Schlagwort: Photovoltaikanlage

  • Solarfaltdach-Technologie nimmt Kurs auf den deutschen Markt

    Solarfaltdach-Technologie nimmt Kurs auf den deutschen Markt

    Die dhp Technology AG hat laut Medienmitteilung ein Tochterunternehmen im deutschen Stuttgart gegründet. Die Anbieterin des «weltweit einzigartigen Solarfaltdachs» unterstreiche damit ihre Ambitionen, die Energiewende mit innovativen Photovoltaiklösungen auch in Deutschland voranzutreiben, heisst es weiter. Mit der Gründung der dhp Technology Deutschland GmbH lege das Unternehmen den Grundstein für eine langfristige Präsenz im deutschen Markt.

    «Die Expansion nach Deutschland ist eine logische Konsequenz der stark gestiegenen Nachfrage nach unserer innovativen Photovoltaik-Lösung», wird Mitgründer und CEO Gian Andri Diem zitiert. In Deutschland sei das Marktpotential für Solarfaltdächer riesig, insbesondere mit Blick auf Kläranlagen, Parkplätze und Logistikflächen.

    Die Niederlassung in Stuttgart wird von Gian Andri Diem, CEO der dhp Technology, und Torsten Brandstetter als Geschäftsführer geleitet. Brandstetter ist Wirtschaftsingenieur und bringt Erfahrung in der Energiewirtschaft und technologischen Innovation mit.

    dhp Technology ist Entwickler und Anbieter von Solarfaltdächern. Diese sind speziell für die Installation über versiegelten Flächen und bestehenden Infrastrukturen konzipiert. Je nach Wetter falten sie sich automatisch auf oder zusammen. Dies ermöglicht es Gemeinden und Unternehmen, lokal und nachhaltig Strom zu produzieren ohne zusätzliche Bodenfläche zu beanspruchen.

    Schon jetzt sind in drei deutschen Klärwerken Solarfaltdächer von dhp Technology in Betrieb. Weitere zehn Anlagen sind in der Ausführungsphase und sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen, heisst es in der Firmenmitteilung.

  • Fortschrittliche Logistiklösung: Eröffnung des neuen Zentrums in Möhlin

    Fortschrittliche Logistiklösung: Eröffnung des neuen Zentrums in Möhlin

    Die Rhenus Logistics AG wird im Januar  in Möhlin nach anderthalb Jahren Bauzeit ihr neues Schweizer Logistikzentrum eröffnen. Dieses soll laut einer Mitteilung auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern insgesamt 30‘000 Lagerplätze umfassen.

    Das Logistikzentrum wird von rund 80 Mitarbeitenden bedient, die mit 30 P40-Robotern des chinesischen Herstellers Geek+ und sieben RoboShuttles zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit soll eine Zeitersparnis von 70 Prozent ermöglichen. Das Gebäude wird auch über spezielle Lagerräume etwa für temperaturgeführte Güter und für die Aufbewahrung von Gefahrenstoffen verfügen.

    Die Stromversorgung wird über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sichergestellt. Diese soll 1 Million Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

    „Unser neues Logistikcenter in Möhlin zeigt eindrucksvoll, wie moderne Logistik aussieht: mehr Automatisierung und erhöhte Effizienz bei gleichzeitiger Förderung von Arbeitsplätzen, Nachhaltigkeitszielen und Qualitätsansprüchen“, wird Andreas Stöckli, CEO Rhenus Alpina und Mitglied des Vorstands der Rhenus Gruppe, in der Mitteilung zitiert.

    Die Rhenus Gruppe mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Holzwickede und Schweizer Sitz in Basel ist an 1320 Standorten in über 70 Ländern präsent und erzielt einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro pro Jahr.

  • Energievertrag für nachhaltiges Quartier in Romont unterzeichnet

    Energievertrag für nachhaltiges Quartier in Romont unterzeichnet

    Die Energieversorgerin Groupe E mit Sitz in Granges-Paccot und die KAAB haben einen Energievertrag für das Quartier La Maillarde in Romont unterzeichnet. Mit einer Laufzeit von 40 Jahren umfasst der Vertrag laut einer Medienmitteilung die Wärmelieferung und Verwertung der internen Abwärme, die Bereitstellung einer Microgrid-Infrastruktur und die Installation von Solarmodulen. Groupe E liefert Energie im Auftrag der KAAB an den Standort und diese stellt Betrieb, Wartung und Finanzierung der Anlagen sicher.

    Die Wärmeversorgung erfolgt über das Fernwärmenetz der Gemeinde Romont. Das von Groupe E verwaltete Netz wird hauptsächlich durch Holzschnitzel aus der lokalen Forstwirtschaft sowie durch Abwärme der Röstanlagen im Nespresso-Werk gespeist. Für lange Kälteperioden ist eine mit Gas betriebene Zusatzheizung vorgesehen.

    Die Elektrik wird über ein quartiereigenes Microgrid gesteuert. Dieses wird von einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von einem Megawatt gespeist. Sie erzeugt jährlich rund eine Gigawattstunde Strom.

    Das im Eigentum der KAAB befindliche Quartier La Maillarde wurde bis 2016 durch das multinationale Unternehmen Tetra Pak genutzt. Ab 2025 wird sich Uhrenhersteller Rolex dort niederlassen und rund 250 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen. Das endgültige La Maillarde-Projekt sieht eine Fläche von 40‘000 Quadratmetern vor. Derzeit werden 19‘000 Quadratmeter genutzt.

  • Einkaufsorganisation erzeugt eigenen Strom in St.Gallen

    Einkaufsorganisation erzeugt eigenen Strom in St.Gallen

    Die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes (ESA) hat laut einer Medienmitteilung mit einer dritten Anlage ihr Netz zur eigenen Stromversorgung komplettiert. Am Donnerstag, 15. August, wurde am ESA-Standort in St.Gallen eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Vor vier Monaten startete die ESA an ihrem Sitz in Burgdorf und vor einem Monat in Giubiasco die ersten beiden Anlagen.

    Die Photovoltaikanlage in St.Gallen ist mit rund 1800 Modulen und rund 3500 Quadratmetern die momentan zweitgrösste Anlage der ESA. Die künftig erzeugte Strommenge wird in etwa den Jahresverbrauch von 150 Haushalten abdecken. Die Anlage in Burgdorf deckt 200 Haushalte ab, die in Giubiasco circa 25 Haushalte.

    Die Einkaufsorganisation ESA wurde 1930 gegründet. Als Genossenschaft gehört sie rund 7000 Mitinhabern aus dem Automobil- und Motorfahrzeuggewerbe. An elf schweizweiten Standorten sind rund 670 Mitarbeitende, davon rund 60 Lernende, im Einsatz.

  • Helion realisiert grosses Solarprojekt bei Tensol Rail

    Helion realisiert grosses Solarprojekt bei Tensol Rail

    Tensol Rail SA hat eine Photovoltaikanlage mit 3082,18 Kilowatt-Peak in Betrieb genommen. Installiert wurde sie vom Chamer Unternehmen Helion, das sich als Schweizer Marktführer für Photovoltaik, Wärmepumpen, Stromspeicher und Ladestationen für E-Autos bezeichnet. Der Auftrag war durch den Energie Pool Schweiz (EPS) erteilt worden.

    Laut einer Mitteilung von Helion handelt es sich bei dieser Anlage sowohl um eines der grössten Projekte des Unternehmens als auch um eines der grössten in der Region. Insgesamt wurden 8111 Module und 18 Wechselrichter auf zwei verschiedenen Trafostationen installiert. Dadurch werden den Angaben zufolge jährlich 350 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Der gesamte Eigenstrom, der von der Photovoltaikanlage auf dem Dach von Tensol Rail erzeugt wird, wird für die interne Produktion benötigt.

    Die Geschäftsleitung des Tessiner Herstellers von Eisenbahnoberbaumaterial und von Zahnstangen für Zahnradbahnen hat sich den Angaben zufolge für diese umfangreiche Investition entschieden, weil sich die erhebliche Steigerung der Energiepreise im Jahr 2023 negativ auf die Geschäftsergebnisse ausgewirkt hat. CEO Roberto Ballina ist davon überzeugt, dass die neue Anlage schon bald Ergebnisse zeigen werde, „sicherlich dank der hervorragenden Arbeit von Helion und unserem Partner EPS. Wir sind sehr froh, in dieses Projekt investiert zu haben, das uns, so hoffen wir, eine vielversprechende Perspektive für die Zukunft bieten wird.“

  • Universität St.Gallen installiert neue Photovoltaikanlage

    Universität St.Gallen installiert neue Photovoltaikanlage

    Die Universität St.Gallen (HSG) wird in diesem Sommer eine weitere Photovoltaikanlage errichten. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll die neue Anlage auf den Dächern des Alumnihauses sowie des Hans-Ulrich-Auditoriums auf dem Gelände des Weiterbildungszentrums Holzweid (WBZ) errichtet werden. Die HSG unterstreicht mit dieser Neuinstallation ihr Bestreben, bis 2030 Netto-Null-Klimaneutralität zu erreichen, heisst es in der Mitteilung.

    Die Anlage wird von den St.Galler Stadtwerken (sgsw) finanziert, gebaut und betrieben. Sie soll eine jährliche Leistung von 83‘000 Kilowattstunden erbringen, das entspricht laut HSG dem Jahresbedarf von 20 Einfamilienhäusern. Die genutzten Dachflächen wurden von HSG-Studierenden in einem Masterprojekt eruiert und auf ihre Eignung untersucht.

    „Die Freude darüber, dass die Anlage nach längerer Planung realisiert werden kann, ist gross“, wird Michael Domeisen, Geschäftsführer der HSG Stiftung, einer der Eigentümer der WBZ-Gebäude, in der Mitteilung zitiert.  „Es ist wichtig, dass möglichst viele von uns einen Beitrag zur nachhaltigen Stromproduktion leisten. Die Dächer sind ideal geeignet für den Bau und Betrieb einer Photovoltaikanlage.“

  • SAK und Tisca nehmen Photovoltaikanlage in Betrieb

    SAK und Tisca nehmen Photovoltaikanlage in Betrieb

    Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) aus St.Gallen und der Textilhersteller Tisca aus Bühler AR haben eine grosse Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Wie es in einer Mitteilung heisst, haben die SAK Solarpaneele in einer Fläche von 4250 Quadratmetern auf den rekonstruierten Dächern der Tisca-Produktionshallen am Standort Urnäsch verbaut. Für Tisca war der Bau sowie der Unterhalt der Solaranlage ohne Kostenbeteiligung, das Unternehmen ist jedoch mit einem Photovoltaik-Contracting an die Refinanzierung gebunden. Tisca erhält zu einem Fixpreis Solarstrom aus der auf der eigenen Immobilie produzierten Elektroenergie. Beide Unternehmen tragen dabei zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 bei.

    „Beim Photovoltaik-Contracting stellt ein Gewerbe- oder Industriegebäudebesitzer sein Dach für einen Photovoltaikausbau zur Verfügung. Planung, Bau und Unterhalt finanziert und verantwortet die SAK“, wird Ralph Egeter, Leiter der Projektentwicklung bei SAK, in der Mitteilung zitiert. „Die Unternehmen können nach Abschluss des Projekts den von der Anlage zeitgleich produzierten Solarstrom im Eigenverbrauch zu einem Fixpreis im eigenen Unternehmen nutzen. Als Entschädigung für die Dachnutzung erhalten die Unternehmen je nach Anlagengrösse eine definierte Menge an Solarenergie zum Nulltarif. Mit diesem Engagement geben wir dem Gewerbe und der Industrie eine einfache und kostengünstige Gelegenheit in die Energiezukunft Ostschweiz zu investieren.“

    SAK hat insgesamt drei Photovoltaikanlagen bei Tisca installiert. Die jetzt in Betrieb genommene ist die gegenwärtig grösste im Kanton Appenzell Ausserrhoden.

  • Einweihung einer Photovoltaikanlage bei Limeco

    Einweihung einer Photovoltaikanlage bei Limeco

    Das Limmattaler Regiowerk Limeco mit Sitz in Dietikon hat laut einer Medienmitteilung auf dem Dach der Abwasserreinigungsanlage (ARA) eine Photovoltaikanlage eingeweiht. Laut eigener Angaben erzeugen 624 Solarpaneele mit einer Kapazität von 265,2 Kilowatt Peak so viel Solarstrom, wie 70 Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 3600 Kilowattstunden verbrauchen.

    Auf einer Fläche von 1220 Quadratmetern sollen 252’000 Kilowattstunden Ökostrom produziert werden, in erster Linie für den Eigenbedarf der ARA und der Kehrichtverwertungsanlage. Energieüberschüsse werden über Einspeisung ins öffentliche Netz der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

    Ziel ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung voranzubringen. Limeco plant, bis 2050 die Versorgung des gesamten Limmattals auf CO2-neutrale Energiequellen umzustellen.

  • Pistors Wachstum erfordert grössere Gebäude

    Pistors Wachstum erfordert grössere Gebäude

    Pistor hat in Rothenburg das Warenumschlagszentrum WUZ West erweitert. Die Investitionen für das vollautomatisierte Nachschublager belaufen sich laut einer Medienmitteilung auf 34 Millionen Franken. Nun soll das Gebäude Platz für 22’000 Paletten bieten, 7000 mehr als bisher.

    Eine Solaranlage auf dem Dach liefert laut Pistor jährlich so viel Strom, dass damit 66 Haushalte versorgt werden könnten. «Ausserdem», so Geschäftsleistungsmitglied und Logistikleiter Richard Betschart, «haben wir ein grosses Erdspeichersystem installiert, das uns erlaubt, das Areal mit der eigenen Sommerabwärme im Winter zu heizen und den CO2-Ausstoss zu minimieren». Zudem baut Pistor den Angaben zufolge auch die Zahl an Elektrolastwagen aus.

    Mit dem Erweiterungsmassnahmen reagiert der Gastro-Grosshändler und -Dienstleister den Angaben zufolge auf die kontinuierlich steigende Nachfrage. Neben seinem Stammgeschäft, der Belieferung von Bäckereien und Konditoreien, versorgt die Firma auch Gastronomie- und Gesundheitsbetriebe wie Spitäler und Altersheime.

    Doch der grosse Wurf stehe erst noch bevor, so Pistor: Am Hauptsitz in Rothenburg plant das Unternehmen bis 2030 auf einer Fläche von vier Fussballfeldern neue Büro-, Lager-, Warenumschlags- und Distributionsflächen. Zudem erfolgt noch in diesem Jahr der Spatenstich für ein Verteilzentrum in Sennwald SG. Von dort aus soll die Ostschweiz noch besser beliefert werden.

  • Solarfaltdach ein Meilenstein für Appenzell I.Rh

    Solarfaltdach ein Meilenstein für Appenzell I.Rh

    Beim kürzlich abgehaltenen Tag der offenen Tür der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Appenzell I.Rh. zog das neueste Projekt – ein ausgeklügeltes Solarfaltdach – rund 200 interessierte Besucher an. Diese innovative Anlage demonstriert die Verbindung von Energieeffizienz und Umweltschutz, indem sie 80% des Energiebedarfs der ARA deckt und die Algenbildung in den Klärbecken minimiert.

    Ruedi Ulmann, der Bauherr des Projekts, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts für die regionale Energie- und Klimastrategie und hob die Unterstützung durch den Grossen Rat hervor. Das Solarfaltdach, welches durch seine Konstruktion sowohl den technischen Betrieb optimiert als auch die Umweltbelastung reduziert, wurde vom Standespfarrer Lukas Hidber gesegnet.

    Das Solarfaltdach beeindruckt durch seine Leichtbauweise, die den uneingeschränkten Zugang zur Anlage ermöglicht und durch eine intelligente Steuerungssoftware vor Witterungseinflüssen schützt. Die daraus resultierende längere Lebensdauer der Module und die Reduktion des Algenwachstums führen zu einer Senkung der Betriebskosten. Der innovative Einsatz von Solar- und Biogastechnologien in der ARA Appenzell I.Rh. ist ein zukunftsweisendes Beispiel für die effektive Nutzung erneuerbarer Energien an kommunalen Einrichtungen.

  • AMAG nimmt zweite Solaranlage in Zuchwil in Betrieb

    AMAG nimmt zweite Solaranlage in Zuchwil in Betrieb

    Die AMAG Gruppe hat Mitte Dezember an ihrem Standort in Zuchwil eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 153 Kilowatt Peak in Betrieb genommen, informiert die hauptsächlich im Automobilhandel tätige Unternehmensgruppe in einer Mitteilung. Bis 2025 will AMAG rund 75’000 Quadratmeter Fläche auf AMAG-Betrieben mit Solarpanelen bestücken. Damit würde die Gruppe über einen Fünftel ihres Strombedarfs aus Eigenproduktion decken können.

    Die jetzt in Zuchwil installierten 369 Solarpanele bilden bereits die zweite Anlage der Gruppe am Solothurner Standort. Bereits Ende Juni war eine ähnlich grosse Anlage in Betrieb genommen worden. „Unsere erste Photovoltaikanlage hat sich schon sehr bewährt und erfüllt unsere Erwartungen“, wird Raphael Biberstein, Geschäftsführer der AMAG Solothurn, in der Mitteilung zitiert. „Es erfüllt uns mit Stolz, mit den beiden Anlagen den Strom für unseren Eigenbedarf selbst herstellen zu können.“

    Weitere Photovoltaikanlagen hat die AMAG Gruppe bereits in Basel, Wettswil ZH, Lupfig AG, Chur, Baden AG, EtoyVD, Oftringen AG, Buchrain LU, Winterthur, Maienfeld GR, Cham, Noville VD, La Tour-de-Trême FR, Châtelaine GE, Lengwil TG und Lugano installiert. Sie decken insgesamt eine Fläche von rund 34’000 Quadratmetern ab.

  • Übergangsdokument für Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten Photovoltaik-Fassaden

    Übergangsdokument für Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten Photovoltaik-Fassaden

    Hervorragend bis mittelgut geeignete Fassadenflächen in der Schweiz haben ein Potenzial von rund 17 TWh Jahresproduktion, wovon ca. 40 bis 50 % im Winterhalbjahr anfallen dürfte. PV-Fassaden haben somit das Potenzial, bis zu 10 % des Schweizer Strombedarfs zu decken, ohne unbebaute Flächen zu beanspruchen.

    Auf Dächern ist klar, wie PV-Anlagen in Bezug auf den Brandschutz möglichst sicher gebaut werden können. Hierzu gibt es von Swissolar ein Ende 2022 aktualisiertes Stand-der-Technik-Papier, das Bezug auf das «Brandschutzmerkblatt Solaranlagen» der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) nimmt. Für Fassadenanlagen gibt es diesen Stand der Technik noch nicht, da die Grundlagen für die Erstellung eines solchen Dokuments zuerst anhand von aufwändigen Brandversuchen geprüft und verifiziert werden müssen.

    Mit dem neuen Übergangsdokument «Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten PV-Fassaden» erhöht Swissolar mit einem schweizweit abgestimmten Vorgehen die Planungssicherheit für Bauherrschaften und Planungsbüros. Gleichzeitig wird damit die Sicherheit in Gebäuden gewahrt.

    Erstmals schweizweite Abstimmung für Brandschutznachweis bei PV-Fassaden
    Das Dokument wurde von Swissolar in Zusammenarbeit mit der VKF, den Gebäudeversicherungen Bern und Zürich (GVB / GVZ) sowie mit diversen Experten aus den Bereichen Photovoltaik und Brandschutz erarbeitet. Es liefert eine Systemkategorisierung für Gebäude mittlerer Höhe (11 bis 30 Meter) und Hochhäuser (30 bis 100 Meter). Die Kategorisierung zeigt auf, unter welchen Voraussetzungen PV-Fassaden heute ohne objektspezifischen Brandversuch gebaut werden können. Neu kommt in diesen Fällen ein argumentatives Nachweisverfahren zum Zug. Dabei werden Vorgaben zu PV-Modulen, Leitungsführungen, Brandschutzmassnahmen und zu weiteren Themen gemacht, die anhand bisheriger Brandversuche als Erfahrungswerte abgeleitet wurden.

    Zahlreiche Bauherrschaften planen und bauen bereits heute PV-Fassaden und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Sie erhalten mit dem vorliegenden Dokument eine konkret brauchbare Lösung, bis die Grundlagen für ein Stand-der-Technik-Papier erarbeitet sind. Das verbindliche Stand-der-Technik-Papier wird von Swissolar gemeinsam mit PV- und Brandschutz-Experten und im Austausch mit dem VKF erarbeitet. Die Publikation soll im Herbst 2024 erfolgen.

  • Klärbecken der ARA Thunersee erhält Solardach

    Klärbecken der ARA Thunersee erhält Solardach

    Die ARA Thunersee wird künftig auch Solarstrom erzeugen. Wie die Delegierten des Gemeindeverbandes am 1. November beschlossen haben, soll auf dem Dach des Klärbeckens ein Solarfaltdach installiert werden. Sie haben dafür eine Investition von 12,4 Millionen Franken beschlossen, heisst es in einer Mitteilung. Diese soll sich innerhalb von 17 Jahren amortisiert haben.

    Das Faltdach des Herstellers dhp technology mit Sitz in Zizers wird eine Solarmodulfläche von 23‘000 Quadratmetern aufweisen. Damit wird sie die grösste Photovoltaikanlage einer Schweizer Kläranlage und eine der grössten im Kanton Bern sein. Sie soll eine Leistung von 3000 Kilowatt Peak erreichen und jährlich 3 Gigawattstunden Strom erzeugen.

    Die ARA Thunersee produziert ausserdem bereits 13 Gigawattstunden Biomethan pro Jahr und speist diese ins Erdgasnetz der Energie Thun AG ein.

  • Solarbranche will gebrauchte Photovoltaik wiederverwenden

    Solarbranche will gebrauchte Photovoltaik wiederverwenden

    SENS eRecycling, der Branchenverband Swissolar und das in Biel ansässige Departement Technik & Informatik der Berner Fachhochschule wollen gemeinsam mit weiteren Partnern die Kreislaufwirtschaft in der Solarbranche voranbringen. Im Rahmen des Projekts Swiss PV Circle wollen sie  laut einer Mitteilung die Lebensdauer von Photovoltaik verlängern, indem sie Geschäftsmodelle für die Wiederverwendung gebrauchter Module schaffen.

    Das Projekt beruht auf der Beobachtung, dass Photovoltaikmodule auch nach 20 Jahren noch 90 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung besitzen. Dennoch werden sie oft ausgemustert, weil sie entweder beschädigt sind oder die Betreiber auf leistungsfähigere Modelle umrüsten wollen.

    Die Partner wollen Daten über die in der Schweiz eingesetzten Module sammeln und diese zum einen allen Beteiligten über eine digitale Plattform zur Verfügung stellen. Bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen geht es zum anderen um die Sicherstellung einer Infrastruktur für den Abbau, die Lagerung und die Prüfung der gebrauchten Module einschliesslich ihrer Kennzeichnung. Zudem sollen die Module während ihrer ganzen Lebensdauer verfolgt werden können.

    An Swiss PV Circle beteiligen sich auch die Modulhersteller Meyer Burger Technology und 3S Swiss Solar Solutions in Thun, Helion Energy in Cham ZG als Installateur und Betreiber von Anlagen, der Energieversorger CKW sowie die KWB Planreal in Widnau SG und die Reiling PV-Recyling GmbH & Co. KG aus Münster in Nordrhein-Westfalen, zwei Spezialisten der Wiederverwertung von Photovoltaikanlagen.

  • Trunz nimmt Solaranlage auf seinem Dach in Betrieb

    Trunz nimmt Solaranlage auf seinem Dach in Betrieb

    Die Trunz Holding AG hat am 18. Oktober ihre neue Solaranlage auf dem Dach des Trunz Technologie Centers in Steinach in Betrieb genommen. Ihre 2660 Photovoltaikmodule haben laut einer Mitteilung insgesamt eine Fläche von 8000 Quadratmetern. Die Module bestehen aus bifacialen Zellen und sind damit auch für die Stromproduktion bei diffusem Licht geeignet.

    Die Anlage hat eine Leistung von 1,1 Megawatt peak und soll pro Jahr 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Davon sind 750‘000 Kilowattstunden für den Eigenverbrauch vorgesehen. Das entspricht rund einem Drittel des Stromverbrauchs von Trunz in Steinach. Der übrige Strom wird in das Netz der Elektra Steinach eingespeist. Die Anlage wurde von Solar21 mit Sitz in Zürich installiert.

    An der Einweihung der Anlage haben auch die St.Galler FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher und der Mitte-Ständerat Benedikt Würth teilgenommen.

  • Zukunftssichere Energieeffizienz

    Zukunftssichere Energieeffizienz

    Mit zunehmender Wichtigkeit erneuerbarer Energiequellen, insbesondere der Solarenergie, rückt die effektive Nutzung von Sonnenlicht in den Vordergrund. Aber wie effektiv ist die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaikanlage?

    Synergie von Wärmepumpe und Photovoltaikanlage
    Eine Wärmepumpe zieht Energie aus ihrer Umgebung, um Wärme für Haushaltszwecke zu liefern. Aber sie benötigt Strom. Hier tritt die Photovoltaikanlage auf den Plan. Sie wandelt Sonnenlicht in Strom um, der die Wärmepumpe antreibt. Diese Kombination bietet nicht nur eine effiziente Energielösung, sondern auch einen signifikanten Kostenvorteil.

    Optimierung auf höchstem Niveau
    Für eine reibungslose und optimierte Nutzung dieser Technologien wurde eine Smart-Energy-Lösung entwickelt. Sie maximiert den Nutzen aus Solarenergie und bietet gleichzeitig Einblicke in den Eigenverbrauch – ein wertvolles Tool für ein zukunftsorientiertes Energiemanagement.

    Die umfangreichen Vorteile
    Durch den Betrieb der Wärmepumpe mit Solarstrom erreicht man hohe Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit. Und da der grösste Teil des benötigten Stroms selbst produziert wird, schützt man sich auch vor steigenden Strompreisen.

    Die revolutionäre Macht smarter Lösungen
    Die neuartige Plattform ermöglicht die Verknüpfung von Photovoltaikanlagen mit Stromspeichern, Wärmepumpen und Elektroauto-Ladestationen. Dabei werden wertvolle Daten über Solarstromproduktion und Verbrauch bereitgestellt. Dies fördert nicht nur die finanzielle Effizienz, sondern trägt auch massgeblich zum Umweltschutz bei.

  • EWD und Swisspower planen alpine Solaranlage im Persenngebiet

    EWD und Swisspower planen alpine Solaranlage im Persenngebiet

    Die EWD Elektrizität Davos investiert mit dem geplanten Bau einer alpinen Solaranlage in der Region Parsenn in die einheimische Stromproduktion. Dies soll zu mehr Unabhängigkeit von Stromimporten führen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    An der Planung beteiligen sich die Gemeinde Davos und die Stadtwerke-Allianz Swisspower. Weitere Unterstützer sind Energie Wasser Bern und die Basler Energieversorgerin IWB sowie die Energie Thun AG. Die Jahresproduktion im Vollbetrieb wird mit 10 Gigawattstunden beziffert, was dem Strombedarf von 3000 Vierpersonenhaushalten entspreche.

    Als Standort für die Photovoltaikanlage wurde Totalp im Parsenngebiet gewählt. Durch die Lage in einem Skigebiet mit bestehender Bergbahninfrastruktur sei der Ort gut erschlossen. Die Planungen seien mit Rücksicht auf wertvolles Kultur- und Weideland in der Skiregion erfolgt. Eine Stromproduktion in unmittelbarer Nähe zu Verbrauchern sowie zu Sesselliftanlagen und Gondelbahnen reduziere Transportverluste. Zudem sei die Anlage talseitig abgeschirmt, so dass mit „keinerlei Reflexion oder Beeinträchtigung für die Bevölkerung“ zu rechnen sei. Bereits vor der Strommangellage sei die nachhaltige Energiezukunft durch Photovoltaikanlagen im Gebirge in Davos ein Thema gewesen. Im Vergleich zum Mittelland profitiere die Region auch im Winter von vielen Sonnenstunden.

    Nach der Zustimmung der Davoser Regierung soll das Projekt Anfang November im Davoser Parlament debattiert werden. Im Anschluss stimmt die Bevölkerung ab. Bei positivem Volksentscheid soll 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Ziel ist es, die ersten Teile der Anlage bis Dezember 2025 in Betrieb zu nehmen.

  • Zürcher Ziegeleien nehmen erste Photovoltaikanlage in Betrieb

    Zürcher Ziegeleien nehmen erste Photovoltaikanlage in Betrieb

    Die Zürcher Ziegeleien produzieren seit Kurzem das erste Viertel ihrer insgesamt geplanten Photovoltaikleistung. Wie das in Regensdorf ansässige Unternehmen auf LinkedIn mitteilt, sind damit rund 680 Kilowattpeak am Netz: „Dank dieser ersten Phase erzeugen wir bereits saubere Energie.“

    Produziert wird sie auf zwei grossen Dachflächen, die komplett mit Solarpaneelen eingedeckt sind. Ein beigestelltes Video zeigt im Zeitraffer, „wie hart wir in den letzten Monaten an unserem Herzensprojekt gearbeitet haben“. Das Unternehmen sei „überwältigt von dem Interesse“, das ihm bisher dafür zuteil wurde und bedankt sich für die positive Resonanz, „die uns anspornt“. Nun werde auch der verbleibende Teil der Dachflächen mit Solarpaneelen ausgestattet.

    Die Zürcher Ziegeleien sind als Teil der swisspor-Gruppe neu wieder in Schweizer Händen. Davor befanden sie sich mehr als 20 Jahre im Besitz der Wienerberger Gruppe, einem der grössten Ziegelproduzenten weltweit mit Sitz in Wien. Als Zürcher Ziegeleien existiert das Unternehmen seit 1912.

  • Winterliche Photovoltaik in den Alpen: Vierfach mehr Stromertrag

    Winterliche Photovoltaik in den Alpen: Vierfach mehr Stromertrag

    Im Rahmen des „Solarexpress“ werden derzeit zahlreiche Großanlagen in alpinen Regionen geplant und vom Bund gefördert. Die Forschungsgruppe Erneuerbare Energien der ZHAW hat in einem Bericht die wichtigsten Erkenntnisse aus Messungen an der alpinen Versuchsanlage Davos-Totalp zusammengefasst, um die Planung solcher Anlagen zu unterstützen. Diese Photovoltaik-Anlage befindet sich auf 2500 Metern über dem Meeresspiegel oberhalb von Davos und wird seit über fünf Jahren von der Forschungsgruppe in Zusammenarbeit mit den EKZ betrieben.

    Alpine Solaranlagen tragen zur Versorgungssicherheit bei
    Die Stromerzeugung einer alpinen Solaranlage verteilt sich annähernd gleichmäßig auf das Winter- und Sommerhalbjahr. Im Winterhalbjahr, von Oktober bis März, kann eine solche Anlage pro Flächeneinheit das Dreifache bis Vierfache einer Anlage im Mittelland erzeugen. Besonders bemerkenswert sind die hohen Erträge im April und Mai. In diesen Monaten erzielen alpine Solaranlagen ihre höchsten monatlichen Erträge, während die Stauseen noch relativ niedrige Wasserstände aufweisen. Laut ZHAW-Forscher Jürg Rohrer können alpine Solaranlagen somit einen erheblichen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten und möglicherweise fossile Reservekraftwerke überflüssig machen.

    Optimale Ausrichtung und Neigungswinkel
    Die Messergebnisse liefern praktische Anleitungen für die Planung von alpinen Solaranlagen. Es ist ratsam, solche Anlagen an Südhängen mit einer südlichen Ausrichtung der Module zu errichten. Module mit Neigungswinkeln zwischen 60 und 90 Grad minimieren Verluste aufgrund von Schneebedeckung, da der Schnee leicht abrutscht. Der Neigungswinkel beeinflusst zudem den Zeitpunkt des höchsten Ertrags: Senkrecht montierte Module mit einem Neigungswinkel von 90 Grad erzielen in den Monaten Dezember und Januar höhere Erträge, während Module mit 60 oder 70 Grad Neigungswinkel in den Monaten März bis Mai und im Sommer ertragreicher sind.

    Ergänzende Rolle von alpinen Solaranlagen
    Jürg Rohrer betont, dass alpine Solaranlagen die Photovoltaik-Erzeugung im Mittelland nicht ersetzen, sondern ergänzen sollen. Angesichts der Notwendigkeit, die Stromerzeugung aus Photovoltaik in den nächsten zehn Jahren mindestens doppelt so schnell wie im Vorjahr auszubauen, sollten zusätzlich zu Photovoltaik auch vermehrt Windenergie und ungenutzte Einsparpotenziale in Betracht gezogen werden. Aktuell führt die ZHAW-Forschungsgruppe Studien zum Einfluss des Abstands zwischen den Modulreihen auf den Ertrag von großen alpinen Anlagen durch, deren Ergebnisse im Sommer 2024 erwartet werden.

  • Konsortium bringt Solarfaltdächer auf Autobahnrastplätze

    Konsortium bringt Solarfaltdächer auf Autobahnrastplätze

    Die Stromproduzentin Aventron aus Münchenstein, BG Ingenieure und Berater aus Lausanne, Cargo sous terrain (CST) aus Basel und dhp technology aus Zizers haben das Konsortium ABCD-Horizon gegründet, um entlang von Autobahnen Photovoltaikanlagen zu installieren.

    Einer Medienmitteilung zufolge sollen auf 45 Autobahnrastplätzen „in der Romandie und den Kantonen Wallis und Bern“ innovative Photovoltaikanlagen Strom zu erzeugen. Dieser soll vorrangig in die Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen fliessen. Die Gesamtleistung der Anlagen wird mit bis zu 35 Megawatt angegeben. Mit der Menge könnten rund 7800 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von jährlich 4500 Kilowattstunden versorgt werden.

    Der Anstoss für die Solarstromproduktion auf nicht genutzten Flächen von Autobahnraststätten und Lärmschutzwänden kam der Mitteilung zufolge vom Bundesamt für Strassen (ASTRA). Im Rahmen einer nationalen Ausschreibung erhielt das Solarfaltdach Horizon von dhb Technology den Zuschlag für sämtliche Autobahnraststätten in der Region Romandie sowie in den Kantonen Wallis und Bern.

    Die erzeugte Energie wird den Angaben zufolge gespeichert in bestehenden Ladesäulen und Batterien. Käufer der überschüssigen Elektrizität seien die drei Hauptaktionäre von Aventron: Primeo Energie, Stadtwerke Winterthur und ewb sowie das ebenfalls zu ABCD-Horizon gehörende Unternehmen CST.

    Das Solarfaltdach Horizon zeichnet sich Unternehmensangaben zufolge durch „eine ästhetische Leichtbaukonstruktion mit seilbasiertem Tragwerkskonzept und einem patentierten Faltmechanismus“ aus. Dies erlaube weite Stützenabstände und grosse Höhen bis 6 Meter über dem Boden. Es verfügt zudem über einen Wetteralgorithmus, so dass auch im Winter Energie erzeugt werden kann. Die Bauphase ist von 2024 bis 2027 geplant.

  • Schlieren geht beim Solarausbau weiter voran

    Schlieren geht beim Solarausbau weiter voran

    Die Stadt Schlieren macht ihrer Medienmitteilung zufolge einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung und Mobilität: Sie nimmt bis Ende August sechs neue Ladestationen für elektrische Fahrzeuge sowie am IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum an der Rütistrasse die grösste städtische Photovoltaikanlage in Betrieb.

    Jedes ihrer 1278 Module der neuesten Generation erbringt eine Leistung von 425 Watt Peak. Der erzeugte Solarstrom werde nicht nur ins Netz eingespeist, sondern auch für den Eigenverbrauch genutzt: „Das Projekt beim IJZ unterstreicht exemplarisch den Fortschritt in der Energiewende, auf den wir in diesem und vielen weiteren Projekten äusserst viel Wert legen“, wird Dr. Martin Nicklas zitiert, der das Energiecontracting der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) leitet. Denn mit dem dort produzierten Solarstrom werden das IJZ und die darin ansässigen gewerblichen Betriebe sowie die umliegenden Wohnungen versorgt. „Damit wird der PV-Strom am selben Ort produziert und genutzt – mehr Lokalität geht nicht.“

    Gerade angesichts der im Kanton bisher verfehlten Solarziele wolle Schlieren ein positives Zeichen setzen. Die Stadt forciere den Solarausbau auf den eigenen städtischen Liegenschaften, insbesondere auf Flachdächern, so Albert Schweizer, Bereichsleiter Liegenschaften und Standortförderung bei der Stadt Schlieren. „Unsere eigenen städtischen Instanzen sowie der Denkmalschutz und unsere Netzanbieterin EKZ unterstützen uns im Vorantreiben der Solarenergie massgeblich.“

  • Projektpartner stellen alpines Solarprojekt ScuolSolar vor

    Projektpartner stellen alpines Solarprojekt ScuolSolar vor

    Die Projektpartner für die alpine Photovoltaikanlage im Skigebiet Scuol Motta Naluns wollen die Chancen nutzen, die sich aus dem vom Bund initiierten Solarexpress eröffnen. Deshalb stellen die Gemeinde Scuol und ihre Bürgergemeinde gemeinsam mit EE Energia Engiadina und der Engadiner Kraftwerke AG aus Zernez ihre Pläne für die Umgebung dieser Skigebietsanlagen, genauer im Gebiet Salaniva, vor. Der öffentliche Informationsanlass fand am 25. Juli statt.

    Die Anlage soll insbesondere der Produktion von erneuerbarem Winterstrom dienen. Für die Ableitung der Energie soll laut einer Medienmitteilung weitgehend bestehende Infrastruktur genutzt werden. Die Beweidung der Flächen werde weiterhin möglich sein.

    Die Projektpartner haben ihr Vorhaben im Rahmen einer Projektierungsgesellschaft erarbeitet, an der alle Parteien zu je einem Drittel beteiligt sind. Dieses Beteiligungs- und Mitwirkungsverhältnis soll den Angaben zufolge auch für die weiteren Planungsschritte gelten. Letztlich soll daraus die ScuolSolar AG entstehen. Nach der erforderlichen Zustimmung der Bevölkerung wollen die Partner „dieses wichtige Pionierprojekt für das Unterengadin“ mit Fachleuten weiterentwickeln, es dann umsetzen und schliesslich betreiben.

  • Lista nimmt Photovoltaikanlage in Betrieb

    Lista nimmt Photovoltaikanlage in Betrieb

    Die neue Photovoltaikanlage der Lista AG ist mit einer Fläche von 15’000 Quadratmetern die grösste im Kanton Thurgau, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Insgesamt 4600 Module werden auf den Dächern der Produktionshallen des Unternehmens jährlich 2 Gigawattstunden Strom produzieren. Damit soll ein Drittel des eigenen Bedarfs gedeckt werden. Zudem wird die Anbieterin für Betriebs- und Lagereinrichtungen auch 800’000 Kilowattstunden ins Netz einspeisen.

    Die Lista AG hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 die Netto Null bei CO2-Emissionen zu erreichen. Dazu trägt einerseits die neue Photovoltaikanlage bei. Und andererseits optimiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea fortlaufend die Energieeffizienz. Dazu werden moderne Produktionslinien und Kompressoren eingebaut. Aber auch die Verwendung von LED-Lichttechnik trägt zum Erreichen des Zieles bei. Lista zeige somit, dass sich „ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg vereinbaren lassen“, wie es in der Mitteilung heisst.

  • AMAG installiert Solaranlage auch in Cham

    AMAG installiert Solaranlage auch in Cham

    Neu verfügt auch die AMAG Zug über eine Photovoltaikanlage (PVA). Auf 1301 Quadratmetern werden 667 Solarmodule pro Jahr voraussichtlich 263’040 Kilowattstunden Strom produzieren. Laut einer Medienmitteilung wird dieser vor Ort für den Eigenbedarf des Autohändlers verwendet. Je eine weitere PVA seien auf dem Dach des VW-Showrooms der AMAG Zug und auf dem öffentlichen AMAG-Parkhaus in Cham geplant.

    In den vergangenen beiden Jahren wurden auf Dächern von AMAG-Betrieben bereits PVA installiert, unter anderem in Basel, Wettswil ZH, Lupfig AG, Chur, Baden AG, Etoy VD, Oftringen AG, Buchrain LU, Winterthur und Maienfeld GR. „Wir sind stolz darauf, dass wir nun auch zu den Betrieben innerhalb der AMAG-Familie gehören, die über eine Photovoltaikanlage verfügen und damit einen grossen Teil des von uns gebrauchten Stroms selber herstellen können“, wird Geschäftsführer Herbert Sommerhalder zitiert.

    Bis 2025 wird die AMAG Gruppe im Zuge ihrer Nachhaltigkeits- und Klimastrategie insgesamt rund 75’000 Quadratmeter ihrer Dachfläche mit Solarpaneelen bestückt haben. Das entspricht etwa einer Fläche von zehn Fussballfeldern. Damit kann das Unternehmen den Angaben zufolge mehr als 20 Prozent des heutigen Stromverbrauchs selbst herstellen.

  • Energie 360° beginnt mit Umbau seines Hauptsitzes

    Energie 360° beginnt mit Umbau seines Hauptsitzes

    Energie 360° kann mit dem Umbau seines Hauptsitzes in Zürich Altstetten beginnen. Der mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Energieversorger investiert knapp 28 Millionen Franken in die Umgestaltung und Erweiterung seiner Büroräume zu einer offenen Bürolandschaft, den Bau einer grossflächigen Photovoltaikanlage sowie die Optimierung der Haustechnik, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach hatte Energie 360° die Baubewilligung im Januar erhalten. Ab Ende März kann nun die Baustelle eingerichtet werden. Bis zum Spätherbst 2024 sollen die Renovierungsarbeiten beendet sein. In der Zwischenzeit verlegen die Mitarbeitenden ihre Arbeitsplätze in einen temporären Hauptsitz in Zürich Altstetten.

    Das Gebäude wird bereits jetzt vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt und ist energetisch optimiert. Im Zuge des Umbaus erhält es weitere Solaranlagen nach einem Entwurf von Jessenvollenweider Architektur aus Basel. Das Büro ist den Angaben zufolge Pionier im Bereich Photovoltaikanlagen. Die Module sollen künftig rund die Hälfte des Strombedarfs von Energie 360° produzieren.

    „Die zusätzlichen Photovoltaikanlagen an der Fassade und die Erweiterung auf dem Dach machen den Hauptsitz zum grünen Kraftwerk mit Vorbildfunktion und starker Wirkung nach aussen“, wird Jörg Wild, CEO von Energie 360°, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das Unternehmen will bis 2040 seinen Kunden und Kundinnen ausschliesslich erneuerbare Energie anbieten. Als nachhaltiger Energie- und Mobilitätsdienstleister hat es daher auch seinen eigenen Energieverbrauch im Blick.

  • Neue Einmalvergütung für Solaranlagen tritt in Kraft

    Neue Einmalvergütung für Solaranlagen tritt in Kraft

    Anfang Januar ist die Revision des Energiegesetzes in Kraft getreten. Sie sieht parallel zu den beiden bereits bestehenden Fördermodellen für kleine und grosse Photovoltaikanlagen unter anderem eine neue hohe Einmalvergütung für Photovoltaikanlagen vor, erläutert Swissolar in einer Mitteilung. Der Verband der Schweizer Solarenergiebranche schlüsselt dort die Voraussetzungen auf, unter denen Eigener bis zu 60 Prozent der Investitionskosten von Referenzanlagen erstattet bekommen können.

    Danach muss die neue Photovoltaikanlage eine Leistung von mindestens 2 und höchsten 150 Kilowatt aufweisen. Die von ihr erzeugte Energie darf zudem nicht zum Eigenverbrauch genutzt, sondern muss über mindestens 15 Jahre hinweg ins Netz eingespeist werden. Auch werden nur Anlagen mit einem Inbetriebnahmedatum ab Jahresbeginn 2023 gefördert.

    Für das laufende Jahr beläuft sich die hohe Einmalvergütung auf 450 Franken pro Kilowatt installierter Leistung, so Swissolar. Zudem ist die Förderung auf eine neue Photovoltaikanlage ohne Eigenverbrauch pro Jahr und Grundstück begrenzt. Ein allfälliger Neigungswinkelbonus kann jedoch zusätzlich beantragt werden.

  • Ramseier setzt in Sursee auf Photovoltaik

    Ramseier setzt in Sursee auf Photovoltaik

    Die Ramseier Suisse AG setzt an ihrem Hauptstandort in Sursee auf nachhaltige Energieversorgung und hat auf den Dächern der Abfüllhalle und des Hochregallagers eine Photovoltaikanlage installiert. Sie erzeugt laut Medienmitteilung rund 400 Megawattstunden Energie pro Jahr, was dem Energiebedarf von 90 Einfamilienhäusern entspricht.

    Auch die Anfang Jahr in Sursee in Betrieb genommene moderne PET-Abfülllinie werde damit noch nachhaltiger, heisst es in der Mitteilung. Die Investition in die PET-Anlage, die durch moderne Technologie den Wasser- und Dampfverbrauch bei der Getränkeproduktion reduziert, sei eine Massnahme der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens.

    Mit dem Solarstrom würden nun die natürlichen Ressourcen aus der Region genutzt und die Abhängigkeit des Unternehmens von fossilen Brennstoffen gemindert. „Wir nutzen die fortschreitende technologische Entwicklung, um unsere CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren“, wird Christoph Richli zitiert, CEO der Ramseier Suisse AG.

    „Im Vergleich zu 2013 konnten wir im Jahr 2021 1’950 Tonnen CO2 einsparen. Dies entspricht einer absoluten CO2-Einsparung von etwa 244 Erdumrundungen mit dem Auto“, so Richli weiter. Die Investitionen in einen nachhaltigen und energieeffizienten Standort gingen mit der Nachhaltigkeitsstrategie der Agrargenossenschaft fenaco einher.

    Ramseier Suisse ist Produzentin von Erfrischungs-, Obst- und Fruchtsaftgetränken mit  Standorten in Sursee, Hochdorf LU und Elm GL. Sie führt die drei Traditionsmarken Ramseier, Sinalco und Elmer. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in der ganzen Schweiz rund 250 Mitarbeitende und gehört zur fenaco.

  • AMAG produziert mehr Solarstrom

    AMAG produziert mehr Solarstrom

    Die AMAG Gruppe hat ihre Kapazität bei Solarstrom weiter ausgebaut: Auf dem Dach des Garagenbetriebs in Cham hat sie eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die 312 Solarmodule produzieren auf knapp 570 Quadratmetern rund 138’000 Kilowattstunden Strom. Das wird laut einer Medienmitteilung maximal 30 Prozent des eigenen Strombedarfs decken.

    Der Automobilhändler will Strom zunehmend selbst produzieren. Er soll für den Eigengebrauch in den Garagen und für den Betrieb der verkauften elektrischen Fahrzeuge verwendet werden. Deshalb werden den Angaben zufolge bis 2025 rund 75’000 Quadratmeter mit Solarpanelen bestückt. Das entspricht einer Fläche von zehn Fussballfeldern. Weiteres Ausbaupotenzial von zusätzlichen rund 100’000 Quadratmetern werde noch abgeklärt. Ab 2025 will das Unternehmen klimaneutral arbeiten.

    Zusätzlich werden die Dächer der AMAG Chur wärmegedämmt und mit lichtdurchlässigen Kuppeln versehen. „Durch das natürliche Licht sparen wir einen Teil der aufwendigen und stromintensiven Beleuchtung“, wird der Geschäftsführer von AMAG Chur, Jan Giger, zitiert. „Die Wärmedämmung hilft dabei, Energiekosten zu senken und den Gasverbrauch für die Heizung zu reduzieren.“

  • 40 Jahre am Netz – Erste Photovoltaikanlage Europas in der Schweiz

    40 Jahre am Netz – Erste Photovoltaikanlage Europas in der Schweiz

    Ticino Solare wurde auf dem Dach eines Fachhochschulgebäudes in der Nähe von Lugano installiert. Am 13. Mai 1982 lieferte die nach Süden ausgerichtete Anlage Strom ins Netz. Die installierte Leistung: 10 kWp. Das war für damals aussergewöhnlich. Später wurden die Panels auf ein anderes Gebäude transferiert.

    Regelmässig wurden Zustand, Beschaffenheit, Farbe und Leistung der Solarzellen kontrolliert und gemessen. Eine Untersuchung nach 35 Jahren Betrieb kam zum Schluss, dass die Zellen Abnützungserscheinungen zeigen – Stichwort Korrosion, verbrannte Stellen (Hot spots), Risse in den Zellen oder Defekte bei Verbindungskabeln. Doch: Die Mehrheit der Module funktionierte immer noch gut und lieferte über alles gesehen immer noch mindestens 80 Prozent der Leistung. Hersteller von Solarpanels garantieren in der Regel eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren.

    Energeiaplus hat bei Mauro Caccivio nachgefragt, was TISO-10 besonders macht. Caccivio leitet das Photovoltaik-Labor der Tessiner Fachhochschule SUPSI. «Es ist absolut erstaunlich. Wenn man sich die Schwarz-Weiss-Fotos von damals anschaut und sich den technologischen Fortschritt vergegenwärtigt, der seither erzielt wurde, versteht man, wie visionär das Projekt und wie mutig das Team dahinter war. TISO war für die spätere massive Verbreitung der Solarenergie bedeutend: Die Photovoltaik-Technologie war bereits zu Beginn ihrer industriellen Phase in der Lage, die für die Herstellung der Solarmodule benötigte Energie um ein Vielfaches ins Stromnetz zurückzuliefern. Dies ist entscheidend, um die Auswirkungen auf Umwelt und Natur so gering wie möglich zu halten, und dies gilt heute umso mehr, angesichts der enormen Weiterentwicklung, die wir erleben.

  • EWA-energieUri schafft neue Solargemeinschaft

    EWA-energieUri schafft neue Solargemeinschaft

    EWA-energieUri realisiert in Schattdorf die Solargemeinschaft Uri. Wie der Urner Energieversorger mitteilt, will er auf dem Dach der Stiftung Behindertenbetriebe Uri eine Photovoltaikanlage realisieren, an der sich auch private Interessentinnen und Interessenten beteiligen können. Diese können ab sofort einzelne Quadratmeter der Anlage für einen Fixpreis von 339 Franken reservieren. Dafür erhalten sie über 20 Jahre Solarstrom.

    Die Anlage soll auf 260 Quadratmetern pro Jahr insgesamt 49‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Pro Quadratmeter sind das 165 Kilowattstunden, rund 4 Prozent des Verbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Frühjahr 2023 geplant. Interessierte können ihren Anteil bereits jetzt auf meinurstrom-sun.ch reservieren.

    „Die Solargemeinschaft Uri ist ein attraktives Produkt, um einfach und unkompliziert auch ohne eigenes Dach Solarstrom zu produzieren und beziehen“, wird Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA-energieUri, in der Mitteilung zitiert.