Schlagwort: News

  • Sphery-Mitgründerin spricht bei GZA Live Talk

    Sphery-Mitgründerin spricht bei GZA Live Talk

    Die Standortmarketingorganisation GZA stellt in ihrer Live Talk-Serie regelmässig Persönlichkeiten aus dem Grossraum Zürich vor. Bei der nächsten Folge am 18. Januar wird Anna Martin-Niedecken, Mitgründerin und CEO von Sphery, zu Gast bei der Serie sein. Sie wird sich mit Reto Sidler, Kommunikationschef der GZA, unterhalten.

    Sphery entwickelt Computerspiele, bei welchen Spieler körperliche Aktivitäten durchführen müssen. Das Ziel ist es, Spiele mit Sport zu kombinieren. Hinter den Spielen des Start-ups stehen innovative Trainingskonzepte. Bei ihrem Auftritt im Rahmen des GZA Live Talks wird Martin-Niedecken unter anderem erläutern, wie Spiele die Fitness- und Gesundheitsbranche revolutionieren können. Ausserdem wird sie über den Grossraum Zürich als einen Standort für innovative Start-ups im Bereich Gaming sprechen.

    Martin-Niedecken ist Sportwissenschaftlerin und neben ihrer Tätigkeit bei Sphery auch Senior Researcher an der Zürcher Hochschule der Künste. Im September wurde sie in einer Liste von digitalswitzerland, „BILANZ“, der „Handelszeitung“ und „Le Temps“ unter die 100 wichtigsten Köpfe der Schweiz gewählt, welche die Digitalisierung im Land vorantreiben.

    Interessierte, welche die GZA Live Talk-Folge mitverfolgen möchten, können sich online registrieren. Im Rahmen der Veranstaltung werden registrierte Teilnehmer auch Fragen stellen können.

  • Batterieprojekt soll Seetransporte nachhaltiger machen

    Batterieprojekt soll Seetransporte nachhaltiger machen

    Das Projekt Current Direct soll die Treibhausgasemissionen im Seetransport um bis zu 482’000 Tonnen CO2-Äquivalente jährlich verringern, erläutert Blackstone Resources in einer Mitteilung. Der Zuger Batterieexperte ist einer von insgesamt 13 Partnern, die das als Energy as a Service angelegte Projekt aufgegleist haben. Die Europäische Union unterstützt Current Direct über ihr Forschungsprogramm Horizon 2020.

    Blackstone Resources steuert zum Projekt im 3D-Druck hergestellte Lithium-Ionen-Batteriezellen bei. Bei deren Herstellung werden laut Mitteilung modernste Materialien angewendet, die die Kosten der Herstellung senken. Zudem können die verwendeten Materialien wiederverwertet werden.

    Insgesamt will Current Direct die Kosten für batterieelektrisch betriebene Schiffsantriebe um die Hälfte reduzieren. Über das Energy as a Service-Modell werden Schiffseigner ausserdem von den Kapitalkosten entlastet. Somit biete Current Direct „Energieunternehmen, institutionellen Investoren und staatlichen Akteuren einen Mechanismus, um sich an der grünen Transformation der europäischen Handels- und Passagierflotte zu beteiligen“, schreibt der Zuger Batterieexperte.

  • Implenia und Hochtief bauen Tunnel in Hamburg

    Implenia und Hochtief bauen Tunnel in Hamburg

    Implenia und der Baukonzern Hochtief werden gemeinsam den 2,2 Kilometer langen Lärmschutztunnel Altona bauen. Das Projekt auf der Autobahn A7 in Hamburg hat laut einer Medienmitteilung von Implenia einen Auftragswert von rund 580 Millionen Euro. Auf dem Deckel dieses Tunnels sollen Kleingärten sowie Grün- und Parkanlagen entstehen. Zudem werden damit die beiden angrenzenden Stadtteile Othmarschen und Bahrenfeld wieder miteinander verbunden.

    Die Arbeiten zwischen den A7-Anschlussstellen Othmarschen und Volkspark werden voraussichtlich im April 2021 beginnen und bis 2028 abgeschlossen sein. Implenia wird das Vorhaben in einer Arbeitsgemeinschaft mit Hochtief kaufmännisch leiten. Hochtief hat die technische Federführung. Der Anteil von Implenia am Gesamtauftragsvolumen beträgt 35 Prozent.

    Wie Christian Späth, Head Division Civil Engineering bei Implenia, erklärt, habe sein Unternehmen in dem seit 2019 laufenden Angebotsverfahren zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten identifizieren können. „Dafür haben wir unter anderem Teile der Ausführungsplanung vorgezogen und sukzessive die Ergebnisse aus mehr aus 30 Abstimmungsterminen in die Kalkulation eingearbeitet. So konnten wir die Projektrisiken für alle Beteiligten deutlich minimieren.“

  • Meyer Burger bekommt deutsche Fördergelder

    Meyer Burger bekommt deutsche Fördergelder

    Meyer Burger will am Standort Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt Heterojunction-Solarzellen produzieren, informiert der Technologiekonzern aus Thun in einer Mitteilung. Dafür soll dort eine neue Betriebsstätte eingerichtet werden. Sachsen-Anhalt und die Bundesrepublik unterstützen die Pläne von Meyer Burger mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 22,5 Millionen Euro. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hatte der Technologie von Meyer Burger erhebliche Vorteile für die Umwelt bescheinigt.

    „Wir freuen uns über die Umweltschutzbeihilfe in bedeutender Höhe“, wird Konzernchef Gunter Erfurt in der Mitteilung zitiert. „Sie belegt, dass unsere Heterojunction-Technologie nicht nur effizienter, sondern auch umweltfreundlicher als herkömmliche Solarzellentechnologien ist.“

    Das Unternehmen habe die positiven Bescheide über die Zuwendungen bereits Ende 2020 entgegennehmen können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Voraussetzung für die Auszahlung wird dort eine jährliche Produktionskapazität des Standorts von 1,4 Gigawatt angegeben. Der Ausbau der Kapazitäten auf die erforderlichen 1,4 Gigawatt soll mit Fremdkapital finanziert und schnellstmöglich umgesetzt werden. Der Konzern sei zuversichtlich, diese Vorgabe erfüllen zu können, schreibt Meyer Burger.

    In diesem Jahr will Meyer Burger in Bitterfeld-Wolfen 0,4 Gigawatt Solarzellen produzieren. Sie werden am Standort Freiberg in Sachsen zu Solarmodulen weiterverarbeitet.

  • RAD bietet neue Gebäudemodule für Krebszentren

    RAD bietet neue Gebäudemodule für Krebszentren

    Das Portfolio von RAD Technology Medical Systems erweitert sich 2021 um drei verschiedene Gebäudekonfigurationen für die Bestrahlungstherapie mit Linearbeschleunigern (linear accelerators, kurz Linacs). Damit sollen Spitäler und Krebszentren laut einer Medienmitteilung in die Lage versetzt werden, in weniger als einem Monat Stationen mit den neuesten Modellen für die Elektronen- und Photonenbestrahlung einzurichten.

    Die modulare Bauweise und das patentierte Granulat-Abschirmungssystem des in Florida und Lugano ansässigen Unternehmens ermöglichten die Montage des Bunkers innerhalb nur weniger Tage. Die Module erlaubten ein Vielzahl von Gebäudekonfigurationen, von einem temporären Zusatzbunker für die Strahlentherapie bis zu einer kompletten und permanenten Einrichtung für Strahlentherapie.

    „Wir freuen uns, unser Portfolio mit dieser neuen Strahlentherapiestation zu erweitern, in der die neueste Generation von Linacs, die auf dem Markt ist, perfekt installiert werden kann“, so Kenneth Wright, Vice President of Sales and Business Development. „Im Jahr 2021 werden wir diese neue Art von Bunker und Krebszentrum in Europa und den USA erstmals einsetzen.“

  • Grösste Solaranlage von Edisun Power ist am Netz

    Grösste Solaranlage von Edisun Power ist am Netz

    Die Photovoltaikanlage Modouro der Edisun Power Group ist in der vergangenen Woche ans Elektrizitätsnetz angeschlossen worden. Diese bisher grösste Anlage des Solarstromproduzenten im Nordosten Portugals wird laut einer Medienmitteilung auf einer Fläche von gut 65 Hektar jährlich rund 80 Millionen Kilowattstunden Energie produzieren. Das entspricht dem Jahresbedarf von etwa 20’000 Personen.

    Mogadouro ist die erste sogenannte Merchant-Anlage von Edisun Power: sie wurde ohne staatliche Zuschüsse oder Garantien erstellt. Der produzierte Strom wird am Markt verkauft. Zur Absicherung der Erträge in den ersten Jahren sei mit einem portugiesischen Stromhändler ein Power Purchase Agreement mit preislich festen Abnahmeverpflichtungen vereinbart worden.

    Mit dem Netzanschluss habe die Gruppe „einen grossen Meilenstein“ erreicht, heisst es in der Mitteilung weiter. Somit sei sie bezüglich der 2019 angekündigten Wachstumsstrategie auf Kurs. Auch die Entwicklung vier weiterer portugiesischer Projekte mit einer Kapazität von insgesamt 150 Megawatt treibe sie „mit Hochdruck“ voran.

  • Kanton Uri stellt 3 Millionen energetische Sanierungen bereit

    Kanton Uri stellt 3 Millionen energetische Sanierungen bereit

    Der Kanton Uri hat sein Förderprogramm Energie Uri 2021 verabschiedet. Im kommenden Jahr will er insgesamt 3,1 Millionen Franken für energetische Sanierungen zur Verfügung stellen. Damit stehen etwa so hohe Mittel zur Verfügung wie im aktuellen Rekordjahr 2020.

    Im Fokus des Unterstützungsprogramms liegt die Sanierung von Gebäudehüllen, wie der Kanton in einer Mitteilung erklärt. Diese tragen stark dazu bei, dass die Energie- und Klimaziele des Bundes und des Kantons erreicht werden können. Mit einem Fördersatz von 60 Franken pro Quadratmeter werde weiterhin ein hoher Anreiz für die Gebäudehüllensanierung gesetzt, heisst es. Der Kanton bietet in diesem Bereich auch eine Beratung an. Neben der unverbindlichen Erstberatung beim Amt für Energie Uri wird neu auch eine detailliertere Beratung lanciert.

    Neben Sanierungen von Gebäuden wird im Rahmen des Programms etwa auch der Ersatz von alten Ölheizungen oder die Solarenergie unterstützt.

  • Stahl-Kleber der Empa halten 50 Jahre

    Stahl-Kleber der Empa halten 50 Jahre

    Im grossen Prüflabor der der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf läuft seit 50 Jahren ein Versuch, bei dem das Langzeitverhalten von verklebten Stahlbewehrungen an einem Betonträger untersucht wird. Bei diesem laut Medienmitteilung weltweit einzigartigen Langzeitversuch wurden mehrere Stahlbetonträger durch auf der Unterseite aufgeklebte Stahllamellen verstärkt. Eine der Träger, der seit 50 Jahren mit 87 Prozent seines Sollbruchwertes belastet wird, hat bisher problemlos durchgehalten An den Klebestellen wurden keinerlei Verschiebungen festgestellt.

    „Nach 50 Jahren unter 87 Prozent der mittleren Bruchlast zeigt die Epoxidharz-Verklebung keine Schwächen. Somit haben geklebte Stahllamellenbewehrungen den Langzeittest bestanden“, wird Ingenieur Christoph Czaderski zitiert, der den Versuch in den letzten Jahren betreut hat.

    Der Träger ist laut der Mitteilung eines von ursprünglich sechs identischen Exemplaren, die alle unterschiedlichen Tests unterzogen wurden. Die fünf anderen verstärkten träger fielen recht erfolgreichen statischen Bruch- und dynamischen Ermüdungsversuchen zum Opfer, bei denen ihre Belastungsgrenze überschritten wurde. Ziel der Tests war es herauszufinden, wie gut sich Epoxidharz als Kleber zur Befestigung einer Stahllamelle an einem Betonträger bewährt. Beim Langzeitversuch zeigen sich nach 50 Jahren laut Czaderski in der Klebefuge „praktisch keine Verschiebungen“.

    Was zu Beginn des Test noch Neuland war ist heute Stand der Technik. Bedeutung bekommt das Verfahren, weil damit ältere Bauten zuverlässig verstärkt werden können, anstatt abgerissen und durch Neubauten ersetzt zu werden.

    Die Empa-Abteilung „Ingenieur-Strukturen“ entwickelt und erforscht schon seit vielen Jahren neue, einfache und günstige Verstärkungsmethoden mit modernen Materialien wie Epoxidharzen, Kohlefaserverstärkten Kunststoffen und Formgedächtnislegierungen.

  • Kanton Uri stockt Beteiligung an EWA-energieUri auf

    Kanton Uri stockt Beteiligung an EWA-energieUri auf

    Im Rahmen seiner Energiestrategie strebe der Kanton Uri langfristig eine Mehrheitsbeteiligung an EWA-energieUri an, informieren der Kanton, EWA-energieUri und die Centralschweizische Kraftwerke AG (CWK) in einer gemeinsamen Mitteilung. In den kommenden Jahren soll die kantonale Beteiligung an dem Energie- und Wasserversorger von derzeit 29 auf 40 Prozent ausgebaut werden. Dazu will der Kanton Uri Anteil von CKW übernehmen.

    Eine entsprechende Vereinbarung sei von den drei Partnern bereits unterschrieben worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie regelt den Erwerb weiterer Anteile durch den Kanton im Zuge der Vergabe von Wasserrechtskonzessionen.

    Konkret soll der Kanton Uri zunächst weitere 5 Prozent der Aktien an EWA-energieUri bei der Vergabe der Urner Lucendro-Anteile erhalten. Hier steht 2024 eine Erneuerung der Konzession an. Dabei wird der Kanton Uri seine Anteile am Kraftwerk Lucendro an EWA-energieUri überschreiben und im Gegenzug Aktien des Urner Energieversorgers erhalten. Die Vergabe der Anteile aus den Kraftwerken Ritom, Wassen und Amsteg an EWA-energieUri soll dem Kanton weitere 6 Prozent des Urner Energieversorgers einspielen. Die Aktien werden jeweils von CWK an den Kanton abgetreten.

  • Methanology setzt auf Schwarmfinanzierung

    Methanology setzt auf Schwarmfinanzierung

    Methanology hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus Wasser, CO2 und erneuerbarem Strom Methanol produziert werden kann, erläutert Methanology in einer Mitteilung. Mit der patentierten willpower energy-Technologie  kann überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen in Form von Methanol gespeichert werden. Der für Menschen giftige Alkohol eignet sich als Kraftstoff für Maschinen oder als Ersatz für Heizöl. Mit seiner Technologie will das Jungunternehmen aus Neuhausen am Rheinfall zur Energiewende beitragen.

    Ein von Methanology entwickelter Prototyp des willpower energy-Reaktors finde als Einzelsystem in den meisten Kellerräumen Platz, schreibt das Jungunternehmen in der Mitteilung weiter. Seine modulare und skalierbare Bauweise ermögliche aber auch die Produktion grösserer Mengen Methanol, wie sie beispielsweise für den Betrieb eines Schiffes nötig wären. Methanology will seine Technologie innert drei Jahren zur Marktreife bringen. Für die entsprechende Weiterentwicklung des Prototypen hat das Jungunternehmen jetzt eine Kampagne für Schwarmfinanzierung lanciert.

  • Basel bereitet chemisch belastete Baustoffe auf

    Basel bereitet chemisch belastete Baustoffe auf

    Baumaterialien aus der Region Basel sollen künftig aufbereitet und im lokalen Baustoffkreislauf wiederverwertet werden können. Die im August 2020 gegründete Baustoff Recycling Nordwestschweiz AG, ein gemeinsames Unternehmen der Holcim Kies und Beton AG und der Antag Recycling AG, will dafür eine Aufbereitungsanlage in der Staatsgrube Birsfelden errichten. Die ehemalige Kiesgrube ist über die Bahn, die Strasse und den Rhein gut erschlossen und liegt neben dem Tunnelportal für den geplanten Rheintunnel der Basler Osttangente.

    Die Anlage in Birsfelden soll in der Lage sein, auch Aushubmaterial der höchsten chemischen Belastungsstufe verarbeiten zu können. Der aufbereitete Kies soll dann im benachbarten Betonwerk der Holcim Kies und Beton AG weiterverarbeitet werden. Insgesamt zwei Drittel des Materials sollen so wieder in den Baustoffkreislauf zurückfliessen.

    Der Kanton Basel-Stadt gibt für die Anlage einen Teil seiner Staatsgrube im Baurecht ab, schreibt er in einer Mitteilung.

  • Bund spricht 460 Millionen Franken für Forschungseinrichtungen

    Bund spricht 460 Millionen Franken für Forschungseinrichtungen

    Wirtschaftsminister Guy Parmelin habe die Förderbeiträge für Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung für den Zeitraum von 2021 bis 2024 festgelegt, informiert das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) in einer Mitteilung. Dabei sollen 31 in verschiedenen Fachbereichen angesiedelte Forschungseinrichtungen insgesamt 460 Millionen Franken bekommen. Die nach dem Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und Innovation (FIFG) geförderten Institutionen ergänzen mit ihrer Arbeit die Forschungen an den Hochschulen und im ETH-Bereich.

    Die Mittel aus dem FIFG stehen Forschungsinfrastrukturen, Forschungsinstitutionen und Technologiekompetenzzentren zu. In der Förderperiode 2021 bis 2024 sollen 14 Forschungsinfrastrukturen mit insgesamt 140 Millionen Franken unterstützt werden. Weitere 70 Millionen Franken werden an insgesamt zehn auf hoch spezialisierten Bereichen aktive Forschungsinstitutionen verteilt. Sieben Technologiekompetenzzentren sollen insgesamt 190 Millionen Franken erhalten.

    Die übrigen Fördergelder seien für die Finanzierung von Sondermassnahmen vorgesehen, erläutert das WBF in der Mitteilung weiter. Namentlich wird hier die Nationale Förderinitiative Personalisiert Medizin genannt. Sie soll rund 40 Millionen Franken erhalten.

  • ABB baut mit AFC netzunabhängige Ladestationen auf

    ABB baut mit AFC netzunabhängige Ladestationen auf

    ABBund AFC Energy haben eine Kooperation vereinbart, um wasserstoffbetriebenes Laden von Elektrofahrzeugen auf den globalen Markt zu bringen, heisst es in einer Medienmitteilung von AFC mit Sitz in Carnleigh südöstlich von London. Die Zusammenarbeit mit „dem Weltmarktführer für Elektrifizierungstechnologien“ ABB, so die Mitteilung, finde einen globalen Markt von mindestens 140 Milliarden Dollar bis 2030 für das Laden von Elektrofahrzeugen vor.

    Beide Unternehmen wollen das von AFC entwickelte und hergestellte Wasserstoff-Brennstoffzellensystem einsetzen, das sauberen Strom für netzgebundene und netzferne Anwendungen liefert. Auch netzunabhängige Ladestationen für E-Fahrzeuge werden mit solchen Brennstoffzellen möglich und liefern CO2-freien Strom. Die Partner werden das integrierte Produkt gemeinsam vermarkten und gemeinsam eine Kommunikationsstrategie für das Branding und den Einsatz entwickeln. Es soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 zunächst in Grossbritannien, Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern einsatzbereit sein, heisst es in der Medienmitteilung.

    Frank Muehlon, Leiter des globalen Geschäfts für E-Mobility-Infrastrukturlösungen bei ABB, wird zitiert: „ABB ist führend bei E-Mobilitätslösungen und stolz darauf, eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung von E-Fahrzeugen auf der ganzen Welt gespielt zu haben. Die Partnerschaft mit AFC Energy ermöglicht es uns, die Grenzen der E-Mobilität zu erweitern, insbesondere im Hinblick auf netzferne Anwendungen, und so eine viel grössere Reichweite der E-Mobilität auf der Basis sauberer Energie zu ermöglichen.“ Adam Bond, Vorstandsvorsitzender von AFC Energy: „Der heutige Tag markiert einen historischen Meilenstein in der Kommerzialisierung unserer proprietären Wasserstoff-Brennstoffzelle, da wir eine langfristige Zusammenarbeit mit ABB beginnen.“ ABB biete einen starken und glaubwürdigen Zugang zu wichtigen Kundenkanälen in Europa und Übersee.

    Die Partnerschaft wird sich laut der Mitteilung auf den gemeinsamen Einsatz von integrierten Hochleistungs-EV-Ladesystemen in den Schlüsselmärkten von ABB konzentrieren. Dies seien private Nutzer wie Logistikunternehmen und auch der städtische Nahverkehr. Auch für die Stromversorgung von Schiffen und senkrecht startenden und landenden Fahrzeugen (VTOL) könnten die Systeme – weil nicht ans Netz gebunden – eingesetzt werden.

  • Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist laut einer Mitteilung zur Online Home Marktet Analysis im Berichtsjahr vom vierten Quartal 2019 bis Ende drittes Quartal 2020 zwar insgesamt leicht rückläufig, hat aber im letzten Quartal einen kräftigen Nachfragschub erfahren. In der vom Swiss Real Estate Instituteder Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) in Zusammenarbeit mit dem Digital-Immobilienunternehmen homegate.ch erstellten Analyse wird dies an der kürzeren Inseratszeit für im Internet angebotene Eigentumswohnungen festgemacht.

    Im gesamten Berichtsjahr musste in der Schweiz eine Eigentumswohnung im Durchschnitt 86 Tage auf einer Online-Plattform ausgeschrieben werden. Vor der Corona-Krise waren es 60 Tage. Im dritten Quartal 2020 aber sank die Insertionszeit, trotz einer um 8 Prozent höheren Anzahl an Inseraten, auf den rekordtiefen Wert von 52 Tagen. Eigentumswohnungen sind somit aktuell gefragter denn je, stellt die Analyse fest.

    Analysiert wurden Angebot und Nachfrage basierend auf den Inseraten der sieben grossen Schweizer Immobilienmarktplätzen zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 im Vergleich zur Vorperiode. In der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 wurden in der gesamten Schweiz rund 91’387 Eigentumswohnungen im Internet zum Kauf angeboten, was einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber der Vorperiode entspricht.

    Professor Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute der HWZ, führt den Nachfragezuwachs hauptsächlich auf zwei Faktoren zurück: „Einerseits ist der Nachfrageboom im 3. Quartal auf die aufgeschobene Nachfrage aus den Vorquartalen zurückzuführen, andererseits aber auch auf eine Verhaltensveränderung: Schöner Wohnen ist vielen Schweizern nach dem Lockdown noch wichtiger geworden“, wird Ilg zitiert.

    Jens Paul Berndt, CEO der Homegate AG, wird zitiert: „Wir haben ebenfalls einen starken Anstieg der Besuche und Kontaktanfragen festgestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass Immobilien auch in Zeiten einer Krise ein gefragtes Investitionsobjekt sind.“

  • Basel Area lanciert eigenen Podcast

    Basel Area lanciert eigenen Podcast

    Basel Area Business & Innovation hat einen neuen Podcast. Darin stellt die Standortförderung ab sofort interessante Persönlichkeiten und ihre Sicht auf den Standort vor. In der ersten Folge macht Hans-Florian Zeilhofer den Anfang.

    Der Facharzt mit den Titeln Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h.c. lebt und arbeitet seit 18 Jahren in Basel. Der Oberbayer ist als Professor an der Universität Basel, als Chefarzt der Spezialklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Basel und als Senior Consultant am Kantonsspital Aarau tätig. Gleichzeitig hat er viele Hightech-Forschungsprojekte initiiert und diverse Start-ups gegründet.

    Unter anderem gehört er zu den Gründern des Basler Start-ups AOT. Es hat einen Laser-Knochenschneideroboter namens Carlo entwickelt. Welche Rolle dabei eine Beinscheibe spielte, die Zeilhofer beim Metzger gekauft hatte, erzählt er in dieser 30-minütigen Podcast-Folge. An der Basel Area schätzt er besonders die kurzen Distanzen, die Grenznähe und das dynamische Ökosystem: „Es ist ein Hauptvorteil der Basel Area, dass im Life Sciences- und im Medtech-Bereich alle grossen Firmen vor Ort sind.“

    Mit diesem Podcast und seinen Interviewgästen möchten die Macher der Basel Area eine Plattform geben. Ihre Gespräche sollen thematisieren, was den Wirtschafts- und Innovationsstandort auszeichnet, welche Innovationen für Furore sorgen könnten und etwa auch, ob Forschende gute CEOs sein können. Er ist jeweils auf deutsch und englisch verfügbar und kann bei den gängigen Anbietern Spotify, Deezer, Apple Podcast und Google Play abonniert werden.

  • Glarner Investoren entwickeln Kartoni-Quartier

    Glarner Investoren entwickeln Kartoni-Quartier

    Bereits 2013 hatte die Gemeinde Glarus die Gebiete Kartoni-Areal und Untere Allmeind in Glarus im Rahmen ihrer Richtplanung zu Entwicklungsschwerpunkten erklärt, informiert die Projektgesellschaft Kartoni Quartier AG in einer Mitteilung. Hier soll ein gemischtes Wohn- und Arbeitsquartier mit privaten, halbprivaten und öffentlichen Freiräumen entstehen. Ein Steg für Fussgänger und Velos über die Linth wird das Quartier direkt an den Bahnhof und das Zentrum von Glarus anbinden.

    Für die Umsetzung des Projekts habe die Projektleitung Sutter Projects in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Glarus nun zwei lokale Investoren gewinnen können, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei handelt es sich zum einen um die Glarner Pensionskasse. Sie wird in der Mitteilung als Garantin für „ein nachhaltiges und weitsichtiges Projekt, das keine Immobilienspekulationen zulässt“ bezeichnet.

    Zum anderen haben Sutter und Gemeinde die Trümpi Immobilien AG für das Projekt begeistern können. Die Glarner Immobiliengesellschaft sei „eine lokale Partnerin, die Projektentwicklung und das Bauen von Grund auf versteht“, heisst es in der Mitteilung.

    Gemeinsam mit der Immolmpuls AG von Robert Sutter haben die Investoren nun die Projektgesellschaft Kartoni Quartier AG gegründet. Sie wird die Umsetzung der Baupläne auf dem Kartoni-Areal übernehmen. Dafür hat die Kartoni Quartier AG laut Mitteilung bereits alle Liegenschaften des Areals von den bisherigen Eigentümern erworben.

  • Vantage Data Centers baut Rechenzentren in Winterthur

    Vantage Data Centers baut Rechenzentren in Winterthur

    Vantage Data Centers ist ein Betreiber von Rechenzentren in mit Sitz in Kalifornien. Das Unternehmen expandiert derzeit in Europa und investiert dafür insgesamt 2 Milliarden Dollar, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Einer seiner europäischen Standorte wird sich in Winterthur befinden. Das Unternehmen hat dort bereits mit dem Bau seines dortigen Campus begonnen.

    Der drei Hektar grosse Campus in Winterthur wird insgesamt vier Rechenzentren mit einer Gesamtfläche von 37’000 Quadratmetern beherbergen. Er wird eine Leistung von 40 Megawatt aufweisen. Der Rohbau ist bereits fertiggestellt. Vantage Data Centers setzt bei den Rechenzentren auf eine „hocheffiziente Kühlung mit integrierter freier Kühlung und minimalem Wasserverbrauch“, heisst es. Weiter werden etwa eine Photovoltaik-Fassade und Ladestationen für Stromfahrzeuge installiert.

    Vantage Data Centers hat in diesem Jahr mit der Expansion in Europa begonnen. Dafür hat es unter anderem die Unternehmen Etix Everywhere aus Luxemburg und Next Generation Data aus Grossbritannien übernommen. Seinen ersten Campus hat das amerikanische Unternehmen in Offenbach bei Frankfurt gebaut. In Winterthur entsteht nun der zweite europäische Campus.

    „Winterthur ist der erste Standort, an dem wir wortwörtlich auf der grünen Wiese gestartet sind“, wird Wolfgang Zepf, Managing Director Vantage Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Wir freuen uns darauf, unsere Kunden im Herbst nächsten Jahres an diesem hochsicheren und mit bester Konnektivität ausgestatteten Standort begrüssen zu dürfen.“

  • Sika investiert in Cidra Concrete Systems

    Sika investiert in Cidra Concrete Systems

    Sika dehnt ihre Zusammenarbeit mit Cidra Concrete Systems aus. Das Zuger Unternehmen der Bauchemie hat laut einer Medienmitteilung eine Vereinbarung für eine Wachstumsfinanzierung mit Eigenkapital unterzeichnet. Diese Vereinbarung ergänzt die seit Anfang 2019 bestehende globale Partnerschaft mit dem nordamerikanischen Experten für Überwachungs- und Informationssysteme in Betonmischfahrzeugen. Sie wurde zur Einführung dieser Datendienstleistung in den USA und Kanada geschlossen.

    Cidra Concrete Systems mit Sitz in Eden Prairie im US-Bundesstaat Minnesota stellt hochpräzise On-board-Systeme her, die die Betonqualität während des Transports von der Betonmischanlage bis zur Baustelle messen. So können Betonhersteller über ein cloud-basiertes Datenportal zu jedem Fahrzeug ihrer Flotte in Echtzeit Informationen zur Betonqualität wie Verarbeitbarkeit oder Luftmenge abrufen. Jetzt soll diese Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen auf weitere Länder ausgedehnt werden. „Wir freuen uns, dieses Angebot dank Sikas Position als Marktführer weltweit anbieten zu können“, so Cidra-Chef Scott Anderson.

    „Mit dieser IoT-basierten Technologie können wir unseren Kunden in der Betonindustrie neue digitale Lösungen zur Verfügung stellen“, wird Phillippe Jost, Head Construction Sika, in der Mitteilung zitiert. Die „Optimierung des Mix-Designs von Beton“ ermögliche es den Sika-Kunden, „die Leistung ihres Betons und ihre Rentabilität zu verbessern, indem die Anzahl der zurückgewiesenen Lkw-Ladungen verringert wird“.

  • Gilytics überzeugt mit Software für Bau von Leitungen

    Gilytics überzeugt mit Software für Bau von Leitungen

    Gilytics hat im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde 1 Million Franken eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Investiert haben der High-Tech Gründerfonds, die Swiss Startup Group und die Zürcher Kantonalbank.

    Überzeugen konnte Gilytics mit einer Software, die etwa zur Planung von Freileitungs- und Erdkabelverbindungen eingesetzt werden kann. Die Software kann anhand von Geodaten die Trassen von Stromleitungen ermitteln. Anwender können dabei detaillierte Szenarien mit 2D-, 3D- und Erweiterte Realität-Visualisierung analysieren. Neben der Verlegung von Stromleitungen kann die Software etwa auch bei der Planung von Schienen oder Strassen helfen.

    „Wir sind beeindruckt von der Branchenkenntnis des Teams, der bewährten Technologie und der kommerziellen Traktion, die bereits mit führenden Unternehmen der Branche in der Schweiz und über die Grenzen hinweg generiert wurde“, lässt sich Fabian Hogrebe, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, in der Mitteilung zitieren.

    Gilytics will die frischen Mittel nutzen, um etwa Funktionen zur Unterstützung der Bauüberwachung und des Betriebs von Solar- und Windprojekten weiterzuentwickeln. Gleichzeitig will das Unternehmen sein Betriebsnetz ausbauen.

    Gilytics wurde 2017 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliedert und hat seinen Sitz in Zürich.

  • 14Trees baut mit 3D-Druck Schulen in Afrika

    14Trees baut mit 3D-Druck Schulen in Afrika

    14Trees nutzt 3D-Druck in grossem Massstab zum Bau erschwinglicher Wohn- und Schulgebäude in Afrika. Beginnend in Malawi sollen solche Bauten auf diese Weise in Rekordzeit realisiert werden. So seien die Wände der ersten Schule in Salima in nur 18 Stunden gedruckt worden, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem werde der CO2-Fussabdruck dabei durch „optimierten Materialeinsatz“ um bis zu 70 Prozent reduziert.

    14Trees ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Baustoffkonzerns LafargeHolcim und des Londoner Impact-Investors CDC Group. „Ich bin von der Arbeit unseres Joint Ventures 14 Trees begeistert“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Naher Osten und Afrika sowie Mitglied der Konzernleitung von LafargeHolcim, in der Mitteilung zitiert. „Beginnend in Malawi werden wir die Technologie in der gesamten Region einsetzen und haben auch für Kenia und Simbabwe schon Projekte in der Pipeline.“

    Tenbite Ermias, Managing Director Africa von CDC, ist überzeugt, dass „die breite Anwendung der bahnbrechenden Spitzentechnologie“ von 14Trees „gewaltige Entwicklungseffekte“ ermögliche. „Dies ist ein wunderbares Beispiel für unsere Investitionen in Unternehmen, die zu den UN-Nachhaltigkeitszielen beitragen.“

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, schätze UNICEF, dass in Malawi 36’000 Klassenzimmer fehlen. Mit herkömmlicher Technik seien dafür 70 Jahre nötig. 14Trees zufolge könne diese Lücke mit 3D-Druck bereits in zehn Jahren geschlossen werden. Zudem würden die Projekte vor Ort qualifizierte Arbeitsplätze schaffen.

  • CKW reicht Konzessionsgesuch für Wasserkraftwerk ein

    CKW reicht Konzessionsgesuch für Wasserkraftwerk ein

    CKW hat das Konzessions- und Baugesuch für das Kleinwasserkraftwerk Waldemme in Flühli LU beim Kanton Luzern eingereicht. In den vergangenen Monaten ist das Projekt mit Einbezug von Umweltschutzorganisationen überarbeitet worden, wie CKW in einer Mitteilung schreibt. Im Gegensatz zum ursprünglichen Plan soll unter anderem die Lammschlucht unberührt bleiben.

    Das Kraftwerk soll nach den Plänen von CKW bis 2023 fertiggestellt werden. Es soll eine Leistung von 1,4 Megawatt aufweisen und rund 6,5 Gigawattstunden Strom im Jahr produzieren. Damit kann den Angaben zufolge der Bedarf von rund 1500 Vierpersonenhaushalten gedeckt werden. CKW rechnet mit einer Investitionssumme von rund 13 Millionen Franken.

    Mit der Investition leiste CKW „einen Beitrag für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung“ und sorge „für Aufträge für die Luzerner Wirtschaft“, sagt CKW-CEO Martin Schwab. Der massgebliche Teil des Auftragsvolumens werde im Kanton Luzern bleiben.

    Regierungsrat Fabian Peter (FDP) begrüsst das Vorhaben. „Auch der Kanton Luzern muss seinen Beitrag zur Energiewende 2050 und zum Erreichen der Klimaziele leisten. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es dafür Potenzial, das genutzt und mit geeigneten Rahmenbedingungen gefördert werden soll“, lässt er sich in der Mitteilung von CKW zitieren.

  • BKW schafft Kompetenzzentrum für Elektromobilität

    BKW schafft Kompetenzzentrum für Elektromobilität

    Die BKW will laut einer Medienmitteilung zur Komplettanbieterin im Bereich der Elektromobilität werden. Dafür soll ein neues Kompetenzzentrum aufgebaut werden. Die Dienstleistungen dieses neuen Zentrums werden den Angaben zufolge die Planung, Installation und Integration von Ladeinfrastrukturen umfassen. Die BKW wird aber etwa auch für die Abrechnung verantwortlich sein.

    Mit dem Kompetenzzentrum reagiert die BKW auf die steigende Nachfrage nach Stromfahrzeugen. Diese führe auch zu steigendem Interesse an integrierten E-Mobilitätslösungen. Laut der BKW sind vor allem Fahrzeughersteller, Garagen und die Immobilienwirtschaft an solchen Angeboten interessiert.

    „Die Kopplung der erneuerbaren Energieproduktion mit dem Verkehrssektor ist eine der Chancen, um die erneuerbaren Energien in ein zuverlässiges Energieversorgungssystem einzubinden“, wird Suzanne Thoma, CEO der BKW, in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Ausbau unserer Kompetenzen im Feld der Elektromobilität ergänzen wir unsere bestehenden Lösungen der dezentralen, erneuerbaren Energie- und Wärmeproduktion in Gebäuden und bieten so sektorübergreifende integrierte Full-Service Energielösungen“, so Thoma weiter.

  • GOFAST und Fast Food gehen zusammen

    GOFAST und Fast Food gehen zusammen

    Der Schweizer Schnellladeanbieter GOFASTlanciert zusammen mit McDonald’s Schweiz ein Projekt für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos. Laut Medienmitteilungsollen an zahlreichen Standorten der Schnellrestaurantkette insgesamt 90 Ladestationen für Elektrofahrzeuge neu entstehen. Dass GOFAST mit McDonald’s Schweiz einen neuen Partner für sich gewinnen konnte, sei für die steil wachsende Zahl von E-Autofahrenden ein wahrer Glücksfall, wird Domenic Lanz, Geschäftsführer des 2016 gegründeten E-Mobilitätsunternehmens GOFAST in der Mitteilung zitiert. GOFAST steht als Abkürzung für GOtthard FASTcharge AG mit Sitz in Zürich.

    Die übliche Ladezeit von 20 bis 30 Minuten für eine Reichweite von – je nach Modell und Ladekapazität der Batterien – um die 300 Kilometer kann so genutzt werden, während man sich im Restaurant verpflegt. Bei GOFAST HPC-Ladern (High-Power-Charging) können E-Autofahrende ihr Fahrzeug mit Leistungen von bis zu 150 Kilowatt nachladen, wird in der Mitteilung erläutert. Im Idealfall könnten damit in zehn Minuten bis zu 150 Kilometer Reichweite gewonnen werden. Geladen werde ausschliesslich mit Schweizer Strom aus erneuerbaren Energien.

    Der Ausbau beginnt am McDonald’s-Restaurants an der Autobahnausfahrt Martigny mit sechs Ladeplätzen. Die nächsten Stationen sind dann die McDrives in Hinwil, Kölliken, La Tour-de-Trême und Lugano. Aglaë Strachwitz, Managing Director von McDonald’s Schweiz, wird in der Mitteilung zitiert: „Seit Jahren setzen wir uns bei McDonald’s gemeinsam für die Umwelt ein. So fährt unser Logistikpartner mit Biodiesel und Biogas, hergestellt aus unseren Küchenabfällen. Wir setzen auf den Zug als Transportweg, beim Strom auf Wasserkraft und nun verstärkt auch auf schnelle Ladestationen für unsere Gäste.“

  • Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien: Die Schweiz bildet eine Ausnahme

    Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien: Die Schweiz bildet eine Ausnahme

    Die Aktivität auf den weltweiten Immobilien-Investmentmärkten wurde im Jahr 2020 durch die Corona-Krise erheblich beeinträchtigt. Das Gesamtvolumen der weltweiten Gewerbetransaktionen belief sich zwischen Januar und September 2020 auf ca. 510 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von 31% gegenüber demselben Vorjahreszeitraum entspricht. Die grössere Risikoaversion der Investoren bzw. ihre abwartende Haltung angesichts des weiteren Verlaufs der Pandemie, die erhöhte Fragilität der Mietmärkte und die Probleme bei Besichtigungen von Liegenschaften sind dafür verantwortlich.
    Dennoch gab es im dritten Quartal Anzeichen einer Erholung (+23% QOQ), nachdem im zweiten Quartal 2020 ein Zehnjahrestief erreicht wurde. Dieser Anstieg der Transaktionsaktivität wurde durch die sukzessive Lockerung der Bewegungseinschränkungen sowie die allmähliche Anpassung der Akteure an das neue Marktumfeld begünstigt.

    Amerikanischer Kontinent am stärksten von der Krise betroffen, schwächere Erholung in Europa
    Das Tempo und das Ausmass des Aufschwungs zeigen jedoch deutliche geografische Unterschiede:

    • In Asien, wo das Krisenmanagement im Gesundheitsbereich oft als am effektivsten angesehen wird, verbesserte sich die Stimmung der Anleger zwischen dem zweiten und dritten Quartal 2020 deutlich und ermöglichte einen Wiederanstieg des Handelsvolumens (+39% QOQ).
    • Der amerikanische Doppelkontinent, der von der Pandemie stärker betroffen war, hat diesen Sommer zwar wieder ein leichtes Wachstum gesehen, konnte den bis zum September aufgelaufenen Rückgang des Investitionsvolumens von -44% (YOY) jedoch nicht ausgleichen.
    • Dank eines Rekordquartals im ersten Quartal liegt Europa in den ersten neun Monaten 2020 nur leicht unter dem Niveau von 2019 (-11% YOY). Das Vereinigte Königreich und Spanien gehören zu den Ländern, die am stärksten von der Verlangsamung der Investitionstätigkeit betroffen sind, während sich Deutschland besser gehalten hat. Im Durchschnitt war der Aufschwung im dritten Quartal 2020 in Europa jedoch wenig ausgeprägt (+9% QOQ).

    Schweizer Investmentmarkt trotzt der Krise
    Die Schweiz ist das einzige europäische Land, das in den ersten drei Quartalen 2020 einen Anstieg der Handelsaktivitäten verzeichnen konnte (+5% im Vergleich zum Durchschnitt 2015–2020). Obwohl die Handelsvolumen während des Lockdowns im zweiten Quartal in gewissen Regionen leicht zurückgingen, konnte der Schweizer Markt im dritten Quartal von einem Nachholeffekt profitieren. In diesem Sommer konnte durch CBRE sogar die grösste Einzeltransaktion in der Geschichte des Landes (auch die zweitgrösste in Europa in diesem Jahr) abgewickelt werden: Der Verkauf des Glattzentrums in Wallisellen (ZH).

    Wie der Vermietungsmarkt auch ist der Schweizer Immobilien-Investmentmarkt zunehmend durch eine geografische und sektorale Differenzierung gekennzeichnet, die durch die Pandemie nochmals verstärkt wurde. Die Nachfrage der Investoren konzentriert sich mehr auf die Kernstädte und den Wohnungsmarkt, und gleichzeitig steigt das Interesse an Logistikimmobilien. In der Tat haben sich die Fundamentaldaten dieser Segmente seit Anfang des Jahres als die stärksten erwiesen. Im Gegensatz dazu sind Einzelhandelsimmobilien und teilweise auch Büroimmobilien in Sekundärstandorten Gegenstand grösserer Vorsicht.
    Die Liquidität sowie das Preisgefüge auf dem Schweizer Immobilien-Investmentmarkt sind intakt geblieben, da institutionelle Investoren nach wie vor einen hohen Anlagedruck aufweisen. Insbesondere die Dominanz von Schweizer Investoren am hiesigen Investmentmarkt hat zur hohen Widerstandsfähigkeit beigetragen, ganz im Gegensatz zu Ländern, die wie das Vereinigte Königreich oder die Niederlande gegenüber internationalen Kapitalströmen deutlich exponierter sind.
    Während die Erholung der Transaktionsaktivität zu Beginn des vierten Quartals 2020 sogar noch weiter angezogen hat, spricht vieles dafür, dass auch für 2021 eine hohe Marktdynamik fortbestehen bleibt.

  • Ersatzmodule mehrerer Solarteure bilden neue Anlage

    Ersatzmodule mehrerer Solarteure bilden neue Anlage

    In St.Gallen haben mehrere Solarteure übrig gebliebene Module bereits realisierter Photovoltaikanlagen zusammengetragen. Jetzt produzieren sie auf dem Dach des Lattich genannten Gebäudes am St.Galler Güterbahnhof gemeinsam Solarstrom. Das ungewöhnliche Projekt, über das die Stadt St.Gallen in einer Medienmitteilung informiert, liefert Sonnenenergie für zehn Vierpersonenhaushalte.

    Bei dieser Photovoltaikanlage handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der St.Galler Stadtwerke (sgsw) und fünf Solarteurfirmen, die über das Qualitätslabel Solarprofi von Swisssolar verfügen: Helion, Etavis Grossenbacher AG, Grob AG Gebäudehüllen, Huber + Monsch AG und solarmotion gmbh. Sie alle lieferten die nicht mehr benötigten Solarmodule. Die Anlage haben sie gemeinsam mit den sgsw projektiert und erstellt.

    Die beteiligten Partner erhalten als Gegenleistung für ihr Mitwirken an dem Projekt Solarstromeinheiten auf dem Lattich-Dach und profitieren so von einer Gutschrift auf ihren Stromrechnungen. Für die Öffentlichkeit sind weiterhin Solarstromeinheiten der St.Galler Solar Community auf dem Dach der Eishalle Lerchenfeld erhältlich.

  • Solothurn stärkt Standortentwicklung weiter

    Solothurn stärkt Standortentwicklung weiter

    Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn will die Standortentwicklung stärken, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. In diesem Zusammenhang wird die Fachstelle Wirtschaftsförderung in Fachstelle Standortförderung umbenannt. Organisatorisch wechselt die Fachstelle direkt ins Departementssekretariat.

    Die neue Bezeichnung der Fachstelle soll zum Ausdruck bringen, dass sich diese künftig verstärkt mit der Standortentwicklung auseinandersetzen wird. Zudem soll sie beispielsweise bei der Umsetzung von Projekten im Rahmen der Standortstrategie oder der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) noch vernetzter und vermehrt departementsübergreifend agieren, heisst es.

    Neben der Standortentwicklung werden weiterhin auch die Betreuung von Unternehmen in Solothurn und die Bearbeitung von Ansiedlungsprojekten zu den Kerngeschäften der Fachstelle gehören.

  • UBS setzt auf Implenia

    UBS setzt auf Implenia

    Die UBS habe Implenia als Totalunternehmerin für die Sanierung ihres denkmalgeschützten Gebäudes am Paradeplatz in Zürich ausgewählt, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Ihr zufolge war der Auftragsvergabe ein einjähriger Gesamtleistungswettbewerb vorausgegangen. Über Mitbewerber und Auftragsvolumen werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für Ende kommenden Jahres geplant, informiert Implenia. Bei der Sanierung soll der historische Charakter des Gebäudes von Roland Rohn „auf zeitgenössische Weise“ wiederhergestellt werden, erläutert Pierre de Meuron, Founding Partner des Architekturbüros Herzog & de Meuron, in der Mitteilung. Neben neuen Büroflächen sind Flächen mit hybrider und teilweise öffentlicher Nutzung geplant. Zudem sei vorgesehen, das Gebäude zum Paradeplatz und zur Bärengasse hin zu öffnen, schreibt Implenia. Die Sanierungsarbeiten sollen den Nachhaltigkeitsstandard für ökologisches Bauen LEED Platinum erfüllen.

    „Wir setzen auf effiziente und effektive Prozesse sowie neuste Methoden aus Lean Construction, um eine optimale Qualität, Termine und eine gute Kommunikation in der Planung und Ausführung des komplexen Projekts über alle Phasen sicherzustellen“, wird Jens Vollmar, Head Division Buildings bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Zudem arbeiten wir mit einem bewährten Team, das bereits bei anderen Projekten für UBS tätig war.“

  • Obwaldner Firmen gestalten Supermarkt der Zukunft mit

    Obwaldner Firmen gestalten Supermarkt der Zukunft mit

    Die tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG ist eine deutsche Tochtergesellschaft der Detailhändlerin Migros. Das Unternehmen betreibt derzeit in erster Linie Supermärkte, die auf Bio-Produkte fokussieren. Nun testet es auch ein neues Ladenkonzept. Der neue Supermarkt ist rund um die Uhr geöffnet und kommt ohne Kassierpersonal aus. Kunden können ihre Artikel scannen und per App oder Kreditkarte bezahlen. Der Laden wird dabei mit mehreren Kameras und 3D-Sensoren überwacht.

    Beim Design und dem Bau des ersten Testladens in Fulda hat sich die tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG Fachwissen aus Obwalden geholt. Der rund 50 Quadratmeter grosse Laden wurde von der Neue Holzbau AG und der HP Gasser AG, beide aus Lungern OW, mitentwickelt und realisiert, wie aus einer gemeinsamen Mitteilung hervorgeht. Konkret haben die beiden Firmen den Laden aus vier Elementen gebaut. Der fertige Laden ist anschliessend mit einem Spezialtransport nach Fulda geliefert worden. In erster Linie setzten die Firmen auf Holz, unsichtbare Stahlteile sowie das Hochleistungsverbindungsmittel GSA.

    Das Label „Made in Lungern“ hat sich in Deutschland gut bewährt, heisst es in der Mitteilung. So hat der erste Testladen unter anderem den Innovationspreis des Handels 2020 gewonnen. Dies sei auch der Unterstützung der Obwaldner Wirtschaftsförderung zu verdanken.

  • Sensoren sparen an Haltestellen bis zu 90 Prozent Strom

    Sensoren sparen an Haltestellen bis zu 90 Prozent Strom

    Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der städtische Energieversorger ewz haben in der ersten Hälfte des Jahres 2020 an mehreren Haltestellen den Einsatz einer neuen LED-Beleuchtung getestet. Diese sind mit Bewegungssensoren eingebaut, mit denen das Licht auf ein Zehntel seiner Stärke abgeschwächt werden kann, wenn sich niemand an der Haltestelle aufhält.

    Die Tests haben gezeigt, dass der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden kann. „Auf alle beleuchteten Haltestellen gesehen liegt die durchschnittliche Energieeinsparung bei LED-Leuchten mit Bewegungssensorik bei cirka 90 Prozent, wobei die situationsspezifische Regulation der Helligkeit zusätzlich Lichtemissionen reduziert“, wird Martin Suter, Leiter Haltestellen bei den VBZ, in einer Mitteilung seines Unternehmens zitiert. Zudem soll die Lebensdauer durch die Abschwächung des Lichts auf 25 bis 30 Jahre mehr als verdoppelt werden können, heisst es in der Mitteilung.

    In den nächsten fünf Jahren sollen die bisherigen Leuchtstoffröhren an sämtlichen Haltestellen durch die neue LED-Beleuchtung ersetzt werden.

  • Appenzell Ausserrhoden ist der freiheitlichste Kanton der Schweiz

    Appenzell Ausserrhoden ist der freiheitlichste Kanton der Schweiz

    In der diesjährigen Ausgabe des Freiheitsindex von Avenir Suisse wurden insgesamt 33 zivile und ökonomische Indikatoren ausgewertet, informiert die Denkfabrik in der Präsentation des Rangliste der Schweizer Kantone. Das in diesem Jahr erstmals berücksichtigte Liechtenstein hat es dabei aus dem Stand auf den Spitzenplatz geschafft. Über alle Indikatoren hinweg konnte Liechtenstein 70 Punkte sammeln.

    Nur einen Punkt weniger weist der der Kanton Appenzell Ausserrhoden auf. Er habe lange „im Schatten des langjährigen Spitzenreiters Aargau und des letztjährigen Siegers Schwyz“ gestanden, schreibt Avenir Suisse in einer Mitteilung zum aktuellen Freiheitsindex. In diesem Jahr aber sei „ihm der Durchbruch an die Spitze der Schweizer Kantone gelungen“. Dabei konnte der Kanton sowohl bei den ökonomischen als auch bei den zivilen Freiheiten punkten. In der Präsentation weisen die Analysten unter anderem auf die niedrige Steuerbelastung einer Durchschnittsfamilie, die Dezentralisierung und liberale Lösungen im Homeschooling hervor.

    Mit einem Aufstieg über acht Ränge auf den elften Platz sei dem Kanton St.Gallen im Jahresvergleich der grösste Sprung nach vorne gelungen, erläutern die Anaylsten in der Präsentation. Fortschritte habe St.Gallen insbesondere bei der Öffentlichen Sicherheit gemacht, beim Öffentlichkeitsgesetz und bei der Schuldenbremse erreiche der Kanton zum wiederholten Male Bestwerte. Als Manko kreiden die Analysten dem Kanton ein Burkaverbot und eine obligatorische Kirchensteuer für Unternehmen an.

    Der insgesamt sechstplatzierte Kanton Jura weist im im Freiheitsranking die besten Werte bei den zivilen Freiheiten auf. Der letztjährige Spitzenreiter Schwyz konnte seinen innerschweizerischen Spitzenplatz in diesem Jahr zumindest bei den ökonomischen Indikatoren behaupten. Insgesamt erreichte der Kanton Schwyz in diesem Jahr den vierten Platz im Freiheitsindex.