Schlagwort: Projekt

  • Swiss Prime Site und Superlab bauen Laborflächen in Schlieren

    Swiss Prime Site und Superlab bauen Laborflächen in Schlieren

    Swiss Prime Site Immobilien ist mit Superlab Suisse eine Partnerschaft eingegangen. Superlab ist Anbieterin von Labor- und Forschungsflächen. Laut Medienmitteilung stellt Superlab Suisse betriebsbereite und voll ausgestattete Forschungs- und Laborflächen zur Verfügung sowie Betriebsdienstleistungen bereit. Es verfüge bereits über einen solchen Standort in Lausanne. Beide Partner planen, Standorte in Basel und Schlieren mit mehr als 10‘000 Quadratmetern Gesamtfläche zu entwickeln. Das Labor in Schlieren wird nach Angaben von Superlab Suisse 5400 Quadratmeter Fläche haben.

    Die Limmatstadt beherberge Einrichtungen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), der Universität Zürich (UZH) und Forschungszentren von zahlreichen nationalen und internationalen Pharmaunternehmen. Entsprechend stark seien Laborflächen nachgefragt, heisst es. In Schlieren plant Swiss Prime Site Immobilien auf dem Areal JED ein modernes Neubauprojekt. Darin sollen in Zusammenarbeit mit Superlab Suisse auf zwei Stockwerken Forschungs- und Laborflächen für Start-ups, Ausgründungen oder etablierte Unternehmen entstehen.

    „Durch die direkte Nachbarschaft zum Wagi-Areal in Schlieren und dem Technologiepark in Basel können Unternehmen aus dem Bereich Life Science von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren“, wird Zhang Xi, CEO von Superlab, zitiert. In Basel solle am Stücki Park in den kommenden 18 Monaten ein hochmodernes Gebäude mit Labor- und Forschungsflächen von Superlab Suisse entstehen.

    Für Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien, sind der moderne Ausbaustandard, die Flexibilität der Flächen sowie die Gewährleistung von Support und Services zentrale Erfolgsfaktoren. Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse verfügten zusammen über das notwendige Know-how, um den Flächenbedarf im Bereich Labor- und Forschungsflächen zu gewährleisten, wird Kaleja zitiert.

  • Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Der Medizinstandort Zürich erhält ein neues chirurgisches Forschungs- und Lehrzentrum. Seit dem 26. Januar wird der Operation Room X (OR-X) der Universitätsklinik Balgrist gebaut. Seine Inbetriebnahme für die Testphase ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen.

    Laut einer Medienmitteilung schafft der OR-X neue Möglichkeiten für die chirurgische Forschung, Entwicklung und Lehre. Er soll laut Klinikum die Möglichkeit bieten, neue Technologien auf Basis von Erweiterter Realität, Robotik und Künstlicher Intelligenz effizienter zu entwickeln und zu validieren. So gelangten neue Technologien schneller in die klinische Anwendung. Zudem könnten angehende Chirurginnen und Chirurgen in einem realitätsnahen Operationssaal lernen und praktische Erfahrungen sammeln.

    „Moderne chirurgische Innovation und Lehre sollte in einer möglichst echten Umgebung geschehen, vor dem Einsatz an Patientinnen und Patienten“, so Mazda Farshad, Medizinischer Direktor und Initiator des OR-X, in einer früheren Mitteilung des Spitals. „Deshalb bauen wir einen Simulations-Operationssaal, fokussiert auf die Orthopädie, jedoch offen für den Fachbereich Chirurgie.“ Mit dem OR-X werde eine Infrastruktur geschaffen, die laut Balgrist dazu beiträgt, „bei der Entwicklung von chirurgischen Innovationen an vorderster Front mitzuwirken“.

  • Ausschreibung Binding Preis für Biodiversität 2022: 100’000 Franken für Biodiversität im Siedlungsraum

    Ausschreibung Binding Preis für Biodiversität 2022: 100’000 Franken für Biodiversität im Siedlungsraum

    Mit dem Preis für Biodiversität sucht die Sophie und Karl Binding Stiftung wegweisende, inspirierende Projekte im Siedlungsraum, die eine hohe biologische Vielfalt bewirkt haben. Mit der zweiten Ausschreibung möchte sie neue Vorbilder finden, die zeigen, wie sich modern gestaltete, dicht bebaute Siedlungsräume und die Förderung der einheimischen Flora und Fauna vereinen lassen. Gesucht sind insbesondere Lösungen, die sich auch auf andere Standorte übertragen lassen, somit skalierbar sind und eine Breitenwirkung entfalten. Besonders wünschenswert sind Projekte, die dank Beteiligung unterschiedlicher Akteure innovative, integrative und wirksame Lösungen hervorgebracht haben.


    Mit Biodiversität Gesundheit und Lebensqualität fördern
    Bei der Planung, beim Bau wie auch beim Unterhalt von Liegenschaften und Arealen kann für die biologische Vielfalt viel bewirkt werden. Naturnah gestaltete Grünräume leisten einen Beitrag zu Klimaschutz und -anpassung, steigern die Standortattraktivität, tragen zu Erholung und Gesundheitsförderung bei oder stimulieren soziale Begegnungen. Solche Ansätze, die Biodiversitätsförderung mit der Steigerung von Lebensqualität verbinden, sind gefragt.

    Reichen Sie Ihr wegweisendes Projekt jetzt ein auf www.preis-biodiversitaet.ch!
    Die Stiftung und die sechsköpfige Fachjury laden Projektteams aus den Bereichen Planung, Bau, Unterhalt sowie Behörden, Organisationen und Projektgruppen ein, ihre bereits realisierten Projekte zur Biodiversitätsförderung im Siedlungsraum einzureichen. Der Preis richtet sich nicht an Einzelpersonen oder an Projekte auf kleinen Flächen von weniger als 5000 Quadratmetern.


    Alle Informationen zur Teilnahme an der Ausschreibung sind auf der Webseite www.preis-biodiversitaet.ch aufgeschaltet. Die Projekteingabe erfolgt über das Online-Formular. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022.

  • Steiner verkauft Projekt «Widacher» an Fortimo

    Steiner verkauft Projekt «Widacher» an Fortimo

    Während der ersten Bauphase wird Fortimo 16 Reiheneinfamilienhäuser sowie 42 Wohnungen im Minergie-Standard erstellen. Letztere verteilen sich auf drei  Mehrfamilienhäuser, die neu errichtet werden, sowie zwei bestehende denkmalgeschützte Gebäude. Das neue Quartier wird attraktive Wohnungsangebote, private Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftlich genutzte Begegnungszonen aufweisen. Die Steiner AG verfolgte bei diesem Projekt von Beginn weg das Ziel, ein brachliegendes Industrieareal in einen neuen lebenswerten Wohnort im Grünen zu verwandeln. Bestehende denkmalgeschützte Gebäude wie die Scheune und die Alte Post wurden sorgsam ins Projekt integriert und werden nun im Rahmen der Realisierung für Wohn- und Gemeinschaftsräume wiederbelebt.

    Fokus auf Immobilienentwicklung
    Aufgrund einer Portfolioanpassung hat sich die Steiner AG entschieden, die teilweise bereits baubewilligte Arealentwicklung noch vor der Phase der Ausführung zu verkaufen. Michael Schiltknecht, Co-CEO der Steiner Gruppe, freut sich sehr über die erfolgreiche Transaktion: «Mit Fortimo können wir dieses tolle Projekt an ein langjähriges Partnerunternehmen übergeben, wodurch die erfolgreiche Realisierung und Weiterentwicklung dieser attratkiven Wohnüberbauung sichergestellt ist.» Er ergänzt: «Aus einem ehemaligen Industrieareal haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt mit grossem Potenzial entwickelt, dessen Erfolgsgeschichte nun durch Fortimo fortgesetzt wird.»

    Ein Grossprojekt in drei Etappen
    Der Baubeginn der ersten Etappe wird bei plangemässem Projektverlauf im Sommer 2022 erfolgen. Das Gesamtprojekt, welches aus drei Etappen besteht und dereinst 165 Wohneinheiten in 10 Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäusern umfassen soll, wird in den nächsten Jahren abgeschlossen sein.

    Ländlich und doch zentral
    Die Nähe zu Zürich, ein eigenständiger Dorfcharakter sowie ein buntes Vereinsleben machen die aargauische Gemeinde Fischbach-Göslikon als Wohnort besonders attraktiv. Das Areal Widacher ist ruhig gelegen und punktet mit wunderbarem Weitblick und bester Verkehrsanbindung. Von hier aus sind die öffentlichen Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und die natürlichen Ufer der Reuss mit ihren Sandbänken rasch zu Fuss erreichbar.

    Steiner AG
    Steiner AG, einer der führenden Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer (TU/GU) in der Schweiz, bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Neubau, Umbau sowie Immobilienentwicklung an. Das 1915 gegründete Unternehmen hat über 1’500 Wohnbauprojekte, 540 Geschäftsliegenschaften, 45 Hotels und 200 Infrastrukturanlagen wie Universitäten, Schulen, Spitäler, Altersheime und Justizvollzugsanstalten errichtet. Die Steiner AG hat ihren Hauptsitz in Zürich und ist mit Niederlassungen in Basel, Bern, Genf, Tolochenaz und Luzern vertreten.

    Fortimo AG
    Fortimo schafft Mehrwert, mit Freude und Begeisterung, unabhängig davon, ob sie Immobilien entwickeln, halten oder betreiben. Verantwortungsbewusst und nachhaltig erbringen die über 80 Mitarbeitenden der Fortimo  am neuen Hauptsitz in St.Gallen eine jährliche Wertschöpfung von weit über 200 Millionen CHF. 2020 erstellte Fortimo so viele Wohneinheiten wie noch nie, und anfangs 2021 überschritten die im eigenen Bestand gehaltenen Immobilien die Milliardengrenze. Durch die Kombination von Investition, Entwicklung und Betrieb entstehen wertvolle Synergien, die letztendlich den Nutzern der Immobilien zugutekommen.

  • Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Im Rahmen einer Sanierungsarbeit in der Therme Bad Ragaz SG hat das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger die Bodenbeläge erneuert. Laut einer Mitteilung von Walo auf Facebook wurde dabei der Walo Einstreubelag Haypanol D mit einer speziellen Systemkonstellation verlegt.

    Im Thermalbad waren laut der Firmenmitteilung hohe Anforderungen an Rutschsicherheit, UV-Beständigkeit und Optik gestellt worden. In der von Walo verwendeten Systemkonstellation seien diese Bedingungen des Auftraggebers Grand Resort Bad Ragaz erfüllt worden. Der mehrschichtige Aufbau des Belags und dessen technische Eigenschaften wiesen zudem eine hohe chemische Beständigkeit auf, so dass verschiedene Reinigungsmittel, Fette, andere Abscheidungen und chemische Lösungen dem Belag nichts anhaben können.

    Der Architektur der bekannten Therme mit ihrem besonderen Erscheinungsbild entspreche der schneeweisse Belag, heisst es bei Walo.

  • Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Die Steiner Investment Foundation will das Isola-Areal unweit des Ortskerns von Breitenbach zu einem Wohn- und Gewerbegebiet umbauen. Damit hat die Eigentümerin des elf Hektar grossen Geländes die Baudienstleisterin Steiner AG beauftragt, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Einwohner von Breitenbach sollen ab dem kommenden Jahr in den Entwicklungsprozess einbezogen werden.

    Ausserdem will die Projektentwicklerin das direkt an der Lüssel gelegene Isola-Areal für die Bevölkerung öffnen. „Diese kann sich auf neue, ansprechende Begegnungs- und Grünzonen freuen, welche anstelle der bestehenden Betriebsstrassen und Lagerflächen entstehen werden“, wird Stefan Gabriel, Teamleiter Immobilienentwicklung bei der Steiner AG, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das neue Quartier soll nicht in Konkurrenz zum Dorfzentrum, sondern als Ergänzung dazu entstehen. Derzeit finde ein intensiver Austausch mit der Gemeindeverwaltung Breitenbachs über die jeweiligen Vorstellungen und Erwartungen statt. Als Grundlage für ein gemeinsames Verständnis der räumlichen Entwicklung des Areals werde zudem ein städtebauliches und freiraumplanerisches Testplanungsverfahren durchgeführt, heisst es in der Medienmitteilung. Renommierte Architekturbüros und Landschaftsarchitekten würden eingeladen, Vorschläge auszuarbeiten.

    Baubeginn für die erste Etappe sei voraussichtlich im Jahr 2029. Während der Planungsphase wolle das Unternehmen aber bereits Zwischennutzungen ermöglichen und gegebenenfalls einzelne Umnutzungsprojekte in bestehenden Gebäuden vorziehen.

    Die Steiner Invest Foundation, eine Züricher Vermögensverwaltung für Schweizer Pensionskassen und Anlagestiftung der Steiner AG, hatte die 114’280 Quadratmeter grosse Fläche mit ihren weitgehend leerstehenden Industrie- und Lagerhallen im Frühling 2021 erworben.

  • Regionalwerke Baden wollen Verwaltungsgebäude aufstocken

    Regionalwerke Baden wollen Verwaltungsgebäude aufstocken

    Das als kommunales Baudenkmal eingestufte Verwaltungsgebäude der Regionalwerke Baden AG soll vergrössert werden. Die Planung sieht laut Medienmitteilung eine Aufstockung des Werkstattflügels und die Erweiterung der Tiefgarage am Firmenstandort an der Haselstrasse im Zentrum von Baden vor. Die Erweiterung der Büroräumlichkeiten stehe im Einklang mit der strategischen Entwicklung der Regionalwerke AG Baden und stelle den Standort auch in Zukunft sicher.

    Das Verwaltungsgebäude wurde 1934 von den Architekten Robert Lang und Hans Loepfe im Stil des „neuen Bauens“ erstellt. Das Gebäude wurde 1987 bis 88 saniert. Die Betonfassade wurde 1987 mit dem Heimatschutzpreis ausgezeichnet. Der ursprüngliche städtebauliche Kontext des Baus habe sich von 1999 bis 2005 mit der Errichtung des Langhauses und des Nordhauses verändert. Der geplante Erweiterungsbau nehme die städtebaulichen Entwicklungen auf und respektiere die vorhandene Bausubstanz. Mit Vertretern aus Denkmalpflege, Heimatschutz sowie der Stadtbildkommission seien mehrere Varianten eingehend diskutiert worden.

    Als nächstes werde die Regionalwerke AG Baden im Rahmen eines Vorentscheidsgesuchs wesentliche baurechtliche Rahmenbedingungen klären, heisst es in der Medienmitteilung. Die Realisierung des Bauprojekts sei für 2024 geplant.

    Die Regionalwerke AG Baden versorgt mit 135 Mitarbeitenden die Stadt und teilweise die Region mit Energie und Trinkwasser.

  • Gartenstadt – Stadt und viel Natur

    Gartenstadt – Stadt und viel Natur

    Am Anfang stand ein Konzeptwettbewerb: Von drei teilnehmenden Architekturbüros machte schliesslich Think Architecture AG mit Koch Kommunikation AG das Rennen: «Es war der geglückte Versuch, das Marketing von Anfang an ins Projekt einzubinden und nicht erst später im Verfahren einzubringen», erinnert sich Corinne Ruoss, Teamleiterin Entwicklung bei Mobimo. Der Aussenraum der Eigentumswohnungen wurde sehr hoch gewichtet. Die Grundrisse sind modern, funktional und flexibel. Die Wohnungen locken mit einem grosszügigen Aussenraum von mindestens 14 Quadratmetern und einem Cheminée. Das Wohnraumklima im Gebäude (Eco), wie auch die Energiebilanz (Minergie) spielen eine zentrale Rolle: «Das Gebäude ist im Minergie-Eco-Standard geplant. Ein grosszügiges Treppenhaus wird mit Tageslicht natürlich erhellt. Und ein besonderer Hingucker ist die vertikal strukturierte Holzfassade mit ebensolchen Holzlatten. Die Balkone sind in die Fassade integriert, sodass sich in der Gesamtschau von aussen eine Einheit ergibt», ergänzt Ruoss.

    Hauseigener Strom und E-Mobility
    Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach generiert hauseigenen Strom, und die Parkplätze in der Tiefgarage sind für E-Mobility vorgesehen. In Anlehnung an die «Gartenstadt» ist der Einsatz von natürlichen Materialien geplant. Für eine gute Biodiversität sind einheimische Pflanzen vorgesehen, auf den Balkondächern gibt es eine Schmetterlingswiese (Intensivbegrünung), und es sind nur wenig versiegelte Flächen eingeplant. Zur Umgebung gibts einen fliessenden Übergang mit weichen Formen, Bäumen und Sträuchern. So gesehen passt die Siedlung ganz zur Mobimo-Auswahl ihrer Projektstandorte auf eine städtische oder stadtnahe Lage und eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel: «In der Umsetzung sind uns eine überzeugende Architektur und ein hoher Ausbaustandard wichtig, zudem achten wir stark auf Nachhaltigkeit … und ja: Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist letztlich entscheidend für die Resonanz am Markt.»

  • Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Derzeit gilt bei umweltfreundlichen Investitionen in Immobilien eine Karenzfrist. Erst fünf Jahre nach Erbauung der Liegenschaft sind solche Investitionen steuerlich abzugsfähig. Im vergangenen Dezember hat Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) eine Motion eingereicht, mit der die Verkürzung dieses Karenzfrist gefordert wird.

    Angesichts hoher Erstellungskosten seien die finanziellen Grenzen besonders jüngerer Bauherrschaften für ökologische Massnahmen beim Neubau nachvollziehbar, schreibt Zanetti in seiner Motion. Stelle sich nach Fertigstellung des Baus heraus, „dass entsprechende ökologisch erwünschte Zusatzinvestitionen finanziell tragbar wären“, werde sich die Eigentümerschaft angesichts der fünfjährigen Karenzfrist jedoch „hüten, diese Investitionen unverzüglich an die Hand zu nehmen“. Dies sei „aus ökologischer Sicht bedauerlich“, meint Zanetti.

    Die vom SP-Ständerat geforderte Verkürzung der Karenzzeit kann nun aufgegleist werden. Nach Unterstützung durch den Bundesrat und der Annahme der Motion vom Ständerat habe jetzt auch der Nationalrat den Vorstoss „diskussionslos angenommen“, informieren die Parlamentsdienste in einer Mitteilung. Nun ist der Bundesrat am Zug. Er muss die rechtlichen Grundlagen für die Verkürzung der Karenzfrist schaffen. Zudem sollen dabei bisher unterschiedliche Handhabungen zwischen den Kantonen harmonisiert werden.

  • Holzbauprojekt für das Rockwell-Areal

    Holzbauprojekt für das Rockwell-Areal

    Das Aarauer Aeschbachquartier mit 167 Mietwohnungen, 92 Eigentumswohnungen, der Aeschbachhalle und dem Oehlerpark sowie 4600 Quadratmeter Gewerbeflächen wird erweitert. Neu wird ein grosser Teil des Rockwell-Areals, das zum Westteil des Torfelds Süd gehört, ans bestehende Quartier angebunden. Möglich wird dies, weil die Rockwell Automation GmbH den Betrieb dort grösstenteils aufgibt. Lediglich die Bereiche Forschung und Entwicklung verbleiben am Standort.

    Die Eigentümerin des Areals, die Mobimo Management AG, lud fünf Architekturbüros zur Teilnahme an einem Studienauftrag ein. Die Vorgaben waren so definiert: Das Projekt soll in Holzbauweise ausgeführt werden und den Standard SNBS Gold erfüllen. Ausserdem wünschte sich die Bauherrin einen deutlichen Kontrast zu den bereits bestehenden und geplanten Liegenschaften im Torfeld Süd.
    Baumberger & Stegmeier Architekten aus Zürich gingen als Sieger aus dem Verfahren hervor. Ihr Projekt sieht in Zusammenarbeit mit Hoffmann Müller Landschaftsarchitekten und Pirmin Jung Holzbauingenieur eine Aufstockung der historischen Halle 5 vor. Diese wird durch einen hofartigen Neubau in der gewünschten Holzbauweise sowie einen geräumigen Platz ergänzt. So entstehen 110 barrierefreie Mietwohnungen unterschiedlicher Grössen. Zudem sind alternative Wohnformen wie Clusterwohnungen sowie fünf Gewerbeeinheiten projektiert. Der Holzbau wird konsequent auch im Innern der Liegenschaft umgesetzt. Mehrere Grünflächen und Bäume finden sich über das Gelände verteilt und nehmen die Vision des Aeschbachquartiers auf – diejenige eines «Urban Village».

    Mitte 2023 soll der erste Spatenstich erfolgen. Die Fertigstellung ist auf Mitte 2025 vorgesehen.

  • Hotel Rotbuche: Energie- effizienz, Ökologie und Komfort

    Hotel Rotbuche: Energie- effizienz, Ökologie und Komfort

    Mitte Februar vergangenen Jahres fand der Spatenstich für das Hotel Rotbuche in Rapperswil-Jona statt. Die drei Anforderungen und Vorgaben an die Energieversorgung und an das Energiesystem für das neue Hotel waren klar: Energieeffizienz, Ökologie und Komfort. Um diese Vorgaben umzusetzen, wurden als Energiequelle für die Wärmepumpe Erdwärmesonden gebohrt und in Zusammenarbeit mit der Energie Zürichsee Linth (EZL) ein nachhaltiges Energiekonzept erarbeitet. Die EZL wird auch die Gebäudetechnik als Contractor betreiben und warten.

    Massnahmen zur Wärmerückgewinnung
    «Über die reversible Wärmepumpe kann Wärme für Heizzwecke und für das Brauchwarmwasser bereitgestellt werden», erklärt Roman Fausch, Projektleiter Energiedienstleistungen bei der EZL. Im Sommer bestehe die Möglichkeit, das Gebäude energieeffizient direkt über Erdwärmesonden zu kühlen, so der Fachmann. Bei hohem Kühlbedarf besteht zusätzlich die Möglichkeit, Kälte von der reversiblen Wärmepumpe zu nutzen. Weiter werden verschiedene Massnahmen zur Wärmerückgewinnung verbaut und dank einer intelligenten Steuerung auch bedarfsgerecht geregelt. «Im Zusammenhang mit Energie und Nachhaltigkeit ist es für uns eines der nachhaltigsten Hotelprojekte, welches wir planen und realisieren durften», sagt Stefano Ghisleni, Generalplaner der Ghisleni Partner AG, mit Sitz in Rapperswil, Zürich, St. Gallen und Zug.

    Beim Moxy Hotel Rotbuche stammt die natürliche Wärme aus rund 200 bis 250 Meter Tiefe. Die 23 Sonden, verteilt über die gesamte Baufläche, entziehen dem Erdboden 10 bis 15 Grad. Die Wärme wird durch eine Trägerflüssigkeit in die Wärmepumpe im Gebäude eingespeist und umgewandelt. So gelangt sie ins Heiz- und Klimasystem des Hotels. Die gesamte Länge des Erdsonden-Leitsystems misst mehr als fünf Kilometer.

    Senkung der Raumtemperaturen bis zu vier Grad
    Die Projektverantwortlichen betonen, dass der Grundbedarf für die Raumkühlung in den wärmeren Jahreszeiten im Hotel Rotbuche mit dem umweltschonenden Free-Cooling-System gedeckt werden kann. Damit sei eine Senkung der Raumtemperaturen bis zu vier Grad möglich. Dies hat einen positiven Nebeneffekt: Die abgeführte Wärme wird wiederum in den Erdsonden zwischengespeichert und kann für die Warmwasseraufbereitung oder im Winter für die Wärmeeinspeisung genutzt werden. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach wird für das Betreiben der Wärmepumpe installiert. Sie soll mit rund dreissig Prozent ausreichend Deckung bieten, um einen Teil des geforderten Strombedarfs zu decken. «Der massvoll gesteuerte Ausgleich von Wärme und Kälte macht ein kontinuierliches Raumklima ohne massive Temperaturschwankungen möglich», sagt Projektleiter Roman Fausch. Die ersten Gäste können dies ab kommenden Herbst selber fühlen. Zu diesem Zeitpunkt soll das neue Hotel «Rotbuche» mit seinen 86 Zimmern eröffnet werden. ■

  • Batterieprojekt soll Seetransporte nachhaltiger machen

    Batterieprojekt soll Seetransporte nachhaltiger machen

    Das Projekt Current Direct soll die Treibhausgasemissionen im Seetransport um bis zu 482’000 Tonnen CO2-Äquivalente jährlich verringern, erläutert Blackstone Resources in einer Mitteilung. Der Zuger Batterieexperte ist einer von insgesamt 13 Partnern, die das als Energy as a Service angelegte Projekt aufgegleist haben. Die Europäische Union unterstützt Current Direct über ihr Forschungsprogramm Horizon 2020.

    Blackstone Resources steuert zum Projekt im 3D-Druck hergestellte Lithium-Ionen-Batteriezellen bei. Bei deren Herstellung werden laut Mitteilung modernste Materialien angewendet, die die Kosten der Herstellung senken. Zudem können die verwendeten Materialien wiederverwertet werden.

    Insgesamt will Current Direct die Kosten für batterieelektrisch betriebene Schiffsantriebe um die Hälfte reduzieren. Über das Energy as a Service-Modell werden Schiffseigner ausserdem von den Kapitalkosten entlastet. Somit biete Current Direct „Energieunternehmen, institutionellen Investoren und staatlichen Akteuren einen Mechanismus, um sich an der grünen Transformation der europäischen Handels- und Passagierflotte zu beteiligen“, schreibt der Zuger Batterieexperte.

  • Glarner Investoren entwickeln Kartoni-Quartier

    Glarner Investoren entwickeln Kartoni-Quartier

    Bereits 2013 hatte die Gemeinde Glarus die Gebiete Kartoni-Areal und Untere Allmeind in Glarus im Rahmen ihrer Richtplanung zu Entwicklungsschwerpunkten erklärt, informiert die Projektgesellschaft Kartoni Quartier AG in einer Mitteilung. Hier soll ein gemischtes Wohn- und Arbeitsquartier mit privaten, halbprivaten und öffentlichen Freiräumen entstehen. Ein Steg für Fussgänger und Velos über die Linth wird das Quartier direkt an den Bahnhof und das Zentrum von Glarus anbinden.

    Für die Umsetzung des Projekts habe die Projektleitung Sutter Projects in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Glarus nun zwei lokale Investoren gewinnen können, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei handelt es sich zum einen um die Glarner Pensionskasse. Sie wird in der Mitteilung als Garantin für „ein nachhaltiges und weitsichtiges Projekt, das keine Immobilienspekulationen zulässt“ bezeichnet.

    Zum anderen haben Sutter und Gemeinde die Trümpi Immobilien AG für das Projekt begeistern können. Die Glarner Immobiliengesellschaft sei „eine lokale Partnerin, die Projektentwicklung und das Bauen von Grund auf versteht“, heisst es in der Mitteilung.

    Gemeinsam mit der Immolmpuls AG von Robert Sutter haben die Investoren nun die Projektgesellschaft Kartoni Quartier AG gegründet. Sie wird die Umsetzung der Baupläne auf dem Kartoni-Areal übernehmen. Dafür hat die Kartoni Quartier AG laut Mitteilung bereits alle Liegenschaften des Areals von den bisherigen Eigentümern erworben.

  • GOFAST und Fast Food gehen zusammen

    GOFAST und Fast Food gehen zusammen

    Der Schweizer Schnellladeanbieter GOFASTlanciert zusammen mit McDonald’s Schweiz ein Projekt für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos. Laut Medienmitteilungsollen an zahlreichen Standorten der Schnellrestaurantkette insgesamt 90 Ladestationen für Elektrofahrzeuge neu entstehen. Dass GOFAST mit McDonald’s Schweiz einen neuen Partner für sich gewinnen konnte, sei für die steil wachsende Zahl von E-Autofahrenden ein wahrer Glücksfall, wird Domenic Lanz, Geschäftsführer des 2016 gegründeten E-Mobilitätsunternehmens GOFAST in der Mitteilung zitiert. GOFAST steht als Abkürzung für GOtthard FASTcharge AG mit Sitz in Zürich.

    Die übliche Ladezeit von 20 bis 30 Minuten für eine Reichweite von – je nach Modell und Ladekapazität der Batterien – um die 300 Kilometer kann so genutzt werden, während man sich im Restaurant verpflegt. Bei GOFAST HPC-Ladern (High-Power-Charging) können E-Autofahrende ihr Fahrzeug mit Leistungen von bis zu 150 Kilowatt nachladen, wird in der Mitteilung erläutert. Im Idealfall könnten damit in zehn Minuten bis zu 150 Kilometer Reichweite gewonnen werden. Geladen werde ausschliesslich mit Schweizer Strom aus erneuerbaren Energien.

    Der Ausbau beginnt am McDonald’s-Restaurants an der Autobahnausfahrt Martigny mit sechs Ladeplätzen. Die nächsten Stationen sind dann die McDrives in Hinwil, Kölliken, La Tour-de-Trême und Lugano. Aglaë Strachwitz, Managing Director von McDonald’s Schweiz, wird in der Mitteilung zitiert: „Seit Jahren setzen wir uns bei McDonald’s gemeinsam für die Umwelt ein. So fährt unser Logistikpartner mit Biodiesel und Biogas, hergestellt aus unseren Küchenabfällen. Wir setzen auf den Zug als Transportweg, beim Strom auf Wasserkraft und nun verstärkt auch auf schnelle Ladestationen für unsere Gäste.“

  • Ersatzmodule mehrerer Solarteure bilden neue Anlage

    Ersatzmodule mehrerer Solarteure bilden neue Anlage

    In St.Gallen haben mehrere Solarteure übrig gebliebene Module bereits realisierter Photovoltaikanlagen zusammengetragen. Jetzt produzieren sie auf dem Dach des Lattich genannten Gebäudes am St.Galler Güterbahnhof gemeinsam Solarstrom. Das ungewöhnliche Projekt, über das die Stadt St.Gallen in einer Medienmitteilung informiert, liefert Sonnenenergie für zehn Vierpersonenhaushalte.

    Bei dieser Photovoltaikanlage handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der St.Galler Stadtwerke (sgsw) und fünf Solarteurfirmen, die über das Qualitätslabel Solarprofi von Swisssolar verfügen: Helion, Etavis Grossenbacher AG, Grob AG Gebäudehüllen, Huber + Monsch AG und solarmotion gmbh. Sie alle lieferten die nicht mehr benötigten Solarmodule. Die Anlage haben sie gemeinsam mit den sgsw projektiert und erstellt.

    Die beteiligten Partner erhalten als Gegenleistung für ihr Mitwirken an dem Projekt Solarstromeinheiten auf dem Lattich-Dach und profitieren so von einer Gutschrift auf ihren Stromrechnungen. Für die Öffentlichkeit sind weiterhin Solarstromeinheiten der St.Galler Solar Community auf dem Dach der Eishalle Lerchenfeld erhältlich.

  • Leclanché baut grösste Solaranlage der Karibik

    Leclanché baut grösste Solaranlage der Karibik

    Das Energiespeicherunternehmen Leclanché hat zusammen mit der Regierung des karibischen Inselstaats St. Kitts und Nevis und der staatlichen Electric Company (SKELEC) den ersten Spatenstich „für ein bahnbrechendes Projekt“ unternommen. Wie es in einer Medienmitteilung des Energiespeicherunternehmens heisst, soll in den kommenden 18 Monaten auf einem 102 Hektar grossen Grundstück der Regierung das grösste Solarstromerzeugungs- und Speichersystem der Karibik entstehen. Im ersten Betriebsjahr werde es etwa 61’300 Megawattstunden Strom erzeugen.

    Das 70-Millionen-Dollar-Mikronetz-Projekt wird von Leclanché gebaut. Es solle ein Modellprojekt auch für andere Inselstaaten darstellen. Gemeinsam mit dem wichtigsten Subunternehmer, der spanischen Grupotec, werde das Walliser Unternehmen eine schlüsselfertige Solar- plus Speicherlösung bereitstellen. Leclanché werde die Anlage im Rahmen seines strategischen Bau-, Eigentums- und Betriebsmodells über seine Tochtergesellschaft SOLEC Power Ltd. mit Partner Solrid Ltd. besitzen und betreiben.

    Bisher liefern Tanker wöchentlich Dieselkraftstoff an. Premierminister Timothy Harris bezeichnete das Projekt laut der Mitteilung als Meilenstein für sein Land, den Tourismus, die Wirtschaft und die gesamte karibische Region: „Dieses visionäre Projekt wird dazu beitragen, unsere Energieunabhängigkeit zu sichern.“ Es werde in 20 Jahren „fast eine dreiviertel Million Tonnen“ Kohlendioxidemissionen einsparen.

    Gemeinsam habe man vor Ort ein System entworfen, das SKELEC kostspielige Vorabinvestitionen erspart, so Leclanché-Geschäftsführer Anil Srivastava: Im Rahmen einer 20-jährigen Stromabnahmevereinbarung werde Leclanché an SKELEC zu einem Pauschalpreis über diesen gesamten Zeitraum saubere, erneuerbare Energie verkaufen.

  • deltaVERDE

    deltaVERDE

    Prämisse
    deltaZERO ist «eine Gruppe von Designern aus den Bereichen Architektur und Stadtplanung, die Gebäude und Städte für den Mann des 21. Jahrhunderts bauen wollen». Die Gruppe ist in der Schweiz führend bei der Planung emissionsfreier Gebäude und hat einige selbst beworbene Prototypengebäude entwickelt, um die in den Projekten des Studios vorgeschlagenen Systeme direkt zu überprüfen.

    2008 schlug das deltaZERO-Gebäude in Paradiso einen neuen Standard für Niedrigenergiegebäude der Zukunft vor, der sich durch Flexibilität und Transparenz auszeichnet. Es folgte deltaROSSO, ein Prototypengebäude, ein Mietgebäude für gemischte Wohn- und Verwaltungszwecke, das mit dem Sonderpreis der Schweizerischen Solaragentur 2019 für das beste Mehrfamilienhaus mit positiver Energie ausgezeichnet wurde

    Jetzt wird der „Prüfstand“ durch den DeltaVERDE-Komplex dargestellt, in dem die bereits in den vorherigen Prototypen vorgeschlagenen Eigenschaften weiterentwickelt werden.

    Eigenschaften
    Der Komplex mit 5’000 m2 und 86 Parkplätzen zeichnet sich durch zwei bewohnbare Volumen aus, die auf einem Sockel stehen, der als Garage, Lager- und Technikraum dient.

    Das Grundstück, das den Aktionären von deltaZERO gehört, kommt einer im Urteil gewachsenen Baugenehmigung zugute.

    In Übereinstimmung mit der DeltaZERO-Philosophie wurde das Gebäude so entwickelt, dass es folgende Merkmale aufweist:
    – Achtung der Umwelt, daher keine höheren Emissionen in die Atmosphäre und Energieerzeugung als der Verbrauch
    – höher als der Verbrauch
    – maximale Flexibilität dank eines modularen Designkonzepts mit der daraus resultierenden Möglichkeit, Ziel und Partitionen entsprechend den Marktanforderungen zu ändern; Dank des abnehmbaren Strahlungsbodens mit deltaZERO-Konzepten ist die Transformation jederzeit einfach
    -hoher Wohnkomfort mit Belüftung
    kontinuierliche, große heiße und kalte Strahlungsoberflächen mit folglich reduziertem Temperaturdelta in der Verteilung
    ne, gefilterte und ionisierte Luft, Hausautomation

    Ort
    Chiasso ist eine Stadt wenige Kilometer von den Seen Lugano und Como entfernt und in der Nähe ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Es ist der ideale Ort für diejenigen, die in Ruhe leben und gleichzeitig mit lokalen und internationalen Verkehrs- und Servicenetzen verbunden sein möchten.

    deltaVERDE befindet sich in der Via Sottopenz, nur wenige Schritte vom historischen Zentrum entfernt und inmitten des Grüns des Penz-Hügelparks mit seinen schattigen und entspannenden Wegen, die Möglichkeiten zur Erholung in der Natur bieten.

    Die Lage ist aus logistischer Sicht strategisch: In wenigen Minuten zu Fuß erreichen Sie den Bahnhof, den zentralen Platz der Gemeinde und alle Dienstleistungen. Der Standort erfüllt daher die Anforderungen einer jungen Kundschaft, die ein Leben ohne ständige Nutzung des Autos wünschen, auch wenn die Autobahn in der Nähe liegt.

    Innovation
    Integration von Technologien zur Energieeinsparung und Energieerzeugung.

    Implementierung neuer Konzepte, die darauf abzielen, die Flexibilität des Ziels und die Nutzung der Räume entsprechend den sich ständig ändernden Bedürfnissen des zeitgenössischen Benutzers zu gewährleisten.

    Die modernsten technologischen Systeme beinhalten keine Emissionen und keinen Verbrauch, maximale Flexibilität und hohen Komfort und garantieren folglich die Stabilität des kommerziellen Wertes der Immobilie auch langfristig.

    Positive Energie
    deltaVERDE produziert mehr Energie als es verbraucht dank:
    -Eine Konstruktion, die auf Masse und optimale Wärmedämmung achtet
    – eine Energieerzeugung mit zwei reversiblen Wärmepumpen
    – in die Gebäudehülle integrierte Solarkollektoren und Photovoltaikmodule

    Komfort
    – optimale Beleuchtung durch große Fenster garantiert
    – saubere Luft dank Belüftung
    Fortsetzung mit Luftfilterung und Ionisation
    – Sommerkühlung und Luftentfeuchtung
    – thermische Aktivierung der Dachmasse
    – Hausautomation und Möglichkeit der schnellen Anpassung des elektrischen Systems an die Bedürfnisse des Benutzers dank des abnehmbaren Doppelbodens

    Flexibilität
    Wahl eines Konstruktionssystems, das es ermöglicht, die Räume nach den Bedürfnissen des Benutzers zu unterteilen und sie während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes in ständiger Transformation an die Bedürfnisse des Wohnsitzes und der Arbeit anzupassen.

    Die Räume können daher Wohnungen, Büros oder gemischte Lösungen aufnehmen und können leicht modifiziert werden; Jede Etage kann je nach Bedarf in eine flexible Anzahl von Einheiten unterteilt werden.

    Niedrige Kosten
    Trotz der außergewöhnlichen Eigenschaften des Gebäudes in Bezug auf Technologie, Komfort und verwendete Materialien beabsichtigen wir, durch ein lineares und modulares Projekt Wohn- und / oder Verwaltungsräume von höchster Qualität in einem Gebäude mit positiver Energie auf den Markt zu bringen, dessen Kosten dem lokalen Durchschnittsmarkt entsprechen . Diese Designphilosophie führt zu einer langfristigen Erhaltung des Wertes des Gebäudes, trotz des Klimawandels und der Veränderungen der Nutzerbedürfnisse, die für unsere Gesellschaft in einer schnellen und ständigen Transformation charakteristisch sind. ■

  • Eine Lifestyle-Marke mischt  die Hotellerie in Zürich auf

    Eine Lifestyle-Marke mischt die Hotellerie in Zürich auf

    Das deutsche Hotelunternehmen Althoff Hotels wird gegen Ende des Jahres das traditionsreiche Hotel «Bellerive au Lac» in Zürich übernehmen. Seit Januar dieses Jahres wird das geschichtsträchtige Haus am Utoquai 47 vollständig umgebaut und danach als drittes AMERON Hotel in der Schweiz – zwei Hotels befinden sich in Davos und Luzern – und als erstes AMERON Boutique Hotel in der Schweiz eröffnet. «Grösse und Raumprogramm passen perfekt für den Umbau in ein AMERON Boutique Hotel», wird Thomas H. Althoff, Gründer und Inhaber der Althoff Hotels, in verschiedenen Medien zitiert.

    Hochstehendes Hoteldesign
    Als Interior Konzept hat Monoplan – ein auf Hotellerie spezialisiertes Architekturbüro mit Sitz in Zürich – eine modern interpretierte Weiterführung des bestehenden Hoteldesigns entwickelt, ist auf ihrer Homepage zu lesen. Dazu zählen hauptsächlich das Interior Design, die Ausführungsplanung sowie die gestalterische Leitung. «A World of Many Worlds» – so lautet das Credo der Hotelgruppe. Alle Hotels zeichnet ein kosmopolitisches Interior-Design aus, das gleichzeitig in jedem Haus einen individuellen Charakter hat. Das Haus wird über 61 Zimmer und Suiten, eine Erlebnisgastronomie sowie über unterschiedliche Tagungsräumlichkeiten verfügen. Läuft alles nach Plan, soll das Viersterne-Haus im Winter dieses Jahres eröffnet werden. ■

  • Vom Geschäftshaus zum Design-Hotel

    Vom Geschäftshaus zum Design-Hotel

    Am Beatenplatz, unweit des Zürcher Hauptbahnhofs, entsteht im denkmalgeschützten ehemaligen Geschäftshaus «Haus Du Pont» ein Budget-Design-Hotel der Münchner Hotelgruppe Ruby mit 208 Zimmern sowie ein Restaurant, welches von Candrian Catering betrieben wird. Über 100 Jahre lang beherbergte das Gebäude das Kino ABC aus dem Jahr 1913. In der Historie wird das «Haus Du Pont» der Zürcher Architekten Jakob Haller und Karl Schindler als palastartiges Gebäude bezeichnet. In der Tat: Der Vergleich ist passend.

    Schlichte und repräsentative Erscheinung
    Nun ein Blick in die Zukunft: Im Zuge der Umnutzung wird das grösstenteils denkmalgeschützte Gebäude grundsaniert. Dazu zählen dessen Tragstruktur, Treppenhäuser, Fassade und Dachaufbauten. Um eine elegante, schlichte und zugleich repräsentative Erscheinung zu verwirklichen, werden klassische Mittel eingesetzt, betonen die Projektverantwortlichen. Dazu zählen beispielsweise eine umlaufende Wandfriese. Das heisst ein lineares, waagrechtes Stilelement. Dieser schmale Streifen, umgrenzt, gliedert und dekoriert Teile des Bauwerks. Hinzu kommen strukturierte Wandoberflächen, ein Terrazzoboden sowie Sitz-Nischen in der Lobby. Die Philosophie der Hotelgruppe heisst «Lean Luxury – Luxus auf kleiner Fläche».

    Für die Architektur, das Interior Design, die Gesamtplanung sowie für die Bauleitung zeichnet das Zürcher Architekturbüro Monoplan verantwortlich. Besitzerin und Bauherrin des historischen Bauwerks ist die PSP Swiss Property, die 45 Millionen Franken in den Totalumbau investiert. Läuft alles nach Plan, werden die rund zweijährigen Bauarbeiten Ende 2021 beendet sein. ■

  • Vom ehemaligen Pfarrhaus zur sanft renovierten Ferienwohnung

    Vom ehemaligen Pfarrhaus zur sanft renovierten Ferienwohnung

    Baukultur erlebbar zu machen, heisst die Maxime der Stiftung für Ferien im Baudenkmal. Ab 2021 sollen beispielsweise die Renovationsarbeiten eines ehemaligen Pfarrhauses im Wallis beginnen, das zu einer Ferienwohnung umgebaut wird. Das ehemalige Pfarrhaus – «Kaplanei» genannt – steht im Walliser 400-Seelen-Dorf Ernen. Es wurde 1776 gebaut und bis 1952 als Pfarrhaus genutzt. Seither steht das Anwesen grösstenteils leer und verfällt zusehends. Das wird sich nun ändern, da die Stiftung Ferien im Baudenkmal das Gebäude Ende 2018 im Baurecht übernehmen konnte.

    Durch den langen Leerstand habe die «Kaplanei» gelitten, sagt Nancy Wolf, Verantwortlich für Marketing und Kommunikation bei der Stiftung. Obwohl die Eigentümerschaft, in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, die Aussenfassade samt Fenster und dem Dach restauriert hat, sind weder moderne Kücheneinrichtungen noch zeitgemässe Sanitär- und Heizungsinstallationen vorhanden.

    Gebäude mit eigener Hauskapelle
    Vorgesehen ist, sich bei den umfangreichen Sanierungsarbeiten – dazu gehört hauptsächlich die Instandsetzung der Innenräume – auf den Erhalt der bestehenden Substanz zu konzentrieren. Einzig die Einbauten in Küche und Bad sollen in einer zeitgenössischen Formensprache zurückhaltend umgesetzt werden. Das wohlproportionierte Vorschutz-Haus besteche besonders durch den Wechsel von Holz und Stein an seinen Traufseiten und durch die mit rotem Tuffstein gerahmten Türen und Fenster. Sie würden Reichtum und Würde ausstrahlen, betonen die Projektverantwortlichen. Charakteristisch für diesen Bautyp wurde der hintere Hausteil mit Küche aus Stein erstellt. Im Innern befindet sich zudem eine eigene Hauskapelle. Beim Betreten des Empfangszimmers, der Pfründstube, fällt das sauber bearbeitete, stark geschweifte Täfer mit den tief gebuchten Fasen auf, von denen es heute nicht mehr viele gibt, ist im Projektbeschrieb zu lesen. Der würfelförmige Ofen zeigt den Heiligen Georg auf dem Ross, den Patron der Kirche und der Pfarrei, sowie die Heilige Katharina mit dem Rad.

    Haus mit herrschaftlichem Charakter
    Im ersten und im zweiten Stock findet man religiöse Inschriften auf Lateinisch, mit denen man Bewohnern wohl praktische Lebensanweisungen geben wollte, vermuten die Denkmalschützer. Ein Raum im oberen Stock ist mit einer gewölbten Gipsdecke versehen. In der Mitte trohnen ein Gemälde. Gemalte, tulpenförmige Blumen an den Konsolen und die rundbogenartigen Portale zum Keller verleihen dem Haus seinen herrschaftlichen Charakter. Künftige Ferienwohnungsbesitzer können diese Schätze bald bestaunen. ■

  • Beginn einer neuen Shopping-Ära

    Beginn einer neuen Shopping-Ära

    Das Projekt umfasste dabei nicht nur Anpassungen bei den Verkaufs- und Dienstleistungsflächen sowie beim Gastronomieangebot, sondern auch den Neubau eines modernen Hotels mit 80 Zimmern. Heute steht das Perry Center für ein neues urbanes Einkaufserlebnis.

    Pures Einkaufsvergnügen
    Nicht nur die hellen und grosszügigen Flächen, das erweiterte Produkte- und Serviceangebot der über 40 Geschäfte sowie ein Kinderparadies sorgen dafür, dass sich Besucherinnen und Besucher des modernisierten Perry Centers rundum wohl fühlen. Um eine möglichst stressfreie Anfahrt zu gewährleisten, wurde auch ein neues Parksystem für die rund 800 Parkplätze eingeführt. Von Aussen erscheint das Perry Center nach Abschluss der Arbeiten natürlich ebenfalls in einem neuen Kleid: eine einzigartige, 15 Meter hohe beleuchtete Lamellenfassade lässt das Einkaufszentrum nun gleich hoch erscheinen wie das neueröffnete Holiday Inn Express Hotel. Nachts fallen die schlanken Paneelen des Perry Centers besonders auf, wenn sie in unterschiedlichen Farben erstrahlen. Insgesamt sind 2600 Laufmeter LED-Bänder in diese Lamellen integriert. Gäste des neuen Hotels gelangen übrigens direkt über eine Passerelle ins Shoppingcenter, wo sie Einkäufe tätigen und sich verpflegen können.

    Logistische Meisterleistung
    Als ausführendes Totalunternehmen hat die Bauherrschaft die Steiner AG beauftragt. Diese hat als führende Immobilienentwicklerin sowie Total- und Generalunternehmerin bereits zahlreiche visionäre Projekte in der ganzen Schweiz realisiert. Da die gesamte Revitalisierung des Perry Centers bei laufendem Betrieb durchgeführt wurde, waren Steiner sowie alle beteiligten Subunternehmen von Beginn weg vor hohe Anforderungen bezüglich Planung, Realisierung und Logistik gestellt. So mussten während der Bauphase nicht nur die Besucherströme optimal gesteuert werden, sondern auch bestehende Mieter innerhalb des Zentrums umziehen. ■

  • Ein neues Kleid für das Grand Hôtel & Centre Thermal Yverdon-les-Bains

    Ein neues Kleid für das Grand Hôtel & Centre Thermal Yverdon-les-Bains

    Seit Herbst 2019 wird das historische Hotel mit 116 Zimmern und Suiten während drei Jahren umgebaut. Das Gesamtbudget von rund 32 Millionen Franken enthält die Kosten für die vollständige Renovierung der Innenräume und des Aussenbereiches sowie des Thermalbades und des Grand Hôtels. Im Grand Hôtel werden die Zimmer und Bäder, die Küche und der Aussenbereich inklusive Schwimmbad renoviert. Der Eingang zu den Thermalbädern wird neu ausgestaltet und mit Geschäftsflächen und Restaurants erweitert. Die Umkleidekabinen werden renoviert.

    Ein neues Café wird nur von den Bädern aus zugänglich sein. Die Zone um die Aussenschwimmbecken wird mit einem 350 m2 grossen Wellnessbereich mit Hamam und Sauna ergänzt. Der Fitnessbereich umfasst neu 700 m2. Während der gesamten Bauzeit wird das Thermalbad den normalen Betrieb aufrechterhalten. BCO SA, eine Tochter der BOAS-Gruppe, leitet die Bauarbeiten; das Architekturbüro Richter Dahl Rocha mit Sitz in Lausanne hat das Projekt ausgearbeitet.

    Das Thermalbad von Yverdon-les-Bains besteht aktuell aus verschiedenen, zum Teil dreistöckigen Gebäuden, die untereinander verbunden sind. Im Aussenbereich stehen zwei grosse Schwimmbecken zur Verfügung. Das 4-Sterne-Superior-Hotel liegt inmitten eines prächtigen Parks mit altem Baumbestand. Aufgrund seiner langjährigen Geschichte strahlen die verschiedenen Räumlichkeiten des Grand Hôtels jeweils ihren eigenen, ganz besonderen Charme aus. So zum Beispiel die sogenannte Rotunde (kreisförmiger Bauteil), in der sich das Restaurant und die Lounge-Bar befinden oder der vor kurzem renovierte «Belle Epoque»-Saal und insbesondere auch das zum Hotel gehörende Schloss. Über einen Glastunnel ist das Hotel mit den Thermalbädern verbunden.

    Neues Seedorf und neue Einrichtungen
    Der erste Schritt des gross angelegten Renovationsprojektes ist der Bau des Seedorfes im Park vor dem Hotel – am Ufer eines neu angelegten Weihers. Drei Holzbrücken führen die Besucher übers Wasser zu den Häusern, die verschiedene Wellnessbereiche wie Hamam, Sauna und Ruheräume beherbergen. Ein Barfussweg wird ebenfalls entstehen. Die bereits heute für die Physiotherapie und Arztpraxen genutzten Räumlichkeiten werden durch zwei Einheiten ergänzt: Entstehen soll ein Zentrum für Sportmedizin mit einem separaten Eingang. Weiter ist vorgesehen, die medizinischen Infrastrukturen räumlich zu konzentrieren, sodass die Patienten über eine grössere Privatsphäre verfügen.
    Durch die Verlegung des Thermalbadeingangs entsteht ein attraktiver, lebendiger Raum, durch den der Gast vom Hotel direkt zur Bäderzone gelangt.

    Dieser Bereich umfasst 900 m2 und umfasst eine Empfangshalle, eine Boutique, ein Restaurant und ein Café. Der bislang für den Übergang genutzte, wenig ansprechende Glastunnel wird abgebaut. Renoviert werden zudem Küche und Restaurationsbereich. Die Fassaden und Dächer der Thermalbad-Gebäude werden abgerissen. Stattdessen wird einer äusseren Einfassung Platz gemacht, die den ganzen Komplex umfasst und vereinheitlicht. Die gesamte Fläche wird um eine Etage aufgestockt. Damit entsteht Raum für moderne, besser durchdachte, architektonisch homogen und stilvoll integrierte Inf-
    rastrukturen. Auch die Infrastruktur des Thermalzentrums wird optimiert: Das Hallenbad wird komplett renoviert und um ein neues Schwimmbad mit Spielbereich erweitert.

    Infrastruktur des Neubaus in der Übersicht:
    Erdgeschoss
    Neuer Eingang, 600 m2
    Boutiquen, Café / Restaurant, 360 m2
    Bäder-Restaurant
    Bereich Physiotherapie (960 m2) mit unabhängigem Rehabilitationsbecken
    Neue Umkleideräume und Duschen
    Neues Innen-Schwimmbecken
    (Unterricht und Erholung)
    Inneres Becken vollständig renoviert
    Zwei Aussen-Schwimmbecken

    Erste Etage
    Fitness-Raum, 700 m2
    Schönheitspflege, 340 m2
    Sportmedizinisches Zentrum (1160 m2) mit Anbindung an den Physiotherapiebereich und neuem separatem Eingang

    Über BOAS Swiss Hotels
    Boas Swiss Hotels ist eine private Hotelgruppe mit Sitz in Crissier / Lausanne. Zur Gruppe gehören zehn Beherbergungsbetriebe in den Kantonen Wallis, Waadt und Genf. Die Hotels gehören mehrheitlich zur Kategorie der 3- und 4-Sterne-Superior-Betriebe. ■

  • Jean Nouvel renoviert  das Grand Hotel Geneva

    Jean Nouvel renoviert das Grand Hotel Geneva

    Anfang Jahr wechselte das Grand-Hotel Geneva die Betreiber: Fairmont Hotels & Resorts, eine der Luxusmarken aus der Accor-Gruppe, übernimmt von der Kempinski-Gruppe. Gleichzeitig wurde von der Eigentümerschaft, der Le Palace Genève SA, die umfassende Renovierung des Hotels angekündigt.

    Das Genfer 5-Sterne-Haus direkt am See mit Aussicht auf den Mont Blanc wird vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel umgebaut. Er sicherte sich mit seinem Architekturbüro den Auftrag im Rahmen eines international ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs. Das Genfer Partner-Büro von Brigitte Jucker-Diserens koordiniert das Projekt. Aus Nouvels Hand stammen unter anderen das KKL Luzern, die Oper von Lyon, die Galerie Lafayette in Berlin oder das nationale Museum in Doha. Er wurde 2008 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet und hat bislang über 200 Bauwerke geschaffen.

    Höchste Energieeffizienz-Standards angepeilt
    Die Umbauarbeiten sollen Ende 2020 / Anfang 2021 beginnen, wenn alle Bewilligungen vorliegen. Ein Schwerpunkt der Renovierung liegt auf der Fassade. Sie soll perfekt in die Umgebung integriert werden und sich in Design und Materialien an die anderen in der Seebucht gelegenen Häuser anlehnen. Auch der Innenhof, die öffentlichen Bereiche sowie die Gastronomiebetriebe erfahren eine Erneuerung. Ausserdem soll das Hotel nach dem Umbau höchste Energieeffizienzstandards erfüllen. Abgeklärt wird zurzeit, ob sich eine thermische Heizlösung umsetzen lässt. Dann würde das Hotel mit Wasser aus dem Genfersee beheizt und gekühlt. Dieser Fokus auf Nachhaltigkeit steht im Einklang mit der Philosophie der Marke Fairmont.

    Das Hotel verfügt über 412 Zimmer, darunter 33 Suiten und 14 Apartments; drei Restaurants, eine Lounge und Bar mit Blick auf den See, ein beheizter Innenpool sowie ein Spa- und Fitnesscenter. Die Anzahl der Zimmer wird nach dem Umbau unverändert sein, wie der Presseverantwortliche der Fairmont Hotels & Resort, Philippe Eberhard, mitteilt. Das zentral gelegene Hotel bleibe während der Renovierung geöffnet. Die Kosten dürften sich laut Eberhard auf mehrere zehn Millionen Franken belaufen.

    Zurzeit umfasst das Portfolio von Fairmont 77 Hotels in 29 Ländern, darunter das GrandHotel Geneva. Ebenfalls am Genfersee liegt das Fairmont Le Montreux Palace. ■

  • Das La Margna wird zum Grace Hotel St. Moritz

    Das La Margna wird zum Grace Hotel St. Moritz

    Seit September 2016 sind die Umbauarbeiten im Gange: In St. Moritz wird aus dem ehemaligen Hotel La Margna an der Via Serlas das Grace Hotel. Eigentümerin ist die international tätige Grace-Hotel-Gruppe. Sie lässt das Gebäude sorgfältig renovieren und durch einen Annexbau erweitern. Ursprünglich war die Eröffnung auf 2017 geplant, wurde dann auf Herbst 2019 verschoben und soll nun im Jahr 2022 stattfinden. Der Grund für die Verzögerung: Das Projekt wurde nach Baubeginn nochmals abgeändert und erweitert. So erhöhte man die Anzahl der Hotelzimmer um einen Drittel auf 56, da eine dementsprechend grosse Nachfrage erwartet wird.

    Das Hotel wird nach Fertigstellung den historischen «La Margna Wing» und den modernen neu gebauten «Grace Wing» umfassen. Im «Grace Wing» entstehen eine Tiefgarage, ein Spa-Bereich sowie Hotelzimmer und Suiten. Im «La Margna Wing» werden die Zimmer in den oberen Stockwerken totalsaniert. Die Räume in den unteren Geschossen werden restauriert, sodass die historische Bausubstanz erhalten bleibt. Die Gäste werden hier Gewölbe, Bögen und weitere architektonische Merkmale des Jugendstils entdecken.

    Jugendstil trifft Moderne
    Das ehemalige Hotel Margna wurde in den Jahren 1906 und 1907 nach Plänen des Architekten Nicolaus Hartmann im Engadiner Heimatstil erbaut. 1911 stockte man den Ostflügel um drei Geschosse auf. Danach fanden immer wieder Umbauten und Sanierungen statt, doch das äussere Erscheinungsbild wurde nie wesentlich verändert. Die markante Fassade soll auch nach dem aktuellen Umbau erhalten bleiben.

    Die Entwürfe für das Projekt stammen aus der Feder des Architekten Nikolas Travasaros von Divercity Architects. Für ihn bestand die Herausforderung vor allem darin, die ursprüngliche Architektur aufzufrischen und gleichzeitig einen modernen Anbau für zusätzliche Zimmer und ein Spa zu schaffen. Neben der Berücksichtigung der strengen Bauvorschriften und den gegebenen Einschränkungen durch das abschüssige Gelände musste Travasaros Hotelzimmer planen, die auch zu Langzeitwohnungen umgestaltet werden können.

    Seine Pläne verbinden Alt und Neu, indem die Basis des bestehenden Gebäudes erweitert wird. Der Anbau folgt dem natürlichen Gefälle und fügt sich nahtlos in die Landschaft ein. Der neue Flügel ist bewusst diskret gehalten und stellt die traditionelle Architektur und die atemberaubende alpine Umgebung nicht in den Schatten. Panoramafenster und anpassungsfähige, offene Innenräume schaffen ein Gefühl von Licht und Raum.

    Für die Planung und Umsetzung vor Ort sind Blarer & Reber Architekten in Samedan verantwortlich. Die Denkmalpflege Graubünden wurde in die Projektentwicklung einbezogen, damit der grösstmögliche Erhalt der historisch wertvollen Bausubstanz garantiert ist. Die STW AG für Raumplanung mit Sitz in Chur wurde ebenfalls in das Projektteam aufgenommen.

    Alle Zimmer und Suiten des Boutique-Hotels Grace St. Moritz werden See- oder Panoramasicht bieten. Geplant sind drei Restaurants und eine grosszügige Spa-Anlage mit Swimmingpool sowie ein Fitnesscenter auf über 800 Quadratmetern. Das Hotel verfügt über einen privaten Parkplatz und ist gerade mal 2 Gehminuten vom Bahnhof und von der Bushaltestelle entfernt. Ein Skigeschäft und ein Skiraum sind ebenfalls geplant. In beiden Flügeln sollen auch Serviced Apartments zum Verkauf angeboten werden. ■

  • Coop verwandelt den Basler Märthof in ein Boutique-Hotel

    Coop verwandelt den Basler Märthof in ein Boutique-Hotel

    Im ersten Halbjahr 2021 soll im historischen Gebäude des Märthofs in Basel das Boutique-Hotel Märthof eröffnen. Die Eigentümerin, die Coop Immobilien AG, hat das Architekturbüro Burckhardt + Partner mit der umfassenden Renovation beauftragt. Geführt wird das Hotel nach der Eröffnung von der zu Coop gehörenden Bâle Hotelgruppe. Sie betreibt bereits die Hotels Pullman Basel Europa an der Clarastrasse sowie das Victoria am Centralbahnplatz und das Hotel Baslertor in Basel-Muttenz.

    Das Gebäude des Märthofs entstammt dem 19. Jahrhundert und bestand ursprünglich aus fünf einzelnen Häusern, die 1981 zu einem Gebäudekomplex zusammengeführt wurden. Die freiwillige Denkmalpflege Basel wehrte sich Anfang der 70er-Jahre gegen den geplanten Warenhaus-Neubau, der anstelle des alten Gebäudes vorgesehen war. Der Abbruch wurde 1976 in einer Volksabstimmung abgelehnt. Nun soll ein Hotel der oberen 4-Sterne-Kategorie entstehen, wobei die Fassade mit einem neuen Anstrich in ihrer jetzigen Form erhalten bleibt. Das Mauerwerk selber bleibt unverändert – auch die Natursteinpartien werden nur gereinigt.

    Laut Coop-Mediensprecherin Rebecca Veiga sollen im neuen Boutique-Hotel die Stilepochen der ehemals fünf bestehenden Gebäude unverkrampft und spielerisch vermischt werden. «Verspielte Motive des Neubarocks und die funktionale Gestaltung der Geschäftsfassade aus dem Jahre 1927 treffen im Inneren des Gebäudes auf die lineare 80er-Jahre-Struktur», sagt Veiga.

    Offene Übergänge und eine freundliche Atmosphäre
    Auf die insgesamt 68 geplanten Zimmer, davon acht Suiten und acht Juniorsuiten, werden Stehleuchten, Wandleuchten, Sessel und weiteres Mobiliar individuell verteilt – kein Zimmer wird exakt wie das andere aussehen. Die Zimmer erhalten unterschiedliche Farbschemen und widerspiegeln die Geschichte vom jeweiligen Gebäudeteil, in dem sie sich befinden. Die Farben sind abwechslungsreich und sollen nicht polarisieren – sodass sie das ganze Jahr hindurch auf die Gäste angenehm wirken.

    Des Weiteren sind ein Fitnessraum, eine Bibliothek, ein Res-
    taurant sowie eine Bar auf der Dachterrasse im 6. Stock mit 55 Sitzplätzen vorgesehen – und eine weitere im Erdgeschoss. Alle funktionalen Räumlichkeiten sind analog einer starken Wirbelsäule um den Erschliessungskern des Hauses angeordnet und stossen von innen nach allen drei Aussenseiten. Die Übergänge der unterschiedlichen Nutzungsflächen im Erdgeschoss sind offen gestaltet, sodass es als Fläche ohne Unterbrüche wahrgenommen wird.

    Eine helle und freundliche Atmosphäre empfängt den Gast im Standardzimmer. Der Raum wird mit Ausnahme der abgeschlossenen Dusche und einem separaten WC grosszügig offen gestaltet. Nebst der eingebauten Schrankzeile im Eingang sind alle Möbelstücke freistehend. Sanfte Rundungen gemäss dem Gesamtkonzept des Hauses werden auch im Zimmer durchdekliniert.
    Die Aussenbestuhlung und die grossen Fenster verbinden das Gebäude mit dem Marktplatz. «Die einmalige Lage und das lebendige Geschehen am Marktplatz soll nach innen spielen und umgekehrt», sagt Veiga. Das Boutique-Hotel will internationale wie auch lokale Gäste ansprechen und durch Restaurant und Bar entlang der Eisengasse als Treffpunkt für die lokale Bevölkerung und die Hotelgäste dienen. ■

  • Ein identitätsstiftender Baustein in Etappen

    Ein identitätsstiftender Baustein in Etappen

    Auf einer Fläche von rund 40 000 Quadratmetern – das entspricht etwa der Grösse der Luzerner Altstadt – wird ein neues Stadtquartier unter den Zielvorgaben der 2000-Watt-Areale realisiert, schreiben die SBB in einer Mitteilung. Entwicklerin des neuen Quartiers «Rösslimatt» – dieses liegt zentral direkt neben dem Bahnhof Luzern – ist die SBB. Die Projektverantwortlichen nennen das entstehende Quartier einen neuen und identitätsstiftenden Stadtbaustein.

    Neben dem neuen Standort der Hochschule Luzern entstehen in den nächsten rund zwanzig Jahren auf fünf weiteren Baufeldern Gebäude mit Wohn-, Büro-, Dienstleistungs- und Gastronomieflächen. Ausserdem sollen neue Aussenräume und Grünflächen geschaffen und bestehende aufgewertet werden. Diese grosse Zeitspanne für die Entwicklung des Areals liegt daran, weil die späteren Etappen erst nach dem Bau des Durchgangsbahnhofs und der Freistellung der weiteren Arealflächen umgesetzt werden können, wenn das gesamte Areal umgezont wird und die Nutzungsbestimmungen angepasst werden.

    Vielseitige Geschäftszone
    «perron» ist das erste Gebäude, welches auf dem Areal «Rösslimatt» realisiert wird. Die erste Bauetappe sieht neben der Hochschule eine Geschäftszone für Dienstleistungsbetriebe sowie Gastronomie und Retail vor. Als Witterungsschutz dienen beim Geschäftshaus «perron» umlaufende Veranden. Gemeinsam mit den die Höhe betonenden vertikalen Elementen verleihen sie der Fassade Struktur. Im Erdgeschoss mit zweigeschossiger Arkade sollen Verkaufs-, Gastronomie und Schulnutzungen das Quartier beleben. Mit diesem Bürokomplex und den folgenden Bauetappen B und C komme die SBB der aktuellen und künftigen Nachfrage nach zusammenhängenden Dienstleistungsflächen in Luzern nach.

    Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen
    Zudem würden die Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft erfüllt. Das Zertifikat für «2000-Watt-Areale» zeichnet Siedlungsgebiete aus, die einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen für die Erstellung der Gebäude, deren Betrieb und Erneuerung sowie die durch den Betrieb verursachte Mobilität nachweisen können. Die Auszeichnung wird durch das Bundesamt für Energie (BFE) übergeben. ■

  • Wenn sich Architektur mit der Natur verbindet

    Wenn sich Architektur mit der Natur verbindet

    Die Gemeinde Vitznau wird nicht umsonst «Luzerner Riviera» genannt: Liegt sie doch direkt am Ufer des Vierwaldstättersees und am Südfuss der Rigi. Sie ist gut geschützt, so dass hier problemlos Palmen und Wein gedeihen. Neu besitzt Vitznau mit der vier Villen umfassenden Siedlung «Dryade» auch ein besonderes architektonisches Werk, welches die Schweizer Architektin Ivana Calovic-Putincanin, Inhaberin von LakeSideDevelopment AG, erschaffen hat.

    In der griechischen Mythologie sind Dryaden die Baumnymphen. Und so stehen die vier Bauten wie die griechischen Naturwesen im direkten Dialog mit ihrer Umwelt und dazu noch an unverbaubarer Südlage mit Seeblick am Ende einer privaten Strasse. Ohne erkennbare Grenzen, einem Dach oder einem Sockel verbinden sich die Häuser mit dem Hang und setzen sich mit ihrer weissen Farbe dennoch von der Natur ab. Die 56-jährige Architektin ist bekannt für extravagante Bauten, die sich wie selbstverständlich ins Gelände einfügen.

    Eine Garage wie ein Ballsaal
    Die schönste und grösste der vier Villen ist die Villa Orea mit 7½ Zimmern und einer Wohnfläche von 404 Quadratmetern: Hier spielt die Architektur mit dem Licht, das sich im See spiegelt, und dem Grün der umliegenden Natur. Dank klaren Linien und akribischer Perfektion verschmilzt die Naturkulisse mit der Architektur. Die Villa Orea strahlt auf einer Grundstückfläche von 630 Quadratmetern Ruhe und Eleganz aus.

    Bereits die Garageneinfahrt ist aussergewöhnlich: Die Kronleuchter, die von der hohen Betondecke hängen, und die goldene Rückwand geben einem das Gefühl, als würde man direkt in einen Ballsaal fahren. Zur Villa Orea gehört eine Garage mit drei Abstellplätzen. Betritt man das Haus von aussen, führt der Weg über eine Steinbrücke. Die Eingangshalle ist knapp 5 Meter hoch und mit einem 8,5 Meter langem beleuchteten Aquarium ausgestattet. Heller Kalkstein und Einbauten aus dunklem Wenge-Holz ziehen sich durch alle drei Stockwerke.
    Im 1. Stock erwarten einem auf 150 Quadratmeter Ganzglasfenster, seitliche Terrassen sowie eine moderne Küche mit einer grosszügig ausgestatteten Hausbar. Von der Küche aus hat man den gesamten Raum im Blick. Bei Nichtgebrauch verschliessen sich Hausbar, Küchengeräte und Arbeitsflächen hinter raumhohen Wenge-Türen. Schaut man in die Ferne, sieht man weit über den Vierwaldstättersee auf den Bürgenstock und den Pilatus.

    Rahmenlose Fenster, Dampfbad und Teppanyaki
    Zwei Treppen führen in das nächste Geschoss: Hier befinden sich die privaten Räumlichkeiten. Drei Zimmer sind gegen die Abendsonne ausgerichtet. Die Master-Suite befindet sich an der prominentesten Lage ganz vorne Richtung See. Zur Suite gehört ein Ankleidezimmer, eine Wellness-Dusche mit Lichttherapie sowie ein Bad mit Armaturen aus Edelstahl und mit einer in die Fensterbank eingelassenen Corian-Badewanne mit Weitsicht. Eine Treppe führt von hier aus direkt zum Dampfbad und auf die Dachterrasse.

    Die Dachterrasse ist dann auch das Herzstück der Villa Orea: Steinwege führen durch den 230 Quadratmeter grossen, begrünten Garten. Vorne überblickt man die Siedlung, das Park-Hotel, den See und die Berge. In der Mitte findet man die Aussenküche samt Gasgrill und Teppanyaki sowie einen erhöhten Wellnessbereich mit Swimmingpool inklusive Gegenstromanlage, Whirlpool und Aussendusche mit Blick auf den Rigi-Südfuss und den Parkwald.

    Die Villa ist barrierefrei und verfügt über einen internen Lift, eine Alarmanlage, Bodenheizung und Kühlung. Eine kontrollierte Lüftung, die zentrale Staubsaugeranlage sowie ein Wäscheabwurf und viele weitere Extras sorgen für maximalen Wohnkomfort. Der öffentliche Verkehr ist 450 Meter entfernt. Geschäfte, Kindergarten und Grundschule befinden sich im Umkreis von 1100 Metern. ■

  • In der Siedlung ein zukunftsweisendes Mobilitätsverhalten fördern

    In der Siedlung ein zukunftsweisendes Mobilitätsverhalten fördern

    Mit der Sagenmatt-Überbauung plant die moyreal immobilien ag ein neue Quartierergänzung zwischen der Schachenweid- und der Luzernerstrasse. In Ebikon entstehen so in den nächsten Jahren rund 260 Wohnungen, davon etwa ein Drittel Eigentumswohnungen, Mietwohnungen sowie Raum für Gewerbe.

    Mix aus unterschiedlichen Mobilitätsangeboten
    Die Investorin legt generell Wert darauf, Gebäude nicht losgelöst von ihrem Kontext zu planen, sondern – im Gegenteil – den Kontext mit aufzuwerten. Aus diesem Grund ist auf dem ehemaligen AMAG-Areal auch kein «Wohnklotz» geplant, sondern ein durchlässiger Gebäudekomplex mit unterschiedlichen Höhen, die unter jener der Nachbarbebauung liegen.

    Dank der durchdachten Anordnung der Bauten würden Innenhöfe, parkähnliche Räume und Begegnungszonen entstehen, welche den Quartierbewohnern eine hohe Wohn- und Lebensqualität böten, betonen die Projektverantwortlichen. Um in der Siedlung ein zukunftsweisendes Mobilitätsverhalten zu fördern, soll ein Mix von verschiedenen entsprechenden Angeboten direkt in die Wohnungsmiete integriert werden. Vorgesehen ist, dass zukünftige Bewohner von ÖV-Gutscheinen und von Car- und Bikesharing-Angeboten profitieren können.

    So könne das Quartier vom motorisierten Individualverkehr entlastet werden, während gleichzeitig der Langsamverkehr begünstigt werde, was dazu führe, dass trotz mehr Wohnraum keine Verkehrszunahme gegenüber der vorherigen Nutzung entsteht. Vorgesehen ist, dass der Aussenraum mit hochwachsenden Bäumen bepflanzt und der Mühlebach renaturiert wird. Über den Bebauungsplan und die Teilzonenplanrevision werden die Ebikoner Stimmberechtigten 2020 abstimmen können. Anschliessend erfolgen Projektierung und Baueingabe. Nach der Baugenehmigung durch die Gemeinde Ebikon kann mit dem Abbruch der heutigen Bauten und dem Neubau des Quartiers begonnen werden. ■

  • «Dreiklang» Sursee: Zeitgemässes Wohnen  und Arbeiten

    «Dreiklang» Sursee: Zeitgemässes Wohnen und Arbeiten

    Die Überbauung «Dreiklang» besteht aus zwei Hochhäusern (48 und 38 Meter Höhe) und einem Riegelbau, der die zwei Türme verbindet. Diese drei Volumen würden ein Ensemble bilden, welches sich
    als markanter Stadtbaustein ins Quartier einfüge und mit den zwei Hochhäusern klare Akzente setze, betonen die Architekten. Das Projekt «Dreiklang» war 2015 aus einem Projektwettbewerb hervorgegangen, welchen Mischa Badertscher Architekten AG für sich gewinnen konnten.

    Klare Gliederung der Baukörper
    Realisiert werden in der Überbauung 91 Eigentums- und Mietwohnungen, Büro- und Retailflächen. Ende 2022 bezieht die Luzerner Kantonalbank als Bauherrin im «Dreiklang» ihren neuen Regionalsitz. Dadurch führt sie ihre zwei bisherigen Standorte in Sursee zusammen. Die Verkaufsflächen im Erdgeschoss, die Dienstleistungen im Sockel sowie die Wohnnutzungen darüber unterscheiden sich im Fassadenraster. Die Baukörper weisen eine klare Gliederung der hell verkleideten Fassade auf – sie soll zusammen mit den bronzefarbenen Fenster- und Türeinfassungen einen ruhigen Charakter vermitteln –, welche die unterschiedlichen Nutzungen klar differenziert. Die Verkaufsflächen im Erdgeschoss, die Dienstleistungsebenen im Sockel sowie die Wohnnutzungen darüber unterscheiden sich in Raster- und Öffnungsgrössen. ■

  • Neubebauung schafft urbane Flussfront

    Neubebauung schafft urbane Flussfront

    In den nächsten Jahren entstehen in
    Reussbühl rund 500 neue Wohnungen, aber auch Platz für Büros und Dienstleistungen. Den Anfang macht das genossenschaftliche Wohnbauprojekt «Reusszopf». An diesem Standort sollen in den nächsten drei bis vier Jahren achtzig Mietwohnungen gebaut sowie 1300 Quadratmeter Gewerbeflächen realisiert werden. Die geplante Neubebauung schaffe eine urbane Flussfront, die das Siedlungsgebiet abschliesse und dieses vom Lärm der Umfahrungsstrasse schützen soll, betonen die Projektverantwortlichen.

    Wohnformen zu fairen Mietpreisen
    Das Projekt wird durch die Baugenossenschaft Reussbühl, zwei private Grundeigentümern und einer Gesellschaft umgesetzt. Ihr Ziel ist es, gemeinsam als Gruppe Wohnformen zu fairen Mietpreisen anzubieten. Dieses Konsortium gibt damit den Anstoss zur Entwicklung des neuen Stadtquartiers Reussbühl Ost.

    Realisiert wird die Überbauung Reusszopf vom Luzerner Architekturbüro Lütolf und Scheuner, das in einem Wettbewerbsverfahren die Jury zu überzeugen vermochte. Der Kern des Projekts ist ein fünfstöckiger Längsbau, bestehend aus fünf Hausteilen entlang der Reusszopfstrasse. In den einzelnen Häusern sind Wohnungen in verschiedenen Grössen und für unterschiedliche Familienformen und Lebenssituationen angeordnet. Jedes Haus verfügt zudem über eine Dachterrasse. Diese Flächen dienen der Hausgemeinschaft als Aufenthaltsort und Sonnenterrasse. Auch können diese für Nutzgärten eingerichtet werden und ergänzen die gemeinschaftlichen Räume der Siedlung.

    Hofartige Atmosphäre
    Jede Wohnung hat mindesten ein Schlafzimmer, das auf die ruhige Hofseite ausgerichtet ist. Zusätzlich ist ein vierstöckiges Einzelhaus in Richtung Hauptstrasse vorgesehen. Im Erdgeschoss sind Atelier- und Dienstleistungsflächen vorgesehen, die nach Bedürfnissen der zukünftigen Mieter ausgebaut werden können. Durch die neuen Gebäude entsteht eine hofartige Atmosphäre, die sich zum bestehenden Wohnquartier hin öffnet. An der Gebäudeecke im Nordosten des Längsbaus, zum Seetalplatz und zum Fluss orientiert, soll zudem eine Kaffeebar entstehen. Mehrwert für das Quartier soll ein attraktiver und grüner Aussenraum an der verkehrsberuhigten Rückseite schaffen. Zu diesem Aussenraum zählen beispielsweise ein Spielplatz, ein Brunnen sowie ein Platz mit unterschiedlichen Spielmöglichkeiten. ■