Move Consultants zusammenarbeiten..

    „Die Kooperation mit Move Consultants als eigentlichem ‚Master of Grundriss und Flächen‘ hebt Archilyse und ihr Geschäftsmodell auf ein neues Level“, wird Matthias Standfest, Gründer und CEO von Archilyse, in der Mitteilung zitiert. „Zum einen ist Move die Nummer Eins, wenn es um die digitale Aufbereitung von Immobiliendaten geht und zum andern können die zahlreichen Kunden von Move ohne grosses Zutun neu von den umfangreichen Archilyse-Analysen profitieren“.

  • Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken hat seine Plattform für Immobilieninvestitionen in Europa aufgeschaltet. Damit nimmt das Unternehmen einer Medienmitteilung zufolge eine weltweite Pionierrolle ein. Über die Plattform können Anleger digitale Anleihen an Immobilien erwerben und ein eigenes Portfolio zusammenstellen.

    Investoren können sich beispielsweise auch an einer Gewerbeliegenschaft in der Schweiz beteiligen, mit welcher Crowdlitoken im Oktober eine Zusammenarbeit beschlossen hat. Die Liegenschaft befindet sich in Oensingen SO und hat einen Marktwert von 9,15 Millionen Franken. Investoren können sich über die Plattform ab 100 Franken an Liegenschaften beteiligen.

    „Ein toller Tag. Endlich lösen wir mit dieser Plattform unser Versprechen gegenüber den Investoren ein“, wird Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken, in der Mitteilung zitiert. „An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das Vertrauen und die Geduld der Investoren der ersten Stunde.“

    Crowdlitoken bereitet derzeit auch bereits die zweite Finanzierungsrunde vor. Dafür hat es erst kürzlich neue Persönlichkeiten in den Verwaltungsrat geholt.

  • EKZ versorgt das Limmattal mit weiteren 80 Megawatt

    EKZ versorgt das Limmattal mit weiteren 80 Megawatt

    Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) nehmen mit der Anlage in Oberengstringen ihr drittes Unterwerk im Limmattal in Betrieb. Das Limmattal wird nun durch die drei Unterwerke Schlieren, Dietikon und Oberengstringen versorgt. Das neue Unterwerk mit einer Leistung von 80 Megawatt wird bis kommenden Februar sukzessive in Betrieb genommen.

    „Damit sind wir sehr gut gewappnet für den stetig wachsenden Energiebedarf in der Region“, wird Hans-Peter Häberli, Leiter Bau und  Anlagen bei EKZ, in einem Interview zitiert. Der wirtschaftliche Aufschwung im Limmattal mit Ansiedlung neuer Firmen, eines grossen Rechenzentrums und der Limmattalbahn lässt den Strombedarf kräftig steigen. Häberli: „Wir verzeichneten über die vergangenen Jahre im Limmattal generell starke Lastzunahmen. Zukünftig wird der Energiebedarf durch die Limmattalbahn und die Ansiedlung eines Rechenzentrums in der Region zusätzlich stark getrieben. Das Unterwerk Schlieren, welches bisher die Region mit Energie versorgte, muss daher entlastet werden. Seine Kapazität würde schon bald nicht mehr ausreichen.“

    Im neuen Unterwerk erfolgt die Umspannung der elektrischen Energie. Im Fall von Oberengstringen übernimmt EKZ den Strom mit einer Spannung von 110 Kilovolt vom Hochspannungsnetz der Axpo. Mit zwei 40-Megawatt-Transformatoren erfolgt die Umspannung der Energie auf 16 Kilovolt, heisst es auf der Internetseite von EKZ. Danach würde der Strom weiter heruntertransformiert, bis er ins Netz für die Endverbraucher wie Wohnsiedlungen eingespeist wird.

    Der Anschluss des neuen Werks soll schrittweise bis zum Februar erfolgen. Dann wird Oberengstringen nach Angaben von Häberli voll an das Hochspannungsnetz der Axpo angeschlossen sein. Versorgt werden dann die Gemeinden Ober- und Unterengstringen, Weiningen und Teile von Schlieren.

  • Fehlmann-Areal bekommt Photovoltaik-Fassaden

    Fehlmann-Areal bekommt Photovoltaik-Fassaden

    Vor rund zehn Jahren hatte BGP auf dem Fehlmann-Areal in Winterthur sechs pavillonartige Wohnbauten in unterschiedlichen Grössen realisiert. Nun sei die Arealüberbauung mit zwei weiteren Gebäuden abgeschlossen worden, informiert das Zürcher Architekturbüro in einer Mitteilung. Von weitem seien die neuen Gebäude nicht von den alten Überbauungen zu unterscheiden, heisst es dort weiter.

    Bei näherer Betrachtung aber werde ein wichtiger Unterschied deutlich, erläutert BGP. Die Fassaden der 2010 errichteten Gebäude waren aus schwarz emaillierten Glaspaneelen gestaltet worden. Bei den neuen Gebäuden wurden stattdessen stromproduzierende Photovoltaik-Module verbaut. Damit könne die Fassade „eine Vielzahl von Aufgaben“ übernehmen, heisst es in der Mitteilung. Konkret werden dort Schutz, Klimaregulierung, Repräsentation und Identifikation genannt.

    Vor Realisierung der Überbauung hatte BGP den Strombedarf in den bereits bestehenden Gebäuden gemessen. Er wies laut Mitteilung die für eine Wohnbebauung zu erwartende Verteilung mit Spitzen am Morgen und am Abend auf. Diese Spitzen könnten mit in die Fassade integrierten Modulen besser abgedeckt werden, als mit einer auf dem Dach installierten Anlage, erläutert das Architekturbüro. Zusätzlich wurde aber eine Photovoltaik-Anlage auf den Gebäudedächern installiert. Der Gebäudekomplex ist zudem mit Ladestationen für Elektroautos ausgerüstet.

  • EWA – energieUri erhält Qualitätslabel

    EWA – energieUri erhält Qualitätslabel

    Der Verband habe das Qualitätslabel vsas-certified.swiss entwickelt, um die Wirtschaftlichkeit, die Produktqualität, das Fachwissen und die Sicherheit seiner Mitgliedsunternehmen zu fördern, schreibt der Verband Schaltanlagen und Automatik Schweiz (VSAS) auf seinem Internetportal. EWA – energieUri hat das umfangreiche Audit zur Verleihung der Zertifizierung erfolgreich durchlaufen. Damit sei der Urner Energieversorger das erste Unternehmen in der Schweiz, das die Zertifizierung verliehen bekommen hat, schreibt EWA – energieUri in einer Mitteilung.

    „Wir bauen Schaltanlagen in allen Grössen für Kunden in der ganzen Schweiz“, wird Kilian Huwyler, Leiter Schaltanlagenbau und Automatik bei EWA, in der Mitteilung zitiert. „Das Spektrum reicht vom Haus-Tableau bis zur komplexen Schaltanlage für die Industrie.“ Der Urner Energiedienstleister blickt in diesem Jahr auf das 125-jährige Bestehen des Unternehmens zurück.

  • Uri verabschiedet Digitalisierungsstrategie

    Uri verabschiedet Digitalisierungsstrategie

    Der Urner Regierungsrat hat laut einer Medienmitteilung seine Digitalisierungsstrategie verabschiedet. Diese legt die grundsätzliche Richtung fest, die der Kanton im Bereich Digitalisierung einschlagen will. Sie dient auch als Orientierungsrahmen, um in den kommenden fünf bis zehn Jahren strategische Vorhaben umzusetzen. Insgesamt soll die Strategie der Attraktivität des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Uri einen positiven Schub verleihen, heisst es.

    Die Digitalisierung könne für den Kanton Uri „zu einem eigentlichen Entwicklungstreiber werden und die Positionierung Uris massgeblich stärken“, hält der Regierungsrat im Regierungsprogramm 2020 bis 2024 fest. Dafür müssten die „gesellschaftlichen Besonderheiten Uris wie auch die besonderen Chancen Uris als Wirtschafts- wie als Home-Office-Standort mit Rückzugsqualität“ in Betracht gezogen werden.

    Bei der Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie wurde der Kanton Uri auch von der Hochschule Luzern (HSLU) unterstützt. Wie Projektleiter Stephan Käppeli in einer Mitteilung der HSLU vom Februar hervorhebt, eignet sich der Kanton „in verschiedener Hinsicht als Modellregion der Digitalisierung“.

  • Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Flatfox, die Verit Immobilien AG und Skribble haben laut einer Mitteilung einen Meilenstein in der Digitalisierung von Mietabschlüssen erreicht: Ihr gemeinsam entwickelter elektronischer Mietvertrag ist jetzt in Zürich rechtsverbindlich unterzeichnet worden. Damit wurde in der Schweiz erstmals ein Vermietungsprozess digital abgewickelt.

    Mit der von Skribble ermöglichten elektronischen Signatur könnten Mietinteressenten und Bewirtschafter nun „einfach und sicher“ einen Mietvertrag auf ihrem Smartphone, dem Computer oder einem Tablet unterschreiben. Damit müssten Mietverträge nicht mehr ausgedruckt und dann zeitaufwändig per Post hin- und wieder zurückgeschickt werden.

    „Ich bin Fan von Online-Sachen“, sagte die erste Mieterin, die in der Schweiz je einen Mietvertrag elektronisch unterzeichnet hat. „Auf Knopfdruck einen Mietvertrag zu signieren, finde ich toll. Das Konzept ermöglicht es mir, meinen Mietvertrag digital abzulegen.“

    Die Zürcher Bewirtschafterin der Verit Immobilien AG, die diesen Vertrag gegenzeichnete, habe laut der Mitteilung insbesondere die Benutzerfreundlichkeit und die gewonnene Zeit geschätzt. Das erfolgreich gestartete Pilotprojekt soll künftig vollständig in den Erst- und Wiedervermietungsprozess der Verit Immobilien AG integriert werden.