Schlagwort: Nachhaltigkeit

  • Implenia überzeugt mit Nachhaltigkeit

    Implenia überzeugt mit Nachhaltigkeit

    Beim aktuellen Nachhaltigkeitsranking von Sustainalytics habe Implenia ihre Führungsposition bei Umwelt-, Sozial- und Governance-Belangen weiter ausgebaut, informiert die Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Konkret hatte Implenia gegenüber dem Vorjahr um 5 auf 84 Punkte in der Gesamtwertung zugelegt. Auch in den drei einzelnen Unterkategorien Umwelt, Soziales und Governance belegt Implenia jeweils den Spitzenplatz unter insgesamt 66 betrachteten Immobilienunternehmen.

    „Durch dieses herausragende Ergebnis sehen wir uns in unserem ambitionierten Weg bestätigt und werden diesen mit unseren neuen Nachhaltigkeitszielen engagiert weiter beschreiten“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Sustainability Committee von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Von CO2-Reduktion auf unserem Weg zur Klimaneutralität über höchste Standards einer nachhaltigen Lieferkette bis hin zu Kreislaufwirtschaft decken die zwölf Ziele ein breites Spektrum dessen ab, was wir in den kommenden Jahren erreichen möchten.“ Den vollständigen Bericht von Sustainalytics stellt Implenia im Internet zur Verfügung.

    Sustainalytics mit Sitz in Amsterdam ist darauf spezialisiert, die Nachhaltigkeit börsenkotierter Unternehmen zu bewerten. Der Bewertung kommt dabei auch eine finanzielle Bedeutung zu. Immer mehr Investoren und institutionelle Anleger zeigen Interesse, ob die Nachhaltigkeitsstrategien wirksam sind und Lieferketten und Produktauslieferung beeinflussen. Die jährliche Bewertung gibt ihnen eine unabhängige Einschätzung ihrer Investitionen. Aktuell erhalte Implenia aufgrund der seht guten Bewertung „günstigere Finanzierungskonditionen“, schreibt die Immobiliengesellschaft.

  • Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Die britische IG Bank hat eine Rangliste der nachhaltigsten Schweizer Städte erstellt. Laut dieser gilt Zürich als die nachhaltigste Stadt der Schweiz. Hinter Zürich folgen Lausanne, Bern, Luzern, St.Gallen, Lugano, Genf und Basel.

    Für ihre Rangliste hat die Bank Datenquellen der Regierung aus den acht grössten Städten verwendet. Die Ergebnisse hat sie dann mit Bewertungen von internationalen Agenturen kombiniert. Zu den Schwerpunkten bei der Bestimmung der Nachhaltigkeit gehörten etwa die Luftqualität, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, der Anteil an Erholungsflächen, die Bevölkerungsdichte und der Anteil der besiedelten Gebiete.

    Die IG Bank hebt hervor, dass Zürich nicht nur die nachhaltigste, sondern auch die grösste Stadt der Schweiz ist. Damit sei der Spitzenplatz umso beeindruckender. Zürich habe in allen Bereichen gut abgeschnitten. Besonders ausschlaggebend sei aber die Nutzung des öffentlichen Verkehrs gewesen. So nutzen den Angaben der Bank zufolge 67,1 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Form des öffentlichen Verkehrs. Dies sei eines der Hauptgründe für die gute Luftqualität in der Stadt. Als einen weiteren Höhepunkt hebt IG Bank hervor, dass Zürich eine eigene Regierungsabteilung für nachhaltiges Bauen hat. Diese konzentriere sich darauf, eine 2000-Watt-Gesellschaft zu schaffen.

    Die IG Bank ist überzeugt, dass sich aktuelle und zukünftige Investitionen stark an der Nachhaltigkeit orientieren werden. Das Ziel ihrer Rangliste sei es, „das Engagement der Schweiz in Bezug auf Nachhaltigkeit hervorzuheben“. Ausserdem sollen die Daten als „Indikator für zukünftige Trends dienen und zeigen, was andere Grossstädte tun könnten, um den Erfolg der Schweiz zu wiederholen“.

  • Sika fördert Einführung von Schweizer Öko-Zement

    Sika fördert Einführung von Schweizer Öko-Zement

    LC3 steht für Limestone Calcined Clay Cement und wurde von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt. Es handelt sich um ein nachhaltiges Zementprodukt, das einen um bis zu 50 Prozent niedrigeren Klinkergehalt aufweist als traditioneller Zement. Klinker trägt während der Zementproduktion massgeblich zum CO2-Ausstoss bei. Bei LC3 wird ein grosser Klinkeranteil mit einem neuen Zusatzstoff ersetzt, wodurch insgesamt weniger CO2-Ausstoss bei der Zementproduktion entsteht.

    Der Zuger Bauchemiekonzern Sika will die Markteinführung von LC3 unterstützen, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Er will spezielle Zementadditive und Betonzusatzmittel entwickeln und anbieten, die Kunden helfen, ihre Materialien an die Eigenschaften von LC3 anzupassen. Dies soll ermöglichen, dass Wasserverbrauch, Verarbeitbarkeit, Aushärtung und Dauerhaftigkeit des LC3-Betons gegenüber herkömmlichen Produkten gleich bleiben. Sika ist eigenen Angaben zufolge auch zu „umfassenden Produkttests mit interessierten Kunden“ bereit.

    „Mit diesen neuen LC3-Produkten setzen wir die Ziele unserer Nachhaltigkeitsstrategie konkret in die Praxis um“, lässt sich Frank Höfflin, Technologiechef von Sika, in der Mitteilung zitieren. „Unser Anspruch ist es, als Enabler für Nachhaltigkeit in der Bauindustrie zu wirken und mehr umweltfreundliche und leistungsfähigere Produkte zu entwickeln“, betont er.

  • Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Die britische IG Bank hat eine Rangliste der nachhaltigsten Schweizer Städte erstellt. Laut dieser gilt Zürich als die nachhaltigste Stadt der Schweiz. Hinter Zürich folgen Lausanne, Bern, Luzern, St.Gallen, Lugano, Genf und Basel.

    Für ihre Rangliste hat die Bank Datenquellen der Regierung aus den acht grössten Städten verwendet. Die Ergebnisse hat sie dann mit Bewertungen von internationalen Agenturen kombiniert. Zu den Schwerpunkten bei der Bestimmung der Nachhaltigkeit gehörten etwa die Luftqualität, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, der Anteil an Erholungsflächen, die Bevölkerungsdichte und der Anteil der besiedelten Gebiete.

    Die IG Bank hebt hervor, dass Zürich nicht nur die nachhaltigste, sondern auch die grösste Stadt der Schweiz ist. Damit sei der Spitzenplatz umso beeindruckender. Zürich habe in allen Bereichen gut abgeschnitten. Besonders ausschlaggebend sei aber die Nutzung des öffentlichen Verkehrs gewesen. So nutzen den Angaben der Bank zufolge 67,1 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Form des öffentlichen Verkehrs. Dies sei eines der Hauptgründe für die gute Luftqualität in der Stadt. Als einen weiteren Höhepunkt hebt IG Bank hervor, dass Zürich eine eigene Regierungsabteilung für nachhaltiges Bauen hat. Diese konzentriere sich darauf, eine 2000-Watt-Gesellschaft zu schaffen.

    Die IG Bank ist überzeugt, dass sich aktuelle und zukünftige Investitionen stark an der Nachhaltigkeit orientieren werden. Das Ziel ihrer Rangliste sei es, „das Engagement der Schweiz in Bezug auf Nachhaltigkeit hervorzuheben“. Ausserdem sollen die Daten als „Indikator für zukünftige Trends dienen und zeigen, was andere Grossstädte tun könnten, um den Erfolg der Schweiz zu wiederholen“.

  • Sonova weiht Null-Energie-Gebäude ein

    Sonova weiht Null-Energie-Gebäude ein

    Die Sonova Holding AG habe im Freiburger Murten eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude realisiert, schreibt der Hörgerätehersteller aus Stäfa in einer Mitteilung. Das neue Wireless Competence Center wird 180 Mitarbeiter der Tochtergesellschaft Phonak Communications beherbergen und der Entwicklung miniaturisierter Kommunikations- und Gehörschutzsysteme dienen, heisst es dort weiter. Der Neubau ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms von Sonova. Bis Ende Jahr will der Hörgerätehersteller seinen kompletten Geschäftsbetrieb CO2-neutral gestaltet haben.

    „Als eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude der Schweiz“ gehöre der Neubau in Murten „gleichzeitig auch zur ersten Generation von CO2-neutralen Gebäuden weltweit“, wird Sonova-CEO Arnd Kaldowski in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge passt sich das Gebäude dem jeweiligen Aussenklima an, so dass die Temperatur im Inneren stets zwischen 21 und 26 Grad liegt. Hohe und perfekt angepasste Fensterflächen garantieren einen maximalen natürlichen Lichteinfall und regulieren über steuerbare Lüftungsflügel die Lufterneuerung. Die Luftfeuchtigkeit wird über mit Sumpfkalk verputzte Wände und Decken geregelt.

    Eine auf dem Dach des Gebäudes installierte Photovoltaikanlage werde jährlich rund 260’000 Kilowattstunden Strom erzeugen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dies ist mehr als Sonova für den Betrieb seines Competence Centers benötigt. Der überschüssige Strom soll in das Stromnetz eingespeist werden.

  • Wohnen und arbeiten in stapelbaren Türmen

    Wohnen und arbeiten in stapelbaren Türmen

    Die Pläne des Vereins Vision Zukunft Bösch sind ambitioniert: Auf 30 Hektaren sollen in Hünenberg auf dem Gelände Bösch 3000 Arbeitsplätze für 600 Unternehmen entstehen. Damit soll das Gebiet aufgewertet und zu einem führenden Standort für innovative KMU in den Bereichen Dienstleistung, Gewerbe und Industrie werden. Das erste Entwicklungsmodell entwarf die Firma Keeas 2018 im Auftrag des Vereins Wirtschaftsregion Zugwest. Gleichzeitig wurde der Verein
    Vision Zukunft Bösch gegründet.

    Die Herausforderung bei der Entwicklung des Gebiets: Der Platz ist begrenzt. Damit sich dennoch zahlreiche Firmen ansiedeln können, sollen drei Hochhäuser entstehen. Dabei handelt es sich nicht um klassische Hochbauten, sondern um stapelbare Türme: An grossen Liftanlagen hängen hierzu energieautarke Boxen. Unternehmen könnten hier problemlos in die Höhe wachsen: Weitere Boxen lassen sich flexibel aufstapeln.

    Gerade kreative KMU dürften sich von diesem Standort angesprochen fühlen: Gibt es doch statt Treppen Rutschbahnen. Aber auch den Themen Energie und Nachhaltigkeit wird Rechnung getragen. Aufgrund seines hohen Tagesverbrauchs bietet Bösch optimale Voraussetzungen für die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Die Abwärme der nahegelegenen Papierfabrik Perlen könnte als Heiz- und Kühlenergie genutzt werden.

    Denkbar ist ein Angebot von E-Autos, Carsharing, E-Bikes bis hin zu gepoolten Firmen- und Besucherparkplätzen. Der sogenannte Energie- und Mobilitätshub arbeitet mit Grossbatterien. Diese optimieren den Energieverbrauch der Solaranlagen und laden gleichzeitig Elektrofahrzeuge auf. Um bestehende Gewerbebauten herum sollen LKW- und Gewerberampen gebaut werden. Ausserdem ist ein autonom fahrender Bus geplant, der direkten Zugang zum Campus Informatik und zum Bahnhof Rotkreuz bietet.

    Die Gemeinde Hünenberg besitzt in direkter Umgebung der International School im Bösch ein Grundstück, welches sie für den Bau eines Referenzbetriebs zur Verfügung stellen würde. Dieser zukünftige «Campus Bösch» dürfte damit den Grundstein des Gesamtprojekts legen. Die Vision wird laufend weiterentwickelt.

  • Einzigartige Büro- und Gewerberäume auf dem Papieri-Areal

    Einzigartige Büro- und Gewerberäume auf dem Papieri-Areal

    Massgeschneiderte Büroflächen und Ateliers für jede Geschäftsidee
    Über das gesamte Areal verteilt entsteht in den nächsten Jahren eine ausserordentliche Vielfalt von Flächen, die für unterschiedlichste Nutzungen und Betriebsgrössen geeignet sind. Wünschen Sie 5m hohe Räume mit industriellem Charme oder doch eher etwas Modernes in einem zeitgenössischen Neubau mit repräsentativer Ausstrahlung? Benötigen Sie nur einen kleinen Rückzugsort, um an Ihren neusten Ideen zu feilen, oder möchten Sie als Ankermieter den Planungsprozess für Ihren neuen Hauptsitz massgeblich mitgestalten? Auf dem Papieri-Areal ist alles möglich und dank top-moderner Infrastruktur mit Glasfaser-Anschluss müssen Sie nirgendwo Abstriche machen. Flächen von 50 m2 bis 5 000 m2. Bezug ab Ende 2022.

    Kesselhaus-Bistro mit Coworking.

    Lebendige Erdgeschosse für Kleingewerbe und Dienstleistungen
    Belebte Erdgeschosse sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines jeden funktionierenden Quartiers. Ob Gastronomie, Grafikbüro oder Physiotherapie, ob Yogaraum, Blumenladen oder Showroom: Innovative Ideen mit Mehrwert für Bewohner und Besucher sind auf dem Papieri-Areal herzlich willkommen. Flächen von 100 bis 1 000 m2. Bezug ab Ende 2022.

    Nachhaltigkeit wird grossgeschrieben
    Dank eigenem Wasserkraftwerk an der Lorze und Grossflächen-Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern werden sämtliche Gebäude zu 100 % CO2-neutral gekühlt und beheizt. Zudem wird rund ein Drittel des verbrauchten Stroms vor Ort produziert. Sämtliche Parkplätze sind für Elektromobiliät vorbereitet und werden bedarfsgerecht ausgerüstet. Zusätzlich stehen auf dem Areal mehrere Schnellladestationen zur Verfügung. Sie besitzen kein eigenes Auto? Car- und Velo-sharing-Angebote sorgen dafür, dass Sie trotzdem mobil sind.

    Maisonette-Ateliers im Neubau.

    Werden Sie Teil eines lebendigen Quartiers
    Profitieren Sie als Mieter auf dem Papieri-Areal von attraktiven Rahmenbedingungen. Brauchen Sie für ein paar Monate ein Zimmer für einen neuen Mitarbeitenden? Buchen Sie ein Mikroapartment direkt auf dem Areal! Business-Lunch gefällig? Das zukünftige Kesselhaus-Bistro ist nur einen Steinwurf entfernt. Oder ist Ihnen der Sinn eher nach einer Jogging-Runde oder einem Sprung ins kühle Nass, um den Kopf frei zu bekommen? Die attraktive Lage des Papieri-Areals direkt an der Lorze, unweit des Zugersees und des idyllischen Villette-Parks, bietet Ihnen unzählige Möglichkeiten, abzuschalten und Energie zu tanken, um danach neu durchzustarten.

    Treten Sie mit uns in Kontakt und überzeugen Sie sich selbst von all den Möglichkeiten, die sich hier für Sie bieten. Wachsen Sie mit uns!

  • Technik von Siemens macht The Circle nachhaltig

    Technik von Siemens macht The Circle nachhaltig

    Der im November vergangenen Jahres eingeweihte Gebäudekomplex The Circle am Flughafen Zürich ist nicht nur Minergie-zertifiziert, sondern genügt auch dem Standard LEED PLATINUM des US Green Building Councils, informiert Siemens Schweiz in einer Mitteilung. Beim höchsten Standard der Organisation werden sieben Bereiche auf Nachhaltigkeit geprüft, heisst es dort weiter. Zur Nachhaltigkeit von The Circle haben Produkte für Gebäude- und Energietechnik von Siemens einen aktiven Beitrag geleistet.

    Insgesamt seien im Circle über 30’000 Komponenten von Siemens verbaut worden, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. „Wir sind mit unseren Produkten in jedem Raum präsent“, wird Felix von Rotz, Head of Building Products Schweiz, dort zitiert. Für die Umsetzung des Auftrags hatte Siemens Schweiz „ein einzigartiges Logistikkonzept entworfen, mit einem Lager an unserem Standort Steinhausen sowie einem Transportfahrzeug, das nur für The Circle unterwegs ist“, erläutert von Rotz.

    Bei den Heizungs-, Lüftungs und Klimaanlagen stellen Produkte von Siemens gesundes und optimales Raumklima her. Weitere Komponenten regeln die Kommunikation der Steuerungen dieser Anlagen mit Jalousie und Licht. Über den Kommunikationsstandard KNX können dabei alle Gebäude vollständig automatisiert werden.

    In den Anlagen für Energietechnik wurden weitere 7000 Komponenten von Siemens eingebaut. Dazu kommen Sprachalarmierungsalagen in privaten und öffentlichen Bereichen des Komplexes.

  • Schlieren kehrt in Zukunft elektrisch

    Schlieren kehrt in Zukunft elektrisch

    Die Stadt Schlieren hat ihr erstes strombetriebenes Kehrichtfahrzeug angeschafft. Eines der drei Kehrichtfahrzeuge in Schlieren habe seine Nutzungsdauer erreicht und müsse ersetzt werden, heisst es in einer Mitteilung. Da die Stadt seit 2020 aus Gründen der Nachhaltigkeit bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge auf E-Mobilität setze, wurde auch für das neue Kehrichtfahrzeug ein Elektro-Modell ausgesucht. Das wird von der Firma Designwerk Products AG in Winterthur gebaut.

    Der Stadtrat hat auf seiner Sitzung am 13. Januar die Ausgaben in Höhe von 775’000 Franken genehmigt. Das Gemeindeparlament hatte das Budget für die Beschaffung des Kehrichtfahrzeugs am 16. Dezember 2020 genehmigt.

    Das erste strombetriebene Kehrichtfahrzeug in Schlieren bietet laut der Mitteilung im Betrieb mehrere Vorteile. Zum einen steht da die CO2-Reduktion. Aber auch die Betriebskosten rechnen sich. Denn die Energiekosten für Strom sind im Vergleich zu Diesel wesentlich günstiger. Wenige kostenaufwändig als beim Diesel sind auch die Wartungs- und Reparaturkosten, denn es gibt bei Elektromotoren weniger Verschleissteile als bei Vebrennermotoren. Ausserdem fielen weder LSVA-Gebühren – die Schwerverkehrsabgabe – noch Strassenverkehrsabgaben an. Bei einer Einsatzdauer von zehn Jahren sei das Elektrofahrzeug somit wesentlich günstiger als ein dieselbetriebenes Fahrzeug, heisst es in de Begründung des Stadtrats.

  • Lidl plant Filialen für die Zukunft

    Lidl plant Filialen für die Zukunft

    Lidl Schweiz habe sich bereits 2014 verpflichtet, den Betrieb seiner Filialen laufend nachhaltiger zu gestalten, informiert das Detailhandelsunternehmen in einer Mitteilung. Immerhin entspreche der Energieverbrauch der 150 Schweizer Lidl-Filialen dem einer mittelgrossen Stadt des Landes, heisst es dort weiter. Entsprechend gross sei das Einsparungspotenzial.

    Neue Filialen sollen bereits ab diesem Jahr mit Hilfe eines innovativen Energiekonzepts realisiert werden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Es ist uns ein grosses Anliegen, dass unsere künftigen Standorte zukunftsfähig und nachhaltig im Hinblick auf Bausubstanzen, Energieverbrauch und Technik sind“, wird Reto Ruch, Chief Real Estate Officer von Lidl Schweiz, dort zitiert. Für die Entwicklung dieses Energiekonzepts spannt Lidl Schweiz mit der Empa zusammen.

    In einem ersten Schritt werden die beiden Partner dabei den Energieverbrauch der bestehenden Filialen analysieren. In Folge sollen daraus dann Optimierungsmassnahmen abgeleitet werden. Gleichzeitig wollen Empa und Lidl alternative Energiesysteme mit Hilfe von Computersimulationen erproben. „Unser Ziel ist es, Lidl Schweiz mit unserer Forschungsarbeit zu helfen, die Nachhaltigkeit weiter zu verbessern, Emissionen auch künftig zu verringern und das Energiemanagement zu optimieren“, erläutert der Empa-Forscher Curdin Derungs in der Mitteilung.

  • EZL erhöht Biogasanteil

    EZL erhöht Biogasanteil

    Energie Zürichsee Linth habe bereits vor Jahren einen Biogasanteil bei seiner Gas-Grundversorgung eingeführt, informiert das Versorgungsunternehmen in einer Mitteilung. Nun hat EZL diesen Anteil auf 20 Prozent Biogas aufgestockt, heisst es dort weiter. Für den Kunden sei damit aber keine Preiserhöhung verbunden. Er bekomme schlicht „ein ökologisch besseres Produkt“ mit gleicher Wärmeleistung.

    Im Einzugsgebiet von EZL könnten Kunden zudem „besonders umweltfreundlich fahren“, erläutert das Versorgungsunternehmen in der Mitteilung weiter. Hier bieten alle Tankstellen 100-prozentiges Biogas an. Bei einem Preis von aktuell 1,05 Franken pro Liter würden Kunden somit „gleich doppelt“ profitieren, schreibt EZL. Zum einen liege der Preis rund 30 Prozent unter dem von Benzin. Und zum anderen seien sie mit Biogas CO2-frei unterwegs.

    EZL betreibt bei der Abwasserreinigungsanlage Obersee in Schmerikon SG eine eigene Anlage zur Aufbereitung von Biogas. Laut Unternehmensangaben reicht das dort produzierte Biogas für mehr als 500 Fahrzeuge mit einer jährlichen Laufleistung von rund 15’000 Kilometer jährlich.

  • NEST plant neue Einheit STEP2

    NEST plant neue Einheit STEP2

    Im Dübendorfer NEST, dem Forschungs- und Innovationsgebäude von Eidgenössischer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und Eawag, dem Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs, wird eine neue Einheit einziehen. Sie trägt den Namen STEP2. Für diese Innovationswerkstatt werden laut einer Medienmitteilung der Empa derzeit auf dem bestehenden NEST-Gebäude zwei neue Stockwerke geplant.

    Diese sind so vorwärtsgerichtet wie das NEST selbst: eine Wendeltreppe in Form einer Wirbelsäule aus dem 3D-Druck wird die beiden neuen Etagen miteinander verbinden. Eine Rippen-Filigrandecke benötigt rund ein Drittel weniger Material als eine herkömmliche, eine effiziente Gebäudehülle soll für optimale Behaglichkeit sorgen. Weitere Informationen zu diesen und anderen innovativen Baudetails sowie regelmässige Informationen zur Entstehung der Einheit sind auf der STEP2-Internetseite verfügbar.

    Das Projekt selbst wurde von BASF angestossen. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie werde die STEP2-Unit „zielgerichtet“ auf marktfähige, nachhaltige Lösungen für Gebäudehüllen, Energiesysteme, die digitale und industrielle Fabrikation und die Kreislaufwirtschaft hinarbeiten. „Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass der Sprung auf den Markt schlussendlich möglichst rasch gelingen kann“, so Enrico Marchesi, Principal Innovation Manager bei BASF, der Hauptpartnerin der neuen Einheit.

    Das Projektteam, so die Mitteilung, schliesse momentan das Vorprojekt ab. Anfang 2021 solle mit der Planung des Baus begonnen werden. Die Fertigstellung ist auf Sommer 2022 geplant.

  • LEDcity macht Beleuchtung intelligent

    LEDcity macht Beleuchtung intelligent

    Das Zürcher Cleantech-Start-up LEDcity hat mit den Leuchtmitteln namens Halbautonom+ seine intelligenten Beleuchtungslösungen weiterentwickelt. Die darin integrierten Lichtsensoren erlauben es, die Lichtstärke stufenlos und lokal dem Bedarf anzupassen. Möglich wird dies durch die Integration eines Radar- und Lichtsensors sowie eines Funkmoduls in jedem einzelnen Leuchtmittel. So können die Lampen miteinander kommunizieren, heisst es in einer Medienmitteilung der Jungfirma. Nach ihren Angaben spart ihr System bis zu 90 Prozent des Energieverbrauchs ein.

    Dieses mithilfe von Künstlicher Intelligenz optimierte Beleuchtungssystem ist via App konfigurierbar. „Die Integration des batterie- und kabellosen Lichtschalters in das Leuchtennnetzwerk ermöglicht es uns, zwischen Lichtszenarien zu wechseln und die automatisch vorgeschlagene Beleuchtung zu übersteuern und zu dimmen“, wird Samuel Stroppel vom Dübendorfer Facility-Service-Anbieter gammaRenax zitiert. „Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten in Schulungsräumen enorm.“ Seit November 2020 werden die Konferenzräume dieses LEDcity-Kunden von der Beleuchtungslösung Halbautonom+ erhellt.

    Das im Technopark Zürich ansässige Start-up arbeite an der Weiterentwicklung einer vollautonomen Lösung, die nicht mehr initial konfiguriert werden muss, heisst es in der Mitteilung weiter. Zukünftig könnten die Leuchten mithilfe ihrer gesammelten Daten beispielsweise autonom einen Ersatz bestellen, wenn ein Leuchtmittel ausfällt oder sogar Sicherheitspersonal unterstützen.

  • Erste Freiflächen-Solaranlage von EKZ ist am Netz

    Erste Freiflächen-Solaranlage von EKZ ist am Netz

    Das Solarkraftwerk Algibicos von EKZ nahe der südspanischen Stadt Murcia hat laut einer Medienmitteilung am Dienstag seinen Betrieb aufgenommen. Damit ist das erste grosse Freiflächen-Solarkraftwerk des Züricher Energieunternehmens ans Netz gegangen.

    Auf einer Fläche von 85 Hektar werde es pro Jahr etwas über 90 Gigawattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von mehr als 20’000 Haushalten. Das Gebiet zählte mit über 300 Schönwettertagen zu den sonnenreichsten in ganz Europa. Zusätzlich werde der Ertrag durch bewegliche Sonnenpaneele gesteigert, die sich zur Sonne hin ausrichten.

    „Im Vergleich zu Schweizer Anlagen kann so circa doppelt so viel elektrische Energie gewonnen werden“, wird der Senior-Projektleiter bei EKZ Renewables, Jean-Marc Degen, in der Mitteilung zitiert. Zudem seien Anlagen dieser Ausdehnung in der Schweiz kaum realisierbar. Die mittlerweile niedrigen Produktionskosten und der sonnenreiche Standort ermöglichten einen gewinnbringenden Betrieb, auch ohne staatliche Einspeisevergütungen.

  • Bellinzona bekommt innovatives Quartier

    Bellinzona bekommt innovatives Quartier

    In Bellinzona wird mitten im Zentrum ein neues Stadtviertel mit Modellcharakter entstehen. Unter den fünf eingereichten Vorschlägen hat sich eine Expertenjury der Stadt nun für das Projekt Porta del Ticino (Tor zum Tessin) entschieden. Hohe Aufmerksamkeit schenkt es den Themen Nachhaltigkeit, Intergenerationalität und langsame Mobilität. Insbesondere sei dort auch ein Innovationspark geplant, schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung.

    Darüber hinaus ist auch Wohnraum für 2500 Personen vorgesehen, schreibt das Tessiner Blatt „La Regione“. Das von der Stadt in ihrer Mitteilung als „epochal“ und „tiefgreifend“ bezeichnete Stadtentwicklungsprojekt wurde der Öffentlichkeit von den Partnern Bellinzona, SBB und Kanton Tessin nun vorgestellt. Alle Entwürfe sind bis zum 7. November auf der Piazza del Sole ausgestellt.

    Das Projekt habe durch „seinen mutigen städtebaulichen und landschaftsgestalterischen Ansatz überzeugt, den zentralen Bereich des Areals unbebaut zu lassen, damit der gesamten Bevölkerung eine freie Grünfläche zur Verfügung zu stellen und den neuen Stadtteil als natürliche und attraktive Ergänzung zur Stadt zu öffnen“, heisst es vonseiten der Stadt.

    Das 120’000 Quadratmeter grosse Gebiet, das für das neue Quartier vorgesehen ist, wird derzeit noch von den historischen SBB-Werkstätten eingenommen. Nach ihrer Verlegung werden sie 2026 ihren Betrieb in Arbedo-Castione aufnehmen. Danach soll die Realisierung des Modellquartiers in Angriff genommen werden. Die Vision dafür soll frühestens in 20 Jahren Realität werden, berichtet die Online-Zeitung ticinonews.ch. Weitere Entwicklungsschritte seien in 30 und 40 Jahren vorgesehen.

    Wie auch ein auf YouTube veröffentlichtes Video des Entwicklungsprojekts zeigt, soll das Quartier um die 101 Jahre alte sogenannte Cattedrale gebaut werden, das denkmalgeschützte Herzstück der SBB-Werkstätten. Dort werden bis heute jährlich 500 alte und neue Lokomotiven gewartet. Sie gilt als eine der wichtigsten Industriebauten im Tessin.

    Erarbeitet wurde dieses Stadtentwicklungsprojekt von einem Team, das sich aus den Zürcher sa_partners, TAM associati aus Venedig und dem Mailänder Landschaftsarchitekten Franco Giorgetta zusammensetzt.

    Susanne Zenker, Geschäftsleitungsmitglied von SSB Immobilien, erinnert gegenüber „La Regione“ daran, dass die Werkstätten „immer nach aussen verschlossen“ waren. Künftig jedoch werde sich dieses Areal „seiner Bevölkerung öffnen und zu einem attraktiven Raum werden. Bezüglich der vor allem im technologischen Bereich ins Visier genommenen Annäherung von privaten und öffentlichen Akteuren werde das neue Areal „eine Visitenkarte für das Bellinzona der Zukunft“.

  • Sauberer Ladestrom darf auch etwas mehr kosten

    Sauberer Ladestrom darf auch etwas mehr kosten

    Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Juice Technology AG in Cham hat eine aktuelle Studie zum Ladeverhalten und zur Energienutzung bei E-Autos veröffentlicht. Eine Befragung von 5154 E-Autofahrerinnen und Fahrern sollte klären, wie das Verhalten an der Ladestation ist und welche Rolle die Herkunft des Ladestroms spielt.

    Knapp 50 Prozent der gefahrenen Kilometer werden laut der Medienmitteilung zuhause geladen, rund 22 Prozent am Arbeitsplatz. Nur 17 Prozent der Ladevorgänge werden an sogenannten Super Chargern oder Schnellladestationen durchgeführt. Für 85 Prozent der E-Autofahrer sei die Nutzung von sauberer Energie sehr wichtig oder wichtig, heisst es laut Mitteilung in der Studie.

    Gefragt wurde auch nach der Bereitschaft, für saubere Energie, die in Echtzeit produziert werden würde, einen höheren Betrag zu zahlen. Darauf antworteten 87 Prozent mit „Ja“. Beim Betrag gab es Unterschiede: 60 Prozent würden bis zu 4,89 Cent pro Kilowattstunde mehr zahlen, 27 Prozent bis zu 3,01 Cent pro Kilowattstunde.

    Die Umfrage fand vom 12. bis 14. Oktober 2020 online in der Schweiz, Deutschland und Österreich statt. Befragt wurden insgesamt 5154 Personen. Der Rücklauf lag bei 576 Antworten, davon kamen 82 Prozent aus Deutschland, 12 Prozent aus der Schweiz und 6 Prozent aus Österreich.

  • Schweiz hat das beste Energiesystem

    Schweiz hat das beste Energiesystem

    Unter Berücksichtigung der drei Kriterien Energiesicherheit, Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit hat die Schweiz das vorbildlichste Energiesystem der Welt. Damit erreichte sie wie im Vorjahr den Spitzenplatz. Das geht aus dem Weltenergie-Trilemma-Index 2020 des Weltenergierats hervor. Diesen erstellte er gemeinsam mit dem global agierenden Strategieberatungsunternehmen Oliver Wyman.

    Wie der Weltenergierat in einer Medienmitteilung schreibt, analysiert dieser Index historische Trends. Sie sollen es energiepolitischen Entscheidungsträgern und Interessenvertretern ermöglichen, ihre Leistung über die Zeit nachzuverfolgen und mit anderen zu vergleichen.

    Vor allem ihr hoher Anteil an Wasserkraft beschert der Schweiz in dieser Rangliste von insgesamt 130 Ländern den Spitzenplatz. Auch bei der Bezahlbarkeit steht sie in den Top 10. Dies ist dem insgesamt hohen Wohlstand gedankt. Einzig bei der Versorgungssicherheit taucht das Land nicht unter den zehn Besten auf. Dafür ist der Schweizer Energiemix nicht diversifiziert genug. Diesen Spitzenplatz hat Kanada inne, gefolgt von Finnland und Rumänien. Alle drei Länder verfügen über grosse Wasserkraftressourcen und investieren stark in Sonnen- und Windenergie.

    Die drei Länder mit dem grössten Sprung nach oben sind in der Gesamtbewertung Kambodscha, Myanmar und Kenia. In erster Linie ist das auf ihre Leistungen beim allgemeinen Zugang zu Energie zurückzuführen. Dieses Kriterium, das der Weltenergierat als Energiegerechtigkeit bezeichnet, hat seit dem Jahr 2000 die deutlichsten Verbesserungen erfahren, vor allem in Entwicklungsländern.

    Instrumente wie der Weltenergie-Trilemma-Index seien wichtiger denn je, so die Generalsekretärin des Weltenergierats, Dr. Angela Wilkinson: „Der Index ermöglicht es den einzelnen Ländern, voneinander zu lernen, was beim Verbinden der Punkte zwischen Mensch, Planet und Wohlstand funktioniert und was nicht.“

    Eines sei sicher, meint François Austin, Partner und Global Head of Energy bei Oliver Wyman: „Die leistungsstärksten Nationen erreichen ihre Energieziele, indem sie Politik, unternehmerisches Handeln, nationale Ressourcennutzung und Änderung des individuellen Verhaltens mit Umweltfragen in Einklang bringen.“ Dies könne „politischen Entscheidungsträgern und Wirtschaftsführern die Richtung für die Gestaltung der Energiezukunft vorgeben“.

  • Corona-geprägtes Halbjahresergebnis der Zug Estates Gruppe

    Corona-geprägtes Halbjahresergebnis der Zug Estates Gruppe

    • Der Liegenschaftenertrag erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 5.4% auf
    • CHF 28.2 Mio.
    • Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 9.5 Mio. beim Projekt Aglaya
    • Das Konzernergebnis beträgt CHF 8.3 Mio. (Vorjahresperiode: CHF 26.1 Mio.). Ohne
    • Neubewertung und Sondereffekte reduzierte sich das Konzernergebnis von CHF 15.4 Mio.
    • auf CHF 11.9 Mio.
    • Solide Kapitalbasis mit einer Eigenkapitalquote von 55.7 % (54.7% per 31. Dezember 2019)

    Das erste Halbjahr 2020 stand auch bei Zug Estates im Zeichen der Herausforderungen, welche uns durch die COVID-19-Pandemie gestellt wurden.

    Im Immobilienbereich mussten zahlreiche unserer Mieter während des behördlich verordneten Lockdowns ihre Geschäfte schliessen. Hiervon waren vor allem unsere Retailmieter und damit die Einkaufs-Allee Metalli betroffen. Im Segment Hotel & Gastronomie führte das nahezu vollständige Erliegen des internationalen Geschäftsreiseverkehrs zu erheblichen Umsatzeinbussen.

    Erfreulicherweise konnten wir trotz Corona sämtliche der verbliebenen 49 Stockwerkeigentumseinheiten des Promotionsprojekts Aglaya fristgerecht an ihre neuen Eigentümer übergeben. Zudem konnten wir bereits mit über 90% der direkt vom Lockdown betroffenen Mieter eine partnerschaftliche und abschliessende Lösung für einen einmaligen Mietzinserlass finden.

    Im ersten Halbjahr 2020 resultiert ein Konzernergebnis von CHF 8.3 Mio., das 68.3% unter dem der Vorjahresperiode (CHF 26.1 Mio.) liegt. Bereinigt um Neubewertungs- und Sondereffekte führen vor allem die rückläufigen Zahlen des Segments Hotel & Gastronomie zu einer Reduktion des Konzernergebnisses um 22.7% von CHF 15.4 Mio. auf CHF 11.9 Mio.

    Erhöhung des Liegenschaftenertrags bei deutlich tieferen Hotel- und Gastronomieumsätzen

    Die volle Periodenwirksamkeit von mehrheitlich im Vorjahr abgeschlossenen Mietverträgen erhöht den Liegenschaftenertrag im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5.4% auf CHF 28.2 Mio. Durch die COVID-19-Pandemie wurden Mietzinserlasse von CHF 0.7 Mio. gewährt.

    Der Ertrag des Segments Hotel & Gastronomie bildete sich von CHF 8.2 Mio. auf CHF 3.6 Mio. zurück. Die Belegung unserer Hotels reduzierte sich während des Lockdowns zeitweise auf unter 10%. Seither dürfen wir wieder Zuwächse verzeichnen, liegen jedoch immer noch deutlich unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Der Gross Operating Profit (GOP) liegt lediglich noch bei 7.8% verglichen mit 39.3% im ersten Halbjahr 2019.

    Aus der Veräusserung der letzten 49 Stockwerkeigentumswohnungen im Projekt Aglaya resultierte ein Ertrag von CHF 72.5 Mio. und ein Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 9.5 Mio. Beim gesamten
    Promotionsprojekt Aglaya konnten wir damit eine Rendite auf das Investitionsvolumen von 17.3% erwirtschaften. Da in der Vorjahresperiode keine Verkaufserlöse verbucht wurden, resultierte insgesamt eine deutliche Steigerung des Betriebsertrags von CHF 36.7 Mio. auf CHF 105.4 Mio.

    Das Immobilienportfolio wurde insgesamt um CHF 13.6 Mio. tiefer bewertet, was rund 0.9% des Portfoliowerts sämtlicher Renditeliegenschaften per 30. Juni 2020 entspricht und auf eine leicht konservativere Einschätzung der Marktmieten von Retailflächen im Generellen und einzelner spezifischer Büroflächen zurückzuführen ist. In der Vorjahresperiode resultierte ein Neubewertungsgewinn von CHF 11.5 Mio.

    Der durchschnittliche Zinssatz des verzinslichen Fremdkapitals konnte weiter von 1.4% auf 1.3% gesenkt werden. Erwartungsgemäss führte die deutlich geringere Bautätigkeit zu einem Rückgang der aktivierungsfähigen Zinsen und einer entsprechenden Erhöhung des Finanzaufwands von CHF 2.5 Mio. auf CHF 3.5 Mio.

    Stabiles Portfolio mit höherer Leerstandsquote

    Der Marktwert des Portfolios liegt mit CHF 1.63 Mrd. auf dem Niveau per 31. Dezember 2019. Im ersten Halbjahr 2020 konnte das letzte Gebäude im Baufeld 1 in Rotkreuz in Betrieb genommen werden. Erwartungsgemäss erhöhte sich dadurch die Leerstandsquote von 3.3% per 31. Dezember 2019 auf 5.3% per 30. Juni 2020. Insgesamt haben wir in der Berichtsperiode CHF 16.2 Mio. in unser Portfolio investiert. Die gewichtete durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit (WAULT) liegt mit 6.7 Jahren (6.8 Jahre per 31.Dezember 2019) auf einem im Branchenvergleich sehr hohen Niveau.

    Während sich unsere Wohnprodukte im aktuellen Marktumfeld einer sehr guten Nachfrage erfreuen, spüren wir derzeit, bedingt durch die COVID-19- Pandemie, vor allem bei grossen Interessenten von Büroflächen eine gewisse Zurückhaltung. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die zentral gelegenen, qualitativ hochwertigen sowie nachhaltig betriebenen Büroflächen der Zug Estates auch künftig rege nachgefragt werden. Erfreulicherweise blieb die Anzahl der Anfragen nach Retailflächen in der Metalli stabil. Wir haben zurzeit keine Indizien, die für einen Rückgang sprechen.

    Solide Kapitalbasis

    Mit der Rückführung von Mitteln aus dem Verkauf der letzten Wohnungen im Aglaya und trotz der Ausschüttung einer Sonderdividende konnte das verzinsliche Fremdkapital im ersten Halbjahr 2020 von CHF 597.4 Mio. auf CHF 587.1 Mio. reduziert werden. Die durchschnittliche Restlaufzeit dieser Finanzierungen beläuft sich auf 4.8 Jahre (Vorjahr: 5.2 Jahre). Mit einer um einen Prozentpunkt erhöhten Eigenkapitalquote von 55.7% verfügt Zug Estates über eine sehr solide Eigenkapitalbasis.

    Projektentwicklung mit Fokus auf den Lebensraum Metalli

    Nachdem die Stadt Zug und Zug Estates im März 2020 das erste Resultat des gemeinsamen Planungsverfahrens zum «Lebensraum Metalli» vorgestellt haben, fand im Anschluss eine Machbarkeitsprüfung mit den Fachplanern statt. Zurzeit werden das Richtprojekt und der Antrag zur Anpassung der beiden betroffenen Bebauungspläne mit allen relevanten Unterlagen erarbeitet. Das Richtprojekt soll im dritten Quartal 2020 bei der Stadt Zug eingereicht werden. Die rechtskräftig angepassten Bebauungspläne werden 2022/23 erwartet.

    Nach erhaltener Baubewilligung hat der Verwaltungsrat die Planungsphase für die beiden letzten Gebäude (S43/45) auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz freigegeben. Der Baustart wird unter Berücksichtigung der Markterholung im Zusammenhang mit COVID-19 bedarfsgerecht ausgelöst.

    Schrittweise Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie

    Der Anschluss des Metalli-Gevierts an den Seewasserverbund Circulago konnte per April 2020 planmässig erfolgen. Für den Anschluss der verbleibenden 16 Liegenschaften wurden im Dezember 2019 die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Die Inbetriebnahme soll etappiert 2021, 2023 und 2025 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt wird Zug Estates ihr gesamtes Portfolio annähernd CO2-frei betreiben können.

    Seit Anfang Juni stehen der Kundschaft der Einkaufs-Allee Metalli öffentliche Elektroladestationen zur Verfügung. Bei zwei der sechs Stationen handelt es sich um Hochleistungs-Schnellladestationen, die ersten in der Stadt Zug.

    Die Installation der CO2-neutralen Kühlung in den Zimmern des Parkhotels Zug konnte im April 2020 planmässig abgeschlossen werden, was für die Gäste ab sofort eine deutliche Komfortsteigerung bedeutet.

    Ausblick 2020

    Aufgrund des zeitlich beschränkten Effekts der Mietzinsreduktionen im Zusammenhang mit COVID-19 rechnen wir für das Gesamtjahr weiterhin mit steigenden Mieterträgen. Infolge von erhöhten Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten bzw. geringeren aktivierungsfähigen Finanzierungskosten werden Liegenschaftenaufwand und Finanzaufwand höher ausfallen.

    Im Segment Hotel & Gastronomie gehen wir aufgrund von erheblichen Umsatzeinbussen durch das Erliegen des internationalen Geschäftsverkehrs unserer Stammkunden von einem Umsatz und GOP deutlich unter Vorjahresniveau aus, wobei die Entwicklungen des zweiten Halbjahres schwierig zu prognostizieren sind.

    Daher werden sowohl ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen als auch ein Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte deutlich unter Vorjahr erwartet.

  • St.Gallen erhält zukunftsorientierte Überbauung

    St.Gallen erhält zukunftsorientierte Überbauung

    Previs Vorsorge verantwortet die neue Überbauung in St.Gallen, wie aus einer Medienmitteilung der Vorsorgeeinrichtung hervorgeht. Die Holz-Überbauung wird aus zwei Gebäuden bestehen, die Platz für 110 Mietwohnungen bieten. Dabei stehen Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit im Fokus.

    So werden zertifiziertes Holz und wiederverwendeter Beton als Baumaterialien genutzt. Da die Bauelemente vorgefertigt werden, kann auch die Bauzeit reduziert werden. Der Einzug ist bereits ab Herbst 2021 möglich. Interessierten stehen dabei zahlreiche verschiedene Wohnungsgrössen zur Verfügung, vom Studio bis hin zu 5,5 Zimmern.

    Eine Dachanlage steuert Solarstrom bei, grundsätzlich werden die Wohnungen per Fernwärme zu 75 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt. Den Bewohnern steht ein Carsharing-Angebot zur Verfügung, zudem können sie ihre Elektroautos an unterirdischen Parkplätzen aufladen. Darüber hinaus können sie ihren persönlichen Stromverbrauch über ein sogenanntes Smart-Home-System in Echtzeit ablesen. Zwischen den beiden Gebäuden entsteht eine Grünfläche, die mit Vogelhäusern und Insektenhotels zur Biodiversität beitragen wird.

    Bereits im Vorfeld haben Interessierte Gelegenheit, sich die Wohnungen über VR (Virtuelle Realität)-Brillen anzuschauen.

  • Männedorf bekommt bewohntes Sonnenkraftwerk

    Männedorf bekommt bewohntes Sonnenkraftwerk

    Bei den zukunftsweisenden Mehrfamilienhäusern werde die Forderung der Klimajugend nach CO2-neutraler Energieproduktion bereits heute umgesetzt, schreibt die Stiftung Umwelt Arena Schweiz in einer Mitteilung. Sie realisiert die Wohnüberbauung in Männedorf  gemeinsam mit der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), der Hochschule für Technik in Rapperswil (HSR) und weiteren Partnern.

    Dabei bildeten die beiden Mehrfamilienhäuser mit Platz für 16 Familien „ein bewohntes Sonnenkraftwerk mit Anschluss ans Strom-und Gasnetz“, heisst es in der Mitteilung. Die Energie wird von Photovoltaikmodulen an den Fassaden und auf den Dächern, sowie von zwei Windrädern erzeugt. Überschüssige Energie wird in der Power-to-Methan-Pilotanlage der HSR in synthetisches Methan umgewandelt. Dieses Gas wird von der Wohnüberbauung bei Bedarf dann wieder zur Produktion von Strom oder Wärme genutzt.

    Technisch sei die Technologie zur Speicherung von erneuerbaren Energien in synthetischen Gasen bereits „marktreif und verfügbar“, schreibt die Umwelt Arena. „Leider sind es regulatorische und kostentreibende Rahmenbedingungen, die aktuell eine wirtschaftliche Nutzung nicht möglich machen.“ Hier sollten nach Ansicht der Umwelt Arena Politik und Investoren die notwendigen Bedingungen für den wirtschaftlichen Einsatz der Technologie schaffen.

    „Das Projekt Männedorf kann zu amortisierbaren Kosten für die Bauherrschaft realisiert werden und die Bewohner erhalten im Rahmen eines vorgegebenen Energiebudgets, Wärme und Strom zum Nulltarif“, erläutert die Umwelt Arena in der Mitteilung weiter. Für interessierte Bauherren hält sie weitere Information in einer Ausstellung in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach bereit.

  • Diese Energiestrategie verfolgen Livit, Privera und die Steiner Gruppe

    Diese Energiestrategie verfolgen Livit, Privera und die Steiner Gruppe

    ImmoInvestch.ch hat bei drei CEOs grosser Immobilienunternehmen angeklopft. Karsten Hell, CEO Steiner Gruppe, Dieter Sommer, CEO Privera sowie Andreas Ingold, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Livit AG, beantworten heute die Frage:

    Welche Strategie verfolgen Sie beim Thema Energie?

    Karsten Hell, CEO Steiner Gruppe: Als Gründungsmitglied des Netzwerks Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS) steht für Steiner die Energieeffizienz bei der Entwicklung und Realisierung von Immobilienprojekten stets im Mittelpunkt. Bei der Vaudoise Aréna in Lausanne wurde beispielsweise unter der Regie von Steiner ein Konzept umgesetzt, das die bei der Eisproduktion für die Eisfelder anfallende Abwärme der Kältemaschinen zur Beheizung der Schwimmbecken nutzt. Und beim neuen Spitalgebäude des Hôpital Riviera-Chablais in Rennaz liefern 3300 Sonnenkollektoren auf dem Dach an sonnigen Tagen einen Grossteil des benötigten Stroms. Alle unsere Bemühungen verfolgen ein Ziel: Die Effizienz – insbesondere auch die Energieeffizienz von Gebäuden – bei jedem Projekt zu erhöhen und einen möglichst nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu pflegen.

    Dieter Sommer, CEO Privera: Einerseits wollen wir als Unternehmung unseren Beitrag zu einem schonenden Umgang mit unseren Ressourcen leisten. Beispielsweise konnten wir die Möglichkeit für Homeoffice-Arbeit unserer Mitarbeitenden durch die Digitalisierung von Prozessen und Unterlagen deutlich steigern. Dadurch können wir unsere Fahrtkilometer reduzieren und sind somit ressourcensparender. Andererseits beraten wir unsere Kunden und Auftraggeber rund um das Thema Energie im Rahmen unserer Servicelines.

    Andreas Ingold, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Livit AG: Grundsätzlich stehen wir unseren betreuten Eigentümern als Dienstleister zum Thema Energie beratend zur Seite. Die Nachhaltigkeit ist für die Investoren seit geraumer Zeit ein grosses Thema. Die Nachhaltigkeitszertifizierung von Gebäuden gewinnt an Bedeutung. So werden Strategien und Baurichtlinien in Bezug auf die Nachhaltigkeit bei Neubauten sowie Renovationen erstellt. Im Zusammenhang mit dem Thema Energie setzen wir uns mit energetischen Betriebsoptimierungen, zentraler Energiebeschaffung, Aufbau von Photovoltaik-Anlagen sowie dem Aufbau von Energiemonitorings- und Controllings auseinander. Dabei spielen die Nutzerinformationen zwecks positiver Beeinflussung des Verbrauchs eine wichtige Rolle. Von uns erstellte Nutzerinformationsblätter für die Mieter sollen den Energieverbrauch ebenfalls positiv beeinflussen.