Schlagwort: Neubau

  • Neues Pflegeheim erweitert Angebot im urbanen Quartier

    Neues Pflegeheim erweitert Angebot im urbanen Quartier

    Die Schlieremer Halter AG hat im Wylerquartier von Bern ein neues Domizil für pflegebedürftige Menschen übergeben. Das von Domicil Bern als Generalmieterin betriebene Pflegeheim stellt 112 neue Pflegezimmer zur Verfügung, heisst es in einer Mitteilung auf LinkedIn.

    Jedes Zimmer ist mit einer eigenen Nasszelle und einem Balkon versehen. Zusätzlich verfügt die Einrichtung über Aufenthalts- und Betriebsräume sowie öffentlich zugängliche Bereiche. Den Mitarbeitenden wurde ein modernes Arbeitsumfeld mit optimalen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt. Die fertige Anlage wurde Ende März an die Anlagestiftung Swiss Life übergeben.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, wurde mit der Domicil Immobilien AG ein weiterer Vertrag über die Errichtung eines Pflegeheims mit 75 Zimmern, einer Demenzabteilung sowie einem Restaurant vereinbart. 

  • Wirtschaftspreis würdigt Industriekompetenz und regionale Verankerung im Thurgau

    Wirtschaftspreis würdigt Industriekompetenz und regionale Verankerung im Thurgau

    Die GLATZ AG aus Frauenfeld sichert sich den Thurgauer Wirtschaftspreis 2026, der jährlich von der Industrie- und Handelskammer Thurgau, dem Thurgauer Gewerbeverband, der Thurgauer Kantonalbank sowie dem Departement für Inneres und Volkswirtschaft verliehen wird.

    Das Familienunternehmen überzeugte die Jury laut einer Mitteilung mit einer Kombination aus generationenübergreifender Geschäftstätigkeit, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und regionaler Loyalität, heisst es zur Begründung. Mit ihren patentierten Schirmgestellen, einer hohen Fertigungstiefe, einer internen Näherei und kompromisslosen Qualitätsstandards sei die GLATZ AG Trendsetter bei Schattenlösungen – und das in Zeiten, in denen der internationale Billigmarkt viele Mitbewerber verdrängt. Die Grossschirme aus Frauenfeld, die Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde standhalten, werden so aus dem Thurgau in über 50 Länder exportiert.

    „Seit über 130 Jahren ist das Unternehmen fest im Thurgau verwurzelt – und trägt zugleich die Qualität und den Innovationsgeist des Werkplatzes Thurgau in die Welt hinaus“, wird Thomas Koller zitiert, Jury-Präsident des Thurgauer Wirtschaftspreises.

    Davon, dass die GLATZ AG auch künftig im Thurgau verwurzelt bleibt, zeugt der Umzug in den neuen Stammsitz an der Langfeldstrasse in Frauenfeld im Jahr 2024. Der Neubau, der Forschung und Entwicklung, Produktion, Verwaltung und ein modernes Schulungszentrum unter einem Dach vereint, sei auch mit Fokus auf die Nachhaltigkeit errichtet worden. So reduzieren Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Heiz- und Kühlsysteme sowie verkürzte Transportwege den CO2-Fussabdruck.

    Die Preisverleihung findet am 15. April 2026 bei der GLATZ AG in Frauenfeld statt.

  • Schwimmsportzentrum Tenero

    Schwimmsportzentrum Tenero

    Die Zeit der alten Schwimmanlagen im Jugend- und Leistungssportzentrum CST ist vorbei. Die Bedürfnisse von Nachwuchs und Elite im Wassersport steigen kontinuierlich. Mit der 2021 von den eidgenössischen Räten bewilligten Investition von 91,8 Millionen Franken setzt die Schweiz ein Zeichen für Spitzenförderung und nachhaltige Entwicklung. Der Ersatzneubau soll das CST als zentrales Kompetenzzentrum für Schwimmen, Artistic Swimming, Wasserball, Wasserspringen sowie Ski-Freestyle auf ein neues Level heben.

    Modernes Konzept
    Eine reine Sanierung der veralteten Anlagen erwies sich als unwirtschaftlich und nicht zukunftssicher. Die Planung setzt daher auf einen vollständigen Neubau in zwei Bauetappen. Zuerst entsteht eine multifunktionale Schwimmhalle, die mit Olympiabecken samt Hubboden, Whirlpools, Eisbad und umfassendem Diagnostik-Bereich neue Trainingsstandards definiert. Nach deren Eröffnung folgt die Erneuerung der Aussenanlage inklusive modernem Trainingsbecken und Landebereich für Ski-Freestyle. Die Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen, bis dahin bleibt der Betrieb für Athletinnen und Athleten gesichert.

    Fokus auf nachhaltige und vielseitige Infrastruktur
    Das Bundesamt für Bauten und Logistik legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit im Bau. Das Schwimmsportzentrum entsteht nach SNBS und MINERGIE-ECO Richtlinien, optimiert auf Lebenszykluskosten und Energieeffizienz. Die Architektur von Studio Burkhardt und Stücheli Pestalozzi Schiratzki besticht durch Transparenz, Grosszügigkeit und Einbettung in die Parklandschaft. Auch Kunst und Materialästhetik sind Teil des Neubaus, denn ein sensibles Kunst-am-Bau-Konzept schafft Identität für den Ort.

    Ein Meilenstein für den Schweizer Sport und die Region
    Mit der Grundsteinlegung und prominenten Gästen wie Olympiamedaillengewinner Noè Ponti verspricht das Projekt nicht nur internationale Trainingsstandards, sondern auch innovative Veranstaltungs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Wassersport. Das CST bleibt ein Vorreiter in der Nachwuchsförderung und wird zur Drehscheibe für generationsübergreifende Sportentwicklung in der Schweiz.

  • Genfer Wohnraumpolitik unter Druck

    Genfer Wohnraumpolitik unter Druck

    Seit 1983 kontrolliert das Gesetz über den Abriss, die Umwandlung und die Renovation von Wohnhäusern in Genf den Wohnungsmarkt rigoros. Mit dem Ziel Mieter schützen, Lebensqualität sichern und Spekulation eindämmen. Die Mietpreise nach Umbauten und Renovationen werden per Dekret gedeckelt, genehmigungspflichtige Projekte sind eng reguliert.​

    Die Studie von Ters (FHNW) und Kholodilin (DIW Berlin) analysiert erstmals dynamisch, wie diese Eingriffe wirken. Das Ergebnis zeigt Wohnungsrationierung und Mietkontrollen bremsen den Neubau signifikant. Private und institutionelle Investoren verlagern Kapital vermehrt in Renovationen. Kurzfristig steigen die Ausgaben für Modernisierungen, während echte Wohnflächenzuwächse ausbleiben. Gleichzeitig nehmen Leerstände weiter ab, die Auslastung steigt, der Markt wird noch enger. Insbesondere für neue Mieter steigen die Einstiegskosten, Bestandsmieter profitieren von stabilen, oft günstigen Mieten und langen Mietdauer.​

    Neue Dynamik im Bestand
    Institutionelle Investoren sind besonders stark betroffen. Projektverzögerungen, sinkende Restwerte und komplexe Genehmigungsverfahren machen den Neubau unattraktiv. Die Studie zeigt, dass ein regulatorischer Schock das Volumen neuer Investitionen um bis zu 600 Millionen CHF reduziert. Das entspricht rund 1% des gesamten Genfer BIP. Für den städtischen Bestand bedeutet dies in erster Linie, Investitionen gehen vor allem in kurzfristige, compliance-getriebene Upgrades statt in Tiefenerneuerungen oder neue Einheiten.​

    Die Mietkontrolle wirkt primär über den Preiskanal. Sie schützt bestehende Mieter vor Erhöhungen, drückt aber die Rendite für Eigentümer und dämpft neue Projekte. Renovierungen werden attraktiver als Neubauten, was die Modernisierung fördert, aber kaum neue Wohnungen schafft.​

    Lock-in-Effekt und Chancenungleichheit
    Ein unerwarteter Nebeneffekt der Regulierung ist der sogenannte Lock-in-Effekt. Mieter bleiben aus Kostengründen deutlich länger in ihren Wohnungen, was die Mobilität einschränkt und die Fehlverteilung von Wohnraum verstärkt. Gleichzeitig verschärfen sich die Mietdifferenzen im Markt. Neuankömmlinge zahlen hohe Marktmieten, während Langzeitmieter profitieren. Qualität und Zustand der Wohnungen bleiben oft auf niedrigem Niveau, da tiefgreifende Sanierungen wirtschaftlich schwer darstellbar sind.​

    Balance zwischen Schutz und Angebot gesucht
    Die Studie zeigt, dass die Genfer Regulierungen die Mieter vor Preissprüngen schützen, belasten aber den Neubau und verschärfen so mittelfristig die Wohnungsnot. Investoren weichen auf Bestandserhalt und punktuelle Modernisierungen aus, während Wachstumsimpulse durch Neubauten ausbleiben. Für die Politik bedeutet das, eine nachhaltige Balance zwischen Schutz und Markterneuerung ist unerlässlich. Neue Verdichtungsgenehmigungen und eine differenzierte Mietregelung könnten Abhilfe schaffen.

  • Neubauprojekt mit nachhaltigem Energiekonzept in Olten

    Neubauprojekt mit nachhaltigem Energiekonzept in Olten

    Die Alpiq Holding AG wird ihren Standort in Olten innerhalb der Stadt verlegen. Dafür hat die Energieversorgerin aus Lausanne ein Neubauprojekt der Pallas Kliniken nördlich des Oltner Bahnhofs erworben, informiert Alpiq in einer Mitteilung. Hier soll ein Neubau mit attraktivem Arbeitsumfeld und einem nachhaltigen Energiekonzept entstehen. Über die Höhe der Investitionen werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Die Pallas Kliniken hatten für das Bauprojekt bereits eine Baubewilligung erhalten. Alpiq will das Projekt auf dieser Basis nun für die eigenen Bedürfnisse optimieren. Dabei plant das Unternehmen, das Wasser der Aare für die Energieversorgung zu nutzen. Die Ausgestaltung der Innenräume wird durch flexible Raumkonzepte und offene Kommunikationszonen geprägt.

    Nach Fertigstellung des neuen Standorts sollen die etwa 470 Mitarbeitenden von Alpiq in Olten in das neue Gebäude wechseln. Den ebenfalls nahe des Oltner Bahnhofs gelegenen alten Standort will Alpiq verkaufen. Der Hauptsitz von Alpiq verbleibe in Lausanne, stellt die Unternehmensgruppe in der Mitteilung klar.

  • Neues Reiseterminal stärkt Standort Frauenfeld

    Neues Reiseterminal stärkt Standort Frauenfeld

    Die Twerenbold Reisen Gruppe lässt in Frauenfeld ein neues Reiseterminal bauen. Neben dem Terminal für Busreisen mit Travel Lounge und Cafe sollen im neuen Standort auch die Mitarbeitenden des Reisebüros Mittelthurgau von Excellence Cruises untergebracht werden, informiert das Familienunternehmen aus Baden in einer Mitteilung. „Unser Angebot an Bus-, Musik- und Veloreisen mit Twerenbold Reisen, Schiffsreisen mit Excellence Cruises sowie Wanderferien mit Imbach Reisen wird dadurch noch zugänglicher“, wird Karim Twerenbold, Verwaltungsratspräsident der Twerenbold Reisen Gruppe und Inhaber in vierter Generation, dort zitiert. „Mit dem Terminal und Bürogebäude in Frauenfeld entsteht neben dem Firmensitz in Baden-Rütihof ein zusätzlicher Hub.“

    Mit der Planung des neuen Gebäudes hat Twerenbold Reisen die Strut Architekten AG betraut. Das Winterthurer Architekturbüro ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. „Aus Überzeugung“ habe Strut Architektur daher beim neuen Reiseterminal mit hohem Betonverbrauch verbundene unterirdische Bauten möglichst eingeschränkt, heisst es in der Mitteilung.

    Der Neubau in Frauenfeld soll zudem über Luft-Wärmepumpen klimatisiert werden. Darüber hinaus ist eine Photovoltaikanlage geplant, die jährlich bis zu 120 Megawattstunden Strom erzeugen kann. Der Wasserverbrauch der Buswaschanlage soll weitgehend über Regenwasser gedeckt werden, das in einer Zisterne gesammelt wird.

    Die Stadt Frauenfeld hat den Plänen für das neue Reiseterminal bereits die Baubewilligung erteilt. Die Bauarbeiten sollen in der ersten Hälfte 2026 begonnen und im Jahr 2028 abgeschlossen werden. Über das Investitionsvolumen werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

  • Wie das Basler Wolf-Areal zum Wohnquartier wird

    Wie das Basler Wolf-Areal zum Wohnquartier wird

    Mit der Verlagerung des Güterumschlags in das Hafengebiet wurde ein 16 Hektar grosses Areal nahe des Bahnhofs Basel SBB frei. Die SBB verfolgt hier seit Jahren die Vision eines gemischten Quartiers, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit verbindet. Der städtebauliche Richtplan basiert auf einem Entwurf von Christ & Gantenbein sowie EM2N. Zentrales Element ist ein grosser Hof, der sich von Ost nach West erstreckt, Lärm abschirmt und als begrünter Boulevard öffentliche und private Nutzungen verknüpft.

    Zwei Gesichter Projekt «Janus»
    Das Pariser Büro Experience zusammen mit M-AP Architekten aus Lausanne entschied den Wettbewerb für das Baufeld MF02 für sich. Ihr Projekt «Janus» reagiert auf die Kontraste zwischen Bahnseite und Innenhof mit zwei Architektursprachen.

    Zur Gleisseite spannt sich eine horizontale Bandfassade mit markanten Betonrahmen, die vorbeifahrenden Zügen ein kräftiges Bild vermittelt. Zum Hof hin tritt eine feingliedrige Fassade mit versetzten Balkonen und grünlich verzierten Flächen in Erscheinung.
    Die Bauweise folgt einem hybriden Ansatz aus Betonskelett und Holzbau. Die Grundrisse sind kompakt organisiert, mit klarer Trennung zwischen Schlafräumen, Nasszellen und grosszügigen Wohnbereichen. Kritisch wurde lediglich die geringe Privatsphäre der ebenerdigen Wohnungen bewertet.

    Lärmschutz als Gestaltungselement Projekt «Binaria»
    Das Projekt «Binaria» der Basler ARGE Parabase und Confirm setzte sich für das Baufeld MF03 durch. Es begegnet dem Strassenlärm mit einer robusten Nordfassade aus wiederverwendetem Trapezblech und hervortretenden Akustikelementen. Zur Hofseite öffnet sich dagegen eine transparente, durchgrünte Glasfassade mit Balkonen und Pflanztrögen.
    Besonders markant ist der mehrgeschossige Durchgang, der Hof und Strassenraum verbindet. Das kreisrunde Lüftungsgitter aus schallabsorbierenden Paneelen setzt hier ein starkes architektonisches Zeichen. Im Innern ermöglichen lineare Grundrisse flexible Wohnkonzepte von 2.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen. Nachhaltigkeit prägen wiederverwendete Träger, Recycling-Beton und Re-Use-Holz.

    Pilotcharakter mit hohem Anspruch
    Beide Siegerprojekte verfolgen innovative Wege beim Lärmschutz, bei der Flexibilität der Wohnungsgrundrisse und beim Einsatz von Re-Use-Materialien. Die Dächer werden für Photovoltaik und Regenwassermanagement genutzt, die Fassaden teilweise bepflanzt oder mit integrierter Solartechnik versehen. Energiegewinnung erfolgt mit erneuerbaren Quellen, sommerlicher Wärmeschutz durch Beschattung und Verdunstung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem reversiblen Bauen. Konstruktionen sollen verschraubt statt verklebt werden, um spätere Umnutzungen oder Materialkreisläufe zu erleichtern.

    Meilensteine und Perspektiven
    In einer ersten Etappe werden die Neubauten im Westen des Areals realisiert, Baubeginn ist für 2028 vorgesehen. Eine zweite Etappe mit City-Logistik-Hub und zusätzlichen Nutzungen soll ab 2031 folgen. Bereits vor der Fertigstellung öffnet die SBB das Areal für Zwischennutzungen. Die denkmalgeschützte 2000 m² grosse Bahnhalle wird künftig etwa für Sportangebote genutzt. Das Wolf-Areal wird damit zu einem Pilotprojekt für urbanen Wohnungsbau, das Fragen nach Lärmschutz, Nachhaltigkeit und sozial durchmischtem Wohnen in grossem Massstab beantwortet. Für Basel ist dies nicht nur ein städtebauliches Experiment, sondern ein entscheidender Schritt hin zu mehr erschwinglichem Wohnraum und höherer urbaner Lebensqualität.

  • Strategischer Meilenstein für Zofingen

    Strategischer Meilenstein für Zofingen

    Das 27’636 Quadratmeter grosse Areal nahe dem Bahnhof Zofingen war bis 2024 Standort der traditionsreichen Druckerei Swissprinters. Nach der Schliessung verkaufte die Ringier Areal AG den westlichen Teil an Turidomus, während der östliche Abschnitt im Ringier-Besitz verbleibt. In den letzten Jahren hatte Ringier zusammen mit der Stadt Zofingen und dem Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein bereits die strategische Grundlage zur Umnutzung erarbeitet. Darauf baut nun die Entwicklung auf.

    Vielfalt und Nachhaltigkeit im Zentrum
    Das «Areal West» ist ein Standort von strategischer Bedeutung. Die Lage vis-à-vis der Altstadt und direkt hinter dem Bahnhof bietet ideale Voraussetzungen für ein neues, urbanes Wohnquartier. Auf fünf Baufeldern sollen über 300 Wohnungen für unterschiedliche Lebensstile und Haushaltsgrössen entstehen. Von kompakten Apartments bis hin zu Familienwohnungen.

    Die Projektentwicklung orientiert sich am Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Vorgesehen sind ein klimafreundlich gestalteter Quartierplatz, grüne Freiflächen, die Hitzeinseln reduzieren, sowie Photovoltaikanlagen. Auch die Versorgung über Fernwärme ist eingeplant, um den CO₂-Fussabdruck des Quartiers von Beginn an niedrig zu halten.

    Studienauftrag zur Präzisierung
    Für 2026 ist ein Studienauftrag vorgesehen, um die stadträumliche Einbindung und die konkrete Ausgestaltung des Wohnungsangebots zu präzisieren. Ziel ist es, ein lebendiges Quartier zu schaffen, das nicht nur Wohnen, sondern auch Begegnung und Identität stiftet. Baustart könnte je nach Verfahren ab 2028 erfolgen, mit ersten Bezügen ab 2030.

    Erfahrung mit Transformationen
    Referenzprojekte wie der Ziegeleipark in Horw/Kriens, das Quartier Reitmen in Schlieren oder Zwhatt in Regensdorf zeigen, dass sich die Gruppe auf komplexe Transformationsprozesse versteht. Mit dem «Areal West» in Zofingen knüpft die Gruppe an diese Linie an. Mit dem Ziel, industrielle Vergangenheit in ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Quartier zu überführen.

  • Investition stärkt Wirtschaftsstandort mit 60 neuen Arbeitsplätzen

    Investition stärkt Wirtschaftsstandort mit 60 neuen Arbeitsplätzen

    Die in Emmen ansässigen SME Technik AG hat den ersten Spatenstich zum Bau eines neuen Firmengebäudes gesetzt. Mit dem Bau der neuen Produktionsstätten will der Spezialist für CNC-Fertigung seinen Standort im Kanton Luzern stärken, heisst es in einer Mitteilung. Mit einer Investition von 7 Millionen Franken entsteht ein dreigeschossiges Arbeits- und Produktionsgebäude. Zudem werden 60 neue Arbeitsplätze geschaffen.

    Das Gebäude mit einer 1200 Quadratmeter grossen Produktionsfläche und mit 1100 Quadratmetern Bürofläche soll vor allem die CNC-Fertigung von kleinen Teilen oder Serie für die Aviatik und die Bahn optimieren. In einem ersten Schritt werden dazu zwei neue CNC-Maschinen aufgestellt. Der Bezug ist für Frühling 2026 vorgesehen.

    Der von der Cerutti Partner Architekten AG aus Rothenburg geplante und ausgeführte Bau ist auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ausgelegt. Für einen ressourcenschonenden Betrieb wurden eine Solaranlage auf dem Dach sowie Luft-Wasserwärmepumpen installiert.

    „Mit dem neuen Gebäude schafft die SME Technik moderne Arbeitsplätze, die sowohl für bestehende als auch für zukünftige Mitarbeitende attraktiv sind“, wird Jan Kottucz, Investor, Inhaber und Verwaltungsratspräsident der SME Technik AG, in der Mitteilung zitiert. „Gleichzeitig können wir in den modernen Produktionshallen mit neuen Anlagen unseren Kunden CNC-Teile in höchster Präzision und nach Schweizer Qualitätsmassstäben anfertigen.“ Ramona Gut-Rogger, Gemeindepräsidentin von Emmen, sieht in der neuen Investition der SME Technik ein „starkes Signal für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts.“

  • Sport, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft unter einem Dach

    Sport, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft unter einem Dach

    Das Radsportteam Tudor Pro Cycling plant, seinen Hauptsitz von Schenkon nach Sursee zu verlegen. Laut einer Mitteilung ist nun der Baustart der neuen Anlage erfolgt. Das 10‘000 Quadratmeter grosse Gebäude soll nachhaltig gestaltet und im Jahr 2027 eröffnet werden. Es soll das Wachstum des Teams unterstützen und die Standards des professionellen Radsports neu definieren. Unterstützt wird das Projekt vom Gemeinderat und den Behörden des Kantons Luzern.

    Die 17 Millionen Franken teure Anlage wurde in Zusammenarbeit mit Goldbeck Rhomberg entworfen. Sie soll an der Zeughausstrasse in Sursee entstehen und über fünf Stockwerke einen Ort bieten, an dem Fahrer, Mechaniker, Trainer und Mitarbeitende zusammenkommen können, um sich auf bevorstehende Rennen vorzubereiten. Ein öffentlicher Bereich soll zudem Fans und Unterstützende exklusive Einblicke hinter die Kulissen und interaktive Erlebnisse bieten.

    „Gemeinsam mit Goldbeck Rhomberg haben wir ein bahnbrechendes Konzept entwickelt, das nicht nur die Bedürfnisse eines professionellen Sportteams erfüllt, sondern auch die Erwartungen der Fans und der lokalen Gemeinschaft berücksichtigt“, erklärt Raphael Meyer, CEO von Tudor Pro Cycling, in der Mitteilung. „Es setzt zudem neue Massstäbe in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit und ist mit der DGNB-Gold-Zertifizierung ausgezeichnet – einem der höchsten Standards, die Gebäude erreichen können.“

    Sursee und der Kanton Luzern haben das Team den Angaben zufolge von Anfang unterstützt und das Projekt ermöglicht. „Wir freuen uns, dass dieses neue Gebäude, das dem Sport und einem gesunden Lebensstil gewidmet ist, hier in unserer Gemeinde Gestalt annimmt“, so Sabine Beck-Pflugshaupt, Stadtpräsidentin von Sursee. „Es ist ein Ort, der Sursee auch in der Schweiz und über unsere Grenzen hinaus zu seinem Glanz verhelfen wird.“

  • Neubau stärkt die Kantonspolizei Solothurn

    Neubau stärkt die Kantonspolizei Solothurn

    Die Aufgaben der Polizei sind vielfältiger geworden. Technik und Gesellschaft wandeln sich rasant. Gesetzliche Vorgaben werden immer komplexer. Um darauf reagieren zu können, braucht die KAPO Solothurn neue Strukturen. Gut ausgebildete Mitarbeitende und laufende Weiterbildung sind wichtiger denn je. Auch eine ausreichende Ausstattung ist heute eine Grundvoraussetzung für effizientes Arbeiten.

    Platzmangel, veraltete Infrastruktur
    Die bestehende Infrastruktur erfüllt die aktuellen Ansprüche nicht mehr. Viele Dienste arbeiten in beengten und ungeeigneten Mietobjekten. Spezielle Räume für Ausbildung und moderne Untersuchungen fehlen. Besonders betroffen sind die Kriminaltechnik sowie der Dienst für Aus- und Weiterbildung. Die Mitarbeitenden müssen deshalb auf externe Räume ausweichen. Das erschwert Abläufe und kostet Zeit.

    Der Neubau als Lösung
    Am Standort Oensingen entsteht eine zentrale Einheit für die Polizei. Mehr als 150 Mitarbeitende aus elf verschiedenen Diensten werden künftig unter einem Dach arbeiten. Das schafft bessere Kommunikation und kürzere Wege. Auch die Zusammenarbeit mit dem Schwerverkehrskontrollzentrum in der Nähe wird einfacher. Der Neubau bietet genügend Platz für heutige und zukünftige Teams. Moderne Arbeits- und Ausbildungsbedingungen sorgen für mehr Effizienz und Motivation.

    Ausbildung und Qualität stehen im Vordergrund
    Ein neues Ausbildungszentrum vor Ort vereinfacht die Schulung der Polizeikräfte. Die Kriminaltechnik bekommt zeitgemässe Labore und Untersuchungsräume. Das steigert die Qualität der Arbeit und verbessert die Bedingungen für alle.

    Mehr Effizienz, geringere Kosten

    Durch die neuen Strukturen werden Abläufe vereinfacht und Kosten gesenkt. Die internen Synergien und die Nähe zum SVKZ führen zu kürzeren Einsatzzeiten. Das macht die Arbeitsplätze für die Polizei attraktiver und steigert die Effektivität.

    Zahlen, Fakten und Ausblick
    Der Bau ist für rund 85 Millionen Franken geplant. Die Nutzfläche beträgt gut 10’400 m². Das Gebäude bietet Räume für alle wichtigen Polizeidienste. Es verfügt über spezielle Trainingsbereiche, Labore und 204 Parkplätze. Die Fertigstellung und der Bezug sind für 2031 vorgesehen. Luna Productions aus Deitingen hat das Siegerprojekt im Wettbewerb geliefert. Die Kosten werden laufend überprüft und optimiert.

    Der Neubau stellt die Kantonspolizei Solothurn für die Zukunft auf. Bessere Arbeitsbedingungen, effizientere Abläufe und moderne Technik sorgen dafür, dass die Polizeiarbeit sich flexibel weiterentwickeln kann.

  • Holzhandelsunternehmen eröffnet modernen Standort in Obernau

    Holzhandelsunternehmen eröffnet modernen Standort in Obernau

    Die Herzog-Elmiger AG hat ihren neuen Standort in Obernau bei Kriens offiziell in Betrieb genommen. Zuvor hatte der Holzwerkstoffhandel seinen Sitz 65 Jahre lang an der Langsägestrasse in Kriens. Die Suche nach einem neuen Firmengelände war notwendig geworden, weil die Familie für das Autobahnprojekt Bypass Luzern vom Bundesamt für Strassen enteignet worden sei, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Zeitgleich mit der Neueröffnung beging das Familienunternehmen am 23. und 24. August 2025 auch sein 120-jähriges Jubiläum. Die Geschwister Melanie und Michael Herzog haben den Betrieb 2022 vom Vater André Herzog übernommen und führen ihn nun in fünfter Generation.

    Die Kundschaft, Partnerinnen und Partner, die Nachbarschaft und die Öffentlichkeit konnten sich den Angaben zufolge bei geführten Rundgängen Einblicke in den 10’190 Quadratmeter grossen Holzneubau der Firma und ihr Geschäft verschaffen – vom vollautomatisierten Flächenlager über das Furnierlager mit besonderen Hölzern und die neue Ausstellung bis hin zur Photovoltaikanlage auf dem Dach, die pro Jahr rund 336 Tonnen CO2 einspart.

    Besonders hätten die zwölf Meter hohe Halle, ihre Tragkonstruktion aus Schweizer Holz und der Blick in die Logistik beeindruckt, wo täglich bis zu 200 Tonnen Waren bewegt werden. Grosses Interesse hätten auch die Räume geweckt, die für die Mitarbeitenden geschaffen wurden: ein Aktivraum, ein mit einheimischem Arvenholz ausgestattetes Zimmer zur Erholung, eine Terrasse mit grossem Grill und eine Kaffeebar.

    „Mit diesem Neubau haben wir die Chance genutzt, unser Unternehmen zukunftsorientiert und nachhaltig weiterzuentwickeln“, wird Michael Herzog zitiert. „Hier haben wir Raum für Innovation und gleichzeitig eine starke Verbindung zu unserer Tradition.“

  • Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    „Implenia hat weitere grosse und anspruchsvolle Hochbau-Aufträge gewonnen“, informiert die Bau- und Immobilienfirma aus Opfikon in einer Mitteilung. Das Auftragsvolumen wird dort auf insgesamt über 400 Millionen Franken beziffert. Die beiden grössten Projekte betreffen einen Neubau für die Universität Bern und eine Wohnüberbauung im Zürcher Oberland.

    Der Kanton Bern hat Implenia mit den Baumeisterarbeiten für eine neues medizinisches Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Bern beauftragt. Hier will die Universität fünf Institute ihrer Medizinischen Fakultät vereinen. Die Bauarbeiten sollen im Mai 2026 beginnen und im Juli 2028 abgeschlossen sein.

    In Oetwil am See im Zürcher Oberland wird Implenia als Totalunternehmerin für die Seraina Investment Foundation den Neubau Überbauung Schachenweid realisieren. Hier sind acht Mehrfamilienhäuser mit 90 Wohnungen im Stockwerkeigentum geplant. Der Beginn der Bauarbeiten ist für September 2025 vorgesehen. Im Oktober 2027 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

    Als weitere neue Aufträge zählt Implenia in der Mitteilung die Modernisierung und Umnutzung eines innerstädtischen Gebäudes, die Umnutzung eines alten Fabrikareals in der Westschweiz zu einem Stadtquartier und zwei Neubauprojekte von Schulhäusern in der Schweiz und in Deutschland auf. Die neuen Projekte „entsprechen der Strategie von Implenia mit Fokus auf spezialisierte Immobilien, die umfassende Expertise und langjährige Erfahrung voraussetzen“, schreibt Implenia.

  • Neubau in Sursee für Radsportteam

    Neubau in Sursee für Radsportteam

    Das aktuell in Schenkon ansässige Tudor Pro Cycling-Team steht laut eines Artikels der «Luzerner Zeitung» vor einem Umzug nach Sursee. Dort möchte es demnach 18 Millionen Franken in ein sechsgeschossiges neues Hauptquartier investieren. Initiant ist die Sette Immo AG, die über ihre Sette Sports Group nicht nur das Profi-Team, sondern auch eine Nachwuchsmannschaft unterhält. Fabian Cancellara, ehemaliger Rennvelofahrer, ist nicht nur Teamchef beim Tudor Pro Cycling-Team, sondern auch bei der Sette Immo AG aktiv.

    Im September 2026 soll der neue Sitz des Teams fertiggestellt sein und Platz für Lager, Werkstätten, Trainings- und Besprechungsräume bieten. Büros für die Verwaltung und Aufenthaltsräume für die Fahrer sollen ebenso entstehen wie ein Ausstellungsraum des Teams. Auf dem Dach wird zudem eine Photovoltaikanlage installiert.

    Aktuell nimmt das vom Uhrenhersteller Tudor aus Genf gesponserte Team noch bis Ende Monat an der Tour de France teil.

  • Vom Industriegelände zum Gartenquartier

    Vom Industriegelände zum Gartenquartier

    Das Kartoni-Quartier zeigt, wie visionäre Stadtentwicklung gelingen kann. Auf einem ehemaligen Industrieareal entsteht ein begrüntes Wohnquartier mit rund 150 Wohnungen, ergänzt durch Dienstleistungs- und Kulturangebote. Was heute noch als Planungsskizze vorliegt, soll sich in mehreren Etappen zu einem vielfältigen Lebensraum entfalten, der offen ist für alle Generationen und Lebensentwürfe. Die historische Kulisse von Glarus bildet dabei nicht nur den Rahmen, sondern wird durch moderne Architektur und nachhaltige Bauweise weitergedacht.

    Stadt und Land neu verbunden
    Glarus ist mehr als nur der Hauptort des Kantons, es ist ein Lebensgefühl. Nur eine Stunde von Zürich oder St. Gallen entfernt, bietet Glarus urbane Dichte und gleichzeitig naturnahe Erholung. Das Kartoni-Quartier verstärkt diese Qualität. Es schlägt eine Brücke zwischen dem Ortsteil Ennenda und dem Stadtzentrum, schafft räumlich wie sozial neue Wege und Begegnungsorte. Die 2011 erfolgte Gemeindefusion erhält damit eine architektonisch greifbare Dimension.

    Wasser als verbindendes Element
    Die Linth wird künftig zur Lebensader des Quartiers. Wo früher versiegelte Flächen dominierten, entsteht ein öffentlicher Uferraum mit direktem Zugang zum Wasser. Der renaturierte Kanal verwebt sich mit der Flusslandschaft und schafft ein spielerisches Pendant zur strukturierten Gestaltung des nahegelegenen Volksgartens. Der Ort wird zum Treffpunkt für Spaziergänge, Erholung und gemeinsames Erleben.

    Autofreies Gartenquartier
    Das Kartoni-Quartier setzt auf eine unterirdische Lösung bei der Mobilität. Direkt nach der Linthbrücke führt eine Zufahrt in eine grosszügige Tiefgarage, wodurch das gesamte Quartier oberirdisch autofrei bleibt. Was entsteht, ist ein Gartenquartier, das offen, begrünt und von Wegen durchzogen ist. Die autofreie Gestaltung fördert nicht nur Ruhe und Sicherheit, sondern setzt ein starkes Zeichen für eine neue Art des Zusammenlebens in verdichteten Räumen.

    Mut zur Etappe und ein Plan mit Vision
    Die Entwicklung des Quartiers folgt keinem starren Zeitplan, sondern reagiert flexibel auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Derzeit laufen mehrere Planungsstränge parallel: vom Hänggiturm über Wohnflächen bis hin zur Integration einer Musikschule. Der bereits genehmigte Überbauungsplan wird dabei an neue Anforderungen angepasst, insbesondere in Bezug auf das angrenzende Dorfbachprojekt in Ennenda.

  • Parlament bewilligt Neubau IOM-Hauptsitzes in Genf

    Parlament bewilligt Neubau IOM-Hauptsitzes in Genf

    Mit 166 zu 2 Stimmen hat der Nationalrat am 14. Juni 2025 ein zinsloses Bundesdarlehen für die Erneuerung des Hauptsitzes der Internationalen Organisation für Migration bewilligt. Der Entscheid folgte auf ein bereits im März gefälltes Ja des Ständerats. Die IOM, als Teil des UNO-Systems, spielt eine führende Rolle in der globalen Migrationspolitik. Der aktuelle Standort im Genfer Morillons-Quartier stammt aus den frühen 1980er-Jahren und entspricht weder energetischen, funktionalen noch sicherheitsrelevanten Standards.

    Ivestition mit strategischer Bedeutung
    Die Zustimmung des Parlaments erfolgte, obwohl die IOM kürzlich angekündigt hatte, rund 20 Prozent der rund 1000 Stellen in Genf abzubauen. Hintergrund ist ein Hilfsstopp der USA, einer der Hauptgeldgeber der Organisation. Aussenminister Ignazio Cassis betonte jedoch im Rat, dass das Bauprojekt auch mit reduziertem Personalstand, künftig rund 600 Mitarbeitende, sinnvoll dimensioniert sei. Die Schweiz verfolge mit dem Engagement eine klare gaststaatpolitische Strategie zur langfristigen Stärkung des internationalen Genf.

    Finanzierungsstruktur und Zeitplan
    Das vom Bund gewährte Darlehen über 44,7 Millionen Franken ist zinslos und soll innerhalb von 50 Jahren zurückgezahlt werden. Die Gelder fliessen an die FIPOI (Immobilienstiftung für internationale Organisationen), welche das Projekt verantwortet. Der Kanton Genf beteiligt sich zusätzlich mit 21,6 Millionen Franken. Damit tragen Bund und Kanton etwa zwei Drittel der Gesamtkosten. Bereits 2022 hatte das Parlament ein Vorprojekt mit 5,7 Millionen Franken für Planungsarbeiten unterstützt. Der Baustart ist für Januar 2026 vorgesehen, der Bezug für 2029.

    Genf als strategischer Standort internationaler Organisationen
    Die Unterstützung des Bundes ist als Teil der übergeordneten Gaststaatenpolitik zu verstehen. Genf beherbergt heute mehr als 40 internationale Organisationen und gilt weltweit als einer der bedeutendsten multilateralen Standorte. Die Schweiz verfolgt das Ziel, diese Rolle weiter zu festigen. Nicht zuletzt in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld um internationale Sitze. Die Modernisierung der Infrastruktur ist ein zentrales Mittel, um Organisationen wie die IOM dauerhaft an Genf zu binden.

    Signal für Kontinuität trotz Unsicherheiten
    Mit der klaren Zustimmung zum Neubau der IOM-Zentrale bekennt sich die Schweiz einmal mehr zu ihrer Rolle als Gaststaat internationaler Organisationen. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und interner Kürzungen bei der IOM wird mit dem Projekt ein starkes Signal für die Standortattraktivität und die Verlässlichkeit der Schweiz gesetzt. Ein Aspekt, der für Fach- und Führungskräfte in Diplomatie, internationalen Organisationen und Bauwesen gleichermassen von Bedeutung ist.

  • Innovationscampus im Herzen des Engadins

    Innovationscampus im Herzen des Engadins

    Das Engadin ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt und seine atemberaubende Natur. Gleichzeitig setzt die Region verstärkt auf Innovation und nachhaltige Entwicklung. Mit dem InnHub La Punt entsteht ein Ort, an dem Forschung, Unternehmertum und Bildung aufeinandertreffen.

    Das Zentrum bietet auf einer Fläche von 7’700 Quadratmetern eine breite Palette an Nutzungsmöglichkeiten. Dazu gehören Workshop- und Unterrichtsräume, Coworking-Arbeitsplätze, ein Auditorium mit 250 Sitzplätzen, eine sportliche Trainingsinfrastruktur, ein Spa, ein Restaurant mit Bar und Lounge, ein Sportgeschäft, eine Tourist-Info sowie 44 Hotelzimmer und 8 touristisch bewirtschaftete Wohnungen. Die multifunktionalen Räumlichkeiten schaffen ein dynamisches Umfeld für Innovation und interdisziplinären Austausch.

    Bau beginnt im Frühjahr 2025
    Nach einer umfassenden Planungsphase, in der das Konzept weiter verfeinert wurde, beginnt im Frühjahr 2025 der Bau des InnHub La Punt. Die Gemeinde erteilte die Baubewilligung im Herbst 2023. Zunächst erfolgt der Rückbau bestehender Gebäude, gefolgt vom Aushub und der Errichtung der Tiefgarage bis Sommer 2026. Mitte 2027 wird der Rohbau stehen, bevor der Innenausbau beginnt. Die Eröffnung ist für Ende 2028 vorgesehen.

    Parallel zu den Zukunftsprojekten der Gemeinde La Punt Chamues-ch, darunter die Strassenumfahrung und die Renaturierung des Chamuerabachs, wird mit dem InnHub ein neues Zentrum geschaffen, das den Ort belebt und neue Impulse setzt.

    Nachhaltigkeit als zentraler Baustein
    Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist sein nachhaltiger Ansatz. Das Gebäude wird aus lokalem Holz, Granit und Kalkmörtel gebaut und steht exemplarisch für Kreislaufwirtschaft und ökologisch verantwortliches Bauen. «Der InnHub ist für mich eine Herzensangelegenheit, da ich seit Jahren im Engadin lebe. Er ist ein Beispiel für Nachhaltigkeit und innovative Bauweise», betonte Architekt Norman Foster in einer Videobotschaft.

    Auch der Betrieb des Campus wird nachhaltig gestaltet. Die Initianten, darunter Caspar Copetti, legen den Fokus nicht auf kurzfristige Gewinne, sondern auf langfristige positive Effekte für die Region. Der InnHub soll neue Arbeitsplätze schaffen, den Ganzjahrestourismus fördern und ein Innovationsökosystem im Engadin etablieren.

    Neue Impulse für die Wirtschaft und die Gemeinschaft
    Der InnHub La Punt wird nicht nur Unternehmen, Start-ups und Fachkräfte anziehen, sondern auch eine starke Vernetzung mit der lokalen Bevölkerung ermöglichen. Die Gemeinde La Punt Chamues-ch sieht das Projekt als bedeutenden Schritt für die Weiterentwicklung der Region. «Der Campus schafft einen kulturellen und gesellschaftlichen Treffpunkt in unserem Dorf. Die Projekte, die hier entstehen, werden künftige Generationen für La Punt begeistern», so Gemeindepräsident Peter Tomaschett.

    Zusätzlich zu den langfristigen Effekten für die Region bietet der InnHub bereits vor seiner Fertigstellung einen InnHub PopUp, der bis zur Eröffnung als Co-Working- und Veranstaltungsort für Einheimische, Feriengäste und Fachkräfte genutzt werden kann.

    Ein Meilenstein für das Engadin
    Der InnHub La Punt vereint Innovation, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft auf einzigartige Weise. Mit einem klaren Fokus auf verantwortungsbewusste Entwicklung wird er weit über das Engadin hinausstrahlen und als Modell für nachhaltige Innovationszentren im Alpenraum dienen. Die Kombination aus modernster Architektur, innovativen Arbeitswelten und regionaler Verankerung macht den InnHub zu einem zukunftsweisenden Projekt, das neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Graubünden setzt.

  • Goldfarbene Fassadenmodule in Schlieren setzen neue Solarstandards

    Goldfarbene Fassadenmodule in Schlieren setzen neue Solarstandards

    Die Megasol Energie AG mit Sitz in Deitingen hat ein neues farbiges Solarmodul auf den Markt gebracht. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, erbringen die Module mit ihrer neuen Farbgestaltung etwa 94 Prozent des Wirkungsgrades herkömmlicher schwarzer Photovoltaikmodule.

    Die Paneele unter dem Namen SOLARCOLOR Morpho sind für die Montage als Fassadenelemente hergestellt. So sind sie unter anderem an zwei Neubauten im Gebiet Lacheren in Schlieren montiert. Je nach Lichteinfall erzeugen die goldfarbenen Module ein lebendiges Farbenspiel, heisst es in der Mitteilung.

    Die beiden Gebäude in Lacheren umfassen 36 Wohnungen. Das Dach ist ebenfalls mit Photovoltaikmodulen gedeckt und erzeugen Spitzenwerte von 68 Kilowatt bei einem Jahresertrag von 59‘900 Kilowattstunden. Die Fassadenelemente erbringen Peaks von 17 Kilowatt und einen jährlichen Ertrag von etwa 16‘200 Kilowattstunden.

    Die Megasol Energie AG zählt zu den fünf nominierten Finalisten des vom Swiss Venture Club (SVC) gestifteten Prix SVC Espace Mittelland 2025, der am 12. März 2025 in Bern vergeben wird.

  • Wohnschutzverordnung in Basel-Stadt

    Wohnschutzverordnung in Basel-Stadt

    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Während 2018 noch 1’074 Wohneinheiten in Basel-Stadt geplant wurden, sank diese Zahl bis 2023 auf nur noch 67, ein Einbruch um 95 %. Damit ist die Bautätigkeit in Basel-Stadt praktisch zum Stillstand gekommen. In anderen Schweizer Städten, die ebenfalls mit steigenden Baukosten und Zinsen zu kämpfen haben, fiel der Rückgang weit weniger drastisch aus.

    Eine der Hauptursachen liegt in der Wohnschutzverordnung, die 2022 in Kraft trat. Sie begrenzt Mietzinsaufschläge nach Sanierungen, unterstellt Umwandlungen in Stockwerkeigentum einer Bewilligungspflicht und legt maximale Mietzinse für Ersatzneubauten fest. Das Ziel war der Schutz von Mietenden, doch die Folgen sind problematisch. Investitionen bleiben aus, Sanierungen verzögern sich oder werden ganz eingestellt, und der Neubau stagniert.

    Zielkonflikt zwischen Wohnschutz und Klimaschutz
    Neben der Wohnungsnot wird nun auch der Klimaschutz von der Verordnung ausgebremst. Energetische Sanierungen werden oft im Rahmen von Totalsanierungen durchgeführt – doch genau diese finden kaum noch statt. In einer Medienmitteilung des Präsidialdepartements vom 15. August 2024 räumt die Basler Regierung ein, dass sich ein Zielkonflikt abzeichnet. „Energetische Sanierungen erfolgen meist im Rahmen von Totalsanierungen. Dadurch besteht ein Zielkonflikt zwischen den Verfassungsbestimmungen des Wohnraumschutzes und des Klimaschutzes (Netto-Null-Ziel 2037).“

    • Weniger energieeffiziente Gebäude → Höhere Energiekosten für Mietende → Verzögerung der Klimaziele.
    • Basel-Stadt im Städtevergleich, Schlusslicht beim Wohnungsbau

    Ein Blick auf andere Städte zeigt, wie gravierend die Auswirkungen der Wohnschutzverordnung in Basel-Stadt sind.

    • Zürich +20 % mehr Baugesuche zwischen 2021 und 2023
    • Luzern, Winterthur, Bern ein Rückgang der Baugesuche um 2–35 %
    • Basel-Stadt Einbruch um 76 %

    Auch der Vergleich mit Basel-Landschaft ist aufschlussreich. Während die Zahl der Baugesuche dort um 40 % zurückging, sank sie in Basel-Stadt um 76 %. Dies zeigt, dass die Flaute im Wohnungsbau hausgemacht ist und nicht allein auf die allgemeine Baukonjunktur zurückzuführen ist.

    Politische Debatte über Anpassungen
    Die restriktiven Vorgaben der Wohnschutzverordnung haben Basel-Stadt in eine Sackgasse geführt. Während das ursprüngliche Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schützen, nachvollziehbar ist, zeigen die Zahlen, dass die Verordnung das Gegenteil bewirkt.

    • Weniger Bauprojekte → Sinkendes Wohnangebot → Steigende Mieten für neue Wohnungen
    • Weniger Sanierungen → Verzögerung der energetischen Modernisierung → Höhere Betriebskosten für Mietende

    Die politische Debatte über eine Anpassung der Verordnung gewinnt an Fahrt. Erste Parteien fordern Korrekturen, um Investitionen wieder attraktiver zu machen, ohne dabei den Mieterschutz völlig aufzugeben. Die Mitte-Partei hat im August 2024 die Initiative „Ja zum vernünftigen Wohnschutz für alle!“ angekündigt, die eine Anpassung der Gesetze fordert, um den Mietwohnungsbau wieder zu beleben.

    Ein gefährlicher Trend für Basel-Stadt
    Während in Zürich erste Stimmen laut werden, ähnliche Regulierungskonzepte einzuführen, zeigt das Beispiel Basel-Stadt, welche Risiken damit verbunden sind. Die Regulierung führt dazu, dass Mietende in ihren Wohnungen verbleiben, selbst wenn diese nicht mehr ihren Bedürfnissen entsprechen, was den Wohnungsmarkt zusätzlich verknappt.

    Die nächsten Jahre werden entscheidend sein. Schafft Basel-Stadt die Wende oder droht eine anhaltende Wohnungskrise mit steigenden Mieten und stockendem Klimaschutz?

  • Grundsteinlegung für neues Betriebsgebäude in Grabs erfolgt

    Grundsteinlegung für neues Betriebsgebäude in Grabs erfolgt

    Die in Frauenfeld ansässige HRS wird als Totalunternehmerin das neue Betriebsgebäude des Körber Geschäftsbereichs Pharma in Grabs errichten. Wie es in einer Mitteilung heisst, fand die Grundsteinlegung am 13. Februar statt.

    Neben dem bereits bestehenden Gebäude am Standort werden auf einer freien Fläche ein Untergeschoss, zwei Produktions- und zwei Büroetagen errichtet. Insgesamt entstehen dann 7500 Quadratmeter Produktionsfläche und 5000 Quadratmeter Bürofläche in dem Neubau. Der Bau selbst wird aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz genügen. Nebst einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach werden auch umfassende Lademöglichkeiten für Elektroautos erstellt, heisst es in der Mitteilung.

    Mit dem Neubau, der 2027 fertiggestellt werden soll, werden künftig alle Ressourcen des Geschäftsbereichs Pharma von Körber gebündelt.

    «Der Neubau spielt eine zentrale Rolle für unser geplantes Wachstum, in dessen Zentrum zum einen die Kunden und zum anderen natürlich unsere Mitarbeiter stehen», wird Christoph Hammer, CEO Packaging des Körber-Geschäftsfelds Pharma in Grabs, in der Mitteilung zitiert. «Neben unserer räumlichen Kapazitäten wachsen wir auch im Team. Schon heute arbeiten am Standort mehr als 360 Kolleginnen und Kollegen an der Entwicklung und Produktion unserer Technologien. Ende dieses Jahres sollen es mehr als 390 sein. Für sie schaffen wir ein hochmodernes Arbeitsumfeld.»

  • Neues Hallenbad für dieKSS genehmigt

    Neues Hallenbad für dieKSS genehmigt

    Die Entscheidung der Schaffhauser Stimmbevölkerung ebnet den Weg für den Neubau eines modernen Hallenbads auf dem KSS-Areal. Mit einem Investitionsvolumen von 80 Millionen Franken stellt dieses Projekt einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur dar. Der Neubau ist nicht nur eine Antwort auf die alternde bestehende Anlage, sondern auch ein Bekenntnis zur nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung.

    Der Neubau wird die bestehende Schwimmhalle aus dem Jahr 1972 ersetzen, die aufgrund ihres schlechten Zustands und der veralteten Technik nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. Die letzten Sanierungsmassnahmen liegen mehr als 30 Jahre zurück, und die Anlage leidet unter gravierenden Mängeln wie Wasser- und Wärmeverlusten, mangelnder Barrierefreiheit und veralteten Sicherheitseinrichtungen. Hinzu kommt, dass das derzeitige Hallenbad den steigenden Besucherzahlen nicht mehr gerecht wird, was zu erheblichen Nutzungskonflikten führt.

    Ein Hallenbad für alle Generationen
    Der geplante Neubau wird nicht nur den bisherigen Standard übertreffen, sondern auch neue Massstäbe setzen. Mit einem Schwimmbecken, das acht Bahnen à 25 Meter umfasst, sowie einem Lehrschwimmbecken, einem Kursbecken mit Hubboden, einem separaten Sprungbecken und einem Kinderplanschbereich wird das Angebot deutlich erweitert. Zusätzlich wird ein Warmwasser-Aussenbecken und eine hochmoderne Wellness-Anlage entstehen, die verschiedene Saunen, ein Dampfbad und einen Saunagarten umfasst. Diese Einrichtung wird nicht nur den sportlichen Bedürfnissen, sondern auch den steigenden Ansprüchen der Bevölkerung an Wellness und Erholung gerecht.

    Ein zentrales Element des neuen Konzepts ist die Trennung der Becken nach Nutzungsschwerpunkten, um die heutigen Nutzungskonflikte zu vermeiden. Die neue Struktur ermöglicht es, die verschiedenen Angebote gleichzeitig und ohne Einschränkungen zu nutzen. Der zentrale Eingang des Neubaus wird eine effiziente Erschliessung aller Angebote sicherstellen und den Betrieb optimieren.

    Nachhaltigkeit als Leitprinzip
    Der Neubau des Hallenbads wird nach dem «Minergie-P-ECO Standard» realisiert, einem der höchsten Standards für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in der Schweiz. Das Energiekonzept des Projekts sieht die umfassende Nutzung von Abwärme, insbesondere aus der benachbarten Eisbahn, sowie den Anschluss an einen lokalen Wärmeverbund vor. Diese Massnahmen tragen dazu bei, den ökologischen Fussabdruck des Neubaus erheblich zu reduzieren und Schaffhausen als Vorreiter im nachhaltigen Bauen zu positionieren.

    Neue Synergien und Einnahmequellen
    Das neue Hallenbad wird nicht nur sportliche und gesundheitliche Angebote bieten, sondern auch wirtschaftlich von Bedeutung sein. Ein öffentlich zugängliches Restaurant mit 130 Innen- und 150 Aussenplätzen wird zusätzliche Einnahmen generieren und die KSS-Anlage als Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung etablieren. Zudem wird eine Tiefgarage mit 150 Abstellplätzen die Erreichbarkeit verbessern.
    Ergänzende Mietflächen für Gesundheits- und Fitnessangebote runden das Konzept ab und tragen zur Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts bei. Diese Synergien zwischen den verschiedenen Nutzungen stärken das KSS-Areal als zentralen Anlaufpunkt für Sport, Freizeit und Erholung in Schaffhausen.

    Wettbewerb und Projektsteuerung
    Nach der Zustimmung der Bevölkerung startet nun der Projektwettbewerb, dessen Ziel es ist, einen innovativen Entwurf für den Neubau zu finden, der die hohen Ansprüche an Architektur, Funktionalität und Nachhaltigkeit erfüllt. Bis zum Sommer 2025 werden zwölf qualifizierte Teams ihre Vorschläge ausarbeiten, und das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Baustart ist für 2027 geplant, die Eröffnung des neuen Hallenbads für 2029/2030.

    Der Neubau des Hallenbads in Schaffhausen ist mehr als nur ein Bauprojekt – er ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit und die Innovationskraft der Stadt. Mit modernster Infrastruktur, nachhaltiger Bauweise und einem erweiterten Angebot wird das neue Hallenbad die KSS-Anlage zu einem noch attraktiveren und zeitgemässeren Freizeitort machen.

  • Die Schulanlage Steig wird erweitert und modernisiert

    Die Schulanlage Steig wird erweitert und modernisiert

    Die Schulanlage Steig, die älteste Primarschule in Schaffhausen, liegt im nordwestlichen Stadtteil, unweit der Altstadt und umfasst mehrere Gebäude unterschiedlichen Alters. Der Sanierungsbedarf ist erheblich, da die bestehende Infrastruktur den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Die Turnhalle aus dem Jahr 1892 und die Raumkapazitäten für die wachsende Schülerzahl genügen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen.

    Um den zukünftigen Bedarf abzudecken, plant die Stadt einen Neubau auf dem bestehenden Areal. Dieser soll eine neue Einfachturnhalle, zusätzliche Schulräume und Einrichtungen für die schulergänzende Hortbetreuung umfassen. Die Erweiterung ist Teil eines umfassenden Entwicklungskonzepts für die Primarschulen der Stadt Schaffhausen.

    Das Siegerprojekt und seine Elemente
    Ein Projektwettbewerb kürte das Projekt «cinque pi» des Architekturbüros Soppelsa Architekten GmbH und der Rosenmayr Landschaftsarchitektur GmbH zum Sieger. Dieses teilt das geforderte Programm geschickt in fünf Bausteine auf, die als Ensemble einen harmonischen Gesamteindruck erzeugen. Ein dreigeschossiger Neubau mit Turnhalle und Klassenräumen bildet den Kern des Projekts. Die alte Sternwarte bleibt dabei als freistehendes Objekt erhalten.

    Die bestehende Turnhalle wird auf ihre historische Bausubstanz zurückgeführt, um Platz für einen neuen Pavillon für Tagesstruktur und Bibliothek zu schaffen. Dieser wird zum zentralen Dreh- und Angelpunkt der gesamten Anlage. Auch Umnutzungen sind geplant. Die Trotte soll neu Lagerräume und ein öffentliches WC im Erdgeschoss sowie Therapieräume im Obergeschoss beherbergen.

    Neugestaltung der Aussenanlagen
    Nicht nur die Gebäude, sondern auch die Aussenanlagen werden neugestaltet. Bestehende Qualitäten sollen dabei mit moderaten Eingriffen weiterentwickelt werden. Die Sternwarte und die Baumgruppe am Spielplatz bleiben erhalten. Die Spiel- und Sportflächen werden neu arrangiert, um Platz für ein Allwetterspielfeld und einen Hartplatz zu schaffen.

    Finanzierung und politische Zustimmung
    Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf geschätzte 21,7 Millionen Franken. Diese Summe umfasst bereits die vom Grossen Stadtrat bewilligten Planungskosten. Nach der Beratung im Grossen Stadtrat wird die Stimmbevölkerung abschliessend über die Erweiterung der Schulanlage Steig entscheiden.

    Das Projekt «cinque pi» stellt eine zukunftsweisende Antwort auf die wachsenden Anforderungen und Herausforderungen des Bildungssektors in Schaffhausen dar. Es vereint Moderne und Tradition in einer fortschrittlichen und ressourcenschonenden Bauweise und Schaffung lebendiger Lern- und Lebensräume.

  • Grundsteinlegung für neuen Campus Tösstal in Winterthur

    Grundsteinlegung für neuen Campus Tösstal in Winterthur

    Mit dem Spatenstich für den Neubau der Berufsfachschule Winterthur beginnt eine neue Ära der Bildungsinfrastruktur. Der moderne Campus bietet Raum für eine wachsende Zahl von Lernenden und ermöglicht eine zeitgemäße Ausbildung in den Fachbereichen Detailhandel und Betreuung. Dank durchdachter Planung kommen die Bauarbeiten seit dem Start im Februar 2024 zügig voran.

    Die neue Schulinfrastruktur, direkt neben den Standorten Wiesental und Mühletal, ermöglicht die Zusammenführung bisher getrennter Schulstandorte. Bis zu 1000 Lernende werden zukünftig auf dem «Campus Tösstal» Platz finden. Neben klassischen Unterrichtsräumen bieten offene Lernnischen Raum für individuelles und kollaboratives Arbeiten. Die flexible Gebäudestruktur ermöglicht es, zukünftige räumliche Anforderungen problemlos zu integrieren.

    Nachhaltige Architektur setzt Masstäbe
    Das Gebäude erfüllt den Minergie-P-Eco-Standard und den Gold-Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Eine Dachbegrünung und Photovoltaikanlage tragen zur ökologischen Ausgewogenheit und einem besseren Stadtklima bei. Zudem wird das Gebäude an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen, was Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vereint. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

  • Regulierungen erschweren wirtschaftliche Immobilieninvestitionen

    Regulierungen erschweren wirtschaftliche Immobilieninvestitionen

    Laut der Studie sind komplexe Regulierungen, lange Bearbeitungszeiten und der Mieterschutz für institutionelle Investoren zunehmend belastend. 92 Prozent der befragten Anleger kritisieren die langwierigen Prozesse bei Behörden und Einsprachen. Die steigenden Anforderungen führen dazu, dass Investitionen verstärkt in die Agglomerationen und ländlichen Gebiete verlagert werden, wo der bürokratische Aufwand geringer ist.

    Sanierungsstau und sinkender Wohnkomfort
    Die strengeren Regulierungen führen nicht nur zu einem Rückgang der Neubauten in den Städten, sondern auch zu Verzögerungen bei dringend benötigten Sanierungen. Dies verschärft den ohnehin bestehenden Wohnungsmangel in urbanen Regionen und beeinträchtigt die Lebensqualität der Bewohner durch den Aufschub von Renovierungsmaßnahmen.

    Nachhaltigkeit im Fokus, doch soziale Aspekte bleiben zurück
    Trotz der regulatorischen Hürden ist etwa die Hälfte der Investoren bereit, zugunsten der Nachhaltigkeit kurzfristig auf Renditen zu verzichten. Langfristig erwarten sie jedoch eine Amortisation dieser Investitionen durch höhere Erträge und Wertsteigerungen. Allerdings zeigt die Studie, dass soziale Nachhaltigkeit in der Prioritätenliste hinter ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten zurückbleibt.

    Outsourcing auf dem Vormarsch
    Eine weitere interessante Entwicklung ist der Anstieg beim Outsourcing von Verwaltungsaufgaben. Vor allem die Auslagerung der Datenhoheit überrascht, da diese eine hohe Abhängigkeit von Dienstleistern schafft. Auch Portfolio- und Asset-Management-Funktionen werden zunehmend an externe Partner vergeben.

  • Kantonsspital: Neuer Markenauftritt im Zeichen der Healing Architecture

    Kantonsspital: Neuer Markenauftritt im Zeichen der Healing Architecture

    Das Kantonsspital Baden (KSB) bezieht Anfang 2025 seinen Neubau. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist das Konzept des Spitals in seiner horizontalen Bauweise auf das Prinzip der sogenannten Healing Architecture aufgebaut. Diesem Konzept folgend hat die Spitalleitung den Werbe- und Markenexperten Frank Bodin beauftragt, einen neuen Markenauftritt für das KSB zu gestalten.

    Im neuen Logo ist das blaue KSB um eine orangefarbene Underline zwischen S und B ergänzt: KS_B. Gemeinsam mit der ebenfalls in orange gehaltenen ergänzenden Unterzeile „Ort der Gesundheit“ soll das neue Logo positives, auf Heilung gerichtetes Denken versinnbildlichen. Die Underline kann sowohl digital als auch analog genutzt werden, so zum Beispiel animiert werden und sich in eine Herzfrequenz verwandeln. Ein überdimensionales Logo am Spitaleingang eigne sich als Ort für Selfies, heisst es in der Mitteilung.

    „Das neue Logo hat uns durch seine Schlichtheit überzeugt. Es kommt nicht zuletzt auch im digitalen Bereich sehr gut zur Geltung“, wird Adrian Schmitter, CEO des KSB, in der Mitteilung zitiert. „Mit der Farbe Orange als Ergänzung zum Blau verfügt unser Markenauftritt nun über einen Farbtupfer, der uns unverwechselbar macht.“

  • Bauarbeiten zur Erweiterung der ZHAW haben begonnen

    Bauarbeiten zur Erweiterung der ZHAW haben begonnen

    An der ZHAW haben Baudirektor Martin Neukom, Bildungsdirektorin Silvia Steiner und ZHAW-Rektor Jean-Marc Piveteau am 13. September den Startschuss für die Bauarbeiten zur Erweiterung und Modernisierung der School of Engineering gegeben. Die ZHAW sei eine der führenden Hochschulen der Schweiz mit über 14’000 Studierenden, heisst es in einer Medienmitteilung. Doch genügten einige der bestehenden Gebäude auf dem Areal des ehemaligen Technikums in Winterthur den heutigen Anforderungen nicht mehr. Ausserdem nehme die Anzahl Studierender weiter zu. Deshalb werde der Campus T über die nächsten Jahre in mehreren Etappen modernisiert und erweitert.

    In der ersten Bauetappe werden zwei neue fünfgeschossige Laborgebäude hinter dem historischen Technikum gebaut. Sie stellen dringend benötigten Raum für Lehre, Forschung und Entwicklung bereit. Dort entstehen verschiedene Versuchsräume sowie eine öffentlich zugängliche Mensa und Cafeteria. Die Neubauten werden an das Fernwärmenetz der Stadt Winterthur angeschlossen und mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet.

    Ebenfalls im Rahmen der ersten Bauetappe wird laut der Mitteilung die Eulach mit einem öffentlichen, naturnahen Park ökologisch aufgewertet und der Hochwasserschutz ausgebaut. Zwei neue Brücken werden die Altstadt und den Campus T mit der Kantonsschule Büelrain und dem umliegenden Wohnquartier verbinden.

    Bis November erfolgt der Rückbau des bestehenden Gebäudes TB, heisst es weiter. Parallel dazu laufe der Aushub der Baugrube für das kleinere Laborgebäude TT. Danach beginnen die Rohbauarbeiten des ersten Neubaus, dessen Fertigstellung im Jahr 2027 vorgesehen ist. Der zweite Neubau soll 2029 bezugsfertig sein.

  • Militärflugplatz Alpnach wird ausgebaut

    Militärflugplatz Alpnach wird ausgebaut

    Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) lässt am Militärflugplatz Alpnach eine neue Fahrzeugeinstellhalle und einen multifunktionalen Werkstattanbau bauen. Dafür investiert das VBS insgesamt 18 Millionen Franken. Am 21. August wurden die bis Anfang 2026 terminierten Bauarbeiten mit dem Spatenstich aufgenommen, informiert das VBS in einer Mitteilung. Ihr zufolge wurden rund zwei Drittel der Aufträge an Unternehmen aus der Innerschweiz vergeben.

    Die einstöckige Fahrzeughalle wird fast 2000 Quadratmeter umfassen und im östlichen Teil des Flugplatzes entstehen. Hier sollen in Zukunft Spezialfahrzeuge und Einsatzmaterial untergebracht werden. Seine Wärmenergie wird der Neubau über Energiepfähle beziehen.

    Die neue Werkstatthalle wird als Anbau an eine bestehende Halle im westlichen Teil des Flugplatzes realisiert. Dort sollen künftig grosse Spezialfahrzeuge instandgehalten werden. Der rund 1400 Quadratmeter grosse Neubau bietet Platz für einen Werkstatt, einen Werkhof und eine Waschstrasse. Zudem sollen dort Büroarbeitsplätze, Garderoben und Nebenräume für Betriebsmaterial eingerichtet werden. Der Anbau wird über Fernwärme aus der Korporation Alpnach mit Wärmeenergie versorgt.

    Beide Bauten werden «nach hohen ökologischen Standards» erfolgen, schreibt das VBS. Dabei sind unter anderem Fassaden aus Holzlamellen geplant. Auf beiden Dächern installierte Photovoltaikanlagen sollen jährlich insgesamt rund 324 Megawattstunden Strom produzieren.

  • Markanter Bau für Bern

    Markanter Bau für Bern

    Das Büro Schmidlin Architekten überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von Thomas Hasler mit einer selbstbewussten, modernen Architektursprache. Der freistehende Neubau setzt klare Akzente und bringt Mehrwert für die Stadt Bern, indem er den öffentlichen Raum bereichert. Der Ersatz für den sanierungsbedürftigen Erweiterungsbau von 1984 ermöglicht es dem Kunstmuseum Bern, seine Rolle als kultureller Knotenpunkt zu stärken. Durch die Kombination von architektonischer Qualität und öffentlicher Zugänglichkeit wird das Museum zu einem zentralen Ort des Austauschs.

    Umfangreicher Architekturwettbewerb und transparente Auswahl
    Der internationale Wettbewerb startete im Juli 2022 mit 148 Bewerbungen und wurde in zwei Stufen durchgeführt. 39 Teams wurden zur Teilnahme ausgewählt, 11 davon arbeiteten ihre Vorschläge weiter aus. Am Ende entschied sich die Jury für das Projekt von Schmidlin Architekten, das sich durch seinen innovativen Ansatz und die starke Integration in das städtebauliche Umfeld hervorgetan hat.

    Ausstellung der Wettbewerbsprojekte
    Das Kunstmuseum Bern zeigt vom 23. August bis 24. November 2024 die Entwürfe des Architekturwettbewerbs. Die Ausstellung bietet einen Überblick über das Siegerprojekt und alle weiteren eingereichten Beiträge. Der Eintritt ist frei.

  • Siegerprojekt für Hochhaus bei Regensbergbrücke in Zürich

    Siegerprojekt für Hochhaus bei Regensbergbrücke in Zürich

    Bei der Regensbergbrücke in Zürich Oerlikon plant die SBB ein rund 40 Meter hohes Bürogebäude mit öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss. Das Gewinnerprojekt, entwickelt vom «Team Esch Sintzel», nutzt die anspruchsvolle Grundstücksform und Topografie geschickt aus. Es erreicht zudem einen hohen Grad an Energieautarkie, was es besonders zukunftsweisend macht.

    Effiziente Nutzung und Nachhaltigkeit im Fokus
    Das geplante Hochhaus wird zu 80 Prozent energieautark sein. Durch eine fortschrittliche Haustechnik, passive Kühlung sowie Solarzellen auf Dach und Fassade kann das Gebäude seinen Energiebedarf grösstenteils selbst decken. Dies passt perfekt zu den ambitionierten Klimazielen der SBB.

    Acht Bürogeschosse und öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss
    Der Neubau wird als neungeschossiger Gewerbebau realisiert, wobei die flexiblen Grundrisse ideal für Dienstleistungen, Gesundheit und Bildung sind. Das Erdgeschoss wird durch gastronomische und Verkaufsflächen belebt, während das Aussenraumkonzept mit naturnaher Gleisebene und barrierefreier Stadtebene für hohe Aufenthaltsqualität sorgt.

    Öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
    Die Wettbewerbsbeiträge werden vom 12. bis zum 15. Juli 2024 im 8. Stock des Franklinturms an der Hofwiesenstrasse 349 in Zürich-Oerlikon ausgestellt. Interessierte können die Ausstellung Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr und am Montag von 11 bis 15 Uhr besuchen.

    Rahmenplan für Bahnhof Zürich Oerlikon Baufeld Südwest
    Die Grundlage für das Projekt bildet der 2012 gemeinsam mit der Stadt Zürich erarbeitete Rahmenplan «Bahnhof Zürich Oerlikon Baufeld Südwest». Dieser legte städtebaulich ein achtgeschossiges Gebäude westlich des Franklinturms fest. Die baurechtlichen Voraussetzungen sind gegeben, der Baubeginn ist für 2027 geplant.

  • Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Das Kantonsspital Baden (KSB) hat im Laufe der sechsjährigen Bauphase des Neubaus rund 250 öffentlich ausgeschriebene Beschaffungen durchgeführt. Diese Vergaben mündeten laut Medienmitteilung in insgesamt 1066 Werkverträgen. Als letztes wurde die Ausschreibung für das Mobiliar veröffentlicht. Das neue Spitalgebäude werde dem Prädikat Swiss made gerecht, heisst es vom KSB. 97 Prozent der 177 am Neubau beteiligten Firmen stammen aus der Schweiz. Nur 3 Prozent der Vergaben erhielten Unternehmen in Deutschland und Italien.

    Insgesamt 25 Prozent der am Bau beteiligten Firmen haben ihren Sitz im Kanton Aargau, 40 Prozent im Kanton Zürich. „Wir sind stolz, dass das KSB damit einen erheblichen Beitrag zur lokalen und regionalen Wertschöpfung geleistet hat“, wird KSB-CEO Adrian Schmitter zitiert.

    Durch die hohe Präsenz von einheimischen Firmen habe das KSB auch ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt, wird Schmitter weiter zitiert. „In der Bauphase war es für die beteiligten Handwerksfirmen vor allem ein Projekt der kurzen Wege. Daraus haben sich verschiedene Synergieeffekte entwickelt“, so der CEO. Das gelte auch für die Zeit nach der Inbetriebnahme, wenn gegebenenfalls noch Nacharbeiten, Wartungen oder dergleichen anstehen.

    Mit einer Nutzfläche von 76‘215 Quadratmetern wird der Neubau rund 30 Prozent mehr Fläche bieten als das Gebäude, in dem das KSB seit 1978 untergebracht ist. Die  Inbetriebnahme ist für Ende Februar 2025 vorgesehen.

    Der Umzug soll dann innert fünf Tagen über die Bühne gehen. Insgesamt werden 4571 Kubikmeter Medizintechnik und weitere Güter gezügelt, heisst es in einer Mitteilung des KSB. Das entspreche der Ladung von 76 Lastwagen mit je 40 Tonnen.