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  • Lidl halbiert Fussabdruck

    Lidl halbiert Fussabdruck

    Lidl hat ein selbstgestecktes Umweltziel übertroffen. Bis 2020 habe das Unternehmen seine relativen CO2-Emissionen gegenüber 2013 um 35 Prozent reduzieren wollen, erläutert Lidl Schweiz in einer Mitteilung. Letztendlich sei der CO2-Ausstoss aber um 53 Prozent gesenkt worden. Als besonders wirkungsvolle Massnahme hebt Lidl dabei eine Umstellung im eigenen Transportbereich hervor. Hier will das Unternehmen bis 2030 nur noch mit Bio-Flüssiggas angetriebene Lastwagen einsetzen.

    Lidl Schweiz habe ein CO2-Management eingeführt, bei dem die jährlichen CO2-Emissionen des Unternehmens erfasst werden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Darauf aufbauend leitet das Unternehmen Massnahmen zur Reduzierung des Ausstosses ab. Die verbleibenden Emissionen werden kompensiert.

    Damit habe Lidl Schweiz bereits zum fünften Mal die Bedingungen für eine Zertifizierung mit den Swiss Climate Label CO2-neutral erfüllt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge ist Lidl Schweiz das erste Unternehmen seiner Art in der Schweiz, dessen Filialen und Warenverteilzentren alle nach der Energieeffizienznorm ISO 50001 zertifiziert sind.

  • Energy Lab soll Innovationen für Energiewende liefern

    Energy Lab soll Innovationen für Energiewende liefern

    Das NTN Innovation Booster Energy Lab nimmt seine Arbeit offiziell erst im Januar 2021 auf. Doch sei bereits jetzt eine so grosse Dynamik entstanden, dass schon die ersten von insgesamt geplanten 50 Projekten lanciert wurden, schreibt die Hochschule Luzern in einer Medienmitteilung. Sie sollen zu Innovationen bei der effizienten Erzeugung, Speicherung und Nutzung von erneuerbaren Energien führen, die auch marktfähig sind.

    Das Konsortium aus über 200 Mitgliedern wird von der Hochschule Luzern strategisch geführt. Dazu gehören neben dem Innovationspark Zentralschweiz und NEST – der Forschungs- und Innovationsplattform von Eidgenössischer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt und Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereiches – zahlreiche weitere Institutionen, sämtliche Fachhochschulen der Schweiz und die ETH Zürich. Gefördert wird das Energy Lab mit 1,5 Millionen Franken für vorerst vier Jahre von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse.

    Über den Innovationspark Zentralschweiz sind schon heute mehr als 200 Unternehmen angeschlossen, „Tendenz steigend“, heisst es weiter in der Mitteilung: „Denn beim Energy Lab handele es sich um ein offenes Netzwerk, in dem sich Interessierte jederzeit einbringen können.“

    „Die Herausforderungen sind so komplex, dass sie nicht mehr nur mit Einzelmassnahmen behoben werden können, sondern nur in gross angelegter Zusammenarbeit von Industrie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft“, wird Projektleiter und Professor an der Hochschule Luzern, Ludger Fischer, in der Mitteilung zitiert. „Die Lösungen werden einen konkreten Mehrwert für die Wirtschaft bieten und sind somit umsetzbar!“

  • Algorithmen helfen beim Management von Stromlasten

    Algorithmen helfen beim Management von Stromlasten

    Die zeitgleiche Aktivierung vieler Elektrogeräte erzeugt enorme Netzbelastungen. Da sich die Höhe der Netznutzungskosten für die Energieversorgungsunternehmen bis zu 60 Prozent aus diesen Lastspitzen errechnet, haben sie ein vitales Interesse daran, diese nach Möglichkeit zu vermeiden oder wenigstens zu glätten. Dafür hat nun die Hochschule Luzern (HSLU) gemeinsam mit Partnern laut einer Mitteilung eine Lösung gefunden.

    Nötig sei „ein intelligentes und effizientes Energie- und Last-Management, mit dessen Hilfe Energie verschoben werden kann“, wird Andrew Paice in dieser Mitteilung zitiert. Er ist Leiter des HSLU-Forschungszentrums für Gebäudeintelligenz namens iHomeLab. Den Prototypen eines solchen Systems hat sein Team zusammen mit dem HSLU-Kompetenzzentrum Thermische Energiespeicher, dem Elektrizitätswerk Vilters-Wangs und den Wirtschaftspartnern Asgal Informatik und Semax entwickelt. Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse unterstützt das Projekt.

    Die von den Teams entwickelte Künstliche Intelligenz und ihre Algorithmen nutzen die Daten intelligenter Stromablesegeräte, sogenannter Smart Meter. Damit berechneten die Forschenden thermische Modelle von Gebäuden. Die Algorithmen „identifizieren aus dem gesamten Stromverbrauch stromverbrauchende Geräte wie Wärmepumpe, Boiler oder E-Mobil und stromproduzierende Geräte wie Photovoltaikanlagen“, erklärt Paice. Dann werden maximale Leistungsaufnahme, Ein- und Ausschaltdauer und Energieverbrauch pro Tag mit Temperatur- und Wettervorhersagen kombiniert. So liessen sich präzise Vorhersagen erstellen.

    Mit diesen Projektresultaten könnten die beiden am Projekt beteiligten Firmen nun Energieversorgern eine Dienstleistung anbieten, die ihnen beim Kostensparen helfe – ohne, dass zusätzliche Investitionen in ihre Verteilnetze notwendig seien.

  • Schweiz unterzeichnet internationale Erklärung für E-Mobilität

    Schweiz unterzeichnet internationale Erklärung für E-Mobilität

    Die Schweiz hat laut einer Medienmitteilung des Bundesamts für Energie (BFE) am Donnerstag im Rahmen des Global e-Mobility Forum 2020 eine internationale Deklaration für das Null-Emissionen-Ziel im Verkehr unterzeichnet. Diese Erklärung trägt den Titel „Katowice Partnership for E-Mobility“. Sie wurde im Dezember 2018 bei der Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz geboren. Heute gehören ihr 44 Staaten und rund drei Dutzend subnationale Verwaltungseinheiten, Städtebünde und Nichtregierungsorganisationen an.

    Bereits damals hatten sich nach Angaben der Ausrichter 38 Länder aus fünf Kontinenten sowie Organisationen und Allianzen dieser Erklärung angeschlossen, ebenso wie 1500 Städte und Regionen sowie 1200 Unternehmen. Insgesamt repräsentierten sie über ein Drittel der Weltbevölkerung. Die Schweiz habe die Erklärung seinerzeit wegen der „anstehenden gesetzgeberischen und politischen Arbeiten nicht unterzeichnet“, so das BFE in der Mitteilung.

    Jedoch hätten noch im Dezember 2018 das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und „zahlreiche Schweizer Akteure“ die Roadmap Elektromobilität 2022 „sehr erfolgreich“ lanciert. Ziel dieser Roadmap ist, den Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen bis 2022 auf 15 Prozent zu erhöhen. „Damit steht der Unterzeichnung der ,Katowice Partnership for E-Mobility‘ nichts mehr im Wege.“

    Sie bringe „keine Rechte und Verpflichtungen“ mit sich. Doch die unterzeichnenden Länder und Organisationen sollen emissionslose Fahrzeuge fördern, Flottenziele festlegen und international zusammenarbeiten. Weitere Ziele seien die Förderung des grünen öffentlichen Verkehrs, der Ausbau einer intelligenten Infrastruktur, die Verbesserung der Luftqualität sowie Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen.

  • Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Kunden von Romande Energie können in eigene Solaranlagen investieren, ohne über ein eigenes Dach zu verfügen. Der Waadtländer Energieversorger will auf dem Bauernhof Petite Chamberonne von Bertrand Pittet in Etagnières eine Solaranlage von insgesamt 1700 Quadratmetern errichten, schreibt er in einer Mitteilung. Er ermöglicht es seinen Kunden, sich daran zu beteiligen. Im Gegenzug würde ihnen der entsprechende Anteil an der Produktion von Solarstrom auf dem Hof von ihrer privaten Stromrechnung abgezogen.

    Romande Energie will bis Frühjahr 2021 eine genügend grosse Zahl von Investoren für ihr Projekt Jardin Solaire – Sonnengarten – gewinnen. Die Anlage soll noch vor dem Sommer in Betrieb gehen.

    Der Waadtländer Energieversorger hat bereits im Dezember 2019 ein ähnliches Projekt in Mont-sur-Rolle lanciert. Dort beteiligten sich 37 Privatkunden am Jardin Solaire.

  • Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Bei dem Neubau in Amlikon-Bissegg handelt es sich unter anderem um die „modernste Brennerei der Schweiz“, wie es in einer Medienmitteilung der Macardo Swiss Distillery GmbH heisst. Das Fasslager sei sogar das innovativste in Europa, informiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea weiter. Für die Eröffnung waren zweitägige Feierlichkeiten mit entsprechendem Programm geplant, was aber durch die Corona-Krise verhindert wurde. „Trotzdem werden wir am 28. November 2020 eröffnen und den Betrieb der Destillerie, des Premium B&Bs, der Eventlocation und der Honesty Bar mit Cigar Lounge aufnehmen. Darauf haben unzählige Menschen in den letzten Monaten intensiv hingearbeitet“, wird Martina Bössow in der Mitteilung zitiert, Inhaberin der Macardo Swiss Distillery GmbH.

    Bei der Eröffnung wird der ebenfalls in den Neubau integrierte Shop für die Besucher zur Verfügung stehen. Dort werden Edelbrände, Macardo-Desinfektionsmittel und eine „Weltneuheit für alle Whisky-Fans“ angeboten, wie es von Bössow heisst. Und ab dem 30. November werden für Kleingruppen von sechs Personen kostenlose Führungen angeboten, für die eine Anmeldung notwendig ist.

    Der Neubau ist um eine mehr als 100 Jahre alte Käserei errichtet worden. Bei der Brennerei steht Handwerkskunst im Fokus, die durch ein nachhaltiges Verfahren unterstrichen wird. Im Fasslager wird ebenso moderne Technologie verwendet, durch welche ein optimales Raumklima für die 400 Fässer gewährleistet werden kann. Neben Bar und Lounge, Shop und dem Veranstaltungsraum stehen für Besucher zudem zehn Zimmer und zwei Apartments mit einem Bed-and-Breakfast-Angebot (B&B) zur Verfügung.

  • Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich ist im Rahmen des Hackathons Climathon Zürich erneut mit dem Energiestadt-Label in Gold ausgezeichnet worden. Damit fördert der Trägerverein Energiestadt die Umstellung auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Laut einer Medienmitteilung der Stadt hätten der Ausbau der Photovoltaikanlagen auf stadteigenen Liegenschaften zu dieser Anerkennung ebenso beigetragen wie die Realisierung des Energieverbunds Altstetten und Höngg. Auch die neue Tramlinie Hardbrücke und die weitere Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs hätten ihren Anteil daran.

    Zum ersten Mal war Zürich die Auszeichnung als Energiestadt vor 20 Jahren verliehen worden. Seither seien die langfristigen Ziele der Stadt „kontinuierlich angepasst worden“. Dazu gehörten etwa die Verankerung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung und die aktuellen Bestrebungen in Richtung Klimaneutralität. Grundlage dafür seien die im Masterplan Energie der Stadt Zürich definierten energiepolitischen Schwerpunkte.

  • Intershop baut in Wädenswil den AuPark

    Intershop baut in Wädenswil den AuPark

    In Wädenswil-Au am Zürichsee soll in den nächsten Jahren der AuPark entstehen. Es soll ein Ort des Wohnens, Arbeitens, Einkaufens, Erholens, Spielens und der Bildung werden, wie es auf der Internetseitedes AuParks heisst. Inmitten der Anlage soll als verbindendes Element und Begegnungszone für die Bevölkerung von Au ein öffentlicher Park angelegt werden. Die Wohnungen im AuPark haben Sicht auf die Halbinsel Au und den Zürichsee.

    Das Projekt wird von dem Immobilienunternehmen Intershopbetrieben. Das hat laut Medienmitteilungam 17. November die Baugenehmigung beantragt. Der private Gestaltungsplan für das heutige Industrieareal war im Juli genehmigt worden. Entstehen sollen laut Intershop 231 Wohnungen. Insgesamt 54 Wohnungen sind für bezahlbares Wohnen reserviert. Es sei vorgesehen, die Bauten nach dem Standard Nach­haltiges Bauen Schweiz (SNBS) und mit einer Energieversorgung durch Wärmepumpen zu erstellen. Die Arbeiten sollen im Herbst 2021 beginnen, die ersten Gebäude im Winter 2024 bezugsbereit sein. Geplant ist auch der Neubau der Kantonsschule Zimmerberg. Der wird allerdings vom Kanton Zürich und nicht von Intershop vollzogen.

  • Öffentlicher Verkehr soll Photovoltaik ausbauen

    Öffentlicher Verkehr soll Photovoltaik ausbauen

    Die Photovoltaik bietet allen Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs die Möglichkeit, ihre Energieversorgung zu einem grossen Teil in die eigene Hand zu nehmen. Darauf verweist ein neuer Leitfaden des Bundesamts für Verkehr. Die Behörde hat ihn zusammen mit dem Schweizerischen Fachverband für Solarenergie, Swissolar, erarbeitet.

    Wie Swissolar in einer Zusammenfassung dieses Leitfadens schreibt, könne die Solarenergie einen entscheidenden Beitrag zum Ersatz der nicht erneuerbaren Energien im öffentlichen Verkehr leisten. Augenblicklich liege der Stromverbrauch aller Verkehrsunternehmen bei etwa 2,7 Terawattstunden. Hinzu kommen 120 Millionen Liter Diesel. Soll der gesamte öffentliche Verkehr in Zukunft CO2-neutral betrieben werden, benötigt er rund 3,5 Terawattstunden Strom. Davon würden bereits heute 2 Terawattstunden, also 60 Prozent, von den Wasserkraftwerken der SBB produziert.

    Die Produktion der restlichen 1,5 Terawattstunden mit Sonnenenergie würde etwa 1 Quadratmeter Photovoltaik-Modulfläche pro Einwohner in der Schweiz erfordern. Dieselbe Fläche pro Einwohner liefert die benötigte Energie, um eine Person in einem Jahr 2500 Kilometer weit mit dem Zug zu befördern. Wie das Bundesamt für Energie in seinem Magazin energeia plusangibt, beträgt das Potenzial für Solarstrom am Schweizer Gebäudepark der Verkehrsunternehmen 67 Terawattstunden pro Jahr. Das übertreffe den gesamten aktuellen Schweizer Stromverbrauch um 10 Prozent.

    Der Leitfaden berät kleine und grosse Transportunternehmen bei Investitionsmöglichkeiten und Bewilligungsverfahren für Immobilien, Bahntechnik und Infrastruktur. Zudem geht er auf Fördermöglichkeiten und den Eigenverbrauch ein. Er liefert auch konkrete behördliche Empfehlungen, die den öffentlichen Verkehr dabei unterstützen, klimaneutral zu werden.

  • Quickpac verteilt Pakete jetzt von Dietikon aus

    Quickpac verteilt Pakete jetzt von Dietikon aus

    Mit dem jetzt eröffneten neuen Depot in Dietikon will der Paketzusteller Quickpac zukünftig weite Teile der Kantone Aargau, Zug und Zürich bedienen. Mit Dietikon erweitert Quickpac die Zahl seiner Verteilzentren auf drei. Aus den drei Depots können täglich bis zu 25’000 Pakete befördert werden. Für 2021 plant die Tochter der Quickmail AG in St.Gallen die Eröffnung weiterer Depots und sucht derzeit laut Medienmitteilungnach Standorten in den Regionen Bern, St.Gallen, Oberer Zürichsee, Luzern und Basel.

    In Dietikon sind 55 neue Paketzusteller eingestellt worden. Die Zahl solle sich 2021 verdoppeln, heisst es. Es wurden 75 neue Elektrofahrzeuge für die Zustellung angeschafft. Mit 176 Renault Kangoo Z.E. verfügt Quickpac über die grösste Elektroautoflotte der Schweiz. Leiter des Depots Dietikon ist laut der Mitteilung Matthias Merz (47), zuvor Leiter Operations bei der Cargo Solution GmbH.

    Durch das neue Paketzentrum würden noch mehr Empfängerinnen und Empfänger in der Schweiz davon profitieren können, „dass ihre Pakete emissionsarm und leise zugestellt werden“, wird Thomas Ulmann, COO von Quickpac, zitiert. Hinzu komme die rasche Zustellung. Ein Viertel der Pakete werde am Einliefertag zugestellt. Und zwar auch zwischen 17 und 21 Uhr, wenn Berufstätige zu Hause seien. Ulmann: „Das spart unnötige und unökologische Wege zu Abholstellen.“

  • Designwerk liefert erstes E-Müllfahrzeug nach Basel

    Designwerk liefert erstes E-Müllfahrzeug nach Basel

    Die Designwerk Products AG hat dem Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt das erste vollelektrische Müllfahrzeug zur Verfügung gestellt. In einer ersten Phase liefert Designwerk laut seiner Medienmitteilung bis Anfang Februar „beinahe wöchentlich“ jeweils ein Fahrzeug nach Basel. Insgesamt sollen elf weitere Müllwagen folgen.

    Der erste Basler E-Truck, ein Futuricum Collect 26E, baut auf dem Chassis des Typs Volvo FM auf. Er verfügt über vier Elektromotoren mit einer Leistung von 680 PS. Seine Reichweite liegt bei 160 Kilometern. Die Batterien werden über Nacht aufgeladen. Für den Pressmüllaufbau kooperiert Designwerk mit der Contena-Ochsner AG. Auch dieser wird elektrisch betrieben.

    Das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt nehme schweizweit bei der Elektromobilität eine Vorreiterrolle ein, so Designwerk. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen 85 Prozent der kantonalen Fahrzeuge elektrisch fahren.

  • Zühlke modernisiert den Digitalauftritt von Wincasa

    Zühlke modernisiert den Digitalauftritt von Wincasa

    IT-Innovationsdienstleister Zühlkeaus Schlieren bringt die bei Wincasabenutzte Software auf einen modernen Stand, der den heutigen Marktanforderungen genügt. Der Immobiliendienstleister aus Winterthur hat bisher mit den im eigenen Unternehmen entwickelten Programmen gearbeitet. Diese in 15 Jahren im Unternehmen entwickelten Programme sind laut Medienmitteilungvon Zühlke zwar „äusserst funktional“, reichen aber für die Expansionsstrategie von Wincasa nicht aus. So sei bisher weder Datenaustausch mit Drittanbieteranwendungen möglich noch sei die Software Cloud-basiert. Beides sei aber notwendig, um Omni-Channel-Marketing – das Weiterleiten von Produktinformationen an alle Verkaufskanäle und Medien – zu nutzen und Mietern und Eigentümern entsprechende Dienstleistungen anzubieten.

    Zühlke hilft den Wincasa-Experten, das bestehende System zu modernisieren. Es soll nicht komplett neu aufgesetzt werden. Dazu werden die drei vorhandenen Bereiche von Unternehmensplanung, Immobilienverwaltung und Bauprojektmanagement Cloud-fähig gemacht und auf den Einsatz in der Microsoft Azure-Umgebung vorbereitet. Der in langen Jahren gesammelte Datenbestand muss jetzt bereinigt und auf die neue Plattform transferiert werden. Neue Projekte werden dort direkt eingebracht. Bei diesen Arbeiten arbeiten Zühlke-Experten mit den Wincasa IT-Spezialisten zusammen.

    Als Ziel der Modernisierung gibt die Medienmitteilung an: Wincasa will die digitale Revolution im Schweizer Immobilienmarkt anführen.

  • Andermatt Swiss Alps bleibt auf Erfolgskurs

    Andermatt Swiss Alps bleibt auf Erfolgskurs

    Zwischen Januar und Oktober 2020 habe die Andermatt Swiss Alps Gruppe Immobilien im Wert von mehr als 85 Millionen Franken verkaufen können, informiert das für Entwicklung, Realisierung und Betrieb der Feriendestination zuständige Unternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 28 Prozent. Die Besucherzahlen im Sommerbetrieb der SkiArena Andermatt-Sedrun und des Andermatt Golf Course konnten im Jahresvergleich um 12 beziehungsweise 50 Prozent gesteigert werden. Damit habe die Gruppe ihre positive Geschäfsentwicklung aus dem ersten Semester 2020 fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung.

    Auch das Hotel The Chedi Andermatt habe in den ersten zehn Monaten 2020 deutlich mehr Übernachtungen verbuchen können als im Vorjahr, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe in der Mitteilung weiter. Konkret sei „die historisch höchste Auslastung“ von 68 Prozent erreicht worden. In der Vorjahresperiode hatte es das Hotel The Chedi Andermatt auf eine Auslastung von 53 Prozent gebracht.

    Zum 31. Oktober sei der Skibetrieb am Gemsstock aufgrund der Pandemie mit einem entsprechenden Massnahmenplan aufgenommen worden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Der Kanton Uri habe den Betreibern einen sicheren Betrieb bescheinigt, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe. An den ersten beiden Wochenenden der Wintersaison sei der Skibetrieb am Gemsstock mit jeweils täglich rund 1000 Gästen ausverkauft gewesen.

  • Klimastiftung Schweiz fördert innovative Projekte

    Klimastiftung Schweiz fördert innovative Projekte

    Die Klimastiftung Schweiz hat insgesamt 1,3 Millionen Franken an Fördermitteln verteilt. In den Genuss dieser finanziellen Unterstützung kommen kleine und mittlere Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Total erhalten neun besonders innovative und fünf Grossprojekte für die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden Gelder der Klimastiftung. „Es ist uns ein grosses Anliegen, solche Innovationen verstärkt zu fördern“, wird deren Geschäftsführer Vincent Eckert in einer Medienmitteilung zitiert.

    So wird etwa das Tessiner Unternehmen iWin neu mit 50’000 Franken unterstützt. Es produziert Fenster mit integrierter photovoltaischer Jalousie. Damit verwandelt es hochverglaste Gebäude in Solarkraftwerke. Die Zürcher Firma Oxara verwendet die Förderung zur weiteren Entwicklung von zementfreiem Beton aus lehmhaltigem Aushubmaterial. FenX mit Sitz in Zürich stellt aus Asche und weiteren mineralischen Abfällen einen Isolierschaum für den Bau her, der nicht brennbar und zu 100 Prozent wiederverwertbar ist. Dafür erhält FenX 200’000 Franken.

    Unter den geförderten Projekten befinden sich zudem die automatisierte Lösung für die Insektenzucht der Aargauer Firma SmartBreed ebenso wie das Tessiner Unternehmen Ponera. Es entwickelt Versandverpackungen für Industriegüter, die eine Kreislaufwirtschaft für Verpackungsmaterial schaffen sollen. Weitere Gelder gehen an die liechtensteinische iWorks AG. Sie zeigt, wie öffentliche Flächen zur Produktion von Solarstrom genutzt werden können.

  • Romande Energie steigt in französische Windparks ein

    Romande Energie steigt in französische Windparks ein

    Romande Energie France und der Windparkentwickler Calycé Développement sind laut einer Medienmitteilung der Walliser Energieversorgerin eine Entwicklungspartnerschaft eingegangen. Damit erweitert Romande Energie ihr Portfolio für erneuerbare Energien in Frankreich um 15 Windparks. Sie übernimmt hohe Beteiligungen an ihnen. Die meisten befinden sich noch in der Planungsphase.

    Der Vertrag zwischen beiden Unternehmen sieht vor, dass Romande Energie an sechs Projekten im Frühstadium eine Beteiligung von 50 Prozent erwirbt. Bei sieben Projekten im Spätstadium wird sie die hundertprozentige Eignerin. An einem gesicherten Projekt übernimmt sie 80 Prozent. Calycé Développement wird alle Projekte bis zur Baureife verwalten. Einen bereits in Betrieb befindlichen Windpark kauft Romande Energie zu 100 Prozent.

    Seit 2013 hat die Romande Energie Gruppe eine Reihe von Wasser-, Solar- und Windkraftanlagen in Frankreich erworben. Damit ergänzte sie ihr Wasserkraftportfolio in der Westschweiz. Diese Investitionen dienten nach Unternehmensangaben der Diversifizierung sowohl ihrer Standorte als auch ihrer Energiequellen. Die Transaktion werde in den kommenden Wochen abgeschlossen.

  • Repower bringt grösste Engadiner Solaranlage ans Netz

    Repower bringt grösste Engadiner Solaranlage ans Netz

    In S-chanf wird eine neue Abwasserreinigungsanlage errichtet. Die ARA Oberengadin soll Mitte 2021 ihren Betrieb aufnehmen. Repower hat auf dem Dach der Anlage eine Solaranlage mit einer Fläche von 5800 Quadratmetern und mit 3447 Solarmodulen errichtet. Die Anlage habe eine Leistung von 1,1 Megawatt und eine erwartete Jahresleistung von 1,45 Gigawattstunden. Das entspreche dem Verbrauch von 325 Haushalten, schreibt der Bündner Energieversorger in einer Mitteilung. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie auch einem hohen Schneeaufkommen standhalten kann. Die Module selbst haben ein Gesamtgewicht von 69 Tonnen.

    Die Anlage wurde nun in Betrieb genommen. Repower hat 1,7 Millionen Franken investiert.

    Die ARA selbst wird mit einem Blockheizkraftwerk betrieben. Damit kann der Stromverbrauch vor Ort optimiert werden mit dem Ziel, möglichst viel Solarstrom vor Ort zu verbrauchen.

  • Landwirtschaftliches Zentrum Salez gewinnt Architekturpreis

    Landwirtschaftliches Zentrum Salez gewinnt Architekturpreis

    Mit Constructive Alps werden Projekte ausgezeichnet, die im Hinblick auf nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen überzeugen können. Die Schweiz und Liechtenstein haben diesen Preis nun zum fünften Mal vergeben, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Insgesamt sind knapp 330 Projekte eingereicht worden. Eine Jury hat daraus zehn Beiträge ausgewählt, von denen die ersten drei insgesamt 50’000 Franken erhalten. Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez hat den ersten Platz erreicht.

    Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez ist damit eines der Projekte, welche zeigen, dass Architektur Ästhetik und Klimavernunft kombinieren kann, wie es in der Mitteilung des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) heisst. Das Gebäude des Zentrums setze auf eine möglichst einfache Bauweise und eine lange Lebensdauer. Kanton und Architekt Andy Senn hätten somit im Hinblick auf die Klimaeffizienz neue Massstäbe gesetzt. Eine Montagehalle in Vorarlberg und ein Berggasthaus in Glarus haben es auf die Plätze zwei und drei geschafft. Neben sieben Anerkennungspreisen ist auch erstmals ein Publikumspreis ermittelt worden.

    Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez besteht aus Tagungszentrum, Gutsbetrieb, Staatswingert und Obstanlage. Gemeinsam mit den Praxisversuchsparzellen in Flawil wird es vom Landwirtschaftlichen Zentrum SG (LZSG) betrieben. Dieses verfügt auch über Beratungsstellen in Kaltbrunn und Sargans.

  • T-Systems und Red Hat kooperieren

    T-Systems und Red Hat kooperieren

    T-Systems hat die Akkreditierung als offizieller Red Hat-Partner in der Schweiz erhalten. Laut einer Medienmitteilung von T-Systems setzt der Technologiekonzern auf Red Hat-Lösungen im Anwendungsmanagement. Auch bei allen Cloud-Lösungen und bei DevOps (Development und IT Operations)-basierter Software-Entwicklung auf der T-Systems-Plattform AppAgile wollen beide Firmen zusammenarbeiten. Die Partner arbeiten bereits in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) zusammen.

    Die neue Kooperation in der Schweiz ziele auf den Weiterverkauf, heisst es in der Mitteilung. Zudem solle sie „in Richtung Subskriptionsmodelle und Bereitstellung von Managed Services für die Red Hat-Lösungen durch T-Systems gehen“. Darüber hinaus planen beide Partner, gemeinsam neue Dienstleistungen zu kreieren, die auf bewährten Red Hat-Produkten basieren. Sie sollen um Integrations- und Managed Services-Fachwissen von T-Systems bereichert werden.

    T-Systems Zertifizierung als Red Hat-Partner bringe beiden Unternehmen mehr Wettbewerbskraft. Sie öffne den Zugang zu interessanten Ausschreibungen für regulierte Branchen wie der öffentlichen Hand oder dem Gesundheitswesen.

    „T-Systems ist ein namhafter und aktiver Player in der Schweizer IT-Landschaft“, wird Richard Zobrist, Head of Partner & Alliances Schweiz bei Red Hat, in der Mitteilung zitiert. „Wir versprechen uns viel von der Reputation, dem umfassenden Know-how und dem soliden Leistungsausweis des Digitaldienstleisters für den Ausbau unseres Geschäfts in der Schweiz und speziell für den Vorstoss in neue Branchen und Kundensegmente.“

  • Groupe E bietet Solaranlagen ohne Investitionen

    Groupe E bietet Solaranlagen ohne Investitionen

    Immobilienbesitzer in der Westschweiz erhalten die Möglichkeit, Solaranlagen auf ihren Dächern installieren zu lassen, ohne dass sie investieren müssen. Groupe E lanciert mit My Sun Contracting ein Produkt, bei dem der Freiburger Energieversorger alle Investitionen wie auch den sonstigen Aufwand übernimmt.

    Die Kunden bezahlen laut einer Mitteilung von Groupe E nur für die Erzeugung des eigenverbrauchten Solarstroms. Der Strompreis ist degressiv: Je mehr die Kunden selbst verbrauchen, desto niedriger ist der Tarif. Die Kunden können die Anlage auf ihrem Dach später auch kaufen, etwa, wenn sie damit von Steuervorteilen profitieren möchten.

  • Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical-CEO Livio Marzo hat am Freitag den Grundstein für das neue Produktions- und Kundencenter seiner Firma gelegt. „Mit dem Neubau in Grenchen verfolgen wir zwei grundlegende Ziele“, erklärt er in einer Medienmitteilung des Herstellers von Dentalimplantaten. Im modern konzipierten Ausbildungszentrum werde den Kunden der direkte Kontakt mit Experten ermöglicht. Zudem führe die Erweiterung des Produktionszentrums „zu einer weiteren Steigerung der Effizienz unserer Herstellung“.

    Das neue Gebäude mit seinen 2700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ermögliche die Automatisierung in der Produktion und die Optimierung der Prozesse, heisst es in der Mitteilung. Zudem würden dort auch ausgegliederte Geschäftsfelder integriert und Raum für die Ausbildung von Kunden, Partnern und Mitarbeitende geschaffen. Längerfristig sollen dort 20 neue Arbeitsplätze entstehen.

    Der Neubau soll zum 20-jährigen Jubiläum von Thommen Medical im vierten Quartal 2021 eröffnet werden. Realisiert werde er von einer Immobiliengesellschaft, die ihn an das Unternehmen vermietet.

    Die Thommen Medical AG produziert im eigenen Werk am Standort Grenchen. Sie hat Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Deutschland und Nordamerika. In Europa, Asien und dem Mittleren Osten ist das Unternehmen durch Distributoren vertreten.

  • Riehen erhält grünes Licht für Geothermieausbau

    Riehen erhält grünes Licht für Geothermieausbau

    Riehen kann mit seiner Planung für den Ausbau einer weiteren Geothermie-Anlage fortfahren. Sie würde die Zahl der mit klimafreundlicher Wärmeenergie versorgten Einwohnerinnen und Einwohner von bisher 8500 auf 12’500 erweitern. Die Referendumsfrist ist Ende Oktober abgelaufen. Damit ist der positive Bescheid des Einwohnerrats nun rechtskräftig. Das teilt die Wärmeverbund Riehen AG (WVR) jetzt mit.

    In einem nächsten Schritt stehen im Sommer 2021 seismische Untersuchungen zur Erkundung des Untergrunds für das Projekt geo2riehen an. Damit wird ein geeigneter Standort für die Bohrungen gesucht. Bestätigt sich die Machbarkeit der Anlage, könnte 2023 mit den Bohrungen begonnen werden. Sie sollen mehr natürlich vorkommendes Thermalwasser zur Wärmenutzung erschliessen.

    Eine bereits vorliegende Machbarkeitsstudie bestätige dem Projekt „gute Aussichten auf Erfolg“. Die Bohrungen zur Förderung des Thermalwassers und der Bau der Anlage werden mit rund 20 Millionen Franken zu Buche schlagen. Die Kosten teilen sich die beiden Aktionäre, die Gemeinde Riehen und die Basler Energieversorgerin IWB. Das Bundesamt für Energie hat eine Förderung von 1,2 Millionen Franken zugesichert und weitere 5,1 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

    Die Beteiligung von IWB ist von zunächst 27 auf jetzt 50 Prozent gestiegen. Das, so der WVR, erleichtere nicht nur die Finanzierung. Auch der Betrieb der Anlagen und des wachsenden Versorgungsnetzes lasse sich so besser mit IWB koordinieren: „Die schritt- und teilweise Stilllegung der Gasversorgung wird damit optimal auf das Wachstum des Riehener Wärmenetzes abgestimmt.“

  • Standortförderung Dietikon legt Zwischenbericht vor

    Standortförderung Dietikon legt Zwischenbericht vor

    Die Standortförderung Dietikon hat ihren Zwischenbericht für die Zeit von Mai bis Oktober vorgelegt. Die Auswirkungen und Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie machten sich deutlich bemerkbar. So zwang diese Situation die Gemeindeführungsorganisation GFO der Stadt Dietikon laut dem Bericht dazu, den Herbst- und Weihnachtsmarkt mitsamt dem Chlauseinzug abzusagen. Die Standortförderung habe allerdings die Einschränkungen als Chance gesehen und die frei gewordene Kapazität dazu genutzt, verschiedene Initiativen zur Stärkung des Zentrums und des lokalen Gewerbes ins Leben zu rufen.

    So lancierte die Stadt Anfang Oktober eine Testimonial-Kampagne mit 19 Dietiker Persönlichkeiten. Die drei Staffeln der Imagekampagne dauern bis Herbst 2021. Der Imageförderung dient auch eine 40-seitige Broschüre über Dietikon, die  an Schulen, Neuzuzügerfeiern, zur Personalrekrutierung sowie für die Ansiedlung von Unternehmen und Arbeitskräften eingesetzt werden soll. Sie ist gedruckt und online erhältlich.

    Schon im Juli hat sich auf Initiative der Standortförderung das NetzwerkStadt gebildet, das sich für ein attraktives Zentrum und den Einzelhandel einsetzt. Weitergeführt wird auch „Kunst und Kulinarik in leeren Mieträumen“, durch die Mieträume sichtbar gemacht und durch Veranstaltungen belebt werden.

    An weiteren Projekten nennt der Zwischenbericht die Suche nach einem Standort für die Schaffung eines Wirtschaftsclusters und das mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) durchgeführte Projekt „Smart City im öffentlichen Raum erlebbar machen“. Positiv vermerkt wird, dass trotz der Corona-Beschränkungen seit Mai der im Zentrum stattfindende Frischmarkt wieder geöffnet ist und, dass die Bauarbeiten der Limmattalbahn nach Plan verlaufen. Eine anlässlich des Herbstmarktes geplante Baustellenbegehung dort allerdings musste wegen Corona abgesagt werden.

  • Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Das Berghuus Radons liegt oberhalb von Savognin auf 2000 Meter Höhe. Nun wird es auch zu einem Arbeitsort für digitale Nomaden. Wie Westhive mitteilt, richtet es im Berggasthaus mit dem Westhive Retreat einen Standort für flexible Arbeitsplätze und Workshops ein. „Wir wollten von Beginn an das Westhive Ökosystem mit Standorten für ungestörte Meetings abseits des Tagesgeschäfts erweitern“, wird Andreas Widmer, Mitgründer des Zürcher Anbieters von Gemeinschaftsarbeitsplätzen, in einer Mitteilung zitiert.

    Aus Widmers Sicht ist der Standort insbesondere für Strategiesitzungen geeignet. „Die Natur ist unfassbar inspirierend, und die Räumlichkeiten im Berghuus sind perfekt für Seminare und Tagungen.“ Insgesamt stehen zwölf Zimmer zur Verfügung.

    Das Berghuus öffnet laut Angaben auf seiner Internetseite wieder am 19. Dezember. Reservationen der Arbeitsplätze sind aber schon jetzt bei Westhive möglich. Mitglieder bestehender Westhive-Standorte können sich über die bestehende Infrastruktur anmelden und auf die gleiche Infrastruktur zurückgreifen wie an den bisherigen Standorten.

    Westhive hat 2018 seinen ersten Standort in Zürich-West eröffnet. Inzwischen sind vier weitere hinzugekommen, davon einer in Basel. Ein weiterer Standort am Zürcher Flughafen soll im ersten Quartal 2021 folgen.

  • Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Das Gebiet zwischen St.Gallen und Gossau ist schon heute Heimat zahlreicher Unternehmen. Dank der Autobahn, der S-Bahn und den Busverbindungen ist es auch heute schon gut erschlossen. Nun wollen beide Städte das 1,7 Millionen Quadratmeter grosse Areal zwischen St.Gallen und Gossau erschliessen. Es soll verkehrstechnisch aufgewertet werden, neue Firmen anziehen und bestehenden Firmen Raum zur Weiterentwicklung geben.

    Das St.Galler Stadtparlament hat am 27. Oktober grünes Licht für die Entwicklungsplanung gegeben, das Gossauer Stadtparlament folgte am 3. November, wie der Verein Areal St.Gallen West – Gossau Ost in einer Mitteilung schreibt.

    Die Entscheidung ist in beiden Stadtparlamenten einstimmig gefallen. So hob der grüne St.Galler Stadtparlamentarier Andreas Hobi in der Debatte am 27. Oktober laut einem Artikel des „Tagblatts“ hervor, dass das Gebiet eine hohe Wertschöpfung habe und der öffentliche Verkehr eine eigene Trasse erhalten solle. Ivo Liechti betonte im Namen der CVP/EVP-Fraktion, dass das Areal das grösste zusammenhängende Arbeitszonengebiet im Kanton darstelle.

    Die Kosten der Entwicklungsplanung werden auf 1,734 Millionen Franken budgetiert. Davon tragen die beiden Städte je 611‘200 Franken. Von den restlichen 30 Prozent übernimmt der Kanton 20 Prozent, die angrenzende Gemeinde Gaiserwald SG und die Wirtschaft je 5 Prozent. Das ebenfalls angrenzende Herisau AR beteiligt sich nicht an den Kosten der Entwicklung.

  • Altes Freibad hat römischen Ursprung

    Altes Freibad hat römischen Ursprung

    Auf dem Kurplatz in Baden werden die Thermalwasserleitungen erneuert. Die Arbeiten werden von der Kantonsarchäologie begleitet. Dabei haben die Archäologen Ende Oktober am Ostende des Platzes einen Teil des ehemaligen Freibades freigelegt, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Dieses öffentliche Badebecken war vom ausgehenden Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert genutzt worden.

    Die Archäologen konnten nun auch die Aussenwände eines Beckens aus römischen Gussbeton freilegen. Sie fanden auch Reste einer römischen Brunnen- oder Wasserspielanlage. Zudem legten sie ein kleines römisches Einzelbad frei. Sie fanden auch einen frühneuzeitlichen Bodenbelag aus rechteckigen Tonplatten, der in historischen Quellen abgebildet ist.

    Die Arbeiten der Archäologen erlauben es, die neuen Leitungen möglichst so zu verlegen, dass die historische Bausubstanz nicht weiter beschädigt wird. Wo dennoch Eingriffe nötig sind, sollen die Hinterlassenschaften ausgegraben und dokumentiert werden.

    Bereits im Frühjahr haben die Archäologen das Verenabad am Kurplatz teilweise freigelegt.

  • Flughafen eröffnet The Circle

    Flughafen eröffnet The Circle

    The Circle ist während Jahren die grösste Hochbaustelle der Schweiz gewesen. Seit Donnerstag ist der Gebäudekomplex unmittelbar neben dem Flughafen der Öffentlichkeit zugänglich, wie der Flughafen in einer Mitteilung schreibt.

    Die Eröffnung erfolgt schrittweise. Bereits seit Oktober ist das Universitätsspital Zürich mit einem Gesundheitszentrum im Circle vertreten, auch die Victoria Apotheke ist bereits eröffnet. Läden wie Avec und Bayard öffnen im November. Das Hyatt Regency Hotel mit der Convention Hall für 2500 Personen öffnet im Dezember, das Hyatt Place Hotel folgt im Frühjahr. Einige Büromieter sind bereits eingezogen. Andere Mieter wie Abraxas, Microsoft, MSD, Novo Nordisk, SAP und Oracle folgen schrittweise. Im Frühjahr folgt ein Gemeinschaftsbüro von Westhive.

    Andreas Schmid, Verwaltungsratspräsident der Flughafen Zürich AG, betont, dass die Baukosten im Griff behalten werden konnten und The Circle fast vollständig vermietet ist. „Der Realisierungsentscheid war ein mutiger Schritt der beiden Miteigentümer“, wird er in der Mitteilung zitiert. „Heute können wir die Früchte dafür ernten.“

    Ähnlich sieht es Rolf Dörig: „Der Circle ist in jeder Hinsicht eine zukunftsgerichtete Überbauung: verdichtetes und nachhaltiges Bauen am richtigen Standort und ein modernes Nutzungskonzept, das sich an den Bedürfnissen der heutigen wie auch künftigen Generationen ausrichtet“, wird der Verwaltungsratspräsident der Miteigentümerin Swiss Life zitiert.

  • LuzernPlus-Präsidentin Michèle Graber tritt zurück

    LuzernPlus-Präsidentin Michèle Graber tritt zurück

    Michèle Graber, die LuzernPlus seit dem 1. Januar 2020 präsidiert, hat sich zum Rücktritt entschlossen. Ihr Rücktritt per 31. Dezember 2020 erfolgt aus zeitlichen Gründen. Hauptberuflich leitet sie die überbetrieblichen Kurse für DentalassistentInnen in der Zentralschweiz. Ausserdem ist sie seit 2011 Mitglied des Luzerner Kantonsrates. Der Aufwand, den das Präsidium mit sich bringt, die Tätigkeit als Kantonsrätin und insbesondere die berufliche Mehrbelastung infolge Corona waren auf Dauer nicht miteinander vereinbar.

    «Ich habe mich sehr gerne für den Gemeindeverband LuzernPlus eingesetzt. Die zeitlichen Ressourcen, welche ich unter den gegebenen Voraussetzungen dem Verband zur Verfügung stellen kann, lassen sich allerdings nicht mit meinen hohen Ansprüchen an die Qualität meiner Arbeit vereinbaren. Deshalb habe ich mich entschieden, mich auf weniger Aufgaben zu fokussieren», sagt Michèle Graber. „Ich habe einen sehr dynamischen Verband kennengelernt, für dessen Ziele ich mich sehr gerne eingesetzt habe. Die regionale Zusammenarbeit ist eine Stärke unserer Region und diese soll unbedingt ausgebaut werden.“

    André Bachmann, Vorstandsmitglied von LuzernPlus, bedauert den Rücktritt. «Wir danken Michèle Graber für ihr umsichtiges Wirken. Sie hat durch ihre freundliche Art dem Verband ein Gesicht gegeben». Bachmann weiter: «Insbesondere die Verbindung in den Kantonsrat war für unseren Verband sehr wichtig. Wir schätzen, dass Michèle Graber unserem Verband verbunden bleiben wird. Für die berufliche wie private Zukunft wünschen wir Michèle Graber alles Gute.»

    Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger läuft

    André Bachmann, bisheriges Vorstandsmitglied, übernimmt interimistisch die präsidialen Aufgaben. Zudem hat der Vorstand umgehend die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin eingeleitet. «Wir werden den Prozess zur Nachfolgeregelung sorgfältig aufsetzen und unsere Delegierten bis Ende 2020 über die geplanten Schritte informieren.» Bachmann weiter: «Die Ersatzwahl soll voraussichtlich an der Delegiertenversammlung im April 2021 stattfinden.»

  • Vorlage «Unterfeld Süd» in Baar an der Urne angenommen

    Vorlage «Unterfeld Süd» in Baar an der Urne angenommen

    Komitee und Bauherrschaft sind überzeugt, dass Baar mit der Annahme der Vorlage «Unterfeld Süd» gestern einen richtigen und wichtigen Entscheid für die künftige gesunde Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums Baar getroffen hat. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bekennen sich zu einem Konzept, welches unter Führung der Gemeinde Baar und gemeinsam mit Experten und Baarer Interessenskreisen entwickelt wurde.

    Ein Quartier, das neue Massstäbe setzt
    Über die nächsten Jahre soll im Unterfeld Süd ein nachhaltiger Lebensraum mit einem zukunftsorientierten, vielfältigen und ergänzenden Angebot entstehen, der in Baar und in der Region Zug neue Massstäbe setzt. Der Bauherrschaft schwebt ein Quartier vor, das Dorf mit Kleinstadt, Tradition mit Zukunft, sowie Arbeiten und Wohnen zu einer Symbiose verbindet und einen vernetzten Raum mit neuen Lebens-, Wohn- und Arbeitsformen bildet.

    Das Unterfeld Süd bietet vielfältige Entwicklungs- und Nutzungsmöglichkeiten. Neben den Wohnungen (Miete, Stockwerkeigentum, preisgünstiges Wohnen) sind weitere Nutzungen wie Büros und Dienstleistungen sowie publikumsorientierte Nutzungen in Teilen der Erdgeschosse vorgesehen.

    Das Areal ist ein kantonales Verdichtungsgebiet und liegt als eine der letzten unbebauten Bauzonen der Region direkt auf der Gemeindegrenze zwischen Baar und Zug am Bahnhof Baar-Lindenpark und angrenzend an die Erholungszone Lorze.

    Etappierte Umsetzung
    Die Bauherrschaft geht jetzt umgehend die nächsten Schritte an, um den Willen der Baarer Stimmbürger zeitnah umzusetzen. Anfang 2021 startet ein Architekturwettbewerb für die erste Bauetappe, dem die Richtlinien des Quartiergestaltungsplans zugrunde liegen. Nach der Auswahl des Siegerprojekts im Sommer 2021 wird ein entsprechender Bebauungsplan ausgearbeitet, welcher voraussichtlich im Sommer 2022 der Baarer Gemeindeversammlung vorgelegt werden kann. Anschliessend erfolgt die Baueingabe für die zwei Baufelder der ersten Bauetappe. Die weiteren Bauetappen werden voraussichtlich mit einer leichten zeitlichen Verschiebung parallel bearbeitet. Die ersten Bauarbeiten für die Erstellung der Gebäude auf dem Gelände beginnen frühestens im Sommer 2023. Implenia ist für die gesamte Arealentwicklung zuständig und entwickelt die Baufelder 1A und 4 (im Bild in Gelb markiert) als Eigentümer sowie die Baufelder 1B und 3 (im Bild in Grün markiert) im Auftrag von Ina Invest.

    Wir danken der Gemeinde Baar, den aktiven Unterstützern aus Politik und Gesellschaft, sowie den Baarer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihr Vertrauen und das klare Bekenntnis zur Entwicklung Unterfeld Süd. 

  • Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Ab sofort offeriert die digitale Plattform imomi.ch Immobilienbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit, ihr Objekt selbständig und ohne Makler zu verkaufen. „Die Digitalisierung hat bereits viele Bereiche unseres Lebens vereinfacht. Nun wird es Zeit, die generell träge Immobilienbranche zu revolutionieren“, wird CEO und Mitgründer Nicholas J. Arthur in einer Medienmitteilung des Basler Start-ups Imomi zitiert.

    Oft fehle es an Erfahrung und Zeit, sich selbst um den Verkauf zu kümmern. So sähen sich Verkaufswillige häufig gezwungen, Maklerkommissionen bis 3 Prozent in Kauf zu nehmen, heisst es dort weiter. Bei der Eigenvermarktung über imomi.ch zahle der Kunde erst bei erfolgreichem Abschluss 0,9 Prozent des Verkaufspreises.

    Für die sichere und effiziente Abwicklung des Verkaufsprozesses bietet Imomi eine unabhängige und kostenlose Schätzung des Werts einer Immobilie und eine professionelle Dokumentation. Diese beinhaltet das Erstellen eines virtuellen Hauses mit 3D-Rundgängen sowie professionelle Fotos und Drohnenaufnahmen. Eine entsprechende Annonce wird schweizweit in die relevantesten Immobilienplattformen eingestellt. Die Sicherheit eines professionellen Vertragswerks sei durch fachkundige Notare gewährt.

  • E-Busse verbinden Zürcher ETH-Standorte

    E-Busse verbinden Zürcher ETH-Standorte

    Das in Bassersdorf ZH ansässige Verkehrsunternehmen Eurobus hat neu drei vollelektrische Gelenkbusse von Mercedes-Benz im Einsatz. Die erst vor wenigen Wochen vorgestellten Fahrzeuge der Modellreihe eCitaro G werden auf dem sogenannten ETH-Link zwischen den beiden Standorten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich eingesetzt. Es sind die ersten, die im Linienbetrieb fahren.

    Die 18,13 Meter langen vollelektrischen Gelenkbusse fahren zu 100 Prozent mit grünem Schweizer Wasserstrom. Ihre Kapazität liegt bei 38 Sitz-, 93 Steh- und zwei Rollstuhlplätzen. Zudem bieten sie öffentliches WLAN, USB-Ladesteckdosen und Klimatisierung. Sie ersetzen ab sofort die bisherigen dieselbetriebenen Shuttle-Busse zwischen dem Zürcher Zentrum und Hönggerberg. An der Haltestelle Hönggerberg tanken sie jeweils neuen Strom.

    „Die neuen Elektrobusse zeichnen sich neben ihrer Umweltfreundlichkeit vor allem durch die ruhige Fahrweise, den komfortablen Niederflureinstieg sowie das ansprechende Innen- und Aussendesign aus“, wird der Geschäftsführer der Eurobus welti-furrer AG, Patrick Nussbaumer, in einer Medienmitteilung von Daimler zitiert. „Die ETH setzt damit ein klares Zeichen und stärkt ihre Position als zukunftsorientiertes Bildungsinstitut.“

    Armin Krieg, Leiter Vertrieb Linienbusse der Winterthurer Daimler-Tochter EvoBus (Schweiz) AG, zeigt sich zufrieden, „dass wir mit der Einführung des eCitaro G unseren angekündigten Fahrplan der E-Mobilität in Stadtbussen konsequent fortführen und die Innovations- und Technologieführerschaft von Daimler Buses ausgerechnet im Epizentrum der technisch-naturwissenschaftlichen Forschung und Lehre unterstreichen dürfen.“